Freitag, 31. März 2017

Ist vegane Ernährung teurer?

Donnerstag, 30. März 2017

Was ich an einem Tag esse #11 // fettarm, vollwertig, pflanzlich, zero w...

Mittwoch, 29. März 2017

Produktvorstellung: Regenerat Imun


Ihr hab es schon in mehreren Blogbeiträgen gesehen und in meinen YouTube Videos habe ich es auch erwähnt: Regenerat Imun, mir, von der Dr. Jacob's Medical GmbH, zur Verfügung gestellt, um es zu testen.



Das Konzept per se finde ich sehr interessant und war daher froh es persönlich auszuprobieren.

Der ein oder andere von euch hat sicher schon mal von Johanna Budwigs Quark-Leinöl Kost gehört. Johanna Budwig, Biochemikerin und Apothekerin (geb. 1908) entwickelte die Eiweiß-Öl-Kost als Therapie für Krebserkrankungen und baut damit auf die Hypothese des Arztes Dr. Otto Warburg auf, dass Krebszellen ein anaerobes Milieu benötigen und die Quark-Leinöl-Kost soll dieses aerobe Milieu wieder herstellen. Bis dato gibt es allerdings keine wissenschaftlichen Belege, dass es sich beim Menschen tatsächlich so verhält wie in Warburgs Hypothese, daher auch keinen Beweis, dass die Quark-Leinöl-Ernährung irgendwas bringt.

Nichts desto trotz interessieren sich viele Leute dafür und müssen dafür natürlich tierische Produkte zu sich nehmen. Sogar Rohkostguru Helmut Wandmaker, der eigentlich unvermischte mono-Rohkost vertrat, griff nach einem Krankenhausaufenthalt, bei welchem ein Eiweißmangel diagnostiziert wurde, auf eine Ergänzung seiner Nahrung mit Quark-Leinöl zurück. (Hätte er doch gekochtes Gemüse und Hülsenfrüchte gegessen!) warf jedoch deshalb seine Rohkosttheorie absolut nicht über den Haufen. Vielmehr erwähnte er Quark-Leinöl im Vorwort seines dicken Wälzers "Willst du gesund sein, vergiss den Kochtopf". Schrieb das Buch hingegen nicht um...

Lange Rede kurzer Sinn: Die Dr. Jacobs Medical hat ein Nahrungsergänzungsmittel entwickelt, welches auf den Prinzipien der Budwig Theorie aufbaut und schwefelhaltige Aminosäuren mit Omega 3-Fetten kombiniert. Zusätzlich ist noch B12 enthalten, Vitamin D, diverse andere Vitamine, das momentan so beliebte Kurkuma sowie etwas Süßholzaroma und Stevia.

Ich habe es die letzten Wochen einfach unter meine morgendlichen Haferflocken gerührt und diese nahmen damit einen leicht orangigen Geschmack an.

Natürlich verspricht die Dr. Jacobs Medical nicht, dass sich damit Krebs heilen lässt. Das wäre Irrsinn. Vielmehr geht es hier darum ein paar zusätzliche Mikronährstoffe zu liefern welche sich besonders positiv auf das Immunsystem und die Regeneration der Darmschleimhaut auswirken.
Für das Immunsystem ist Selen, Zink, Folsäure und die Vitamine A, B6, B12, C und D zugegeben.
Für die Schleimhäute Biotin, Niacin und die Vitamine A und B2
Zur Verringerung von Müdigkeit Folsäure, Niacin und die Vitamine B2, B6 und B12.

Eine Packung enthält etwa 20 Portionen. Ein Dosierlöffel ist mitgeliefert, so dass man weiß, wie viel man von welcher Substanz aufnimmt. Bei Vitaminen und Mineralstoffen ist jeweils der Tagesbedarf abgedeckt, zusätzliches B12 oder Vitamin D benötigt man daher nicht. Einzig die Omega-3-Fettsäuren sind unterdosiert. Die Verzehrempfehlung sollen laut Packungsangabe nicht überschritten werden. Gleichzeitig muss man natürlich bedenken, dass man andere Nahrungsergänzungsmittel, die man bereits einnimmt, ggf. weglassen sollte, wenn man Regenerat Imun zu sich nimmt.

Und das ist auch das einzige, was mir an dem Produkt nicht gefällt, genau so wenig wie an Multivitaminpräparaten: Man hat zu wenig Einfluss auf die Nährstoffe, die man zu sich nimmt. Ich bin eher ein Fan davon im Cronometer zu schauen, wie viel ich von welchem Nährstoff aufnehme, meine Blutwerte überprüfen zu lassen und wenn irgendwo Mangel besteht diesen einzelnen Nährstoff dann zu substituieren. Zu viele künstliche Vitamine können nämlich auch Probleme mit sich bringen.

Alles in allem finde ich das Konzept aber sehr gut. Es kann vielen Leuten als Nahrungsergänzung dienen, die zu wenig Ahnung von Ernährung haben oder es aufgrund, sagen wir, beruflicher Belastung nicht schaffen sich ausgewogen zu ernähren.

