Dienstag, 30. April 2013

Gewichtsrutsch....

--> Auch heute war wieder ein Gewichtsrutsch zu vermerken. Ich bin bei 60,8 kg gelandet. Immer nachdem das passiert runtsche ich wieder ein paar Gramm rauf und dann auch wieder ein paar mehr Gramm weiter runter. Das bedeutet nach 18 Tagen bin ich 1,4 kg leichter. Allerdings kommt mir heute evtl. was dazwischen, da eine Kommilitonin evtl. in den Mai tanzen will und da könnte es Alkohol geben. Ich weiß es noch nicht genau, aber der Plan dafür ist folgender: Ausnahmen können passieren, danach muss man mal wieder auf das Pferd drauf.

Ich hab im Bioladen gestern eine Zeitschrift durchgeblättert, und zwar die "Shape" weil auf dem Cover sowas stand wie "Die neue Veggie-Welle - So gelingt der Fleischverzicht" und dachte das könnte interessant sein. Da war ein Artikel drin, dass man wenigstens 2 Tage die Woche auf Fleisch verzichten sollte, denn das würde schon sehr viel bringen. Ich dachte, wofür sollte es denn genau was bringen? - In dem Artikel hieß es, dass weibliche Vegetarier statistisch gesehen 6 Jahre älter werden als Fleischesser, Männer sogar 9 Jahre älter als ihre fleischessenden Geschlechtsgenossen. Werden Männer vielleicht allein deswegen weniger alt als Frauen, weil sie meistens auch mehr Fleisch essen? Veganer seien hingegen am gesündesten, sie hätten den geringsten Bodymassindex und würden durch den Verzicht auf gesättigte Fette das geringste Risiko für Herz-Kreislauferkrankungen haben. Nicht, dass ich das nicht schon alles gewußt hätte, aber es in einem solchen Populärmagazin zu lesen fand ich schon gut.

Zudem war ein Lebensmitteltechniker an der Kasse, der mir von sekundären Pflanzenstoffen erzählt hat und 6 Flaschen Apfelsaft gekauft hat. Wegen der Phenole darin. Ich sollte auch Apfelsaft trinken, meinte er. Ich hab erwiedert ob denn Phenole nicht auch in allem anderen Obst und Gemüse drin seien. Er meinte schon, aber in Apfelsaft besonders hoch. Darauf habe ich erwiedert, dass die doch sicher beim Pasteuriesieren kaputt gingen. Nein, die nicht, manche anderen sekundären Pflanzenstoffe gingen kaputt. Er könne mir einen Vortrag über Antioxidantien halten, er hätte sein Diplom darin gemacht, das würde aber alles zu weit führen...Und ich war soooooo interessiert! Ich hoffe er kommt noch mal wieder.

Darüber hinaus, je mehr ich mich mit Biochemie beschäftige, desto gefährlicher erscheint es mir Medikamente zu nehmen und Industrienahrung zu essen. Das Gleichgewicht im Körper ist so unglaublich genau abgestimmt, es gibt allein 5000 Enzyme, die Prozesse katlysieren und was weiß ich wie viele Moleküle, die alle miteinander wechselwirken. Mal völlig abgesehen davon, dass ich auch sehr davon ausgehe, dass noch nicht jeder einzelne Mechanismus im Körper entdeckt ist! Am besten keine Medikamente und die Nahrung so vollwertig und natürlich wie möglich.

Ich war den ganzen Tag unterwegs und musste improvisieren. Mein Mittagessen im Bioladen war Sojajoghurt mit Bananen. Beide Zwischenmahlzeiten bestanden aus dem Erdbeer-Frühstücksriegel, der mir ja auch so gute Dienste erweist. Als ich auf Fett verzichtet habe, wusste ich zum Geier nicht, was ich damit machen sollte, aber ohne Fettverzicht ist er sehr nützlich. Aber 2 sollte man davon am Tag nicht essen, denn mein Tagesfettpensum war gestern 33,6%. Dafür war aber auch das Omega 3:6 Verhältnis fast 1:2. Es sind viele Leinsamen in dem Riegel.

Ach ja, und dummerweise habe ich auch am Verkostungstisch genascht. Die Firma Rosengarten hat neue Frühstückskekse im Sortiment, von denen ich schwer abraten muss. Die Kekse werden als "Ersatzfrühstück" angeprisen, schmecken auch gut, so wie Vollkornbuttrkekse, aber in ihnen ist Ei, Butter und Zucker enthalten. Sowas ist kein ausgewogenens Frühstück!

Menu des Tages am 28. April

Heferflocken, Gerste, Sojajoghurt, Stevia, Gojis, Zimt und Banane
3 Grüntee

Erdbeer Frühstücksriegel

Salat aus Romana, Tomate, Paprika, Oliven, Zwiebel, Möhren, gekochte Gerste und Sojajoghurt-Acai-Dressing
1 Banane

Eis aus Beerenmix, Banane, Sojajoghurt - das als Eis nicht fest geworden ist, weil mein Kühlaggregat nicht kalt genug war
4 Paranüsse

200 ml Kokoswasser
Salat aus Paprika, Romana, Möhre, Tomate, Oliven, Walnussöl, Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Lauchzwiebeln, Balsamicoessig
2 Paranüsse

Menu des Tages am 29. April

Haferflocken, Gerste, Gojis, Apfelmus, Zimt und Banane
4 Grüntee

Erdbeer Frühstücksriegel
2 Frühstückskekse

375 g Sojajoghurt mit Stevia
2 Bananen
3 St. Bitterschokolade

1 Erdbeer Frühstücksriegel

Salat aus Salatmix, Oliven, Zwiebel, Paprika, Tomate und Sojajoghurt-Acai-Dressing

Vielleicht sollte ich noch mal erzählten, wie ich das überhaupt mache.

600 kcal kommen aus Frühstück
200 kcal Zwischemahlzeit
400 kcal Mittagessen
200 kcal Zwischenmahlzeit
300 kcal Abendessen

Es ist wichtig regelmäßige Mahlzeiten einzuhalten, sonst wird der Hunger zu groß. Meist schummele ich und lande nicht bei den geplanten 1700 kcal sondern eben bei mehr als 1800. Das tut dem Abnehmen aber scheinbar keinen großen Abbruch. Jedenfalls bin ich mit den Fortschritten sehr zufrieden.

Ich weiß nicht, was man machen soll, wenn der Grundumsatz geringer ist als meiner. Ich bin echt froh, dass ich seit 20 Jahren keine 1000 kcal Diät gemacht habe und auch Fasten nie länger aushalte als 3-4 Tage. Das letzte ist auch schon wieder ein Jahr her. Ich nehme an, man muss einfach Sport treiben und "normal" essen. Schlussendlich sieht es doch so aus: Wenn man einfach die Kalorienzahl isst, die man braucht um sein "Idealgewicht" zu halten, reguliert der Körper das Gewicht genau darauf runter. Ich fürchte die meisten Menschen wollen es einfach schneller haben und schauen dann nicht auf den Jojoeffekt.

An der Uni wurde uns über eine Studie erzählt, bei denen Probaden eine Zeit lang eine bestimmte Aminosäure vorenthalten wurde. Nachdem diese Zeit vorbei war, hat man ihnen alles mögliche zu Essen vorgesetzt und beobachtet was passiert. Mit traumwandlerischer Sicherheit sind die Probanden auf die Nahrungsmittel zugesteuert, die genau diese fehlende Aminosäure enthielt.

Daraus ziehe ich den Schluss: Wenn in einer Diät irgendeine Substanz, Aminosäure, Vitamin oder Mineralstoff zu kurz kommt, treibt einen der Körper, wenn die Diät vorbei ist, automatisch in die Arme eines Nahrungmittels, das genau das enthält. Und dann: Jojoeffekt. Also sollte man bei jeder Diät eine ausreichende Nährstoffzufuhr gewährleisten und bei Crash-Diäten ist das leider nicht gegeben.

