Donnerstag, 30. Mai 2013

Warum wir uns nicht die Brust amputieren lassen müssen...

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Ich bin ein bisschen entsetzt, dass ich nur 60 Leser am Tag kriege, wenn ich den Post betitele mit "Was uns wirklich nährt". Bei "Brustamputation" 400 und bei "Debunking the Paleo Diet" gleich 800. Das Internetpublikum setzt die Prioritäten ganz klar falsch.

Ich bin kurz davor so wie Matt Monarch zu aggieren, der, um Zuschauer zu kriegen seine Videos betitelt mit "Why cooked Food ist better than Raw Food" oder "Forget Raw Food, do this". Dabei it er weiterhin nach eigner Aussage, seit 15 Jahren 100% roh und gedenkt auch nicht das zu ändern.

Muss man wirklich so auf die Sensationsknöpfer der Leser drücken?

Also, das Video von gestern hat sich wahrscheinlich kein Schwein angeschaut, dabei ist es die wahrscheinlich wichtigste Dokumentation die es deutschsprachig überhaupt über Essen und Krankheiten gibt.

Im Englischen gibt es das wunderbare Gabel statt Skalpell - Gesünder leben ohne Fleisch und Fat sick and nearly dead und 30 days raw von Gabriel Cousens. Eigentlich ist diese Doku aber noch besser weil ab Minute 23:37 einer der Autoren von Krebszellen mögen keine Himbeeren: Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen zu Wort kommt und zwar Prof, Dr. med Richard Béliveau von der Krebforschungszentrum in Montreal.

Alles, was man aus Krebszellen mögen keine Himbeeren: Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen lernt, sagt er schlussendlich in 4 Minuten dieses Films.

Pro Tag entarten 1 Mio Zellen im menschlichen Körper. Aus jeder dieser Zellen könnte theoretisch Krebs werden. Bei manchen Mensche passiert das aber nicht, da sie das richtige essen, so folgert Dr. Bélieveau.
Er hat Versuche gemacht mit Tumorzellen in einer Petrischale auf die er Pflanzenextrakte getröpfelt hat und die Tumorzellen sind geschrupft oder eingegangen.

Dann hat man Labortiere mit einem Extrakt aus Pflanzen gefüttert um zu schauen ob diese schützenden Stoffe auch den Verdauumgstrakt überwinden können. Das war der Fall! Die Tumore der Labortiere wuchsen nicht weiter oder schrumpften. Dr. Béliveau sagt, man müsse nicht etwa 5 Portionen Obst und Gemüse am Tag essen, wie von allen Gesundheitsorganisationen der Welt empfohlen, sondern 7-10 Portionen. Der Rest, also ob man darüber hinaus Fleisch oder Milchprodukte isst, scheint ziemlich egal zu sein. Otto Normalverbraucher esse ca. 120 g Obst und Gemüse am Tag. 400 g sollten es mindestens sein.

Ab Minute 28:40 kommt die Universität in Heidelberg zu Wort, die Bauchspeicheldrüsenkrebs mit Brokkoli behandelt, weil die herkömmliche Chemotherapie Krebsstammzellen nicht zerstören kann und der Krebs so immer wieder kommt. Brokkoli hingegen zerstört diese Stammzellen und wird beim aggressiven Bauchspeicheldrüsenkrebs eingesetzt!!! Brokkoli hätte Steve Jobs retten können. Oder Patrick Swayze!

Die Menschen müssen endlich realisieren wie absolut total und existenziell wichtig eine gute Ernährung dafür ist, dass wir bis ins hohe Alter gesund bleiben und nicht etwa mit 60 an Zivilisationkrankheiten sterben - so wie jetzt gerade die Darstellerin von Ekel Alfreds Tochter, Hildegard Krekel. Das muss nicht sein!

Hier also nochmal der Link zu "Was uns wirklich nährt" aka "Warum wir uns nicht die Brust amputieren lassen müssen"

Zudem macht das Leben viel mehr Spaß, wenn man sich optimaler Gesundheit erfreut. Der Unerschied zwischen nicht krank und gesund ist ebenso groß wie zwischen nicht krank und krank, finde ich. (mal kurz drüber nachdenken....;-)))

A propos Schauspieler die an Krebs sterben:

Ich war da gestern bei Dreharbeiten. Es hat Spaß gemacht, ich hab viel Geld verdient, alle waren nett, es gab Kaffee, Schokolade, Brötchen mit Wurst und Schinken, Knoppers, Corny Müsliriegel und Zigaretten.

Erstaunlicher Weise habe ich heute mein niedrigstes Gewicht seit Jahren nämlich 59,1 kg. Obwohl ich was von den oben erwähnten schlechten Sachen gegessen habe, habe ich mich gestern nicht satt gegessen. Vielleicht war ich auch deshalb nicht satt, weil in den Nahrungsmitteln keine Nährstoffe drin waren. Aber ich habe es aufgegeben an den 5 Drehtagen, die ich im Jahr so habe zu versuchen eine optimale Ernährung durchzuführen. Das geht nicht. Würde ich täglich drehen, würde ich mich mehr bemühen. So nicht.

Morgens gab's Frischkornbrei, abends Salat, dazwischen krebserregende Schauspielernahrung.

Schaut euch die Doku an. Es ist wichtig.
Leitet sie weiter, an alle Leute die ihr kennt, an alle Krebskranken die ihr kennt.
Das muss sich endlich rumsprechen!!!!
70% aller Krankheiten entstehen durch den Lebenswandel.
70% weniger Krankenkasse zahlen müssen wären fur mich 1620 € in Jahr. Urlaub!!!! Und ich zahlen noch relativ wenig Krankenkassenbeiträge, weil ich Künstler und Student bin!


Alles Liebe,

Silke

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Mittwoch, 29. Mai 2013

Was uns wirklich nährt....

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Ich hab heute nur wenig Zeit, weil ich recht früh zu Dreharbeiten muss.

Daher nur folgendes: Ich habe mörder-Muskelkater vom Ballenlaufen gestern und Sonntag, was mir zeigt wie faul ich eigentlich herrkömmlicherweise beim Laufen bin. Da muss ich unbedingt dran bleiben.

Das andere, was ich mitzuteieln habe ist dieser Link, den mir gestern eine Leserin geschickt hat:

Was und wirklich nährt

Er entstammt einer Fernsehsendung und steht jetzt noch in der ARD-Mediathek zur Verfügung. Und hier ist es zur Abwechslung mal ein deutscher Beitrag, der zu einer weitestgehend pflanzlichen Ernährung rät und dabei kommen einige Ärzte der berliner Charité zu Wort, eine der besten deutschen medizinischen Einrichtungen überhaupt. Must see!!!

Menü des Tages am 28. Mai 2013

Hafer, 6-Korn-Mischung, Banane, Kakao, Sojajoghurt, Orange, Zimt, Stevia, getrocknete Himbeeren


1 Riegel Ombar Goji
1 Grüntee

Vollkornbrot mit Rohtella

Salat in der Mensa mit Essig-Öl-Dressing (1 TL Öl)

Schoko-anti-Oxi-Riegel

Bananeneis!!!! mit Ombar Goji






Fruchtiger Chinakohlsalat aus Chinakohl, Orange, Paprika, Zwiebel, Sojajoghurt, Salz, Pfeffer, Balsamico und Stevia



Das Bananeneis ging so:

2 gefrorene Bananan
100 g Sojajoghurt
Stevia

Alles in den Bianco Puro 4 Blender geben und ca. 1 Minute pürieren.
Mit 1 Rippe Ombar Goji bestreuen.

War so geil, ich hoffe es wird jetzt Sommer!!!


Ich hab leider keine genauen Werte, da ich in der Mensa essen war...

Alles Liebe,

Silke

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Dienstag, 28. Mai 2013

Darf ich vorstellen?: Mein Bauch...