Menü des Tages am 28. März 2017

Challenge Tag 4: 

Ich hab den größten Fehler begangen, der einem während der Challenge passieren kann: Mein Mittagessen im Kühlschrank vergessen statt es mit zur Arbeit zu nehmen. Also ab zu Rewe, einen veganen Salat mit unveganem Dressing gekauft - welches ich den Kollegen in den Kühlschrank gelegt habe, dazu noch 1/2 Paprika, ein Glas Kichererbsen mit Salz und Balsamicoessig und ich bin satt geworden. Mein Arsch ging mit aber ganz schön auf Grundeis, als ich feststellte, dass mein Essen wohl noch im Kühlschrank ist...

Frühstück: Blumenkohl


Haferflocken mit Banane, Leinsamen, Zimt, Muskat, Orange und Heidelbeeren


Mittags: Oben geschilderter Salat + 1 Banane


Abends: Eintopf aus Kürbis, Kartoffeln, Zucchini, Paprika, Aubergine, Gewürze


1 Banane


Die Famulatur in der Tagesklinik ist weiterhin das Beste was ich jemals in diesem Studium gemacht habe. Ich fühle mich erstmals angekommen. Habe Spaß an der Tätigkeit, lerne viel und fühle mich dennoch nicht gnadenlos dumm, wie bei jeder anderen Famulatur. Sogar im True North hat mich Dr. Klaper mit seinen Fragen überfordert. Hier spielt die ganze somatische Medizin keine sonderlich große Rolle und weil ich es aus der Uni relativ frisch habe, bin ich bei manchen Dingen besser informiert als die Ärzte dort. Außerdem verstehe ich hier alle Sachverhalte und Zusammenhänge weil das zutiefst Menschliche das ist womit gearbeitet wird und nicht irgendwelche medizinischen Details und Techniken beherrscht werden müssen.


Und dann kommt noch hinzu, dass ich zum ersten Mal, außerhalb von Kalifornien Leute treffe, die so sind wie ich. Alle sind unglaublich nett, rücksichtsvoll, zuvorkommend, empathisch, nehmen sich meiner an. Das ist für mich völlig unfassbar. Ich bin gewohnt immer nur einen auf den Deckel zu kriegen und nie gut genug zu sein. Psychiater sind einfach die nettesten Ärzte der Welt.

Ich kann verstehen, dass das nicht für jeden was ist, vor allem nicht für Leute, die sich für den Medizinstudiengang entscheiden und nicht für Psychologie. Viele davon haben wahrscheinlich auch gar kein Talent für die Psychiatrie, weil sie sehr rational und stofflich interessiert sind. Oder auch, weil sie zu jung sind, das zutiefst Menschliche zu verstehen.

Im Haus gibt es eine weitere Famulatin, Anfang 20 und die Tochter meine Stationsärztin, die wohl gesagt haben soll, dass Psychiatrie gar nichts für sie sei. Die Patienten würden da immer nur rumjammern...sollen sie doch einfach was ändern! - Und genau das ist der Punkt. Die Psyche macht es einem unmöglich was zu ändern, zumindest so, wie es bei gesunden Menschen möglich ist. Jemand krankes muss einen Umweg gehen, um was zu ändern und zu diesem Umweg muss er erst vertrauensvoll von einem Therapeuten angeleitet werden. Sonst findet er den Umweg nicht, weil sein Kompass durch vorherige Erfahrungen fehlprogrammiert ist. So viel dazu...

Alles Liebe,

Silke



Die Geschichte meiner Doktorarbeit

Dienstag, 28. März 2017

Cashew-Dressing Rezept // Mein liebstes Dressing

Montag, 27. März 2017

Mein Restmüll 2017...//Zero Waste Woche 33

Samstag, 25. März 2017

Wer sollte KEIN Soja essen?


Der dritte und letzte Teil der Soja-Trilogie beschäftigt sich damit welche Bevölkerungsgruppe denn überhaupt kein Soja essen sollte.



Dieses ist Dr. Gregers längstes Video, weil er darin nochmal all die wissenschaftlichen Sachverhalte zusammenfasst, die er in den vorherigen Videos schon zusammengetragen hat. Angefangen mit der Feststellung, dass Östrogenpräparate, die in der Menopause gegeben wurden, diverse Krankheitsrisiken erhöhen, Östrogen eine Wachstumsfaktor für Krebszellen ist und damit auch das Brustkrebsrisiko negativ beeinflussen können.

Er erklärt daraufhin erneut, dass man irgendwann zwei verschiedene Östrogenrezeptoren entdeckt hat, Alpha und Beta, und dass sich beide in unterschiedlichen Geweben des Körpers befinden. Die Gebärmutter und die Knochen enthalten vorwiegend Beta-Rezeptoren, wohingegen die Leber z.B. Alpharezeptoren enthalte. Soja-Phytoöstrogene würden bevorzugt den Beta-Rezeptor ansteuern und damit der Osteoporose in der Menopause entgegen wirken aber auch dem Endometriumkarzinom.

Wenn also Phytoöstrogene aus Soja sich weder negativ bei Frauen auswirken, die bereits eine Brustkrebserkrankung hinter sich haben, sich auch nicht negativ bei Frauen auswirken, die ein erhöhtes Risiko haben an Brustkrebs zu erkranken und in der Menopause erfolgreich zur Bekämpfung der typischen Wechseljahrsbeschwerden eingesetzt werden können, für wen könne der Sojakonsum dann ggf. negative Effekte haben.

