Sonntag, 31. Oktober 2010

Greenjuice und Grünkohl....




Hallo Liebes,

Tag 578: Happy Halloween!!!!

Bei mir ist dieser Feiertag ja immer noch nicht so richtig angekommen, wahrscheinlich, weil ich keine Kinder habe etc., aber es treibt mich überhaupt nichts an Süßigkeiten für den 31. Oktober zu machen. Viel mehr freue ich mich über dieses schöne lange Wochenende was natürlich auch mit Arbeit voll ist, aber es gibt einem die Möglichkeit endlich die Dinge zu erledigen, die liegen geblieben sind. Zumindest mir – und mich nicht ständig gehetzt zu fühlen und immer gefordert zu sein.

Aber Schluss mit dem Jammern, ich hatte gestern früh die Ruhe mir einen Greensjuice zu pressen. Ich habe die Saftpresse aus dem Schrank geholt, wohl wissend dass es Arbeit sein würde sie später sauber zu machen. Auch deshalb sind mir Greensmoothies eigentlich lieber: Einen Blender-Behälter auszuspülen ist wesentlich weniger aufwendig als eine Saftpresse zu reinigen. Wenigstens bin ich auf meiner Rohkostreise mittlerweile so weit, dass ich eine Saftpresse habe. In vielerlei Hinsicht kann so was total sinnvoll sein, z.B. fürs Fasten oder auch wenn man mit Rohkost anfängt und Probleme mit den Ballaststoffen hat. Oder eben auch in so einem Fall wie ich ihn gerade zu erfahren scheine: Bei Darmstörungen mit Hefepilzbefall. Es kann nichts anderes sein als Hefepilze, da die Probleme nur bei Zucker auftreten. Jetzt stellt euch mal vor einen Greensmoothie ohne Zucker zu machen? Ohne Obst meine ich damit. Das geht so gut wie gar nicht. Mit Beeren und Stevia vielleicht. Jedenfalls sollte man als Rohkostanfänger von Obst Blähungen bekommen, ist Greensjuice als Einstieg sehr von Vorteil.

Jetzt, wo es mich selbst betrifft fange ich endlich an zu verstehen, warum immer so ein Gewese um Darmgesundheit gemacht wird. Meine Mutter hat Jahre lang mit Verdauungsstörungen zu kämpfen gehabt und kämpft wahrscheinlich immer noch. Jetzt wird mir klar, warum Colon-Hydrotherapie so wichtig sein kann und immer über Probiotica gesprochen wird.

Ich halte mich für’s erste allerdings an Knoblauch, Kokosöl und Lapachotee. Und noch etwas habe ich gestern versehentlich entdeckt, was auch gegen Pilze wirken soll – Nelken! Ich habe ein Rezept von Kristin Suzanne gemacht was einen Vorweihnachtsgeschmack hatte der unter anderem mit Nelken erreicht wurde. Es war ein Pudding aus Chia, Kokosflocken und Cashews mit Nelken, Zimt und Vanille gewürzt. Im Originalrezept waren auch Datteln und Lucumapulver, was ich weggelassen habe wegen des Zuckergehalts und durch Stevia ersetzt habe. Für manche Sachen ist Stevia nicht ganz so gut als Süßungsmittel geeignet, aber es hilft doch sehr in der zuckerfreien Zeit.Umgehauen hat mich die Kreation aber nicht.

Xylit verwirrt mich. Ich habe es in den Greenjuice gegeben und hatte ein bisschen Blähungen. Ich habe es nach dem mittäglichen Salat pur gegessen, 3 TL davon und hatte auch Blähungen 2 Stunden später. Aber nicht so schlimm wie von Zucker und sie fühlten sich auch anderes an. Sie gingen mit leichten Darmkrämpfen einher, so wie wenn man ein Abführmittel genommen hat oder sich einen Magen-Darm-Virus eingefangen hat. Nun heißt es ja, dass Xylit bei übermäßigem Verzehr abführend wirken kann, ich weiß aber nicht, ob das vielleicht damit zu tun hat, dass es Pilze angreift oder nicht. Momentan denke ich, ich solle mich lieber an Stevia als an Xylit halten, das ist so oder so schonender.

Der Greenjuice war jedenfalls ausreichend gesüßt und schmeckte sehr gut und auch belebend. Ich hab regelrecht gespürt wie das Chlorophyll in jede meiner Zellen kroch und er hat mich auch bis mittags Satt gemacht. Zutaten waren Miniromana, Sellerie, Ingwer, eine Zitrone und Stevia bzw. Xylit, aber Stevia sollte laut Rezept rein. Natürlich kann auch hier der Zitronensaft die Zähne angreifen somit habe ich meinen Mund nach dem Trinken gut mit Wasser ausgespült. Insgesamt gefällt mir das Greenjuicetrinken gut, aber das Reinigen der Saftpresse nicht.



Die Idee, die Natalia Rose damit verfolgt morgens nicht zu Frühstücken ist, dass man der Verdauung Zeit läßt zu ruhen und zu entgiften. Das ist so eine Art Minifasten. Im Allgemeinen erlaubt sie die am schwersten verdauliche Mahlzeit Abends zu essen, z.B. mit tierischen Produkten oder schlecht kombiniert, weil der Körper dann Zeit hat sich darum zu kümmern, weil er ruht. Wenn man Mittags schwer verdaulich isst, raubt einem das die Energie, die man für den Tag braucht. Hinzu kommt, dass man dann wahrscheinlich Abends noch mal isst und diese zweite Mahlzeit dann hinter der ersten, schwer verdaulichen, hängen bleibt, anfängt zu gären und wir haben wieder den idealen Lebensraum für Pilze. Und so beißt sich die Katze in den eigenen Schwanz. Also nicht frühstücken und wenn dann Obst. Alles klar?

Dieser Vorweihnachtliche Chia-Pudding von Kristin Suzanne war eigentlich auch schwer verdaulich, weil Cashews drin waren, die aber zumindest roh waren und eingeweicht und so viel waren es nun auch nicht. Und es hat mir gut getan mal wieder was mit richtig Substanz zu essen. Aber auch hier setzte diese Gier nach mehr Nüssen wieder ein. Als würden sie süchtig machen. Ich hab auch mehrfach an das Eis im Kühlschrank gedacht, was ja die perfekte Mischung aus Nüssen und was Süßem darstellt. Ich hab es mir aber verkniffen und statt dessen auf Steviablättern rumgekaut. Hilft zur Ablenkung und schmeckt süß.

Was gab’s also zu essen?:

1 Grüntee
1 TL MSM
0,5 l Lapachotee
Greenjuice aus Sellerie, Romana, Ingwer, Stevia, Xylit, 1 Zitrone


















13:45 Uhr: Grünkohlsalat


















3 TL Xylit
18:00 Uhr: getrocknete Sonnenblumenkeime mit Curry


















2 Fencheltee
18:30 Uhr: Vorweihnachtlicher Chiapudding
 













5 Leinsamencracker
Salat aus Feldsalat, gekeimter Quinoa, Möhre, Paprika, Frühlingszwiebel und Dressing aus Kokosöl, Wasser, Cayenne, Salz und Apfelessig


















1 TL MSM
einige Steviablätter

Liebe Leute, es ist endlich wieder Grünkohlsaison!!! Ich war nie ein großer Fan von Grünkohleintopf bis ich erfahren habe, wie gesund Grünkohl sogar in der gekochten Form ist. Dummerweise schmeckt der besonders gut, wenn noch Würstchenaroma drin ist. Eigentlich ist mir Grünkohlsalat aber noch lieber, weil der keine Würstchen braucht aber trotzdem total fettig ist – durch Avocado. Dieser Salat, den ich letztes Jahr veröffentlich habe und seither nie wieder gemacht habe ist soooo lecker und entsprich dem was Natalia Rose sagt. Ich habe das Öl weggelassen denn in diesen Salat Öl zu geben ist völliger Schwachsinn!!! Wie dumm ich letztes Jahr noch war ;-))) – Ich habe es einfach durch Wasser ersetzt und das funktioniert einwandfrei. Außerdem habe ich 1 Knoblauchzehe durchgepresst und zugegeben. Kein Wunder, dass man bei 80/10/10 Probleme mit Pilzen kriegt, schließlich ist Knoblauch verboten. Ich habe früher Unmengen Knoblauch gegessen und nur drauf verzichtet, wenn ich Theaterproben oder Vorstellung hatte, weil man seinem Kollegen dabei schon sehr nah kommt. Bei 80/10/10 habe ich das unterlassen und auch weil ich in der Schule 2 Mal gefragt wurde, ob ich Knoblauch gegessen hätte. Leckt mich! Knoblauch ist toll! Basta!

Alles Liebe,

Silke

Samstag, 30. Oktober 2010

Zähne und Rohkost...




Hallo Liebes,

Tag 577: Ich also gestern früh beim Zahnarzt und wieder fragt meine Zahnärztin mich, vielleicht das vierte Mal in den letzten 2 Jahren: „Sie essen nicht viel Süßes, oder?“

Meine Güte, ich bin das so leid, dass sie alle halbe Jahr Karies findet und denkt dann auch noch, dass ich nicht viel Süßes esse! Wie ergeht es dann wohl jemandem, der raffinierten Zucker isst? Es scheint zumindest definitiv so zu sein, dass Trockenfrüchte wesentlich weniger zu Karies führen als raffinierter Zucker, aber das ist mir immer noch zu wenig. Kann sich noch jemand an die Zeit erinnern, als es hieß bei Rohkost bräuchte man sich gar nicht die Zähne putzen? Das ist mal definit nicht wahr. Ob, wenn man reichlich Grünzeug zu Obst isst, man keine Karies bekommt kann ich nicht beurteilen, aber es ist ja schlicht und ergreifend so: Wenn Zucker an den Zähnen klebt fangen die Bakterien an ihn zu verstoffwechseln und produzieren Säure, welche den Zahnschmelz angreift. Auch Fruchtsäure greift den Zahnschmelz an und die ist hauptsächlich in Früchten die unreif geerntet wurden, also von schlechter Qualität sind. Fruchtsäure und Zucker sollte man nach dem Essen aus dem Mund spülen. Zucker ruhig mit der Zahnbürste, Fruchtsäure ohne Zahnbürste, da die Säure schon den Zahnschmelz angeriffen habe kann und man ihn dann mit der Bürste noch mehr zerstört. Grünzeug mit Obst zu essen kann ja wohl nur dann effektiv sein, wenn es entweder den Zucker von den Zähnen beseitigt oder wenn es basisch wirkt und die Säure neutralisiert, das heißt, man sollte dann nach Obst etwas Grünzeug essen. Das könnte funktionieren. Die Parallelaufnahme von Obst und Grünzeug in z.B.. einem Greensmoothie kann da, denke ich, nichts ausrichten. Macht logisch einfach keinen Sinn. Die Fruchtsäure mag dadurch neutralisiert sein, aber der Zucker sicher nicht, also nach einem Greensmoothie auch den Mund ausspülen.

Ich habe auch noch ein Zahnarztvideo von Kevin Gianni geschaut der genau die selbe Erfahrung gemacht hat. Nachdem er eine Zeit lang viele Smoothies konsumiert hatte, bekam er empfindliche Zähne, war beim Zahnarzt und der hat ihn gefragt, was er denn essen würde. Daruafhin habe Kevin geantwortet: „Bis nachmittags nur Smoothies“ – Darauf der Zahnarzt: „Warum machen Sie so was?“ Kevin: „Es schmeckt gut“ – Darauf der Zahnarzt. „Die Fruchtsäure greift den Zahnschmelz an.“

Tja, deshalb mag ich Bananen so viel lieber als z.B. Äpfel – sie enthalten keine Säure. Sie enthalten dafür Zucker und den muss man wieder rausspülen.

