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Samstag, 5. April 2014

" 5 am Tag" sind nicht genug!



Nochmal kurz zu gestern, bevor ich mich in das heutige Thema stürze:

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich auch noch darüber schreiben sollte, was man machen kann, wenn man sich beim Essen dabei ertappt, dass man nicht aus Hunger, sondern aus einem schlechten Gefühl heraus isst. Darüber wurde von Abraham eigentlich so viel gesagt und geschrieben, dass ich es mir sparen kann, meinen Senf noch dazu zu geben. Schlussendlich ist es so, dass man durch ein negatives Gefühl erkennen kann, dass man nicht im Einklang mit seinem höheren Selbst bzw. seiner Seele oder Gott ist. Wie auch immer man das nennen will, denn das liebt einen immer, bedingungslos und will nicht, dass man schlecht über sich denkt. Ein negatives Gefühl ist damit ein Zeichen, dass man einen Gedanken denkt, der einer Lüge entspricht. Den muss man dann ändern. Byron Katie macht das mit umkehren und Abraham raten einfach einen sich besser anfühlenden Gedanken zu fnden. Das Gegenteil des negativen Gedankens würde man nämlich eh nicht glauben. Oder aber, man wechselt komplett das Thema, beschäftigt sich mit was anderem, etwas, von dem man weiß, dass es einen glücklich bzw. glücklicher macht, wie z.B. die Katze streicheln, einen guten Song hören, in die Natur gehen etc. Oder man wird einfach sehr allgemein in seinen Gedanken und sagt sich: “Alles wird gut, alles ist gut angelegt in meiner Welt, das Universum (Gott) sorgt dafür, dass alles genau so kommt, wie es richtig ist, das weiß ich aus Erfahrung”

Oder man ändert seine Einstellung zu den Dingen.

Beispiel: Man wurde belogen. Man kann jetzt entweder stinksauer sein, dass man angelogen wurde oder man denkt zurück, wann man selber das letzte Mal gelogen hat und dabei fällt einem auf, dass man ja nur gelogen hat, weil man dem anderen nicht weh tun oder ihn enttäuschen wollte und wertet das Lügen als Zeichen der Wertschätzung der lügenden Person und nicht als Betrug. Unendlich viel Material dazu gibt es gratis bei YouTube oder auch in allen Büchern von Esther und Jerry Hicks. Und damit will ich es gut sein lassen...

...und mich darum kümmern, dass eine englische Studie soeben raus gefunden hat, dass “5 am Tag” ganz und gar nicht ausreicht. Der Spiegel hat darüber berichtet, 65226 Probanden wurden über 8 Jahre beobachtet, ihr Gesundheitsverhalten ausführlich katalogisiert und es stellte sich raus, dass je weniger Obst und Gemüse man aß, desto häufiger starb man an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Dabei zeigte sich zudem, dass das Risiko daran zu sterben noch geringer wurde, wenn man noch mehr als 5 Portionen Obst und Gemüse aß. Bei 7+ Portionen am Tag sank das Risiko um 42%. Der durchschnittliche Verzehr lag übrigens bei 3,8 Portionen am Tag und ist somit durchaus eine Erklärung warum 65% der westlichen Bevölkerung an Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben.

Und aus genau dieser Ecke kommt der Mythos über die Rohkost. Rohköstler essen meist nämlich tatsächlich diese Mengen Obst und Gemüse. Nur hat noch keine Studie bewiesen, dass man besser alles Obst und Gemüse roh verzehren soll. Das wäre auch zu läpsch. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass man es sowohl roh, als auch gekocht verzehren sollte, da manche Nährstoffe leichter zugänglich sind, wenn man die Nahrung kocht und andere leichter zugänglich, wenn man sie roh ist. Daher propagiert die Vollwertkost sowas wie 50% roh.

Erstaunlicherweise deckt sich, was diese Studie sagt, mit den Aussagen von Dr.med. Richard Béliveau, dem Autor von Krebszellen mögen keine Himbeeren: Nahrungsmittel gegen Krebs der in der Doku Was uns wirklich nährt sagt, dass 8 Portionen Obst und Gemüse idealer seien.

Auch so, diese englische Studie hat auch raus gefunden, dass Gemüse besser vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt als Obst, was natürlich auch logisch ist, weil Zucker Krebs füttert und die Arterien schädigt. Kein medizinisches Wunder hier, aber vielleicht hat ja so mancher Obstrohköstler mal Lust darüber nach zu denken...

Menu des Tages am 5. April

6:30 Uhr: Frischkornbrei aus Sprießkornhafer, Sunwarrior Vanille, Banane. Zimt, Kürbiskerne, Hanf, Erdmandelfrühstücksbrei, Traubenkernmehl, Himbeeren


2 Bancha Tee

11 Uhr: 2 Bananen
Scheibe Roggenvollkornbrot (nach dem Joggen)

12:45 Uhr: All-You-Can-Eat-Gemüsepizza


So viel konnte ich essen....
1 St. Bitterschokolade

18:30 Uhr: Ministück Pizza (s.o. rechts die Ecke)
1 Banane
Salat aus Eisbergsalat, Gurke, Paprika, Radicchio, Möhre, gedünstete Champignons mit Petersilie, Zwiebel, Salz und Pfeffer1 TL Kokosöl, Limettensaft, 1 TL Olivenöl, Salz, Pfeffer


12 g Bitterschokolade

21 Uhr: 1 kleine Banane

Ich experimentiere gerade wieder mit Weight Watchers Sattmacher Tagen und kam so auf die Idee, dass ich doch einfach mal eine Pizza nach Sattmacher-Regeln machen sollte. Dieses Sattmacher-Prinzip hat nämlich ganz klare Diätvorteile: Man lernt auf seinen Hunger zu hören und gesunde Nahrungsmittel auszuwählen. Wenn man es vegan macht, macht man genau das, was Barnard empfiehlt, denn man darf all das essen, was wenig Fett enthält, vollwertig ist und einen niedrigen glykämischen Index hat. Weight Watchers ist toll! So eine gesunde Diät!!! Eine die sich richtig nach WHO und DGE orientiert und nicht so einen ungesunden LowCarb-Schwachsinn erzählt vor allem in Anbetracht dessen, dass Insulin ein winzigkleine Halbwertzeit hat!

Was aber wirklich wichtig ist,  bei diesem Sattmacher-Prizip ist exakt darauf zu achten, ob man wirklich Hunger hat, oder vielleicht eben nur schlechte Gefühle, denn dann sind wir gleich wieder bei der Lustfalle etc. ...zurück zur Pizza: Dinkel ist ein Sattmacher, laut Weight Watchers Regeln, man muss ihn für Pizza nur selber mahlen. Fertiges Dinkelvollkornmehl gilt nicht als Sattmacher. Tja, dann habe ich das Öl im Teig weggelassen, Tomatensauce drauf, Gemüse, was noch da war drauf, dann Zwiebeln und Hefeflocken. Ab in den Ofen. Fertig.

Man kann natürlich auch veganen Käse nehmen, aber entspricht natürlich auch nicht den Sattmacher Regeln. Ach, ja, aber Tofu! Räuchertofu gab es mit auf der Pizza! Davon habe ich dann gegessen bis ich satt war und erstmals hatte ich nachmittags keine Zwischenmahlzeit. Allerdings hatte ich auch Gesangsunterricht und wer singt kriegt keinen Heißhunger ;-)))

Natürlich war ich auch nicht im Bioladen und wurde nicht alle Nase lang von Verkostungen verführt! - Wahrscheinlich aber heute wieder...

Alles Liebe,

Silke

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Donnerstag, 20. März 2014

Vitamin-D-Erkenntnisse-und-Hypothesen



Ich war den ganzen Dienstag noch wie vom Donner gerührt und völlig leidenschaftlich ergriffen von diesem Vitamin D-Thema. Besonders davon, dass mir aufgefallen ist, dass es eben nicht aus Cholesterin synthetisiert wird, sondern aus dessen Vorstufe 7-Dehydrocholesterol. Wenn man nämlich in Biochemielehrbücher schaut und zwar in das Kapitel über die Steroidhormonsynthese wird Vitamin D meistens einfach zu gezählt und als Derivat des Cholesterins bezeichnet.

Ich hab mich gefragt ob ich spinne, ob ich der erste Mensch bin, dem es auffällt, dass da ein Unterschied besteht oder ob das überhaupt keine Relevanz hat, weil der Körper vielleicht auch Cholesterin wieder zurück verwandeln kann in 7-Dehydrocholesterol.

Wenn man nämlich in den selben Biochemielehrbüchern bei Vitamin D-Synthese schaut, wird da definitv erklärt, dass 7-Dehydrocholesterol eine Vorstufe des Cholesterins ist und sich der Körper der Cholesterinbiosynthese bedient um Vitamin D zu synthetisieren und nicht etwa des Cholesterins.

Ich habe also recherchiert um raus zu finden ob ich bescheuert bin oder andere Leute zu nachlässig. Das 7-Dehydrocholesterol wird durch das Enzym 7-Dehydrocholesterol-Reduktase in Cholesterin umgewandelt. Das Ganze funktioniert NADP-abhängig. Nun hab ich gedacht, womöglich gibt es ja auch ein Enzym, was diese Reaktion rückgängig machen kann. Eine Art “7-Dehydrocholesterol-Oxidase”, die Cholesterin zu 7-Dehydrocholesterol verarbeitet. Ich hab die internationale Enzymdatenbank Brenda durchforscht und bin schlussendlich darauf gestoßen, dass diese Reaktion irreversibel ist. Niemals jemals kann der Körper Cholesterin zu 7-Dehydrocholesterol dem Provitamin D verwandeln.