Die Antwort ist so banal wie logisch: Alle Leute, die allergisch auf Soja reagieren, sollten besser auf dieses verzichten. Allerdings rangiere Soja auf einem der hintersten Plätze bezüglich Allergene.

1. Milch
2. Fisch
3. Eier
4. Krustentiere
5. Baumnüsse
6. Weizen/Gluten
7. Erdnüsse
8. Soja

Von 4477 Probanden waren in dieser Studie 0,05% auf Soja allergisch.

Menü des Tages am 24. März 2017

Brokkoli


Haferflocken mit Banane, Leinsamen, Kokosmehl. Zimt, Muskat und Erdbeeren



Zuckerschote, Knoblauch, Nudeln und schwarze Bohnen


1 Banane

Rest vom Mittagessen
3 Bier
1 Tafel weiße vegane Schokolade

Heute geht die Challenge los und ich habe gestern nochmal ordentlich zugelangt. Weil Wochenende war, aber auch, weil ich eine schlechte Nachrricht bekommen habe.

Ich bin mir nicht sicher, ob das Bedürfnis nach Selbstmedikation je wieder aufhört und auch nicht, ob es überhaupt schlimm ist sich gelegentlich selbst seine Gefühle besser zu machen, weil man dann schlechte Nachrichten leichter verdauuen kann, bez. sich langsam an sie gewöhnen. Ich denke jeder der irgendwie die Möglichkeit hat Selbstmedikation zu betreiben macht das. Substanzen die Belohnungsbotenstoffe ausschütten, gibt es ja genug. Fatal wird es nur, wenn man nicht mehr ohne kann und wenn man sich körperlich damit schadet.

Alles Liebe,

Silke


Freitag, 24. März 2017

Anämie! - Gestörte Blutbildung bei Veganern - Was man über Eisen, Folsäu...

Donnerstag, 23. März 2017

Was ich an einem Tag esse Tag #10 // fettarm, vollwertig, pflanzlich, ze...

Mittwoch, 22. März 2017

Q&A #6 // Darf man Nüsse essen, wenn man nicht abnehmen will, was ist mi...

Dienstag, 21. März 2017

Was soll ich bloß kochen? - Die EatSmarter-App hilft beim Kochen und Sparen

Montag, 20. März 2017

Sollten Frauen mit erhöhtem Brustkrebsrisiko Soja essen?


Im zweiten Teil der Soja-Trilogie geht es darum, ob Frauen mit erhöhtem Risiko an Brustkrebs zu erkranken auf Soja verzichten sollten.



Es kann sich bestimmt noch jeder an den Fall Angelina Jolie erinnern. Die Schauspielerin hatte sich vor ein paar Jahren beide Brüste entfernen lassen, weil sie genetisch ein erhöhtes Risiko hat an Brustkrebs zu erkranken. Die sogenannten BRCA Gene 1 und 2 sind bei ihr, und waren auch bei ihrer Mutter, mutiert. Ihr Mutter verstarb an Brustkrebs und Angelina wollte sich dieses Schicksal mit dieser Radikal-OP ersparen. Insgesamt sind allerdings nur 10% aller Brustkrebsfälle auf derartige genetische Veränderungen zurück zu führen und ich glaube, wenn ich mich recht erinnere, kriegen 50% der Frauen mit dieser Mutation dann auch wirklich Brustkrebs.

Eingangs bezieht sich Dr. Greger hier auf insgesamt 5 Studien deren Ergebnis war, dass Frauen, welche die Brustkrebserkrankung überstanden hatten und danach vermehrt Soja aßen, eine bessere Überlebenschance hatten.

Wie ist es also bei Frauen, deren Erkrankungsrisiko genetisch höher ist?

Bis vor kurzem sei die Ernährungsempfehlung für Frauen mit BRCA-Mutationen vor allem gewesen Nahrungmittel zu essen, die reich an Antioxidanzen sind um genetische Veränderungen zu minimieren, so dass möglichst wenig Zellen entarten. Also vorwiegend Obst und Gemüse.

2012 hingegen erschien dann eine Studie in vitro, also nicht am Menschen oder im Tierversuch, sondern "in einer Petrischale" getestet, in welcher festgestellt wurde, dass Isoflavone aus Soja in der Lage waren, die defekten BRCA-Gene wieder zu reparieren, was erstaunlich wäre und schwer empfehlenswert, wenn sich das in vivo, also beim Menschen, ebenfalls so zeigen würde.

Eine Studie, dass dem tatsächlich so ist, folgte auf dem Fuße, nämlich 2013. Der Konsum von Sojaprodukten führte zu einer geringeren Erkrankungswahrscheinlichkeit bei BRCA-Mutations-Trägerinnen. (In einem Nebensatz heißt es in der Quelle, dass der höchste Fleischverzehr auch mit einem höheren Erkrankungsrisiko bei Mutationsträgerinnen sowie auch Nicht-Mutationsträgerinnen war.)

Das heißt also, je höher das Risiko ist an Brustkrebs zu erkranken, sei es aus genetischen Gründe oder weil man schon eine Brustkrebserkrankung hinter sich hat, umso wichtiger ist es auf gesunde Ernährung zu achten, Fleisch zu meiden und Soja zu essen.