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchte st, kannst du das hier gerne

Sonntag, 28. April 2013

Coming down und Barnards Nussempfehlungen...

-->

Was ich tatsächlich nicht leiden kann daran übernächtigt zu sein und mich mit Kaffee hochgeputscht zu haben ist...der Absturz. Die Tage danach. Also jetzt gerade. Weniger, wegen Entzugserscheinungen, oder sowas, sondern, weil ich dann nicht ich selbst bin, so wie ich mich mag, energiegeladen und motiviert. Tatsächlich habe ich dann nicht mal Lust auf die Dinge, die mir sonst Spaß machen und ertappe mich bei der Frage, ob das eine Depression sein könnte. Ist es nie. Es gibt sich immer wieder, sobald ich von den Aufputschmittelchen runter bin, wenn ich den Schlaf nachgeholt habe und das Zeug aus meinem System ist.

Dem entsprechend habe ich heute auch überhaupt keine Lust zu bloggen. Ich habe zwar gestern Mittagsschlaf gemacht und habe heute ausgeschlafen, aber Elan ist dann doch was anderes...

Dabei habe ich zu berichten, dass weitere 100 g auf der Waage verschwunden sind... Das hat jetzt aber echt gedauert. Damit habe ich in 16 Tagen bei 1800-1850 kcal 1 kg abgenommen, was gut und vernünftig ist. Das bedeutet gleichzeitig, dass ich pro Tag 437,5 kcal eingespart oder mehr verbrannt haben muss, wenn 1 kg Fett 7000 kcal enthält. Auch das kommt in etwa hin wenn ich mit 3 Mal die Woche Sport einen Arbeitsumsatz von 2200-2250 kcal habe. Ist Diät echt nur Mathe?

Ich hab so viele Bücher gelesen in denen stand, dass man nur das und das machen müsse und dann würde man einfach abnehmen. Kein Verzicht, keine Entbehrungen - egal ob lowcarb, lowfat, vegan, vollwert, Fit für's Leben - sie alle versprechen das Gleiche.

Meine Erfahrung sagt mir jedoch, dass man auch von der gesündesten Ernährung der Welt zunehmen kann, wenn sie zu viele Kalorien enthält!

Aber weil ich keine Lust zum Bloggen habe komme ich nur ganz kurz zu sprechen auf Dr. Barnards Empfehlungen für den Nussverzehr. Lowfat ist natürlich wichtig, aber sehr viele Studien haben gezeigt, dass Nüsse besonders für das Herz sehr gesund sind. Dass sie den Cholesterinspiegel senken und Omega 3 liefern. Nüsse enthalten aber auch unglaublich viel Fett. Und Fett macht auch fett. Was bei dem hohen Nussverzehr in der Rohkost aber noch hinzu kommt ist, dass Nüsse auch wahnsinnig viele Omega 6 enhalten, die entzündungsfördernd wirken und den Omega 3 ihre Enzyme wegnehmen, die das Omega 3 zu DHA verarbeiten, was wichtig für das Gehirn ist. Daher sollte man als Rohköstler der Veganer nie zu viele Nüsse oder Samen essen, nicht zu viel Kakaobutter und Kokosöl- oder Mus. Jeder der sagt man könne so viel davon essen wie man wolle, hat keine Ahnung und jeder der so viel davon isst wie er will, wird zu hohe Triglyceridwerte entwickeln und im Falle von Kakaobutter und Kokos auch einen zu hohen Cholesterinspiegel entwickeln. Das ist nicht gut.

Also zu Barnard: Hier sagt er, dass das PCRM empfieht pro Tag etwa einen Unze, also 28 g Nüsse zu verzehren, was ca. einer Hand voll entspricht. Man solle sie weniger snacken sondern lieber in anderen Nahrungmitteln unterbringen, in Saucen oder im Müsli, weil man, wenn man sie snackt, sehr schnell zu viele davon isst. Und ich denke mir schon wieder: Wie witzig, dass David Wolfe genau das schon in seinem über 10 Jahre alten Buch Die Sonnen-Diät: Ein vegetarisches Programm für Vitalität und Superfitness Diese 28 g decken sich auch mit Grahams Empfehlungen nur darf man nicht vergessen, dass bei Barnard ja auch noch Spuren von Öl erlaubt sind und mal sowas wie Oliven und Avocados, nur nicht gerade für Kranke.

A propos, in meinem Biochemiebuch steht, dass wir in den Industrieländern ca. 40% unserer Nahrung aus Fett beziehen. Das sind die Fakten, nicht die Empfehlungen. Vor dem Hintergrund sind die Empfehlungen der DGE tatsächlich regelrecht LowFat, wenn man schaut, dass sie 20-35% Fett empfehlen.

Und nun zu mir - Menu des Tages am 27. April

Haferflocken und Gerste mit Gojis, Banane, Sojajoghurt, Stevia und Zimt

4 Grüntee

Fruchtsmoothie aus Kokoswasser, Beerenmischung, Banane und Sojajoghurt
8 g Ombar Acai

Salat aus Romana, Paprika, Tomate, Zwiebel, 2 Walnüsse, Kokosraspeln, Oliven, Sellerie und Sojajoghurt-Acai-Dressing
64 g marinierter Tofu

Rohes Roggenbrot mit veganem Schmelzkäse und Paprika
1 Banane
62 g marinierter Tofu

Quinoa Tabouleh (kommende Woche im Newsletter)
2 Paranüsse
2 Ingwertee mit Stevia

Und es war wieder hart. Seit 16 Tagen 1800 kcal zu essen ist hart. So ein Mist. Ich kann wirklich nicht behaupten, dass es ein Leichtes ist und mich keine Mühen kostet. Es ist allerdings leichter, wenn ich den ganzen Tag unterwegs bin und abgelenkt und nicht zuhause hocke und lerne.

Waren 1893 kcal 59,1 g Fett und damit 27%, 68,4 g Eiweiß. Vitamin E wieder zu mager, alles andere in Butter außer mein Omega 3:6 Verhältnis von 1:6.

Heute wieder joggen, ich hoffe die Sonne spielt mit.

Alles Liebe,

Silke

PS: Fotos folgen - Blogger läßt mich gerade keine Fotos hochladen...:-(

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchte st, kannst du das hier gerne

Samstag, 27. April 2013

Das Glutathion

-->

Ich war auch gestern noch völlig lädiert durch meine Nacht im Hostel und kam ohne Kaffee nicht durch den Tag. Dummerweise ist Freitag nämlich der anstrengendste Tag, den ich in der Uni habe, aber wie sich raus stellte wohl auch der spannendste: Biochemie Praktikum!

Ich lerne jetzt endlich all die Sachen, die ich immer schon wissen wollte, Sachen die in Büchern über Rohkost einfach nicht drin stehen, weshalb alle auf all diese Autoren reinfallen. Die Autoren haben selber keine Ahnung von Biochemie. Haben die meisten Menschen ja nicht. Ich auch nicht. Ich habe mir hingegen die Möglichkeit geschaffen etwas darüber rauszufinden, indem ich mir diesen Studienplatz besorgt habe. Eigentlich ist das sogar der einzige Grund, warum ich überhaupt Medizin studieren wollte. Ich hätte ja auch Ernährungswissenschaften machen können, aber ich denke, da geht es biochemisch einfach nicht so sehr ins Detail. Ich muss in Biochemie ein Referat halten über den molekularen Prozess der Entstehung von Arthrose!

Und gestern haben wir Proteine gespalten und die Einzelteile dann gewogen und nach ihrer Größe sortiert.