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So manch einer bekam nach meinem Post am Sonntag über straffe Haut, wohl einen ziemlich skurrilen Eindruck über meinem Körper, als ich mich darüber ausließ, dass meine Haut, nach 3 kg Gewichtsabnahme nicht so straff ist, wie ich sie gerne hätte und hat mir (mal wieder) dringend empfohlen Hühnchen zu essen. Zum einen, weil ich angeblich Muskeln verloren habe, zum anderen, weil Hühnchen die Haut straffe.

Daher dachte ich, stelle ich einfach mal vor: Meinen Bauch


Ich bin alles andere als ein Kraftsportler und ich mache nur 2 Mal die Woche ein Krafttraining und es ist auch nicht allzu umfangreich. Schließlich habe ich noch andere Dinge zu tun wie studieren und Geld verdienen und Kraftsport ist auch nicht so toll für die Psyche und das Gehirn wie Ausdauersport. Was ich gerne hätte ist, dass man noch ein bisschen mehr Bauchmuskeln sieht, aber da liegt noch ca. 1 kg Fett drum rum. 4 Päckchen Butter.

Ich hab den ganzen Winter damit verbracht Unterhautfettgewebe bei einer Leiche ab zu kratzen und ich kann definitiv zwischen Muskeln und Fett unterscheiden. Was ich verloren habe ist Fett, nicht Muskeln und dementsprechend muss sich die Haut der neuen Form erst anpassen.

Dass man auch mit veganer Ernährung ausreichend Eiweiß zu sich nehmen kann bezweifelt nicht mal der konservativste Ernährungsberater. Dass nicht alle Veganer genug Eiweiß aufnehmen ist mir auch klar. Dass man Fleisch essen muss um Muskeln aufzubauen ist ein ebenso großes Ammenmärchen, wie dass man vom Küssen schwanger wird.

Ich esse 1,2 g Eiweiß pro Körpergewicht täglich und mehr möchte ich auch nicht essen, da zu viel Eiweiß zu zu viel Harnstoff und damit zu Gicht führt. - Man kann sicherlich darüber diskutieren, ob B12, DHA oder EPA bei veganer Ernährung zu kurz kommt, aber sicher nicht ob Eiweiß zu kurz kommt. Eine ausgewogene vegan Ernährung mit Hülsenfrüchten, Vollkorngetreide und Gemüse liefert ausreichend Eiweiß und alle Aminosäuren. Bei Rohkost sieht das allerdings anders aus. Bei Obstrohkost nach Graham erst Recht.

Wenn ich mich hingegen dafür entscheiden würde tierisches Eiweiß zu essen, dann wäre es unter Garantie nicht Hühnchen, sondern wilder Fisch, möglichst roh, denn Fisch ist das einzige Tier dessen Verzehr keine katastrophalen Folgen für den Organismus hat. Er enthält Schwermetalle, ok, aber auch DHA und kann daher hin und wieder gegessen durchaus positiv sein. Hühnchen aber is not a health food. Es enthält Eiweiß, klar, aber es ist auch voll von gesättigten Fetten, enthält keine sekundären Pflanzenstoffe, kommt aus Käfighaltung und ist voll von Medikamenten und Hormomen

Ich hab überhaupt nichts dagegen, wenn jemand hin und wieder Hühnchen isst, weil er es einfach lecker finden, jeder hat so seine Laster, da stirbt auch keiner von, aber Hühnchen als gesundheitsförderndes Nahrungsmittel zu bezeichnen geht echt zu weit.

Und selbst wenn es in der Lage wäre Haut zu straffen würde ich es nicht essen, da meine Eitelkeit es mir nicht Wert ist, mein Risiko für Gicht, Demenz, Krebs, Herzerkrankungen und Diabetes zu steigern.

Wer daran zweifelt, dass man nur mit veganer Nahrung genug Eiweiß aufnehmen kann, dem möchte ich gern Karl Ess vorstellen. Karl Ess ist der "vegane Bodybuilder" und dreht regelmäßig YouTube-Videos in denen er Fitnesstipps gibt etc. Sehr interessant und empfehlenswert.

Auch diese Seite ist empfehlenswert: http://veganbodybuilding.com/ - Für die Englischsprachigen unter euch!

Menu des Tages am 27. Mai 2013

Nackhafer, Hirse, 6-Korn.Mischung, 'Apfel, Banane, Sojajoghurt, Stevia und Zimt
1 Grüntee
8 g Ombar Goji

Vollkornbrötchen mit Pizza Paté und Paprika
8 g Ombar Goji

Brokkoli mit Orange und Knoblauch nach Dr. Esselstyn


1 Kartoffel mit Barbeque-Sauce
Sojajoghurt mit Stevia

1/2 Vollkornbrötchen mit Rohtella


Sojajoghurt mit Stevia
2 TL Rohtella pur

Salat aus Blattsalat, Paprika, Möhre, Apfel, Sesam, Sellerie, Pfeffer, Salz, Sesamöl


Waren 1950 kcal, 83,3 g Eiweiß, was in Anbetracht meines Gewichts von 60 kg zu viel ist, nämlich 1,38 g pro kg Körpergewicht. Fett waren 26% und alle Nährstoffe, klar, außer B12 und D, waren ausreichend vorhanden. Auch Vitamin E, welches der Cronometer tatsächlich als Tagesbedarf 2 mg höher ansetzt als mein Biochemie Buch.

Darin las ich gestern über Vitamin E und es hieß, dass es eine tolle Antioxidans sei, dass es aber keine Vitamin-E-Mangelerscheinung oder sowas gäbe. Mein Omega 3:6 war 1:10 und damit ist klar: Wenn man genug Vitamin E verzehren will, muss man notgedrungen Sachen essen, die auch Omega 6 enthalten. Wenn man das mit Omega 3 wieder ausbügeln will, was man kann, muss man seine Fettprozente erhöhen und ich weiß nicht was besser bzw. schlechter ist: Mehr Fett oder ein besseres Omega 3:6-Verhältnis. Tja, schwere Frage. Ich hab keine Antwort.

Ach ja, dem Rohtella habe ich das ausreichende Vitamin E zu verdanken. Und es hat mit später immer wieder verführt. Man sollte natürlich nicht zu viel davon essen, aber es ist besser als jede andere Nuss-Nugat-Creme gerade weil es nicht die schädlichen gesättigten Fette enthält sondern viel Vitamin E:

Rohtella

30 g Mandelpüree
25 g Agavendicksaft (oder Honig, Ahornsirup, Reissirup, Kokossirup oder welchen Flüssigzucker man auch immer für den besten hält)
2 TL Kakaopulver
Prise Salz

Alles in ein kleines Glas geben und mit der Gabel verrühren. Superlecker und superschnell herzustellen.

Alles Liebe,

Silke

PS; Und weil der kleine Herr, der am Wochenende tatsächlich 400 g Hühnchen (Pute war es eigentlich) roh gegessen hat wohl mitspielen wollte, hier ein kleiner Nachtrag über seinen Bauch...;-)))



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Montag, 27. Mai 2013

Warum Kartoffeln nicht das perfekte Nahrungsmittel sind...

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Ich hab am Wochenende bei paar Videos geschaut von einer Veggiekonferenz bei der Dr. Esselstyn, Dr. Campbell, Rip Esselstyn und Dr. Barnard sprachen. Alles tolle Videos, über die ich die Tage auch noch was schreiben werden. Das Tolle an YouTube ist ja, dass es einem direkt Vorschläge macht zu Videos, die einen noch interessieren könnten und dabei war dieses: Potatoes: The perfect food - John McDougall MD



Darin erzählt Dr. McDougall, dass Kartoffeln das perfekte Nahrungsmittel seien und beruft sich auf ein uraltes Experiment aus den 20er oder 30er Jahren wo ein Mann und eine Frau, die sportlich sehr aktive waren, eine reine Kartoffeldiät über mehrere Monate gemacht haben. Sie wurden von Ärzten untersucht und waren wohl bester Gesundheit..