Und dann stellte sich für mich die Frage: Ist das bisher niemandem aufgefallen? Ist das vielleicht nicht wichtig? Warum wird das so leichtfertig übergangen? Auch Prof. Dr. Spitz in Krebszellen mögen keine Sonne. Vitamin D - der Schutzschild gegen Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen übergeht diesen Zusammenhang genau so leichtfertig wie die Biochemie-Lehrbücher. Auch im DocCheck, dem Wikipedia für Medizinstudenten, wurde Vitamin D einfach als Steroidhormon und damit als Cholesterinderivat einsortiert, was mich so gefuchst hat, dass ich den Eintrag abgeändert habe.

Nun zweifele ich ja immer zu allererst an mir selbst, aber könnte es nicht sein, dass folgender Mechanismus eine Rolle spielt: Der Mensch konsumiert Cholesterin mit der Nahrung. Da die Cholesteribiosynthese durch ihr eigenes Produkt, das Cholesterin, gehemmt wird, läuft sie weniger stark ab und es wird weniger 7-Dehydrocholesterol gebildet, was zu einer geringeren Produktion von Vitamin D führt.

Man geht davon aus, dass 60-90% der Deutschen einen Vitamin D-Mangel aufweisen. Als Ursache wird einfach immer der Sonnenlichmangel angenommen. Was aber, wenn auch das Cholesterin (und später bei der hydroxylierung auch das Kalzium) eine Rolle bei verminderter Vitamin D Synthese spielt. 60-90% der Deutschen konsumieren schließlich auch zu viel Fleisch und Milchprodukte! Es kann natürlich auch sein, dass wenn man Cholesterin mit der Nahrung aufnimmt, der Körper weniger körpereigenes Cholesterin für die Synthese der Steroidhormone und Gallensäure, die direkt aus dem Cholesterin synthetisiert werden, benötigt und sich der Mechanismus schlussendlich die Waage hält. Also dachte ich, vielleicht hat da ja mal irgendwer eine Studie drüber gemacht.

Ich hab also 7-Dehydrocholesterol in PubMed eingegeben und zumindest beim ersten Durchsehen nicht Relevantes gefunden, aber doch so viele Informationen, dass man vielleicht was Relevantes finden könnte und damit ein tolles Thema für eine Doktorarbeit.

Ich weiß also gar nichts, kann nichts rausfinden und auch die größten Vitamin D-Experten Deutschlands scheinen sich keine Gedanken darüber gemacht zu haben. Komischerweise schützt Vitamin D aber genau vor den Krebserkrankungen besonders, die am meisten mit Fleisch und Milchprodukten in Verbindung gebracht werden. Prostata-, Brus-t und Darmkrebs. Mit Herz-Kreislauferkrankungen wird es in Verbindung gebracht, mit Typ I und II Diabetes und auch die gehen auf den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten zurück. Ist das reine Zufall oder ein tatsächlicher Pathogenesemechanismus, dem niemand Aufmerksamkeit schenkt, nicht mal Barnard, Esselstyn, McDougall, Ornish und weiß der Geier welcher vegane Arzt da draußen noch???

Vitamin D wird aber auch mit Neurodermits und Schuppenflechten in Verbindung gebracht und das sind zufälligerweise die Krankheiten, an denen alle meine Lieben leiden. Mein Vater und meine Schwester haben Neurodermitis, mein Joggingfreund Schuppenflechte. Ich habe tausende Geschichten gehört, dass man mit Vermeidung von Milchprodukten Neurodermitis und Schuppenflechte lindern oder heilen kann, aber ich wusste bisher keinen Mechanismus, der da hinter stecken könnte. Hier ist einer! Alle drei gehen im Sommer auch bevorzugt in die Sonne, weil Sonnenlicht der Hauterkrankung gut tut. Die Pharmaindustrie hat vitamin-D-haltige Medikamente zur Linderung entwickelt.

Parallel dazu erhielt ich eine E-Mail einer Leserin, eigentlich zu einem völlig anderen Thema, die mir erzähltie, sie habe angefangen sich mit Ernährung auseinander zu setzten um die Neurodermitis und das Asthma ihrer Söhne zu heilen. Die Kinderärztin hätte ihr da nicht helfen können und nur Medikamente verschrieben. Sie sei dann auf die tiereiweißfreie Ernährung nach Dr. Bruker gestoßen, also vitalstoffreiche Vollwertkost, und die Krankheiten seien verschwunden. Irre oder? Aber vielleicht ist es nicht nur das Kalzium in der Milch, vielleicht ist es auch gar nicht das tierische Eiweiß, obwohl das natürlich die Niere schädigen kann, welche für die Hydroxilierung der Vorstufe von Vitamin D zuständig ist, vielleicht ist es einfach das Cholesterin in tierischen Produkten, was dafür sorgt, dass nicht genug 7-Dehydrocholesterol produziert wird.

Es wird aber noch verrückter: Menschen mit einem zu hohen Cholesterinspiegel bekommen Cholesterinsenker verschrieben, die in die körpereigene Cholesterinbiosynthese eingreifen und zwar nicht beim allerletzten Schritt der Synthese: 7-Dehydrocholesterol zu Cholesterin, sondern viel weiter vorne. In die Beta-HMG-CoA-Reduktase-Reaktion. Wer Cholesterinsenker nimmt produziert daher auch weniger 7-Dehydrocholesterol und damit schlussendlich weniger Vitamin D.

Bis dato ist das also nur eine Hypothese von mir, aber es sieht nach einem verdammt guten Thema für eine Doktorarbeit aus. Es ist auch sicherlich nicht der einzige Mechanismus, auf den Fleisch und Milchprodukte die Gesundheit verschlechtern, aber womöglich einer, dem zu wenig Beachtung geschenkt wird. Ist ja auch klar, die Pharmaindustrie will lieber ihre Cholesterinsenker und ihre Vitamin D-Präparate verkaufen, die Patienten möchten schnelle Lösungen und sogar in der alternativen Ernährungsszene wird allzu bereitwillig hochdosiertes Vitamin D eingeworfen.

Tja, und wenn dem so ist, habe Fleisch und Milchprodukte mir meine Kindheit versaut, bzw. der Vitamin D-Mangel. Meine Schwester kam mit Asthma und Neurodermitis zur Welt, meine Mutter hatte mit 25 Jahren schon Nierensteine, arbeitete dann ihr Leben lang als Nachtschwester im Krankenhaus, hat alle Zivilisationskrankheite und ist unglücklich (hat nur meinem Vater die Schuld dafür in die Schuhe geschoben und nicht dem Essen) meine Oma mütterlicherseits verstarb an Lymphdrüsenkrebs, den Prof. Dr. Spitz auch mit Vitamin D-Mangel in Verbindung bringt, meine Schwester hatte den auch und so ist meine Haupterinnerung an meine Kindheit irgendwie ein ewiges Rumsitzen in Krankenhäusern, entweder am Bett meiner Oma, oder an dem meiner Schwester, und ich erinnere mich an Schimpfe von meiner Mutter, weil ich morgens mal wieder zu laut war und sie nach ihrem Nachtdienst schlafen wollte. Und ich erinnere mich an aufgewärmte Dosenravioli, die mein Mittagessen im Auto auf dem Weg ins Krankenhaus waren nachdem mich meine Mutter von der Schule abgeholt hat. Ich weiß nicht, vergisst man das Gute und erinnert sich immer nur an das Schlechter? Oder war es mehr schlechtes als gutes. Ich weiß nur, es war Normalität...

Ich wollte am Dienstag gleich alle anrufen, die ich kenne und erzählen: Ich hab den Mechanismus hinter all euren Krankheiten entdeckt! Lasst Fleisch und Milchprodukte weg, weil sie Cholesterin liefern und Kalzium und das zu verringerter Vitamin D Produktion führt – aber ich wusste, das ist sowieso sinnlos. Es hört keiner auf mich, genau so wenig wie man auf Kassandra hörte, als sie den Untergang von Troja voraus sagte. C'est la vie. Da nützt es auch gar nichts, dass ich Medizin studiere. Ich wette es gibt Nobelpreisträger, deren Familien nicht auf ihre Gesundheitsratschläge hören! Womöglich renne sie dann alle los und und holen sich Vitamin D von DM. Dabei gibt es noch viele weitere Mechanismen über die Fleisch und Milchprodukte zu Krankheiten führen...

Menu des Tages am 19. März

Frischkornbrei aus Dinkel, Banane, Zimt, Sunwarrior Vanille, Blaubeerriegel, Paranuss, Granatapfel


2 Grüntee

2 Bananen
1 Dinkel-Saaten-Perle

1 Schokoladentrüffel (aus dem Newsletter)


1 Banane
Salat aus Chinakohl, Paprika, Möhre, Avocado, Tomate, Zucchini, gedünsteter Brokkoli, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Limettensaft


8 g Ombar dark

Rest Salat vom Mittagessen
1 Banane
2 Schokoladentrüffel
100 ml Rotwein
1 Banane

Oh, ich war müde gestern. Mein Kaffee ist aus und ich will auch keinen neuen mehr kaufen. Der Stress ist vorbei und jetzt bin ich gestern zu Grüntee über gegangen. Viiiiel weniger Koffein....gefühlt jedenfalls.

Ich war morgens 5 Stunden im Bioladen und nachmittags bei traumschönen Wetter Flyer verteilen und superdankbar für die wunderbare Sonne. So ein Winter sollte immer sein und wenn ich in den letzten 2 Monaten einen Vitamin D Mangel entwickelt haben sollte, so ist der spätestens seit gestern definitiv behoben.

Ich will den Flyer-Verteil-Job eigentlich aufgeben, weil ich andere Jobs habe, die mir viel mehr Spaß machen und weil ich das Geld nicht brauche, aber gestern habe ich doch festgestellt, dass der mir eigentlich doch gut tut. Ich muss es halt nur schaffen immer bei gutem Wetter und ohne Stress raus zu fahren. :-)))
Hm...nochmal drüber nachdenken....