Menü des Tages am 18. März 2017

Blumenkohl
Haferflocken mit Banane, Regenerat Imun, Zimt, Muskat, Erdbeeren


Dinkel-Roggen-Brot und 1 Banane


Gemüsepfanne aus Vollkornpenne, schwarzen Bohnen, Zucchini, Blumenkohl und Weißkohl (leider vergessen zu fotografieren)
1/2 kleine Papaya

1 Banane
Paar Cashews 


Vollkornbrot mit Senf, Tomaten und Zwiebeln


Rest vom Mittagessen
2 Scheiben Ananas

2 Bananen

Während ich mich hier mit Soja beschäftige, kommt bei mir immer mehr Lust auf auch mal wieder Tofu zu kaufen, was ich hoffentlich morgen machen werde. Wobei es ja egal ist, ob man Tofu kauf, Edamame, Sojabohnen oder Sojamilch. Ich glaube, das einzige Sojaprodukt ohne Isoflavone ist Sojasauce.

Nochmal zur Erinnerung: Am 25. März startet die nächste "Raus aus der Lustfalle"-Challenge. Alle Infos dazu gibt es auf www.rausausderlustfalle.de und wir treffen uns, wie immer in der Raus aus der Lustfalle Facebook-Gruppe! Sei dabei!:-)

Alles Liebe,

Silke


http://rausausderlustfalle.de/der-21-tage-foodplan.html


Ich hab MASCARA gemacht!!! // Zero Waste Woche 32

Freitag, 17. März 2017

Psychiatrie-Famulatur in Tagesklinik // Follow me around

Donnerstag, 16. März 2017

Sollten Frauen, die eine Brustkrebserkrankung überstanden haben, Soja essen?



Es ist schon ein bisschen her, seit Dr. Greger, seine letzte Videoserie über Östrogen, Phytoöstrogene und Brustkrebs veröffentlicht hat. Ich möchte sie hier aber dennoch alle besprechen, da sie sehr wohl weiterhin relevant sind, weil man über Soja alle möglichen Schlechtigkeiten hört. Dr. Greger rehabilitiert hier quasi alles.



Und er startet sein Video "Is Soy Healthy for Breast Cancer Survivors" dann auch gleich mit der Behauptung, dass über Soja viel Verwirrung herrsche, auch in Medizinerkreisen, was damit zusammen hänge, dass viel Unwahrheit darüber im Internet stünde. - Die FakeNews des Sojas, sozusagen.

Also, das Soja Phytoöstrogene namens Isoflavone enthält, gehört ja quasi zum Allgemeinwissen. Sojaprodukte können, weil sie Isoflavone enthalten, zur Minderung von Wechseljahrbeschwerden und Osteoprose beitragen, weil sie das in der Menopause nicht mehr produzierte Hormon Östrogen ersetzen können.

Man weiß aber auch, dass diverse Brustkrebsarten durch Östrogen als Wachstumsfaktor proliferieren, daher lag der Schluss nach, dass Frauen, die eine Brustkrebserkrankung überwunden hatten, besser die Finger von Sojaprodukten lassen sollten.

Und hdarin liegt ein Fehler, so Dr. Greger.

Es gibt nämlich zwei verschiedene Östrogenrezeptoren: Alpha und Beta. - Isoflavone bevorzugen den Beta-Rezeptor, was dafür sorgt, dass die Knochendichte nicht abnimmt und Wechseljahrsbeschwerden gelindert werden, während echtes Östrogen über den Alpha-Rezeptor das Wachstum eines Brustkrebstumors vermittelt.

Es sähe so aus, so Greger, das über den Beta-Rezeptor auch die Wirkung des Alpha-Rezeptors unterbunden werden könne, was bei Brustkrebs der Fall sei. Sprich, Isoflavone bzw. Phytoöstrogene wirken sich demnach günstig bei einer Brustkrebserkrankung aus. Greger hat selbstverständlich eine entsprechende Studie beigefügt, welche sogar schon 13 Jahre alt ist. Estrogen Receptor β Inhibits Human Breast Cancer Cell Proliferation and Tumor Formation by Causing a G2 Cell Cycle Arrest

Greger stellt dann auch die Frage, woher der beliebte Glaube komme, dass auch Phytoöstrogene sich negativ auf das Brustkrebswachstum auswirken und beantwortet die Frage umgehend selbst unter heranziehen einer Studien an Mäusen, bei denen Phytoöstrogene tatsächlich negativen Einfluss auf die Brustkrebserkrankungen hatte. - Und da sieht man was der Nachteil von Tierversuchen sein kann, und warum man sie vielleicht auch gar nicht nutzen kann - Mäuse sollen Isoflavone anders metabolisieren als Menschen dies tun. Mäuse nehmen viel größere Mengen in ihren Blutkreislauf auf. Die Menge, die die Mäuse bekamen entspräche 85 Tassen Sojabohnen. Und damit hätte man dann doch so viel Phytoöstrogen, dass auch die Alpha-Rezeptoren aktiviert werden würden.

