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Montag, 14. April 2014

Hülsenfrüchte und Cholesterin....



Das PCRM ist einfach so cool, weil es einem immer die neusten Studien zum Thema Essen per E-Mail schickt und ich so immer irgendwas zum Schreiben habe. Heute geht es um Bohnen.

Am 7. April erst wurde im Canadian Medical Association Journal die Resultate eine Metaanalyse zum Thema Hülsenfrüchte und Blutfette abgedruckt und das Ergebnis ist, dass eine Portion (130g) Hülsenfrüchte pro Tag den LDL-Cholesterinspiegel um 5% zu senken vermögen und damit das Risiko an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu versterben um 5-6% gesenkt werden könne.

Die Metaanalyse bezog 26 Studien mit ein und insgesamt 1037 Probanden. Dabei wurde auch geschaut, wie sich der Verzehr von Hülsenfrüchten auf Apolipoprotein B und HDL-Cholesterin auswirkt, aber hier wurden keine Reduktionen beobachtet.

Ein wenig schade finde ich, dass nirgends erwähnt wurde über welchen Mechanismus es Hülsenfrüchten gelingt das Cholesterin zu reduzieren. Es könnte sein, dass die Ballaststoffe, das Cholesterin aus der Körper befördern oder es könnte sein, dass weniger Energie/Fett verzehrt wird und der Körper somit weniger LDL-Cholesterin produziert. Was, glaube ich, nicht sein kann ist, dass die Hülsenfrüchte in die Cholesterinbiosynthese eingreifen. Denn auch, wenn ich die Cholesterinbiosynthese durchaus in Biochemie hatte, weiß ich nicht wann und wie schlussendlich LDL und HDL produziert wird. Wahrscheinlich im Anschluss, wenn das fertige Cholesterinmolekül vorhanden ist, wird entweder High Density Lipoprotein angehängt oder Low Density Lipoprotein und hier könnte irgendwo noch ein Mechanismus versteckt sein, in den Hülsenfrüchte eingreifen

Naja, Cholesterin ist nicht der größte Risikofaktor bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, aber sicher einer, den man im Auge behalten sollte und wo man sein LDL-HDL-Verhältnis beachten sollte. Und gleichzeitig fällt mir mal wieder auf, dass es gar nichts bringt einfach nur irgendeine Beobachtung zu machen, wie dass Hülsenfrüchte den Cholesterinspiegel senken. Es wäre doch interessant zu wissen WIE sie das machen. Andererseits käme dann nur irgendein Pharmariese auf die Idee die Substanz, die das kann, aus den Hülsenfrüchten zu isolieren und zu verschreiben. Dann vielleicht doch besser so....Es gibt noch viel zu lernen und zu erforschen!

Menu des Tages am 13. April

1 Banane
Haferflocken, Chufli, Banane, Sunwarrior Vanille, Hanf, Leinsamen, Kürbiskerne, Flohsamen, Erdbeeren


1 Banane
1 Grüntee

Sojajoghurt mit Kakao und Stevia
1 Banane
2 Scheiben Vollkornbrot mit SörreBröd Gemüse
3 belgische Schokotrüffel

Brokkoli (leider bereis blühend) mit Bärlauch, Aussternpilzen, Sojacuisine, Salz, Pfeffer und Reisnudeln




Vollkornbrot mit Banane und Reissirup
Vivani Nougat Crunch Riegel
1 Banane

Salat aus gemischtem Blattsalat, Paprika, Blumenkohl, Möhre, Reis, Bärlauch, Sellerie, TL Olivenöl, Salz, Pfeffer, Limettensaft, Agave, Brokkolisprossen


2 Gläser Rotwein

Für einen Sonntag war es ziemlich wenig Süßkram, was einfach daran lag, dass ich schon so wahnsinnig viele Punkte vor gegessen habe. Aber mir fallen auch immer mehr Tricks ein mich an Weight Watchers Sattmacher-Tage zu halten. Und mir fällt auch immer mehr ein, was erlaubt ist.

Und dann habe ich darüber nachgedacht ob ich glutenfreien, fettarmen, zuckerfreien Kuchen backen kann.

Ich bin in 2 Wochen zur Taufe meiner Nichte eingeladen. Es wird furchtbar werden, weil sich meine Eltern und die Schwiegereltern meine Schwester jeweils nicht verstehen, aber man kann das das Kind ja nicht 2 Mal taufen um die Streithähne auseinander zu halten. Das ist für mich hingegen nicht so relevant, sondern, dass danach zu Kaffee und Kuchen geladen wird. Nun sind da mindestens 3 Ex-Kebskranke, ein Schlaganfallopfer, ein Diabetiker mit Herzproblemen, jemand mit zu hohem Cholesterinspiegel und sie alle wollten sich Kuchen rein ziehen. Die einzige Person, die da gesund genug ist sowas zu machen bin eigentlich ich und vielleicht meine Nichte, die noch so jung und rein und gesund ist (noch), wenn man mit 8,5 Monaten auch noch lange keinen Kuchen sondern nur Banane und Muttermilch essen sollte. Also, nur ich bin gesund genug zum Kuchen essen. Tada! Weil ich Kuchen normalerweise nicht esse!

Ein glutenfreies, fettarmes, zuckerfreies Kuchenrezept zu finden war dann auch gar nicht so leicht und ob es schmeckt ist die nächste Frage. Menschen, die sich krank gegessen haben, schmeckt es sicherlich nicht. Sogar ich schmecke einen Unterschied zwischen Vollkorn- und Weißmehlkuchen im Bioladen. Weißmehl schmeckt ganz klar besser, auch wenn man sich an Vollkorn durchaus gewöhnen kann. Krasser Scheiß! - Wahrscheinlich wird mein Kuchen niemandem schmecken und ich werde des Cafés verwiesen....Ich erzähle euch die Geschichte!:-)

Alles Liebe,

Silke

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Samstag, 5. April 2014

" 5 am Tag" sind nicht genug!



Nochmal kurz zu gestern, bevor ich mich in das heutige Thema stürze:

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich auch noch darüber schreiben sollte, was man machen kann, wenn man sich beim Essen dabei ertappt, dass man nicht aus Hunger, sondern aus einem schlechten Gefühl heraus isst. Darüber wurde von Abraham eigentlich so viel gesagt und geschrieben, dass ich es mir sparen kann, meinen Senf noch dazu zu geben. Schlussendlich ist es so, dass man durch ein negatives Gefühl erkennen kann, dass man nicht im Einklang mit seinem höheren Selbst bzw. seiner Seele oder Gott ist. Wie auch immer man das nennen will, denn das liebt einen immer, bedingungslos und will nicht, dass man schlecht über sich denkt. Ein negatives Gefühl ist damit ein Zeichen, dass man einen Gedanken denkt, der einer Lüge entspricht. Den muss man dann ändern. Byron Katie macht das mit umkehren und Abraham raten einfach einen sich besser anfühlenden Gedanken zu fnden. Das Gegenteil des negativen Gedankens würde man nämlich eh nicht glauben. Oder aber, man wechselt komplett das Thema, beschäftigt sich mit was anderem, etwas, von dem man weiß, dass es einen glücklich bzw. glücklicher macht, wie z.B. die Katze streicheln, einen guten Song hören, in die Natur gehen etc. Oder man wird einfach sehr allgemein in seinen Gedanken und sagt sich: “Alles wird gut, alles ist gut angelegt in meiner Welt, das Universum (Gott) sorgt dafür, dass alles genau so kommt, wie es richtig ist, das weiß ich aus Erfahrung”

Oder man ändert seine Einstellung zu den Dingen.

