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Freitag, 24. Januar 2014

Die vielleicht einfachste Diät der Welt? - Tag 23 und 24



Ich glaube (ich hoffe!) ich stecke in sowas wie einer Umstellungsphase.

Ichhabe Momente in denen will ich eigentlich einfach nur was Süßes schmecken, oder ich habe eigentlich Durst und greife dann zu einer Banane. Das rührt daher, dass ich während des Kalorienzählens immer mal wieder ein Kaugummi zwischendurch gekaut habe, wenn ich Hunger hatte, aber nicht essen “durfte” oder getrunken habe, wenn ich Hunger hatte und jetzt ist mein Instinkt durcheinander.

Auch mit Weight Watchers stellt sich heraus, dass ich mit weniger Fett mehr Kalorien esse und so oder so esse ich mehr als 1800. Gerade bezweifele ich auch wieder total, dass Weight Watchers Online bei mir überhaupt funktionieren kann, weil ich überhaupt kein Problem damit habe in einer Mahlzeit ausschließlich Brokkoli und Bananen zu essen und die haben beide keinen einzigen Punkt. Allerdings lege ich es da auch nicht drauf an, sondern Weight Watchers Online legt einem explizit nahe, dass man alle Punkte aufessen soll, was mir allerdings auch nicht schwer fällt. Und dann noch das Wochenextra von 49 Punkten zusätzlich, was einem auch nahe gelegt wird zu verbrauchen! - Puh, so viel Essen!

So kam ich vorgestern auf 2422 kcal und gestern auf 2658. Holla die Waldfee, obwohl ich auch nicht glaube, dass ich davon zunehme. 2300 kcal braucht eine Frau meines Alters laut Biochemie-Buch und ich bin zudem noch ziemlich aktiv. Geistig und körperlich und so ist das wahrscheinlich die physiologisch erforderliche Menge, mein Arbeitsumsatz um das Gewicht zu halten. Das ist aber nicht Ziel des Ganzen und ich sehe mich schon in 3 Monaten da stehen ohne auch nur ein Gramm mit Weight Watchers verloren zu haben, einfach weil ich weiß wie lecker Obst und Gemüse ist.

Dabei gab es gestern einen Eintopf, angelehnt an ein Rezept von Barnard, welches so gut wie gar kein Fett enthielt aber Linsen, eine Süßkartoffel und Nudeln und ordentlich Punkte drauf gepackt hat. Kalorien gar nicht mal so sehr. Die Kalorien kamen dafür dann aus 5 Bananen, die ich als Zwischenmahlzeit mit in den Bioladen genommen hatte.

Außerdem fühle ich mich übervoll mit Ballaststoffen, was auch so ist. Obst und Gemüse haben keine Punkte, aber superviele Ballaststoffe und ich esse derzeit mehr als bei 1800 kcal allein dadurch, dass ich so viel davon essen darf, wie ich will.

Vegan sein macht mir übrigens überhaupt keine Probleme. Ich glaube daran gewöhnt man sich sehr schnell und es würde mich nicht wundern wenn ich nach den 90 Tagen auf die Idee komme dabei zu bleiben. Leicht irgendwelchen Leckereien im Bioladen zu widerstehen, die nicht vegan sind, macht es mir übrigens auch die Tatsache, dass ich satt bin.  Und was mir auch gefällt ist, dass ich alle Nährstoffe zu mir nehme und mein Omega 3:6 Verhältnis so optimal ist. Sollte ich es für so viel Gesundheit vielleicht in kauf nehmen, 3 kg über meinem von Weight Watchers errechneten Idealgewicht zu sein?

Falls es jedoch doch funktionieren sollte, ist das auf jeden Fall die einfachste Diät der Welt. Sich daran zu halten kann jeder sogar Essüchtige und Schokojunkie.

Menu des Tages am 22. Januar

1 Donauwelle


3 Bananen
Mate-Tee
Grüntee
10 g Kakaobohnen

1 Weizen-Mais-Tortilla
400 g Brokkoli gedünstet mit Knoblauch, Salz und Pfeffer


125 g Heidelbeeren


8 g Ombar Acai & Blueberry
Pudding aus 2 Bananen, 15 g Sunwarrior Vanille, Wasser, Stevia, Zimt und 1 TL Erdnussbutter



Scheibe veganen Käse
Yogi-Tee mit Stevia
1 Donauwelle
1 Yogi Tee

Gemüsepfanne aus Mangold, Möhre, Petersilie, Kohlrabiblätter, Zwiebel, Paprika, 5 g Hanf, Salz, Pfeffer


1 Paranuss
1 Banane
Yogi-Tee mit Stevia
1 kleine Möhre
handvoll Trauben

Den Vormittag über hatte ich Heißhunger auf alles mögliche und fühlte mich gleichzeitg völlig vollgestopft was nicht gut war, aber ich habe dabei auch gespürt, dass da irgendein Suchtmechanismus im Spiel war. Vielleicht hing es mit der Donauwelle als erster Mahlzeit zusammen, vielleicht auch kompensation von irgendwas anderem. Ich hoffe, dass sich das gibt. Dabei war ich 40 min Joggen und habe 300 kcal verbrannt.