Und tatsächlich lässt sich an Studien am Menschen auf belegen, dass der Konsum von Soja vor Brustkrebs schützen kann. 2010 erschien dann eine Chinesische Studie, die belegte, dass Sojakonsum bei Frauen, die Brustkrebs überstand sowohl vor Tod als auch vor erneutem Auftreten der Krankheit schützte

Also, Soja ist auch gut für nach dem Brustkrebs, denn Frauen sind keine Mäuse. - Keine Angst vor Soja! - Es sei denn, man ist allergisch...

Menü des Tages am 15. März 2017 

Blumenkohl und 1 Tomate 



Haferflocken mit Banane, Regenerat Imun, Kokosmehl, 5 Haselnüsse, Zimt, Muskat, Granatapfelkerne 


Bulgur, rote Linsen, Zucchini und Gewürze


1 Banane
Brötchen mit Marmelade

1 Scheibe Dinkel-Roggen-Brot


Chinakohl mit schwarzen Bohnen, Reis, Paprika, Zwiebel, Knoblauch, Ingwer, Gewürze


2 Bananen

Ich gehe derzeit jeden Tag zur Famulatur und muss sagen: Ich fühle mich pudelwohl da in der Tagesklinik. Beste Famulatur EVER! - Das ist eine Tätigkeit, die ich mich tatsächlich für den Rest meines Lebens vorstellen kann. Im Gegensatz zu sowas wie Innere und Chirurgie. Mir graut immer noch davor beides im PJ machen zu müssen.

Ich habe immer gedacht ich habe Konzentrationsschwierigkeiten beim Lernen. Stimmt nicht. Es langweilt mich einfach nur. In der Tagesklinik kann ich mich stundenlag darauf konzentrieren, was die Patienten von sich erzählen, weil ich es spannend finde und in meinem Kopf dann so nach und nach das Bild eines Menschen entsteht. - Es ist genau wie bei der Schauspielerei, wenn man sich nach und nach eine Rolle erarbeitet und das verbindet beide Berufe für mich und ist das, was mich an beiden Berufen interessiert. Es ist einfach nicht zu ändern. Durch Innere und Chirurgie muss ich mich irgendwie durchbeißen, auch wenn ich dazu weder Neigung noch Talent habe.

Alles Liebe,

Silke

http://rausausderlustfalle.de/der-21-tage-foodplan.html


Was ich an einem Tag esse #9 // fettarm, vollwertig, pflanzlich, zero waste

Mittwoch, 15. März 2017

Q&A #5 - Was ich vom Impfen halte und Persönliches

Dienstag, 14. März 2017

Wie ich von 5 € am Tag lebe // vegan, gesund, zero waste

Montag, 13. März 2017

3 ekelige Fakten über Käse mit Dr. Neal Barnard


Dr. Barnard hat kürzlich ein neues Buch veröffentlicht: The Cheese Trap: How Breaking a Surprising Addiction Will Help You Lose Weight, Gain Energy, and Get Healthy, welches ich leider noch nicht gelesen habe. Es handelt im wesentlichen davon, warum Käse süchtig macht, warum er ungesund ist und was es sonst noch sinnvolles über Käse zu wissen gibt.

Derzeit rührt er die Werbetrommel dafür und in diesem Rahmen veröffentlchte er auch folgends Video: Three gross facts about Cheese.



Die Fakten an sich sind nicht ekelig, wenn man sich ein bisschen in Mikrobiologie auskennt..also, jedenfalls die ersten beiden nicht. Wenn man Angst vor Bakterien hat, kann dieses Video einem aber bestimmt auch einen Schauer über den Rücken jagen. - Der dritte Fakt ist sehr wohl ekelig. Aber die Assoziationen die eins und zwei wecken, sind doch reichlich ekelig.

Fakt 1:

Es kennt wahrscheinlich jeder den Ausdruck "Käsefüße". Ungewaschene Füße neigen dazu wie gewisse "strenge" Käsesorten zu riechen wie Harzer-, Münster- oder Limburger Käse. Die Ursache dafür, dass sich an Füßen, die selben Bakterien befinden, die auch zur Herstellung gewisser Käsesorten verwendet werden und in diesem Fall ist es das Brevibakterium. Und deshalb riechen ungewaschene Füße gerne wie Käse.:-)

Na? Schmeckt's noch?

Fakt 2:

Jeder hat schon mal Erbrochenes gerochen, richtig? Es ist ekelhaft. Der typische Geruch von Erbrochenem rührt von der Buttersäure her, welche im Verdauungstrakt hergestellt wird. Ebenfalls von Bakterien, die die Zersetzung voran treiben. Bakterien die Buttersäure herstellen, werden ebenfalls zur Herstellung bestimmter Käsesorten verwendet. - Falls du dich also schon mal gefragt hast, warum Parmesan ein bisschen wie Erbrochenes riecht, dann hängt das damit zusammen, dass sich Buttersäure sowohl in Parmesan als auch in Erbrochenem befindet.

Fakt 3:

Hier geht es speziell um Pecorino. Es gibt da eine spezielle Sorte Pecorino, der sogenannte Cazu Marzu. Wenn dieser in Italien hergestellt wird und reift, erlaubt man den Fliegen ihre Eier darauf zu legen und den daraus entstehenden Maden zu schlüpfen. Diese Maden werden dann beim Verzehr des Käses ggf. gerne mitgegessen. Da Maden aber auch die Fähigkeit haben zu springen muss man sich, wenn man den Käse isst, zusätzlich horizontal ein Brett zwischen Mund und Nase halten, damit einem die Maden nicht ins Gesicht springen.