Ich habe ein Netz Kartoffeln, Biokartoffeln, geschenkt bekommen und ich mag sie auch sehr gerne. Also habe ich für gestern ein paar von ihnen vorgekocht und sie mittags in eine Gemüsepfanne gegeben und abends in meinen Salat.

Mit Entsetzten durfte ich am Ende des Tages feststellen, dass mein Eisen nur bei 77% der Tagesdosis lag. Eisen macht mir sonst nie Probleme! Alle Tage zuvor war mein Eisen bei über 100% der empfohlenen Tagesdosis. Das einzige was ich gestern anders gemacht habe, als an den Tagen zuvor, war das Essen von Kartoffeln und wenn da schon mein Eisen zu niedrig ist, wie wäre es dann wohl bei einer Ernährung, die ausschließlich aus Kartoffeln besteht? In den 20er/30er Jahren waren die medizinischen Untersuchungsmethoden noch nicht so ausgefeilt, wie sie heute sind und ich gehe davon aus, dass einfach nicht genau genug untersucht wurde, bei diesem Experiment.

Um nur mit Kartoffeln den Tagesbedarf an Eisen zu decken muss man sage und schreibe 6733 g also 6,7 kg essen. Und ich betrachte dabei nur einen Nährstoff, nämlich das Eisen. Wenn ich andere Stärke in meinen Salat gebe, Topinambur, Gerste oder Hirse, kommt es nicht zu einer zu geringen Eisenaufnahme.

Nun ist Eisen natürlich sehr wichtig, wichtig für die Blutbildung, für die Erythrozyten, die wiederum wichtig sind um den Körper ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen. Was mache ich denn nun um das Netz Kartoffeln aufessen zu können und dennoch ausreichend Eisen zu essen? Brokkoli dazu nehmen? Nur in einer Mahlzeit Kartoffeln essen und in der anderen besser Hülsenfrüchte?

Jedenfalls stelle ich mal wieder fest, dass McDougall einfach nicht meins ist. Er erzählt zu viele Sachen mit denen man in die Irre gehen kann. Ähnlich wie Graham.
Esselstyn und Barnard sind das wirklich plausibler.

Menü des Tages am 26. Mai 2013

Gekeimter Nackthafer, Braunhirse, Hanfprotein, Orange, Banane, Sojajoghurt, Zimt und Stevia
1 Grüntee

Banane mit Sojajoghurt, Vanille und Stevia
1 Kartoffel mit Barbeque-Sauce

Gemüsepfanne mit Pfifferlingen, Paprika, Möhre, Zwiebeln, Kartoffel, Salz, Pfeffer, Oliventapenade und Ingwer



1/2 Banane, getrocknet
2 Riegel Ombar Goji

koffeinfreier Soja-Latte Macchiato

Salat aus Blattsalat, Paprika, Apfel, Sellerie, Kartoffel, Zwiebel, Walnussöl, Salz, Pfeffer, Balsamico, Minze


2 Paranüsse
2 Ingwertee mit Stevia

Ich war joggen, aber es war kein Spaß. Die ganze Stunde hat es geregnet und mir war zu kalt. Ich bin dennoch froh, dass ich es gewagt habe. Um mich vom schrecklichen Wetter abzulenken, habe ich an meinem Laufstil gearbeit und mit Ballenlauf experimentiert, was zum einen mehr Kalorien verbrennt, zum anderen aber auch auf die Oberschenkel-, Po- und untere Bauchmuskulatur wirkt. Es ist auch viel anstrengender als normales Laufen und ich habe es nicht eine ganze Stunde ausgehalten. Aber ich denke es ist eine gute Sache daran weiter zu arbeiten, denn so ist die mit Sport verbrachte Zeit einfach effizienter genutzt.

Waren gestern 1925 kcal, 74,2 Eiweiß, 24,4% Fett. Wie gesagt war Eisen etwas zu wenig, Methionin war etwas zu wenig, Lysin war etwas zu wenig und auch das Vitamin E mal wieder. Ich denke ich muss heute Brokkoli kaufen. Verdammten Kartoffeln aber auch....

Alles Liebe,

Silke

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Sonntag, 26. Mai 2013

Straffe Haut...

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Was zum Thema Diäten in den Massenmedien irgendwie immer unterschlagen wird und was mich momentan ziemlich beschäftigt ist das Thema Haut. Die Medien suggerieren einem, dass man jederzeit zu- und abnehmen könnte ohne, dass man irgendwelche Spuren sehen würde. Zunehmen und Abnehmen hinterlässt aber Spuren nämlich Dehnungstreifen und schlaffe Haut. Mal völlig abgesehen davon, dass die meisten Leute es eh nicht schaffen dauerhaft abzunehmen, nimmt die Haut Schaden und irgendwann hat man dann Fett mit Dehnungstreifen. Oder man bleibt ein paar Kilo unter seinem Maximalgewicht und die Haut hängt. Man ist einfach nicht straff.

Bei meinem Pflegepraktikum im Krankenhaus wurde ein Patient eingeliefert wegen eines künstlichen Kniegelenks, der sage und schreibe 150 kg wog. Wir brauchten ein extra Adipositas-Bett für ihn. Aber meine Güte, der war straff! Sein Bauch sah aus wie eine riesige Silikonbrust und seine Beine wie ein perfekt geschnürtes Korsett. Sobald er aber 20 kg abnimmt wird das ganze problematisch, denn dann hängts und früher oder später wird ihm jemand sagen, dass er abnehmen MUSS. Wegen Herzproblemen, wegen Diabetes und last but not least, weil ein Knie bereits kaputt ist und wer weiß wie stabil das künstliche Knie ist.

Aber zurück zum Straffen: Mir fällt es auf, selbst wenn ich nur 3 kg abnehme, dass mein Haut hängt und ich frage mich, wie ich sie wieder straff kriege.

2 Möglichkeiten: Den Bereich, wo vorher das Fett war mit Muskeln füllen.
Zweite Möglichkeit: irgendwas drauf schmieren und gleichzeitig optimal essen.

Mein Höchstgewicht war 80 kg vor über 20 Jahren. Da ich nicht so viel überschüssige Haut habe, dass man damit 20 kg Fett überdecken könnte, gehe ich davon aus, dass sich die Haut grundsätzlich den körperlichen Gegebenheiten anpassen kann. Was ich nicht weiß ist, wie lange das dauert und ich nehme auch an, dass die Haut das nicht macht, wenn noch Gewichtsschwankungen passieren. Die Haut ist wie die Krankenkasse, welche bei Menschen, die sehr viel abgenommen haben, eine operative Entfernung überschüssiger Haut bezahlt, aber nur dann, wenn sie ihr Gewicht über einen gewissen. vorbestimmten Zeitraum halten. Leider weiß ich nicht, welchen Zeitraum mir die Haut gibt und so heißt es ausprobieren.

Seit ich wieder regelmäßig Joggen gehe, was wirklich besser für die Beseitigung meines Unistress ist und gerade unbedingt dann gemacht werden sollte, wenn man viel Stress hat, habe ich auch daran gedacht vor dem Duschen regelmäßig die Haut trocken zu bürsten. Was sie zwar sehr zart macht und gut für die Lymphe ist, aber Hautstraffung habe ich dadurch noch nicht feststellen können.

Also habe ich mal zu "härteren" Sachen gegriffen und mir am Freitag Bodylotion von Weleda mit Granatapfel gekauft aus mehreren Gründen:

- Weleda ist so teuer, dass es gut sein MUSS
- Weleda ist eine gute, antroposophische Firma
- Granatapfel fängt freie Radikale
- Die Granatapfelserie von Weleda ist vegan

Ach, zum Tfreihema freie Radikale: In meinem Biochemie-Buch steht, freie Radikale greifen auch die DNA an und können über diesen Weg zu Krebs führen. Also schön Radikalenfänger essen!!!

