Sonntag, 30. Juni 2013

Neues Tiefstgewicht....

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Ich wurde kurzfristig abbeordert heute zur Inventur im Bioladen zu erscheinen und kann daher nichts längeres schreiben. Die nächsten 2 Tage wird wegen der anstehenden Klausur auch eng, daher kann ich euch nichts versprechen.

Ich will nur heute schnell meine neues Tiefstgewicht loswerden: 57,8 kg.

Ich rutsche jetzt noch auf der Waage, wenn ich 2050 kcal verzehre. Ich hab keinen Schimmer mehr, wie lange es jetzt gedauert hat von 59 auf 58 kg zu rutschen, aber ich glaube so 3 Wochen in etwa. Heute geht es daher rauf auf 2150 kcal pro Tag. Ich fühle mich fast wie im Schlaraffenland. Geile Sache!

Alles Liebe,

Silke

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Samstag, 29. Juni 2013

Wie sich der Deutsche vor Krebs schützen kann...

--> Wie bereits erwähnt lese ich gerade Barnards The Cancer Survivor's Guide: Foods That Help You Fight Back auf der Suche danach wie Krebs nun wirklich en detaille mit der Ernährung zusammen hängt.

Kapitel 4 handelt vom Fleisch und Barnard erwähnt eine Studie in Deutschland die gezeigt habe, dass Vegetarier ein um 40% reduziertes Risiko hätten an Krebs zu erkranken. Das ist nichts neues, das selbe kennen wir aus der Chinastudie. Aber wenn man in betracht zieht, dass Eskimos und Menschen am Äquator eine Genmutation besitzen, die es ihnen erleichtert Cholesterin zu verstoffwechseln, warum dann nicht davon ausgehen, dass Deutsche auch einen anderen Stoffwechsel haben als Chinesen?

Soweit logisch. Also habe ich mir die Studie angeguckt, dachte ich schreib da schnell drüber, verlinke das Ding, sage Barnard hat recht, esst kein Fleisch...aber Pustekuchen...so einfach ist das leider nicht mehr nachdem ich mir die Studie angeschaut habe. Mist.

Also, sie ist ziemlich interessant, geht mittlerweile über einen Zeitraum von 21 Jahren und wurde an Vegetariern und gesundheitsbewußten Fleischessern durchgeführt. Und sowohl Vegetarier als auch gesundheitsbewußte Fleischesser haben ein 40% geringeress Risiko an Krebs zu erkranken. Das bezieht sich auf Menschen die 3 Mal die Woche, oder seltener Fleisch essen. Das Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen zu erkranken ist bei der vegetarischen Gruppe jedoch geringer. Nicht aber das Krebsrisiko.

"A vegetarian diet devoid of meat and fish did not have any effect on all-cause mortality and cancer mortality compared with a nonvegetarian diet in health-conscious persons. There was solely a nonsignificantly lower risk of dying from ischemic heart disease"

"These results may be interpreted to suggest that abstinence from meat, meat products, and fish does not affect the risk of death except for ischemic heart disease. It should be pointed out, however, that even among the nonvegetarians in our study, there were only 0.4% (1.6%) who reported consuming meat (meat products) daily, 6.5% (4.9%) frequently (≥3 times/wk but not daily), and 28.1% (18.7%) occasionally (more than once a month but <3 times/wk). Therefore, the meat consumption was quite moderate compared with the general population"

Was hingegen aber wirklich gezeigt habe, dass es vor Krebs und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schütze, sei Sport

"A moderate or high level of physical activity had a strong protective effect on mortality in our study population, reducing circulatory disease mortality by 35% and all malignant neoplasms by 30%. Our findings corroborate epidemiologic evidence indicating that regular and vigorous physical activity is an effective means of preventing circulatory diseases and cancers at different sites"

Desweiteren wurde auch rausgefunden, dass Veganer in der Studie eine größere Sterblichkeit hatten als Lacto-Ovo-Vegetarier

"We also tested for possible differences between a vegan and a lacto-ovo vegetarian diet, although there were only 60 vegans and 23 deaths in this group. Being a vegan was associated with a higher mortality risk (1.59; 95% CI, 0.98-2.59) than being a lacto-ovo vegetarian "

Und Alkohol hatte so gut wie gar keine Auswirkung auf die Sterblichkeit:

"Alcohol consumption was weakly associated with all-cause mortality and ischemic heart disease but significantly associated with an increased mortality risk for all malignant neoplasms"

Die Studie ist definitiv hochinteressant, aber sagt sie uns auch wirklich was?
Vielleicht werden hier Äpfel mit Birnen verglichen oder besser: Gesundheitsbewußte Fleischesser mit Tierschützern! Müsste man nicht gesundheitsbewußte Vegetarier mit gesundheitsbewußten Fleischessern vergleichen? Weiß man wie viel Zucker, Weißmehl, Pommes etc. so ein Tierschützer isst?

Ach je, aus diesem Grund heißt es von allen Seiten immer: Nichts genaues weiß man.

Barnards Erklärung warum zu großer Fleischkonsum zu Krebs führt erörtere ich euch morgen, dazu habe ich jetzt keine Lust mehr. Das habe ich jetzt davon, dass ich weiß wie und wo ich Studien finde. Jetzt muss ich mich damit auseinander setzten nur um raus zu finden, dass da nicht wirklich genau das drin steht, was der, der sie zittiert sagt. Ich hab die Studie nur überflogen, aber aufgrund meines Lernpensum rauc h mir momentan immer sehr schnell der Kopf! Man kann halt nur so und so viel Synapsen in der und der Zeit bilden...

Menu des Tages am 28. Juni 2013

Porridge mit Feige und Minze
3 Grüntee

Granolariegel
2 Bananen
3 Paranüsse

Rest Salat vom Vortag

1 Organic Food Bar Active Greens


2 Kaffee mit Sojamilch und Stevia

320 g Möhren, roh
1 Dattel

Dieser Organic Food Bar war mal richtig geil. Ich war von 10 Uhr morgens bis 9 Uhr abends in der Uni und hatte so meine liebe Müh mit dem Essen und den Kalorien. Hat schlussendlich aber doch gut geklappt und genau deshalb hatte ich den Riegel eingepackt. Während des Essens habe ich mir die Zutaten durchgelesen und die sind soooooo cooooool!

Mandeln, Dattelpaste, Agavendicksaft, Protein aus braunem Reis, Rosinen

und jetzt geht's los:

Leinsamensprossen, Quinoasprossen, Weizengrassaftpulver, Gerstengrassaftpulver, Sesam, Spirulina, Heidelbeerpulver, Himbeerpulver, Brokkolisprosen, Rübensaftpulver, Karottensaftpulver

Ich hab keine Ahnung von welchen Mengen wir hier reden, bzw. wie viel in einem Riegel drin ist aber: Brokkolisprossen!!!! - Das Zeug was Pancreas-Krebsstammzellen platt machen soll! In einem Frühstücksriegel! Coole Sache.

Nicht, dass man bei Bauchspeicheldrüsenkrebs den Organic Food Bar essen soll, versteht mich nicht falsch, dazu ist da viel zu viel Fructose drin!!! Für eine gesunde Person liefert der Riegel ziemlich viele tolle sekundäre Pflanzenstoffe. DAS will ich damit sagen und nichts anderes. 100% roh und lecker ist er auch.

Ich hab keine Lust mehr zu lernen, werde mich aber irgendwie aufraffen. Möglicherweise auch heute wieder mit Kaffee. Ich mach 3 Kreuze, wenn ich diese Klausur bestehe!!! Drückt mir die Daumen!

Alles Liebe,

Silke

Freitag, 28. Juni 2013

Alles über Gefühle...oder vielleicht doch nicht...

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Ich frage mich was biochemisch mit mir ab geht, was in allen Studenten abgeht, wenn sie für eine Klausur lernen müssen. Man ist jedenfalls nicht mehr die selbe, ausgeglichene Person, die man normalerweise ist.
Dabei betrifft mich das jetzt nicht mal extrem, aber ich bemerke es.

Ich saß auch gestern wieder lernend zu hause und habe meine Sache echt gut gemacht, aber ich hatte ständig Appetit. Und es war eine Qual, dem nicht nach zu geben. Im Rahmen habe ich nachgegeben und mich dann abends beim Abendessen wieder eingeschränkt.

Das hat auf jeden Fall ganz klar was von Drogen! Und ich bin mir nicht sicher, ob es ausschließlich physiologisch ist. Obwohl, was ich eigentlich nicht physiologisch? Eigentlich sind alle unsere Gefühle überhaupt nicht real. Keine Liebe, Eifersucht, Sehnsucht, Angst, Einsamkeit, Freude, Glück. Alles nicht real, sind alles nur Hormone und Botenstoffe. Oder ist es umgekehrt? Machen unsere Gefühle die Hormone und Botenstoffe? Wenn dem aber so ist, warum wirken dann Psychopharmaka? Ich nehme an, es ist eine Mischung aus beidem. Die brühmte Frage wer zuerst da war, die Henne oder das Ei.

Dennoch sind aber viele Gefühle total irrational und versauen uns das Leben. Gefühle kann man verändern, indem man seine Einstellung ändert. Man kann zum Beispiel erschüttert und am Boden zerstört sein, wenn der Partner einen betrügt. Man kann aber auch froh sein, dass es endlich raus gekommen ist und man nicht weiter in einer Lüge lebt und sich sagen, dass man einen Partner, der einen nicht will, selbstredend ebenfalls nicht will. Alles eine Frage der Einstellung. Einstellungen kann man ändern. Ja, auch wenn das nicht leicht ist. Man kann sich darin üben.