Menu des Tages am 23. Januar

Mate-Tee
Haferflocken mit Gojibeeren, Erdnussbutter, Sunwarrior Vanille, 2 Bananen, Zimt, roh-vegane
Zimtschnecke, 1 Paranuss, Wasser


Grüntee
3 Bananen
20 g Bitterschokolade

½ Tomaten-Linsen-Eintopf


1 Banane

½ Tomaten-Linsen-Eintopf
1 Banane

Gemüsepfanne aus Kohlrabi + Blätter, Lauch, Paprika, Möhre, Hefeflocken, Ingwer, Salz und Pfeffer


handvoll Trauben

Das sieht nicht viel aus, aber es hat es in sich. Gestern waren es nur 14,2% Fett und am Vortag 36% aufgrund der vielen Donauwelle. Dabei doppelt so viel gesättigtes Fett wie offiziell erlaubt ist. Auch sowas kann vegan.

Nichts desto trotz alles ziemlich vollwertig, gesund, voll mit Nährstoffen so dass ich im Gegensatz zu Herrn Hildmann kein Veganer-Orthomol schlucken muss um die Mängel in meiner Ernährung auszugleichen!!!
Ich putze allerdings derzeit immer noch die Zähne mit B12. Sicherheitshalber.

Was die nächsten Tage passiert weiß ich leider nicht. Ich muss nächste Woche jeden Tag in den Bioladen und zwar immer morgens. Wahrscheinlich gibt es dann also nur ein Menu des Tages und mehr nicht. Schließlich muss ich auch noch Biochemie lernen...

Alles Liebe,

Silke

PS: Ich hab den einzigen veganen Lippenpflegestift, den der Bioladen hat erworben und finde er taugt nicht! Alverde, was ich sonst benutze, ist leider besser...



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Mittwoch, 8. Januar 2014

Grüntee als Appetitzügler - Tag 8



Ich kann es wieder: Das Einhalten von Kalorienlimits und ich schiebe es tatsächlich auf den Tee. Ich nehme an, dass irgendeine Substanz im Grüntee in der Lage ist Rezeptoren im Hirn zu besetzen die ich anderweitig versuche mit Glücksbotenstoffen zu besetzen, welche ich ausschütte, wenn ich mehr esse. Rauchen macht schlank, heißt es genau aus dem Grund. Grüner Tee kann das auch.

Ich bin mir nicht sicher, ob es zwischen dem Mate-Tee und dem normalen Grüntee einen Unterschied gibt, außer, dass der Mate-Tee mehr Koffein enthält, nämlich das doppelte einer Tasse Kaffee und das ist ne Menge. Auch der Mate-Tee ist auf Grüntee-Basis. Der Unterschied scheint, so weit ich das beurteilen kann, nur darin zu liegen, dass der eine aus Südamerika und der andere aus Asien kommt. Ich nehme einen Beutel Mate-Tee morgens und gieße ihn im Laufe des Vormittags ca. 3 Mal auf. Einen Beutel Grüntee nach dem Mittagsessen und auch den gieße ich ca. 3 Mal auf. Damit brauche ich dann keinen Mittagsschlaf, kann mich aufs Lernen konzentrieren und habe keinen Heißhunger auf irgendwelche Zwischenmahlzeiten.

Andererseits ist keine Wirkung ohne Nebenwirkung: Ich finde ,ich sehe unausgeruhter und damit schlechter aus. Möglicherweise gibt sich das, sobald sich mein Körper an die Substanz gewöhnt hat, aber andererseit gibt sich damit vielleicht auch die Appetitzügelnde Wirkung.

Ein weiter Faktor warum es mir wieder gelingt das Kalorienlimit einzuhalten ist wahrscheinlich auch das Fett. Bei mir ist es nun mal so, dass ich nach eine Mahlzeit mit sehr wenig Fett tatsächlich noch von meinem Körper signalisiert kriege, dass ich mehr Fett brauche. So gestern nach dem Abendessen geschenen: Ich braauchte noch 3 Macadami-Nüsse. Und sowas hatte ich bei jedem einzenen Mal wo ich versucht habe sehr, sehr fettarm zu essen. Meine Disziplin kann meinen Körper einfach nicht überlisten, der Körper ist zu stark. Aus dem selben Grund läßt er bei mir auch keine 1000 kcal zu. Und das hat nichts mit Sucht zu tun, das ist physiologisch.

Es gibt sicher Leute, die in der Lage sind ihrem Körper dauerhaft etwas vor zu enthalten, was er braucht, aber ich konnte das noch nie. In 25 Jahren konnte ich das nie und eigentlich sollte ich dafür dankbar sein, so vermeidet mein Instinkt wenigstens dauerhafte und/oder irreversible Schäden.

Ich hab gestern ein altes Marathontrainingsbuch raus gekramt und darin gelesen, dass ein Ausdauersportler 60-65% Khd, 20-25% Fett und 10-15% Eiweiß essen sollte. Das ist zufälligerweise auch genau die Menge mit der ich mich am wohlsten fühle. Da stand auch drin, dass man für jeden Kilometer, den man die Woche mehr läuft 60 Kalorien die Woche mehr essen sollte, und dass man das auch wirklich tun sollte, sonst würde man Symptome des Übertrainings bekommen. Nur gut, dass ich derzeit noch nicht in der Trainingsphase, sondern in der Fettverbrennungsphase bin.

Menu des Tages am 7. Januar

Mango, Banane, Sunwarrior Vanille, Traubenkernmehl, Erdnussbutter, Gerstengraupen, Sojajoghurt, Aprikosen und Zimt

1 Mate-Tee

Salat aus Gurke, Sellerie, Tomate, Zucchini, Möhre, Paprika, Linsen, Miniromana mit Tahini-Dressing und Cashew-Vinaigrette


20 g Lovechock Mandel-Feige
1 Grüntee

Essener Dinkelbrot mit Cashew-Kräuter-Ziegenkäse
1 Miniromana

Gemüsepfanne aus Paprika, Zwiebel, Möhre, Zucchini, Sellerie, Wanderlust-Gewürz, Pfeffer und Salz auf Romanasalt serviert mit 1 TL gemahlene Leinsamen



3 Macadamianüsse, frisch geknackt
2 Brennnesseltee mit Stevia

Waren 1657 kcal, Caipirinha wurde somit eingespart, 65 g Eiweiß= 13,4%, 51 g Fett = 26,6%,
60% Khd aber nur 260 g. Es ist schwer mit weniger Kalorien alle Nährstoffe abzudecken, aber gestern habe ich es ziemlich gut gemacht.