Beispiel: Man wurde belogen. Man kann jetzt entweder stinksauer sein, dass man angelogen wurde oder man denkt zurück, wann man selber das letzte Mal gelogen hat und dabei fällt einem auf, dass man ja nur gelogen hat, weil man dem anderen nicht weh tun oder ihn enttäuschen wollte und wertet das Lügen als Zeichen der Wertschätzung der lügenden Person und nicht als Betrug. Unendlich viel Material dazu gibt es gratis bei YouTube oder auch in allen Büchern von Esther und Jerry Hicks. Und damit will ich es gut sein lassen...

...und mich darum kümmern, dass eine englische Studie soeben raus gefunden hat, dass “5 am Tag” ganz und gar nicht ausreicht. Der Spiegel hat darüber berichtet, 65226 Probanden wurden über 8 Jahre beobachtet, ihr Gesundheitsverhalten ausführlich katalogisiert und es stellte sich raus, dass je weniger Obst und Gemüse man aß, desto häufiger starb man an Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Krebs. Dabei zeigte sich zudem, dass das Risiko daran zu sterben noch geringer wurde, wenn man noch mehr als 5 Portionen Obst und Gemüse aß. Bei 7+ Portionen am Tag sank das Risiko um 42%. Der durchschnittliche Verzehr lag übrigens bei 3,8 Portionen am Tag und ist somit durchaus eine Erklärung warum 65% der westlichen Bevölkerung an Krebs oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen sterben.

Und aus genau dieser Ecke kommt der Mythos über die Rohkost. Rohköstler essen meist nämlich tatsächlich diese Mengen Obst und Gemüse. Nur hat noch keine Studie bewiesen, dass man besser alles Obst und Gemüse roh verzehren soll. Das wäre auch zu läpsch. Vielmehr deutet alles darauf hin, dass man es sowohl roh, als auch gekocht verzehren sollte, da manche Nährstoffe leichter zugänglich sind, wenn man die Nahrung kocht und andere leichter zugänglich, wenn man sie roh ist. Daher propagiert die Vollwertkost sowas wie 50% roh.

Erstaunlicherweise deckt sich, was diese Studie sagt, mit den Aussagen von Dr.med. Richard Béliveau, dem Autor von Krebszellen mögen keine Himbeeren: Nahrungsmittel gegen Krebs der in der Doku Was uns wirklich nährt sagt, dass 8 Portionen Obst und Gemüse idealer seien.

Auch so, diese englische Studie hat auch raus gefunden, dass Gemüse besser vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützt als Obst, was natürlich auch logisch ist, weil Zucker Krebs füttert und die Arterien schädigt. Kein medizinisches Wunder hier, aber vielleicht hat ja so mancher Obstrohköstler mal Lust darüber nach zu denken...

Menu des Tages am 5. April

6:30 Uhr: Frischkornbrei aus Sprießkornhafer, Sunwarrior Vanille, Banane. Zimt, Kürbiskerne, Hanf, Erdmandelfrühstücksbrei, Traubenkernmehl, Himbeeren


2 Bancha Tee

11 Uhr: 2 Bananen
Scheibe Roggenvollkornbrot (nach dem Joggen)

12:45 Uhr: All-You-Can-Eat-Gemüsepizza


So viel konnte ich essen....
1 St. Bitterschokolade

18:30 Uhr: Ministück Pizza (s.o. rechts die Ecke)
1 Banane
Salat aus Eisbergsalat, Gurke, Paprika, Radicchio, Möhre, gedünstete Champignons mit Petersilie, Zwiebel, Salz und Pfeffer1 TL Kokosöl, Limettensaft, 1 TL Olivenöl, Salz, Pfeffer


12 g Bitterschokolade

21 Uhr: 1 kleine Banane

Ich experimentiere gerade wieder mit Weight Watchers Sattmacher Tagen und kam so auf die Idee, dass ich doch einfach mal eine Pizza nach Sattmacher-Regeln machen sollte. Dieses Sattmacher-Prinzip hat nämlich ganz klare Diätvorteile: Man lernt auf seinen Hunger zu hören und gesunde Nahrungsmittel auszuwählen. Wenn man es vegan macht, macht man genau das, was Barnard empfiehlt, denn man darf all das essen, was wenig Fett enthält, vollwertig ist und einen niedrigen glykämischen Index hat. Weight Watchers ist toll! So eine gesunde Diät!!! Eine die sich richtig nach WHO und DGE orientiert und nicht so einen ungesunden LowCarb-Schwachsinn erzählt vor allem in Anbetracht dessen, dass Insulin ein winzigkleine Halbwertzeit hat!

Was aber wirklich wichtig ist,  bei diesem Sattmacher-Prizip ist exakt darauf zu achten, ob man wirklich Hunger hat, oder vielleicht eben nur schlechte Gefühle, denn dann sind wir gleich wieder bei der Lustfalle etc. ...zurück zur Pizza: Dinkel ist ein Sattmacher, laut Weight Watchers Regeln, man muss ihn für Pizza nur selber mahlen. Fertiges Dinkelvollkornmehl gilt nicht als Sattmacher. Tja, dann habe ich das Öl im Teig weggelassen, Tomatensauce drauf, Gemüse, was noch da war drauf, dann Zwiebeln und Hefeflocken. Ab in den Ofen. Fertig.

Man kann natürlich auch veganen Käse nehmen, aber entspricht natürlich auch nicht den Sattmacher Regeln. Ach, ja, aber Tofu! Räuchertofu gab es mit auf der Pizza! Davon habe ich dann gegessen bis ich satt war und erstmals hatte ich nachmittags keine Zwischenmahlzeit. Allerdings hatte ich auch Gesangsunterricht und wer singt kriegt keinen Heißhunger ;-)))

Natürlich war ich auch nicht im Bioladen und wurde nicht alle Nase lang von Verkostungen verführt! - Wahrscheinlich aber heute wieder...

Alles Liebe,

Silke

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Donnerstag, 20. März 2014

Vitamin-D-Erkenntnisse-und-Hypothesen



Ich war den ganzen Dienstag noch wie vom Donner gerührt und völlig leidenschaftlich ergriffen von diesem Vitamin D-Thema. Besonders davon, dass mir aufgefallen ist, dass es eben nicht aus Cholesterin synthetisiert wird, sondern aus dessen Vorstufe 7-Dehydrocholesterol. Wenn man nämlich in Biochemielehrbücher schaut und zwar in das Kapitel über die Steroidhormonsynthese wird Vitamin D meistens einfach zu gezählt und als Derivat des Cholesterins bezeichnet.

Ich hab mich gefragt ob ich spinne, ob ich der erste Mensch bin, dem es auffällt, dass da ein Unterschied besteht oder ob das überhaupt keine Relevanz hat, weil der Körper vielleicht auch Cholesterin wieder zurück verwandeln kann in 7-Dehydrocholesterol.

Wenn man nämlich in den selben Biochemielehrbüchern bei Vitamin D-Synthese schaut, wird da definitv erklärt, dass 7-Dehydrocholesterol eine Vorstufe des Cholesterins ist und sich der Körper der Cholesterinbiosynthese bedient um Vitamin D zu synthetisieren und nicht etwa des Cholesterins.

Ich habe also recherchiert um raus zu finden ob ich bescheuert bin oder andere Leute zu nachlässig. Das 7-Dehydrocholesterol wird durch das Enzym 7-Dehydrocholesterol-Reduktase in Cholesterin umgewandelt. Das Ganze funktioniert NADP-abhängig. Nun hab ich gedacht, womöglich gibt es ja auch ein Enzym, was diese Reaktion rückgängig machen kann. Eine Art “7-Dehydrocholesterol-Oxidase”, die Cholesterin zu 7-Dehydrocholesterol verarbeitet. Ich hab die internationale Enzymdatenbank Brenda durchforscht und bin schlussendlich darauf gestoßen, dass diese Reaktion irreversibel ist. Niemals jemals kann der Körper Cholesterin zu 7-Dehydrocholesterol dem Provitamin D verwandeln.