Genau, a propos Proteine. Es gibt da sei ein Tripeptid, also ein Protein mit 3 Aminosäuren namen Glutathion. Es besteht aus den Aminosäuren Glutaminsäure, Cystin und Glycin. Wenn ein Glutathion eine Schwefelbrücke ausbildet, fängt es freie Radikale ein und ist deshalb ein tolles Antioxidans. Ich hab es gegooglt um rauszufindn, was es damit noch auf sich hat und es stellte sich heraus, dass man Glutathion tatsächlich auch als Nahrungsergänzungsmittel kaufen kann. Es machte in den 90er Jahren mal als alternatives Krebsmittel von sich reden und es ist hitzeempfindlich. Es ist in Essen drin, es ist sogar in rohem Fleisch drin, anders alle andere Antioxidantien, die nur in Obst und Gemüse vorkommen und das gibt fleischessenden Rohköstlern dann natürlich Recht, dass rohes Fleisch besser ist als gekochtes.

Andererseits, was ich auch gestern beim Proteinespalten nicht gelernt habe ist, ob ein oral aufgenommenens Glutathion überhaupt die Magensäure und den Verdauungsprozess übersteht oder ob es da schon in seine Einzelteile zerlegt wird. Wenn dem so ist wie man fordern kann, dass der Körper es synthetisiert und wie man es dann dazu bringt Schwefelbrücken auszubilden um Radikale zu fangen.

Wie gut, dass es auch noch andere Antioxidantien gibt.

Allerdings hat mich das dazu inspiriert doch mal wieder mehr Rohkost zu essen und ich habe eingeweichte Gerste mit in meine morgendlichen Haferflocken gegeben und das war eine gute Idee: Mein neues Lieblingsmüsli ist Haferflocken mit Gojis in eine Schüssel füllen, eingeweichte Gerste mit Sojajoghurt, Banane und Zimt pürieren und über die Haferflocken geben

Menu des Tages am 26. April 2013

Frischkornbrei aus Haferflocken, eingeweichter Gerste, Gojis, Zimt, Sojajoghurt, Banane und Stevia
2 Kaffee, einer mit Zucker einer mit Süßstoff

Erdbeer Frühstücksriegel

Quinoapfanne mit Möhre und grüner Paprika

1 Banane
34 g Dinkelbrezeln

Pastasalat aus Dinkelpasta, Paprika, Oliven, Frühlingszwiebeln, Salz, Pfeffer, Balsamico, Knoblauchpulver und 1 TL Walnussöl

Ich hab 1900 kcal gegessen und war dennoch immer noch hungrig. Nach 14 Tagen Kalorienreduktion fängt mein Körper an zu meckern. Gleichzeitig habe ich auch nicht mehr weiter abgenommen, aber das soll wohl passen, wenn ich grundsätzlich weniger kcal verzehre als ich verbrauche passiert das dann irgendwann.

Leid tut mir, dass ich meine 3 Joggingeinheit diese Woche wegen meines Hosteldebakels und der darauffolgenden Müdigkeit nicht eingehalten habe. Naja, aber so ist das nun mal. Als ob mir das Laufen weglaufen würde! Haha!

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchte st, kannst du das hier gerne

Freitag, 26. April 2013

Schwierigkeiten des Seins...

-->

Sorry, am Mittwoch hatte ich verschlafen und gestern....oh je....

Ich hab Mittwoch abends meine Tasche im Bioladen vergessen mit allem Hab und Gut drin. Meinem Haustürschlüssel und meine Portemonnaie was zur Folge hatte, dass ich nicht in meine Wohnung konnte. Von keinem der Mitarbeiter hatte ich die Telefonnummer und zu alle Überfluss habe ich auch keine Freunde in Köln deren Telefonnummer in meinem Handy ist. Die Freunde die in meinem Handy sind wohnen in irgendwelchen Ortschaften rund um Köln, aber ich musste am nächsten Tag, gestern, wieder um 6 Uhr im Bioladen stehen. So früh fahren da keine Bahnen...

Einen Freund hatte ich dann aber doch in Köln, den ich angerufen habe, von dem ich aber nicht wusste, ob er überhaupt in Deutschland ist, denn letzter Stand der Dinge den ich hatte war, dass er Urlaub machte. Tatsächlich ging er auch nicht an sein Handy.

In der vertrauenvollen Aussicht im Park nächtigen zu müssen, habe ich also versucht es mir auf der Parkbank bequem zu machen, was nicht funktioniert hat, weil es zudem immer kälter wurde. Dann rief mein Freund aber doch zurück und hatte die schlechte Nachricht, dass er bereits einen Übernachtungsgast hätte. Ob ich nicht in einem Hostel oder so unterkommen könnte. Da ich auch kein Geld hatte, war das keine Option, aber Geld wäre er gewillt mir zu geben.

Also habe ich 3 Hostels abgeklappert, dass erste erzählte mir, sie dürften grundsätzlich keine Personen aus Köln einchecken, das zweite wusste nicht ob sie das dürften, wenn ich mich nicht ausweisen könnte und im dritten waren sie dann so nett mir entgegen zu kommen, vorausgesetzt ich hinterlasse irgendjemandes Ausweisnummer. Das ging.

Also ich zu meinem Freund, Geld holen, T-Shirt holen (worin sollte ich denn schlafen?) und seine Ausweisnummer. Stellte sich raus, dass es im Hostel zwar besser war als draußen, aber auch ausgesprochen ungemütlich. Ich habe nachts gefroren, weil ich eine zu dünne Decke benutzt habe, weil mir, als ich an kam noch heißt war. Es war noch eine andere Person auf dem Zimmer und die fremde Umgebung und die Aufregung vorher, haben auch nicht viel dazu beigetragen, dass ich gut schlafen konnte. Um 5:20 Uhr klingelte mein Wecker und ich war hundemüde. Und hungrig war ich auch.

Ich war kurz davor in einer Bäckerei ein Käsebrötchen zu kaufen, habe aber gedacht ich mache das später auf meinem Weg zum Bioladen, aber alle Bäckereien, die ich später noch auf meinem Weg kreuzte, hatten noch nicht auf. So kam es, dass ich trotz des ganzen Mists vegan blieb indem ich morgens in unserer Bioladenbäckerei 2 Dinkelvollkornbrötchen vom Vortag und eine Banane gegessen habe. In meiner Pause dann 2 weitere Banane und einen 500 ml Becher Sojajoghurt mit Kirsche (und natürlich Zucker drin, aber ich hatte kein Stevia zur Hand.

Die Kalorien habe ich im Kopf überschlage und habe den Rest des Tages dann auf 1800 hoch gerechnet. Ich wurde kürzlich gefragt, wie ich es machen würde, wenn etwas unvorhergesehenes passiert und tada: So mach ich das! - Ich rechent Pi mal Daumen. Kann man sich natürlich bei vertun, aber Kalorienzählen ist auch keine exakte Wissenschaft, Mehr sowas wie Sternzeichen!:-) Wer weiß wie viele Kalorien ich durch den Stress auch verbraucht habe!

Den Rest des Tages gab es dann noch 1 Banane
gedünstete Kohlrabiblätter mit Knoblauch (ist unglaublich wichtig für Kohlrabiblätter), Salz und Pfeffer und einen Hauch von Kokosöl mit Räuchertofu


1 Sojajoghurt mit Apfelmus und Zimt

Ach ja, ich hab vergessen zu erwähnen, dass ich im Bioladen dann 2,5 Tassen Kaffee mit Zucker getrunken habe, und war wieder mal entzückt von dieser Bewußtseinsverändernden Wirkung von Kaffee...oder auch von Zucker. Ich habe wirklich Verständnis dafür, dass so viele Menschen ihn verzehren.