Ich kam aber auch vorgestern auf die brilliante Idee eine Mahlzeit immer auch um Salat zu ergänzen. Ich hab vorgestern eine Scheibe Brot gegessen und dann noch einen Miniromana hinterher, weil der wenig Kalorien hat, aber den Magen füllt. So kam ich darauf, dass ich auch eine Gemüsepfanne einfach auf einem Bett aus Salat servieren sollte. Ihr kennt das von Fleisch- oder Käseplatten auf einer Hochzeit: Es gibt immer Salatdeko! - Die Salatdeko ist das beste Essen überhaupt und wenn man zu jeder Mahlzeit einen Miniromana, oder irgendeinen anderen Salat isst, kommt man auch ganz leicht auf seine 500 g Grünzeug am Tag.

Omega 3:6 war gestern 1:4. Was mal wieder zu kurz kam war Vitamin E mit nur 61% und Selen, weil ich keine Paranuss und verhältnimäßig wenig Getreide gegessen habe. Die Paranuss habe ich dafür heute gleich gefrühstückt.

Und dann muss ich noch mal kurz erwähnen, dass mein Laptop immer noch kaputt ist, aber heute repariert werden soll und ich nicht weiß, ob ich es schaffen werde heute noch den Rezeptnewsletter raus zu schicken. Vielleicht wird das erst morgen was. Also nicht wundern, wenn heute nichts kommt. Dafür sind technische Probleme meinerseits verantwortlich.

Ach ja, 50 Minuten Joggen gestern macht 415 verbannte kcal.

Alles Liebe,

Silke

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Freitag, 3. Januar 2014

Fatburner???? - Tag 3



Ich habe vorgestern noch ein Buch aus dem Schrank geholt, was meine Mutter zuhause liegen hat lassen, als sie abgehauen ist. Es heißt Fatburner. Schlankwerden beim Essen und ich hatte es vor Jahren schon mal gelesen. Schlussendlich handelt es natürlich davon, wie man mit Leichtigkeit Gewicht verlieren kann, so wie es jede Diät verspricht. Schlussendlich kommen einem aber immer irgendwelche Hungergefühle dazuwischen, wenn man seine Kalorien niedriger als den Arbeitsumsatz schraubt aber leider muss man das irgendwie tun, denn sonst geht der Körper nicht an die Reserven.

So ist die Frage nicht, wie man Gewicht verliert. - Natürlich durch Limitierung der Kalorien, sondern wie man dabei satt und zufrieden bleibt. Dabei helfen Ballaststoffe, dabei hilft Salat, dabei hilft Nahrung, die den Magen füllt oder auch viel trinken, bzw. Suppen essen. Aber es gibt auch sowas wie Appetitzügler. Nikotin ist z.B. ein Appetitzügler und davon kann ich ein Lied singen. Erfahren, dass es aber tatsächlich den Appetit unterdrückt und es sich nicht nur so anfühlt, dass man, wenn man direkt morgens Nikotin konsumiert man keine Lust auf Frühstück hat, habe ich aber auch erst vor kurzem.

Das Buch Fatburner. Schlankwerden beim Essen der Medizinjournalistin Ute Frangenberg handelt von natürlichen Appetitzüglern und Fatburnern aber am meisten von Ammenmärchen. Ehrlich, so viel gequierlten Bullshit auf einem Haufen, habe ich seit 30Bananas nicht mehr gelesen und es zeigt, dass Medizinjournalisten alles andere als Forscher oder Experten sind sondern nur unreflektiert Kram nachplappern, den sie irgendwo halb gelesen und verstanden haben. Dabei zählt Fr. Frangenberg vor allem Hormone auf, die der Körper selber produziert, welche Fett verbrennen könn(t)en. Sie findet es sei eine gute Idee die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und ACTH im Übermaß auszuschütten, findet es auch gut, Cortisol im Übermaß auszuschütten, was das Immunsystem unterdrückt und möchte HGH überbeanspruchen. Weil man das Zeug nicht schlucken kann, sondern der Körper es selbst produziert und zwar indem er Aminosäuren in biogene Amine umwandelt rät Frau Frangenberg auf jeder zweiten Seite man sollte morgens, mittags und abends Eiweiß essen.

Und das ist so unglaublich dumm, nicht nur weil zu viel Eiweiß die Nieren schädigt (sie warnt wenigstens davor, dass tierisches Eiweiß auf die Nieren geht und rät auch zu pflanzlichen Eiweißquellen), als Fett eingelagert wird und den Körper durch zu viel Ammoniak belastet, sondern auch, weil die schlichte Aufnahme von Amoniosäuren noch lange nicht dazu führt, dass der Körper sie ausgerechnet in oben angeführte Hormone verwandelt werden. Und es ist auch noch lange nicht gesagt, dass es gut ist viele Stresshormone auszuschütten. Adrenalin und Noradrenalin wirken nämlich auch karzinogen, sprich sie führen zur Entartung von Zellen. Zu viel Stress erzeugt unter anderem deshalb auch Krebs. Wie gesagt, so viel Bullshit auf einem Haufen hatte ich schon lange nicht mehr gelesen, also habe ich mal alle Körpereigenen Fatburner übersprungen und mich mit den Sachen auseinandergesetzt, die man Schlucken kann.