Außerdem habe ich Bi-Oil gekauft, was nicht bio ist, aber es verspricht bei 3 monatiger Anwendung Dehnungstreifen zu mildern und, sollte man gerade schwanger sein, bei regelmäßiger Anwendung auch davor zu schützen. Das ist wahrscheinlich gut zu wissen.

Resultate werde ich wohl, wenn überhaupt, erst in ein paar Wochen sehen und auch dann sind sie nicht notwendigerweise auf die Produkte zurück zu führen.

Menü des Tages am 25. Mai 2013

Hafermüsli mit Orangen und Dattel (nächste Woche im Newsletter)

2 Grüntee

1/2 Vollkornbrötchen mit Pizza Paté und Paprika


2 Datteln
15 g Mandeln

Penne mit Brokkoli, Lauch, Paprika, Sellerie Sojasauce, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Oliventapenade

1 Banane

Fertigsmoothie Acerola aus dem Bioladen
1 Möhre
Salat aus Blattsalat, Apfel, Paprika, Minze, Zwiebel, Sellerie, Möhre, Walnussöl, Salz, Pfeffer, Balsamico


10 g Vanille-Kokos-Mandeln

Die Vanille-Kokos-Mandeln haben mich gestern Abend ganz schlimm verführt und so kam es, dass ich bei 2002 kcal gelandet bin, aber ein ziemlich gutes Endresultat hatte. Mehr Kalorien zu essen bringt auch mehr Nährstoffe mit sich. Und mehr Kalorien kann man Essen, wenn man auch Sport treibt.

Darüber, dass Sport auch vor Krebs schützt, hat Anni gestern geschrieben!!!

Bei 20,3 % Fett waren alle Nährstoffe ausreichend vorhanden.

Ich habe Mittagsschlaf gemacht, weil ich die letzten Ferientage gerade dazu nutze den Grüntee runter zu schrauben um ausreichend schlafen zu können und dadurch entsprechend besser Denken zu können und stressfreier zu sein.

Hat auch sofort geholfen, das Lernen ging gleich viel leichter von der Hand. - Auch wenn ich mich ärgere, dass ich dadurch 2 Stunden Zeit verloren habe, so muss ich mir doch sagen, dass 2 Stunden Lernen ohne das man irgendwas davon in der Lage ist aufzunehmen, auch nichts bringt.

Drückt mir die Daumen, dass gleich noch Sonne raus kommt. Ich will joggen gehen!

Alles Liebe,

Silke

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Samstag, 25. Mai 2013

Acrylamid...

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Ich hab lange, lange gesucht um eine halbwegs plausible Antwort darauf zu finden, was an Vollkornbrot schlecht sein könnte und finde diese ist die einzig halbwegs plausible. Brian Clement erwähnt in diesem Video, dass bei trockener Hitze von über 130° in Getreide Acrylamid entsteht. Wie ihr wisst wird Brot bei ca. 220°C gebacken.



Aber so leicht ist es dann scheinbar doch wieder nicht, denn ich habe Acrylamid dann natürlich auch gleich in Wikipedia eingegeben wo es heißt:

"Acrylamid ist seit April 2002 in den Schlagzeilen, nachdem es bereits im Jahre 1999 von schwedischen Wissenschaftlern in verschiedenen Lebensmitteln (insbesondere in stärkehaltigen und stark erhitzten Lebensmitteln wie Pommes frites) gefunden wurde.[7] Einer Studie der Medizinischen Hochschule Hannover zufolge wurde nur bei Personen, die mehrmals pro Woche Pommes frites oder Kartoffelchips essen, ein erhöhter Acrylamidspiegel im Blut festgestellt. Dieser sei jedoch „gering und aus wissenschaftlicher Sicht nicht signifikant.“ Dafür waren Raucher deutlich höher belastet. Aus den Ergebnissen wurde gefolgert, dass nicht nur die Ernährung, sondern "möglicherweise auch körpereigene Abbauprozesse von Proteinen dazu beitragen, dass Acrylamid in unseren Blutkreislauf gelangt."

"Es entsteht in der Maillard-Reaktion bei Überhitzung von Stärke, insbesondere beim Backen, Braten, Rösten, Grillen und Frittieren. Der wichtigste Ausgangsstoff für Acrylamid in Lebensmitteln ist die Aminosäure Asparagin, die vor allem in Kartoffeln und in Getreide vorkommt. Gefördert wird die Acrylamidbildung durch Zucker wie Fructose und Glucose.[8] Bei der Herstellung von Brot und Pommes frites entstehen durch die Maillard-Reaktion hohe Mengen an Acrylamid. Besonders viel Acrylamid entsteht, wenn kartoffel- und getreidehaltige Lebensmittel trocken über 180 °C erhitzt werden. Die Acrylamidbildung beginnt allerdings bereits bei 120 °C, steigt jedoch bei 170–180 °C sprunghaft an. Hierbei reicht auch eine dünne, trockene Schicht, beispielsweise die gebräunte Oberfläche von Pommes frites oder eine Brotkruste. Und so enthalten alle Brote, Knäckebrot, Pommes frites, Kartoffelchips, aber auch Kaffee teilweise hohe Mengen an Acrylamid. Für die Kartoffel ist zu beachten, dass eine Lagerung unter 8 °C bezüglich Acrylamid fördernd wirkt; Bei Lagertemperaturen von 4 °C steigt der Gehalt an Fructose stark an, was beim Braten und Frittieren zu höherer Acrylamidbildung führt."

Darüber hinaus wurde beim Menschen noch nicht nachgewiesen, dass Acrylamid überhaupt krebserregend ist:

"Beim Menschen fehlen bislang klare epidemiologische Ergebnisse. Die Einordnung als krebserregend basiert auf Untersuchungen mit hohen Acrylamiddosen an Ratten und Mäusen. Neuere Studien fanden kein erhöhtes Krebsrisiko ("no measurable impact"), das Darmkrebsrisiko nahm mit zunehmenden Acrylamidgehalten in der Nahrung sogar ab.[5] Hierbei ist zudem zu beachten, dass nur in die Blutbahn gelangtes Acrylamid relevant ist; Neuere Studien legen nahe, dass die Aufnahme von Acrylamid mit der Nahrung kaum zu einem erhöhten Blutspiegel führt.[6]"

"Will man auf die trockene Erhitzung von Lebensmitteln nicht verzichten (→ Rohkost), ist eine gänzlich acrylamidfreie Ernährung momentan technisch nicht möglich. Ein Grenzwert wurde aufgrund der noch nicht ausreichenden Erkenntnisse zur gesundheitlichen Wirkung bislang für Lebensmittel nicht festgesetzt. Es werden jedoch jährlich Signalwerte durch das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ermittelt, auf deren Grundlage die zuständigen Behörden der Bundesländer mit Herstellern besonders hoch belasteter Produkte in einen Dialog zur Minimierung der Werte treten. Beispielsweise bei Kartoffelchips beträgt dieser Signalwert 1.000 Mikrogramm pro Kilogramm. In einem Test der Zeitschrift Ökotest lag von 28 getesteten Produkten eines über dem Signalwert für Acrylamid.[9]"


Was sagt uns das wirklich? - Gar nichts. Außer, dass man nicht mehrfach die Woche Chips oder Pommes essen sollte. Ich hab natürlich sofort an Essener Brot gedacht und hab versucht der Frage nachzugehen, bei welchen Temperaturen das den gebacken wird. Also, das abgepackte bei uns im Bioladen und das von der Bioladenbäckerei. Habe aber keine Antwort gefunden.  Auch mit der Leiterin der Bioladenbäckerei habe ich gesprochen die mir erzählte, dass auch das Essener Brot, was sie dort anbieten bei 200°C gebacken würde. Allerdings sei es auch so, dass Brot im Inneren wohl nie heißer als 92°C würde was darauf schließen läßt, dass Acrylamid besonders in der Kruste vor kommt da es nur da heiß und trocken ist.