Aber das Ganze hat auch voll einen Hacken. Einen philosophischen und esoterischen Hacken: Wer sein Bewußtsein verändert, kann sich nicht mit seinem Bewußtsein auseinander setzten. Alle Drogen, auch Kaffee und Zigaretten, verbessern die Stimmung. Das ist so krass! Da vergisst man einfach, dass man z.B. todunglückhlic in seinem Job ist. Oder in einer Beziehung! - Immmer wieder denke ich, das Zeug ist auch irgendwie Wundermittel. Zauberei! - Tatsächlich sind es aber doch nur Substanzen und Hormone, die da im Körper zirkulieren.

A propos: Ich habe dennoch tolle Entdckungen in den letzten Tagen gemacht: Ich habe eine Empfehlung für den Nussverzehr von Dr. Barnard gefunden, eine wunderbare Antioxidans namens Glutathion in meinem Biochemiebuch entdeckt, die in den 90er Jahren mal als Antikremsmittel gehypt wurde und nur in rohem Essen drin ist (ich sage doch, es sind nicht die Enzyme) und ich kann all den Blödsinn widerlegen, den Fleischesser über Lysin erzählen, eine in Pflanzen angeblich sehr seltene Aminosäure - die hitzeempfindlich ist - und die man deshalb supplementieren sollte! Totaler Bullshit! - Aber darüber lasse ich mich am Wochenende aus.

Alles Liebe,

Silke


PS: dieses Blog hatte am Mittwoch 500 000 Seitenzugriffe...Woah!!!!

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchte st, kannst du das hier gerne

Dienstag, 23. April 2013

Hunger und Biochemie...

-->

Gestern war voll hart. Ich dachte ich spinne! - Ich glaube es lag daran, dass ich als Zwischenmahlzeit einen Greensmoothie getrunken habe, der mich weitaus schlechter satt gemacht hat als alle anderen Zwischenmahlzeiten zuvor jemals, was wahrscheinlich einfach daran liegt, dass so ein Smoothie kein Fett und kaum Eiweiß enthält, sogar ein grüner Smoothie enthält kaum Eiweiß. Naja, je nachdem wie viel Grünzeug man rein tut. In meinem waren nur 50 g Kohlrabiblätter und das war wenig. Der Rest bestand aus Banane, Apfel, Sellerie, Gurke und Wasser. Eigentlich muss man in jeden Smoothie und auch in jeden Greensmoothie noch mal extra Eiweißpulver rein geben. Und bei 80/10/10 muss man auch extra Eiweißpulver zu sich nehmen! - Oder eben 3500 kcal essen und dabei zunehmen. Wie man mag! Nur so wird man satt!

Stellte sich raus, dass ich mich gar nicht auf die Vorlesung am Freitag hätte berufen müssen, darüber das Ketonkörper schlecht sind, denn es steht auch im Biochemiebuch und zwar als Überschrift, wie bei mir im Blog: "Zu viele Ketonkörper sind gar nicht gut" S. 150 in Biochemie des Menschen: Das Lehrbuch für das Medizinstudium.

Normal, heißt es da, sei eine Ketonkörpermenge von 2 mg/dl im Blut. Bei Hunger oder bei diabetischer Ketoaszidose könne daraus schnell mehr werden. Bis zu 100 mg/dl - "...und das ist dann wirklich nicht mehr gesund."

Es sei in Hungerperioden lebensrettend. Über Wochen oder Monate könne der Mensch damit überleben, auch, wenn er kaum Glucose zu sich nähme. Die Fähigkeit der Nieren, diese saure Ketonkörper abzubauen seien aber begrenz und daher käme es dann irgendwann zur Ketoaszidse, welche lebensbedrohlich sei. Diese Ketoaszidose würde daraus ersichtlich, dass der Atem nach Aceton rieche, weil die Ketonkörper abgeatmet würden. Ich nehme einfach mal an, dass dadurch auch die Niere in mitleidenschaft gezogen wird und eine geschädigte Niere wird durch den Konsum von tierischem Eiweiß dann wiederum noch weiter geschädigt. Jahrelanges lowcarben ist daher absolut schädlich!

Noch zum Eiweiß, was auch ich superwichtig und (s.o.) sättigend finde. Zu viel Eiweiß ist auch schädlich, da der Körper Probleme mit dem Abbau des überschüssigen Ammoniak bekommt, welches giftig ist und beim Umbau von Aminosäuren entsteht. (Ammoniak stinkt nach Katzenklo - was logisch ist denn ein Raubtier produziert aus den vielen Aminosäuren auch Ammonia! Er muss es loswerden, baut daraus Harnstoff wenn er kann und zu viele Harnsäurekristalle können zu Gicht führen. - Und das passiert bei allen Aminosäuren, auch bei pflanzlichen. Mehr als 2 g Eiweiß pro kg Körpergewicht sei zu viel.

Und auch die Sache mit dem Cholesterin wurde mir noch mal wieder ganz anderes erklärt: Je mehr LDL-Cholesterin im Blut sei, desto mehr könne auch oxidieren und sich ablagern. Eigentlich total logisch. HDL hat die Möglichkeit es ab zu transportieren, aber Esselstyn, Barnard und Ornish habe natürlich auch Recht, dass die Reduktion der Eigenproduktion durch die Vermeidung gesättigter Fette ein super wirksamer Schutzmechanismus ist. HDL hin oder her. Kein LDL = keine Ablagerungen durch oxidiertes LDL

Menu des Tages am 22. April

Haferflocken mit Gojis, Banane, Acai, Zimt und Stevia


2 Grüntee

Bananen-Kohlrabi-Smoothie (morgen im Newsletter)


Sojajoghurt mit Apfelmus, Acai und Stevia
1 Möhre

Quinoapfanne mit Möhren, Pilzen, Paprika, Kokosöl, Salz und Cayenne


Sojajoghurt mit Stevia und Acai

1 Möhre
28 g Erdbeer Frühstücksriegel
4 Rippen Ombar Acai

Gersten-Mais-Muffin mit veganem Schmelzkäse

Also, ich bin nachmittags fast bekloppt geworden vor Appetit. Entweder aus Müdigkeit oder wegen zu wenig Eiweiß. Ich weiß es nicht genau, aber zur Sicherheit habe ich für heute mehr Eiweiß gekauft: Kidneybohnen und Tofu. Beides auch reich an Antioxidantien.

Ja, und so kam ich auf die Idee Ombar Acai zu essen, auch reich an Antioxidantien, konnte davon meine Finger nicht lassen und war dann für den Rest des Tages wieder in Ordnung. - konnte aber nicht einschlafen, was jetzt noch mehr zu meinem Schlafdefizit beiträgt. Und mit Schlafdefizit kann ich wieder nicht anständig denken. Mist! Es ist furchtbar wie schnell man in so was rein gerät...

1817 kcal,  61,6 g Eiweiß, 48,7 g Fett (23,3%) - Alle anderen Werte ok, außer Vitamin E. Man muss einfach irgendwann am Tag Mandeln essen, sonst wird das nix!

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchte st, kannst du das hier gerne

Montag, 22. April 2013

Tofu-Garnelen...

--> Ein weiterer schöner energetischer Tag in meinem Leben. Ich war bei bewölktem Himmel eine Stunde lang am Rhein joggen und habe das Gefühl meine Kondition ist wieder da. Köper und Muskeln erinnern sich daran, dass sie das lange Laufen schon mal gemacht haben und wissen wie es geht. Das ist ein angenehmes Gefühl. Trotz des Laufens hatte ich keinen zusätzlichen extremen Hunger, wie ich ihn letzte Woche noch hatte, was auch sehr angenehm ist.

Zu mittag habe ich dann die Tofu-Garnelen gemacht und ich muss sagen, dass sie mir sehr gut geschmeckt haben, lecker waren und satt gemacht haben, aber ob sie wie Garnelen schmeckten??? - Hm,...sie schmeckten wie Tofu mit Garnelenaroma! - Was durchaus gut war, ich glaube nicht, dass man einem Garnelenliebhabe das Zeug als Garnelen andrehen kann, wenn der einen zu hohen Cholesterinspiegel hat. Ich hab sie in einem Hauch von Kokosöl und ganz viel Wasser mit Knoblauch angebraten und das funktionierte Super.