Und dann stellte sich für mich die Frage: Ist das bisher niemandem aufgefallen? Ist das vielleicht nicht wichtig? Warum wird das so leichtfertig übergangen? Auch Prof. Dr. Spitz in Krebszellen mögen keine Sonne. Vitamin D - der Schutzschild gegen Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen übergeht diesen Zusammenhang genau so leichtfertig wie die Biochemie-Lehrbücher. Auch im DocCheck, dem Wikipedia für Medizinstudenten, wurde Vitamin D einfach als Steroidhormon und damit als Cholesterinderivat einsortiert, was mich so gefuchst hat, dass ich den Eintrag abgeändert habe.

Nun zweifele ich ja immer zu allererst an mir selbst, aber könnte es nicht sein, dass folgender Mechanismus eine Rolle spielt: Der Mensch konsumiert Cholesterin mit der Nahrung. Da die Cholesteribiosynthese durch ihr eigenes Produkt, das Cholesterin, gehemmt wird, läuft sie weniger stark ab und es wird weniger 7-Dehydrocholesterol gebildet, was zu einer geringeren Produktion von Vitamin D führt.

Man geht davon aus, dass 60-90% der Deutschen einen Vitamin D-Mangel aufweisen. Als Ursache wird einfach immer der Sonnenlichmangel angenommen. Was aber, wenn auch das Cholesterin (und später bei der hydroxylierung auch das Kalzium) eine Rolle bei verminderter Vitamin D Synthese spielt. 60-90% der Deutschen konsumieren schließlich auch zu viel Fleisch und Milchprodukte! Es kann natürlich auch sein, dass wenn man Cholesterin mit der Nahrung aufnimmt, der Körper weniger körpereigenes Cholesterin für die Synthese der Steroidhormone und Gallensäure, die direkt aus dem Cholesterin synthetisiert werden, benötigt und sich der Mechanismus schlussendlich die Waage hält. Also dachte ich, vielleicht hat da ja mal irgendwer eine Studie drüber gemacht.

Ich hab also 7-Dehydrocholesterol in PubMed eingegeben und zumindest beim ersten Durchsehen nicht Relevantes gefunden, aber doch so viele Informationen, dass man vielleicht was Relevantes finden könnte und damit ein tolles Thema für eine Doktorarbeit.

Ich weiß also gar nichts, kann nichts rausfinden und auch die größten Vitamin D-Experten Deutschlands scheinen sich keine Gedanken darüber gemacht zu haben. Komischerweise schützt Vitamin D aber genau vor den Krebserkrankungen besonders, die am meisten mit Fleisch und Milchprodukten in Verbindung gebracht werden. Prostata-, Brus-t und Darmkrebs. Mit Herz-Kreislauferkrankungen wird es in Verbindung gebracht, mit Typ I und II Diabetes und auch die gehen auf den Verzehr von Fleisch und Milchprodukten zurück. Ist das reine Zufall oder ein tatsächlicher Pathogenesemechanismus, dem niemand Aufmerksamkeit schenkt, nicht mal Barnard, Esselstyn, McDougall, Ornish und weiß der Geier welcher vegane Arzt da draußen noch???

Vitamin D wird aber auch mit Neurodermits und Schuppenflechten in Verbindung gebracht und das sind zufälligerweise die Krankheiten, an denen alle meine Lieben leiden. Mein Vater und meine Schwester haben Neurodermitis, mein Joggingfreund Schuppenflechte. Ich habe tausende Geschichten gehört, dass man mit Vermeidung von Milchprodukten Neurodermitis und Schuppenflechte lindern oder heilen kann, aber ich wusste bisher keinen Mechanismus, der da hinter stecken könnte. Hier ist einer! Alle drei gehen im Sommer auch bevorzugt in die Sonne, weil Sonnenlicht der Hauterkrankung gut tut. Die Pharmaindustrie hat vitamin-D-haltige Medikamente zur Linderung entwickelt.

Parallel dazu erhielt ich eine E-Mail einer Leserin, eigentlich zu einem völlig anderen Thema, die mir erzähltie, sie habe angefangen sich mit Ernährung auseinander zu setzten um die Neurodermitis und das Asthma ihrer Söhne zu heilen. Die Kinderärztin hätte ihr da nicht helfen können und nur Medikamente verschrieben. Sie sei dann auf die tiereiweißfreie Ernährung nach Dr. Bruker gestoßen, also vitalstoffreiche Vollwertkost, und die Krankheiten seien verschwunden. Irre oder? Aber vielleicht ist es nicht nur das Kalzium in der Milch, vielleicht ist es auch gar nicht das tierische Eiweiß, obwohl das natürlich die Niere schädigen kann, welche für die Hydroxilierung der Vorstufe von Vitamin D zuständig ist, vielleicht ist es einfach das Cholesterin in tierischen Produkten, was dafür sorgt, dass nicht genug 7-Dehydrocholesterol produziert wird.

Es wird aber noch verrückter: Menschen mit einem zu hohen Cholesterinspiegel bekommen Cholesterinsenker verschrieben, die in die körpereigene Cholesterinbiosynthese eingreifen und zwar nicht beim allerletzten Schritt der Synthese: 7-Dehydrocholesterol zu Cholesterin, sondern viel weiter vorne. In die Beta-HMG-CoA-Reduktase-Reaktion. Wer Cholesterinsenker nimmt produziert daher auch weniger 7-Dehydrocholesterol und damit schlussendlich weniger Vitamin D.

Bis dato ist das also nur eine Hypothese von mir, aber es sieht nach einem verdammt guten Thema für eine Doktorarbeit aus. Es ist auch sicherlich nicht der einzige Mechanismus, auf den Fleisch und Milchprodukte die Gesundheit verschlechtern, aber womöglich einer, dem zu wenig Beachtung geschenkt wird. Ist ja auch klar, die Pharmaindustrie will lieber ihre Cholesterinsenker und ihre Vitamin D-Präparate verkaufen, die Patienten möchten schnelle Lösungen und sogar in der alternativen Ernährungsszene wird allzu bereitwillig hochdosiertes Vitamin D eingeworfen.

Tja, und wenn dem so ist, habe Fleisch und Milchprodukte mir meine Kindheit versaut, bzw. der Vitamin D-Mangel. Meine Schwester kam mit Asthma und Neurodermitis zur Welt, meine Mutter hatte mit 25 Jahren schon Nierensteine, arbeitete dann ihr Leben lang als Nachtschwester im Krankenhaus, hat alle Zivilisationskrankheite und ist unglücklich (hat nur meinem Vater die Schuld dafür in die Schuhe geschoben und nicht dem Essen) meine Oma mütterlicherseits verstarb an Lymphdrüsenkrebs, den Prof. Dr. Spitz auch mit Vitamin D-Mangel in Verbindung bringt, meine Schwester hatte den auch und so ist meine Haupterinnerung an meine Kindheit irgendwie ein ewiges Rumsitzen in Krankenhäusern, entweder am Bett meiner Oma, oder an dem meiner Schwester, und ich erinnere mich an Schimpfe von meiner Mutter, weil ich morgens mal wieder zu laut war und sie nach ihrem Nachtdienst schlafen wollte. Und ich erinnere mich an aufgewärmte Dosenravioli, die mein Mittagessen im Auto auf dem Weg ins Krankenhaus waren nachdem mich meine Mutter von der Schule abgeholt hat. Ich weiß nicht, vergisst man das Gute und erinnert sich immer nur an das Schlechter? Oder war es mehr schlechtes als gutes. Ich weiß nur, es war Normalität...