Ich habe gestern, anders als vorgestern, konventionelle Beeren gefrühstückt und hatte das Gefühl, dass die meine Zähne viel mehr reizen als die Biobeeren vom Tag davor. Ich werde das zwar noch mal testen, aber das scheint wirklich häufig der Unterschied zwischen herkömmlichem und Bioobst zu sein. Qualität. Die Biobeeren kosteten auch 3 €. Ich versteh glatt wenn Leute einfach aufgeben und einfach nur noch irgendwas essen, weil sie so verwirrt sind….



Das mit den Hefepilzen ist mir auch noch nicht ganz klar, denn bei einer meiner Recherchen hieß es, dass Carob sie nicht füttere. Ich hatte gestern Abend aber Blähungen, was natürlich auch wieder damit zusammen hängen kann, dass Hefepilze absterben, aber ich weiß es halt nicht. Das ist immer das selbe, dass die Heilung eben genauso aussehen kann wie die Krankheit. Ich spiel jetzt mit dem Gedanken ein Kokosölfasten zu machen, weil ich dann definitv weiß, dass ich keine Hefepilze füttere und parallel dazu das Gegenmittel einnehme. Und dann könnte es auch immer noch sein, dass die Beschwerden nur dann auftauschen wenn gleichzeitig Fett verzehrt wird, wie Graham es andeutet.

Unterdessen möchte ich euch aber auch noch kurz erzählen, welches Buch ich zu dem Thema gelesen habe, da es von einer Schulmedizinerin geschrieben wurde, die schlussendlich nicht viel anderes sagt als Natalia Rose. Es heißt: Candida: natürliche Hilfe bei Darmpilzen und darin wird viel Salat empfohlen, Trennkost, Spirulina, auf basische Lebensmittel zu achten etc. Natalia Rose geht natürlich viel mehr in die Rohkost- und Biorichtung aber sonst ist es das gleiche. Dr. med Eva-Maria Kraske, die Authorin, ist auf Säure-Basen-Verhältnis und Pilzinfektionen spezialisiert, weshalb auch sie für wenige Fleisch und tierische Produkte votiert. Sie sagt 80% sollten basische Nahrungsmittel sein und nur 20% säurehaltige, wie tierische Produkte oder eben auch Getreide, außer Hirse. Nun, ich finde da sind wir nah an der Rohkostphilosophie dran…

Außerdem empfiehlt sie Lapachotee, den ich gestern im Reformhaus erworben habe. Lapachotee soll bakterien- und virentötende Wirkstoffe enthalten, sowie viele Mineralien und er kann Hefen verdrängen und den Darm entgiften. Somit habe ich mir gedacht, dass er wohl nicht schaden könne. Ich wusste auch, dass er recht gut schmeckt, süßlich wie Früchtetee und so teste ich das nun auch mal aus.

Was gab’s sonst zu essen?:

2 Grüntee
1 TL MSM
Beerenpudding mit Spirulina und Gerstengraspulver
13:00 Uhr: Salat aus Rucola, Romana, Hirse, gekeimter Quinoa, Blumenkohl, Möhren, Frühlingszwiebel und Dressing aus Avocado, Salz, Cayenne, Stevia und Zitronensaft














6 St. Carobkokolade
18:00 Uhr: Salat aus Romana, Paprika, Hirse, gekeimter Quinoa Gurke, Möhre, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln und dem selben Dressing














6 St. Carobkokolade
22 Uhr. Ca. 30 g Leinsamencracker
2 TL Mandelbutter mit Stevia
Zitronenpudding aus 1 Avocado, Saft ½ Zitrone, Stevia, Zimt

Ich hatte entsetztlichen Süßhunger dem ich überhaupt gar nicht widerstehen konnte und so kam es zu dem Griff nach Avocado. Ich habe also gestern zwei ganze Avocados gegessen sowie ziemlich viel Kokosöl. Irgendwo müssen die Kalorien aber her kommen.

Ich bin mir auch noch unschlüssig über die Xylitkontroverse, denn teilweise wird davon ausgegangen, dass Xylit Hefepilze füttert, wie in dem Buch, was ich oben erwähnt habe, per E-Mail wurde ich aber gestern von Dr. Edward Group darüber informiert, dass Xylit Hefepilze sogar zertsört. Er schieb über die 10 Gesundheitsvorzüge von Xylit, worunter er auch die pilztötenden Eigenschaften listet. Ich weiß nicht ob ich mich trauen soll einfach die Reaktion zu testen, die mein Körper bei Xylit hat. Wahrscheinlich werde ich aber nicht drum rum kommen.

Jetzt hole ich aber doch mal meinen Entsafter raus und mache eines der Saftrezepte von Natalia Rose, der Beginn meines „Durchkochens“ ihres Buchs und vielleicht süße ich das sogar mit Xylit.

Alles Liebe,

Silke

Freitag, 29. Oktober 2010

Kevin Gianni über Hefepilze...!




Hallo Liebes,

Tag 576: Ich gehe also weiter meinen Erfahrungen in Bezug auf Hefepilze nach. Ich habe gestern früh in ein Glas mit Wasser gespuckt und es bildeten sich, wenn auch erst nach etwas Bewegen des Glases, ganz 2 Fäden nach unten. Nicht viel, schätze ich, aber das letzte was ich davor gegessen hatte, war die Carobkokolade, also Kokosöl. Ich glaube trotzdem, das die Gier nach Süßem und vielleicht auch die Schuppen und evtl. auch die Karies was mit Hefepilzen zu tun haben könnten. Heute früh habe ich wieder in ein Wasserglas gespuckt und da passierte gar nichts. Auch nicht nach kurzem Bewegen des Glases und gestern habe ich keinen Zucker gegessen. Auch keinen Fruchtzucker, nur Beeren und Hirse und 2 Stück Kokolade. Recht viel davon aber, dafür hat die mich aber auch den ganzen Tag gesättigt, was toll war, was ich sonst nie habe, da ich zwischendurch immer wieder Lust auf Süßes, also Obst bekomme…..

Ich wusste, dass Kevin Gianni mal Candida hatte und habe mal Candida auf der Seite der Renegade Health Show Candida in das Suchfeld gegeben und mal geschaut was sich ergibt. und bin auf eine frühe Folge der Renegade Heath Show gestoßen, wo Kevin gerade in der Anti-Candida-Diät steckt. Darin erläutert er auch wie es dazu kam, nämlich durch sein experimentieren mit 80/10/10. Aha!!! Fruchtzucker füttert Hefepilze. Wann die in den Körper gelangt sind, kann man nicht wissen, die können auch schon seit der Kindheit vorhanden sein. Ein gesundes Immunsystem hält sie in Schach, was natürlich wieder für Rohkost spricht. Durch zu viel (Frucht)zucker bekommen sie Nahrung, vermehren sich, das Verhältnis zwischen Hefepilzen und guten Darmbakterien verschiebt sich zu Gunsten der Pilze und was dann schließlich die Beschwerden hervorruft, sind die Stoffwechselprodukte der Pilze. Diese Stoffwechselprodukte erschweren das Aufnehmen von Nährstoffen im Darm und so kann es zu einer Unterversorgung kommen, also zu Mangelerscheinungen. Kokosöl kann diese Hifepilze auf die gleiche Art zerstören wie Anti-Pilz-Medikamente das tun, da es die Lipidschicht der Hefen zerstört und das Immunsystem, sprich die weißen Blutkörperchen, den Inhalt der Zellen dann beseitigen können. Ebenso kann man das Kokosöl auf Fußpilz geben oder auf Schuppenflechte oder auch nur auf die Kopfhaut, wenn Schuppen vorliegen. Da habe ich noch keine Zeit für gefunden, werde es aber mal ausprobieren.

Kevin Gianni hat eine etwas andere Meinung zum Thema Candida und zu 80/10/10 als Dr. Graham. Kevin meint, man müsse die Hefepilze komplett beseitigen währen Graham davon ausgeht, dass sie eine Rückversicherung für den Körper seien, wenn das Insulin den übermäßig verzehrten Zucker nicht schnell genug abtransportieren kann. Und damit sind wir beim Thema: übermäßig aufgenommener Zucker. Kevin sagt über 80/10/10, es sei ein tolles Konzept und anhand der China-Study sei belegt, dass die Menschen bei 80% Kohlenhydrate, 10% Fett, 10% Eiweiß am längsten eben würden. Natürlich gäbe es keine Studie die zeige, ob Rohkost-80/10/10 effektiver sei. Kevin sagt dann aber auch, dass man sich wohl langsam an Frucht-80/10/10 rantasten müsse, weil der Körper sonst überfordert sei in der Anpassung an so viel Zucker. Und dann lande ich wieder bei Natalia Rose, die sagt, dass Obst für einen reinen Körper Obst das optimale Nahrungsmittel sei. Kevin ergänzt noch, man solle sich nach Obstkonsum immer den Mund ausspülen, wegen der Säure.



Ich glaube wirklich ich komme immer mehr hinter dieses Mysterium...

Also habe ich mal einen Tag lang keinen Zucker verzehrt außer Kohlenhydrate in Form von Beeren, Hirse und Carob. Alles 3 soll Hefepilze nicht füttern und, wie man an dem Wasserglas sieht, scheint das zu stimmen. So eine Anti-Candida-Diät kann zwischen 2 Wochen und 2 Monaten dauern, was wohl von der Schwere des Pilzbefalls abhängt. Wie gesagt, gehe ich davon aus, dass ich ihn zwar leicht habe, er aber durch mein fantastisches Immunsystem leicht in Schach gehalten werden kann. Vorausgesetzt ich esse nicht ZU viel Zucker, auch in Form von Datteln, denn die kleben auch sehr an den Zähnen und nach allem was ich jetzt gelesen habe wundere ich mich regelrecht, dass das so wenig ist, denn die Bücher differenzieren nicht zwischen Zucker aus Obst und Zucker aus Torte. Meine Erfahrung kennt ihr, nämlich dass Obst keine Blähungen verursacht und Schokolade schon. An dem gleichzeitigen Fettverzehr ist sicher was dran, wobei ich nicht so weit gehen würde wie Graham, dass, wenn der Fettverzehr auch am Tag vorher war, man Probleme bekommt. Anderseits kann das bei Nichtrohköstlern so sein oder eben auch bei Rohköstlern an Tagen nach Potlucks wo man alles durcheinander gegessen hat. Ich hatte jedenfalls mehr Blähungen an den Tagen nach den ersten paar Potlucks. Ich habe aber bei den letzten beiden Malen dazu gelernt.

Was gab’s also zu essen?

2 Grüntee
1 TL MSM
1 TL Gerstengraspulver
10:45 Uhr Pudding aus ansatzweise pürierten, aufgetauten Beeren mit Stevia














1 Grüntee
13:00 Uhr: Salat aus gekochter Hirse, Feldsalat, Möhre, gekeimtem Quinoa, Möhre und Dressing aus Avocado, Knoblauch, Zitronensaft, Stevia, Salz, Cayenne und Dill














9 Stücke CarobKokolade
18:30 Uhr: Salat aus Rucola, Kopfsalat, Paprika, Möhre, Frühlingszwiebel und Dressing aus 1 EL Olivenöl, 1 EL Apfelessig, Salz und Cayenne
150 g Bio-Räucherforelle














2 St. CarobKokolade
1 TL MSM
1 TL Gerstengraspulver

Ich war also den ganzen Tag über toll gesättigt, was mich völlig umgehauen hat und sicherlich an dem Kokosöl liegt und dann war ja auch wieder Fischtag. Wie üblich habe ich mit dem Kater geteilt und auch der merkt ganz klar, vielleicht sogar klarer als ich, den Unterschied zu Bioprodukten. Er ist viel heißer auf Bioprodukte als auf Aldiforelle. War aber auch doppelt so teuer – Ich übe mich also weiterhin in Wertschätzung , denke daran, dass Bio für alle Beteiligten die bessere Variante ist auch wenn dieser blöde Basic mittlerweile viel teurer ist als Rewe. Der Basic, wo ich gestern war, ist sogar noch teurer als die andere Basic Filliale beim Plasmazentrum. Avocados waren hier 50 Cent teurer!!! Ich dachte ich spinne, eine Frischfischtheke hatten sie auch nicht, also bin ich zum nächsten Rewe…Mach ich jetzt immer so. 50 Cent teurere Avocados sind nämlich Abzocke, da kann ich sie besser bei Herrn Riester kaufen obwohl der ein klitzekleiner Einzelhändler ist.