Bah!!!!

Also, ich weiß nicht, ob das einen eingefleischten Käseliebhaber davon abhält in Zukunft Käse zu essen – ich fürchte nicht – aber für uns Veganer ist es wieder mal eine Kuriosität aus der Welt der Fleischesser, die ernsthaft denken vergammelte Milch einer anderen Spezies sei ein Spezialität, ganz besonders, wenn sich in ihr auch noch Maden tummeln. In meinem Menü des Tages gibt es das jedenfalls nicht.;-)

Menü des Tages am 11. März 2017

½ Gurke
Haferflocken mit Banane, Kokosmehl, Regenerat Imun, Mandelmilch, Zimt, Muskat und Heidelbeeren


Brötchen mit Avocado und Tomate belegt


Salat, Möhren, Paprika, Gurke und Avocado in Reispapier gerollt


Rest des Salats pur

1 Orange


1 Brötchen pur


Gemüsepfanne mit Vollkornnudeln, schwarze Bohnen, Blumenkohl, Möhren, Zwiebel und Gewürze

1 Orange

Spannend finde ich ja eher den ganzen Suchtaspekt von Käse, denn auch Veganer haben noch diese ganz besondere Affinität zu Ersatzkäse. Viele schmecken wirklich grauenvoll und es scheint, als würde man als Veganer auch immer noch nach der besonderen Verführung suchen, die Kasomorphine einem bereiten. Tatsächlich ist für viele angehende Veganer Käse das Produkt, was sie als allerletztes aufzugeben in der Lage sind. Es ist schon komisch.

Vorerst werde ich mir Barnards neues Buch aber nicht kaufen. Ich bin immer noch im Sparrausch!

Alles Liebe,

Silke

PS. Um am 25. März startet die nächste Challenge! - Vielleicht auch für alle, die der Käsesucht entkommen wollen.;-)
http://rausausderlustfalle.de/der-21-tage-foodplan.html

Review: Shampoo Bar // Zero Waste Woche 31

Samstag, 11. März 2017

MeLuna in den Müll geschmissen // Menstruationstasse UPDATE

Mittwoch, 8. März 2017

Darmkrebsrate bei jüngeren Menschen steigt



Es ist jetzt 1,5 Jahre her, seit die WHO verarbeitetes Fleisch als krebserregend und rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend eingestuft hat. Seither ist nicht viel passiert. Weder in der Prävention seitens der Medizin, noch auf der Seite der DGE, noch in den Köpfen der Menschen. Fleisch wird weiterhin gegessen weil es lecker ist, egal ob man davon Krebs oder einen Herzinfarkt kriegt und egal was in der Massentierhaltung passiert und ebenso egal was die CO2-Emmisionen durch die Tierhaltung mit unserem Klima anstellen. Auch die Bestrebungen der Umweltministerin den Fleischverzehr auf das von der DGE empfohlene Maß zu senken, um den Klimawandel wenigstens ein bisschen aufzuhalten sind regelrecht verpufft.

Dabei erklärte die WHO verarbeitetes Fleisch vor allem deshalb als krebserregend, weil es erwiesenermaßen zur Entstehung von Darmkrebs, dem zweithäufigsten Krebsleiden bei beiden Geschlechtern, beiträgt.
   
Dank der, von den Krankenkassen empfohlenen und bezahlten Vorsorge durch Darmspiegelung ab dem 55. Lebensjahr ist die Anzahl der Darmkrebserkrankungen auch zurück gegangen. Mithilfe einer Darmspiegelung kann man die Vorstufen von Krebs, sogenannte Polypen, im Darm erkennen und sogleich entfernen, so dass es nie zu einer Krebsentstehung kommt.
   
Eine neue Studie der American Cancer Society hat sich jetzt mit den Darmkrebsfällen der jüngeren Bevölkerung beschäftigt und dabei festgestellt, dass diese ganz und gar nicht zurück gehen, sondern seit 1973 ansteigen. Menschen unter 50 bekommen häufig nur dann Darmkrebs, wenn sie dafür eine genetische Prädisposition haben, sprich familiär, genetisch in der ein oder anderen Weise vorbelastet sind. Wenn dem nicht so ist, ist vor allem der Lebenswandel entscheidend, da Krebs in der Regel eine typische Alterserkrankung ist.
   
Durch Vorsorgeuntersuchungen sind die Erkrankungsrate bei älteren Menschen also zurück gegangen. Bei jungen Menschen steigt sie jedoch. 490 305 Patientendaten aus mehreren Studien sind retrospektiv ausgewertet worden. Für die Gruppe der 20-39jährigen ergab sich damit eine Erkrankungsrisikosteigerung von bis zu 2,4 % pro Jahr in den 80er und 90er Jahren. Wenn man die um 1990 herum Geborenen mit denen um 1950 Geborenen vergleicht, sei deren Risiko an Darmkrebs zu erkranken doppelt so hoch und an Rektumkarzinom zu erkranken gar 4 Mal so hoch.
   
