Samstag, 29. Juni 2013

Wie sich der Deutsche vor Krebs schützen kann...

--> Wie bereits erwähnt lese ich gerade Barnards The Cancer Survivor's Guide: Foods That Help You Fight Back auf der Suche danach wie Krebs nun wirklich en detaille mit der Ernährung zusammen hängt.

Kapitel 4 handelt vom Fleisch und Barnard erwähnt eine Studie in Deutschland die gezeigt habe, dass Vegetarier ein um 40% reduziertes Risiko hätten an Krebs zu erkranken. Das ist nichts neues, das selbe kennen wir aus der Chinastudie. Aber wenn man in betracht zieht, dass Eskimos und Menschen am Äquator eine Genmutation besitzen, die es ihnen erleichtert Cholesterin zu verstoffwechseln, warum dann nicht davon ausgehen, dass Deutsche auch einen anderen Stoffwechsel haben als Chinesen?

Soweit logisch. Also habe ich mir die Studie angeguckt, dachte ich schreib da schnell drüber, verlinke das Ding, sage Barnard hat recht, esst kein Fleisch...aber Pustekuchen...so einfach ist das leider nicht mehr nachdem ich mir die Studie angeschaut habe. Mist.

Also, sie ist ziemlich interessant, geht mittlerweile über einen Zeitraum von 21 Jahren und wurde an Vegetariern und gesundheitsbewußten Fleischessern durchgeführt. Und sowohl Vegetarier als auch gesundheitsbewußte Fleischesser haben ein 40% geringeress Risiko an Krebs zu erkranken. Das bezieht sich auf Menschen die 3 Mal die Woche, oder seltener Fleisch essen. Das Risiko an Herz-Kreislauferkrankungen zu erkranken ist bei der vegetarischen Gruppe jedoch geringer. Nicht aber das Krebsrisiko.

"A vegetarian diet devoid of meat and fish did not have any effect on all-cause mortality and cancer mortality compared with a nonvegetarian diet in health-conscious persons. There was solely a nonsignificantly lower risk of dying from ischemic heart disease"

"These results may be interpreted to suggest that abstinence from meat, meat products, and fish does not affect the risk of death except for ischemic heart disease. It should be pointed out, however, that even among the nonvegetarians in our study, there were only 0.4% (1.6%) who reported consuming meat (meat products) daily, 6.5% (4.9%) frequently (≥3 times/wk but not daily), and 28.1% (18.7%) occasionally (more than once a month but <3 times/wk). Therefore, the meat consumption was quite moderate compared with the general population"

Was hingegen aber wirklich gezeigt habe, dass es vor Krebs und vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schütze, sei Sport

"A moderate or high level of physical activity had a strong protective effect on mortality in our study population, reducing circulatory disease mortality by 35% and all malignant neoplasms by 30%. Our findings corroborate epidemiologic evidence indicating that regular and vigorous physical activity is an effective means of preventing circulatory diseases and cancers at different sites"

Desweiteren wurde auch rausgefunden, dass Veganer in der Studie eine größere Sterblichkeit hatten als Lacto-Ovo-Vegetarier

"We also tested for possible differences between a vegan and a lacto-ovo vegetarian diet, although there were only 60 vegans and 23 deaths in this group. Being a vegan was associated with a higher mortality risk (1.59; 95% CI, 0.98-2.59) than being a lacto-ovo vegetarian "

Und Alkohol hatte so gut wie gar keine Auswirkung auf die Sterblichkeit:

"Alcohol consumption was weakly associated with all-cause mortality and ischemic heart disease but significantly associated with an increased mortality risk for all malignant neoplasms"

Die Studie ist definitiv hochinteressant, aber sagt sie uns auch wirklich was?
Vielleicht werden hier Äpfel mit Birnen verglichen oder besser: Gesundheitsbewußte Fleischesser mit Tierschützern! Müsste man nicht gesundheitsbewußte Vegetarier mit gesundheitsbewußten Fleischessern vergleichen? Weiß man wie viel Zucker, Weißmehl, Pommes etc. so ein Tierschützer isst?