Neben dem Blog schreibe ich immer noch Tagebuch, wo Sachen rein kommen, die ich euch nicht erzähle, die euch nicht interessieren aber auch Sachen, die ich nicht in den Äther schicken möchte, sondern deren Energie bei mir bleibem muss. Häufig schreibe ich darin einfach nur Selbstberuhigungen in Bezug auf das Studium. Erzähle mir, dass ich gut gelernt habe, dass ich mein Bestes gegeben habe, dass alles immer genau so kommt wie es richtig ist, dass ich Vertrauen in den Prozess des Lebens haben kann, spiele gleichzeitig das "Worst Case Scenario" durch, was passiert wenn ich irgenwo durchfalle etc. Das tut meinem Stress ebenso gut wie Laufen. Das Schreiben ist die psychische Arbeit, das Laufen die physiologische Arbeit. Der Abbau von bestimmten negativen Hormonen und Botenstoffen und der Aufbau der positiven.

Und dennoch sitzte ich dann da, lerne, langweile mich mitunter auch, weil Pauken nun mal langweilig ist. Es ist nicht das Lesen eines spannenden Buchs, wo man neue Dinge lernt. Es ist schlichtes Pauken. Dann denke ich, dass ich nur noch 4 Tage Zeit habe, alles zu pauken. Gleichzeitig bin ich aber auch der Auffassung, dass ich schon ziemlich viel kann und dass, rein rational betrachtet, alles gut steht, die Klausur zu bestehen. Aber ich wollte was essen. Besonders was Süßes und schussendlich, weil ich dem nicht nachgegeben habe, habe ich mir einen Kaffee gekauft, der eine ähnliche Wirkung hat, aber keine Kalorien. Er macht negative Gefühle weg. Weiß der Biochemiker wieso? Wir haben gelernt warum Kaffee wach macht, aber nicht, warum er schlechte Gefühle weg macht.

Unter bestimmten Umständen kriege ich das Bedürfnis bestimmt Dinge zu konsumieren und ich hab keinen Schimmer wieso. Ist total unbewußt, vielleicht Prägung aus der Kindheit oder Instinkt, weil eine Bewältigung einer schweren Situation so früher schon mal funktioniert hat. Einerseits faszinierend, dass es sowas überhaupt gibt, und dass der Mensch so reagiert, andererseits hadere ich schlicht und ergreifend mit dem Kaloriengehalt der Stoffe, die mir das Funktionieren erlauben.

Und das ist der springende Punkt. So kommt es zu Adipositas und im Zuge dessen zu Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck, Arteriosklerose, hohem Cholesterinspiege, Krebs, Gicht etc., etc. Alles nur Gefühle. Womöglich sollte man die angehen. Immer wieder auf's Neue.

Man kann sie nicht alle gleichzeitig lösen. Jetzt, im 4. Semester werde ich ganz langsam besser darin, mit Klausuren umzugehen, ich werde besser darin dem immensen Druck stand zu halten und ich werde besser darin die Uni zu verstehen und zu begreifen, was sie von mir erwartet. So ist das in allen Lebensbereichen. Es dauert ein bisschen...Aber ernsthaft, das Leben wäre doch langweilig, wenn es keine Hindernisse gäbe. Kein Computerspiel wurde jemals populär, in dem es keine Hindernisse zu überwinden gab!

Menu des Tages am 27. Juni


Haferflocken mit Hanfmilch, Feige, Stevia und Minze

2 TL weiße Rohtella
8 g Ombar Goji
3 Grüntee



1/2 Organic Food Bar - belgium Chocolate NEU bei RoheLust
Sojajoghurt + 10 g Sunwarrior Chocolate Proteinpulver - auch NEU bei RoheLust


Salat aus Chinakohl, Tomaten, Mais, Zwiebel, Trauben, Knoblauch und Walnüssen mit Gomasio


Rest des Organic Food Bar
Kaffee mit Stevia und Sojamilch

750 g Brokkoli gedünstet mit Knoblauch und Papayasamen, gemahlen und Gomasio bestreut
1 TL Carob-Rohtella

Waren 2067 kcal und ein wenig zu viel Fett. 33% was an dem Riegel und auch an der Hanfmilch lag. Aber ich dachte, ich mach mal Hanfmilch, weil die ja schön Omega 3 enthält. Dummerweise habe ich für ungeschälten Hanf aber keine Werte im Cronometer und kann daher nichts Exaktes berechnen. Nur die Makronähstoffe. Zu wenig Vitamin A wars, weil ich keine Möhre gegessen habe. Nicht mal der Brokkoli hat dafür ausgereicht. Muss ich heute nachholen.

Nichts desto trotz war der Riegel sehr lecker und ist für 70 g mit 1,99 € auch ziemlich günstig. Hält durchaus mit Bioladenpreisen mit. Sehr gut sogar. Da kosten 40 g Riegel mitunter 1,49 €. Der Belgium Chocolate Riegel wird auf der Packung als 80% roh bezeichnet. Er besteht nur aus rohen Zutaten, abegesehen von der Bitterschokolade, die dem Riegel beigefügt ist. Ich werde jetzt mal nach und nach die Riegel von Organic Food Bar ausprobieren.

Heute Biochemie-Praktikum. Wir machen einen Schwangerschaftstest. Diesmal nicht mit uns selbst, sondern mit Urinproben!:-)

Alles Liebe,

Silke

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Donnerstag, 27. Juni 2013

Was ist 80/10/10 wirklich und warum taugt es nicht...

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Ich werde immer wieder gefragt, warum ich so negativ über 80/10/10 spreche bzw. welche schlechten Erfahrungen ich damit gemacht habe. Auch gestern wieder, nachdem ich erwähnt hatte, dass sich mein Verdauungstrakt nach 80/10/10 wieder gut regeneriert habe.

Für die unter euch die hier regelmäßig mitlesen, wird das total langweilig, weil ich es grundsätzlich in den letzten 3,5 Jahren immer wieder gesagt habe und auch in Kommentaren darauf eingegangen bin. Und gerade weil es auch mich langweilt, möchte ich hier ein letztes Mal darauf eingehen, was 80/10/10 überhaupt ist und warum ich der Auffassung bin, dass es nicht taugt.

Erstaunlich ist aber immer wieder, dass sobald ich dem Fragesteller erkläre was 80/10/10 bei mir angerichtet hat, sich rausstellt, dass der Fragesteller gar nicht weiß, was 80/10/10 ist bzw. was ich darunter verstehe, wenn ich 80/10/10 schreibe. Es gibt da draußen offensichtlich unterschiedliche Ansichten darüber.

Wenn ich das "Wort" 80/10/10 verwende meine ich damit einzig und alleine und ausschließlich Dr. Douglas Grahams 80/10/10 Diet: Balancing Your Health, Your Weight, and Your Life One Luscious Bite at a Time. Ich meine damit nicht, das McDougall-Programm oder Dr. Esselstyns Programm, die auch nur 10% Fett enthalten. Ich meine damit: Vegane Rohkost die 80% Kohlenhydrate, 10% Fett und 10% Eiweiß enthält. Ich meine damit nichts Gekochtes.

Und jetzt zu dem, was es mit mir gemacht hat, als ich es vor 3,5 Jahren mal 2 Monate durchgezogen habe:

Es hat meine Verdauung ruiniert, bzw. meine Darmflora und es resultierte bei dem kleinsten zu viel an Fett in Blährungen

Meine Kraft beim Joggen wurde immer weniger und ich wurde in Wettkämpfen immer langsamer

Ich habe schlussendlich zugenommen

Aber am schimmsten: Dadurch dass ich das Obst hauptsächlich bei Aldi und nicht etwa bei Orkos gekauft habe, wurden meine Zähne angegriffen, spezifischer mein Zahnschmelz an den hinteren beiden unteren Backenzähnen hat sich aufgelöst. Zahnschmelz hingegen, hat, anders als Dentin oder Zement im Zahn nicht die Fähigkeit jemals wieder regeneriert zu werden, da die Zellen, die ihn produzieren bei Druchbruch des Zahns sterben. Daher ist das das, was ich an meinem 80/10/10-Experiment am meisten bereue. Ich habe mir unwiederbringlich die Zahnsubstanz ruiniert und bin ernstaft am überlegen, ob die die beiden Zähne fluoridieren lassen soll. Sie schmerzen nämlich beim Verzehr von Zitrusfrüchten und auch von Beeren oder Äpfeln, weshalb ich das alles nicht oft oder gerne esse. Bananen sind meins, weil die wenig Säure enthalten. Die Zähne schmerzen aber auch, wenn Trockenfrüchte daran kleben bleiben, weshalb ich die auch nicht oft esse. Das Dentin regeneriert sich immer wieder, aber neue Säure löst es auch immer wieder auf.

Das mit den Zähnen war so das erste Symptom, gleichzeitig wuchs aber auch der drang meines Körpers nach mehr Fett und Eiweiß und als ich dem nachgegeben habe fand ich nicht mehr zu 80/10/10 zurück. Mein Körper hat gnadenlos eingefordert was er brauchte. Und dann fing ich an zuzunehmen. Nicht bei 80/10/10 selbst. Da konnte ich gar nicht so viel essen, weil ich den Zucker so leid war.