Aber falls Biochemiker oder Mediziner da draußen sind, die mehr darüber wissen oder irgendwelche Studien kenne, wie die körpereigene Cholesterinsynthese sowie die Synthese der Steroidhormone und der Gallensäure durch Nahrungscholesterin beeinflusst wird: Alles zu mir bitte....silke@rohelust.com

Alles Liebe,

Silke

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Arganöl nativ, 250 ml - 20,90 € statt 23,90 €
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Rohe bio Macadamianüsse, 200 g - 6,40 € statt 7,90 €




Dienstag, 18. März 2014

Vitamin D



Ich will eigentlich gar nicht darüber schreiben und zwar aus zwei Gründen. a) Ich gehe nicht davon aus, dass ich ein Problem damit habe. b) Mir wird bei dem Thema immer schwindelich, weil es so unglaublich kompliziert ist. Somit gibt es dann eigentlich auch noch einen Grund c) Ich erachte mich selbst nicht als kompetent.

Dennoch wurde ich in den letzten 2 Tagen mit noch inkompetenteren Meinungen dazu konfrontiert und daher sehe ich mich gezwungen zumindest über das zu schreiben was ich weiß.

Also, Vitamin D: Vitamin D ist vor allem wichtig für den Knochenaufbau. Das weiß man seit Jahrzehnten, Kinder bekamen aus dem Grund früher Lebertran zu essen, damit sie keine O- oder X-Beine (Rachitis) bekommen. Seit den 90er Jahren ist auch bekannt, dass Vitamin D-Mangel zu Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien, Asthma und Autoimmunerkrankungen sowie diversen Krebsleiden führen kann. Ohne Frage ist es ein wirklich wichtiges Vitamin. (Schaut euch den Wikipedia Artikel dazu an und vor allem das Gemälde Albrecht Dürer: Beim Jesuskind in “Maria mit der Birnenschnitte” wird ein Vitamin-D-Mangel diagnostiziert. - Irre!)

Vitamin D ist aber meistens gar kein Vitamin obwohl man es als Vitamin durch Fisch aufnehmen kann. Meistens ist es ein Hormon, weil der Körper es selber synthetisiert und zwar aus einem Zwischenprodukt der Cholesterinbiosynthese, dem 7-Dehydrocholesterol. So mancher Laie erzählt immer wieder gerne, dass Vitamin D aus Cholesterin hergestellt wird, das stimmt aber nicht. Die Steroidhormone Testosteron, Östradiol, Progesteron, Cortisol und Aldosteron werden aus Cholesterin hergestellt, Vitamin D aber nicht. Die Cholesterinbiosynthes, bei der dann ja auch das 7-Dehydrocholesterol entsteht wird reguliert durch ihr eigenes Produkt, das Cholesterin. Wenn Cholesterin ausreichend vorhanden ist, wird keines hergestellt und damit auch kein 7-Dehydrachosterol, was als Vorläufermolekül für das Vitamin D dient. Wer also Tierprodukte verzehrt, welche viel Cholesterin enthalten, schmeißt seine Cholesterinbiosynthes nicht an und hat demnach auch weniger 7-Dehydrocholesterol.

Das war jetzt schon kompliziert genug und meine eigenen Neurone beschweren sich, weil ich so angestrengt denken muss, aber es wird noch schlimmer!!! - Dieses 7-Dehydrocholesterol wandert nun zur Haut und wird dort mit Hilfe von UVB-Licht aktiviert. Dann wandert es weiter zur Leber, wird dort hydroxyliert, geht noch weiter zur Niere, wird dort wieder hydroxyliert und fertig ist das Vitamin D. Auf diesem Syntheseweg gibt es also mindestens 4 Schritt in denen was schief laufen kann, was zu einem Vitamin-D-Mangel führen kann. Die Cholesterinbiosynthese kann gehemmt sein, man kann zu wenig Sonnenlicht bekommen, man kann einen Leber- oder auch einen Nierenschaden haben und somit nicht ausreichend Vitamin D selber produzieren.

Vitamin D ist wichtig für die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm ins Blut. Da ich genug Kalzium im Blut habe gehe ich nicht davon aus, dass ich zu wenig Vitamin D produziere. Bei meinem Bluttest letztes Jahr im Januar (also im Winter, wo man in unseren Breiten zu wenig Vitamin D produziert hatte ich einen Kalziumwert von 2,3 mmol/l. Normal sind 2,1-2,6. Vitamin D selber habe ich nie messen lassen, genau so wenig wie B12. Wenn irgendwas an meinem Blutbild in Schieflage gewesen wäre, hätte man weiter messen können. War es aber nicht.

Nun wird Vitamin-D-Mangel vor allem auch mit Prostatakrebs in Verbindung gebracht und dazu schreibt Barnard wieder Interessantes in The Cancer Survivor's Guide: Foods That Help You Fight Back was sich mit der Harvard-Seite, die ich die Tage schon verlinkt habe deckt, wo es heißt, zu viel Kalzium begünstige Prostatakrebs. Wenn man nämlich viel Kalzium in Form von Milchprodukten isst gelangt auch viel davon ins Blut, was dem Körper wiederum suggeriert er brauche jetzt nicht mehr so viel Vitamin D produzieren, da ja nicht mehr viel Kalzium vom Darm ins Blut aufgenommen werden muss (ist ja viel da) und somit reduziert er seine Vitamin-D-Produktion. Leider wird ein Großteil des Kalziums aus Milch aber direkt wieder ausgeschieden und nicht für den Knochenaufbau verwendet und somit spielt die Kuhmilch dem Menschen einen ganz schönen Streich. Wie gesagt, man muss kein Einstein sein um zu erkennen, dass es nicht gesund sein kann als Erwachsener Milch einer anderen Spezies zu konsumieren.

Und weil das alles so kompliziert ist und so viel schief gehen kann ist die offizielle Meinung der DGE, dass man in unseren Breiten Vitamin D supplementieren soll. In einem Interview mit dem Spiegel legt Jörg Reichrath, Professor für Dermatologie an der Universität des Saarlandes und Mitglied der Arbeitsgruppe Vitamin D der Deutschen Gesellschaft für Ernährung seine Meinung zu Vitamin D da. Er supplementiert selber. (Was kein Wunder ist in Anbetracht dessen, dass man laut DGE ein bisschen Fleisch und bisschen Milch konsumieren darf. So hat man dann auch bisschen schlechtere Vitamin D-Werte und kann sie weg supplementieren) Er erklärt aber auch, dass es Studien an U-Boot Mannschaften gibt, die belegen, dass Vitamin D mehrere Wochen bis Monate gespeichert werden kann. Und es hängt selbstredend davon ab welchen Hautton man hat und wie oft man in die Sonne geht, ob man genug Vitamin D produziert. Ich bin rothaarig und damit sehr hellhäutig und fahre viel Fahrrad und gehe joggen. Außerdem verwende ich keine Sonnencreme. Da könnte ein Zusammenhang bestehen.

Natürlich ist auch Fleisch essen, geschweige denn Milchprodukte konsumieren keine Lösung. Im Gegenteil (s.o.) Vitamin D ist in Fisch und in Pilzen enthalten und zwar in seiner aktiven Form, ohne dass es Sonnenlicht braucht. In Avocados auch. Und das ist auch der Grund warum Eskimos, ohne viel Sonnenlicht zu bekommen, keinen Vitamin-D-Mangel haben. Es ist der Fisch. Vielleicht spielt auch mein gelegentllicher Sushikonsum eine Rolle.

Komischerweise habe ich in keinem der Artikel groß was über Winterdepression und Vitamin D entdeckt. Ist das auch nur ein Ammenmärchen? Ich bin immer davon aus gegangen, dass ich, sobald ich mal ne Winterdepression habe, was ich nie habe, meinen Vitamin D-Spiegel testen lassen sollte.  Ich weiß von Rohköstlern oder Veganern, dass sie als Indikator für ihren Vitamin-D-Mangel gesehen haben, dass sie Lust auf Lachs bekamen. Ich weiß auch, dass sie behaupten, dass Vitamin-D-Mangel durch den Besuch im Solarium verschwindet aber, der Herr von der DGE sagt, das dort nur UVA-Licht, was bräunt, ausgestrahlt  wird, aber nicht das UVB-Licht, was Vitamin D aktiviert.

Ich finde ja, es geht nix über die Natur. Eigentlich lebt die Menschheit doch schon ganz schön lange in Mitteleuropa und irgendwie müssen wir doch auch hier den Winter überlebt haben. Es wird immer gesagt, dass der Vitamin-D-Mangel mit der Industrialisierung los ging, weil man anfing in Fabriken zu arbeiten, statt auf dem Feld. In dem Zusammenhang wundert mich aber warum Albrecht Düreres Jesuskind von 1512 einen Vitamin -D.Mangel aufweist.

Ach ja, vieleicht noch abschließend. Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und wird damit vom Körper im Fettgewebe gespeichert. So manch ein sich für sehr clever haltender Laie kommt nämlich auf die Idee Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen und denkt, weil ein bisschen von etwas ja gut ist, muss viel noch besser sein. (Siehe Wasser im gestrigen Post) Zu viel Vitamin D führt z.B. zu Kalziumeinlagerungen in der Niere und zur Hemmung des Parathormons.