Das mit den Ersatzprodukten ist immer so eine Sache. Ich finde sie irgendwie dennoch toll, weil sie diese gravierenden Nachteile tierischer Produkte nicht haben. Ich finde auch vegane Grillgutalternativen gut, weil man dann beim Grillen mitmachen kann und Grillen macht nun mal Spaß.

Was meist überhaupt nicht funktioniert ist einem Fleischesser mit Ersatzprodukten klar zu machen, dass die genau so lecker sind wie Fleisch. Tierschützer finden Ersatzprodukte auch toll. Schlussendlich sind sie aber wirklich ideal für Leute mit einem hohen LDL Cholesterinspiegel und mit Arteriosklerose. Die sollten darauf umsteigen, machen es aber nicht, weil der Geschmack sie nicht überzeugt.

Und dann fällt mir wieder ein, dass es leichter ist eines Menschen Religion zu verändern. als seine Ernährungsweise.... Und dasss Bill Clinton auch erst nach seinem Herzanfall vegan geworden ist, obwohl seine vegane Tochter schon seit Jahren vegan ist und ihm das sicherlich schon mal erzählt hat. Aber ein Bill Clinton hat auch die Möglichkeit direkt einen persönlichen Termin mit Dr. Esselstyn zu vereinbaren und der soll sehr überzeugend sein.

Ich will allein schon deshalb Ernährungsmediziner werden, weil dann keiner der Patienten die zu mir kommen davon ausgehen, dass sie ihre Ernährung nicht ändern müssen. Als Kardiologe oder Onkologe müsste ich den Leuten doch erstmal erzählen, dass das ganze nur mit Medikamenten nicht ausreichend funktioniert.

Ach ja, meine Patientin ist gestorben, die ich über 8 Semerster betreuen und über sie schreiben sollte. Lungenkrebs der gestreut hatte. Ihr Onkologe hatte ihr eine Ernährungsberatung angeboten, die sie abgelehnt hatte. Ich sage nicht, dass sie noch am Leben wäre, wenn sie die angenommen hätte, ich weiß auch nicht, was es gewesen wäre, wahrscheinlich keine Crazy Sexy Diet: Eat Your Veggies, Ignite Your Spark, and Live Like You Mean It!, womöglich sogar eine ketogene Ernährung, die bei der Krebsbehandlung durchaus Sinn machen kann, aber überhaupt gar nicht bei der Krebsvorbeugung.

Ich muss allerdings auch noch mehr über Krebs lernen, weil seine Entstehung so kompliziert und multikausal ist.

Menu des Tages am 20. April 2013


Haferflocken mit Aroniabeeren, Stevia, Zimt und Banane
1 Paranuss
2 Grüntee

Banane mit Sojajoghurt und Stevia

Salat mit Tofugarnelen und Sojajoghurt-Acai-Dressing


10 g Pacari Spirulina

1 Banane
3 Paranüsse

Brokkoli mit Knoblauch, Salz, Pfeffer und Dinkelpenne



Die Aroniabeeren habe ich auch wegen ihrer Antioxidantien gekauft, obwohl ich keinen exakten ORAC-Wert für sie gefunden habe. Zumindest keinen für die getrockenten Beeren.



Sie sind saurer als Gojis und ich denke sie waren es, die mir gegen Mittag ziemliche Blähungen verursacht haben, was ich sonst nach dem selben Frühstück mit Gojis nicht habe....Sehr seltsam...Da muss noch mit experimentiert werden. Sie kommen mir vor wie Holunder! Der macht Durchfall!;-))) - wenn man die Beeren roh isst.

Waren 1822 kcal (500 davon abtrainiert!;-)) 76,7 g Eiweiß, 51,9 g Fett (25%) Etwas zu wenig Vitamin E und Eisen. War zu wenig Grünzeug. Ich hab nur eine Brokkolipackung aus dem Bioladen mit 400 g gemacht statt eine normale mit 750 g. Sonst bin ich aber ziemlich zufrieden. Ach so, außer Omega 3:6 war 1:10, das war weniger gut. Hätte ein paar Leinsamen mehr essen sollen (keine Tofu King-Pawns)

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchte st, kannst du das hier gerne

Sonntag, 21. April 2013

Ketose ist schädlich und Acai ist super!;-)

-->

Ich muss sagen, ich bin begeistert! Das funktioniert geradezu wunderbar. Nach 9 Tagen bei 1850 kcal und 3 Mal die Woche Sport bin ich bei 61,3 kg gelandet und habe in den 9 Tagen 900 g abgenommen. Offiziell errechnete Vorgabe war 1000 g in 14 Tagen. Allerdings muss ich sagen, dass seit meiner letzten Angabe am 6. Tag vorerst nicht viel passiert ist. Es ging etwas rauf und dann schlagartig wieder runter. Also wahrscheinlich durch Wasser etc. Aber so lange der Trend in die richtige Richtung geht ist alles bestens.

Es wird auch leichter. So wie bei nem Marathon, wenn man erstmal die Mauer bei km 30 durchlaufen hat und der Körper schön umgestellt hat auf Fettverbrennung, funktioniert dann auch alles wieder. Als hätte mein Körper jetzt gelernt, dass er nach diesen 1850 kcal eben den Rest selber zur Verfügng stellen muss.

Am Freitag war ich ausnahmsweise in der Vorlesung in Biochemie und "zufällig" kam genau das Thema dran, was mich interessiert. Da war eine Vorlesungsfolie in der gesagt wurde, dass der Köper bei 1500 kcal nach 5-6 Wochen anfange Ketonkörper als Nahrung zu produzieren. Dass ist dann der Hungestoffwechsel. Das passiert ebenfalls wenn man keine Glucose mehr verzehrt, nur passiert das dann schneller. Wenn man unter 50 g Kohlenhydrate pro Tag verzehrt, geht der Körper in Ketose.Ich verzehre pro Tag so um die 300 g KHD.

Ketose ist das Prinzip auf dem LowCarb funktioniert. Und um LowCarb ging es dann auch in der Vorlesung. Um die Funktionen der Hormone Insulin und Glucagon. Für LowCarber ist Insulin ja böse, weil es dafür sorgt, dass Fettreserven nicht abgebaut werden und bei der Speicherung von Fett für Notzeiten hilft. Das ist natürlich keine böse Rache die uns fett macht, sondern in der Evolution als Mechanismus entwickelt worden, der wesentlich für das Überleben war. Insulin ist aber nicht nur am Speicher von Fett beteiligt, sondern auch am Aufbau von Muskeln, sprich, der Speicherung von Eiweiß! Der Prof. stellte die LowCarb Theorie vor, wie sie in der "Theorie" funktioniere, dass das Ganze aber sehr kotrovers diskutiert würde, weil viele Experten auch davon ausgingen, dass es schlicht und ergreifend nur um die Kalorienmenge ginge. Viele Leute essen bei LowCarb nämlich schlussendlich einfach weniger Kalorien.

Und wenn ich mir meine eigene Ernährung gerade anschaue mit 300 g Kohlenhydraten, die auch von Insulin in die Zellen geschafft werden...Wie kann es dann möglich sein, dass ich Fett verliere, wenn Insulin so "mächtig" ist? Ich glaube, man kann den Körper nicht verarschen!