80/10/10 enthält zu wenig Mineralstoffe, es sei denn man schafft es täglich 1 kg Grünzeug zu essen, es enthält zu wenig Eiweiß, es sei denn man schafft es jeden Tag 1 kg Grünzeug zu essen. Das habe ich nie geschafft. Damals kannte ich auch keinen Chronometer. Es enthält meines Erachtens auch zu wenig essentielle Fette und es enthält viel zu viel Fructose.

Ich will jedoch nicht sagen, dass 80/10/10 grundsätzlich nicht machbar ist. Wer es schafft diese Mengen an Grünzeug zu essen, ist bestens versorgt und wer seine 28 g Nüsse in Form von Walnüsse, Leinsamen oder Hanf zu sich nimmt und zudem oft Feldsalat oder Wildkräuter isst auch. Wer dann noch richtig viel Sport treibt, also so 2 Stunden am Tag, kann auch die viele Fructose gut wegstecken, da Fructose nötig ist um Glucose in Form von Glycogen einzuspeichern.

Aber jeder der sich nicht exakt an Dr. Grahams Regeln hält wird scheitern. Jeder der keinen Sport treibt wird scheitern, jeder der nicht genug Grünzeug isst wird scheitern. Jeder der nicht exakt genau weiß, was er zu sich nimmt wird scheitern. Aber das ist bei aller veganen Rohkost so.

Man muss höllisch aufpassen. Bei gekochtem Essen mit einem Makronährstoffverhältnis von 80% Kohlenhydraten, 10% Eiweiß und 10% Fett sieht das völlig anders aus, da man Eiweiß sehr leicht aus Getreide und Hülsenfrüchten bekommen kann. Außerdem enthalten Getreide und Hülsenfrüchte Glucose und eine Fructose, wie die meisten Früchte. Man braucht keine Unmengen Sport zu machen und natrülich ist das auch in der Gesellschaft wesentlich leichter durchzuziehen. Getreide und Hülsenfrüchte greifen auch nicht die Zähne an.

Warum ich auch das nicht mache ist folgender Grund: Ich krieg Pickel, wenn ich so esse, die sofort weggehen, wenn ich mehr Fett aus Nüssen zu mir nehme. Allerdings, wenn ich Herzkrank wäre, wären mit die Pickel völlig egal, dann würde ich dennoch so essen wie Esselstyn empfiehlt, nämlich nur 10% Fett. - Allerdings, auch das ist nicht so ganz klar, denn Mandeln senken den Cholesterinspiegel bzw. ich glaube sie erhöhen den HDL.

Liebe Biochemiker, würde ihr vielleicht etwas mehr daran forschen, damit ich eine Antwort auf die Frage kriege ob man Nüsse essen darf, wenn man herzkrank ist? Und nicht an Knorpelklonierung?!

Na egal, vorerst ist mein Leitsystem meine Haut und der geht es besser, wenn sie essentielle Fette aus Nüssen und Samen bekommt sowie Radikalenfänger. Nicht zu viel, sondern die Menge, die die DGE empfiehlt, nämlich 20-30% der Tageskalorien. Das bekommt mir gut.

Menu des Tages am 26. Juni


Hafer, Banane, Sojajoghurt, Zimt, Chia, Spirulina und Heidelbeeren (man beachte die wunderschöne Farbgebung des Grün aus der Spirulina und Blau aus den Heidelbeeren - es war in der Tag aber lecker!:-)))

4 Grüntee

1 Granolariegel

16 g Ombar Goji
2 Kartoffeln mit Salz bzw. Oliventapenade

Salat aus Romana, Apfel, Möhre, Zwiebel, Gomasio, Sesamöl, Tomate, Salz, Kartoffel, gemahlene Papayasamen

16 g OmbarGoji
30 g Carob-Rohtella
8 g Ombar Goji

750 g Brokkoli, gedünstet, mit Knoblauch, Salz und gemahlenen Papayakernen, 1 Kartoffel und Oliventapenade



Ich war zuhause und habe gelernt und die Drang nach Schokolade war schrecklich. Ich nehme an, mein Hirn wollt sie und auch meine Nerven. Klausur ist nächsten Dienstag, Es waren 2062 kcal und der Brokkoli hat meine Tagesbilanz, Gott sei Dank, wieder ausgeglichen. Ich liebe Brokkoli. Aus allen Gründen. Es gibt nichts, was an Brokkoli nicht großartig ist!

Zudem war ich joggen und ich genieße es gerade sehr zu spüren, wie meine Kraft mehr wird. Wie mir das Kranfttraining immer leichter fällt und auch das Laufen auf dem 'Ballen. Ich sehe, wie sich die Muskeln ausbilden und freue mich an dem Gedanken, dass je mehr Muskeln man hat, desto mehr Kalorien man auch verrennt.

Die Schulmedizin, bzw. mein Biochemieseminar geht übrigens davon aus, dass man pro kg Körpergewicht 30 kcal essen muss, bzw eine 60 kg schwerer Frau 1800 kcal. Ich wiege heute 58,6 kg und verbrenne daher ganz klar mehr als 1800 kcal. Ich nehme bei 2050 noch ab! Daher der ultimative Tipp zum Abnehmen: Einfach sein Wunschgewicht nehmen und das mal 30 rechnen, dann hat man exakt die Kalorienmenge, die man essen muss um dieses Gewicht zu erreichen. Ohne Sport. Ich finde sogar, man sollte diese Menge in jedem Fall essen, auch wenn man feststellen sollte, dass man davon zunimme, weil man dann definitiv einen runter geschraubten Grundumsatz sprich Stoffwechsel hat. Den kann man dann mit dieser Kalorienmenge und mit Sport wieder hoch schrauben. Crash-Diäten sollte man aber niemals, jemals machen, die bringen nur Jojoeffekt mit sich. Egal wie diszipiniert man ist.

Alles Liebe,

Silke

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Mittwoch, 26. Juni 2013

Was der Mediziner in der Uni über Essen lernt,,,

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In der alternativen Gesundheitsszene wird immer wieder immer gerne behauptet, dass Ärzte im Medizinstudium nichts über Ernährung lernen. Ich weiß wirklich nicht, woher diese Behauptungen rühren. Kann ich absolut nicht nachvollziehen. Wahrscheinlich werden diese Behauptungen aber auch von Leuten aufgestellt. die noch nie eine medizinische Fakultät von innen gesehen haben.

Gestern, das zweitletzte Biochemie-Seminar für dieses Semester. Es ging so gut wie um alles worüber ich hier in den letzten 4 Jahren geschrieben habe, auf 1,5 Stunden zusammen gekürzt. Makronährstoffe, Mikronährstoffe, Vitamine, Spurenelemente, Mineralstoffe, sekundäre Pflanzenstoffe, B12, D, Eisen, Vitamin A und alle Zivilisationserkrankungen, die durch Fehl- und Überernährung entstehen: Diabetes, Herz-Kreislauferkrankungen, Krebs, Gicht, Bluthochdruck, Arteriosklerose und hohen Cholesterinspiegel.

Warum das in der Praxis oder besser den Praxen und Krankenhäusern nicht ankommt ist meines Erachtens nicht der Ärzte Schuld, sondern die der Werbefernsehens und der Pharmaindustrie. Sekundär Schuld sind dann noch Ärzte und Patienten gleichermaßen. Die Patienten, die die Ratschläge, ihre Ernährung umzustellen nicht annehmen wollen und die Ärzte, denen das zu anstrengend ist oder die sich selber nicht dafür interessieren.

Die Hochschulen jedenfalls, tun ihr Möglichstes um den Studenten den biochemischen Zusammenhang zwischen Zivilisationskrankheiten und Essen nahe zu bringen. Und was an Biochemie-Seminaren noch echt gut ist: Ich weiß erstmals im Studium die Antworten!

Es ist endlich wieder wie in der Schule, wo nur 20 Leute in einer Klasse sind und es werden Fragen gestellet auf die man sich melden darf, wenn man die Antwort weiß. Biochemie ist das erste Fach in dem ich Vorwissen habe, so dass ich Antworten geben kann und das ist echt gut für mein Ego. Das war zu lange einfach nicht so. So viele 20 jährige mit einem 1,0er Abi sind so viel klüger als ich.

Vielleicht hat mich das aber auch geträuscht, weil die Chemie, Bio und Physik schon im Abitur hatten. Wahrscheinlich sogar. Ich als Künstlerin tue mich da um einiges schwerer in die Naturwissenschaften einzutauchen und mit meinem viel älteren Gehirn erst recht.

Menu des Tages am 25. Juni

Frischkornbrei aus Hafer, Banane, Sojajoghurt, Zimt, Chia, Heidelbeeren und Stevia
4 Grüntee

Granola Riegel

Salat vom Vortag
2 Essener Brote
20 g Mandeln

1 Beond Schoko-Riegel

1 Keks
1 Kaffee mit Zucker

Rest Salat vom Vortag

Momentan habe ich das Luxusproblem, dass ich Geld ausgeben muss und zwar für Sachen, die ich absetzten kann, damit ich nicht Teile meines Bafögs zurückzahlen muss daher gab es einen Schwung neuer Bücher und unter anderem eines letzten Bücher, dass mir von Dr. Barnard noch fehlte: The Cancer Survivor's Guide: Foods That Help You Fight Back. Ernährung für Menschen, die Krebs überstanden haben und was sie tun können, damit er nicht wieder kommt.

Das Gleiche gilt natürlich auch für Menschen, die noch keinen Krebs hatten und sich davor schützen möchten. Ich nehme mal an, dieses Buch wird die nächsten Tage das Blog dominieren.