Ich hab aber gestern auch noch ein Buch bestellt, was mir aufgefallen ist, als ich Krebszellen mögen keine Himbeeren verlinkt habe. In Analogie dazu gibt es nämlich auch noch Krebszellen mögen keine Sonne. Vitamin D - der Schutzschild gegen Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen: Ärztlicher Rat für Betroffene.  . Mal sehen was der Herr Prof. Dr. Spitz Interessantes zu berichten hat

Menu des Tages 17. März

Frischkornbrei aus Buchweizen, Banane, Sunwarrior Vanille, Blaubeerriegel, Paranuss, wilde Mango


2 Kaffee + Stevia
8 g Ombar

1 Laugenbrezel
2 Bananen

Gemüsepfanne aus Mangold, Sellerie, Tomate,  Möhre, Tofu, Salz, Pfeffer



Salat aus Chinakohl, gedünstetem Brokkoli, Paprika, Tomate, Möhre, Petersilie, Knoblauch, Basilikumpesto, Salz, Pfeffer


2 Bananen mit roher Cashewcreme

Und hier noch ein schicker, plastikfreier Einkauf:


Ich hatte ne ganz blöde Schicht im Bioladen. Von 10-18 Uhr, was mit meinen Hungerphasen nicht übereinstimmte und vor allem war ich an der Wurst und Käse-Theke. Eine Kundin hat sich beklagt, dass ich ihr nicht erklären konnte, warum unser Kochschinken eine andere Farbe hat als solcher bei Aldi. Sie fand, wir sollten an unserem Service arbeiten. Ich hab mich bestimmt nicht um die Wurst/Käse-Theke gerissen, aber bei Personalmangel passiert sowas nun mal. Da ich meiner Chefin versprochen habe niemandem zu erzählen, dass man von Fleisch Darmkrebs bekommt, habe ich das selbstredend auch nicht erzählt. Tja, man kann Service werten wie man möchte. Wenn ich es als Arzt dem Patienten erzähle bin ich gut in meinem Job, wenn ich es der Kundin im Bioladen erzähle, bin ich schlecht.
Dabei kauft die doch im Bioladen, um sich gesund zu ernähren! - Die Welt ist ein Irrenhaus, Leute...

Alles Liebe,

Silke



Samstag, 22. Februar 2014

Alles Käse...- Tag 48



Der Bioladen wir nächste Woche umgebaut und wir haben über die Karnevalstage geschlossen. Das hat sich die Geschäftsführung aus Bayern wirklich großartig überlegt: Stellt sich heraus, das Karneval die umsatzschwächste Woche ist, und daher erfolgt der Umbau genau dann. Für die Jecken ist das allerdings nicht toll. Naja, von Weiberfastnacht bis Sonntag haben wir frei, da sind nur die Bauarbeiter und die Chefin da und nach Aschermittwoch geht es dann wieder los, mit 10% Rabatt auf alles, mit einem Bistro was frische Säfte und Salat anbietet und mit einer Wurst- und Käse-Theke.

Hat zur Folge, dass wir Angestellten was über Käse lernen sollen, daher war gestern eine Dame der Firma Söbbeke da und hat uns alles über Käse erzählt und dabei eingangs erwähnt, dass Käse überhaupt nur entdeckt wurde, weil der Mensch auf die Idee kam ein säugendes Tierbaby zu töten und in dem Magen des Tierbabies dann durch Lab geronnene Muttermilch entdeckt hat, welche zu Käse geworden war. - Oh, Gott, das hatte ich bisher noch nicht durchdacht...Macht leider Sinn...

Naja, diese Schulung hatte auch leider zur Folge, dass ich einerseits Käse probieren musste und vor ein paar Tagen schon, dass die Chefin mich fragte: "Ich weiß, du bist Veganerin, aber könntest du dir vorstellen eventuell auch an der Käsetheke aus zu helfen?" Abgesehen davon, dass ich keine richtige Veganerin bin, sagte ich ihr, dass könne ich, aber wenn mich jemand fragt ob das gesund ist könne ich nicht lügen, ich kann die Wahrheit über Käse nur verheimlichen. Abgesehen davon lehrt mich das vielleicht auch meine momentan wichtigste Lektion, die mich Abraham eigentlich schon lange hätte lehren sollen, denn die wiederholen das auch immer wieder "Words don't teach!" Nur Lebenserfahrung lehrt und dann denkt man vielleicht zurück, an irgendwas, das man mal gehört hat.

Ich schreibe und schreibe, denke, dass muss doch irgendwann mal ankommen, und das tut es nicht... Mein einziger Trost: Naja, bleiben wenigstens Patienten für später! Und für die Kommilitonen. Wäre ja furchtbar, wenn alle Menschen plötzlich anfangen gesund zu essen und zwar echt gesund nicht pseudo-Rohkost-LowCarb-80/10/10- oder-sonst-für-einen-Scheiß-gesund, sondern tatsächlich gesund, ausgewogen, mit allen Nährstoffen und nicht zu viel von irgendwelchen Nährstoffen oder zu wenig Ballaststoffen.

Aber zurück zum Käse. Ich hab vorbereitend auf die Käseschulung mal "Milch Prostatakrebs" gegoogelt, weil ich meine Infos dazu ja Hauptsächlich von Barnard und Fuhrman habe, denen ich zwar vertraue, weil die keinen medizinischen Blödsinn quatschen, sondern ihre Lehre sich deckt mit den Lehren der Uni. Aber mich unabhängig damit beschäftigt, habe ich mich bisher nicht.

Tatsächlich kam alles allererster Googeleintrag die Seite der DGE, der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Eine leider bereits 13 Jahre alte Stellungnahme, die wahrscheinlich schon überholt ist, denn in der Wissenschaft sind 13 Jahre eine Ewigkeit und ich nehme mal an, dass es jetzt mehr Beweise gibt. Ich weiß es aber nicht. eine Kundin erzählte mir, sie habe die Krebshotline der Uniklinik in Heidelberg angerufen und die hätten ihr bestätigt, dass Milchprodukte zu Prostatakrebs führen, dass dieser Zusammenhang bei Brustkrebs aber noch nicht eindeutig bewiesen sei.

Die DGE sagt es gäbe zu wenig Aussagekraft darüber ob Milchprodukte und wenn ja wie Krebs erzeugen. Manche Studien deuteten schwer darauf hin und andere leider nicht. Zudem sei es schwer derartige Studien an Menschen über Milchprodukte zu machen, weil die ja auch mit allem anderen, was man so isst, wechselwirken. Wenn also jemand viel Obst und Gemüse isst und dazu Milchprodukte, wird er z.B. Weniger Krebs kriegen als jemand mit McDonalds-Essen und Milchprodukten. Außerdem sei die Krankheit Krebs so kompliziert, dass es schwer falle definitive Zusammenhänge eindeutig zu beweisen.

Dennoch hat auch DGE viel schlechtes über Fleisch und Milchprodukte zu sagen und ist sich nicht sicher, ob das Fett der Übeltäter ist oder das Eiweiß. Lest am besten selbst. http://www.dge.de/modules.php?name=News&file=article&sid=304

In diesem Artikel stieß ich dann erstmals auf den WCRF, der laut DGE Ernährungsempfehlunge für Krebs ausspricht und darüber Auskunft gibt wie viel Prozent davon durch eine von ihr empfohlene Ernährungweise vermeidbar wären. Also google ich WCRF und stoße auf den World Cancer Reacherch Fund, eine Organisation, eine sehr offizielle Organisation, die sich offensichtlich genau damit befasst, wie Krebs entsteht.

Sie haben eine Seite mit Verhaltensempfehlungen zur Krebsprävention und da heißt es:

- Schlank sein ohne untergewichtig zu werden
- Jeden Tag 30 Minuten Sport machen
- Hohe Energiedichte in der Nahrung vermeiden (also Softdrinks, Fertignahrung mit viel Fett und extra Zucker)
- Alkohol meiden, Männer max. 2 Gläser pro Tag, Frauen nur eines
- Pflanzliche Nahrung essen
- Konsum von roten Fleisch und besonders verarbeitetem Fleisch meiden
- Salz limitieren und besonders den Konsum von stark salzhaltiger Fertignahrung meiden
- Nahrungergänzungsmittel in hohen Dosen vermeiden. (Stellte sich raus, dass Vitamin A in hohen Dosen als Nahrungergänzungsmittel den Lungenkrebs bei Rauchern fördert – was aber nicht für Möhren gilt, sondern nur für Vitamintabletten

Die Offiziellen gehen scheinbar hauptsächlich davon aus, dass Fett und Zucker Krebs fördert. Fett sowohl in der Nahrung, als auch am Körper. Es wird immer wieder auf die Produktion von Östrogen als Wachstumhormon von Krebszellen hingewiesen und auf den IGF1 Insulin-like Growth Faktor.

Naja, Käse und viele Milchprodukte haben eine ziemlich hohe Energiedichte und gar keine Ballaststoffe und daher ist ihr Verzehr nicht sonderlich förderlich. Kasein soll, so Barnard und T. Colin Campbell, so deuteten manche Studien an, das Krebswachs fördern. Aber die beiden sind so professionell, es eben auch genau so zu sagen. Es ist nicht 100% nachweisbar.

Also, was soll ich sagen? - Eine Leserin fragte mich gestern, ob ich mal Ernährungsempfehlungen aussprechen könnte. Eigentlich poste ich genau deshalb die Dinge die ich esse: Damit man das nachmachen kann. Nicht für mich. Ich versuche es mal zusammen zu fassen.