Ich wollte am Dienstag gleich alle anrufen, die ich kenne und erzählen: Ich hab den Mechanismus hinter all euren Krankheiten entdeckt! Lasst Fleisch und Milchprodukte weg, weil sie Cholesterin liefern und Kalzium und das zu verringerter Vitamin D Produktion führt – aber ich wusste, das ist sowieso sinnlos. Es hört keiner auf mich, genau so wenig wie man auf Kassandra hörte, als sie den Untergang von Troja voraus sagte. C'est la vie. Da nützt es auch gar nichts, dass ich Medizin studiere. Ich wette es gibt Nobelpreisträger, deren Familien nicht auf ihre Gesundheitsratschläge hören! Womöglich renne sie dann alle los und und holen sich Vitamin D von DM. Dabei gibt es noch viele weitere Mechanismen über die Fleisch und Milchprodukte zu Krankheiten führen...

Menu des Tages am 19. März

Frischkornbrei aus Dinkel, Banane, Zimt, Sunwarrior Vanille, Blaubeerriegel, Paranuss, Granatapfel


2 Grüntee

2 Bananen
1 Dinkel-Saaten-Perle

1 Schokoladentrüffel (aus dem Newsletter)


1 Banane
Salat aus Chinakohl, Paprika, Möhre, Avocado, Tomate, Zucchini, gedünsteter Brokkoli, Knoblauch, Salz, Pfeffer, Limettensaft


8 g Ombar dark

Rest Salat vom Mittagessen
1 Banane
2 Schokoladentrüffel
100 ml Rotwein
1 Banane

Oh, ich war müde gestern. Mein Kaffee ist aus und ich will auch keinen neuen mehr kaufen. Der Stress ist vorbei und jetzt bin ich gestern zu Grüntee über gegangen. Viiiiel weniger Koffein....gefühlt jedenfalls.

Ich war morgens 5 Stunden im Bioladen und nachmittags bei traumschönen Wetter Flyer verteilen und superdankbar für die wunderbare Sonne. So ein Winter sollte immer sein und wenn ich in den letzten 2 Monaten einen Vitamin D Mangel entwickelt haben sollte, so ist der spätestens seit gestern definitiv behoben.

Ich will den Flyer-Verteil-Job eigentlich aufgeben, weil ich andere Jobs habe, die mir viel mehr Spaß machen und weil ich das Geld nicht brauche, aber gestern habe ich doch festgestellt, dass der mir eigentlich doch gut tut. Ich muss es halt nur schaffen immer bei gutem Wetter und ohne Stress raus zu fahren. :-)))
Hm...nochmal drüber nachdenken....

Aber falls Biochemiker oder Mediziner da draußen sind, die mehr darüber wissen oder irgendwelche Studien kenne, wie die körpereigene Cholesterinsynthese sowie die Synthese der Steroidhormone und der Gallensäure durch Nahrungscholesterin beeinflusst wird: Alles zu mir bitte....silke@rohelust.com

Alles Liebe,

Silke

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Mittwoch, 12. Februar 2014

Cholesterin - Mythos und Rätsel - Tag 39



Oh, Leute, das Leben ist anstrengen, wenn man den ganzen Tag über Biochemie nachdenken muss. In jeder Lebenssituation, egal was man tut und irgendwann verselbstständigen sich die Gedanken und es kreisen einem nur noch komplizierte Begriffe durch den Kopf. Ich war gestern früh ein letztes Mal bei meinem Biochemie-Rechnen-Nachhilfelehrer und dann in der Kölner Biochemie um mit Kommilitoninnen gemeinsam zu lernen. Dabei waren beide Tätigkeiten sehr befruchtend, da mit anderen Leute über Sachverhalte zu reden immer noch mehr hilft als darüber nur zu lesen. Und parallel dazu musste ich mal wieder über das gute, alte Cholesterin nachdenken.

Ich meine, mir gefällt ja die Theorie, dass Cholesterin für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich ist und damit tierisches Fett böse ist, aber ich glaube diese Theorie leider nicht. Ich hab so viele Gegenbeweise gelesen, dass ich es nicht glauben kann, auch wenn die Schulmedizin das bis heute lehrt. Wir lernen es auch jetzt noch und damit ist es einfach superleicht ein Argument für pflanzliche Ernährung aus dem Ärmel zu schütteln. So macht Attila das! Kein Cholesterin in meinem Essen, daher keine Herzerkrankung! So einfach ist das aber nicht. Es ist sogar ziemlich kompliziert. Faktisch ungeklärt.

Naja, Barnard hat gestern wieder einen Link über eine Studie der Universität in Oxford veröffentlicht in der 1694 Fleischesser, Fischesser, Vegetarier und Veganer auf Cholesterin, Lipoproprotein A und B sowie Gewicht, BMI etc. untersucht wurden. Stellte sich heraus, die Veganer haben das geringste Gewicht, den niedrigsten Cholesterinspiegel und die niedrigste Konzentration von Lipoprotein B.

Ich wurde vor ein paar Monaten von einer Leserin auf einen Artikel von Dr. Strunz hingewiesen, der darin erklärt Cholesterin habe so gut wie keine Auswirkung auf Herzinfarkte sondern das Lipoprotein A sei das Problem. Tatsächlich hat auch diese von Barnard zitierte Studie gezeigt, das Lipoprotein A bei allen 4 untersuchten Probandengruppen gleich war und genetisch bedingt sein soll. Das sagt auch der Wikipedia-Artikel dazu genau so wie Dr. Strunz. Er habe alles versucht Lipoprotein A zu senken, aber keine Substanz habe funktioniert. Unterschiedlich Essen funktioniert offensichtlich auch nicht und dennoch zeigt diese Studie, dass Veganer ein und 32% verringertes Risiko haben an Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu sterben. Und da sind Oreo-Veganer mit eingeschlossen oder Fit for Fun-Veganer die Zucker und Weißmehl essen und wenig Gemüse. Wenn es das Lipoprotein A ist und es genetisch ist, dann verstehe ich zudem auch nicht warum die Pozentzahl an Herz-Kreislauf-Toten von Jahr zu Jahr ansteigt. Vermehren die sich etwa gehäuft?

Naja, es ist offensichtlich auch nicht nur das Lipoprotein A sondern da ist auch noch die Theorie des oxidativen Stress. Heißt so viel wie, dass die Blutfette durch zu wenig Antioxidantien oxidieren und sich dann ablagert. Dann könnte es sein, dass die meisten Veganer vielleicht doch einfach mehr Obst und Gemüse essen und damit besser geschützt sind. Fettverzicht mit gleichzeitig viel Gemüse kann, wie Dr. Ornisch bereits 1990 gezeigt hat, diese Ablagerungen auch wieder rückgängig machen,

Und während ich darüber so den ganzen Tag lang nachdachte, was nun wirklich der Grund für Herz-Kreislauf-Erkrankungen ist lag ich dann gestern Abend im Bett, las noch etwas in der Weizen-Wampe und da biss sich der Hund dann in den eigenen Schwanz. Dr. William Davis schreibt darüber wie ungünstig sich Weizen, auf den pH-Wert des Körper auswirkt weil es säurebildend ist. Gott sei Dank ist ihm nicht entgangen, dass auch tierische Nahrung säurebildend ist und er weist darauf hin, dass man neben säurebildender Nahrung auch reichlich Gemüse essen müsse um Basen zu bilden.