Alles Liebe,

Silke

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Dienstag, 25. Juni 2013

Himmlischer Heidelbeerboden...

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Dieser Sommer meint es mit Rohkost-Potlucks wirklich nicht gut. Wir waren am Sonntag in einem kleinen Schrebergarten in Essen und das Wetter war das reinste Aprilwetter: Sonne, Regen, Sturm, Kälte, dann wieder Wärme. Ich dachte, ich werde bekloppt.

Ich war die einzige Person dort ohne Kinder und auch da dachte ich, ich werde bekloppt. Nicht, dass ich irgenwas gegen Kinder hätte, aber mir kamen die Freune in meinem Alter genau so vor, wie es mir "die Erwachsenen" auf Feiern vor kamen, als ich ein Kind war. Sie standen irgendwo rum, die Aufmerksamekeit mit einem Auge beim Kind, mit dem anderen Auge in einer Konversation über irgendwas völlig langweiliges mit einem andern Erwachsenen.

Wird man automatisch so, wenn man Kinder hat? Das ist mir, wenn mehr Leute ohne Kinder da waren, noch nie aufgefallen, aber Sonntag ganz extrem.

Eltern und Kinder ist eine ganz andere Welt. Eine Welt von der ich nicht weiß, ob sie mir gefällt und ich weiß auch nicht, ob ich so werden will. Oder besser: Kann man es vermeiden so zu werden, wenn man Kinder in die Welt setzt? Ich hoffe es sehr!

Ich hab einen himmlischen Heidelbeerkuchen für das Potluck gemacht. Mal wieder Kuchen, weil ich sonst keine Gelegenheit habe Kuchen zu machen und war selber völlig verzückt davon. Irgendwie habe ich, auch beim Naschen bei der Zubereitung nicht geahnt, dass der Kuchen so gut werden würde. Und das, obwohl er mir am Essener HBF noch runter gefallen ist, da die Stadt Essen es vorzieht ihr Bahnhofsbänke nach hinten abfallend zu gestalten, wovon ein Kuchen runter rutschet, wenn man ihn darauf abstellt. Er hat es dennoch, Gott sei Dank, ziemlich gut überlebt. Rezept gibt's morgen im Newsletter


Ich hab natürlich zu viel gegessen, keine Frage, aber ich hatte nicht diesen übliche Potluck-Blähbach. Ich denke mein Verdauungstrakt hat sich seit meiner 80/10/10-Zeit wieder ziemlich gut regeneriert. Obwohl ich Melone, Kuchen, Salat und Kekse gleichzeitig auf dem Teller hatte und auch gegessen habe, gab es keinerlei
Vedauungsbeschwerden. Sehr angenehm.


Wenn Rohköstler einem erzählen, dass es nach Jahren Rohkost nicht mehr darauf ankommt was man isst, sondern wie man Nahrung kombiniert, dann könnt ihr davon ausgehen, dass ich sich durch irgendwas ihren Verdauungstrakt ruiniert haben! Hier aber erstmal das Menu von Montag, dem 24, Juni

Frischkornbrei aus Nackthafer, Sojajoghurt, Banane, Chia, Zimt, Stevia und Heidelbeeren
2 Grüntee

1 Foodloose-Riegel im Bioladen (hatte meine mal wieder vergessen)

2 Reiswaffeln mit Bitterschokoladenüberzug

Kohlrabiblätter, Stangensellerie, Möhre, Zwiebel, Nudeln, Oliventapenade, Gemüsebrühe und Schnittlauch-Pfanne

1/2 Banane

Granaolariegel
1/2 Banane

Salat aus Blattsalat, Fenchel, Paprika, Zwiebel, Avocado, Kürbiskernen, Knoblauch, Datteln, Salz, Cayennepfeffer, Papayakerne


Esst keine Reiswaffeln mit Bitterschokoladenüberzug!!! - Ich hab sie geschenkt bekommen und war entsetzt, darüber wie viele Kalorien eine enthält. 80!!!!

Und macht berhaupt kein Stück satt. Eher im Gegenteil. Die Glucose aus dem Reis geht leicht ins Blut und
sorgt dann wieder dafür, dass man schnell neuen Hunger bekommt. Teufelszeug, das!

Besser ist folgendes:

Ich habe noch Ombar Goji im Sortiment, deren Mindesthaltbarkeitsdatum am 12.07.13 endet und verkaufe sie für 1,99 € statt für 2,89 €


Außerdem rabattiert, weil das Mindesthaltbarkeitsdatum am 7.07.2013 endet ist die mediterane Oliventapenade: 2,90 € statt 4,25 €

So lange der Vorrat reicht!

Alles Liebe,

Silke

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Sonntag, 23. Juni 2013

Update: Gewicht und Haut...

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Heute mal wieder zu meinem Gewicht:

Es sind aktuell 58.6 kg, waren letzten Sonntag 58.3 kg aber am Mittwoch oder so 59.3 kg. Irgendwelche Schwankungen durch Wasser oder Magen-Darm-Fülle ist also irgendwie immer. Das alles ist kein Grund zur Panik. Der Chronometer, der immer fein mitzählt, bestätigt mir einen Gewichtsverlust von 6,4 kg in den letzten 3 Monaten, was natürlich absolut großartig ist. Und ich denke, das war auch echt nicht schwer.

Es ist natürlich eine Herausforderung immer mitzurechnen und es ist auch nicht immer möglich. In meinem Fall ist das Mitrechnen aber fast schon Routine, einfach nur, weil ich den Chronometer so lange schon benutze um dem Nährstoffgehalt auf den Grund zu gehen. Jemand, der sich das "Kalrienzählen" erst angewöhnen muss hat damit sicher große Probleme. Daher sind die "Iss so viel du willst und nimm trotzdem ab"-Diätkonzepte ja so beliebt. Menschen fällt es scheinbar leichter irgendwelche Nahrungsmittel komplett wegzulassen als Kalorien zu zählen. Dummerweise funktioniert auch das nur ein paar Wochen, denn irgendwann fordert der Körper dass Weggelassene gnadenlos ein.

Das gesündere und auf lange Sicht leichtere Konzept ist dann wohl doch das, was ich gemacht habe. Ich hab nie unter 1700 kcal gegessen und hab 3 Mal die Woche Sport gemacht. Das hat ausgereicht.

1000-Kalorien-Diäten sind eine Qual und funktionieren nicht auf die Dauer. Machen Jojoeffekt und Mangelernährung. Ernährungsumstellungen sind toll, aber wenn man auch dann doch zu viele Kalorien isst, nimmt man dennoch nicht ab. Das Schlimmste überhaupt ist natürlich LowCarb, weil es leider funktioniert, da man von Fleisch bei relativ wenig Kalorien relativ schnell gesättigt ist, aufgrund des hohen Eiweißgehalts. Aber LowCarb ist soooo unglaublich ungesund! Für diesen Gewichtsverlust zahlt man locker mit 20-30 Lebensjahren.

Unterdessen war der Fettgehalt meiner Tage immer so zwischen 20-30%, Eiweiß ca. 10-12% und der Rest Kohlenhydrate. Nachdem ich den Kaloriensatz nach erreichtem Abnahmeziel erhöht hatte wurde es leichter. 2050 kcal strengen gar nicht an. Was am Kalorienzählen dann aber auch wieder gut ist ist, dass man das essen kann, worauf man Lust hat und nicht irgendwelche Menüpläne hat. Das halte ich für wichtig, um den Instikt beizubehalten. Auch wichtig ist seine Kalorien gleichmäßig über den Tag zu verteilen und nicht etwa Mittags zu viel zu essen und das dann durch Dinnercaneling ausgleichen zu wollen.

Und nachdem ich jetzt weiß wie groß Portionen mit 400-500 kcal sind kann ich mich auch in der Mensa etc. daran orientieren. So ist das Ganze dann auch im Alltag recht gut zu beweältigen, oder aber man kauft direkt im Supermarkt etwas ein, wo der Kaloriengehalt drauf steht. Für Obst sollte man vielleicht ein paar Werte einfach im Kopf haben: à la - Banane = 100 kcal

Jo, und so läuft das. Für mich total und absolut realisierbar. Ich denke nicht, dass nich jemals wieder zunehmen werde oder übergewichtig sein werde. Das könnte ich ewig so weiter machen....

Früher war ich nur übergewichtig, weil ich irgendwelchen Diätgurus auf den Leim gegangen bin. Es hat tatsächlich eine Vorlesung an der Uni über das "Metabolische Syndrom" gebraucht, damit ich lerne, wie man wirklich abnimmt. Das ist schon bitter.

Und all die Ammenmärchen da draußen sind noch bitterer.

Gestern Abend im Bioladen fragte ich die Aushilfe an der Bäckerei, weil sie 2 Wochen vorher auch die Diskussion mit meiner Arthrose-Kundin mitbekommen hatte folgendes: " Kann ich dich was fragen? Du kennst dich doch da aus: Wenn man abnehmen will, dann sollte man doch nach 18 Uhr abends keine Kohlenhydrate mehr essen, oder? Mein Trainer sagt das."