Das wichtigste Essen überhaupt ist Gemüse, davon am besten täglich mindestens 300 g grünes Blattgemüse
Dazu Vollkorngetreide ca. 100 -150 g am Tag, möglichst mit niedrigem glykämischem Index also Roggen, Gerste, Dinkel, Vollkornreis, andere Psyeudogetreide wie Quinoa, Buchweizen sowie Hülsenfrüchte
3-5 Portionen Obst
30-50 g Nüsse und Samen, davon 20 g Mandeln und 1 TL Leinsamen – Rest egal. Rohe Nüsse und Samen sind gerösteten vorzuziehen, da sich beim Rösten Transfette bilden.
Vielleicht eine halbe Avocado oder 100 g Tofu, 2-3 TL Pflanzenöl oder etwas Bitterschokolade oder meinetwegen sogar 10 g Butter, mal ne Scheibe Käse oder 1 Mal die Woche ca. 150 g Fleisch, oder auch ein bisschen Fisch, der Fleisch immer vorzuziehen ist, kann gegessen werden. Ziemlich wichtig scheint mir wirklich einen hohen Fettverzehr zu vermeiden und essentiell sind die Fette aus Nüssen, ggf. auch aus Fisch.- Fette aus Schokolade, Butter, Fleisch oder Käse braucht kein Mensch, die macht unser Körper selber.
1 TL Salz am Tag
Zu meiden sein sollte Zucker, Auszugsmehl, Alkohol, Fertignahrung, viel gesättigtes Fett auch wenn ein bisschen davon niemanden umbringt und alles was daraus gemacht wird.

Man bekommt alle Nährstoffe, wenn man die ersten 4 Ratschläge befolgt. Wem das reicht, der kann auch nur so essen. Selbst mir reicht das nicht und in Gesellschaft geht das sowieso nicht, daher kann man auch mal Fünfe gerade sein lassen, denn auch die geistige Gesundheit ist wichtig, genau so wie Sport und liebevolle Beziehungen und auch, dass man eine Tätigkeit und Aufgabe hat, die einem Freude bereitet.

Menu des Tages am 21. Februar

Frischkornbrei aus Buchweizen, Banane, Zimt, Sunwarrior Vanille, Mandelmilch, Hanfsamen, Mandeln, Leinsamen, Paranuss und 50 g Apfelmus


8 g Ombar dark
2 Grüntee

1 Banane
8 g Ombar

Vollkornbrötchen mit Reissirup-Schoko-Aufstrich und Banane nach dem Joggen

Salat mit Räuchertofu und gedünsteter Steckrübe, Brokkoli, Zwiebel, Zucchini mit 1 TL Rapsöl, Garam Masala, Curry, Salz, Pfeffer, Stevia, Limettensaft


1 Banane
Matcha-Tee mit Stevia

3 Würfel Käse
2 Bananen

Rest vom Mittagessen mit zusätzlich 400 g gedünsteten Brokkoli mit Knoblauch, Salz und Pfeffer


1 Banane
1 Glas Rotwein

Und dann will ich noch mal schnell loswerden, warum das hier Blödsinn ist. Bin ich bei Facebook drüber gestolpert. Ich hab ja schon mal darüber geschrieben, dass ich Christian Opitz' Buch nicht für vertrauenserweckend halte, weil er keinerlei Quellen angibt und sich ausschließlich, wie die LowCarber, auf Weston Price beruft, einem Zahnarzt, der vor 100 Jahren nicht glaubte, dass Karies durch säurebildende Bakterien im Mund entsteht sondern nach einer anderen Ursache suchte. Er klapperte daraufhin Urvölker ab und stellte fest, dass die mehr Kalzium und mehr fettlösliche Vitamine verzehrten als die Amerikaner der Roaring Twenties. Darüber schrieb er ein Buch. Komischerweise waren das entweder Eskimovölker oder solche die in Äquatornähe lebten, und dass diese genetisch anders an gesättigte Fette angepasst sind, ist mittlerweile erforscht. Wir sind Mitteleuropäer und wir haben in den letzten 100 Jahren nicht nur die DNA enteckt und entschlüsselt sondern tausende andere Mechanismen im menschlichen Körper – und nichts hat widerlegt, dass Karies von säurebildenden Bakterien verursacht wird, wenn natürlich auch die Zähne ihre Nährstoffe aus der Nahrung brauchen.



Sei das mal dahin gestellt. Christian Opitz behauptet hier auch, dass die Völker genau den Fettanteil verzehrt hätten, der in der menschlichen Muttermilch vor kommt. Das mag auch sein, heißt aber noch lange nicht, dass ein erwachsener Mensch eines Nährstoffanteils bedarf, wie ihn Muttermilch liefert. Es gehört zum medizinischen Allgemeinwissen, dass Babies mehr Fett brauchen als Erwachsene. So viel dazu. Herr Opitz ist halt auch weder Mediziner noch Biochemiker! Ich verwende auch Dr. Goerg Kokosöl und ich verkaufe es sogar, aber es spricht absolut nichts dafür davon mehr als 1-3 TL am Tag zu essen.

Vor allem sollte man sich damit aber einkremen, denn für die Haut ist es phantastisch!

So, ich bin das Wochenende über bei meinem Vater, daher hört ihr morgen nichts von mir.

Alles Liebe,

Silke

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Donnerstag, 13. Februar 2014

Krebs - Tag 39



Meine Güte, diese Woche arbeite ich mich aber auch durch alle großen Themen der Medizin durch. Heute ist es der Krebs. Aus gegebenem Anlass. Deutschlands beliebteste Rohkostköchin Melanie Maria Holzheimer ist am 10. Februar mit nur 35 Jahren an den Folgen ihrer Zungenkrebserkrankung gestorben. Ich hatte noch am 4. Januar über sie geschrieben, also Lisa von Rohtopia das E-Book, was sie zusammengestellt hatte veröffentlicht hat. Alle Erlöse sollten an Melanie Maria und ihre Krebstherapie gehen. Da war aber wohl schon alles quasi vorbei. Sie ist in einem Hospiz gestorben. Sie hatte sich ganz bewusst für diese alternative Form der Therapie entschieden. Der Tumor war ihr zuvor in der Berliner Charité entfernt worden, eine Chemotherapie hatte sie abgelehnt, da es hieß, die würde ihre Geschmacksknospen zerstören. Niemand kann sich ein Urteil darüber bilden, ob es anders gelaufen wäre, hätte sie eine andere Therapie gewählt, hätte sie sich früher therapieren lassen, hätte sie anders gegessen. Hätte, hätte, hätte...

Nach der Nachricht, die mich gestern früh zwischen Bloggen und Joggen ereilte, war ich laufen und habe nachgedacht. Und dabei festgestellt, dass ich um einiges schneller war als normalerweise. Ich schätze ich wollte weglaufen. Weglaufen vor meiner eigenen Unwissenheit, vor der Unwissenheit der Schulmedizin, vor der Unwissenheit der Alternativmedizin und auch vor der Unwissenheit in der Rohkostszene. Vor allem vor der!

Der letzte Beitrag den Melanie bei Facebook gepostet hat war dieser:

"Liebe Freunde der Rohkost, als Mensch, der seit 2 Jahren kämpft...der literweise grüne Säfte macht, Smoothies...der jeden Tag sein bestmögliches tut, macht es mich traurig, dass ich immer wieder solche Kommentare lesen muss. 100% Rohkost als Lösung für alles? Ich glaube nicht, dass ein Fanatismus - egal ob er Religion oder Ernährung betrifft - irgend jemandem hilft. Hier der Kommentar: "Ich verstehe das gejammer um Krebs nicht wirklich, denn wer Krebs hat ist selbst schuld.
Krebs fällt nicht vom Himmel und ist eine “innere Reinigung” nichts anderes. Franz Konz erklärte das deutlichst. Dazu muss man auch seine Werke gelesen haben, aber Frauen haben oft nicht die Disziplin zur Qualität und denken dass es auch anders gehen würde.
Ich bezweifle dass M. Rohköstlerin war, weil das ganze zurechtgemische von Törtchen und Kuchen ist alles andere als Rohkost. Rohkost ist der reine Griff in die Obstkiste und nicht in den Schrank um Geschmacksstoffe herauszuholen und om Rohkost vorher entwertend zu zermüllern, die mit oder ohne BIO nicht mit Gesundheit zu tun haben, also Süßungsmittel oder Sojasaucen.
Bereits nach 2h entwertet sich die meiste Rohkost.
Warum denn die Zunge ? Weil das ganze kosten von dem “Kram” immer die Zunge als erstes betrifft !

Krebs ist ein göttliches Mittel der natürlichen Auslese, mehr nicht.

Bei 7 Milliarde Menschen auf dem Planeten das einzige Mittel um die Überfüllung zu verhindern und um zumindest die Versager als erstes zu läutern." “

Sowas ist das aller, aller Letzte!!! - Das war am 1. Dezember. "Die Arme!", habe ich damals schon gedacht, als ich das gelesen habe. Als der Sohn von Elaina Love, einer amerikanischen Rohkost-Köchin vor 4 Jahren an Krebs starb, ereilten mich hier auch Kommentare, dass es daran läge, dass sie Rohkostkombinationen verzehren würde. Man kriegt von Gourmet-Roukost keinen Krebs! Das ist völliger abgrundtiefer Bullshit!!!

Vor allem kriegt man in Melanies Alter eigentlich überhaupt keinen Zungenkrebs, den kriegt man im hohen Alter nach jahrelangem Saufen und Rauchen und die meisten kriegen ihn dann nicht mal. Nach meinem Beitrag am 4. Januar anlässlich des Buchs von Lisa schrieb mir eine (ich glaube) Medizinerin folgenden Kommentar:

“HP-Viren sollen ja auch Krebs im Mundbereich verursachen. Anders kann ich mir Zungekrebs bei einer solch jungen Frau nicht erklären. Hat sie vielleicht sogar diesbezüglich etwas geschrieben in ihrem Blog?
HPV löst ja in den meisten Fällen den Gebärmutterhalskrebs bei Frauen aus, vorwiegend bei sexuellen Kontakten. Aber auch im Mundbereich kann durch u.a. Oralsex das Virus übertragen werden. Von Frau zu Mann und von Mann zu Frau. 
Das ist echt eine weitere Geißel die zwischenmenschliche Kontakte betreffend, echt ätzend.”