Und dann bemüht auch er wieder den vor 5250 Jahren verstorbenen armen Tiroler Ötzi über den er schreibt:

"Die fleischlastige Ernährung der Jäger und Sammler wie Ötzi bewirkte eine erhebliche Säurebelastung.  Ötzi aß mehr Fleisch als die meisten heutigen Menschen (35-55% der Kalorien aus tierischen Produkten) und erzeugte damit mehr Schwefelsäure und andere organische Säuren. Trotz des relativ hohen Anteils an tierischer Nahrung sorgten die großen Mengen Wildgemüse, die Jäger und Sammler verzehrten, aber auch für eine großzügige Versorgung mit basischen Kaliumsalzen wie Kaliumcitrat und Kaliumacetat und damit für ein ausgeglichenes Säure-Basen-Gleichgewicht. Wegen des erheblichen Pflanzenverzehrs in ursprünglichen Kulturen waren diese Schätzungen zufolge sechs- bis zehnmal so basisch wie moderne Ernährungsformen."
(dafür hat er eine Quellenangabe)

So, Ötzi aß also nur Fleisch und Wildkräuter und ein bisschen gesäuertes Emmer-Vollkornbrot. Milch verzehrte er wohl kaum, da er lactoseintollerant war. Und jetzt erkläre mir bitte jemand: Warum hatte sogar schon Ötzi Arteriosklerose??? Antioxidantien hat er wohl reichlich gegessen und das nicht aus dem Supermarkt sondern Wildkräuter! Ich nehme daher einfach mal schwer an, dass Arteriosklerose etwas mit dem Fettverzehr zu tun haben muss und dass Antioxidantien nicht ausreichen um Ablagerungen zu verhindern und diese Ablagerungen sorgen dann für Herzinfarkt und Schlaganfall. Auch raffinierter Zucker oder Vollkorngetreide kann es nicht sein, denn ersteren gab es nicht und von letzterem hat Ötzi kaum was gegessen. Oder hat nur Ötzi sich vermehrt, weil Leute mit viel Lipoprotein A einfach einen stärkeren Sexualtrieb haben. Hahahaha! Und jetzt stirbt 40% der Bevölkerung daran! - Das war jetzt Ironie, ich hoffe es kam an.;-) (Wikipedia dazu: "Genetisch gehörte Ötzi einer Untergruppe der mtDNA-Haplogruppe K1 an, zu der derzeit keine Überlebenden bekannt sind" und "Drei im Jahre 2001 beschriebene Gallensteine deuten auf einen erhöhten Cholesterinspiegel des Gletschermannes, was in Verbindung mit der bereits vor Jahren diagnostizierten Arteriosklerose zu einer neuen Interpretation seiner Ernährung führt.[20] Während der starke Zahnabrieb noch als Beleg für eine überwiegend vegetarische Ernährung gesehen wurde, wird jetzt Fleisch als wesentliche Nahrungsquelle gesehen.[20] Aus der DNA-Analyse ergaben sich jedoch auch Anhaltspunkte für eine erbliche Komponente der Arterienerkrankung")

Ich weiß nicht, ob Dr. Williams weiß, dass Ötzi Arteriosklerose hatte, aber ich glaube schon, dass er es weiß, denn er wusste auch um die Theorie, dass Ötzi ermordet wurde. Er scheint sich also sehr damit beschäftigt zu haben. Gut, Ötzi aß 50% Fleisch, hatte Arteriosklerose und Dr. Dean Ornish macht mit fettarmer, pflanzlicher, vollwertige Ernährung Arteriosklerose wieder rückgängig. Irgendwo da muss der Hund begraben liegen, irgendwo im tierischen Fett. Der sicherste Schutz scheint mir aber vor diesem Hintergrund immer noch eine vollwertige, pflanzliche Ernährung zu sein.

Und während ich hier gerade so tippe hat Dr. Ornish einen Link auf Facebook zu einer Studie gepostet die betitelt ist "Too much sugar linked to fatal heart disease, even in those who are not obese” Na, was halten wir fest? Zivilisationsnahrung ist Mist. Obst, Gemüse, Vollkorngetreide und Hülsenfrücht sollten den Großteil der Nahrung ausmachen. Ornish selber schreibt dazu folgendes.

“A recent study indicates that adults who got at least 25 percent of their calories from added sugar were almost three times more likely to die of heart problems than those who consumed the least (less than 10 percent). 

An optimal diet is high in fruits, vegetables, and legumes and low in both fat and refined carbs such as sugar and white flour. 

35 years ago, some people said that fat was unhealthful but sugar was fine, leading to processed foods such as Snackwell cookies that were low in fat but high in sugar. 

Now, some people are saying that sugar is the main culprit but fat is fine, which is equally reductionistic and equally wrong. 

It’s both. And it’s not just diet.  “

Menu des Tages am 11. Februar 2014

Frischkornbrei aus Hafer, Banane, Reis, Wasser, Sunwarrior Vanile, Kakaonibs, Mandeln, Erdnussbutter


40 g Haferflocken mit Banane, Sunwarrior Vanille, Wasser und Stevia
1 Matcha-Tee mit Stevia
8 g Ombar dark

2 Roggenvollkornbrote mit Reissirup-Schoko-Aufstrich und Banane
1/2 Banane

Salat in der Mensa mit etwas Olivenöl und Balsamico-Dressing
Apfel-Dinkel-Taler aus Bioladen

2 Bananen mit Sunwarrior und Zimt

Tomatensalat mit Parmesandressing auf Miniromana (heute im Newsletter)
1,5 Bananen

Also, ich lasse das sein mit den Sattmacher-Tagen. Erstens, weil ich von Brot schlechter satt werde und zweitens weil mich Dr. Weizenwampe daran erinnert hat, dass Getreide ja auch säurebildend ist. Ich will es daher nicht mit Gemüse in einen Topf werfen, sondern mehr Gemüse als Getreide verzehren. Gemüse sättigt auch besser.

Tja, und dann muss ich noch eingestehen, dass der Dinkel-Apfel-Taler (100% Vollkorn) nicht vegan war. Ich hatte am Vortag im Bioladen den Schlüssel mitgenommen und musste ihn gestern wieder in den Laden bringen, wobei mir zwei Dinkel-Apfel-Taler geschenkt wurden. Ich dachte schon, dass die wohl nicht vegan sind, da ich aber mir Kommilitoninnen verabredet war dachte ich, ich könnte die einfach mal einstecken und ihnen mitbringen. Naja, und dann habe ich selber davon genascht. So ist das. Vegan sein ist leicht, wenn man nicht unter Leute geht!

Wenigstens habe ich in der Mensa Salat gegessen, was ziemlich leicht ist und ziemlich lecker ist und mich 4,88 € kostete statt des Standartessens für 2,20 € kostete. Ich saß da mit meinem Salat und die drei anderen mit fleischgefüllten Ravioli aus Weißmehl in 4-Käse-Sauce. Man kann es drehen und wenden wie man will, aber genau das macht zivilisationskrank. Bitter...

Alles Liebe,

Silke

Schnäppchen des Monats Februar 2014:
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Sonntag, 22. Dezember 2013

Dicke Veganer, Rohköstler und Vollwertköstler...



Ich fühle mich gerade auf reichlich hohem Niveau verwirrt und weiß nicht, woher ich Antworten kriegen kann. Das Thema, oder besser die Themen, sind Sucht, Diät und Psychosomatik in Form des Gesetztes der Anziehung.