Und dann noch kurz meine Erfahrung mit Hairsoap von der Firma die auch die Toothsoap herstellt. Ich hatte sie ja beim PureRaw-Rezeptwettbewerb gewonnen und war sehr aufgeregt, als ich die Flasche geöffnet habe. Bisher habe ich Shampoo von Alverde verwendet und musste mich zunächst mal in der Handhabe umgewöhnen. Von Alverde muss man nämlich ganz viel verwenden, von der Hairsoap offensichtlich nicht, denn das schäumte und schäumte….Der helle Wahnsinn!!! – Es ist wirklich nur Seife, hat also keinerlei sogenannte haarpflegende Eigenschaften oder rückfettende etc. Ihr wisst, was Shampoo heutzutage alle können muss. Mir ging es aber nur um die Fettentfernung und das hat geklappt. Besser als mit Dr. Häuschka oder auch Wascherde. Also hier schon mal super und im Gegensatz zu Dr. Bronner's Magic Soap fühlen sich die Haare ganz normal an.

Nach dem Waschen habe ich in die Spitzen Kokosöl gegeben, was ich momentan immer mache und außerdem habe ich das Kokosöl überall hingeschmiert wo Pilze oder Bakterien sein könnten: Zwischen die Zehen, in den Nabel, in die Achseln (Achselgeruch entsteht ja auch nur durch die Bakterien, nicht durch den Schweiß) und natürlich ins Gesicht. Jetzt weiß ich warum Dr. Goerg ½ l Gläser produziert: Man kann Kokosöl für alles verwenden.

Und dann überkam mich doch noch Lust auf Süßes und der Gedanke an das Booja-Booja-Eis im Gefrierfach überfiel mich! Hatten da irgendwelche Hefen Hunger? Ich schätze, denn später bekam ich Durst. Ich habe dem Süßdrang nicht nachgegeben und Durst ist immer ein Zeichen von Entgiftung. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass da ein paar Hefen den Hungertod gestorben sind  und ich sie ausspühlen musste.

Also, ich muss heute zum Zahnarzt und das nervt mich und ich will die Ursachen dafür beseitigen. Ich habe keinen Bock mehr von zu viel Obst Karies und Pilze zu bekommen und ich glaube Kevin Gianni hat Recht, wenn er von sich sagt, dass er sich besser fühlt, wenn er ein wenig gekochte Kohlenhydrate zu sich nimmt. Es kann wirklich sinnvoller sein die Kohlenhydrate aus gekochtem Stärkegemüse und glutenfreiem Getreide zu sich zu nehmen, zumindest bis man keine Probleme mehr von Obst bekommt. Schließlich muss ich nie zu einem Arzt aber meine Zahnärztin findet immer was. Einen Allgemeinmediziner habe ich das letzte Mal…..oh jetzt muss ich überlegen…..vor über 15 Jahren aufgesucht und das auch nur, weil ich dachte eine entzündete Haarwurzel in den Achseln könnte ein Lymphknoten sein…tztzt…meine Schwester hatte da gerade Krebs gehabt. Das Mal davor war, weil ich ein wenig Halsschmerzen hatte und nicht zur Schule wollte…. Wie viel Krankenkassenbeiträge sind für dieses Nichts ausgegeben worden? 20 mal 12 mal den Monatbeitrag? Ich schätze ich könnte mir davon eine Eigentumswohnung kaufen oder zumindest mal in Urlaub fahren.
So darf man nicht denken, oder? Nutze ich doch lieber den Zahnarzt…

Ich verstehe schon, dass sich niemand gesund ernähren will, wenn man doch schon sein Geld für die Krankenversicherung ausgibt!

Alles Liebe,

Silke

Donnerstag, 28. Oktober 2010

Candida und Kokosöl...!




Hallo Liebes,

Tag 575: Ich hab ausgeschlafen und das ging dann doch nur bis 8:15 Uhr. Muss der Körper sich immer alles sopeu a peu wiederholen? Ich find ja manchmal gut, denn wenn ich mir vorstelle er muss seine mindestens 6-8 Stunden Schlaf, die er entbehrt hat, auf ein Mal zurückbekommen, wäre ich im 14 Uhr noch nicht wach andererseits fühle ich mich jetzt auch noch nicht so toll wie ich es tue wenn ich richtig ausgeruht bin.

Zunächst musste ich gestern die Novemberflyer abholen um sie in den nächsten Tagen zu verteilen und weil ich eh in der Stadt war dachte ich, fahre ich mal beim Plasmazentrum vorbei, zum einen um auf die Waage dort zu steigen, zum anderen um mal nachzufragen, wie lange ich eigentlich wegen niedrigem Hämoglobinwert gesperrt bin. Ich wusste es nicht mehr. Entweder bis Ende Oktober oder bis Ende November. Ende Oktober haben wir und weil mir im Dezember und Januar ein Teil des Einkommens wegbricht, was mir gestern eröffnet wurde, da es in diesen Monaten zu kalt ist um in der Orangerie Theater zu spielen und somit auch keine Theaterflyer verteilt werden müssen, muss ich mir über andere Einnahmequellen Gedanken machen und mal schauen, ob ich wieder Plasma spenden kann. Ich wurde natürlich wieder zum Arzt rein geschickt, der aber auch nichts sagen konnte und dem ich stolz auf die Nase gebunden habe, dass ich nicht nur Eisentabletten genommen hätte, sondern auch noch das Eisen in meiner Nahrung gezählt hätte und auf 30 mg gekommen sei. Ich hatte auch noch gefragt, ob man nicht einfach einen Tropfen Blut abnehmen könnte um zu schauen, was der Hämoglobinwert so macht, worauf er entgegnete das sei verboten!! – Medizin ist wirklich bescheuert. Das ist verboten, obwohl ich, als derjenige dem das Blut gehört, darum bitte? Egal, ich hab also einen Termin für nächste Woche vereinbart und da wollen wir mal schauen, ob der Körper das Eisen auch aufgenommen hat. Auf der Waage war ich auch und habe 800 g in den letzten 2 Wochen verloren, seit ich das letzte Mal auf der Waage war. Sehr gut!! Genau wie ich es mir wünsch. Mehr Nährstoffe in weniger Kalorien zu packen scheint ein gutes Konzept zu sein. Dr. Joel Fuhrmann ist so klug! Dabei ist es natürlich eigentlich ein Konzept für Dummies, denn dass es Wunderdiäten nicht gibt, ist auch klar. In der Rohkostszene wird hingegen auch so oft verbreitet, dass man nur roh essen muss und sich das Gewicht dann automatisch richtig einpendelt – aber ich glaube auch das läuft im Endeffekt auf eine Kalorienreduktion und eine Nährstofferhöhung hinaus. Jedenfalls sollte man, was funktioniert, weiter machen.

Und danach war ich bei Herrn Riester, dem Delikatesshändler in Köln, der das Booja-Booja-Eis hat. Ich hab nicht die Sorte „Schokolade“ gekauft, zu riskant für den Schlaf, sondern Mapel-Pecan. Ahornsirup ist ja eigentlich nicht roh, deshalb weiß ich nicht, ob man es wirklich zu Rohkost zählen darf. Ich wurde auch von Herrn Riester persönlich bedient und der macht wirklich einen gesunden, zufriedenen Eindruck. Das Geschäft ist, wie gesagt, ein Bio-Delikatessladen mit kleinem Restaurant also scheint Herrn Riesters ziel Biohochgenuss zu sein. Ich wurde gebeten ihn zu fragen, ob der Laden auch die Trüffel von Booja-Booja führe und seine Antwort war: „Natürlich“.:-) Sie habe fast das gesamte Sortiment von Booja-Booja, auch die Dinge, die nicht roh sind und natürlich ist Herr Riester auch kein Rohköstler. Immer wenn ich die „Rohvolution“ erwähne, wo ich das Eis ja gekostet habe, habe ich das Gefühl man weiß noch nicht mal wovon ich rede. Er weiß, glaube ich, nur dass es vegan ist und hat mir auch eine vegane Trinkschokolade angeboten zu kaufen.






Jedenfalls habe ich das Eis dann nach hause gefahren, in das Eisfach gestellt und auch ein paar Löffel probiert und wieder setzte dieses Gefühl von: Ich kann nicht aufhören ein.

Und damit war ich wieder bei meinem momentanen Thema. Was ist dran an Pilzen im Darm?

Um das Eis sein lassen zu können habe ich ein bisschen Gurke gegessen um den Geschmack auf der Zunge zu neutralisieren und das funktioniert ganz gut. Was ist das, was der Antrieb dahinter ist?

Ich musste also in die Videothek und hatte ein wenig Zeit zu recherchierten. Habe noch mal das Candida-Buch meiner Mutter durchgeblättert und Candida in Google eingegeben. Es gibt nämlich tausende Symptome, die auf Candida schließen lassen, aber ich habe kaum welche davon. Ich habe nur Heißhunger auf Süßes und Blähungen nach dem Verzehr dessen. Allerdings nicht, wenn ich Obst auf leeren Magen esse sondern nur nach z.B. Schokolade.Um hier ganz sicher zu gehen habe ich gestern auch noch mal einen Riegel 85%ige Schokolade von Rapunzel gekauft und auch hier wieder: 2 Stunden später: Blähungen

Bei genauerer Recherche könnte man evtl. auch noch meine momentanen Schuppen auf Pilze schieben und auch, dass meine Zahnärztin alle halbe Jahr doch wieder Karies findet. Wer unter euch keine Ahnung von Candida hat kann hier mal schauen. Und dann habe ich mich gefragt, warum ich Schuppen habe, seit ich das mit der Trennkost mache und dann fiel mir irgendwie ein, dass ich seitdem auch kein Kokos mehr esse und Kokos wirkt ja antifungal, also gegen Pilze, weil es Caprylsäure enthält. Ist das des Pudel Kern? Habe ich überhaupt Pilze?

Ich habe weiter recherchiert und rausgefunden, dass es so ein Art Selbsttest gibt, der zumindest einzeigen kann, ob man Pilze in der Mundschleimhaut hat. Man spuckt nach dem Aufstehen in ein Glas mit Wasser und wenn sich Fäden nach untern bilden, ist der Pilz vorhanden.

Außerdem war ich immer noch irritiert, dass ich nach Obst keine Blähungen kriege, nach Schokolade aber schon. An Kakao kanns ja wohl nicht liegen. Also dann doch vielleicht am Fett? An der Kakaobutter?

Dr. Graham schiebt das Auftreten von Candida nämlich darauf, dass das Fett dafür sorgt, dass der Zucker nicht sofort verbrannt werden kann, daraufhin im Blutkreislauf oder im Magen-Darm-Trakt zirkuliert und da dann von den Candidapilzen konsumiert wird. Das Vorhandensein der Pilze sein wichtig, weil die eine Rückversicherung für den Körper seien, dass der Blutzuckerspiel nicht zu hoch steige. Aha!!! Liegt die Wahrheit hier doch auch mal wieder irgendwo in der Mitte?