Am wichtigsten war aber folgendes. Der Prof hat ganz klar gesagt, dass Ketose auf die Dauer schädlich ist. Im Internet findet man das niergendwo so eindeutig. Ketose, oder besser, Ketoaszidose, bekommen nämlich auch unbehandelte Diabetiker. Ist logisch, die Zellen sind Insuinresistent und können demnach keine Glucose aufnehmen, der Körper muss was anderes finden, wovon er leben kann, und produziert Ketonkörper, die die Zellen statt dessen aufnehmen. Das hat erstmal zur Folge, dass der Atem wie Nagellackentferner stinkt, also nach Aceton, worin die Ketonkörper abgebaut werden. Außerdem wird der pH-Wert des Bluts zu sauer und das kann auf die Dauer lebensbedrohlich werden, weil Enzyme einen ganz bestimmten pH-Wert brauchen bei dem sie optimal arbeiten können. LowCarb ist demnach ebenso schädlich wie es Abnehmpillen und Co. sind. Selbst wenn man LowCarb vegan machen würde, wäre es schädlich! Auf die Dauer wohlgemerkt. Warum ruiniert man seine Gesundheit so, nur um etwas weniger zu wiegen?

Bei meiner Überlegung, wie ich mehr Antioxidantien in meine Ernährung bekommen kann, habe ich dann das leckerste fettarme Salatdressing der Welt entdeckt - aber dazu gleich.

Ich bin immer mehr überzeugt davon, dass es bei der Wirksamkeit von Rohkost überhaupt gar nicht um Enzyme und auch nur ein bisschen um Vitamine geht. Es geht vor allem um sekundäre Pflanzenstoffe, und das sind die Antioxidantien ja auch. Manche Vitamine sind auch Antioxidantien. Die Enzymtheorie ist wissenschaftlich völlig haltlos. Wenn ich aber Antioxidantien esse, habe ich sofort reine Haut. Grüner Tee ist jedoch nicht die Lösung, denn dann schlafe ich zu wenig, und nur wenn ich ausgeschlafen bin, sehe ich "knitterfrei" aus.

Interessant fand ich auch die Theorie mit dem Basenbad, die in einem der Kommentare aufgezeigt wurde, was ich auch irgendwann mal ausprobieren möchte.

So und jetzt zum Dressing: Sojajoghurt mit Senf, Balsamicoessig, Salz, schwarzer Pfeffer etwas Stevia und Acaipulver. - sooooo lecker!!! 5 g Acaipulver haben laut der Liste, die ich auch gestern verlinkt habe so viele Antioxidantien wir 100 g Heidelbeeren, die schon mal per se sehr reich an Antioxidantien sind! - Es macht also doch was aus, wenn man Superfoods supplementiert.

Antioxidantien sind übrigens auch super-wichtig um einen Herzinfarkt und Arteriosklerose vorzubeugen, denn alles Cholesterin, was sich in den Gefäßen ablager,t ist oxidiertes Cholesterin!

Menu des Tages am 19. April

Haferflocken mit Gojibeeren, Banane, Zimt und Stevia
1 Paranuss
1 Rohkost-Haferplätzchen
3 Grüntee

1 Banane
2 Paranüsse

Süßkartoffel-Kichererbsen Salat

62 g Kichererbsen

Gersten-Mais-Muffin mit selbstgemachtem veganem Schmelzkäse

1 Banane

Erdbeeren mit Schokopudding aus Avocado, Seidentofu und Stevia


Salat aus abgepacktem Mischsalat, Paprika, Mungobohnenkeimen, rote Beete, Lauchzwiebel und dem Acai-Joghurt-Dressing


Menu des Tages am 20. April

Haferflocken s.o.
2 Grüntee

Erdbeer-Frühstücksrigel

Rest vom Süßkartoffel-Kichererbsen Salat

Gersten-Mais-Muffin mit veganem Schmelzkäse

Sojalattemacchiato

Salat aus Romana, Champignons, Paprika, Lauchzwiebel, Möhre, Mungobohnensprossen und Acai-Sojajoghurt-Dressing
Sojajoghurt mit Acaipulver und Stevia zum Dessert!

Zudem habe ich den Kühlschrank abgetaut um den Behälter meiner Eismaschine da unter zu bringen. Es wird Sommer! - Und ich habe gebacken und zum 2. Mal in meinem Leben veganen Käse selber gemacht, der eigentlich fest werden sollte, aber jetzt doch eher ein Streichkäse ist.

Zudem - neu im Bioladen - Tofu-Riesengarnelen! Ich mag Krabben eigentlich ziemlich gerne, aber die sind ja nicht vegan und sie enthalten uuuuuunglaublich viel Cholesterin! Mehr als Schweinefleisch! Jetzt gibt es vegane Krabben und ich hab das Gefühl, dass die vegane Szene nie so stark gewachsen ist wie momentan. Muss Attila Hildmanns Werk sein. Nicht nur Wheaty erweitert sein Sortiment so stark, dass wir immer mehr Milchprodukte aus dem Kühlregal nehmen müssen sondern auch andere Firmen. Ich hab mit einer Kollegin gewettet, dass spätestens in 2 Jahren veganer Räucherlachs kommt!

Wer also das Gefühl hat, dass Paleo wächst und Vegan schrupft, der arbeitet definitiv nicht an der Basis im Bioladen. Ich hab diese Garnelen gekauft, aber ehrlich, ich bezweifele, dass die wirklich so schmecken wie Garnelen. Manche Produkte sind auch echte Reinfälle. Aber ich finde es dennoch toll, dass es sowas gibt, und dass das Angebot wächst. In Amerika gab es vegane Garnelen schon vor 10 Jahren!

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchte st, kannst du das hier gerne

Freitag, 19. April 2013

Antioxidantien gegen Hautalterung...

-->

Ich wurde in letzter Zeit öfter gefragt ob ich noch Gelatine nehme, was ich eine Zeit lang auf Empfehlung von Dr. John Switzer in seinem Buch Switzer, J: Dr. Switzers Heilkräftige Wildkräuter-Vitalkost- getan habe. Er schreibt darin, dass er bei vielen Veganern und Vegetariern beobachtet habe, dass sie Probleme mit faltiger Haut und grauen Haaren hätten und dass da ein Zusammenhang bestünde.

Nun habe ich mit grauen Haaren überhaupt keine Probleme, kein einziges graues Haar bisher. Aber völlig faltenfrei bin ich bin 37 Jahren nicht. Besonders die Lachfalten um die Augen herum fallen mit persönlich sehr auf was, der Grund war, warum ich das mit der Gelatine ausprobiert habe. Ich habe es nur nen Monat oder so gemacht und dann gelassen, weil ich kein Veränderungen festgestellt habe.

Gestern bin ich auf ein Video gestoßen, auch von einem Arzt Dr. Michael Greger M.D. der eine Homepage betreibt mit dem Titel www.nutritionfacts.org der anläßlich einer Studie zum Thema Nahrungsmittel und deren Einfluss auf unsere Haut ein Video veröffentlicht hat.



Es gäbe 3 Hauptgründe für die Alterung der Haut:

- Oxidativer Stress
- Entzündungen
- schlechte Sauerstoffsättigtung

Das bedeute man brauche Antioxidantien, eine entzündungsvorbeugende Ernährung und solle alles unterbleiben lassen was die Durchblutung verschlechtere wie viele gesättige Fette, hoher Cholesterinspiegel etc. (Rauchen zählt auch dazu)

Diese Studie hat gezeigt dass Gemüse, Hülsenfrüchte und Olivenöl besonders gut geeignet seien vor Hautalterung zu schützen. Außerdem erwähnt Dr. Greger, dass grüner Tee besonders gut abgeschnitten habe als Antioxidans.

Jetzt denke ich wieder, dass ich doch noch mehr davon trinken sollte, als ich es eh schon tue und dass ich vielleicht doch nochmal Matcha-Tee ausprobieren sollte, auch wenn der soooo teuer ist. - 30 € eine Packung!