Ich bin verwirrt darüber, dass ich so viele Veganer kenne, oder Rohköstler kenne oder Vollwertköstler kenne, hauptsächlich über Facbook, die Gewicht verlieren wollen. (Sogar 80/10/10er auf die das zutrifft kenne ich!) Keiner ist adipös, leidet unter Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder so, aber viele fühlen sich 5-10 kg zu schwer. Wie kann einfach nur vegan essen dünn machen? Klar, Studien zeigen immer wieder, dass Vegetarier dünner sind als Omnivore und Veganer dünner als Vegetarier, aber ich kenne sooooo viele Veganer, die mit ihrem Gewicht unzufrieden sind. Ich kenne allerdings auch sehr wenige fette Veganer, viel mehr fette Omnivore, das stimmt schon.,,

In gewisser Hinsicht macht es daher auch Sinn, dass bei Barnards Studien alle Leute beim Umstieg auf vegane, vollwertig Ernährung abnehmen, was mehrere Gründe hat. Zunächst mal, nehmen diese Menschen vielleicht zum ersten Mal ihn ihrem Leben Nahrung mit Nährstoffen auf! Der Körper ist leichter zufrieden zu stellen, weil er daran gewöhnt ist wenig Nährstoffe zu kriegen und man ist schneller satt. Was passiert mit diesen Menschen jedoch nach mehreren Jahren? Nehmen die wieder zu?

Das selbe gilt für Attila Hildmanns Arbeit. Der Challenger nimmt erstmals in seinem Leben vollwertiges Essen zu sich und nimmt dabei ab. Faktisch enthält Attilas Essen aber viel zu viel Fett. Auch für die DGE!

Victoria Boutenko hat mit Rohkost erst sehr viel abgenommen und dann nach Jahren wieder zugelegt, obwohl ihre Ernährung immer salz- und fettärmer wurde. Da wird dann immer behauptet, dass der Körper im Laufe der Jahre weniger  Kalorien benötige, aber einen wissenschaftlichen Grund sehe ich nicht da hinter.

Und damit komme ich zum Thema Sucht. Ist die Sucht vielleicht doch nicht ausgeschaltet, bzw. der Mechanismus bei schlechten Gefühle zu essen? Ich glaube es war Alan Goldhammer der sagte, dass viele Rohköstler ihre Essstörung mit Rohkost verstecken könnten.

Weil ich gerade auch beim Gesetz der Anziehung bin, wenn auch aus anderen Gründen, habe ich auch ein paar Abraham-Videos zum Thema Sucht und vor allem Esssucht geschaut. Abraham haben auch ein paar sehr interessante Ansätze zu dem Thema, durch die ich auch erstmal durchsteigen musste. Zum einen, dass es völlig egal ist, was man isst, so lange man es in guter Stimmung isst, gleichzeitig aber auch, dass der menschliche Körper durchaus bei Nahrung besser gedeiht die natürlich und lebendig ist, was einen aber nicht davon abhalten soll auch mal was Ungesundes zu essen. Der Glaube, dass etwas ungesund sei würde es vor allem erst ungesund machen. Faktisch habe die Wissenschaft auch noch an keinem Lebensmittel nicht auch irgendwas Negatives gefunden, also dürften wir eigentlich nichts essen! Und was wirklich psychosomatisch krank mache sei nicht, dass wir einen negativen Gedanken damit verdrängen, dass wir was essen, was uns Glücksbotenstoffe ausschüttet, sondern dass wir uns Schuldgefühle machen und damit wieder aus unserer guten Stimmung raus katapultiert werden. Wir sollten uns lieber beglückwünschen dafür, dass wir es geschafft hätten uns von einem negativen Gedanken ab zu lenken, statt einen neuen negativen Gedanken zu kreieren.

Und dann lese ich gerade das Buch des Psychotherapeuten und Philosophen Dr. phil. Mathias Jung Seele, Sucht, Sehnsucht: Wege zur Klarheit in welchem alle möglichen Süchte sowohl vom Therapeuten als auch von den Betroffenen selber geschildert werden: Arbeitssucht, Beziehungssucht, Sexsucht, Helfersucht, Leidenssucht, Kaufsucht, Fernseh- und Spielsucht, Süßigkeitensucht, Esssucht, Bulimie und Magersucht, Nikotinsucht, Alokoholsucht, Tablettensucht und Co-Abhängigkeit. - Ich war wie vom Donner gerührt wie beschissen es in so vielen Menschen innerlich aussieht und bin jetzt noch überzeugter davon, dass jeder Herz-Kreislaufpatient und Diabetiker definitiv auch noch eine Psychotherapie braucht, während eine Ernährungsumstellung als Heilmittel angewendet wird. Komisch, dass Sportsucht nicht besprochen wird...Naja, schlussendlich kann alles süchtig machen und schlussendlich werden bei allen Süchten die selben Glücksbotenstoffe ausgeschüttet und die Grundlage bei allen Süchten ist immer die Flucht vor einem negativen Gedanken in die Sucht und da frage ich mich wieder: Haben Abraham nicht Recht und man kann alle Probleme lösen indem man versucht einen sich besser anfühlenden Gedanken zu finden? Können Depressive auch bewusst nach sich besser anfühlenden Gedanken greifen?

Ich glaube, ja, aber das ist schwerer, als nach einer Sucht zu greifen und es ist auch schwerer den negativen Gedanken konkret zu greifen! Man muss schon sehr reflektiert sein um das konsequent hin zu kriegen. Allerdings muss man dann auch nicht sofort und perfekt und man hat auch ein ganzes Leben dafür Zeit sich weiter zu entwickeln. "You can never get it right and you can never get it done" - Also braucht entweder jeder eine Psychotherapie um reflektiert genug zu werden oder jeder sollte sich mal das Gesetz der Anziehung The Law of Attraction genauer anschauen. Es kann wahrlich Wunder bewirken, ich hab es erlebt.

Menu des Tages am 21. Dezember

Amaranth-Creme (frei nach Vegan for Youth was ich wohl auch noch an dieser Stelle besprechen muss, aber Attila zu besprechen ist immer so müßig...) mit Sunwarrior Vanille und Mango - ich wollte vor allem Amaranth verbrauchten und hasse es das zu kochen, weil es immer über kocht...


Brennnesseltee

Dinkel-Vollkorntoast mit Cashew-Ziegenkäse und Tomate

Tomaten aus der Dose mit Zwiebel, Gerstengraupen, Salz, Garam Masala, Pfeffer und 1 TL Tahin


8 g Milchschokoladennikolaus

Clif Bar White Chocolate Macadamia Riegel



400 g Brokkoli
250 g Sojajoghurt mit Stevia
1 Mandarin

2 Lebkuchen
1 TL Zartbitter Creme
5 TL Cashew Creme

Also Dosentomaten mit Gerstengraupen und Tahini schmeckte wie Spaghetti mit Tomatensauce - so wie es als Kind immer schmeckte. Meine Mutter hat immer Weißmehlspaghetti mit Tütentomatensauce gemacht! - Da muss man sich echt an den Kopf fassen! Wie kann man seinen Kindern so einen Schrott zu essen geben! Das oder Ravioli aus der Dose. Ich wundere mich, dass wir beide noch leben, obwohl meine Schwester auch kurz davor war zu sterben, möchte ich mal sagen...

Naja, Gerstengraupen mit Dosentomaten und vor allem das Tahini hat mich daran erinnert....

Der Clif Bar war interessant, da er vegan und "white Chocolate" war. Wie habe die das gemacht? Naja, ein Clif Bar ist zwar vegan und mit Vitaminen angereichert, aber schon ziemliche Industrienahrung, wie ich finde. Da sind so Soja Crispies und Soja Kakaobutter Chips und so ein Zeug drin. Als Süßungsmittel Reissirup.