Es gibt eben auch einige Krebsarten die viraler Natur sind, wo Viren die DNA so verändern dass Zellen mutieren und Krebs entsteht. Beim Gebärmutterhalskrebs und bei Morbus Hodgekin war mir das bewusst, aber bei Zungenkrebs nicht. Karzinogenese kam im ersten Semester dran und dann nie wieder. Der Rest wartet in der Klinik auf mich, daher bin ich da auch nicht so bewandert, aber die Kommentatorin hat Recht, dass es kaum eine andere Erklärung für Zungenkrebs bei einer so jungen Frau gibt. Kein Essen, keine Drogen, keine Medikamente, kein Fleisch, kein Kasein, keine Glucose, keine Fructose, kein Häm, keine heterozyklischen Amide, kein Ballaststoffmangel, keine Strahlung, keine falsche Basenpaarung und, und, und...

Es ist völlig müßig darüber zu diskutieren ob sie irgendwas hätte anders machen können oder sollen, da niemand weiß wie sie tagtäglich gelebt hat. Wir alle kennen Menschen die mit Chemotherapie überlebt haben und solche, die trotz Chemotherapie gestorben sind. Es gibt Spontanheilungen und medizinische “Wunder” und es gibt mentale Wege Krankheiten zu beeinflussen. Der Körper hat Mechanismen entartete Zellen aus dem Verkehr zu ziehen und es gibt unendlich viele Gründe, warum er es im Einzelfall nicht tut.

Ich weiß zu wenig, die Medizin weiß zu wenig, die Heilpraktiker wissen zu wenig, die Berliner Charité weiß zu wenig, Melanies Ärztin, eine Schulmedizinerin, die die alternative Therapie bei ihr angewendet hat weiß zu wenig. Es gibt einfach zu wenig Wissen!

Wenn ich was gelernt habe, in der ganzen Biochemie-Kiste, dann das alle Vitamine und Nährstoffe, von denen immer gesagt wird, dass man sie verzehren soll, auch wirklich wichtig sind. Sie spielen in den unterschiedlichsten Stoffwechselwegen unterschiedlichste Rollen und mehr ins Detail gehen kann ich momentan auch leider nicht, weil ich einerseits zu wenig weiß und andererseits die Biochemie das Pferd von hinten aufzäumt. Die sagen zum Beispiel im Kapitel über die Purin- und Pyrimidinbasensynthese der DNA, dass dort Folsäure gebraucht wird. Ich hätte es gern umgekeht: Folsäure ist wichtig für...Vitamin C ist wichtig für die Aufnahme von Eisen, für die Synthese des Kollagens, Methionin, die Aminosäure bei der ich die meisten Probleme habe sie aus der Nahrung zu bekommen, funktioniert als S-Adenosyl-Methionin als Methylgruppendonator im Stoffwechsel und kann DNA methylieren, was wichtig ist um zu kennzeichnen, welche Gene  abgelesen werden sollen und welche nicht und welche als Start-Codon, bei der Synthese von DNA fungiert. Gott sei Dank ist Methionin aber auch nur halb-essentiell, sie muss nur teilweise über die Nahrung aufgenommen werden.

Also, ich weiß zu wenig, ich werde auch Montag zu wenig wissen, ich werde aber wahrscheinlich für immer zu wenig wissen. Und das Wissen, was ich mir aneignen muss reicht nicht mal ansatzweise aus eine so komplexe Krankheit wie die Krebsentstehung zu verstehen, daher ist es herablassen von allen irgendein Urteil darüber zu fällen ob Melanie irgendetwas hätte anders machen können oder sollen bei der Entstehung der Krankheit oder bei der Therapie. Ich weiß aber auch jeden Tag mehr, als am Tag davor!

Mich hat ihr Schicksal gestern aber auch dankbar gemacht. Dankbar dafür, dass meine größte Sorge nur ist, ob ich eine Klausur beim ersten Mal bestehe, für die mir die Uni 3 Versuche lässt und nicht eine viel zu wenig verstandene Krankheit, die mich befallen hat. Ich bin auch dankbar dafür, dass mir die Universität die Möglichkeit gibt, mir das Wissen darüber anzueignen, eine Möglichkeit, die viel zu viele Menschen nicht haben und ihren Ärzten und deren Urteilen ausgesetzt sind. Und ich bin dankbar dafür, dass die Bundesregierung mir auch noch jeden Monat Geld dafür überweist, dass ich mir dieses Wissen aneignen darf. Ich bin aber auch euch dankbar, für eure Fragen und dass ihr mir damit die Möglichkeit gibt Wissen zu festigen und Sachverhalte zu hinterfragen, die ich sonst vielleicht nicht hinterfragt hätte.

Also, wenn ich durchfalle heißt das nur, dass ich noch nicht genug weiß und dass ich noch ein halbes Jahr mehr lernen muss um alle Zusammenhänge wirklich (haha!) zu verstehen. Denn schlussendlich will ich es ja verstehen und nicht eine Klausur bestehen.(Auch wenn Kommilitonen das belächeln, dass ich lieber verstehen als bestehen will - eigentlich sollte es sich auch nicht ausschließen!)

Ich hab Melanie Maria nur ein Mal kurz getroffen. In Speyer 2010. Wir haben nur 2 Worte gewechselt, quasi “Hallo” gesagt und uns angelächelt. Ich weiß gar nicht, ob sie wusste wer ich bin.  Ruhe in Frieden. Mögest du jetzt glücklicher sein, wo du erlöst bist von deinem Leid.

Menu des Tages am 12. Februar

Nackthafer mit Bananen, Sunwarrior Vanille, Erdnussbutter, roh-vegane Zimtschnecke, Paranuss, Kakaonibs


1 Banane
8 g Ombar dark

2 Roggenvollkornbrote mit Reissirup-Schoko-Aufstrich und Banane


1 Banane

Kichererbsen mit Gemüse, Quinoa und Tahinisauce


1 Banane
8 g Ombar dark

½ Mandarine
Gemüsepfanne aus Austernpilzen, Zucchini, Mangold, 1 TL Kokosöl, Garam Masala, Knoblauch, Petersilie, Salz, Pfeffer


1 Mandarine

Ich hab fast nichts in den Cronometer eingegeben. Ich hatte keine Lust. Ich weiß aber schon was raus kommt. Zu wenig Vitamin E. Vitamin E ist nicht so wichtig im Stoffwechsel. Es dient hauptsächlich als Radikalenfänger und ich hab gestern keine einzige Mandel gegessen. Auch keinen Brokkoli und ich hatte gestern Abend auch keine Lust mehr die Zutaten für die Gemüsepfanne abzuwiegen und zu messen. Was soll's.

Heute und Sonntag sind die letzten Tage, die mir komplett zum Lernen zur Verfügung stehen. Morgen und Samstag steh ich im Bioladen. Ich versuche mir einzureden, dass es egal ist ob ich bestehe, aber mein Ego sagt das anders. Ich hätte gerne einen An/Aus-Schalter für mein Ego, bitte....

Alles Liebe,

Silke

Schnäppchen des Monats Februar 2014:
Organic
 Food Bar Belgium Chocolate Chips - 1,69 € statt 1,99 €
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Sonntag, 12. Januar 2014

Fleisch ist böse: Der Fleischatlas 2014 - Tag 11 und 12



MEIN Thema ist das ja eigentlich gar nicht. Mich interessiert eigentlich nur Essen und die Krankheiten die man dadurch bekommt und durch welches Essen man sie bekommt und durch welches Essen sie weggehen. Das ist meine Passion. Mein Thema sind eigentlich auch nicht alternative Heilungsmethoden, homöopathische Mittel zur Symptombekämpfung oder TCM-Mittel zur Symptombekämpfung. Das eine tangiert das andere nur manchmal. Tangieren tut mich, dadurch dass die meisten schlimmen Krankheiten durch den Verzehr von tierischen Nahrungsmitteln ausgelöst werden. manchmal auch der Tierschutz und manchmal auch der Umweltschutz, aber eigentlich ist das nicht meine Baustelle.

Anderer Leute Baustelle ist das aber sehr wohl, wie ich diese Woche in der Tagesschau erfahren durfte.



Dort hieß es der BUND, die Heinrich-Böll-Stiftung und die Monde diplomatique hätten den Fleisch Atlas 2014 raus gegeben und das Ergebnis sei, naja, ziemlich katastrophal. Vor allem für die Umwelt.
Am nächsten Tag war das Thema auf den Titelseiten der Tageszeitungen von denen ich dann zwei gekauft habe. Die TAZ und die Kölnische Rundschau.

Zunächst mal ist das Problem in Deutschland nicht mehr so groß wie es mal war. Es passiert tatsächlich was in diesem Land, auch wenn nur 4% der Bevölkerung Vegetarier und weniger als 1% Veganer sind. Der Fleischverbraucht sinkt. Wir essen pro Kopf “nur” 64 kg im Jahr. 2012 waren es noch 87 kg, 2011 90 kg und 1990 noch satte 102 kg.


Wer denkt, dass das gut sei, irrt sich gewaltig, denn wenn man diese 64 kg auf die Wochen ausrechnet und mit den Empfehlungen der DGE vergleich stellt man fest, dass der pro Kopf Verbrauch pro Woche 1,2 kg sind. Die DGE aber nur 300-600 g die Woche empfiehlt. Daher kommen Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Arteriosklerose, erektile Dysfunktion, Gicht, Arthrose, Demenz und weiß der Geier was noch alles. Es ist immer noch viel zu viel!!!


Weltweit sterben dafür pro Jahr 60 Milliarden Tiere, darunter 58 Milliarden Hühner, 3 Milliarden Enten, 1,4 Milliarden Schweine, 517 Millionen Schafe und 300 Millionen Rinder. Man muss kein Tierschützer sein, kann behaupten, dass Tiere anders empfinden als Menschen, kann nicht ermessen, wie es ihnen dabei ergeht und das Thema einfach links liegen lassen. Da habe ich sogar gewisses Verständnis für.