Antioxidantien kommen quasi in jedem pflanzlichen Lebensmittel vor, weniger jedoch in Getreide. Gar nicht kommen sie vor in tierischen Produkten. Wenn überhaupt, dann als Vitamin A in Leber. In Anbetracht dessen, dass ein Großteil der Bevölkerung nur Getreide, Milchprodukte und Fleisch isst (und dann meist keine Innereien), ist das natürlich eine Katastrophe. Wenigstens sind in Kaffee auch noch Antioxidantien drin, sonst ginge das wohl gar nicht mehr.

Wer mehr über Antioxidantien erfahren will sollte mal auf dieser Seite schauen: www.orac-info-portal.de Hier auch noch eine wissenschaftliche Arbeit über den unterschiedlichen Antioxidantiengehalt diverser Lebensmittel: www.orac-info-portal.de/download/ORAC_R2.pdf

Es sind aber nicht nur die Antioxidantien. In den letzten Tage beschäftige ich mich zudem mit Histologie und Biochemie und wie es immer so ist, ergänzt sich das gerade ganz wunderbar. In Biochemie geht es um Aminosäure und in Histologie um Kollagen. Kollagen kennen wir auch von straffer Haut und Bindegewebe. Kollagen besteht aus Eiweiß und damit aus Aminosäuren und ich bin fest davon überzeugt dass viele Rohköstler und auch Veganer zu wenig Eiweiß zu sich nehmen und dass da ein Zusammenhang besteht. Ohne Eiweiß kein Kollagen, ohne Kollagen keine straffe Haut! Also Hülsenfrüchte und Tofu! Reich an Antioxidantien und an Eiweiß!

Menu des Tages am 18. April

Tofurührei

1 Banane
1 Erdbeer-Frühstücksriegel
10 g Pacari Spirulina
3 Grüntee

Spirulinapudding aus Spirulina und 2 Bananen
11 g Vanille-Kokos-Mandeln

Salat aus Resten von rote Beete, Romanasalat, Möhre, Somennudeln, Avocado, 10g Leinsamen, Paprika, Mungobohnenkeime. Dressing auf Seidentofubasis


1 Bananen
15 g Vanille-Kokos-Mandeln

Kohlrabiblätter und Lauch gedünstet mit Dinkelpenne, Salz, Pfeffer und Sojasauce


1 Sojajoghurt mit Stevia

Waren 1867 kcal. 32% Fett.

Ich hab zum ersten Mal in meinem Leben Tofurührei gemacht. Ich weiß seit 20 Jahren, dass es das gibt und man es machen kann. Wahrscheinlich, weil ich einfach noch nie ein großer Fan von Rührei war. Es besteht aus Tofu, Sojamilch, Currypulver, Knoblauchpulver und Hefeflocken und ich habe zum anbraten einen halben TL Kokosöl genommen. Die Konsistenz war etwas fester als bei Rührei und es war grundsätzlich nicht so fettig aber ansonsten, geschmacklich war es wie Rührei. Ich hätte mir nur was überlegen sollen um es hübscher zu gestalten, denn einfach nur gelbe Krümel auf einem Teller sehen schon doof aus.

Und nur weil er gestern so süß war, noch schnell dieses Foto ;-)))



Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchte st, kannst du das hier gerne

Donnerstag, 18. April 2013

Abnehmen und Krebs...

-->

Von gestern auf heute hatte ich einen Gewichtsrutsch um 400 g und habe damit binne 6 Tagen, und nicht wie geplant innerhalb einer Woche, 0,5 kg verloren.

Letzten Sommer habe ich gedacht das sei ein Wunder gewesen, dass man bei 1700 kcal abnehmen kann, wenn man einfach das Fett runter schraubt. Stimmt gar nicht. Offensichtlich sind es doch schlicht und ergreifend die Kalorien.

Ich kenne eine Bloggerin, die vor ca. 1 Jahr von 80/10/10 nach Graham auf LowCarb gewechselt hat und damit schlagartig 14 kg abgenommen hat. Seitdem ist sie voll des Lobes über LowCarb und versucht mich immer wieder in Kommentaren davon zu überzeugen wie toll das sei und warum. Schlussendlich hat sie bei 80/10/10 aber 3500 kcal gegessen und isst bei LowCarb jetzt 2000 kcal.

Ein Wunder, dass man davon abnimmt? Wohl kaum.

Ich bin gestern mehr oder weniger durch Zufall - ja mal wieder ;-) - gibt's nicht, weiß ich - auf Barnards Arbeit über Krebs gestoßen. The Cancer Project heißt es. Es gibt auch noch ein Buch dazu was für Krebsüberlebende geschrieben wurde The Cancer Survivor's Guide: Foods That Help You Fight Back, darüber wie man sich ernähren solle damit er Krebs nicht zurück kommt. Das habe ich leider noch nicht gelesen, steht aber wohl als nächstes an. Das und die China Study, welche ich auch immer noch nicht gelesen habe, was überhaupt die größte Arbeit überhaupt über den Zusammenhang zwischen tierischen Produkten und Krebs ist.

Auch zufällig habe ich diese Rezension zu Barnards Buch in Amazon gelesen:

"I recently purchased "The Cancer Survivor's Guide" for a course I was taking at Whole Foods Market in Sacramento, CA. I do not have cancer. I do not plan to get cancer. But then again, nobody does. My beloved, healthy, sister Debora died in 2007 from virulent cancer. I don't wish it on anyone. While I was a patient of John McDougall in Santa Rosa undergoing his ten day program,my sister Debora was eating the "Atkins Diet." Five years later, I am alive and thriving and Debora is buried in a cemetery nearby. Don't let this happen to you or your loved one."

Zur Ergänzung hier noch ein kleines Video darüber, wie man Prostatakrebs vermeidet. Das ist ein 30 Sekunden Filmchen vom PCRM. Anschauen!



Menu des Tages am 17. April 2013

Haferflocken mit Gojis, Banane, Zimt und Stevia


2 Grüntee

Sojajoghurt mit Kakao, Banane, Gojis und Stevia



300 g Sojajoghurt mit Stevia
Roggenvollkornbrot mit Tofu-Bärlauch-Quark

BaPaTa-Pudding - gestern im Newsletter


10 g Pacari Spirulina

Sojajoghurt mit Stevia
Pasta mit roher Paprika-Tomatensauceaus Paprika, Tomate, Heldenkraut und Hefeflocken



Waren 1834 kcal, 41 g Fett und damit 19,4% Omega 3:6 war 1:10 (hmpf) zu wenig Vitamin E und K. Waren keine Nüsse und kein Grünzeug dabei. Daher...

Dabei kann ich leider nicht behaupten, dass es leicht ist die Kalorien einzuschränken. Einen wirklich auf die Dauer richtig leichten Weg gibt's wohl nicht. Aber man hat uns in "Fehlernährung - Metabolisches Synrom" auch beigebracht, dass niemand von jetzt auf gleich dick wird. Gut, manche Leute haben vieleicht eine Krise und fressen dann wie bekloppt, aber die meisten Leute legen so 1-2 kg pro Jahr zu und stellen dann plötzlich fest, dass sie übergewichtig sind. Welchen Vergleich brauchte der Prof noch gleich? 30 g Erdnüsse jeden Tag vor dem Fernseher mehr und man hat 1 kg in einem Jahr zugenommen. So passiere das. Gleichzeitig ginge im Alter der Grundumsatz runter, daher solle man rechtzeitig vorbeugen. Aber wie, darüber ist sich niemand einig auch wenn alle versuchen vorzubeugen...

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchte st, kannst du das hier gerne

Mittwoch, 17. April 2013

Menu des Tages am 16. April 2013

-->

Ei, ich hab schon wieder nix zu erzählen und poste wieder mal nur um nicht morgen 2 Menüs posten zu müssen. Zudem war ich joggen, 40 Minuten und habe seit gestern nix abgenommen. Langweilig...