Tja und dann war da noch die Streichcreme, die mein Chef neu auf den Markt gebracht hat und die gerade im Angebot ist. Es gibt Cashew, Zartbitter, Mandel und Macadamia, aber Macadamia enthält Milchpulver, Mandel hatte ich nicht zur Verkostung da baer Cashew hat es mit angetan: 60% Cashews, Rest Rohrzucker und Sonnenblumenöl. Nicht gesund, keine Frage, aber oh mein Gott: Köstlich!!!


Genau die Mischung die voll die Dröhnung Glücksbotenstoffe ausschüttet: Häfte Zucker, Hälfte Fett...Meine Güte, es ist Weihnachten...Nächstes Jahr wird alles wieder gut...

Morgen fahre ich über die Feiertage zu meinem Vater und bin am 26. abends wieder da...

Alles Liebe,

Silke



Samstag, 16. November 2013

Nahrungsergänzungsmittel gegen Herzkrankheiten?



Ich hab gestern den ganzen Tag im Bioladen gestanden, daher hab ich heute nichts zu erzählen. Ich musste einspringen, weil eine Kollegin vergessen hatte ihre Blutdrucksenker zu nehmen und daher am Mittwoch Nachmittag an der Kasse mit einem Blutdruck von über 200 zusammengebrochen ist. 120 ist der systolische Höchstwert. Die Chefin war sauer, warum einem sowas passieren kann.

Ich war sauer, dass sich jemand erst eine Krankheit an-isst und dann vergisst seine Medikamente dagegen zu nehmen und ich dann einspringen muss. Zumal diese Person im Bioladen - im Schlaraffenland der Ernährungsgesundheit - arbeitet. Allerdings selber nicht an Bio glaubt und daher auch nicht dort einkauft. Ich muss allerdings einräumen, dass man sich auch mit Bioladenprodukten einen hohen Blutdruck anessen kann.

Hoher Blutdruck kommt von zu viel gesättigtem Fett, Salz, Zucker, Rauchen und Koffein und von zu wenig Sport.

Irgendwie dennoch gerade passend, der heutige Eintrag, denn ich hab das erste Video von der Rohvolution für euch und da geht es um "Die vitalen Drei" - Nahrungsergänzungsmittel die Herz-Kreislauf-Erkrankungen vermeiden helfen sollen. Drei Fläschchen, in einem ist Chlorophyll, welches ja die gleiche chemische Struktur hat wie Hämoglobin, außer, dass es Magenesium statt Eisen enthält, Acai ist drin als Freier-Radikale-Fänger, denn nur oxidiertes LDL ist böses LDL und dann die Aminosäure L-Arginin, die dafür sorgen soll, dass das Endothel der Blutgefäße weiterhin genug Stickstoffmonoxid produziert, denn das ist erforderlich um die Gefäße weiten zu können, wenn es darauf ankommt, damit der Druck nicht zu hoch wird. Verplaquete Gefäßwände können kein Stickstoffmonoxid mehr produzieren.
Von Stickstiffmonoxid ist übrigens auch die Rede, wenn die Dame in dem Video von NO spricht.

So, euch viel Spaß damit:

 

Menu des Tages am 16. November

Haferflocken mit Banane, Paranuss, Sunwarrior Vanille, Traubenkernmehl, Melasse, Zimt, Apfel


Brot mit Erdnussbutter-Schoko-Aufstrich

Bio-Kürbissuppe aus der Dose mit Quinoa


1 Banane
2 Dinkel-Melasse-Plätzchen

1/2 Roggenbrot mit Saane Meerrettich

Salat aus Kopfsalat, Zwiebel, Sauerkraut, Apfel, Möhre, Salz, Pfeffer, Rotweinessig, 1 TL Olivenöl, 2 Weißmehl Pizzabrötchen (im Bioladen gefunden...)
1 Aronia Energiebällchen (Verkostung hat mit verführt!)

Heute ist Workshop und ich muss den ganzen Vormittag putzen. Ich tue mich zudem gerade unglaublich schwer meinen Sport zus strukturieren und einzuhalten. Irgendwie ist die Motivation weg, da ich keinen Unistress zu beseitigen habe. Außerdem habe ich kein durch die Uni geregeltes Leben. Muss mir einen Plan überlegen, wie ich das hin kriege. Ich hasse es nämlich nachmittags joggen zu gehen, aber manchmal geht das scheinbar nicht anders. Vorlesungen ab 10 oder 11 haben mir die Vormittage jedenfalls immer schön frei gehalten...

Alles Liebe,

Silke



Freitag, 8. November 2013

Warum Fett unser Ende ist...



So, die Diabetesschulung ist vorbei und ich kann keine Krankenhäuser oder Patienten mehr sehen. Ich fange an Dr. House zu verstehen!;-) Patienten sind belastend. Sie haben so viele Probleme, die man alle nicht lösen kann, weil sie sie selber lösen müssen. Sie jammern alle über ihre Krankheiten, sind fast schon stolz auf die Anzahl der Tabletten, die sie nehmen, wollen aber ihren inneren Schweinehund nicht bei den Hörnen packen. Vielleicht auch, weil ihnen niemand sagt, wie gravierend die Heilerfolge ein könnten, wenn sie ihre eigene Ernährung angehen, vielleicht auch weil sie noch nicht verzweifelt genug sind, vielleicht auch, weil sie in der Lustfalle stecken.

Ich jedenfalls habe meine Schuldigkeit getan. Den Leiter der Diabetesschulung habe ich nicht nur mit meinem wissenschaftlichen Projekt konfrontiert, sondern ihm auch den Film Gabel statt Skalpell - Gesünder leben ohne Fleisch - Bio geliehen. Die Dame, die gestern für die Diabetiker das Seminar über Fußpflege leitete war gestern so großzügig mich ebenfalls zu fragen, ob es noch was gäbe, was ich den Diabetikern mit auf den geben wolle. Auch das waren folgende 3 Worte "Gabel statt Skalpell" der Film, das Buch und das Kochbuch. Heilt bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und auch bei manchen Krebsarten je nach Manifestation und Stadium natürlich. Dummerweise war ich nicht darauf vorbereitet, dass ich was sagen durfte, daher kam das wahrscheinlich subelloquent rüber. Die Leiterin des gestrigen Seminars kannte das alles aber auch noch nicht, und wenn sie sich das auch noch anschaut und den Patienten weiter gibt, brauche ich auch nichts mehr im Krankenhaus machen. Von da an kann sich das dann gerne weiter rum sprechen. Ich befruchte die Diabetesberater und die können dann auf die Patienten einwirken. Ich habe für sowas kein Talent!

Gestern Nachmittag hielt dann nochmal der Chefarzt einen Vortrag über Arteriosklerose, Herzinfarkt und Schlaganfall, weil ja 80% der Diabetiker daran sterben. Aber auch der schaffte es meines Erachtens nicht den Leuten zu sagen, dass sie für die Prävention selber was machen müssen. Er gab zudem den Tipp sich 6 Tage lang optimal zu ernähren und am 7 ruhig mal ein bisschen über die Streng zu schlagen, sprich sich sowas wie Sonntagsbraten oder Torte zu erlauben. Aber lässt einen sowas überhaupt wieder aus der Lustfalle raus kommen???

Ich habe den Chefarzt dann noch kurz darauf angesprochen, ob ich mich an ihn wenden könnte, wenn es daran geht eine Doktorarbeit zu schreiben, da ich ja mein wissenschafltiches Projekt schon in dem Bereich gemacht habe, macht es Sinn in dieser Richtung weiter zu gehen und er hat gesagt, ich solle mich an seine Sekretärin wenden, wenn es aktuell wird. Ich kann also da auch einen Haken drunter setzen. Jetzt wird ausgespannt...