Ich kann mir schon vorstellen, dass ein Nichtrohköstler, weil seine Mahlzeit 24 Stunden in ihm verbleibt auch bei Obst Candidabeschwerden kriegt. Meine Nahrung ist schnell verdaut und bei Trennkost und nicht durcheinanderessen kann der Körper den Obstzucker auch direkt verstoffwechseln. Macht in meinen Augen absolut Sinn. Aber weil ich mit dem Gedanken gespielt habe, ob ich vielleicht das Detox for Women Programm komplett durchziehen sollte, habe ich wieder Hirse eingekauft, die laut Natalia Rose, als einziges Getreide Candida nicht füttern soll. Im Candida-Buch meiner Mutter steht das ein wenig anders, aber das kennen wir ja….

Also, was gab’s zu essen?:

2 Grüntee
Spirulinapudding aus 2 Bananen und Spirulina
10:30 Uhr: Heather Pace’s Chia Pudding, bei dem das Rezept nicht funktioniert. 1 Tasse Kokoswasser ist viel zu viel – hab ich mich geärgert














13:30 Uhr: Feigen-Weizenkeim-Pudding mit Zimt (keine Blähungen trotz Trockenfrüchte)
15:00 Uhr: 5 Möhren mit einem Dip aus Gurke und Paranussparmesan, der noch vom Potluck ist
16:30 Uhr: 1/8 Gurke und Blumenkohl mit Dip
17:45 Uhr: 20 g 85%ige Schokolade
20:30 Uhr: Salat aus Feldsalat, gekochter Hirse, Gurke, Möhre, Frühlingszwiebel und einem Dressing aus 1 Avocado, Zitronensaft, Wasser, Stevia, Cayennepfeffer und Salz













und hier umgerührt

1 TL MSM
5 St. Caraobkokolade














„Carobkokolade“ ist kein Tippfehler, es ist eine neue Wortschöpfung.:-)

Wenn ich also nach a) herzhaften Mahlzeiten noch was Süßes will, b) von Schokolade aber nicht schlafen kann und c) Kokosöl gegen Pilze hilft, war die einzige Lösung Carob in flüssiges Kokosöl zu rühren und es erkalten zu lassen. Und das war lecker, sage ich euch!!!! Viel mehr wie Vollmilchschokolade als alles andere, was ich sonst so gemacht habe!!! Viel besser als Bitterschokolade!!!! Und viel gesünder!!! Und nach 5 Stück hatte ich auch keine Lust mehr auf was Süßes. Keine Pilzfütterung hier, wie’s scheint…Liegt es am Kokosöl, dass ich auch schon mal nach Strawberry Cheesecake keine Blähungen hatte? Muss ich Kokosöl noch höher loben, als ich es eh schon tue? Es ist immer noch Fett und man sollte immer noch nicht zu viel davon essen. Auch in Candia-Büchern heißt es, dass man die Leber nicht überlasten darf, damit sie ihre Entgiftungsarbeit auch in Bezug auf die Ausscheidungsstoffe der Pilze, fortsetzen kann und übermäßiger Fettverzehr belastet ja die Leber. Also, wieder vieles neues gelernt…

Und dann hat die großzügige Firma Taste Nature mir gestern Pröbchen von vielen der Produkte geschickt, die ich noch nicht kannte. Vielen Dank an dieser Stelle!!!

Ich hab mir zunächst mal das Gerstengraspulver vorgenommen und darüber recherchiert. Man kann Gerstengraspulver in Wasser oder Fruchtsaft einrühren und hat dann eine Variante vom Green Juice. Das ist praktisch für Leute, die keinen Entsafter haben oder auf Reisen sind. Auch Natalia Rose empfiehlt ja morgens nur Greenjuice zu konsumieren, was ich nie mache, weil ich keine Lust habe meinen uralten Zentrifugalentsafter rauszukramen. Ich werde also mal auf Gerstengraspulver am Morgen zurückgreifen. Zumal, meinen Recherchen zufolge und den Angaben auf der Packung, Gerstengraspulver auch B12 enthalten soll. In sehr geringen Mengen, aber es ist vorhanden. Tada!!

Desweiteren habe ich den Ehrgeiz Detox for Women: An All New Approach for a Sleek Body and Radiant Health in 4 Weeks durchzukochen, denn schließlich sollte ich auch in der Lage sein Menschen zu zeigen wie gesund KOCHEN geht. Darin habe ich zu wenig Erfahrung. Ich kann vegan kochen, was ja auch schon mal schön ist…

Viel zu tun – viel zu lernen – aber jetzt erstmal 5 Tage keine Videothek!!! Yippy!

Alles Liebe,

Silke

Mittwoch, 27. Oktober 2010

Was ist dran an Pilzen im Darm...?




Hallo Liebes,

Tag 574: Ich muss mal ausschlafen und ein paar Tage nicht arbeiten, aber das soll wohl ab Morgen möglich sein, denn heute ist zumindest für die nächsten 5 Tage mal Schluss mit Videothek. Außerdem habe ich gestern viel zu viel Schokolade gegessen, was großartiger Weise dazu geführt hat, dass ich mich trotz Überlastung voll wach, fit und leistungsstark gefühlt habe, perfekt für die Klausur vorbereitet war, mich voll konzentrieren konnte und total gut gelaunt war. Zum anderen konnte ich wieder nicht gut einschlafen, aber weil ich „Menschen bei Maischberger“ bis tief in die Nacht geguckt habe, war das eher gut als schlecht. Aber ich hatte gestern auch wieder Blähungen und fange an das tatsächlch auf den Zucker zu Schieben. Das in der Kombination mit meiner Heiß-Süßhunger-Attacke bei der herkömmlichen Schokolade vorgestern und dem Ausbleiben von Symptomen bei Xylitgebrauch sowie einer Aussage von Natalia Rose die ich gestern, nach diesen Überlegungen gelesen habe die lautet:

„Abfallprodukte im Körper, ebenso wie Zucker und Stärke aus herkömmlichen Produkten, füttern Bakterien und Pilze, und wir stellen an uns fest, dass wir nach mehr Zucker und Stärke gieren ohne wirklich zu wissen was uns wirklich antreibt sie zu konsumieren. Dies ist eine Form der Sucht“

Und genau so was meine ich vorgestern an mir festgestellt zu haben. Ich überlege also, ob ich das „Detox for women“ Programm doch mal konkrete angehen sollte, wobei der Zucker in der Schokolade offensichtlich doch viel schlimmer ist als z.B. Bananen. Wenn ich einige Bananen auf leeren Magen esse, habe ich keine Blähungen. Und weil ich von Schokolade nicht schlafen kann und auch, zumindest gestern, Bedenken in Bezug auf den Fettgehalt hatte, den ich mir da einverleibt habe, sollte ich Schokolade abends echt vermeiden. Auch Carobschokolade wirkt auf mich so. Natalia Rose scheint da diesen Bitterschokolade-Freifahrtschein zu verteilen, aber eigentlich schlägt sie sie nur als Dessert für Abends vor. Ich habe aber auch mittags schon nach Salat Lust auf was Süßes und habe auch da schon zu der Schoko gegriffen, die aber gestern, weil es nicht die selbstgemachte mit Xylit war, zu Blähungen geführt hat und deshalb gehe ich davon aus, dass an dieser Pilztheorie was dran ist und weiß nicht genau wie ich damit umgehen soll. Doch noch mal Cousens lesen, wie’s scheint, oder das Detox for Women Programm mal anwenden. Was sind schon 28 Tage? Und danach dann wieder Früchte essen, trennen und auf innere Reinheit achten.



„Menschen bei Maischberger“ war ja so ne Sache, nicht sonderlich inspirierend auf jeden Fall, aber diese beiden Ärzte gingen ja wohl gar nicht, die waren ja noch dogmatischer als Veganer es normalerweise sind ;-))) – steif und fest zu behaupten, dass es keine Nahrungsmittel gibt, die heilen können und zu sagen, dass alle Studien qualitativ minderwertig sind, kann ja wohl auch nicht die Lösung sein - vor allem wenn man keine Lösungen anbietet (natürlich heilen nicht die Nahrungsmittel, der Körper heil sich selbst). Richtig spannend wurde es erst als der Vitaminproduzent zu der Runde stieß und erzählt hat, warum der Nahrung Vitamine beigegeben werden, nämlich weil diese in der herkömmlichen Ernährung, die zu sehr verarbeitet ist, nicht vorhanden sind und der Mensch durch Nährstoffmangel krank werden kann. Das haben auch die beiden Ärzte durchaus eingeräumt. Wenn diese Nährstoffe aber in der herkömmlichen verarbeiteten Nahrung nicht mehr drin sind, in naturbelassenem Essen aber schon und der Nährstoffmangel die Krankheiten verursacht, dann kann doch die Aufnahm von naturbelassenen Nahrungsmitteln, wo diese Stoffe drin sind, die Krankheiten doch beseitigen, oder?

Das klingt jetzt total dämlich auf dieser Grundlage zu argumentieren, aber so lief das gestern in der Sendung auch ab. Diese beiden Ärzte wurden, für meine Begriffe, als regelrecht dumm entlarvt und machen sich Sorgen, dass durch den Auftritt von Ralf Brosius krebskranke Zuschauer auf die Idee kommen könnten es mit Rohkost zu probieren. Ich mache mir Sorgen, dass durch die Existenz von Schulmedizinern die Leute auf die Idee kommen es mit Chemo und Bestrahlung zu probieren! Schlussendlich muss natürlich mit Krebs verantwortungsbewusst umgegangen werden und die Optionen müssen abgewägt werden., Ralf Brosius hat sich ja auch den Tumor entfernen lassen und natürlich gibt es Scharlatane. Aber ihm und Sarah Wiener vorzuwerfen, dass sie gesundes Essen propagieren, nur weil sie damit Geld verdienen wollen, war ja wohl das allerletzte! Vor allem von einem Arzt der mit Medikamenten Geld verdienen will!!! – Da ist es wieder, was ich immer sage: „Man hat an anderen Leuten immer das auszusetzen, was auf einen selber zutrifft“

Naja, Ralf Brosius war sehr clever sich nicht in die Diskussion einzumischen. Wozu auch, er hat ja seinen Krebs geheilt und weiß wie er es gemacht hat. Statistiken hin oder her. Das einzig Gute was einer der Ärzte gesagt hat war: Obst ist nicht immer gesund denn das kann Gärung verursachen. Ja klar kann es, wenn es auf Abfallstoffe trifft! Und fast jeder hat Abfallstoffe bzw. Nahrung in sich, die noch nicht verdaut ist, weil sie schwer verdaulich ist und bis zu 24 Stunden im Verdauungstrakt verweilt. Deshalb kommt es zu Gärung. Und weil sowohl dieses saure Milieu als auch der Zucker dann die Pilze und Bakterien füttert, siehe oben, hat man das Gefühl Obst täte einem nicht gut. Und schwer verdauliche Nahrungsmittel gibt es ja auch in roher Form und schwer verdaulich ist auch, wenn man ein heilloses Durcheinander isst. Da ist aber nicht das Obst schuld! Mich wundert gerade, dass gestern die Existent des Säure-Basen-Haushalt nicht bestritten wurde…Egal,

…was gab’s zu essen?:

3 Grüntee
1 TL MSM
11:30 Uhr: 3 Bananen
12:30 Uhr: Rewe-Sala t+ extra Blattsalat und extra Sprossen mit köstlichem Avocadodressing














7 Stück Carobschokolade mit Xylit
14:30 Uhr: 2 Möhren, 1 Carobschote und weitere 7 St. Carobschokolade
16 Uhr: 2. Rewesalat + Zusätze s.o.
 