Es gibt allerdings mehrere Rezepte von getrocknetem Essener Brot oder auch Brot, welches nur bei 80-120^C gebacken wird z.B. im Buch von Dr. John Switzer: Switzer, J: Dr. Switzers Heilkräftige Wildkräuter-Vitalkost-

Nichts desto trotz hat mich das wieder gefuchst und ich habe ein Essener Brot Rezept rausgesucht was ich die Tage machen werde, auch wenn Essener Brot doch nicht wirklich mit richtigem Brot vergleichbar ist. Wahrscheinlich genau wegen der Röststoffe, die da entstehen.

Ich finde es unglaublich faszinierend, dass wir so unglaublich viel über die Biochemie des menschlichen Körpers wissen, so wahnsinnig viel, dass die Biochemie-Bücher die dicksten sind, die ich jemals im Studium in der Hand gehabt habe, und dann gleichzeitig doch so vieles so unklar ist.


Weitere Infos zu Acrylamid auch hier: http://german.acrylamidefacts.org

Menu des Tages am 23. Mai

Haferflocken, Braunhirse, Hanfprotein, Orange, Banane, Sojajoghurt, Zimt
10 g Pacari raw 70%
3 Grüntee

Banane mit Hanfsahne und Reissirup
Sojajoghurt mit Vanille und Hanfprotein
4 Datteln
2 Paranüsse

Salat aus Blattsalat, Paprika, Apfel, Knoblauch, Sprossen, gekochter Topinambur, 1 TL Walnussöl, Salz, Pfeffer, Balsamico und 5 g Leinsamen


Kohlrabi mit Bananentunke


Vollkornbrot mit Linsen-Curry-Aufstrich und Paprika


Salat aus Blattsalat, Apfel, Sellerie, Sprossen, Möhre, Knoblauch, Paprika, Walnusöl, Balsamico, Salz, Pfeffer


Menu des Tages am 24. Mai


Hafer, Braunhirse, Hanfprotein, Orange, Banane, Zimt, Sojajoghurt, Stevia
3 Grüntee

Schoko-anti-Oxi-Riegel
1 Feige, 1 Apricose - getrockent

Pizza Paté

Brot mit Pizza Paté, roh und Paprika Sojajoghurt mit Banane, Vanillepulver und Stevia


2 Paranüsse

Salat aus Blattsalat. Spinat, Apfel, Möhre, Paprika, Sprossen, Knoblauch. gekochter Topinambur, Salz, Pfeffer, Grünkohlchips, Sellerie, Walnussöl, Balsamico

Gemüsepfanne aus Topinambur, Lauch, Paprika, Sellerie, 1/2 TL Kokosöl, Salz, Pfeffer, Sojasauce, Curry


Sojajoghurt mit Vanille und Stevia

Der gestrige Tag war ziemlich optimal. Da ich Sojajoghurt immer selber mache und dabei meistens Sojamilch mit Kalzim verwende ist mein Kalziumbedarf optimal abgedeckt. Nach DGE und WHO Richtlinien, wobei ich eigentlich mehr den WHO Kriterien zustimme. Vitamin E war gestern auch bei 75% was an der Pizza Paté und dem Riegel lag, die beide Mandeln enthalten. Vitamin A durch die Möhre im Salat auch über 100%. Gesamtfett war 23,1%. Gesättigte 40% Omega 3:6 war 1:4. 1931 kcal

Das war so ungefähr das, was ich einen perfekten Tag nenne. Ach ja, mein Gewicht ist heute bei 60 kg, 1,5 kg weniger als am Mittwoch, nach 2 Tagen Pfingstfestlichkeiten. Da in nächster Zeit keine großen Essen anstehen bin ich gespannt ob ich mit 1950 kcal auch auf 58 kg runter rutschen kann. Ehrlich, was ist noch mal so schwer am abnehmen?;-)

Naja, schwer war es am Donnerstag mich zum Joggen nach draußen zu bewegen, denn es hat geschüttet! Und gerade, als ich mich damit abgefunden hatte, dass ich das Joggen schwänzen werde, hörte es auf. Ich bin dann doch noch für 30 Minuten raus gegangen und war sehr froh, dass ich den inneren Schweinehund überwunden hatte.

Alles Liebe,

Silke

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Donnerstag, 23. Mai 2013

Arzte und Patienten...

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Dieses Bild geisterte auf Facebook rum innerhalb der alternativen Gesundheitsszene und grundsätzlich habe ich auch immer gedacht, genau so sei das. Bevor ich mich in der nicht-alternativen Gesundheitsszene befand.

So ist das nicht, es ist noch anders, es ist differenzierter, tatsächlich haben weder Ärzte noch Patienten Interesse an Ernährung. Punkt. Ausnahmen bestätigen die Regel. Sie gehen zwar davon aus, dass es Substanzen gibt, die man schlucken kann, die dann Krankheiten weg machen, aber, dass das schnöde Essen das auch kann, sehen sie nicht.

Tatsächlich stimmt auch das so nicht. Medikamente machen nur Symptome weg, Essen macht Ursachen weg.

Ich habe gestern meine neue Patientin zum erstan Mal aufgesucht. Sie ist mittleren Alters und schluckt 14 Medikamente, darunter ein Cholesterinsenker und ein Medikament für Diabetes II. Ich habe ihr versucht nah zu bringen, dass es immer besser sei so wenig Medikamente wie möglich zu nehmen, da alles, was eine Wirkung hat, auch eine Nebenwirkung hat. Am Cholesterin und am Diabetes könne sie mit der Ernährung drehen wenn sie wolle. - Wollte sie jedoch nicht, da sie sonst schon nichts mehr im Leben habe.

Ich bin erst im 4. Semster aber ich bin das jetzt schon leid. So nehmen die Patienten sich die Möglichkeit gesund zu werden und mir die Möglichkeit sie gesund zu machen. Ich werde entweder Ernährungsmediziner, Medizinjournalist oder gehe in die Forschung. Als ganz normaler Arzt werde ich nichts. Nur gefrustet. Das ist der eine Punkt. Was mich daran noch ärgert ist das Krankenkassensystem, denn diese Scheuklappenmenthalität geht zu lasten der Volkswirtschaft. Und dann sehe ich paralle dazu, immer meine Facebookfreunde jammern, wenn sie krank sind. Irrsinn, da alles...

Aber es gibt die rühmlichen Ausnahmen an Ärzten. Dr.med Ernst Walter Henrich hat dieses Video von Dr. Michael Greger MD gepostet, wie man Brustkrebs und Krebs im Allgemeinen vermeidet. Schlussendlich mit den paar Maßnahme, die auch das Immunsystem stärken. Er hat alles mit Studien belegt. Eine Studie die besagt, dass 14000 Krebsfälle verursacht wurden durch den mangelhaften Verzehr von Obst und Gemüse. Er sagt, wenn es irgendeine Substanz gäbe, die 14000 Krebsfälle verursacht hätte, würde der Verbraucherschutz sie sofort verbieten. Bei Obst und Gemüse ist das nicht so. Er sagt ebenfalls eine junge Frau könne durch entsprechende Maßnahmen ihr Brustkrebsrisiko um 50% senken, eine ältere Frau sogar um 80%. Zudem sagt er auf welche Krebsarten noch Einfluss genommen werden kann und rät dazu Alkohol ebenfalls zu meiden, außer Rotwein, der wahrscheinlich keinerlei Krebsrisiko birgt. Auch wieder aufgrund der sekundären Pflanzenstoffe. Seht selbst:



Menu des Tages am 22. Mai

Haferflocken, Braunhirse, Hanfprotein, Sojajoghurt, Orange, Banane, Zimt, Rosinen
10 g Pacari raw 70%
3 Grüntee

Schoko-anti-Oxi-Riegel

Salat aus Eisbergsalat, Paprika, Apfel, Sellerie, Gomasio, Grünkohlchips, Balsamicoessig, Gerste, Walnussöl, Salz, Pfeffer


Grüntee

Capucchino
Banane mit Sojajoghurt

Sojade Himbeer
125 g Vollkornbrot mit Curry-Linsen-Aufstrich und Paprika
Salat mit Erdbeer-Sojajoghurt-Dressing
1 Paranuss

Den Capucchino am Nachmittag hatte mir meine Patientin angeboten mit der ich mich bei ihr zuhause getroffen habe. Ich muss zu meiner Schande gestehen, der war instant und ich war zu dämich ihn abzulehnen, oder zu gefallsüchtig. Es war immerhin das erste Mal, dass ich sie traf und es war kalt und ich hatte Lust auf ein Heißgetränk. Tee wäre weitaus besser gewesen.