Sowas ist ein Ammenmärchen. Na grundsätzlich ist das schon so, dass die letzte Mahlzeit spätestens gegen 18-19 Uhr erfolgen sollte, aber nicht zum Abnehmen, sondern weil man dann besser schlafen kann. Die Theorien ob man Eiweiß oder Kohlenhydrate essen sollte, gehen auseinander. Die Aminosäure Tryptophan ist eine Vorstufe von Serotonin und das wiederum sorgt für ein gutes Ein- und Druchschlafen. Serotonin wird aber auch ausgeschüttet, wenn man Kohlenhydrate isst. Barnard sagt, dass Tryptophan gar nicht so schnell in Serotonin umgewandelt werden könne wie es braucht bis man einschläft. Macht Sinn. Tryptophan ist übrigens am meisten in Soja vorhanden.

Die Sache mit der Insulintrennkost ist meines Erachtens Blödsinn, da der Körper zu viele Kalorien so oder so einlagert. Man kann ihn nicht austricksen nur weil man weiß, dass Insulin, das Speicherhormon, bei hohem Blutzuckerspiegel ausgeschüttet wird. Wenn der Körper zu wenig Kalorien bekommt, und sei es aus Glucose pur, wird er, egal wie hoch der Insulinspiegel ist, diese verbrennen. Insulin bringt in dem Fall ja Glucose als Energiequelle zur Zelle und nicht etwa zur Speicherung. Wenn man mehr Glucose aufnimmt, als man verbrennt, dann kommt unsere schlaue Zelle auf die Idee sogar Glucose in Fett zu verwandeln, obwohl unser Körper sich druchaus viel leichter tut Fett in Fett zu verwadeln. Und wenn man Fett und Kohlenhydrate gelsichzeitig isst, verbrennt er die Kohlenhydrate und speichert die Fette. Und wenn man zu wenig Glucose konsumiert, mobilisiert er die Fette in der Beta-Qxidation. Unser Körper ist toll und ein Wunderwerk der Natur!

Kurz noch ein paar Worte zu meiner Haut:

Seit Wochen schon keine Pickel mehr. Zu wenig ungesättigte Fette oder Nüsse und Samen tun mir nicht gut. Ich nehme immer noch an, dass es mit Vitamin E und Omega 3 zu tun hat, kann es aber nicht beschwören. Hauptsache es funktioniert. Vielleicht sollte ich die Tage mal wieder meinen Cholesterienspiegel messen lassen, einfach nur um zu schauen was sich innerhalb meines Körpers tun.

Außerhalb ist er jedenfalls absolut fantastisch und ich bin bei jedem Blick in den Spiegel absolut verzückt. Von meiner Figur und meine Haut. Ich sehe auch überhaupt nicht müde aus und bin jetzt, mit 37 um Längen attraktiver, als ich es in meinen 20ern war, geschweige denn als Teenager. Es ist furchtbar, wenn man eine Mutter hat, die null Ahnung von Essen hat, und dann auch noch Krankenschwester ist. Krankenschwestern lassen so Sprüche vom Stapel wie: "Aber Wurst ist doch auch gesund, da sind doch auch Vitamine drin". Ich weiß, das ist ein Scheißjob, aber das Rechtfertig das noch lange nicht...

Menu des Tages am 22. Juni

Frischkornbrei aus Hafer, Banane, Sojajoghurt, Chia, Zimt, 1/2 Apfel
2 Grüntee 2 TL Rohtella

Granola-Riegel
1 Banane

Salat aus Blattsalat, Zwiebel, Tomate, Apfel, Kapern, Oliven, Dinkel-Vollkorn-Penne und Green Goddess Garlic Dressing

38 g Ombar Kokos

400 g Sojajoghurt mit 2 Bananen und Stevia
2 Vollkornkekse (Verkostung im Bioladen)

Heute geht's zu einem Rohkostpotluck zu Freunden von mir nach Essen. Potlucks sind momentan dauernd, so dass ich gar keines mehr selber machen muss.:-) Man muss einen Trend erst mal lostreten und dann geht alles von selbst weiter.

Merke ich auch an der Uni: Meine Kommilitonen sind ja Facebookfreunde von mit und sehen, wenn ich irgendwas essenstrechnisches Poste, sie kriegen mit, was ich in der Mensa bestelle, was ich in Biochemie erzähle, was in meinem Referat vorkommt. Ich hab das Gefühl, dass es allein schon deshalb sinnvoll ist, dass ich Medizin studiere, weil dann 20jährige, angehende 'Ärzte auch mal was anderes hören. Sie fragen mich nach Diättips, nach Rezepten, danach welche Nährstoffe in welchen Nahrungsmitteln sind und integrieren mehr Obst und Gemüse. Eine weitere Kommilitonin schrieb mir gestern eine Nachricht, dass sie mal ein Experiment machen wolle wegen Nahrungsmittelunverträglichkeit. Sie habe Gluten in Verdacht ihr nicht gut zu tun und wolle das mal weglassen. Vielleicht, ganz, ganz langsam, wird sich doch etwas ändern.

Alles Liebe,

Silke

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Samstag, 22. Juni 2013

Ich hab mich selbst geklont...

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Das ist soooo krass, was die Biochemiker alles können und machen!

Also das ist so: Die Leute die in der Biochemie in der Forschung tätig sind und von der Universität angestellt sind und von ihr finanziert werden, müssen quasi Nebenberuflich so ein bisschen in der Lehre arbeiten und uns angehenden Medizinern die Basics der Biochemie beibringen. Normalerweise sind sie den lieben, langen Tag mit forschen beschäftigt, oder mit dem Klonen von Knorpel, wie mir gestern erzählt wurde, natürlich auch zur Arthroseheilung! So braucht der Patient seine Ernährung nicht umstelllen und kriegt einfach geklonten Knorpel implantiert. Guter Plan, wie?

Naja, worauf ich hinaus will ist, dass ich mich gestern selbst geklont habe, Wie krass ist das denn? Wer hat schon die Möglichkeit seine eigene DNA zu klonen? Ich finde's völlig irre.

Wir haben Mundschleimhautzellen genommen, sie mit DNA-Polimerase und Primer versetzt, sie in in einen Thermozykler geben und der hat die DNA um das 34 milliardenfache vermehrt. Und als alles fertig war lagen geklonte Mundschleimhautzellen von mir im Reagenzglas.

Sinn der Sache war mit der geklonten DNA dann zu testen ob sie ein X oder ein Y Chromosom enthält, sprich, ob es sich um mänliche oder weibliche DNA handelt. Ich bin weiblich! Überraschung!!!

Habt ihr auch mal vor 1 oder 2 Jahren davon gelesen, dass man im Labor durch Klonierung Hühnerbeine und sonstige Fleischnahrung geklont hat? Das machte in der Vegetarierszene die Runde, weil man so Fleisch essen kann ohne ein Tier zu töten. Man kann einfach eine DNA eines Tieres nehmen, diese Klonen und schwupp hat man ein neues Körperteil. Ist dann immer noch ungesund, aber wenigstens musste keiner sterben.

Nur irgendwie denke ich immer: Das ist doch, das Pferd von hinten aufzäumen. Mein Körper macht das alles doch auch ganz alleine: Zellen teilen und DNA vermehren. Warum sollte ich das im Labor machen?

Ganz einfach, wenn das Labor das macht, braucht sich der Mensch nicht bemühen. Er kann auf seinem Arsch sitzen bleiben, wenn er eine geschädigte Niere oder was auch immer hat und im Labor wird dann einfach eine neue Niere geklont.

Nun, ganz so weit ist man ja dann doch noch nicht, man könnte, aber man macht es nicht, aber unter Garantie wird es da hin gehen. Möglicherweise sind hier die Ethikkommissionen die besten Verbündeten der Ernährungmediziner. Um eine Niere einzupflanzen muss man den Menschen leider immer noch aufschneiden, sie rein beamen geht ja leider nicht.

Und dann denke ich an Heilfasten, die Operation ohne Messer und denke an Gabel statt Skalpell. Irgendwie ist die ganze Forschung dann auch wieder nur rausgeworfenes Geld. Bzw. meines Erachtens wird das falsche erforscht! Sie sollten lieber mehr über den pH-Wert forschen oder den tatsächlen Entstehungsmechanismus bei Plaqueablagerungen in den Blutgefäßen. Nicht klonen. Aber gut, jedem das Seine...

Menu des Tages am 21. Juni

8 g Bitterschokolade
Frischkornbrei aus Hafer, Sojajoghurt, Banane, Zimt, Kakao, Chia und Stevia

1 Granolariegel
1 TL Rohtella
1 Banane

1 Banane
veganer Salat in der Mensa

Türkische Pizza mit Salat
1 Schwarztee mit Zucker
1 Glas Sekt
1/2 Glas Wein

Das war ein super anstrengender Tag und nicht etwa weil ich morgens Joggen, dann in der Biochemie, dann beim Gesangsuntericht und dann in der Oper und erst um Mitternacht wieder zuhause war, sondern weil immer, wenn ich mit dem Fahrrad unterwegs war, es geregnet hat. Ich dachte ich werde bekloppt!

In der Mensa funktioniert das mit dem veganen, gesunden Essen immer sehr gut, aber Draußen ist es eine absolute Vollkatastrophe. Da gibt es nichts außer Salat und den muss man dann auch extra mit Essig/Öl und ohne tierische Produkte bestellen. Oder aber, man bestellt was ungesundes wie Pommes. Das ist mir alles unglaublich anstrengend.

Aber das vegane setzt sich ja auch immer mehr durch. Es war eine Kundin im Bioladen, die fragte, ob wir Matcha Tee hätten, der sei in der veganen Ernährung zu beliebt. Das ist natürlich alles auf Attila Hildmanns Mist gewachsen und Matcha hat mit vegan nix zu tun, aber der Typ macht das Ganze echt populär. Das erstaunt mich gewaltig.