Dabei zählt sie ein paar Nahrungsmittel auf wie Ananas und Papaya, die wegen ihres Enzymgehalts Fett verbrennen sollen, aber auch das ist natürlich Blödsinn, weil die Magensäure, die Enzyme zerstört und dann noch ein paar Tees, die mich besonders interessiert haben: Lapacho-Tee, Pu-erh-Tee, grüner Tee und Mate Tee.

Bei meinen Recherchen darüber stellte sich raus, dass die Appetitzügelnde Wirkung von Lapacho- und Pu-erh-Tee absoluter Blödsinn ist. Die DGE hat die Wirkung des Pu-erh-Tee explizit dementiert, aber grüner und Mate Tee haben tatsächlich die Wirkung Appetit zu zügeln und wirken zudem lipolytisch, also Fettschmelzend.

Fettschmelzend wirkt er aber vor allem, weil Koffein drin ist, der Grundumsatz gesteigert wird, es erleichtert wird den Arbeitsumsatz zu steigern, und das Ermüden des Gehirns unmöglich gemacht wird, weil Koffein dafür sorgt, dass Adenosin nicht an seinen Rezeptor andocken kann. Rührt der Abnehmerfolg bei Attila Hildmanns Programm vielleicht nur daher, dass man Unmengen Matcha trinken soll???

Wie dem auch sei, Grüntee ist sicherlich eine bessere Droge als Kaffee, Nikotin, Alkohol und Zucker, aber auch gefährlich weil man seienm Schlafbedürfniss nicht nach kommt. Dennoch habe ich damit experimentiert, weil ich ja eh Grüntee kaufen wollte und habe ihn immer dann getrunken, wenn ich müde wurde oder wenn ich unerwünschten Hunger bekam. Das mit dem Hunger funktionierte tatsächlich so ähnlich wie beim Nikotin (nicht ganz so stark) und lernen konnte ich auch super. Der Körper passt sich dem aber auch an und es ist natürlich keine Lösung. Gestern Abend war ich bis 23 Uhr in der Oper, nachdem ich um 4:30 Uhr aufgestanden war um Frühschicht im Bioladen zu machen. Dafür habe ich heute verpennt und bin erst um 7 Uhr statt um 5 aufgestanden. 2 Seiten einer Medaille.

Falls jemand einen natürlichen Appetitzügler kennt, der kein Koffein enthält - her damit!:-)))

Menu des Tages am 2. Januar 2013

2 Grüntee
Roh-Linge mit Banane, Sunwarrior Vanille, Traubenkernmehl,  getrocknete Aprikosen, Zimt, roh-vegane Zimtschnecke


2 Grüntee
Trek Bar, Mixed Berry



400 g Brokkoli
250 g Sojajoghurt mit Stevia
1 Mango


10 g Bitterschokolade
10 g trockenes Brot, Verkostung Bäckerei
1 Mate Tee

185 g Möhren, roh
1 Mate Tee

Indonesische Reisnudelpfanne


1 Grüntee

Ich hab mich vor Dienstbegin explizit daran erinnern müssen, dass ich keinerlei nicht-vegane Verkostungsleckereien im Bioladen naschen darf. Dafür haben wir eine neue Mitarbeiterin, die mich Brokkoli essen sah und wir kamen kurz darüber ins Gespräch und sie fragte: "Bist du auch so eine Gesunde?" Ich: "Ja, ich bin aber die einzige hier!" Darauf sie: "Jetzt nicht mehr, ich bin auch so. Ich war sogar schon mal roh-vegan" Haha...

Naja, es waren  1848 kcal, kein Sport, 13,9% Fett, zu viele Nährstoffe waren zu wenig und ich stelle mal wieder fest, das ohne Salate alles keinen Wert hat. Die Reisnudelpfanne war zwar lecker, aber ein Nährstoffspektrum für's Klo. Echt. Und der Brokkoli kann es noch nicht mal ausgleichen! Gerade wenn man Kalorien reduziert muss man besonders darauf achten, dass alle Nährstoffe vorhanden sind. Aber der Cronometer überprüft ja nun mal auch nicht alles.Omega 3:6 war dafür fast 1:1. Caveman-like, obwohl ich es darauf gar nicht abgesehen hatte. Ich hatte es auch nicht darauf abgesehen, so wenig Fett zu essen, aber da kam mir auch der Trek Bar sehr entgegen, der der einzige Riegel ist, den ich kenne, der viel Eiweiß und wenig Fett enthält.

Wie gesagt, wer noch etwas veganes, natürliches kennt, was den Appetit unterdrückt und dabei nicht stimuliert und keine Droge ist, kann es mich gerne wissen lassen.

Alles Liebe,

Silke

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Mittwoch, 1. Januar 2014

Bestandsaufnahme - Tag 1



Liebe Kinder, fangt niemals mit dem Rauchen an! - Nicht, weil man davon Lungenkrebs kriegt und Lungenkrebs ein echt fieser Krebs ist, den man erst bemerkt, wenn des zu spät ist und die 5-Jahres-Überlebensquote nur 20% beträgt. Nein, Rauchen ist einfach die fieseste Sucht überhaupt.