16:40 Uhr: 1 Riegel normale Bio-Bitterschokolade - nicht roh
20:15 Uhr 2 Möhren mit fettarmer spanischer Mandelsauce
22 Uhr: 3 Möhren mit Spanischer Mandelsauce, Blattsalat mit Rest Spanischer Mandelsauce und 5 Leinsamencracker














1 TL MSM

Die Blähungen hatte ich erst Abends in der Schule, daher bin ich mir ziemlich sicher, dass es mit der normalen Schokolade zu tun hat. Meine Fresse, man lernt echt nie aus…Was es da alles noch zu wissen gibt?!

Natalia Rose hat übrigens Recht, es geht nichts über Avocado, Stevia, Salz und Zitronensaft als Dressing. Alles püriert mit so viel Wasser wie man mag. Das hängt von der Konsistenz ab, die man wünscht, ich finde aber, dass Avocado wirklich hervorragend dazu in der Lage ist Wasser zu binden. Genau auf die selbe Art und Weise kann man dann übrigens auch zuckerfreies Dessert machen, man muss nur das Salz weglassenund mehr Stevia zugeben.

Konventionelle Mandeln sind übrigens nicht in der Lage so viel Wasser zu binden wie Avocado, im Gegensatz zu Kürbiskernen. Vielleicht hängt das damit zusammen, dass sie halt einfach nicht roh sind und die Fette verändert, oder Mandeln reagieren irgendwie nicht mit Lecithin. Keinen Schimmer. Ich kaufe aber heute mal wieder rohe Mandeln und probiere das aus. Und vielleicht dann heute auch das Booja-Booja-Eis.:-)))) Mmmm.... Am Montag ging es nicht, denn da hatte Herr Rieser Ruhetag.

Alles Liebe,

Silke

Dienstag, 26. Oktober 2010

Rohkost und Krebs: Ralf Brosius




Hallo Liebes,

Tag 573: Gib einem Rohköstler nie richtige Schokolade, die Konsequenzen sind grauenvoll!!!!

Ich hab gestern wunderbare Carobschokolade gemacht, in ein Tütchen gepackt und bereitgelegt um sie später einzupacken und in die Videothek mitzunehmen und was passiert: als ich, nachdem ich meinen Salat verzehrt hatte, einige Stückchen Schoko essen wollte, war sie nicht da!!! – Sie lag noch zuhause, in meinem Obstkörbchen. Und kennt ihr das, wenn man sich erstmal was in den Kopf gesetzt hat, was man tun möchte, sich geistig voll darauf eingestellt hat? Es ist dann wirklich schwer, davon wieder los zu kommen. Ich hab es gar nicht erst versucht, denn ich habe mir gedacht, ich fände sicher auch in jedem Kiosk Bitterschokolade und ich würde da ja eh nur einen Riegel von wollen, also egal.

Neben der Videothek ist ein Kiosk – ich also rein und nach Bitterschokolade gefragt. Pustekuchen! – Hatten sie nicht, dafür aber 50%ige Dunkle Schokolade mit Nüssen von Ritter Sport. Mein Gott, hab ich gezögert – hin und her überlegt – soll ich, soll ich nicht – hab noch mal nachgefragt, ob es nicht doch was anderes gäbe, zumal ich eigentlich keine Nüsse essen wollte, da in meinem Mittagssalat Avocado war. Ich hab mich also dazu durchgerungen sie zu kaufen und der Verkäufer hat 1,50 € verlangt. Mir ist ein spontanes: „Auch das noch!" rausgerutsch – Ernsthaft, 1,50 € für Ritter Sport und die Bioschokolade bei DM kostet 1,25?
Ich mir also wieder gedacht: „Egal, ein Mal ist kein Mal“ – Aber das war noch nicht das Schlimmste.

Das Schlimmste war, als ich einen Riegel abgebrochen hatte und gegessen hatte: Ich wollte noch mehr!!!! – Ein Ritter Sport Riegel sind schon 25 g. Also habe ich einen zweiten gegessen und wollte noch mehr!!!! – Das war schrecklich. Dieses Gefühl kenne ich nur von Zigaretten. Das man quasi unfähig ist zu stoppen, weil irgendwas in einem ganz tief drin sagt: Noch mehr!!! – Kennt ihr die Szene in „Interview mit einem Vampir“, wo der Kindervampir Claudia, das erste Mal Blut kostet, Lestat fast leertrinkt, und dann verwandelt sich aufsetzt und sagt: „Ich will noch mehr!“? – Das war ich, gestern, mit Dunkler-Voll-Nuss…

Was war das? – ein Blick auf die Zutaten hat nicht wirklich was enthüllt. Zucker, raffiniert nicht Rohrohrzucker wie bei DM-Schokolade und natürlich Nüsse, sonst Kakaomasse, Kakaobutter und etwas Butterreinfett. Irgendwas hat mich psychisch völlig verstört. Ich kam nicht dahinter, aber ich wusste, ich kann da nicht noch mehr von essen, hab die Schoko weggepackt und statt dessen mit Tomaten den Geschmack im Mund neutralisiert und dann war’s auch wieder gut. Zumindest relativ, ich hatte danach größere Lust auf was Süßes, als die letzten paar Tage. Da kam mir erstmals der Gedanke, dass ich vielleicht doch noch mal Candida googeln sollte, denn vielleicht liegt das ja am Zucker. Ich meine an jedem Zucker, nicht nur am raffinierten und ich hatte die letzten Tage ja nur Xylitschokolade gegessen, sowie Stevia und ein bisschen Obst.

Die Recherche hat nur zutage gebracht, dass ja eigentlich 75% aller gesunden Menschen den Candidapilz in sich tragen und völlig symptomfrei sind. Wenn das Immunsystem geschwächt ist, kann es zu Candidasymptomen kommen und obwohl sich die Spezialisten nicht einig darüber sind ob Candida auch von Xylit leben kann, ist der Tenor wohl eher, dass Xylit Candida mehr abtötet als füttert. Also mache ich weiter das was ich die letzten Tage gemacht habe, denn das fühlt sich gut an, weil ich keine Gier auf Süßes habe. Auch nicht auf Obst. Wohlmöglich habe ich einen Hefepilz mit zu viel Obst und zu viel Fett gefüttert und eins von beiden muss reduziert werden um dagegen anzugehen und bei zu viel Obst mache ich mir Sorgen um meine Zähne, also läuft vielleicht schlussendlich alles wieder mal auf „Detox for women“ raus, was ich ja eigentlich eh schon mache, nur nicht so extrem wie die 4-Wöchige Pilzdiät die Natalia Rose vorschlägt.

Und ich kann von Carobschokolade auch nicht schlafen, gehe daher davon aus, dass auch in Kakaobutter Theobromin drin ist, deshalb sollte man vielleicht eher Carobschoten nach einem Salat knabbern um den Süßhunger zu befriedigen. Was nicht heißt, dass gelegentlich Schokolade für gesellschaftliche Situationen völlig in Ordnung geht. Besser Bitterschokolade als diesen RitterSport Mist, und das war wohl noch eine der besseren Sorten, was die Gesundheit betrifft. Ich bin mal wieder Heilfroh, dass der Körper über Selbstheilungskräfte verfügt und ich regenerieren kann. Dennoch habe ich mich nicht getraut die Schokolade auf dem Heimweg in den Müll zu werfen, obwohl sie da definitiv hin gehört



A propos Selbstheilungskräft: Heute Abend um 23:30 Uhr läuft „Menschen bei Maischberger“ und es geht ums Essen. Zu Gast u.a. ist Ralf Brosius, der sich vor 4 Jahren von einer der schlimmsten Sorten Lungenkrebs geheilt hat und zwar durch Rohkost. Man muss dazu sagen, dass er auch eine OP hatte, bei der der Tumor sowie einige Lymphknoten bereits entfernt wurden, aber statt der von den Ärzten vorgeschlagen Chemotherapie hat er sich für Rohkost entschieden, ist heute frei von Krebs und sieht zudem 10 Jahre jünger aus als zuvor.

Zwei Videos aus einer anderen Fernsehsendung wurden quasi als „Zuckerl“ gestern schon Mal auf Facebook gepostet, damit der Appetit auf die Sendung heute Abend wächst und auch ich möchte sie euch nicht vorenthalten. Also hier:





Was gab’s außer Ritter Sport zu essen?:

1 Grüntee
13.30 Uhr: Sunrise Smoothie aus Papaya, Banane und Zimt


















14:30 Uhr: Restlicher Salat vom Vortag mit zusätzlich Sonnenblumensprossen, mehr Feldsalat, Frühlingszwiebeln und Avocadodressing














2 Riegel Ritter Sport
15:30 Uhr 125 g Tomaten
17:30 Uhr:3 Bananen
18:30 Uhr: 6 Möhren mit fettarmer Spanischer Mandelsauce
3 St. Carobschokolade
21:00 Uhr: 3 Möhren mit fettarmer Spanischer Mandelsauce
5 St. Carobschokolade

War wieder komisch der gestrige Tag. Ich habe festgestellt, dass wirklich sehr wenig Avocado als Dressing reicht. Natalia Rose schreibt, dass sie völlig entsetzt war, als sie raus gefunden habe, dass Stevia und Zitronensaft als Dressing genügen und man dann kein Öl mehr bräuchte. So ging mir das gestern zusätzlich noch mit Avocado. 1/4 Avocado, Stevia und Zitronensaft mit Salz natürlich, machen ein super Dressing. Völlig ausreichend, wenn man unter die Avocado noch ein wenig Wasser püriert.

Und dann sprach, oder besser schrieb, ich mir gestern noch mit Stefan Hiene, dem Rohkost-Mountainbiker, und wir haben für ihn eine Veranstaltung, also einen Vortrag, in Köln geplant. Am 18. November ist Stefan Hiene bei mir zu Gast und berichtet über seine „Transformationsdiät“ – alle weiteren Infos sowie zur Anmeldung geht es hier.

Ich muss schon wieder los. Hab ein viel zu frühes Aufstehen hinter mir und muss zunächst in die Videothek und dann in die Schule sowie eine Klausur schreiben. Nur Philosophie und nur zum Thema Platon, also eigentlich nicht so wild. Krieg ich schon hin, keine Frage!

Alles Liebe,

Silke

Montag, 25. Oktober 2010

Angelina Elliott...




Hallo Liebes,

Tag 572: Tage, an denen ich frei habe, sind zumindest in meinem Kopf ereignisreicher als Tage an denen ich Videos rausgeben muss, denn ich hatte zumindest die Zeit mir den allerletzten „Call“ des „Raw Mom Cooked Dad“-Event der Raw Divas anzuhören, was am 10.10. began und dann bis zum 20.10. dauerte. Tera Warner und Kolleginnen haben ca. 35 Rohkostexperten interviewt, vor allem zu dem Thema, wie man als jemand, der es bevorzug Rohkost zu essen mit seinen Lieben umgeht, die dies nicht tun. So hat die überzeugte Vegetarierin Tera eine Tochter, die Fleisch liebt und von sich sagt, dass ihr Körper Fleisch brauche und Tera fragt sich natürlich, wie sie als Mutter damit umgehen soll.

Das einzige Interview was ich in bei diesem Event gehört habe, war das mit Heather Pace, in dem sie nicht wirklich viel mehr neues erzählt hat, als in ihrem Blogpost in dem sie erklärt, warum sie von veganer Rohkost zu Fleisch gewechselt hat

Das letzte Interview hingegen war mit Angela, oder wie sie sich jetzt zu nennen scheint Angelina Elliott (warum ändern Rohköstler eigentlich dauernd ihre Namen? – Ist das so ein Hippy-Ding?) Unter dem Namen Angela Elliott hat sie das wunderbare Buch Alive in Five: Raw Gourmet Meals in Five Minutes! veröffentlicht, was Rohkostrezepte enthält, die nur ca. 5 Minuten in der Zubereitung erfordern. Angela Elliott ist seit ca. 30 Jahren Veganerin hat einen 19 jährigen Sohn, der ebenfalls seit seiner Geburt vegan lebt und einen Ehemann, den sie, mehr oder weniger aus versehen, in den letzten 25 Jahren zum Veganismus gebracht hat. Vegane Rohkost betreibt sie bereit seit über 10 Jahren.