Da mein Acaipulver gerade aus ist, dachte ich teste ich mal ob man auch einfach ganze Beeren, in dem Fall Erdbeeren, in Sojajoghurt püriere und so abschmecke wie das Acai-Dressing. Geht auch. Nicht ganz so gut, aber immerhin.

Mein Gewicht ist seit gestern um 600 g gefallen und ich habe 1942 kcal verzehrt. 24,4% Fett aber Vitamin A und E waren zu wenig, Gut, E habe ich am Wochenende reichlich in Form von Mandeln gegessen, aber für Vitamin A lohnt es sich doch täglich eine Möhre zu verzehren.

Ansonsten sehe ich gerade wieder meine Aufgabe darin Aufput schmittel wegzulassen. Weil ich gestern gepostet habe, wie wichtig Schlaf ist. Ich frage mich wie viele Menschen wohl nur deshalb Krebs kriegen, weil sie stets auf Kaffee sind und nicht ausreichend schlafen und dabei noch viel Stress haben....

Alles Liebe,

Silke

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Mittwoch, 22. Mai 2013

Feste und Immunsysteme....

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2 uneingeschränkte Fresstage liegen hinter mir...Also solche ohne Kalorienlimit. Sonntag Abend gab es eine Menge Alkohol, Montag war moderat, gerade wegen des Alkohols, Dienstag wurde vegan gegrillt. Also ich vegan, mein Vater mit Wurst. Ich konnte ihn aber überreden ein Stück Wheaty Steak zu probieren und es sitmmte zu, dass es wie Fleisch schmeckt, wenn auch wie sehr mageres Fleisch.

Zudem habe ich ausgetrestet ob es vielleicht sinnvoll ist Mandelpüree statt Butter oder Margarine auf Brot zu streichen und das ist es absolut. Butter = gesättigte Fette, Margarine = Transfette. Alles beides ganz böse für's Herz. Mandeln sind toll für's Herz und funktionieren gut als Brotaufstrich. Senf, wie Barnard vorschlägt ist zwar auch gut, Avocado ist auch eine Alternative, aber doch eher für herzhafte Brote, weniger für süße.

Die Waage zeigte heute früh 61,5 kg ab also quasi 1,8 kg mehr. Ich gestehe, ich habe nach sowas Schiß die Waage zu besteigen und ich habe auch ein schlechtes Gewissen. Allerdings denke ich auch, dass das absolut nicht angebracht ist, denn es ist immer mal normal, dass man an einzelnen Tagen zu viel isst. Es darf nur nicht dauernd passieren. Zumal ich mich gestern sogar zum Joggen aufgerafft habe und zumal ich glaube, dass das meiste einfach Organfülle ist.

Unterweg habe ich mir alles über Gene, was in meinem Biochemie-Buch steht durchgelesen und da wurde alles bestätigt, dass in diesem Fit for Fun Artikel stand. Gene können durch Methylierung ausgeschaltet werden. Manche Tumorzellen machen sich sowas zu nutze, und schalten Tumor-Unterdückungsgene aus. Methylierung kann aber auch Krankheitsgene ausschalten. Außerdem frage ich mich gerade ob man, wenn jemand ein besonderes Krebsgen trägt man auch testet ob er gewisse Anti-Tumor Proteine wie das P53 im Körper hat oder nicht. Und ob diese funktionstüchtig sind. Und ich finde es faszinierend dass die popeligen kleinen T-Lymphozyten, die im Thymus gebildet werden, Viren genau so bekämpfen können wie Tumorzellen. Ich denke je seltener man sich einen Virus einfängt, sprich krank wird, desto geringer ist auch die Wahrscheinlichkeit Krebs zu kriegen.

Was das Biochemie-Buch auch sagte war, dass eine einzige Mutation in einer Zelle nie ausreiche um einen Tumor entstehen zu lassen. Es seien immer mehrere. Wie degeneriert muss ein Körper sein, wenn mehrere Abwehmechanismen versagen und mehrere Mutationen in einer Zelllinie auftreten und der Körper die entarteten Zellen nicht aus dem Verkehr zieht? Ich habe keine Antworten. Krebs ist zu kompliziert. Klar ist aber, dass die Abwehrmechanismen des Körper bei Krebs versagen.

Zum Thema Immunsystem sagt Wikipedia folgendes:

"Ein gesundes und kräftiges Immunsystem kann Menschen dabei helfen, diverse Krankheitserreger zu bekämpfen und manchmal damit auch einen Krankheitsausbruch zu verhindern oder Krankheitssymptome zu mildern, beziehungsweise den Krankheitsverlauf zu verkürzen. Als Grundlage für ein gesundes Immunsystem gelten eine ausgewogene Ernährung des Menschen, die alle für den Organismus notwendigen Stoffe wie beispielsweise Mineralstoffe (besonders Eisen, Zink und Selen) und Vitamine enthält, und ausreichend Schlaf;[15] des Weiteren sollte lange andauernder (chronischer) Stress vermieden werden.[16] Als geeignete Maßnahmen zur Steigerung der Immunfunktion gelten regelmäßige Bewegung, insbesondere sportliches Ausdauertraining,[17] sowie regelmäßige Abhärtung, zum Beispiel durch Saunieren und Anwendung von Kneippschen Güssen.[18] Auch Heilfasten wird als Möglichkeit bezeichnet, das Immunsystem zu stärken, dies ist jedoch umstritten. Psychotherapeutische Verfahren, insbesondere Methoden zur Stressbewältigung können die Immunabwehr stärken. Die klinische Hypnotherapie hat suggestive Methoden zur Unterstützung des allgemeinen Immunsystems sowie zur Behandlung einzelner Immunerkrankungen entwickelt.[19]"

Ergänzend wird auf die immununterstützende Wirkung des Sonnenlichts hingewiesen.

Alles Liebe,

Silke

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Sonntag, 19. Mai 2013

Epigenetik...

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Angelina sei Dank, bin ich jetzt auf einen völlig neuen, hochinteressanten Bereich gestoßen: Epigenetik.

Epigenetik ist ein relativ neues Forschungsgebiet und beschäftigt sich mit allem, was an Biochemie sonst noch "um" die Gene drum herum passiert, daher die griechische Vorsilbe "epi".- Bisher konnte ich in Biochemie allem was mit Nucleotiden, Nucleosiden und Nucleinsäuren zusammen hängt, nicht sonderlich viel abgewinnen, weil es so wenig mit Essen zu tun hat. Mit Epigenetik könnt sich das ändern.

Dabei geht es darum, wie Gene an und ausgeschaltet werden können indem sich irgendein Molekül, gesprochen wird hier meistens von einer Methylgruppe, also einem Kohlenstoffatom mit 3 Wasserstoffatomen, an ein Gen anlagert und damit dafür sorgt, dass es bei der Proteinbiosynthese nicht abgelesen wird. Heißt so viel wie: Das Gen bleibt so wie es ist vorhanden, aber es hat keine Auswirkungen auf den Körper.