Naja, in meiner Welt jedenfalls. Das war gestern das erste Silvester seit...äh 24 Jahren, an dem ich nicht geraucht habe. Ich habe mit 15 angefangen zu rauchen, aus Gruppenzwang, auf einer Klassenfahrt, weil ich bei den Jungs ankommen wollte. Aufgehört...oder sagen wir, angefangen aufzuhören, habe ich vor 10 Jahren, mit 28, einfach weil man damit irgendwann aufhören MUSS, wenn man nicht dauerhafte Schäden davon tragen will. Über 30 sollte wirklich niemand mehr rauchen!

Aber in den letzten 10 Jahren gab es immer irgendwelche Phasen; stressige Phasen, Parties, Angstphasen, gesellschaftliche Situationen, in denen ich dann doch wieder geraucht habe, immer mal wieder für ein paar Wochen dran hing und immer wieder mit Nikotinkaugummis angefangen habe aufzuhören. Fast die meiste Zeit der letzten 10 Jahre habe ich Nikotinkaugummis konsumiert und wenn ich das nicht gemacht habe habe ich reichlich gegessen und immer dabei zugenommen.

Alle Leute, die mit dem Rauchen aufhören nehmen zu. Die meisten so zwischen 10 und 20 kg. Viele verlieren das Gewicht wieder, manche auch nicht. Ich weiß nicht wie viele Diabetiker mir im Krankenhaus erzählt haben, dass sie bereits für ihre Herzgesundheit auf anraten ihres Arztes hin mit dem Rauchen aufgehört und danach immens zugenommen haben. Wer mit dem Rauchen aufhört isst dann besonders viele Süßigkeiten, Zucker und Fett und die Kombination macht dann Diabetes und man stirbt immer noch an Herz-Kreislauf-Erkrankungen!

Sowohl an Weihnachten als auch gestern Abend hatte ich nach vielen Süßigkeiten, nach viel gutem Essen und auch nach viel Alkohol immer noch das Gefühl irgendwas fehlt mir gerade. Ich war nur zu 90% befriedigt durch das was ich konsumiert hatte. Sehr schnell kam ich darauf. Mir fehlte Nikotin. Ganz egal ob als Kaugummi oder als Zigarette. Es fehlte mir zum zufrieden sein und in meinem Kopf rasten die Gedanken was ich statt dessen konsumieren könnte. Mehr Alkohol, mehr Süßkram oder mehr Sushi?

Gott sei Dank war ich mit einer Freundin zusammen, die das alles verstand. Sie ist ca 10 Jahre älter als ich, hat 3 so gut wie erwachsene Kinder, ist sehr reflektiert, hat selber mal geraucht, hadert mit sich und dem Laufen gehen, hat was medizinisches studiert und war einfach die beste Gesellschaft in dem Moment. Ich hab es ihr einfach geschildert. Wie waren uns einig, dass Joggen und seine Endorphien auf die Dauer auf jeden Fall dagegen hilft und dass es eines Tages zur Normalität werden wird. Aber Diäthalten und mit dem Rauchen aufhören gleichzeitig ist leider auch fast eine Sisiphosaufgabe. Rauchen schüttet 5 mal so viele Glücksbotenstoffe aus wie Essen, Sex schüttet nur doppelt so viele aus...

Also, wie machen wir das jetzt? Das mit dem Umsetzen der Vorsätze...


Ich hab geplant 1800 kcal zu essen und 3-5 Mal die Woche Sport zu machen. Ich hoffe, dass sich das in meine Tagespläne integrieren lässt. Darüber hinaus wird 90 Tage lang 100% vegan gelebt um einfach mal die Erfahrung zu machen, wie das funktioniert. Das schließt das Kaufen von nicht-veganen Kosmetika etc mit ein. Meine liebste Lippenstiftfarbe ist z.B. nicht vegan, was mir Probleme bereitet und wofür ich noch keine Lösung gefunden habe. Vielleicht hält der Lippenstift 90 Tage durch?!

Darüber hinaus bin ich in den letzten Tagen darauf gekommen, dass Geben und im Sinne anderer handeln auch glücklich macht. Als ich auf die Idee kam die Kälbchen zu retten oder meine Schwester voll im Mutterrausch aufging. Beim Dienst am Nächsten im Krankenhaus habe ich sogar manchmal Glücksbotenstoffe ausgeschüttet. Gestern bei DM ertappte ich mich dabei, dass ich feststellte, dass es mich glücklich machen würde Futter für die Tiere im Zollstocker Tierheim zu spenden, ich ertappte mich dabei, dass es mich glücklich machte einen Typen im einen Kaffee, der mich fast umgerannt hatte nicht an zu pflaumen sondern zu sagen: "Huch, der gute Kuchen!:-)" - er hätte fast seinen Kuchen fallen lassen als er mich umrannte. Und ich ertappe mich dabei, dass ich daran rum plane alle meine Newsletterrezepte in ein Buch zu packen, es zu veröffentlichen und den Gewinn an Ingrids Kälberglückprojekt zu spenden.

Nicht um irgendwem zu helfen, sondern weil ich meine fucking Glücksbotenstoffe haben will, die ich nur ausschütten kann, wenn ich was Sinnvolles tue. Die ich automatisch ausschütte, wenn ich im Bioladen arbeite oder blogge, die ich aber nicht ausschütte - die dabei niemand ausschüttet - wenn ich lerne. Deshalb muss man beim Lernen so viel Schokolade fressen. Oder Rauchen oder Kaffee trinken. Wie zum Geier kriege ich Spaß ins Lernen??? Auch das eine Frage, die ich 2014 beantworten werden muss. Manchmal, wenn ich feststelle, dass ich was begreife, macht es Spaß. Meistens aber nicht. Auch Abraham haben mit dafür bisher noch keine Antwort geben können.