Menu des Tages am 15. April

Haferflocken mit Apfelmus, Sojajoghurt, Zimt und Stevia

1 Banane
1/2 Erdbeer-Frühstücksriegel
4 Möhren

11 g Vanille-Kokos-Mandeln
Salat aus Romana, Dinkel-Penne, Paprika, Mungobohnensprossen, Lauchzwiebel, Minze und Sojajoghurtdressing


10 g Pacari Spirulina

Dinkel-Penne mit Lauch, Hafercuisine, Mungobohnensprossen, Salz und Pfeffer


80 g Sojajoghurt mit Stevia

Waren 1866 kcal und 25% Fett.Omega 3:6 war 1:2. -71,7 g Eiweiß. WHO Kriterien von Kalzium auch erreicht. Ich denke ich kann nicht meckern.

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchte st, kannst du das hier gerne

Dienstag, 16. April 2013

Menu des Tages am 15. April 2013

-->

Zu gestern gibt es nichts Besonderes zu sagen. Ich habe noch so viele Reste von irgendwelchen Sachen sowohl im Kühlschrank als auch im Vorratsschrank, dass es Blödsinn ist irgendwas Neues zu kaufen oder zu machen, dementsprechend war das gestern eher eine Resteverwertung. Wird es heute auch sein, aber warum auch nicht? Dadurch fällt mein Rohkostanteil aber vorerst auch noch etwas niedrig aus und dann mal schauen wie es weiter geht

Da ich auch keine neuen Erkenntnisse hatte, nichts gelernt habe was wichtig ist und ich unbedingt mitteilen muss, heute nur das Menu des Tages aus 1824 kcal und 25% Fett mit einem Omega 3:6 Verhältnis von 1:2. Der Frühstücksriegel mit seinen Leinamen macht's. Man sollte in jedem Rohkostrezept, was viele Nüsse enthält versuchen einen Teil davon durch Leinsamen oder Chia zu ersetzten, weil so das Verhältnis verbessert wird. Das ist ein viel größeres Problem in der Rohkost als die angebliche schlechte Verdaulichkeit von Nüssen.

Acai-Dinkel-Pfannenkuchen
2 Grüntee

Erdbeer-Frühstücksriegel

Rest vom Somen Chample
Sojajoghurt mit Apfelmus und Zimt

20 g Pacari Maca
200 g Möhren, roh
1 Sojajoghurt mit Stevia

Roggenvollkornbrot mit Bärlauch-Tofuquark und Radieschen

Jede Kalorieneinschränkung nervt. Auch eine um 500 kcal aber es funktioniert so weit wie berechnet. 100 g in 2 Tagen weniger könnte zu 500 g in einer Woche führen. Wobei es da natürlich auch kurzfristige Schwankungen gibt durch erhöhten Salzkonsum oder schlicht und ergreifend Stuhl und Kleidung. Außerdem könnte es auch sein, dass ich derzeit wieder Muskeln aufbaue, wenn ich regelmäßig Sport mache.

Anni hat hingegen gestern einen Blogpost geschrieben, dem ich mich voll anschließe, der absolut lesenswert ist. Schaut mal rein...

Alles Liebe,

Silke

PS: Ich hab, da Frühling wird, eine Rohkost-Potluck am 12. Mai um 15 Uhr geplant. Wer Interesse hat zu kommen, kann sich gerne bei mir melden unter silke@rohelust.com

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchte st, kannst du das hier gerne

Montag, 15. April 2013

Okinawinisches Essen...

-->

Vor ein paar Tagen habe ich eine Postkarte aus Japan bekommen, genauer gesagt von Okinawa, der Insel der 100jährigen. Mein Joggingfreund war dort und hatte auch parallel dazu Fotos auf Facebook gepostet. Auch von Essen.

Ich war so neidisch und so war es eine Selbstverständlichkeit, dass, als ich kürzlich durch "Zufall" auf ein okinawinisches (heißt das überhaupt so?) Rezept stieß, ich es sofort nachkochen wollte. Das ist auch wesentlich billiger als dort hin zu fliegen Aber schaut euch mal die Karte an!


Ewiglanger Sandstrand, tolles Essen und man wird über 100! Da muss man leben. Da braucht mir keiner mehr mit Vilcabamba kommen.

In dem Rezept stand drin, man solle veganes "ham" verwenden und da ich gar nicht glaube, dass es sowas in Deutschland überhaupt gibt habe ich Seitan gekauft. Das ist auch nicht das, was man auf Okinawa dafür verwendet. Im Internet habe ich ein ähnliches Rezept mit Thunfisch gesehen, aber egal. Mit Seitan war das ganze ein Traum! Möhren und Frühlingszwiebeln andünsten, Seitan zugeben, gemahlene Erdnüsse zugeben und mit Salz und Pfeffer abschmecken und mit Somen-Nudeln (gibt's im Asialaden) servieren.

Dabei ist mir wieder aufgefallen wie großartig Seitan doch ist. Voll mit Eiweiß und gleichzeigig kaum Fett. Mit Seitan kann jeder, aber auch wirklich jeder vegan werden! Ich sage das deshalb weil vor ein paar Tagen ein Leser mit einem zu hohen Cholesterinspiegel kommentierte, dass er dabei sei den runter zu schrauben, dass er auch schon gute Fortschritte mache, aber noch nicht genug. Vegan könne er jedoch nicht werden.

Seitan schmeckt genau wie Fleisch, enthält so viel Eiweiß wie Fleisch aber überhaupt keine gesättigten Fette. Es schmeckt viel mehr nach Fleisch als Tofu und die Firma Wheaty (Fleischliebhaber bitte undbedingt den Link klicken) erweitert gerade gravierend ihr Sortiment an Seitanprodukten. Wir müssen im Bioladen in der Kühltheke immer mehr Platz machen weil die gerade so viel neues produzieren.

Das Neuste ist eine Grillpfanne. Die haben aber auch großartige Würstchen im Sortiment, Schnitzel, Virgina Steak, Kohlrouladen und Dönerfleisch. Und einen schinkenähnlichen Brotbelag.

Mit all diesen Produkten kann man all seine Fleischgelüste befriedigen. Quark ersetzt man mit Tofu, Milch mit Sojamilch und Eier mit Avocados auf die man schwarzes Himalayasalz streut, was es nicht überall zu kaufen gibt, der Avocado aber einen exakten Eigeschmack gibt. Zumindest zuhause braucht niemand Fleisch oder sonstige tierische Produkte essen, die so schädlich für den Körper sind. Diese Studie hat gezeigt, dass das Risiko an Krebs zu erkranken für Fleischesser 40% höher ist. Dabei gibt es doch Seitan! Seitan ist sogar LowCarb. Man braucht gar nicht anfangen tote Tiere zu essen nur weil man LowCarb machen will oder mit 80/10/10 gescheitert ist!

Draußen, in der Gesellschaft ist das schwer, das gebe ich zu. Das ist aber kein Grund nicht zuhause das zu unternehmen was man kann, besonders wenn das Leben davon abhängt! 

Menu des Tages am 14. April

2 Grüntee
Dinkel-Goji-Acai-Pfannkuchen

Somen Chample

10 g Pacari raw Maca

Möhren mit Bärlauch-Tofuquark
1 Banane

Roggenbrot mit Bärlauch-Tofuquark und Radieschen


1 Sojajoghurt mit Stevia

Ich wollte eigentlich fettreicher essen, aber ich hab's vergessen. Barnard hat Recht. Wenn man das erst mal 3 Wochen gemacht hat, geht es einem in Fleisch und Blut über. Trotz der Erdnüsse im Somen Chample bin ich nur bei 32,8 g Fett gelandet und insgesamt bei 1812 kcal wobei ich das Bier vom Vortag zu gestern gezählt habe. Außerdem war ich 50 Minuten joggen! Jippi!

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchtest, kannst du das hier gerne tun