Ob ein Gen also eine Krankheit erzeugt hängt weniger von dem Gen selbst ab, sondern was um es drum herum passiert: Was wir Essen, ob wir Stress haben, ob wir Sport treiben und was wir denken. - Ich glaube kaum, dass die Epigenetik bereits so konkret forscht, dass man sagen kann, dies und das Lebensmittel methyliert dies und das Gen. Wahrscheinlich ist das auch nicht möglich, denn bei Krankheiten ist es auch fast nie so konkret. Was man aber weiß ist, dass sekundäre Pflanzenstoffe hier die entscheidene Rolle spielen.

In der Fit for Fun war ein Artikel dazu, der auch im Netz ist, in welchem das alles leicht verständlich erklärt ist. Auch ein Buch eines Neurobiologen aus Freiburg wird darin zittiert, was ich jetzt unbedingt lesen möchte.Das Gedächtnis des Körpers: Wie Beziehungen und Lebensstile unsere Gene steuern Tatsächlich hat der Autor ne ganze Latte Bücher geschrieben, die alle hochinteressant zu sein scheinen.

Aber wo wir bei sekundären Pflanzenstoffen sind, sind wir reinzufällig auch wieder bei Krebszellen mögen keine Himbeeren: Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen. Derzeit schätzt die Wissenschaft, dass es etwa 100 000 sekundäre Pflanzenstoffe gibt. 200 davon sind bisher erst entdeckt. So weit ich informiert bin schützen alle 200 vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Man muss mal hochrechnen, wie viele weitere unentdeckte sekundäre Pflanzenstoffe es gibt, die das selbe können!

Ich habe noch nie von einem tierischen Stoff gehört, der vor Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen kann. Und da Krebs und auch Herz-Kreislauf-Erkrankungen schlussendlich Krankheiten sind, die auf einem miesen Abwehrsystem beruhen, helfen exakt die selben Stoffe die davor schützen auch, eine Erkältung oder Grippe vorzubeugen.

Und deshalb ist für Menschen eine weitestgehend pflanzliche Ernährung optimal. Oder wie sagte einer meiner Professoren:

"Das heißt nicht, dass jeder jetzt Vegetarier oder Veganer werden muss, aber jeden Tag Fleisch zu essen ist definitiv ungesund"

Menu des Tages am 18. Mai


Haferflocken, Braunhirse, Hanfprotein, Erdbeeren, Sojajoghurt, Banane, Zimt, Stevia

roher Schokoladenpudding mit Cashewsahne
2 Möhrencracker von Lifefood

Rest Blumenkohlsuppe vom Vortag
1 Vollkorntoast
gedünstete Kohlrabiblätter, Brokkoli, Knoblauch, Gerste, Kokosöl, Sojasauce, Salz, Pfeffer und Curry

2 St. Ritter Sport

Frisco crisp Riegel - aus dem Bioladen...wieder meinen Riegel vergessen

400 g Sojajoghurt mit Stevia
2 Bananen
2 Tortillachips

1898 kcal, 26,9 % Fett, 14,3% Eiweiß

In den nächsten 2 Tagen werde ich abtauchen, da ich über Pfingsten zu meinem Vater fahre. Ich weiß nicht wie das Wetter wird, aber wenn es nett wird könnte es sein, dass wir Lust bekommen zu Grillen oder besser Ich Lust bekomme zu grillen und dazu habe ich im Bioladen noch schnell dieses neue Produkt von Wheaty gekauft:



Vegane Grillmischung. - Wollte ich schon lange mal ausprobieren und an Pfingsten ergibt sich vielleicht die Gelegenheit.

Daher gehabt euch wohl, genießt die freie Zeit. Wir lesen uns nächste Woche!

Alles Liebe,

Silke

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Samstag, 18. Mai 2013

Wie ist das eigentlich mit dem Brustkrebs...

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Es ist irgenwie seltsam derzeit. Ich bin ziemlich ausgelaugt, weil das Semester seinen Tribut fordert, eigentlich auch übernächtig,t aber ich sehe gerade verdammt gut aus. Will sagen, ziemlich frisch und zufrieden und gesund und ausgeruht im Gesicht. Ausgeschlafen, was ich nicht so richtig verstehe, weil ich mich anders fühle.

3 ernährungsbedingte Ursachen könnte das habe: Hanfprotein was gutes Eiweiß liefert für die Kollagenbildung, Beeren, die ich momentan recht viel im Frühstück verzehre, die viele Antioxidatien enthalten, Kieselsäure in Braunhirse und Haferflocken, die die Haut strafft, weil sie ebenfalls zur guten Kollagenbildung beiträgt. Oder auch der viele grüne Tee...Den ich in den Mengen wie ich ihn gerade trinke aber immer noch nicht befürworten kann, weil unendlich wichtig für den Körper und den Geist der ausreichende Schlaf ist.

Mittwoch und Donnerstag, gab es keinen Kaffee und ich war um 19:30 Uhr im Bett. So übermüdet bin ich. Dr. Barnard sagt Kaffee habe eine Halbwertzeit von 12 Stunden, daher sei die Hälfte des Koffeins, dass man morgens trinkt, abends noch im Körper. Gestern dann wieder schon, weil Freitag der anstrengedste Tag in der Uni ist.

Ich habe gestern früh nicht geschrieben, weil ich Joggen dem Bloggen vorgezogen habe und vorgestern war ich morgens im Bioladen. Prioritäten setzten. Alles läuft bestens, ich bin rundum zufrieden mit meinem Leben nur etwas überanstrengt, aber jetzt sind ja Ferien.

Das Verstörendste in meinem Leben ist immer noch die gute Angelina Jolie. Ich fasse viele Reaktionen von Menschen einfach nicht und bin schockiert darüber wie so manche Köpfe ticken. Welche Einstellung zur Gesundheit und Krankheit manche Menschen vertreten und bin ähnlich entsetzt, wie wenn ich Ärzte in der Uniklinik in der Cafeteria sehe wie sie Schnitzel, Pommes und Coca Cola zur Kasse tragen.

Jedoch bin ich Angelina sehr dankbar dafür, dass sie sich für diesen Schritt und den Medienrummel entschieden hat, weil diese Dinge jetzt alle ans Tageslicht kommen.

Ich bin immer davon ausgegangen, dass Schlimmste am Brustkrebs sei die Amputation der Brüste. Dass das vielen Frauen Angst mache, denn Brustkrebs ist kein sonderlich schlimmer Krebs. Die 5-jahres Überlebensquote ist 80%. Bei Lungenkrebs ist es nur 20%. Das heißt so viel wie: dieser Prozentsatz an Patienten überlebt die ersten 5 Jahre nach der Therapie. Meine Patientin starb bereits 2 Jahre nach Diagnosestellung an Lungenkrebs.

Es waren so viele Promifrauen mit Brustkrebs in den Schlagzeilen und kaum eine ist daran verstorben. Noch nicht jedenfalls, auch wenn Brustkrebs als chronische Krankheit eingestuft wird weil auch nach 10-20 Jahren noch Metastasen auftreten können. Aber das ist schlussendlich doch bei jedem Krebs so.

Dr. Hiromi Shinya scheibt in Lang leben ohne Krankheit: Diät und Gesundheitstipps vom Entdecker des Enzym-Faktors, dass wenn jemand einen Krebstumor entwicklet, auch der ganze Körper von Krebs betroffen sei. An anderer Stelle sei der Tumor aber noch zu klein um diagnostiziert zu werden und der Tumor befalle zuerst das schwächste Organ. Tatsächlich hat ja auch jeder Mensch Krebszellen im Körper. Es ist der Lauf der Dinge dass immer mal wieder Zellen entarten. Der Körper hat aber auch Abwehrmechanismen dafür, Tumorunterdückungszellen und Gene und die Fähigkeit entartete Zellen aus dem Verkehr zu ziehen. Dazu muss der Körper aber optimal ernährt werden und versorgt sein damit alle Mechanismen optimal funktionieren.