Und noch was Cooles plane ich für die Fastenzeit: Plastikfasten

Ich weiß nicht ob das überhaupt geht, aber ich will es einfach mal ausprobieren. ich hab lange überlegt was ich fasten könnte, da ich so viel Sachen eh schon nicht mache und mich gefragt habe was sinnvoll sein könnte.

ALLES ist in Plastik verpackt. Der halbe Bioladen, ach was 98% des Bioladens, ist in Plastik verpackt. Manchmal beschweren sich Kunden darüber oder auch darüber dass wir Palmöl im Sortiment haben oder nicht regionales Obst und solche Sachen. Sachen halt, die nicht die Welt retten. Ich beschwere mich dann zurück, dass wir auch tote Tiere verkaufen deren Verzehr Krebs, Herzkreislauferkrankungen und Diabetes macht. In einem Bioladen geht es halt nur darum Pestizide zu vermeiden. Mehr nicht. Nicht ums Tiere retten, Planeten retten, Plastik sparen etc. Manche Firmen vereinigen das, aber schlussendlich geht es einfach nur ums Spritzen mit Chemie. Also wird nach Karneval Plastik gefastet. Ich weiß jetzt schon nicht, wie ich dann an Nüsse oder Nudeln ran kommen kann....Das wird ganz schön schwer...Aber wenn es leicht wäre, würde es ja auch sinnlos sein!

Aber erstmal zum Abnehmen ohne die Hilfe von Nikotin. Hilfreich dafür, für alle, die sich anschließen wollen, ist Buch darüber zu führen, was ich automatisch hier mache. Bloggen ist noch toller, weil man dann Rechenschaft ablegen muss.;-))) Ist doof, hilft aber wirklich.
Und wie man dann sein Gewicht hält, muss ich leider auch immer noch raus finden.

Frohes Neues und alles Liebe, nicht vergessen, der Independent glaubt, dass 2014 das Jahr werden wird, in welchem Vegan Mainstream wird! Geht mit der Mode!;-)))

Silke

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Sonntag, 29. Dezember 2013

Tahini, Krebs und Vorsätze 2014



Also, ich habe Blut geleckt! - Nachdem das mit der Cashewmusherstellung so gut geklappt hat, habe ich mich gestern mal an Tahini versucht, weil mein Glas zur Neige geht und ich für ein Rezept neues brauche. Beim Kauf des Sesams fiel mir auf, dass es gravierende Vorteile hat sein Tahini selber zu machen:

1. Es ist billiger
2. Man kann dafür Sesam in Demeterqualität von Rapunzel kaufen.
Praktischerweise kann man dafür gleich eine 500 g Packung kaufen und hat dann reichlich Tahini und unterstützt Tiere und Planeten!

Das war genau so leicht wie mit dem Cashewmus, aber Sesam wird, weil er ungeschält ist, nicht ganz so fein. Das macht aber nichts, da das fertige Tahini aus dem Glas auch nicht superfein ist.


Der einzige Nachteil mit dem ich mich gerade konfrontiert sehe ist, dass ich nicht genug alte Gläser rumstehen habe um so viel Nussmus zu lagern. Ein weiterer Faktor ist, dass ich nicht weiß, wie lange es sich hält und ob ich es im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur lagern sollte.

Das Cashewmus - 400 g davon - hab ich leider über Weihnachten komplett aufgegessen als Cashew Creme und ich finde sie immernoch einfach göttlich! Ich sollte irgendwie mal damit und mit Kakaobutter weiße Schokolade herstellen. Ich glaub, das ginge besser als mit Lucumapulver...Spätere Sorge...

Heute mal zu meinen Vorsätzen für 2014:

Wie bereits angedeutet, will ich 90 Tage lang wirklich konsequent und 100% vegan leben, um mir einfach mal daran zu gewöhnen in gesellschaftlichen Situation keine Ausnahmen zu machen. Weder bei Dreharbeiten noch bei Kaffeeklatsch mit der Verwandtschaft noch bei Dates. Jedem wird konsequent aufgetischt, dass ich "derzeit" komplett vegan lebe. - Warum nicht 30 oder 60 Tage? Keine Ahnung, fühlt sich zu kurz für ich an. Die Herausforderung ist nicht groß genug!:-)

Und was ich dann noch will ist das, was alle wollen am 1. Januar. Der alle häufigste Vorsatz in der westlichen Welt überhaupt: Abnehmen. Ich schätze ich habe seit dem Sommer 3 kg zu genommen, hauptsächlich dadurch, dass ich hungerunterdrückende Nikotinkaugummis abgesetzt habe und durch Ernährungsexperimente. Ach, und durch Weihnachten! Und natürlich dadurch, dass ich meine Joggingroutine nicht wieder gefunden habe - Allerdings, war ich nach Weihnachten noch nicht auf der Waage und werde dieses Jahr auch nicht mehr gehen. Gestern und vorgestern habe ich 1700 unf 1800 kcal gegessen und an Silverster steht noch mal Sushi-Essen an. Auch davon werde ich zumindest 90 Tage lang Abstand nehmen und nur vegans Sushi essen. Auch wenn ich mir bis heute einfach nicht sicher bin, ob man DHA supplementieren sollte oder nicht...Über so viele Dinge bin ich mir bis heute nicht sicher...Wie gut, dass ich noch sehr am Anfang meine wissenschaftlichen Karriere stehe!;-)

Ich plane so viel Fett zu essen wie gestern und vorgestern auch, 50 g am Tag, was bei ca. 25-30% liegt, bei dieser Kalorienmenge. Davon bleibe ich gesättigt, das funktioniert und im Zuge dessen plane ich auch mal wieder mehr Rohkost zu essen. Bei fettarmem gekochten Essen, egal was die Biochemie da an Studien vorlegt, ist meine Haut schlechter als bei 70% oder so Rohkost. Es ist einfach so und es hat irgendwas zu bedeuten. Auch das weiß ich nicht...Wenn die Kalorienmenge rauf geht, sollte das Fettanteil dann weiterhin bei 50 g bleiben. Das wäre Vorteilhaft mit ausreichend Omega 3 und 6 aber nicht zu viel davon.