Die Frau erzählte mir ihr Arzt habe ihr empfohlen sich mal eine Zeit lang vegan zu ernähre und sie würde sich toll damit fühlen, - Ich fand den Arzt toll!!!:-) Sie habe nicht vor das jetzt für immer zu machen, aber das laufe gerade super für sie. Der Attila hat es irgendwie geschafft, den Leuten weis zu machen, dass man davon abnimmt und sich besser fühlt und das man das nicht für immer machen muss oder dogmatisch. Das finde ich cool. Allerdings waren ich und die Kundin uns einig, dass all seine Rezepte viel zu umständlich sind. Ich hab das Buch Vegan for Fit und habe nur ein Rezept jemals daraus gemacht. Auch weil er so unheimlich viel Fett verwendet.

Dann Opernpremiere, ich hab mich mit nem Typen unterhalten, der mich fragte wie es mir gefallen hat und wir kamen ins Gespräch wobei er mich fragte ob ich Sängerin sei, was ich verneint habe um zu erzählen, dass ich Schauspielerin sei, woraufhin er wissen wollte, was ich hauptsächlich mache, Film oder Theater. Ich hab gesagt, dass ich hauptsächlich Medizin studiere und wie sich das ergeben hat. Darauf er: Arzt ist der tollste Beruf der Welt! - Ich; "Sie sind Arzt, oder?"

Ein Internist war er mit eigener Praxis in Köln, worauf ich mich gewundert habe, was ihn auf eine interne Opernpremierenparty verschlägt, ob das an der Opernintendantin läge, die ja, rein zufällig, auch erst Medizin studiert hat, bevor sie dann anfing auch noch Theaterwissenschaft zu studieren und durch glückliche Umstände dann zu dem Intendtantenposten kam. Gut, hat sie gehandelt, denn in diesem Job verdient sie ganz klar mehr!!! - Ich bin Fan! Der Internist hatte in seinem Studium noch nicht das Glück sich selbst klonen zu dürfen...

Kurz nach Mitternacht war ich todmüde im Bett. Anstregender aber sehr interessanter Tag.

Alles Liebe,

Silke

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Freitag, 21. Juni 2013

Das Immunsystem...

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Guten Morgen ihr Lieben! Eine Krankheitswelle im Bioladen hat uns gestern überrascht und so stand ich um 6Uhr morgens dort zum Einräumen, außerplanmäßig, hatte über die Mittagszeit frei um meine Biochemie-Einleitung schreiben zu können und fuhr dann wieder in den Bioladen um den Rest der Spätschicht zu machen und abzuschließen.

Und ich frage mich wieder: Warum zum Geier werden die Leute krank? - Schlussendlich studiere ich deshalb Medizin. Ich will wissen warum andere Leute dauernd krank sind und ich nicht.

In der Rohkostszene wird immer gesagt es gäbe nur eine einzige Krankheit, weilche die Grundlage aller Krankheiten sei: Vergiftung.

Ich glaube zwar durchaus, dass es nur 1 Krankheit gibt, aber das ist nicht die Vergiftung. Das ist ein scheiß Immunsystem.

Das Immunsystem wehrt schlussendlich nämlich nicht nur Erkältungsbazillen ab, es wehrt auch entartete Zellen ab und vernichtet sie, sprich Krebszellen. Da ist die Frage, warum so viele Menschen so ein degeneriertes Immunsystem haben.

Ich denke die Ursachen sind vielschichtig. Ein Grund ist sicherlich das mit Nährstoffen, Vitamine, Mineralien, Spurenelemente und sekundären Pflanzenstoffen schlecht ausgestattete Essen, was sie verzehren. Eine weitere Ursache, dass die meisten Menschen ihre Mandeln und ihren Blinddarm rausgenommen bekommen haben und beides sind Organe, die im Dienste des Immunsystems stehen.
Zudem ist in dieser Welt alles viel zu steril. Das Immunsystem bildet sich aus, indem es lernt welche Bakterien und Viren gut und welche schlecht sind und erprobt sich in der Abwehr. Das ist quasi Learning by Doing. Deshalb sollten Kinder Dreck essen und nicht in steril abgeschirmten Kinderzimmern in welchen die Mutter mit antibakteriellen Reinigern putzt hocken. Ein weiterer Faktor ist dann die viel zu häufige Gabe von Antibiotika und der Verzehr von Antibiotika durch tierische Nahrungsmittel. Antibiotika schädigen das Immunsystem. Das sind die 4 Gründe die ich kenne und es gibt mit Sicherheit noch eine ganze Menge mehr, aber Immunologie steht erst in der Klinik auf dem Lehrplan. Also, es gibt nur eine Krankheit und das ist quasi eine Immunschwächekrankheit. Da wird ein riesen Gewese über AIDS gemacht aber eigentlich hat eh jeder Mitbürger eine erworbene Immunschwäche. Blöd natürlich wenn man beides hat. Aber warum sollte ein gesundes Immunsystem nicht auch HIV abwehren?

Menu des Tages am 20. Juni

Frischkornbrei aus Hafer, Sojajoghurt, Apfel, Stevia und getrockneten Erdbeeren
2 Grüntee

1 Granolariegel
ca. 30 g Bitterschokolade

A la Nizza-Salat


Bananeneis aus gefrorenen Bananen, Mandelpüree und Stevia

8 g Schokolade
1 TL Rohtella

Rest Salat von Mittags

Ich hab gestern quasi Kaffee durch Schokolade ersetzt, was keine Absicht war, sondern sich so ergab, weil im Bioladen ein offener Riegel Lovechock rum lag. Und weil ich Lust auf Schokolade kriege, wenn ich unausgeruht bin. Der Körper hat gelernt, dass er dadurch aufgeputscht wird und ist kein Kaffee verfügbar signalisiert er mir, nach Schokolade zu greifen.

Jedes Semester das selbe, also wirklich. Man geht ausgeruht rein, freut sich auf den neuen Stoff und zum Ende hin geht man auf dem Zahnfleisch, ist völlig überfordert, hat zu wenig geschlafen und konsumiert Blödsinn. Eine Kommilitonin von mir bekam an der Kasse im Supermarkt von der Kassiererin gesagt: "Sie müssen viel lernen, oder?" - Ich hab gefragt, was sie denn gekauft hat, dass die Kassiererin das fragt. Sie: "Äh, 10 Tafeln Schokolade."

Es wirkt allerdings. Noch besser wäre aber Schokolade mit Traubenzucker gesüßt. Rohe Schokolade mit Traubenzucker gesüßt! Ist nicht gesund, aber hilft bei der Konzentration, macht wach und aufmerksam. Ich glaub, lieber wäre es mir, wenn das Semster 5 Monate ginge, statt drei, der Stoff dann aber nicht so schnell durchgepaukt werden müsste. Und dann nur 4 Wochen Ferien. Das hat ja auch den Nachteil, dass alles was gelernt wird nur im Kurzzeitgedächtnis landet und nach der Klausur wieder gelöscht wird. Das sollte irgendwer überdenken...

Ich hab gestern natürlich wieder 2050 kcal, was leicht ist, was die richtige Menge ist, wahrscheinlich noch ein bisschen weniger als ich brauche, aber das ziehe ich jetzt durch bis ich auf 58 kg lande, was nach dem Drehtag aber wieder weiter weg gerückt ist ;-)

Heute bin ich wieder mal den ganzen Tag unterwegs, erst Uni, dann Gesangsunterricht, dann Opernpremiere. Ich hab geplant mittags in die Mensa zu gehen und abends zum Türken. Ich hab schon seit Tagen nicht die Zeit mir was anständiges zu Essen zu machen. Nicht mehr lange...nicht mehr lange...das Semster ist das vorbei.

Alles Liebe,

Silke

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Mittwoch, 19. Juni 2013

Fleisch: Immer wieder der Übeltäter...

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Gestern also Dreharbeiten, Essen war furchtbar, Brötchen, Süßigkeiten, zu viel Kaffee. Ich hatte auch gestern wieder keine Ahnung, warum ich nicht anders kann. Weil es da rum liegt, weil ich das mit Dreharbeiten assziiere, weil man funktionieren muss, weil gesundem Essen kein Raum gegeben wird...
Aber man war mit mir zufrieden und wird mich voraussichtlich nächstes Jahr wieder buchen.

Unterdessen habe ich mir entsetzlich schwere Gedanken über Harnsäure gemacht und alles was damit zusammen hängt. Ich hab es nämlich nicht gerafft. Ich hab in meinem Referat gesagt, dass Harnsäure aus dem Abbau von Aminosäuren entsteht und wurde von der 60jährigen Biohemikerin darauf hingewiesen, dass das nicht stimme. Das Problem läge im Purinbasenabbau.

Was sind Purinbasen? Hatte irgendjemand unter euch Bio-LK?

Purinbasen und Pyrimidinbasen sind die Bestandteile, die die Leitersprossen innerhalb der DNA-Helix bilden. Adenin und Guanin sind die Purine, Cytosin und Thymin die Pyrimidine. Es gibt nur diese 4. Sie codieren auch für die Proteinbiosynthee. Die Pyrimidine interessieren mich nicht, die machen keine Krankheiten und werden einfach wieder ausgeschieden.