Man kann aber nicht ignorieren, dass 70% alle Ackerflächen für den Anbau von Tierfutter verwendet werden, dass man 3-13 Mal mehr Menschen ernähren könnte, wenn man die angebaute Nahrung direkt verzehren würde. 45% der EU-Weizenernte landet im Trog als Tierfutter, dabei ist Weizen für die Tiere eine minderwertige Nahrung und produziert damit auch minderwertiges Fleisch mit einem zu hohen Anteil an Omega 6 und natürlich auch viel zu fettes Fleisch, was zur Herzkrankheiten führt, weil Wildtiere nur die Hälfte des Fettes haben, was Massentierhaltungstiere haben. Die TAZ schreibt: “Die Zeche für den globalen Hunger zahlen die Armen, die von ihrem Land verdrängt werden und sich aufgrund der hohen Preise weniger Nahrung leisten können.” Laut der UNO und der FAO seien das 842 Mio Menschen. - Wenn einem die Tiere schone egal sind, sollte man sich doch vielleicht wenigstens ein bisschen für seine Mitmenschen interessieren, oder? Oder ist Fleischessern einfach alles egal, außer, dass es "schmeckt"?

Anstatt den Weizen einfach gleisch selbst zu essen, der nicht krank macht und den Zellen des menschlichen Körpers die beste Energiequelle überhaupt – Glucose – zur Verfügung stellt, wird er an Tiere verfüttert, die Fleisch liefern, dass uns krank macht.

Aber das ist immer noch gar nicht alles. Es gibt auch Umweltprobleme, weil das Grundwasser durch das viele Nitrat aus der Gülle der Tiere vergiftet wird. Auch die vielen Pestizide aus dem Futteranbau bereiteten der Umwelt große Probleme. Laut BUND Agrarrefferentin Reinhild Benning sei die intensive Fleischproduktion auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass Pflanzen- und Tierarten aussterben. Von der CO2 Emission und der daraus resultierenden globalen Erwärmung mal völlig abgesehen...

Allerdings sollte ich diesen Artikel besser nicht auf Deutsch, sondern auf Chinesisch schreiben, was ich leider nicht kann. Es wird angenommen, dass der weltweite Appetit auf Fleisch bis 2050 durch die Nachfrage aus Schwellen- und Entwicklingsländern wie China noch um 57% steigen auf 470 Millionen Tonnen steigen wird. Chinastudy läßt grüßen...

Dennoch gibt es auch bei uns Verbesserungsbedarf. Die Herausgeber des Fleischatlas fordern, dass weniger Vieh pro Quadratmeter gehalten werden soll und auch, dass die Subventionen eingestellt werden. Und natürlich muss der Verbraucher mit der Problemtatik konfrontiert werden. Fleisch aus Massentierhaltung sollte gekennzeichnet werden, so dass der Konsument eine bewußte Entscheidung treffen kann. Und natürlich muss jeder Fleischesser seinen Fleischkonsum auf maximal 500 g die Woche runter schrauben. Besser weniger, ich bin mir nämlich nicht sicher, ob das wirklich ausreicht Krankheiten zu vermeiden. Aber der Umwelt wird es helfen und den Hungernden und auch ein paar Tieren.

Und wenn das dann wieder alles nicht ausreicht, kommt bei N24 ein neuer Fall von BSE in Brandenburg gestern ans Tageslicht.

Menu des Tages am 10. Januar 2014

1 Mate-Tee
Vollkornbrot mit Bananen-Nuss-Aufstrich und Klene Lene Gewürz


8 g Ombar

1 Grüntee
selbstgemachter Blaubeerriegel



Tomaten-Gersten-Eintopf vom Vortag

Dinkel-Perle aus der neue Bäckerei im Bioladen


2 TL Mandel Creme


300 g Miniromana

144 ml selbstbemachte Reismilch
Salat aus 400 g Brokkoli, gedünstet, Romana, Gurke, Sellerie, Salz, Leinöl, Salz, Pfeffer, Essig


2 koffeinfreie Kaffee mit Stevia

Menu des Tages am 11. Januar

Frischkornbrei aus Nackthafer, Banane, Sunwarrior Vanille, Zimt, Paranus, Erdnussbutter, roh-vegane Zimtschnecke, Portofino Gewürz
1 Mate Tee

Blaubeerriegel
2 Grüntee

2 Probierproben veganer gedeckter Apfelkuchen in der Bioladenbäckerei
Vollkornbrot mit Saane-Meerrettich und Paprika

1 Miniromana
20 g Vivani Bitterschokolade

Dinkel-Perle mit Saanemeerrettich und Paprika


1 Miniromana
10 g Mandeln
3 koffeinfreie Kaffee mit Stevia

Salat aus Brokkoli, gedünstet, mit 1 Kartoffel, Paprika, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Romana, 1 TL Olivenöl, Essig


200 ml Bio-Rotwein

Es ist so krass, wie schnell man die Kalorien voll hat. So schnell geht das, besonders mit Kohlenhydraten. Der Punkt, warum die Leute immer glauben, dass Kolhenhydrate dick machen ist, dass man von denen einfach erst nach mehr Kalorien satt wird. Auch wenn sich der Körper schwerer tut aus Kohlenhydraten Fett zu machen als aus Fett, kann man doch leichter mehr Kalorien aufnehmen als aus Fett. Ich nehme an, weil der Körper weiß, dass das viele Fett ihm nicht gut tut, wohingegen ihm viele Kohlenhydrate immer gut tun, auch wenn er Überschüsse in Fett speichert.

Ich nehme auch an, dass die appetitzügelnde Wirkung von Grüntee und Mate-Tee von den Bitterstoffen her rührt und recherchierte so über Oxalsäure, weil ich mich schlau machen wollte, ob Oxalsäure das selbe ist wie Oxalacetat, was im Biochemie-Buch überall vor kommt. Ist es natürlich nicht...Aber Oxalsäure kommt ja auch in allem Grünen vor, in Wildkräutern und in Tee, sowie in Schokolade und Kaffee und ist in zu großen Mengen nicht gut. Wie alles...Aber vielleicht ist es eine leichte Vergiftung die zur Appetitzügelnden Wirkung von Bitterstoffen führt...Hm...Es ist immer die Dosis, die das Gift macht und deshalb habe ich auch mit koffeinfreiem Kaffee und seiner Bitterkeit experimentiert...Da gibt's noch viel Recherchepotential...Bitterstoffe hingegen, haben auch immer das Heilungspotential! - Verrückte Welt...

Kcal vorgestern brave 1860 mit allem drin aber 32% Fett und einem Omega 3:6 Verhältnis von 1:5 und gestern habe ich dann gesündigt, weil ich unbedingt eine Kartoffel in meinen Salat wollte und unbedingt den Rest aus der Rotweinflasche leer machen wollte.

Die Wirkung des Koffeins reicht nicht mehr aus, ich habe heute früh, obwohl ich schon einen Mate-Tee intus hatte, mich wieder zum schlafen hingelegt. Dafür habe ich im Bioladen aber auch den koffeinarmen Grüntee Bancha gefunden und erstanden. Mal gucken was der kann...

Alles Liebe,

Silke

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Ombar dark 38 g - 2,49 € statt 2,89 €
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Dienstag, 31. Dezember 2013

Ist Durianrider der dümmste Rohkost-Guru der Welt?


Ich blogge jetzt seit 4 3/4 Jahren an dieser Stelle und ich beobachte immer wieder die selben Trends. Dabei gibt es wirklich nur zwei große, die sich komplett durch alle Ernährungsformen ziehen. Ob omnivor, vegetarisch, vegan, Rohkost. Die Trends sind immer High Carb oder Low Carb. Momentan ist wieder High Carb Mode.

Schöne wäre, wenn die Worte "High Carb" tatsächlich auch irgendwas bedeuten würden. Sie bedeuten aber gar nichts. Damit kann man nicht aussagen was man isst, wie viele Kalorien man isst, welche Nahrungsmittel man isst, welche Nährstoffe man isst, etc.

Ähnliches gilt für eine Bezeichnung wie "80/10/10" - Ein Begriff, der von Douglas Graham geprägt wurde, und der auch nur für seine Ernährung verwendet werden sollte, auch wenn auch in anderen Ernährungsprobrammen (McDougall, Ornish, Esselstyn) die selbe Menge an Kohlenhydraten, Eiweiß und Fett, nämlich 80% Khd, 10% E, 10% F vorkommen. Denn wirklich etwas aussagen darüber was man isst und wie viel Nährstoffe man aufnimmt, lässt sich damit nicht.

Meines Erachtens funktioniert Obstrohkost, roh-veganes 80/10/10 nur dann, wenn man sich wirklich exakt an alles hält, was Graham sagt, sich an seine Ernährungspläne hält, 500-1000 g Grünzeug täglich verzehrt und ausreichend Sport treibt. DAS ist 80/10/10. Ich habe mich vor Monaten hier schon mal ausgiebig darüber ausgelassen und wundere mich von Zeit zu Zeit, dass da draußen immer noch nicht bekannt ist, dass es einen Unterschied gibt zwischen Obstrohkost und einer vollwertigen, fettarmen, pflanzlichen aber u.a. gekochten Ernährung, wie sie Ärzte wie Esselstyn, Ornish und McDougall empfehlen. In letzter Ernährung fällt es nämlich wesentlich leichter ausreichend von allen Nährstoffen zu bekommen, als bei Obst und grünen Blättern.