Wer mag ist herzlich eingeladen an der 90-Tage-Challenge mit zu machen. Wer noch Inspiration braucht, für den habe ich hier wieder eine schöne Studie bereit gestellt über den Zusammenhang von Fleisch und Krebs:

In der Zeitschrift Nutrients wurde jetzt ein Artikel veröffentlicht welcher 21 Krebsarten in 157 Ländern (nicht nur China!) mit den Lebensumständen der Patienten bezüglich Nahrung, Alkohol, Rauchen, Mangel an Bewegung und Mangel an Vitamin D verglich. Dort heißt es:

"The factors found to correlate strongly with multiple types of cancer were lung cancer (direct correlation with 12 types of cancer), energy derived from animal products (direct correlation with 12 types of cancer, inverse with two), latitude (direct correlation with six types, inverse correlation with three), and per capita gross national product (five types). Life expectancy and sweeteners directly correlated with three cancers, animal fat with two, and alcohol with one. Consumption of animal products correlated with cancer incidence with a lag time of 15–25 years. Types of cancer which correlated strongly with animal product consumption, tended to correlate weakly with latitude; this occurred for 11 cancers for the entire set of countries. Regression results were somewhat different for the 87 high-quality country data set and the 157-country set. Single-country ecological studies have inversely correlated nearly all of these cancers with solar ultraviolet-B doses. These results can provide guidance for prevention of cancer."

Lungenkrebs ist damit ein Einflußfaktor für 12 weitere Krebsarten (!), Kalorien aus Fleisch korreliert mit 12 Krebsarten, der Breitengrad korreliert mit 6 Krebsarten und invers mit 3 (hier kommt der Vitamin D Mangel ins Spiel), das Bruttosozialprodukt(!) ist ein Einflussfaktor für 5 Krebsarten, Lebenserwartung und Süßungsmittel mit 3 Krebsarten, tierisches Fett mit 2 und Alkohol nur mit einem. Ich vermute, dass ist Leberkrebs...Fleischkonsum führt etwa 15-25 Jahre später zu Krebs. Krebsarten, die mit Fleisch zusammen hängen, hängen nur wenig mit dem Breitengrad (Vitamin D) zusammen.

Hier noch ein kleines Fotos über Eierstockkrebs und die Menge an verzehrtem Fleisch:


Wer sich die ganze Studie durchlesen möchte, kann die 27 Seiten auch auf Englisch herunter laden.

Menu des Tages am 28. Dezember

Roh-Linge von Govinda mit Banane, Sunwarrior Vanille, Walnüsse, Leinsamen, Zimt, Wasser, 1/2 Apfel


Kaffee mit Stevia

Clif Bar Chocolate Almond Fudge Riegel

400 g Brokkoli (Mikrowelle) mit Salz
250 ml Sojajoghurt mit Stevia
1 Banane
16 g Ombar Acai

Essener Brot mit Cashewziegenkäse und Salat
9 g NaturataWeiße Stracciatella Kirsch


1 TL Cashew Creme
1 Kartoffel

Salatmix mit Cashew Vinaigrette


2 Trockenpflaumen

Ich hab schlecht geschlafen und konnte dem Kaffee im Bioladen nicht widerstehen. Die Roh-Linge von Govinda ergeben ein sehr gutes Rohkost-Instant-Müsli mit ziemlich wenig Fett, weil sie hauptsächlich aus Buchweizen bestehen und der Rest war mein übliches Bioladenessen. Ich stelle fest, ich bin im Bioladen glücklicher als mit Schokolade vorm Fernseher! Aha!:-))) - Merken für die Zukunf! Außerdem gibt's da mehr Packete auszupacken als jemals zu Weihnachten!

Zum Beispiel das Härdtner Bio Esener Dinkelbrot, was ich endlich mal ausprobiert habe. Es ist aus Dinkel und so richtig aufmerksam wurde ich darauf auch erst, als ich im Veganz in München war. Vor allem darauf, dass der Hersteller auch noch ganz viele andere Essener Brote im Sortiment hat. Es hat natürlich keine Rohkostqualität, aber ist bei niedrigerern Temperaturen gebacken und enthält weniger Gluten dadurch, dass das Getreide angekeimt ist. Ich find's gut, obwohl ich eigentlich immer noch mal selber ein gutes Essener Brot selber machen möchte, wo ich einfach mehr über die Hintergründe der Herstellung weiß. Andererseits halte ich gutes Vollkornbrot für gesünder als Rohkostbrot aus Nüssen.

Hier ein typisches Gourmet-Rohkostmenü: Nüsse auf Nüsse mit Nusssauce und Nüssen garniert! Das ist nicht gesund. Punkt. 50 g Nüsse am Tag sind mehr als genug. Da kann man an Weihnachten auch gleich nen Braten essen.

Also, was habt ihr für Vorsätze?