Die Purine hingegen werden vom Körper zu 90% wiederverwertet. Nun habe ich recherchiert, bin auf irgendwelche Alternativmedizinseiten im Internet gelandet unter anderem auf einer, auf der Stand dass man mehr DNA esse wenn man Tiere esse und je höher das Lebewesen entwickelt sei, desto mehr DNA. Ich habe versucht das irgendwo bestätigt zu finden, das klappte aber nicht. Irgendwo habe ich nämlich auch gelesen, dass Weizen mehr DNA habe als Menschen.

Tatsächlich ist es so, dass Xanthin und Hypoxanthin, die ebenfalls Purinbasen sind, welche beim Abbau der Purinbasen Guanin und Adeninentstehen auch bei der Desaminierung von Aminosäuren entstehen und damit doch beim Eiweißabbau. Es liegt daher doch daran, dass zu viel Eiweiß konsumiert wird und nicht etwa zu viel DNA aus Tieren. Dieses Xanthin und Hypoxanthin wird unter Verwendung von Xanthinoxidase zu Harnsäure abgebaut und dadurch entstehen frei Radikale und H2O2 also Wasserstoffperoxid und das beides wiederum schädigt die Zellmembran und das wiederum führt in Gefäßen zur Ablagerung von Plaque und somit ist es durchaus sinnvoll zu behaupten, dass Herzinfarkte von zu vielen freien Radikalen herrühren. Aber woher entstehen die? Exakt, wieder aus Fleisch. Es ist völlig schnuppe ob Cholesterin Herzkrankheiten verursacht oder gesättigte Fette oder freie Radikale. Der Übeltäter ist in allen Fällen Fleisch. Das selbe gilt für Milchprodukte. Und natürlich auch die entsprechende Menge. Erschwerend kommt hinzu, dass sich im sauren Milieu die Harnsäurekristalle nicht lösen können.

Was also, wenn man die Xanthinoxidase kompetitiv hemmt, wie es Gichtmedikamente machen und keine Harnsäure mehr produkziert wird? Dann hat man zu viel Xanthin im Körper und es kommt zur Xanthinurie, was bedeutet, dass sehr viel Xanthin ausgeschieden wird. Im Gegensatz zu Harnsäure ist dies nämlich leicht wasserlöslich. Es wird also über die Nieren ausgeschieden und was macht es dort? Genau, es schädigt sie, führt zu Nierensteinen und im schlimmsten Fall zu Nierenversagen. Da haben wir unsere Nebenwirkung von Gichtmedikamenten. Eine geschädigte Niere führt dann wieder zu gestörtem Säure-Basen-Haushalt und zu Mangelproduktion von Calcitriol der physiologisch aktiven Variante von Vitamin D etc, etc.

Und das alles könnte vermieden werden, indem man weniger Fleisch isst und mehr basische Nahrung. Ist das nicht toll?

Ich habe mir vorgenommen diese Inkarnation erst dann zu verlassen, wenn es Gang und Gebe ist Krankheiten zunächst mal mit Ernährung zu behandeln und nur in Ausnahmefällen zu Medikamenten zu greifen.

Menu des Tage am 18. Juni

Frischkornbrei aus Hafer, Banane, Sojajoghurt, Chia, Sesam, Stevia und getrockenten Erdbeeren
2 Kaffee mit Stevia

1 Granolariegel

Dreharbeiten: mehrere Schokoriegel, 2 Kaffee, 2 Brötchen mit Käse und Salat

Eis aus gefrorener Banane, Sojajoghurt und Stevia und Schoko


Essener Sandwich (heute im Newsletter)


Essener Brot mit Rohtella
30 g Bitterschokolade
Salat aus Romana, Sprossen, Tomate, Zwiebel, Radieschen, Walnussöl, Stevia, Salz, gemahlene Papayakörner, Paprikagewürz

Ich hab nix gezählt, war allerdings mit Sicherheit zu viel an Kalorien und zu wenig an Nährstoffen. Jedenfallls war ich nicht zufrieden satt. Und ja, ich hatte auch gestern wieder ein schlechtes Gewissen wegen zu vieler Kalorien, nicht wegen zu schlechtem Essens, dabei sollte ich mittlerweile die Erfahrung gemacht haben, dass 1 Mal kein Mal ist. Vielleicht ist das noch so eine alte Diätmentalität von mir, vonwegen: Jetzt habe ich alles verbockt.

Das ist aber eben nicht so. Einen Tag zu viel essen ruiniert gar nichts. Wenn das häufiger vor kommt, ist das ein Problem.

Heute ist alles wieder normal. Joggen gehen, Uni, dann Bioladen. Ich freue mich auf Semsterende, was in greifbare Nähe rückt!

Alles Liebe,

Silke

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Dienstag, 18. Juni 2013

Harnsäure und pH-Wert...

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Habe ich bei meinem letzten Eintrag noch geschrieben, dass Säure-Basen-Haushalt etc. von der Schulmedizin noch irgendwie belächelt wird, musste ich gestern feststellen, dass die Biochemie, das ganze überhaup gar nicht belächelt.

Jeden Freitag habe ich Biochemie Praktikum, in welchem wir Versuche durchführen, die später im Berufsleben vom "Labor" durchgeführt werden. Einfach damit wir wissen, was da hinter den Kulissen so abläuft. Für jeden der Versuchstage gibt es ein vorbereitetes Skript und man muss eine Einleitung schreiben die am Freitag abgegeben werden muss. Diesen Freitag machen wir so spannende Sachen wie im Reagenzglas unser eigenes Geschlecht bestimmen, aber was viel spannender ist, diesen Freitag geht es um die Harnsäure, die uns allen ja vertraut ist als Übeltäter bei Gicht und Arthrose und die von zu hohem Fleischkonsum herrührt.

Also sitze ich gestern im Sonnenschein und arbeite das Skript durch und lese:

"Harnsäure und Mononatriumurat sind schwer löslich. Bei Stoffwechselstörungen kann diese geringe Löslichkeit zu Ablagerungen (Gicht, Nierensteine) führen. Interessant ist unter diesem Gesichtspunkt ist die pH-Abhängigkeit der Harnsäurelöslichkeit. Bei Vermeidung von Fleischkost und Verwendung von Pflanzen-, sog. Basenkost, wird weniger Harnsäure gebildet, und außerdem verschiebt sich der pH-Wert des Urins nach rechts, es kann mehr Harnsäure ausgeschieden werden. Zur Therapie der Gicht wird u. a. Allopurinol (1H-Pyrazolo -(3,4-d)-pyrimidin-4-ol), ein kompetitiver Hemmstoff der Xanthinoxidase, angewandt. Der Gehalt des Serums an Harnsäure ist für die Diagnose und Überwachung der Hyperurikämie von Bedeutung. Bei den meisten Säugetieren (nicht beim Menschen!) wird die Harnsäure durch das Enzym Uricase unter gleichzeitiger Bildung von Wasserstoffperoxid weiter zu Allantoin abgebaut: "

Heißt natürlich folgendes: Fleisch, liefert zum einen Harnsäure, welche sich in den Gelenken ablagert und Gicht und Arthrose  und wie es hier heißt auch Nierensteine verursacht. Meine Mutter hatte bereits mit 30 Jahren Nierensteine und 20 Jahre später dann Nierenkrebs. Nicht genug Pflanzen zu verzehren, verursacht, dass der Körper die Harnsäure nicht entsprechend wieder abbauen kann weil der pH-Wert zu sauer ist.. Spannend auch, dass fast alle Säugetiere über das Enzym Uricase verfügen, welches Harnsäure abbauen kann, aber der Mensch nicht. Kann man uns da wirklich als Omnivor bezeichnen?

Und lustig (traurig) ist natürlich auch die Lösung der Schulmedizin für dieses Problem. Man gibt eine Arzenei, die die Oxidation von Xanthin und Hypoxanthin zu Harnsäure hemmt. Pille schucken - fertig. Und man kann weiter Mist essen, richtig? Falsch! - Was Xanthin und Hypoxanthin im Körper anstellen weiß ich nicht, aber offensichtlich oxidieren sie leicht und dabei gibt es immer freie Radikale. Was die Nebenwirkungen der Pillen sind, möchte ich auch überhaupt nicht wissen.

Man kann mit der Ernährung steuern was sich im Körper ablagert und man kann auch den pH-Wert beeinlussen. Weder zu sauer, noch zu basisch ist gut.

Mein eigener Tag war voll: Frühschicht im Bioladen, dann Lernen mit einer Kommilitonon, dann Untersuchungskurs, dann alleine Lernen und dann Chorprobe. Essen daher suboptimal:

Menu des Tages am 17. Juni


Frischkornbrei aus Hafer, 6-Korn-Getreide, Banane, Sojajoghurt, Sesam, Chia, Stevia und Zimt
2 Kaffee mit Sojamilch
10 g Bitterschokolade
1 Grüntee

1 Granolariegel


500 g Sojajoghurt mit 2 Bananen und Stevia
10 g Bitterschokolade

Möhrenschnitze

Salattasche vom Türken

Pi mal Daumen 2050 kcal.

Heute muss ich wieder zu Dreharbeiten und bin gespannt, was da wieder an Katastrophenessen auf mich zukommt. Das Hauptproblem dort ist, dass man dem Essen einfach keinen Raum gibt und es so rum liegt und man zwischendurch einfach was rein schiebt, wenn man merkt, dass man Hunger hat. Das ist nicht gut. Sollte man meiden. Naja, ich hab keine großen Ansprüche an den heutigen Tag, außer das Geldverdienen.