Gemäß Deutschem Krebsforschungszentrum sind folgende Empfehlungen für das Erkrankungsrisiko relevant:
   
- Bewegen Sie sich regelmäßig. 

- Vermeiden Sie Übergewicht. 

- Achten Sie auf ausreichend Ballaststoffe, aus Getreideprodukten, Hülsenfrüchten und auch aus Gemüse. 

- Essen Sie wenig rotes Fleisch oder verarbeitete Fleischprodukte (etwa Wurst). 

- Meiden Sie Tabak. 

- Begrenzen Sie Ihren Alkoholkonsum. 

- Acetylsalicylsäure (ASS, "Aspirin)" und ihre chemischen Verwandten sollten nicht zur Darmkrebsvorbeugung eingenommen werden. Über Ausnahmen informiert der Arzt. 

- Auch Vitamin- oder Mineralstofftabletten als Nahrungsergänzungsmittel werden zur Vorbeugung nicht empfohlen. 

- Lassen Sie sich von Ihrem Arzt über "Krebsvorsorge" informieren: Ab dem Alter von 50 Jahren haben Sie die Möglichkeit, Früherkennungsuntersuchungen für Darmkrebs in Anspruch zu nehmen. 

- Gab es in Ihrer Familie schon Krebserkrankungen oder leiden Sie an einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung? Dann sprechen Sie mit Ihrem Arzt darüber, ob Früherkennungsuntersuchungen schon vor dem 50. Geburtstag sinnvoll wären. 
   
In Anbetracht dessen, dass 1/3 aller Darmkrebspatienten unter 50 sind rät die Studie hingegen dazu darüber nachzudenken, ob man nicht die Darmkrebsvorsorgeuntersuchung, die Darmspiegelung, bereits vor dem  Lebensjahr anbieten solle.- Ich rate dazu den Plan der Umweltministerin Barbara Hendricks umzusetzten, die Deutschen dazu zu kriegen ihren Fleischkonsum auf das von der DGE empfohlen Maß zu senken. Jedenfalls als Schritt in die richtige Richtung. Alles weitere machen wir dann...
   
Menü des Tages am 7. März 2017 
   
 ½ Gurke


Haferflocken mit Banane, Regenerat Imun, Haselnüsse, Kokosmehl, Carob und Granatapfel


Gemüsepfanne aus Vollkornnudeln, Zwiebel, Blumenkohl und Kichererbsen + Gewürze


1 Banane

Weißkohl-Kartoffel-Eintopf

1 kleine Orange


Ich bin ja ein großer Fan von Paranüssen, weil die so eine großartige Selenquelle sind. Selen ist zwar auch in Getreide reichlich enthalten – sollte es jedenfalls – jedoch sind die Böden in Deutschland so ausgelaugt, dass man sich auf Getreide als Selenquelle nicht unbedingt verlassen kann. Eine einzige Paranuss deckt jedoch bereits den Tagebedarf an Selen, welches ein tolles Antioxidanz ist.

Ein Leser hat mich jetzt auf seine Website, die ausschließlich der Paranuss gewidmet ist aufmerksam gemacht und mich gebeten diese zu teilen, so sie mir gefällt. Dabei wies er mich auch darauf hin, dass die Paranuss gar nicht als Nuss gilt sondern als Saat und damit generalisierte Nussallergiker damit wenig Probleme haben sollten, was ich noch nicht wusste.

Alles wissenswerte um die Paranuss gibt es daher jetzt auf der Seite paranussbaum.info. Schaut mal vorbei, wenn ihr euch nähere über die Paranuss informieren wollte.

Alles Liebe,

Silke

http://rausausderlustfalle.de/der-21-tage-foodplan.html


Dienstag, 7. März 2017

7 Tipps um Zero Waste zu verreisen // Zero Waste Woche 30

Sonntag, 5. März 2017

Plastik macht dick

Freitag, 3. März 2017

Plastik macht dick



Seit 30 Wochen beschäftige ich mich nun mit Zero Waste und muss leider sagen, dass meine Videos auf YouTube zum Thema Zero Waste nicht sonderlich gut an kommen. Ich nehme an, dass es den meisten Menschen so geht wie mir zuvor. Dass sie denken: "Aber es gibt doch Recycling, warum soll ich mich dann bemühen keinen Plastikmüll zu machen?" Das habe ich auch immer gedacht, bis ich darauf aufmerksam gemacht wurde, dass nicht jedes Plastik recycelt werden kann und dass, wenn es denn recycelt werden kann, dieses unglaublich viel Energie erfordert, welche natürlich auch wieder aus irgendwelchen Ressourcen gewonnen werden muss. Recycling ist mittlerweile eine Ausrede dafür so viel Müll machen zu können wie man will! - Und das geht eben nicht... - Gleichzeitig interessieren sich viele meiner Zuschauer zwar für Gesundheit und Abnehmen, aber dann nicht für die schädlichen Inhaltstoffe im Plastik. Und dann wird mir gesagt: "Zero Waste interessiert mich nicht!" - Vielleicht trägt dieser Beitrag dazu bei, dass Zero Waste dann doch noch interessiert.