Ich komme zu dem Schluss, dass manche Menschen vegan leben können und andere nicht. Natürlich wurde auch sie zum Thema B12 gefragt und hat sich dazu geäußert, dass sie viele Wildkräuter essen würde, Sachen aus dem eigenen Garten, an denen noch Bakterien kleben, probiotische Produkte verzehre die die Darmflora aufbauen damit das B12 in Darm produziert werden kann und sie würde fermentierte Produkte essen und Nüsse und Samen nur gekeimt essen. Sie bezieht sich in diesem Ansatz auf Lou Corona, der seit 38 Jahren roh-vegan lebt, spricht aber auch darüber wie sie sich mal die Leber und die Bauchspeicheldrüse ruiniert habe, weil sie eine Ernährung mit hohem Fettanteil und sehr, sehr viel Kakao gegessen hat – laut eigener Aussage mehr als David Wolfe, was auch immer das heißen mag. Der hohe Fettanteil bezieht sich in ihrem Fall natürlich auf vegane Fette, bei tierischen Fetten mag das völlig anders sein, denn die scheinen leicht zu verstoffwechseln zu sein, wie auch Heather Pace berichtet.

Ich gehe davon aus, dass ein funktionierender Darm entsprechende Mengen B12 herstellen kann, gehe aber auch davon aus, dass die meisten von uns (zumindest noch) keinen funktionierenden Darm haben, weil wir alles durcheinander essen und uns auch lange Jahre geschädigt haben mit Zivilisationskost. Bei mir persönlich gehe ich definit davon aus, dass ich B12 aufnehmen, aber nicht in ausreichendem Maße selber produzieren kann. Ich esse nichts probiotisches, weil ich Sauerkraut nicht mag und auch noch nie Kokosjoghurt oder Kefir gemacht habe. Außerdem habe ich auch fast nie meine Nüsse eingeweicht und esse zu wenig Wildkräuter. Es mag aber möglich sein sich zu einer veganen Ernährung hinzuarbeiten, weshalb ich diese Angriffe von Fleischessern a la „Das funktioniert nicht!“ nicht leiden kann, genauso wenig wie die von Veganern die permanent auf Tierleid aufmerksam machen müssen.

Wenn jemandes Körper nicht in der Lage ist richtig zu funktionieren, dann muss er diese Produkte zu sich nehmen. Ihn deswegen fertig zu machen ist sicher nicht die Lösung. Jemanden fertig zu machen, der versucht vegan zu leben ebenso. Ich persönlich ziehe es vor mein B12 in Zukunft lieber nicht aus Tabletten zu beziehen, sondern das mit dem Fisch erstmal weiter zu versuchen. Da ist nicht soviel B12 drin wie man offiziell braucht, aber vielleicht mache ich dann nächstes Jahr doch mal einen Test. Ich weiß auch nicht genau, ob diese körperlich Schwäche, die sich in den letzten Monaten eingeschlichen hat, ausschließlich mit dem B12 zusammen hängt oder auch mit zu wenig Eiweiß. Mehr Kraft hatte ich erst als ich mehr Eiweiß gegessen habe, aber momentan fühle ich mich so gut wie lange nicht mehr. Ich gönne mir zu wenig Ruhe, aber das ist alles.

Meine Ausscheidung hat sich verbessert, würde ich sagen. Der Stuhl ist ein wenig fester geworden mit weniger Obst und mehr Gemüse, was sich besser anfühlt, hauptsächlich bin ich aber froh, dass ich die Finger von Nüssen lasen kann, die ich, wie gesagt, fast nie eingeweicht und häufig noch nicht mal roh verzehrt habe, weil rohe Nüsse ja sehr teuer sind. Ich habe immer noch gelegentlich Schuppen, was ich seit der Trennkost habe.

Hier aber, für alle die es mit eigenen Ohren hören wollen, das Interview mit Angelina Elliott.



Kommen wir nun zu meinem Frühstück. 250 g Tomaten sättigen ebenso gut wie 4 Bananen. Schreck lass nach! Auch hier war ich nach ca. 1 Stunde wieder hungrig. Und das von 50 Kalorien statt von 440. Das ist ja verrückt! Ich wundere mich überhaupt über mich selbst, dass ich diese Form von Sättigung erlange, wie ich sie gerade erlange und denke auch hier wieder: Das muss das Eiweiß sein. Vielleicht ist es aber auch noch ein wenig mehr...

So habe ich mir gestern als Dessert auch ein halbes rohes Twix gegönnt, was jetzt 1,5 Wochen bei Zimmertemperatur lag und ich wollte schauen, ob sich irgendwas verändert hatte. Hat es nicht, ist immer noch genauso in der Konsistenz und im Geschmack wie als ich es gemacht habe, es war aber auch in Plastikfolie verpackt. Und eigentlich war ½ Twix nicht ausreichend. Irgendwas an dieser Verbindung Süß/Nüsse macht viel zu viel Hunger - Appetit!. Um die Lust auf mehr Twix abzustellen, habe ich 2 Stücke 70%ige Xylitschokolade gegessen und dann war die Gier vorbei. Die gibt es offensichtlich wirklich nur bei dieser Nüsse/Süß-Mischung denn auch bei Avocado-Feigen-Pudding hab ich das nicht.

Ich überlege gerade, wie das bei herzhaften Sachen ist und erinnere mich wie ich auch schon Unmengen Spanische Mandelsauce gegessen habe, die 50 g Mandeln und 50 g Olivenöl enthält. Gut, die esse ich mit 8 Möhren, aber immerhin sind das ne Menge Kalorien und noch mehr Fette. Ich habe jetzt wirklich einen tollen Weg gefunden solche Dips kalorien- und fettärmer herzustellen, denn wenn ich davon ausgehe, dass der Körper im Laufe seiner Rohkostzeit effizienter wird, dann hilft so oder so nichts anderes als Kalorienreduktion bzw. Kalorienverbrauch und das erreicht man am besten auf den Weg den Dr. Joel Fuhrman in Eat to Live: The Revolutionary Formula for Fast and Sustained Weight Loss vorschlägt, nämlich mehr Nährstoffe in weniger Kalorien zu kriegen, deshalb soll man bevorzugt die Nahrungsmittel essen die das beste Nährstoff/Kalorien Verhältnis haben und dabei ist unschlagbar, das was jeder empfiehlt, wo noch niemand irgendwas gegen gesagt hat: grüne Blätter. Kann man nicht nur essen, ist auch klar, aber wenn man die Lebensmittel daraufhin überprüft kann man sich satt essen und das lecker und muss nur einige wenige Tricks kennen.

Zum Beispiel fange ich gerade an, meine eigenen Rezepte zu imitieren in einer fettärmeren, kalorienärmeren Variante. Gestern gab’s diesen köstlichen Ranchdip, der normalerweise aus einer ganzen Tasse Cashews gemacht wird. Das müssten ca. 120 g sein. Ich habe 40 g. Cashews genommen, 150 g Gurke und sonst alle Zutaten so belassen, außer, dass ich statt der Dattel Stevia verwendet habe. Auch sehr empfehlenswert: Wo immer es geht Stevia als Süßungsmittel verwenden. Hat keine Kalorien, ist natürlich und soll nicht den Insulinspiegel heben und Fett kann nur in die Depots transportiert werden, wenn Insulin vorhanden ist. So komme ich also auf 1/3 der Kalorien und auf fast den selben Genuß und wahrscheinlich bessere Sättigung. Ach so, nicht zu vergessen das untermischen von einem bisschen Sojalecithin, damit das ganze cremig wird. Vielen Dank an Angela Stokes, für dien Hinweis…:-)

Das mit der Bitterschokolade fasziniert mich auch immer noch, dass ein Riegel davon ausreicht und man danach nicht mehr will. Zumindest meistens. Sie befriedigt den Süßhunger weitaus besser als 4 Bananen – hält mich aber auch wach weshalb ich gestern Carobschokolade gemacht habe, dazu aber gleich….

Was gab’s zu essen?:

3 Tassen Grüntee
1 TL MSM
11:15 Uhr: 250 g Tomaten, 1 EL Spirulina in Wasser
12.15 Uhr: Rest Salat und Pudding vom Vortag














14:15 Uhr: ca 25 g Xylitschokolade
15:45 Uhr: 6 Malvenblätter und 7 Möhren in fettarmes Ranchdresssing gedippt














½ Twix-roh














 ca. 15 g Xylitschokolade
18:00 Uhr: 1 TL MSM
18:45 Uhr: Spirulinapudding aus 2 Bananen und 1 EL Spirulina
20:00 Uhr: ¾ Kopf Romanasalat
Salat aus Feldsalat, Frühlingszwiebel, gemischte Sprossen, Möhre, Gurke und Avocado-Dill-Dressing aus ½ Avocado














2 Riegel Bio-Bitterschokolade – nicht roh

Also, ich konnte gestern Abend nicht einschlafen, weshalb ich Carobschokolade gemacht habe oder besser gesagt: Mir ging die rohe Schokolade aus und ich hab kein Kakaopulver mehr, nur noch Carob und habe Carobschokolade gemacht. Danach habe ich festgestellt dass ich nicht schlafen konnte.



Carob ist weniger fett als Kakao und somit nahm die flüssige Kakaobutter nur die Hälfte des Pulvers an Carob auf wie vom Kakaopulver. Ich schätze aber, der Fettanteil bleibt so ungefähr gleich. Ob Carob als neutral gilt, weil ich leider nicht, aber ich nehme es mal an. Das gleiche könnte man vielleicht auch mit Lucumapulver machen und hätte dann weiße Schoko. Halt irgendwas, dass man nach einer herzhaften Mahlzeit essen kann, was den Süßhunger befriedigt, wozu Dr. Graham sagt, das sei ein Zeichen, dass man nicht genug Obst gegessen habe. Sorry, Doug, wenn die Zähne nicht mitmachen, muss man andere Möglichkeiten wählen. Ich lebe leider nicht in den Tropen.

Es ist wirklich so, die Rohköstler, die in sehr warmen Gegenden leben sind Obstadvokaten wie Graham und je nördlicher man kommt, desto mehr wenden sie sich tierischen Produkten zu. Habe gestern von Sarma Melngailis gelesen, dass sie nicht mehr vegan ist und sich auch keine Stempel aufdrücken ließe. Sie isst meistens roh-vegan, aber eben nicht immer. Sie lebt wie Natalia Rose in New York. Daniel Vitalis lebt in Oregon und Heather Pace sogar in Kanada. Ich vermute, da zeichnet sich ein Muster ab. Wer mir jetzt mit Frederic Patenaude kommt, der auch Obstrohkost bevorzugt und in Kanada lebt: Zum einen verbringt er einen Grossteil seiner Zeit in Costa Rica, zum anderen ist er gerade auf Weltreise und dann isst er gelegentlich auch gekochte Stärke. Hm…

Alles Liebe,

Silke

PS. gehe gleich Booja-Booja kaufen...;-)))

Sonntag, 24. Oktober 2010

Spirulina- und Feigen-Zimt-Pudding




Hallo Liebes,

Tag 571: Ich konnte ausschlafen und habe mal einen Tag frei – und bin soooo dankbar dafür. Natürlich habe ich nicht wirklich frei, weil ich Flyer verteilen und Hausaufgaben machen muss, aber wenigstens muss ich nicht in die Videothek und davor noch unter Stress einkaufen. Ich bin gestern auf die Idee gekommen, dass ich grundsätzlich immer ne Stunde früher aufstehen muss als ich es tue, um den Tag stressfrei anzugehen und das bedeutet: Aufstehen, 5 Stunden bevor ich in der Videothek sein muss. Alles andere geht mir auf die Nerven. Wahrscheinlich habe ich aber nächste Woche mehr Zeit, da die Kollegin aus dem Urlaub zurück ist.