Grahams Programm ist plausibel, durchdacht, durchgerechnet und wer sich daran halten kann, kann damit auch Erfolg haben. Ich kann es nicht, weil ich mich nicht zufrieden gesättigt fühle, weil ich dauernd Lust auf was Herzhaftes habe, weil die Menge zu viel ist und die Sättigung dennoch zu wenig und weil so viel Obst sauteuer und häufig einfach nicht in guter Qualtiät zu kriegen ist. Ich sehe daher keinen Grund zu versuchen Grahams Ernährung für mich zum funktionieren zu kriegen. Zudem ruiniert es einem absolut und total die soziale Gesundheit. Vegan ist schon schwer in der Gesellschaft, sowas geht gar nicht.

Ornish, Esselstyn und McDougall sind da plausibler, praktikabler und im Gegensatz zu Graham haben die Herren auch ihren Doktor in Medizin und nicht in Chiropraktik.

Es gibt Ernärhungsweisen, die ich nicht praktiziere, von denen ich aber durchaus glaube, dass man von ihnen nicht krank wird. Instinktive Rohkost z.B., oder auch Grahams Programm, oder auch die Empfehlungen der DGE machen nicht krank so wenig Fleisch und Süßkram da erlaubt ist und der ewige Hinweis auf Vollwertprodukte.

Was ich aber glaube, dass krank macht ist 100% Obstrohkost, sich nur von Bananen und Datteln zu ernähren, kaum Grünzeug zu sich zu nehmen, oder sowas:



Durianrider, ursprünglich mal Graham-Anhänger, der dann mit seiner Freundin Freelee eine neue fettarme Ernährung erfunden hat, die 90% Kohlenhydrate, 5% Fett und 5% Eiweiß enthält, erklärt hier was er macht, wenn er kein Obst in ausreichender Qualtiät auftreiben kann. Er isst Cornflakes, nicht bio, mit fettarmer Sojamilch und gaaaanz viel Zucker!

Man muss nicht Medizin studieren um zu wissen, dass das ganz und gar nicht gut sein kann. Aber Durianrider ist ja ach so charismatisch und viele Leute sind ach so dumm! - Es ist so leicht sich davon blenden zu lassen, vor allem wenn einem jemand erzählt, dass die eigene Lieblingsdroge gesund sei. Durinarider sagt er habe dadurch Energie für seinen Sport und er sei dünn. Das ist so das Hauptargument. Und er sagt auch, dass Obst natürlich besser wäre, weil da Enzyme drin seien. Auch er weiß offensichtlich noch nicht, dass die meisten Enyzme die Magensäure eh nicht überleben, dass das Gute am Obst die Antioxidantien und Vitamine sind.

Könnt ihr euch vorstellen, dass sich Barnard oder Esselstyn vor die Leute stellen und erklären, sie sollten das essen, was sie empfehlen weil sie dünn sind und dadurch Energie für Sport haben? Esselstyn ist gerade 80 geworden und könnte sich tatsächlich so vor die Leute stellen - macht es aber nicht. Durianrider wird die gesundheitlichen Konsequenzen noch zu spüren kriegen. Er ist noch jung. Statt dessen dreht er immer wieder Hassvideos gegen alle möglichen anderen Leute, Wissenschaftler, Biochemiker, Ärzte, andere Rohköstler etc. Hitler hatte ne ähnliche Strategie der Anhängergewinnung. - Ups, das war jetzt aber böse...

Dr. Graham hat sich in einem anderen Video kürzlich explizit von der Ernähung die Durinarider und Feelee praktizieren abgewandt und gesagt, dass das was er empfehle etwas völlig anderes sei und dass man das auf keinen Fall verwechslen solle.

Tja, und so ist das immer wieder und es ermüdet mich das immer wieder und wieder zu erklären. Leider erreuchen mich immer wieder Fragen dazu. Und schlussendlich stellt sich immer wieder heraus, dass das Vokabular einfach nicht klar ist. "80/10/10" ist Graham, "The Starch Solution" ist McDougall, der eben nicht empfiehlt seine Energie aus Saccharose zu beziehen (wie Durianrider) sondern aus Glucose, der Lieblingsnahrung des Stoffwechsels. Und Graham macht auch keine Obstrohkost, sondern legt auch sehr viel Wert auf Gemüse und Grünzeug. Und Esselstyn empfiehl ebenfalls ein Makronährstoffverhältsnis 80-10-10 aber dabei gekochtes, vollwertiges Essen und nur ca. 3 Portionen Obst am Tag, wegen des hohen Fruktosegehalts, der ebenfalls mit hohem Cholesterin in Verbindung gebracht wird. Da sind Unterschiede! Man kann es nicht einfach nur als High Carb oder 80/10/10 bezeichnen.

Und während ich dann gestern so Fettsäuren googelte las ich folgendes bei Wikipedia:

"Sowohl gesättigte als auch ungesättigte Fettsäuren liefern viel Energie, unterstützen das Immunsystem, vermindern u.a. Depressionen und wirken sich auf viele weitere Stoffwechselprozesse positiv aus. Fette mit hohem Anteil an mittelkettigen Fettsäuren sind einfacher zu verdauen als solche mit langkettigen Fettsäuren.
Zudem hat die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) in einer aktuellen Auswertung von Interventionsstudien mit über 13 600 Teilnehmern herausgefunden, dass ein hoher Anteil mehrfach ungesättigter Fettsäuren, zusammen mit einem niedrigen Anteil gesättigter Fettsäuren, das Risiko für koronare Herzkrankheiten (z.B. Herzinfarkt) senkt. [5]"

5 „Mehrfach ungesättigte Fettsäuren senken das Risiko für koronare Herzkrankheiten“ (PDF-Datei; 240 kB).

Und dann wiederum das hier:

"Niedrige Cholesterinspiegel haben sich in verschiedenen Studien als Risikofaktor für das Auftreten von Depressionen herausgestellt. So zeigte sich beispielsweise bei jungen, gesunden Frauen mit einem Gesamtcholesterinspiegel unterhalb von 4,14 mmol/l (160 mg/dl) ein etwa doppelt so hohes Risiko für das Auftreten von Depressionen wie bei Frauen mit mittlerem bis hohem Cholesterinspiegel.[72]
Auch die Einnahme von cholesterinsenkenden Medikamenten begünstigt offenbar die Entstehung von Depressionen. So zeigte sich in einer Studie an 234 älteren, depressiven Patienten, dass diejenigen Patienten, die Cholesterinsenker einnahmen, ein statistisch signifikant um fast 80 % erhöhtes relatives Risiko für das Auftreten eines Rückfalls hatten als Patienten ohne diese Medikation.[73] In einer placebokontrollierten Studie an über 70-jährigen Patienten zeigte sich, dass die Stimmungslage der Patienten in der mit einem Cholesterinsenker behandelten Patientengruppe statistisch signifikant negativ beeinträchtigt war.[74]"

72.W. P. Castelli, K. Anderson, P. W. Wilson, D. Levy: Lipids and risk of coronary heart disease. The Framingham Study. Ann Epidemiol. 1992;2, 23–28.
73. Prospective Studies Collaboration. Cholesterol, diastolic blood pressure, and stroke: 13 000 strokes in 450 000 people in 45 prospective cohorts. Lancet. 1995;346, 1647–1653.
74. M. J. Emond, W. Zareba: Prognostic value of cholesterol in women of different ages. J Women Health 1997;6, 295–307.

Und um nochmal auf die Modetrends zu kommen:

Fasziniert beobachte ich, dass es immer die selben Leute sind, die von High Carb zu Low Carb zu High Carb zu LowCarb wechslen und dann immer wieder mit mir darüber diskutieren wollen.
Warum immer in solche Extreme gehen? Ist es nicht faszinierend, dass keine einzige Ernährungsinstitution der Welt entweder High Carb oder LowCarb empfiehlt? Und das ist angesichts obiger Studienlage auch kein Wunder.Hingegen sind sie sich einig, dass man nicht mehr als 30% der "erlaubten" Kalorien aus Fett verzehren sollte, dabei jeweils ein Drittel aus gesättigte, einfach- und mehrfachungesättigten Fettsäuren.

Aber weg von Durianrider und hin zu mir.
Menu des Tages am 30. Dezember 2013

1 Ro(h)cher
















Gekochter Amaranth mit Trockenpflaumen, Banane, Sunwarrior Vanille, Zimt, roh-vegane Zimtschnecke
Kaffee mit Sojamilch und Stevia

Essener Dinkelbrot mit Cashew Creme
100 g Kichererbsen, gekocht
2 TL Zartbitter Creme

Salat aus Spinat, Kartoffeln, mariniertem Tofu und Tahinidressing
















3 getrocknete Aprikosen
5 frisch geknackte Mandeln

170 g Möhren, roh
2 TL Zartbitter Creme

Indonesische Nudelpfanne
















Waren 2150 kcal, 25% Fett (60 g), 67 g Eiweiß, alles joot.

Der gute Dr. Barnard hat in der Zwischenzeit einen Artikel aus der New York Time von 1907 raus gekramt, in welchem steht, dass die Krebsrate mit dem Fleischkonsum ansteigt. Studien an Einwanderern hätten gezeigt, dass der, durch die Einwanderung in die USA gesteigerte Fleischkonsum, damit in Zusammenhang gebracht würde, dass die Einwanderer mehr Krebs hätten, als die Menschen in den Ursprungländern!

Also, vor über 100 Jahren schon. Man wusste bereits, als Rauchen noch für gesund gehalten wurde, dass Fleisch zu Krebs führt!!

Also, wen da draußen kann ich überreden 2014 weniger Fleisch zu essen und vor allem auch weniger Milchprodukte? Die führen zu Prostatakrebs und ihr niedriger Ballaststoffgehalt trägt zu Darmkrebs bei.

In diesem Sinne, feiert schön, lasst die Sau raus, kommt gut rein und nehmt euch was Schönes für nächstes Jahr vor. Und denkt dran, manchmal muss man auch einfach nur seinen Arsch hoch kriegen! Disziplinierte Menschen sind glücklicher (Serotonin und so...)

Alles Liebe,

Silke