DocCheck, die Wissensquelle für Medizinstudenten im Internet, welche kürzlich schon diesen brillanten Beitrag über Nutella und Krebs bzw. Fett und Metastasierung geschrieben hat, hat nun einen Beitrag veröffentlicht in welchem über eine Studie berichtet wird, welche zeigt, dass es einen Zusammenhang zwischen Übergewicht und Bisphenol A gibt. Sprich: Plastik macht fett.

BPA ist so ungefähr in allem enthalten, was aus Plastik ist, mal abgesehen von Babyflaschen. Da ist es mittlerweile verboten. Sonst ist BPA in Deutschland nicht verboten, anders als in Kanada oder Frankreich. Der Beitrag von DocCheck beschäftigt sich auch nicht nur mit den Studien sondern verlinkt auch einen sehr guten Videobeitrag des SWR, in welchem es darum geht, warum es so schwer zu sein scheint, ein Verbot von BPA durchzusetzen, obwohl klar ist, wie schädlich es ist. - Auch hier stehen wieder wirtschaftliche Interessen im Vordergrund und die Industrie, der es so angenehm ist diesen Stoff unter die Leute zu bringen. Zudem wird nochmal erwähnt, dass es nicht nur BPA gibt, sondern man derzeit bei ca. 500 Substanzen in Verbrauchsgütern nicht weiß wie schädlich diese sind und was sie genau anrichten bzw. welche Höchstmengen tollerierbar sind.

Über BPA weiß man hingegen eine Menge und diese neue Studie zeigt ziemlich konkret wie BPA und Übergewicht zusammenhängen.

BPA ist ein endokriner Disruptor, was bedeutet, es bringt das Hormonsystem aus dem Gleichgewicht. BPA verschlechtert scheinbar die Wirkung des Sättigungshormons Leptin und zwar dann, wenn die Mutter während des dritten Trimesters eine besonders hohe BPA Konzentration im Urin aufwies. Wenn das Kind nach der Geburt Kontakt zu BPA hat, zeigte sich später kein Übergewicht. Im Umkehrschluss hat also ein Verbot von BPA in Babyflaschen zumindest was Übergewicht betrifft keinen Effekt. - In Bezug auf Hodenkrebs und schlechte Spermienqualität hingegen sehr wohl. BPA kann auch den Zahnschmelz schädigen und das Risiko an Autismus zu erkranken erhöhen.

Somit wissen wir wenigstens so viel: Schwangere sollte ernsthaft über Zero Waste nachdenken, wenn sie nicht wollen, dass ihre Kinder, wenn sie in die Schule kommen, übergewichtig sind, weil ihr Sättigungshormon Leptin nicht mehr ausreichend funktioniert. Und auch wenn man kleine Kinder, besonders Jungs hat, sollte man Plastik so weit es geht vermeiden, wenn man nicht will, dass sie Hodenkrebs bekommen oder unfruchtbar werden. - Und ich nehme auch an, dass das Risiko an Autismus zu erkranken durch BPA größer ist als Autismus als Impfschaden zurück zu behalten. Die Wahrscheinlichkeit eines Impfschadens ist nämlich so gering, dass er nur 1 Impfling von 1 Mio betrifft.

In dem Artikel werden zwei Studien besprochen. Eine ist eine Kohortenstudie an Menschen, die andere eine experimentelle an Mäusen, an welchen sich zeigte, dass der Kontakt mit BPA in einer  von einer offiziellen Behörde als unbedenklich eingestuften Menge die Neurobiologie der Tiere dauerhaft veränderte, so dass sie auch als Erwachsene noch übergewichtig waren.

Die Wissenschaftler räumen ein, dass sich die Ergebnisse aus der Mäusestudie nicht eins zu eins auf den Menschen übertragen lassen, aber allein der Gedanke: Weil die Mutter während der Schwangerschaft zu viel BPA konsumiert hat, funktioniert dein Sättigungsmechanismus für den Rest des Lebens nicht und man bekommt Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen und alles was sonst noch so mit Übergewicht korreliert. - Erschreckender Gedanke!

Menü des Tages am 01. März 2017

Schwarzer Kaffee

Haferflocken mit Regenerat Immun, Haselnüssen, Kakao, Bananen, Tangerine


Linsen mit Knoblauch, Zucchini, Salz und Pfeffer


1 Banane


2 Scheiben Vollkornbrot mit Senf und Tomate


grüner Tee
Veganes Sushi bei MakiMaki 


Apfe-Birne-Melonen-Smoothie  



Ich war erstmals in Kölns neuem veganen Sushi Laden und war hingerissen! - Jemand, der nicht weiß, dass es vegan ist würde eigentlich nichts davon merken, außer er sucht explizit nach Fisch. - Den es natürlich nicht gibt. Aber die verschiedenen Sushis-Varianten sind so abwechslungsreich, dass man gar nicht auf die Idee kommt, nach Fisch zu suchen. Tatsächlich dachte ich, ich hätte sogar Fisch gefunden! - Ein Maki, dass so aussah als hätte es rohen Thunfisch als Inhalt. Es war dann aber nur rote Bete.

Also, wer in Köln wohnt, sollte da unbedingt mal hin! - Es gibt MakiMaki aber auch in Münster, Osnabrück und Dortmund. Schwer empfehlenswert!

Alles Liebe,

Silke


Tag nach der Oscar-Verleihung und Heimreise