Ich kann nicht nachvollziehen wie man sich selbst freiwillig das zufügen kann, was das Schlimmste am Brustkrebs ist: Die Amputation. Es gibt Vorsorgeuntersuchungen, warum dann Selbstverstümmelung? Das Ganze ist immer mehr als seine Teile und kein Chirurg hat jemals etwas so gut hingekriegt, wie die Natur es selber hinkriegt! Ich frage mich auch wie viele Lymphknoten und Gefäße bei dieser OP wohl mitentfernt werden und so die Wahrscheinlichkeit an einem anderen Krebs zu erkranken gesteigert hat, weil filternde, reinigende Lympfknoten fehlen. Ich frage mich auch wie zuverlässig dieser Test auf die Mutation des BRAC1 und 2 Gens ist. Der Test auf Prostatakrebs hat jedenfalls eine ziemlich hohe Fehlerquote und seit es diesen Test gibt werden um Längen mehr Prostatas entfernt als vorher.

Die Uni-Frauenklinik in Tübingen empfiehlt auf ihrer Seite jedenfalls, dass wenn man das Gen hat, man regelmäßige Vorsorgeruntersuchungen machen soll und nicht, dass man sich beide Brüste entfernen läßt.

Mike Adams hat noch einen ganz anderen Faktor mit in die Diskussion geworden nämlich dass es nur eine Firma gäbe, die diese Tests auf das BRAC1 und 2 Gene anbiete, nämlich die "Myriad Genetic" die ein Patent auf das BRAC-Gen habe. Zudem solle die US-Regierung diesen Sommer darüber entscheiden, ob Gene überhaupt patentiert werden dürften. 20% der menschlicnen Gene seien bereits patentiert und wenn diese Patentierung als unzulässig durchgehen würde, würde die Genindustrie kollabieren. Die Firma, die ein Patent auf ein Gen habe, sei dann die einzige die Forschungen und Untersuchungen damit anstellen dürften.

Markus Rothkranz warf in die Diskussion die psychosoamatische Komponente mit ein, die mir persönlich auch schon immer an Promifrauen mit Brustkrebs aufgefallen ist. Er weist auf das gestörte Verhältnis hin, dass Angelina zu ihre Vater hat, macht darauf Aufmerksam, dass ihre Mutter, die an Brustkrebs starb, wohl ebenfalls ähnliche Konflikte hatte. Außerdem ist bekannt, dass Angelina schon als Teenager Probleme it "Cutting" also sich ritzen hatte und Selbtverstümmelung eh ein Thema bei ihr ist.

Dr. John McDougall hat sich auch geäußert, was für mich eigentlich am interessantesten war, denn McDougall hat den Brustkrebs von Ruth Heidrich und tausenden anderen Frauen mit einer Ernährungsumstellung auf fettarme, vegane, vollwertige Ernährung geheilt. In meinen Augen kann jede Ernährung, die einen Krebs heilen kann, auch davor schützen. Daher ist die logische Konsequenz für mich nicht etwa eine Brustamputation sondern eine Ernährungsumstellung und regelmäßige Vorsorgeuntersuchung wenn man das Gen hat - und ohne ebenso. Sollte, was ich nicht glaube, dann dennoch ein Krebs auftreten weil Krebs leider eine multifaktorielle und extrem heimtückische Krankheit ist, kann man sich immernoch die Brüste amputieren lassen.

Was in dem Zusammenhang natürlich auch sehr hilfreich sein kann ist eine Angsttherapie. Jemand der permanent Angst vor Brustkrebs hat tut seinem Körper und seiner Seele keinen Gefallen. Vielleicht war der Schritt für Angelina persönlich also der richtige, weil sie nur so ihre Angst loswerden kann. Vielleicht schützt sie das vor weiteren Krankheiten. Für die klügste Lösung halte ich es aber nicht.

Ich frage mich, wie Frauen darüber denken, die ihre Brüste aufgrund eines Tumor entfernen lassen MUSSTEN. Schlussendlich diskutieren hier aber Leute, die nicht betroffen sind. Auch ich bin nicht betroffen, aber vielleicht auch deshalb objektiver.

Die Lösung für die Krebspandemie ist jedenfalls nicht, sich alle Organe entfernen zu lassen, die Krebs kriegen könnten. So viel ist sicher. Die Lösung ist alle Ursachen weitestgehend zu vermeiden.

Die Medizinische Fakultät Köln lehrt bereits im 1. Semster in "Karzinogenese", dass Obst und Gemüse vor Krebs schützen kann. Auch bei Genmutationen. Es gibt Gründe dafür, dass vor 150 Jahren Medizinstudenten der Uni Göttigen noch nach München fahren mussten um einen Krebspatienten zu studieren. Die Gene waren da auch schon da oder sie sind durch unsere Lebensweise mutiert.

Das Wichtigste aber ist das Körpereigene Abwehsystem gegen Krebszellen zu unterstützen. Da man eh essen muss kann man seine Nahrung also auch so optimal wie möglich auswählen. Vor allem wenn es auch noch lecker ist!

Menu des Tages am 16. Mai

Haferflocken, Braunhirse, Hanfprotein, Blaubeeren, Zimt, Banane, Sojajoghurt u. Stevia
2 Grüntee

roher Schokopudding mit Cashewsahne
1 Schoko-anti-Oxi-Riegel
Kaffee mit Stevia

Salat aus Blattsalat, Paprika, Zwiebel, Linsenkeime, Avocado
Banane mit rohem Schokopudding und roher Cashewsahne - ein Traum


2 St. Ritter Sport

10 g Pacari raw 70%

Blumenkohlcremesuppe aus 1 Kopf Blumenkohl, 10 g Hanfsamen, Hefeflocken, 1 TL Walnussöl, Muskat, Salz, Pfeffer
1 Vollkorntoast
Erdbeeren mit Sojajoghurt und Stevia

Es tut mir leid, ich habe keine Lust das Menu der beiden Tage davor aufzuschreiben. Der Erlichkeit halber muss ich mich aber outen, da ich im Bioladen von den Verkostungstischen 5 St. Schokolade gegessen habe, was mir richtig viele Fettkalorien verschafft hat, was ich für suboptimal halte, und ich habe die Ritter Sport auf gemacht, die mir mein Joggingfreund vor 4 Wochen oder so geschenkt hat.

Was tun mit solchen Geschenken? Weiterverschenken? In den Müll werfen? Solche Fragen stellen sich immer, immer wieder. Was tut man mit ungesunden Geschenken?
Ich esse sie meistens. Aber nicht an einem einzigen Tag. Stückchenweise, denn immerhin macht die Dosis das Gift. Die Schokolade war auch nicht vegan im übrigen. Und so sieht das aus. Nicht alle Tage müssen perfekt sein. Man muss nicht komplett auf tierische Produkte verzichten um gesund zu sein (auch wenn ich es jedem Kranken sehr empfehlen würde). Ein gesunder Körper kommt mit vielen Sachen sehr gut zurecht.

Nichts desto trotz muss sich jeder Bemühen mehr Gemüse zu essen, roh oder gekocht, mehr pflanzlich zu essen, Veganer müsen Zucker und Weißmehl sowie Margarine und verarbeitete Fette reduzieren denn sonst bringt das ganze Vegan-sein nichts (auch nicht den Tieren, denn es sterben auch Tiere beim Ackerbau, daher kann man eigentlich kein Tierschutzveganer sein), viel Rohkost ist immer gut, aber nicht zu viele Nüsse und Trockenfrüchte und ansonsten gaaaanz viel positives Denken und etwas sport!

Mein Gewicht ist heute wieder genau da, wo es Sonntag vor 2 Wochen auch war. Bei 59,7 kg. Potluck-Ekzess überstanden. 1950 kcal ist recht leicht. Wenn ich zu viel Schokolade esse gleiche ich es abends durch Salat wieder aus. Kalorienmäßig jedenfalls, nicht nährstoffmäßig! Das ist leider nicht auszugleichen.

Alles Liebe,

Silke

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