Und weil ich daher mal wieder mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Fett beschäftigt war und am Wochenende in der "Fettlustfalle" saß und weil Douglas Lisle in Die Lustfalle: Warum Gesundsein so schwerfällt und was Sie dafür tun können viel über Evolution schreibt und auch darüber, dass wilde Tiere nur einen eher geringen Körperfettanteil habe, kam ich gestern erstmals auf die Idee wilde Tiere in den Cronometer einzugeben. Mit erstaunlichem Ergebnis: Kaninchen, Reh und Elch haben nur zwischen 13 und 18% Fett. Kaninche aus Mastbetrieben haben 36% Fett. Wildeente hat 30%, Lachs hat 40%. Ich nehme an ein mitteleuropäscher Jäger und Sammler hat vor allem so Sachen wie Kaninchen, Reh und Hirsch gegessen, zumindest in den letzten 50 000 Jahren, das sollte ausreichen um uns davon zu überzeugen, dass 15-20% Fett ausreichen und ein Mehr krank macht. Wahrscheinlich sollten wir auch einfach den Prozentsatz an Fett essen, der für unsere Spezies natürlich ist und der bewegt sich in ähnlichen Rahmen, je nach Geschlecht und weil sich Fett leichter in Fett verwandelt als sich Kohlenhydrate in Fett verwandeln ist und bleibt das Fett ein Problem.

Das heißt also, wenn man 2 kg Kanninchen verzehrt, welches nicht irgendwie noch in Öl angebraten ist, was es bei Jägern und Sammlern nicht war, verzehrt man auch nur 41 g Fett, davon nur 12,4 g gesättigte Fette, 150% des Tagesbedarfs an Omega 3 Fetten und ein Omega 3:6 Verhältnis von 1:4. Das heißt folglich, leider muss ich das so feststellen: Wild ist nicht ungesund. Wild führt nicht zu Herz-Kreislauf-Erkrankungen, nicht zu Diabetes. Die 300-600 g Fleisch, die die DGE pro Woche empfiehlt sollten aus sowas kommen. Grasgefüttertes Steak habe ich auch in den Cronometer eingegeben und das hat 20% Fett, wieder mal vorausgesetzt man brät es nicht in Öl an. Beim Braten oder Grillen könnte Fleisch dann jedoch tatsächlich ungesund werden durch AGEs und Hetrocyklische Amine, aber das mal anbei...

Das wirkliche Problem sind fetthaltige Milchprodukte, Wurst (besonders solche Verarschungs-Bio-Wurst wie die von Buchonia mit auf der Packung ausgeschriebenen 10% Fett und mit Joghurt verfeinert aber tatsächlich 50% Fett enthaltend) Butter, zu viele Eier (die bei Jägern und Sammlern ja auch nur im Frühjahr anzutreffen waren, wenn die Vögel Eier legten) Transfette, Frittieren und Anbraten und natürlich Süßigkeiten, Schokolade, Chips, Kuchen und Plätzchen. Das führt zu Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Natürlich sind aber auch in Wild keine sekundären Pflanzenstoffen und Ballaststoffe enthalten.
Alledings nehme ich an, dass ein Jäger und Sammler, wenn er ein Kanninchen erbeutet hat, was er dann über das Feuer hält auch noch ein paar andere Sachen gegessen hat die dort irgendwo wuchsen. Und natürlich kann man auch ganz fantastisch ohne Fleisch leben. Ist vor allem billiger und häufig betreffen diese Krankheiten ja auch die unteren Bevölkerungsschichten. Getreide und Hülsenfrüchte sind als Grundnahrungsmittel selbstredend besser geeignet, Ballaststoffreicher und billiger. Und natürlich sollte man allein wegen des hohen Eiweißgehalts von 81,6% bei wildem Kaninchen bzw. 392 g nicht
 2 kg Kaninchen und sonst nichts anderes essen.

Auf 2000 kcal heißt das man darf etwas 40 g Fett essen. Jeder! Omnivore, Vegetarier, Veganer, Rohköstler, Instinktos, Monoesser. Alle. 10-20 g davon darf gesättes Fett sein, der Rest ungesättigte Fette. Und ich verrate euch was: Das macht keiner. Die prügeln sich bei Facebook darüber ob man Fleisch essen darf oder nicht, aber dennoch ernähren sie sich nicht so, wie es optimal wäre. Besser als Otto Normalverbraucher, klar, aber das mit dem Fett und der Lustfalle, ist doch wirklich in allen Ernährungsweisen präsent.

Bei dem Süßen ebenso. Ich habe gestern früh mal meine Haferflocken ohne Rosinen gemacht, weil ich von zu viel Trockenfrüchte sehr leicht Blähungen kriege. Und ich war um Längen früher satt, es war nicht so süß, hat mich nicht so gekickt - Dopamin ist meinem Sättigungsmechanismus nicht in die Quere gekommen. Ich sollte mal gucken was passiert, wenn ich Trockenfrüchte weitestgehend weg lasse und auch Öle. Die sind wahrscheinlich alle beide zu konzentriert. Verwende ich ja eh wenig, aber im Auge behalten werde ich das.

Und obwohl ich sowas weiß und darüber schreibe, kam ich gestern auch nicht umhin noch roh-vegane Spekulatius zu machen. Ich versuche auch hier den Fettgehalt runter zu schrauben und teste aus, wie weit ich gehen kann, ohne dass der Geschmack drunter leidet. Aber eigentlich ist das Blödsinn, eigentlich sind alle Rohkostdesserts, ach was alle Desserts, Lustfallen denn sie alle beeinflussen durch konzentrierte Süßungsmittel die Ausschüttung von Neurotransmittern. Auch Trockenfrüchte! Bei Süßhunger sollte man eigentlich nur frisches Obst essen. - ABER, man kann ja wenigstens dafür sorgen, dass die Desserts, Kuchen und Kekse, wenn sie auch "Zaubernahrung" sind, wenigstens dem Körper nicht schaden!

Menu des Tages am 7. November

Haferflocken, 2 Bananen, Rest Seidentofu, Mohn, Zimt, Leinsamen, Hanfprotein, Wasser


1 rohes Lebkuchenherz
2 Brennnesseltee

Carrot Cake


koffeinfreier Kaffee mit Stevia
2 Paranüsse

Parika, Zucchini, Kartoffeln, Kohlrabiblätter, Knoblauch, Ingwer, Tomatenmark, Thai Curry Paste, Salz und Pfeffer



1 Banane
koffeinfreier Kaffee
1 Kartoffel mit Tahini-Dressing
1 roher Spekulatius

Salat aus Wildkäutern, Paprika, Zucchini, Chicoree, Kartoffeln, Tahinidressing


150 ml alkoholfreier Merlot

Der Cronometer fand das optimal, 19,8 % Fett, 2035 kcal, Omega 3:6 war 1:3, 67,4 g Eiweiß und auch sonst alles drin. Sogar Vitamin E - wahrscheinlich dank der Kekse! - Ja, kann auch Sinn machen sowas zu essen, man muss es nur schaffen sich zu zügeln, nur kleine Menge davon zu essen.

So und jetzt werder ich mich mal wieder um das Joggen gehen kümmern, was ich 2 Wochen nicht gemacht habe weil ich zu früh morgens in Krankenhaus musste und darüber hinaus ohne Stimulanzien auch nicht wirklich auf der Höhe war. Es wird aber besser und ich kriege auch wieder Lust auf körperliche Bewegung. Wahrscheinlich brauchte ich diese Pause auch einfach...

Alles Liebe,

Silke