Alles Liebe,

Silke

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Samstag, 15. Juni 2013

Ursache und Wirkung oder warum man manchmal einfach seinen Arsch hoch kriegen muss...

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Ich weiß nicht genau wo ich anfangen soll, weil das Thema irgendwie komplex erscheint. Vielleicht einfach damit, dass ich gestern ein tolles Kompliment von einer Leserin bekommen habe dafür, dass ich es schaffe Studium, Sport und Ernährung so gut unter einen Hut zu kriegen.

Tatsächlich ist es aber so: Das Beste, was ich jemals für das Studium gemacht habe, was genau so wichtig, wenn nicht sogar wichtiger, wie das Lernen ist, ist das Joggen. Das war die allerbeste Entscheidung, die ich dieses Jahr überhaupt getroffen habe. Was mein Lernen außerdem optimiert ist, die entsprechende Nahrung, mein Ruheverhalten und die regelmäßige Ablenkung durch völlig andere, Spaß machende, Tätigkeiten im Bioladen arbeiten, der mir viel Freude bereitet und mir nebenbei auch noch Geld einbringt. Daher muss ich sagen: ich bringe das nicht alles unter einen Hut. - Das ist ein Hut! Es ist alles das Gleiche. Jeder Teil meines Lebens dient schlussenldich meiner Selbstoptimierung. Und was ist denn sonst eigentlich der Sinn des Lebens?

Wenn das Joggen nicht wäre würden Stresshormone in meinem Körper verbleiben.

Man stelle sich das so vor. Damals, Steinzeit, oder wann auch immer...Völlig egal, denn der Mensch als nicht allzu großes Säuretier und Pflanzenfresse hatte als Hauptbedrohung Fressfeinde! Egal wo er lebte. Großkatzen in Afrika oder Bären und Wölfe in Mitteleuropa. Carnivore. Wir sind darauf geeicht, wenn uns Gefahr droht, Stresshormone auszuschütten, die mit uns all die Sachen machen, die uns zu "Fright/Flight/Fight" optimieren also zum Angst haben, Flüchten oder Käpfen. Die führen dazu, dass sich unsere Pupillen weitern, unser Verdauungstrakt seine Tätigkeit einstellt, mit Ausnahme des Rektum, was sich schlagartig entleeren will (Schon mal Schiß gehabt?), unsere Haare stellen sich auf um dem Feind größer zu erscheinen und wir schwitzen.

Dumm ist halt nur, dass wir heutzutage, wenn wir Angst haben, weil unser Job auf oder Kippe steht oder weil eine Prüfung ansteht, keine körperliche Tätigkeit mehr erfolgt. Weder treten wir köperlich in einen Kampf ein, noch flüchten wir. In unserer Vergangenheit, bevor wir Tag ein Tag aus einfach nur auf dem Arsch saßen, wurden die Stresshormone, die der Körper ausschüttet, durch Bewegung wieder abgebaut. Jetzt machen sie das nicht, sondern zirkulieren weiter im Körper, sprich, der Körper denkt er hat weiter Stress und er ist dann auch weiterhin nicht in der Lage den Alltag zu meisten. Mit Stresshormonen können wir nur 2 Sachen: Weglaufen und Kämpfen. Sonst nichts. Das Denken schaltet sich aus weil unser Instinkt so nicht funktioniert. Unter Stress einen klaren, rationalen Gedanken zu fassen oder eine Klausur oder mündliche Prüfung zu bestehen, ist fast schon ein medizinisches Wunder. Und daher ist Joggen gehen absolut erforderlich um klar denken zu können. Was nütze einem schon alles Lernen, wenn man das Gelernete in der Prüfung vor lauter Stresshormonen nicht anwenden kann? Oder wenn die Zeit des Lernens vom Hirn nicht genutzt werden kann, weil man voll mit Stresshormonen ist?

Joggen baut Stresshormone ab. Und nebenbei bemerkt: Adrenalin und Noradrenalin sind krebserregend. Auf molekularer Ebene. Also Arsch hoch und Stresshormone abbauen.

Das führte mich aber wieder weiter zu der Frage: Haben wir überhaupt echte Gefühle oder haben wir nur Hormone? Wie oft täuschen wir uns eigentlich über das, was wir wahrnehmen? Wie oft ist es gar nicht so wie es aussieht? Ich musste an den Philosophieunterricht denken und an Platons Höhlengleichnis. Platon war so klug! Der wusste schon das nichts so ist, wie es aussieht. Wir fallen aber alle darauf rein. Die ganze Gesellschaft. Wir denken, wir können keinen Sport treiben, weil wir so viel Stress haben. Tatsächlich haben wir aber so viel Stress, weil wir keinen Sport treiben! Die Schulmedizin fällt auch drauf rein und bekämpft Symptome statt Ursachen!

Gestern erzählte mir jemand in einer Konversation auf Facebook, dass er sich nicht mit seiner Ernährung beschäftigen könne, weil er momentan am Wochenende und abends immer so müde sei. Ich hab geantwortet: "Du vertrauscht hier Ursache und Wirkung. Du bist am immer so müde gerade weil du dich nicht mit deiner Ernährung beschäftigst." Das ist einer meiner Leser, der sich mit Müdikeit und Konzentrationsschwäche plagt und deshalb eine Heilpraktikerin aufgesucht hat, die ihm geraten hat mal 7 Wochen komplett auf tierische Produkte zu verzichten. Nun beklagte er sich bei mir, dass das aber doch so extrem und schwer sei. Ich sei doch auch nicht vegan. Naja, jeder der nicht unter Konzentrationschwäche und Müdigkeit leidet muss vielleicht auch nicht vegan sein. Andererseits esse ich so unglaublich wenig tierische Produkte, dass soll man mir erstmal nach machen. Aber, Fuck, werden Patienten in Zukunft auch mit der Ausrede kommen, dass ich nicht 100% vegan bin. Muss ich das werden?

Ich hab dann noch Attila Hildmanns Vegan for Fit. Die Attila Hildmann 30-Tage-Challenge (Diät & Gesundheit) empfohlen. Nicht weil ich denke, dass das die Non plus Ultra-Ernährung ist, sondern weil Attila es supergeil drauf hat es den Leuten leicht schmackhaft zu machen, warum das ganze Leben einfach besser ist, wenn man seine Challenge macht.

Und das ist wirklich so, wie ich von Menschen aus dem Bioladen weiß. Die erzählen so Sachen wie: Sie testen gerade vegan seit 2 Monaten und ihn würde es großartig gehen. Das sind keine Tierschutzvegane, auch keine Leute, die vor haben für immer vegan zu leben, die behandeln das so wie eine Diät die aber nicht zum Abnehmen gut ist, sondern um sich besser zu fühlen. Geht natürlich mit Barnard genau so, aber da gibt's kein deutsches Buch zu!

Der Geist ist willig, aber das Fleisch ist schwach. Liegt in der Natur von Materie, denn jedes einzelne Molekül hat die Neigung den am wenigsten energieverbrauchenden Zustand anzunehmen. Das ist aber auch der Spaß daran sich mit einem willigen Geist in einen trägen Körper zu inkarnieren.;-) Was währe das Leben ohne Herausforderungen, ohne "Challenges"? 

Und last but not least, es ist so ein geiles Gefühl seine Ziele zu erreichen! Egal was es ist. Ich bin derzeit permanent so hingerissen von meinem eigenen so geilen Körper! Ich hatte keine Ahnung welche große Befriedigung es ist wenn eine großartige Persönlichkeit mit einem brillianten Geist in einem fantastischen Körper steckt.:-) Ok, Eigenlob stinkt...und die nächste Herausforderung kommt bestimmt.;-)))

Wie gut, dass wir nicht genügsam sind, sondern immer wieder noch mehr wollen, was uns dann nur für kurze Zeit glücklich macht.

Ach, und was ich noch erwähnen wollte, habe ich auch kürzlich erst für Histologie gepaukt: Geschmacksknospen haben eine Lebensdauer von nur 10 Tagen. Eine Umstellung der Ernährunggewohnheiten dauert physiologisch also nur 10 Tage, dann hat man neue Geschmacksknospen, die alles ganz anderes Wahrnehmen. Wenn man danach in alte Gelüste fällt, sind das nicht die Geschmacksknospen sondern die Psyche!

Menu des Tages am 14. Juni 2013

Gekeimter Hafer, 6-Korn-Getreide, Banane, Sojajoghurt, Sesam, Chia, Stevia und Zimt
2 Kaffee mit Sojamilch und Stevia
2 Grüntee

Banane mit 20 g Rohtella
16 g vegane Schokolade

Salat aus Spinat, Sprossen, Paprika, Gomasio, Zwiebel, Kartoffeln, Walnussöl, Balsamico, Salz, gemahlene Papayasamen, Paprikagewürz
1 Banane
20 g Mandeln

8 g Schokolade
3 g Traubenzucker

Gemüsepfanne aus Brokkoli, Möhre, Pilze, Paprika, Knoblauch, Salz, gemahlene Papayasamen, Curry, Dinkel-Penne und 1/2 TL Kokosöl


Das war von den Nährstoffen super, 2062 kcal, alles vorhanden was soll, 24,9 % Fett, 70 g Eiweiß. Omega 3:6 muss ich verbessern. War 1:10

Ich benutze derzeit Walnussöl, weil ich es noch im Schrank habe. Ich werde es in Zukunft austauschen gegen Leinöl. Das ist besser geeignet.

Alles Liebe,

Silke

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