Also, ich habe gestern nichts gezählt und auf nichts geachtet, außer darauf, dass ich die Trennrichtlinien einhalte und darauf dass ich auch wirklich hungrig bin wenn ich esse. Denn nur wenn man hungrig ist schmeckt das Essen wirklich gut. Und dann geht es natürlich auch noch darum etwas zu essen, worauf man auch wirklich Hunger hat und keinen faulen Kompromiss zu machen, der einen schlussendlich nicht bedriedigt und einen dann im Endeffekt mehr essen lässt als man benötigt, was dann wiederum zu mehr Arbeit und zudem Abfall für den Körper führt. Und weil das so ist, sollte man auf Hungergefühl achten und auf seine Emotionen.

Komischerweise war das gestern leicht obwohl ich, mehr oder weniger, einen Fettfreifahrtschein hatte. Trotzdem hatte ich nur ca. 20 g Kürbiskerne und 3/4 Avocado gegessen sowie etwas 70%ige Schokolade. Die pfundweisen Nüsse sind irgendwie das, was nicht sättigt, effektiver ist da Gemüse und Grünzeug. Auch Obst sättigt mich nur ca. 1 Stunde, was logisch ist, da es bereits nach 1 Stunde verdaut ist. Schlussendlich bin ich aber im Laufe der letzten 2 Wochen zu dem Schluss gekommen, dass Obstrohkost oder besser Frutariertum, deshalb nicht funktioniert, weil es zu wenig Eiweiß enthält. 80/10/10 kann dann funktionieren wenn man ebenso viel Gemüse wie Obst isst und außerdem alles in Bioqualität + Wildkäuter. Das wurde mir gestern wieder von dem Leser bestätigt, der mir auch den Link zu Josef Stocker geschickt hat, denn der hat mir gestern seine eigenen Erfahrungen mit veganer Rohkost und im Vergleich dazu mit seiner aktuellen Ernährung geschickt, wofür ich mich an dieser Stelle herzlich bedanken möchte. Dieser Kommentar befindet sich unter dem Post über die 70%ige Schokolade. Und daran erkennen wir wieder, dass sich jeder Mensch in einer unterschiedlichen Situation befindet deshalb das Erörtern, was für den Einzelnen funktionieren könnte immer wieder so schwer ist.

Ich war sehr zufrieden mit meinem Tag, wie ich es mit jedem Tag bin, an dem ich keine Nüsse in mich rein donnere Wir nähern uns aber auch der Vorweihnachtszeit und somit muss ein wenig Comfort Food auf den Tisch, ich werde mir zumindest ein Mal die Woche, wahrscheinlich Sonntags, Kuchenrohkost gestatten, denn nach allem was ich  über Getreide und über verarbeitete Nahrunsmittel gelesen habe, ist Kuchenrohkost weitaus besser als das!



Der Tag ging los mit Spirulinapudding aus Banane und Spirulina, welchen ich total köstlich finde – irgendwas ist wirklich besonders an Spirulina und macht mich total an. Vielleicht ist wirklich was drin was ich brauche und zu selten verzehre, oder es ist Teil meiner Leidenschaft für Sushi, denn Algen erinnern mich immer daran. Und tatsächlich fiel mir die letzten Tage auch auf, dass ich gar nicht so früh morgens Hunger habe, wie ich esse! Ich kenne das von früher, aus der Schulzeit. Man hatte eigentlich so früh morgens gar keinen Hunger, hat aber was gefrühstückt, weil man ja satt sein musste für die Schule. Wahrscheinlich habe ich da ein Muster aufgebaut. Wenn ich aber morgens zu Zigaretten greife, was ich wohlgemerkt momentan nicht tue;-), kommt das Hungergefühl um ca. 11 Uhr. Natalia Rose rät in Detox for Women: An All New Approach for a Sleek Body and Radiant Health in 4 Weeks vom Frühstücken ab und empfiehlt nur Greensjuice zu trinken, je nachdem wie gut man Fruchtzucker verträgt, kann man aber auch Obst essen, Obst/Greensjuice machen oder, wenn man Canidida hat, oder vielleicht auch Low Carb macht ;-)))) – Greensjuice einfach mit Stevia süßen. Ich nehme an, nichtsüße Früchte zu frühstücken könnte auch funktionieren. Soll ich das mal probieren? Es ist nämlich kurz nach 11 und der Hunger regt sich….Ok, es gibt Cherrytomaten und Spirulina in Wasser. Dürfte nur ca. 50 Kalorien haben, mal schauen wie ich satt werde, ich berichte euch Morgen. ;-)))

Ach ja, was ich gestern vergessen habe: Angela Stockes hat auf ihrer Website ein Frage-Antwort-Liste der 50 häufigsten Fragen gelistet, die ihr in den letzten Jahren gestellt wurden. Darunter wirklich alles was einen Rohköstler interessieren kann also:

Was ist mit B12?
Wie nimmt man mit Rohkost zu?
Wie nimmt man ab?
Wie stellt man um?
Kann man auch mit einem Teil Rohkost gesund sein?
etc, etc. –

Ich find toll!

Was gab’s zu essen?:

1 Grüntee
1 TL MSM
Spirulina Pudding aus 4 Bananen und Spirulina














2 Grüntee
12 Uhr: "Frischkeimbrei" aus Weizenkeimen und getrockneten, eingeweichten Feigen + Zimt














150 g Tomaten
14:30 Uhr: ca 1/2 Blumenkohl mit ½ fettarmen Ceasar-Dip
ca. 25 g Xylitschokolade
20:15 Uhr: Salat aus 2 Miniromana, 2 Möhren, Blumenkohl, Radieschen, 1 Frühlingszwiebel, Sprossenmix mit Avocado-Dill-Dressing














Feigen-Zimt-Pudding














250 ml Rotwein
1 TL MSM

Also, ich weiß nicht genau, wie man grünes und braunes Essen hübsch machen kann, aber ich weiß wie man es lecker machen kann. Das muss für andere wirklich eine Katastrophe sein, aber gut, es ist ja auch bald Halloween, da stört sich dann keiner so groß dran. Also ich hatte diesen Fettfreifahrtschein und hatte Avocadodressing geplant, also „durfte“ ich auch Avocado zum Dessert essen…Habe also meine Rezeptsammlung durchwühlt um ein Rezept zu finden, jetzt mal abgesehen von Schokoladenpudding, was richtig kombiniert wäre. Ich bin auf Avocado und Banane gestoßen, aber das ist falsch kombiniert, da Banane frisches Obst ist. Avocado soll aber nur mit Trockenfrüchten kombiniert werden, also habe ich Feigen eingeweicht, sie mit Avocado püriert und Zimt und Zitronensaft untergerührt. War nicht hübsch, aber dafür sehr lecker – und ich habe auch hier aufgehört, als ich keinen Hunger mehr hatte. Der Rest steht jetzt im Kühlschrank genau wie der Rest vom Salat. Da gab’s das selbe Phänomen. Also, ich wundere mich über mich selbst und lerne nie aus…

Alles Liebe,

Silke

Samstag, 23. Oktober 2010

Reflexionen über Stocker und Xylitschokolade...




Hallo Liebes,

Tag 570: Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich verwirrter bin oder klarer sehe, aber ich habe den Eindruck ein weiteres Puzzleteil habe sich gestern ins Gesamtkonzept eingefügt.

Durch einen Kommentar vom Vortag wurde ich zu dieser hochinteressanten Seite von Josef Stocker (es lohnt sich wirklich alles durchzulesen um sich einen Eindruck zu verschaffen) geführt, der mittlerweile 60 ist und bereits 1964 anfing mit den unterschiedlichsten Ernährungsformen zu experimentieren. Es ging bei ihm los mit Vollwert, dann kam er irgendwann zur Rohkost, zu Wandmaker, zu Fit fürs Leben und dann 1999 zu einer kohlenhydratreduzierten Ernährung, welche Getreide und Milchprodukte komplett ausschießt, soweit ich das verstanden habe, Obst und Gemüse in Form von Rohkost einschießt, ebenso wie Fleisch und Eier in gekochter Form, weil der Mensch seit tausenden von Jahren sein Fleisch gekocht habe. Vegetarische Völker gäbe es keine, was ich soweit nachvollziehen kann. In all seinen Äußerungen widerspricht er zwar Wandmaker, äußert sich aber durchaus wohlwollend über Konz und die Urkost, der auch eine kohlenhydratarme Rohkost propagieren würde. Als kohlenhydratarm wird eine Kost bezeichnet, welche nicht mehr als 1 g Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht enthält. Darüber hinaus führt er aus, dass es nicht für alle Menschen eine einheitliche Zusammensetzung der einzelnen Makronährstoffe gäbe und dass Obst, und das habe ich bisher noch nie gehört, in unterschiedlichen Breiten unterschiedlich verstoffwechselt würde, das heißt, wenn sich ein Mensch in den Tropen aufhält, kann er leichter Bananen verstoffwechseln, als wenn er sich am Nordpol befindet. Ich habe den wissenschaftlichen Zusammenhang dazu gerade nicht parat, weil ich immer alles ein paar mal lesen muss bevor ich es wirklich begriffen habe, aber das macht ja wohl für jeden Sinn, der schon Mal an sich selbst beobachtet hat, dass er im Sommer total viel Obst isst und im Winter dann eben nicht mehr. Wohlgemerkt, hier geht es darum, dass ein und derselbe Mensch bei unterschiedlichen Temperaturen unterschiedlich verstoffwechselt und nicht jemand dessen Vorfahren zum Beispiel Eskimos waren, Probleme hat von Obst zu leben. Und in gewisser Hinsicht klickt da was bei mir, denn viele der Obstbefürworter leben in ziemlich warmen Regionen. Zumindest in wärmeren als wir hier und auch Natalia Rose hat zumindest in ihrem Blog geschrieben, wenn auch in keinem ihrer Bücher, dass sie im Sommer mehr Obst esse, dafür im Winter mehr Avocados, stärkehaltiges Gemüse, Wein und Schokolade. Sie lebt in New York, unseren Breiten wohl ziemlich ähnlich und nicht in Costa Rica, wie Graham die meiste Zeit des Jahres.

Und all diese Überlegungen lassen mich wieder zu dem Schluss kommen, dass Natalia Rose am meisten Ahnung von allen hat, denn auch sie widerspricht dem Getreide und auch sie ist für das Trennen der Lebensmittelgruppen, wie auch Stocker, sie verteufelt nicht das Obst und vor allem macht sie ihre Ernährung praktikabel für die Gesellschaft. Bei Stocker liest man auch, dass man 3 Stunden Pause zwischen den Mahlzeiten machen soll, ebenso wie bei Natalia Rose und das Obst nur auf leeren Magen verzehrt werden soll. Stocker schreibt zusätzlich, dass sich der Körper zwischen Kohlenhydrat und Eiweißverdauung eine Umstellungsphase nehmen muss, was ich so auch noch nie gehört habe.

Und unter dem Aspekt den Stocker hier schildert, macht Natalia Rose’ Pogramm aus Detox for Women: An All New Approach for a Sleek Body and Radiant Health in 4 Weeks total Sinn, was ja recht viel Avocados enthält, was mich ja schon verunsichert hat, aber zu Gewichtsverlust führen soll. Auch ihr Detox-Programm ist wohl eher kohlenhydratarm und dennoch so gut wie vegetarisch, sie schließ auch Milchprodukte, außer Ziegenkäse aus, Eier kommen auch nur seltenst vor, selten Fisch hauptsächlich rohes Obst und Gemüse, seltenst Nüsse und Getreide. Und wenn es dann mal draußen 30 Grad sein sollte, kann sich so was ja vielleicht auch verschieben. Nun, von meinen Blähungen hat sie mich geheilt, also soll sie wohl wirklich wissen wovon sie spricht und Lust auf Fleisch habe ich auch nach der Stocker-Lektüre auch in keinster Weise.