Ach je, aus diesem Grund heißt es von allen Seiten immer: Nichts genaues weiß man.

Barnards Erklärung warum zu großer Fleischkonsum zu Krebs führt erörtere ich euch morgen, dazu habe ich jetzt keine Lust mehr. Das habe ich jetzt davon, dass ich weiß wie und wo ich Studien finde. Jetzt muss ich mich damit auseinander setzten nur um raus zu finden, dass da nicht wirklich genau das drin steht, was der, der sie zittiert sagt. Ich hab die Studie nur überflogen, aber aufgrund meines Lernpensum rauc h mir momentan immer sehr schnell der Kopf! Man kann halt nur so und so viel Synapsen in der und der Zeit bilden...

Menu des Tages am 28. Juni 2013

Porridge mit Feige und Minze
3 Grüntee

Granolariegel
2 Bananen
3 Paranüsse

Rest Salat vom Vortag

1 Organic Food Bar Active Greens


2 Kaffee mit Sojamilch und Stevia

320 g Möhren, roh
1 Dattel

Dieser Organic Food Bar war mal richtig geil. Ich war von 10 Uhr morgens bis 9 Uhr abends in der Uni und hatte so meine liebe Müh mit dem Essen und den Kalorien. Hat schlussendlich aber doch gut geklappt und genau deshalb hatte ich den Riegel eingepackt. Während des Essens habe ich mir die Zutaten durchgelesen und die sind soooooo cooooool!

Mandeln, Dattelpaste, Agavendicksaft, Protein aus braunem Reis, Rosinen

und jetzt geht's los:

Leinsamensprossen, Quinoasprossen, Weizengrassaftpulver, Gerstengrassaftpulver, Sesam, Spirulina, Heidelbeerpulver, Himbeerpulver, Brokkolisprosen, Rübensaftpulver, Karottensaftpulver

Ich hab keine Ahnung von welchen Mengen wir hier reden, bzw. wie viel in einem Riegel drin ist aber: Brokkolisprossen!!!! - Das Zeug was Pancreas-Krebsstammzellen platt machen soll! In einem Frühstücksriegel! Coole Sache.

Nicht, dass man bei Bauchspeicheldrüsenkrebs den Organic Food Bar essen soll, versteht mich nicht falsch, dazu ist da viel zu viel Fructose drin!!! Für eine gesunde Person liefert der Riegel ziemlich viele tolle sekundäre Pflanzenstoffe. DAS will ich damit sagen und nichts anderes. 100% roh und lecker ist er auch.

Ich hab keine Lust mehr zu lernen, werde mich aber irgendwie aufraffen. Möglicherweise auch heute wieder mit Kaffee. Ich mach 3 Kreuze, wenn ich diese Klausur bestehe!!! Drückt mir die Daumen!

Alles Liebe,

Silke

1 Kommentar:

  1. Ich glaube sowieso, dass gelegentlicher Fleischkonsum (kein Supermarktfleisch) für den menschlichen Körper besser zu verkraften ist als Kuhmilch, Käse und jegliche Fertigprodukte.
    Hier noch weitere zwei interessante Links für die Krebsforschung:
    http://www.gute-nachrichten.com.de/2012/08/prominente/jessica-richards-gewinnt-kampf-mit-krebs-durch-alternative-mittel/

    und in einem Video wurde ich aufmerksam gemacht auf Aflatoxine (hier gibt es verschiedene Arten mit verschiedenen Gefährlichkeitsstufen), der angeblich meist krebserzeugende Stoff der Welt, der sich in bestimmten Schimmelsporen oder sowas findet, in Erdnüssen, in ... Milch.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Aflatoxin

    Bin mal gespannt, vielleicht hast du ja Lust darüber zu lesen + zu berichten! :)
    Liebe Grüße und viel Glück beim Pauken, hab Montag auch ne wichtige Präsentation *bibber*

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