Da in Avocados, wie Natalia Rose sie integriert, ja auch Vitamin D vorhanden ist schließe ich, dass man den Vitamin D Bedarf im Winter auf diese Weise decken kann ohne auf Fleisch zurückgreifen zu müssen. Das B12 bleibt weiterhin die offene Frage und ob man Urkost machen muss um es aus pflanzlicher Nahrung zu beziehen, ob der Darm schuld ist oder ob man supplementieren sollte, wenn man kein Fleisch essen will....hm

Aber weil auch ich keine Lust mehr habe jeden Tag die Inhaltsstoffe von Nahrungmitteln zu zählen und man irgendwann zu einem funktionierenden Konzept kommen muss, kann ich mich auch nach dieser Lektüre nur wieder Natalia Rose anschließen und habe jetzt mal einen Regelkanon aufgestellt der nach meinem aktuellen Erkenntnisstand die gesündeste Ernährung für mich zu sein scheint:

- Trennkost in der Form, dass tierisches Eiweiß, Nüsse und Stärke nicht in einer Mahlzeit gegessen werden, wobei Avocado als Stärke gilt
- Öle, weil ein raffinierte Produkt, sollten gemieden werden, scheinen aber die einzige Dressinglösung für einen Salat zu sein, zu dem man tierische Produkte essen möchte, es sei denn man verwendet möglichst rohen Ziegenkäse als Dressing (Kuhmilchprodukte, da sind sich, glaube ich, alle einig, sind der Gesundheit abträglich) die Ölmenge sollte auf ca. 1 EL begrenzt werden
- Maximal 300 g tierische Produkte die Woche, was ich zum einen von Dr. Fuhrman ableite zum anderen meiner vegetarischen Vergangenheit und der Rohkostbewegung im allgemeinen zuschreibt und nicht zuletzt der schlechten Qualität in der tierische Produkte im Allgemeinen heutzutage überall angeboten werden. Es ist sauteuer Biofleisch zu erwerben und auch hier weiß man nicht wie das Tier geschlachtet wurde und ob evtl. große Mengen Adrenalin, was das Tier aus Angst vorm Schlachter ausgeschüttet hat, in ihm vorhanden sind.
- Bis Mittags nur Obst, Greensmoothies oder Greenjuice, hängt bei jedem einzelnen von der Verdauungsfähigkeit ab. Jemand, der auf Obst nicht gut reagiert, weil er zu verschlackt ist oder Candida hat, soll bei Greenjuice bleiben, bis er Obst wieder besser verträgt
- Nüsse, besonders handvoll, sind als absolute Ausnahme anzusehen. Sie sind schwer verdaulich und sollten nur zu besonderen Gelegenheiten gegessen werden z.B. 1 Mal die Woche Sonntags einen leckeren Rohkostkuchen machen
- Trockenfrüchte sind am besten nur eingeweicht zu verzehren, da sie Karies verursachen, wenn auch nicht so schlimm wie Zucker
- Wenn Getreide verzehrt wird dann nur die glutenfreien Sorten, Hirse, Amaranth, Quinoa, Buchweizen – eher gekeimt als gekocht. Wobei ich bei den glutenhaltigen Getreidesorten noch unschlüssig bin, ob sie vielleicht auch in gekeimten Zustand nicht zuträglich sind, denn darüber gab es einen Artikel in einer der ausgaben von „Natürlich leben“, den ich noch mehrfach lesen muss, bis ich ihn wirklich verstanden habe
- Um satt zu werden muss genug Eiweiß verzehrt werden, was in Keimen, grünen Blättern, Gemüse und Algen vorhanden ist
- Obst sollte immer auf leeren Magen verzehrt werden und nicht als Dessert.
- Gekochtes, stärkehaltiges Gemüse kann in die Ernährung integriert werden wie Kartoffel, Möhren, Kürbis
- Rotwein gilt als neutral und kann gelegentlich konsumiert werden
- Stevia ist als Süßungsmittel besser geeignet als Trockenfrüchte oder Honig, da es keinen Karies fördert.

Und last but not least: Man muss die Feste feiern wie sie fallen. Ausnahmen kann sich jeder mal erlauben, zu großer Druck auf sich selbst auszuüben und sich zu kasteien, hat noch niemanden gesünder gemacht. Auch ein gesellschaftliches Leben muss mit der gewählten Ernährungsform möglich sein.



Ich bin mir sicher, dass nicht jeder Leser meiner Meinung ist und ich schätze ich muss irgendwann noch mal einen Vollwertköstler fragen, warum die Vollwertküche davon ausgeht, dass Getreide der Gesundheit so zuträglich sei, wenn ich darüber fast noch nie etwas gehört habe. Ergänzend möchte ich der Liste oben noch hinzufügen, dass es in Ordnung zu gehen scheint Gemüse sanft zu kochen, also zu Dämpfen oder in Form von Suppe oder Eintopf zu konsumieren. für Leute deren Darm nicht in Ordnung ist scheint dies sogar besser zu sein und auch für Menschen, die noch am Anfang der Entgiftung stehen kann es Sinn machen gekochtes Gemüse zu integrieren. Allerdings sollte jede Mahlzeit als Hauptspeise Salat sein und alles andere zur Beilagegemacht werdn.

Diese Liste scheint mir persönlich momentan die praktikabelste Variante zu sein, die alles vereint was ich nach meinem momentanen Wissenstand weiß. Und deshalb werde ich keine Kalorien und Nährstoffe mehr zählen, sondern diese, wie ich finde, einfachen Regeln befolgen. Und schlussendlich sind sie nicht von mir, sondern von Natalia Rose, die immer wieder von allen Seiten bestätigt zu werden scheint.;-)

Und dann muss ich ja noch mal kurz auf meine Schokoladenexperiment eingehen, denn ich hab mich ja wieder an Bitterschokolade probiert. Sogar an zahnpflegender Bitterschokolade, denn ich habe zum ersten mal Schokolade mit Xylit gemacht. Denjenigen, die meine Experimente mit Xylit von Anfang des Jahres noch nicht kennen, sollte ich vielleicht noch kurz erörtern, was es damit auf sich hat.

Xylit sieht genauso aus wie Zucker, schmeckt wie Zucker und hat nur die Hälfte der Kalorien von Zucker. Auch die Bakterien der Mundflora, so heißt es, halten Xylit für Zucker und versuchen ihn zu verstoffwechseln, was nicht gelingt und daran sterben sie. So gibt es keine Bakterien mehr, die kariesverursachende Säure produzieren können und dann auch keinen Karies mehr. PureRaw.de führt Xylit in Rohkostqualität und so habe ich mir kürzlich welches besorgt. Man kann damit sehr gut Schokolade herstellen, allerdings darf man nicht alle Zutaten gleichzeitig einrühren, sondern muss erst die Kakaobutter schmelzen, dann das Xylit zugeben, schmelzen lassen und darf dann erst den Kakao zurühren. Es ist mir gelungen 62,5%ige Schokolade herzustellen, ich könnte es aber bestimmt noch auf 70% hoch treiben, allerdings geht es in der heimischen Küche nicht eine Bitterschokolade mit „Schmelz“ herzustellen. Warum? Ich habe keine Conche, keine Schokoladenwalze, die die Schokolade so lange rührt, bis eine schmelzige Masse entsteht. Ich könnte es noch probieren Sojalecithin unterzurühren, aber jetzt ist mein Kakaopulver eh alle.Und natürlich habe ich mich zudem gefragt, warum nicht jede Schokolade mit Xylit gemacht wird! Wenn Xylit so toll ist, wie die Theorie behauptet....! Wohlmöglich Zahnärztelobby oder Zuckerlobby, was weiß ich….Ich habe aber „Schokolade Xylit“ in Google eingegeben und es ist auch eine Firma darauf gekommen so was herzustellen. Gibt’s aber natürlich nicht bei Aldi, sondern nur im Internet zu kaufen. Aber auch in der Rohkost hat sich das noch nicht durchgesetzt, wahrscheinlich weil Xylit, wenn auch roh, ein raffinierter Stoff ist. Ich bin mir aber sicher, dass Steviaschokolade auch möglich ist.

Was gab’s zu essen?:

1 Grüntee
1 TL MSM
2 Bananen
13:00 Uhr: 3 Bananen
14:00 Uhr: 250 g gekeimter Quinoa mit neuem Lieblingsdip
120 g Gurke
27 g Xylitschokolade














17:45 Uhr: 1 Banane
19:45 Uhr: 50 g Ziegenkäse, roh
21:00 Uhr: Salat aus 300 g Miniromana, 100 g Möhre, 60 g Paprika und Dresing aus 1 EL Olivenöl, Apfelessig, Stevia, Dill, Salz und Cayenne














16 g Xylitschokolade

Das waren 1511 Kalorien, 20,7 g Eiweiß, 51,8% Kohlenhydrate und 28,5 % Fett

Wie gesagt, ich habe keine Lust mehr, das permanent auszurechnen, werde es aber zwischenzeitlich mal stichprobenhaft überprüfen.

Und dann, ja, ich hab den Ziegenkäse getestet. War lecker, ich fühle mich nicht verschleimt, hatte aber auch wieder Aufstoßen danach, wahrscheinlich, weil ich ihn pur und nicht zusammen mit Salat gegessen habe, auch mein Kater wollte davon haben, was er immer bei Rohmilchziegenkäse will...
Aber er ist mir schlussendlich zu teuer und Eiweiß enthält er pro 100 g 16,6 g, 100 g Quinoa hat 15 g also muss ich preislich schlicht und ergreifend dem Quinoa den Vorzug geben. Natalia Rose sagt aber zu Ziegenkäse sogar, dass nicht mal ihre laktoseintolleranten Klienten Probleme damit hätten, also wer das Geld hat, kann sicherlich zuschlagen – ich nicht. Dann doch lieber Avocado, wobei ich nicht ausschießen kann, dass ich irgendwann mal wieder ne Ausnahme mache diesbezüglich, aber auf regelmäßiger Basis ist das nichts für mich.

Was aber eigentlich das wichtigste gestern überhaupt war, war, dass ich mir beim Flyerverteilen die Zeit genommen habe nach Booja-Booja-Eis zu suchen, was es in Kön in der Maastrichter Strasse geben sollte. Dort gibt es einen Laden namens Herr Riester, was so eine Mischung aus Bioladen, Delikatessladen und Restaurant ist. Sehr nobel und sehr schick und das ist, wie ich festgestellt habe, genau der Laden in dem ich Essen gehen will! Sie haben Bioweine und Biokäse und eben Booja-Booja was 8,49 € kostet, aber Ben und Jerry kostet auch 6 €. Die zwei Euro machen es dann auch nicht mehr. Ich hoffe ich kriege meinen Joggingfreund mal überredet mich dahin einzuladen, denn der ist der einzige Mann, dermich überhaupt irgendwohin einläd….;-) Ich habe noch keins gekauft, aber die nettte Kellnerin hat mir die Karte des Ladens in die hand gedrückt und im Internet kann man die Tageskarte einsehen: www.herr-riester.de denn schlussendlich geht es ja immer wieder um qualitativ hochwertiges Essen mit Genuss. Als ich weiter fuhr habe ich dann aber auch noch ein vegetarisches/veganes Restaurant gefunden, was ich auch noch nicht kannte, obwohl ich seit 13 Jahren in dieser Stadt wohne. Viel Soja auf der Karte, aber ich weiß so was dennoch zu schätzen.

Alles Liebe,

Silke