Alles Liebe,

Silke

Schnäppchen des Monats Dezember 2013:
Ombar Acai & Blueberry 38 g - 2,49 € statt 2,89 €
Lovechock Pur/Kakaonibs 40 g - 2,59 € statt 2,99 €
Rohe Bio Kakaobohnen 100 g
 - 5,95 € statt 6,95 €



Sonntag, 22. Dezember 2013

Dicke Veganer, Rohköstler und Vollwertköstler...



Ich fühle mich gerade auf reichlich hohem Niveau verwirrt und weiß nicht, woher ich Antworten kriegen kann. Das Thema, oder besser die Themen, sind Sucht, Diät und Psychosomatik in Form des Gesetztes der Anziehung.

Ich bin verwirrt darüber, dass ich so viele Veganer kenne, oder Rohköstler kenne oder Vollwertköstler kenne, hauptsächlich über Facbook, die Gewicht verlieren wollen. (Sogar 80/10/10er auf die das zutrifft kenne ich!) Keiner ist adipös, leidet unter Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder so, aber viele fühlen sich 5-10 kg zu schwer. Wie kann einfach nur vegan essen dünn machen? Klar, Studien zeigen immer wieder, dass Vegetarier dünner sind als Omnivore und Veganer dünner als Vegetarier, aber ich kenne sooooo viele Veganer, die mit ihrem Gewicht unzufrieden sind. Ich kenne allerdings auch sehr wenige fette Veganer, viel mehr fette Omnivore, das stimmt schon.,,

In gewisser Hinsicht macht es daher auch Sinn, dass bei Barnards Studien alle Leute beim Umstieg auf vegane, vollwertig Ernährung abnehmen, was mehrere Gründe hat. Zunächst mal, nehmen diese Menschen vielleicht zum ersten Mal ihn ihrem Leben Nahrung mit Nährstoffen auf! Der Körper ist leichter zufrieden zu stellen, weil er daran gewöhnt ist wenig Nährstoffe zu kriegen und man ist schneller satt. Was passiert mit diesen Menschen jedoch nach mehreren Jahren? Nehmen die wieder zu?

Das selbe gilt für Attila Hildmanns Arbeit. Der Challenger nimmt erstmals in seinem Leben vollwertiges Essen zu sich und nimmt dabei ab. Faktisch enthält Attilas Essen aber viel zu viel Fett. Auch für die DGE!

Victoria Boutenko hat mit Rohkost erst sehr viel abgenommen und dann nach Jahren wieder zugelegt, obwohl ihre Ernährung immer salz- und fettärmer wurde. Da wird dann immer behauptet, dass der Körper im Laufe der Jahre weniger  Kalorien benötige, aber einen wissenschaftlichen Grund sehe ich nicht da hinter.

Und damit komme ich zum Thema Sucht. Ist die Sucht vielleicht doch nicht ausgeschaltet, bzw. der Mechanismus bei schlechten Gefühle zu essen? Ich glaube es war Alan Goldhammer der sagte, dass viele Rohköstler ihre Essstörung mit Rohkost verstecken könnten.

Weil ich gerade auch beim Gesetz der Anziehung bin, wenn auch aus anderen Gründen, habe ich auch ein paar Abraham-Videos zum Thema Sucht und vor allem Esssucht geschaut. Abraham haben auch ein paar sehr interessante Ansätze zu dem Thema, durch die ich auch erstmal durchsteigen musste. Zum einen, dass es völlig egal ist, was man isst, so lange man es in guter Stimmung isst, gleichzeitig aber auch, dass der menschliche Körper durchaus bei Nahrung besser gedeiht die natürlich und lebendig ist, was einen aber nicht davon abhalten soll auch mal was Ungesundes zu essen. Der Glaube, dass etwas ungesund sei würde es vor allem erst ungesund machen. Faktisch habe die Wissenschaft auch noch an keinem Lebensmittel nicht auch irgendwas Negatives gefunden, also dürften wir eigentlich nichts essen! Und was wirklich psychosomatisch krank mache sei nicht, dass wir einen negativen Gedanken damit verdrängen, dass wir was essen, was uns Glücksbotenstoffe ausschüttet, sondern dass wir uns Schuldgefühle machen und damit wieder aus unserer guten Stimmung raus katapultiert werden. Wir sollten uns lieber beglückwünschen dafür, dass wir es geschafft hätten uns von einem negativen Gedanken ab zu lenken, statt einen neuen negativen Gedanken zu kreieren.

Und dann lese ich gerade das Buch des Psychotherapeuten und Philosophen Dr. phil. Mathias Jung Seele, Sucht, Sehnsucht: Wege zur Klarheit in welchem alle möglichen Süchte sowohl vom Therapeuten als auch von den Betroffenen selber geschildert werden: Arbeitssucht, Beziehungssucht, Sexsucht, Helfersucht, Leidenssucht, Kaufsucht, Fernseh- und Spielsucht, Süßigkeitensucht, Esssucht, Bulimie und Magersucht, Nikotinsucht, Alokoholsucht, Tablettensucht und Co-Abhängigkeit. - Ich war wie vom Donner gerührt wie beschissen es in so vielen Menschen innerlich aussieht und bin jetzt noch überzeugter davon, dass jeder Herz-Kreislaufpatient und Diabetiker definitiv auch noch eine Psychotherapie braucht, während eine Ernährungsumstellung als Heilmittel angewendet wird. Komisch, dass Sportsucht nicht besprochen wird...Naja, schlussendlich kann alles süchtig machen und schlussendlich werden bei allen Süchten die selben Glücksbotenstoffe ausgeschüttet und die Grundlage bei allen Süchten ist immer die Flucht vor einem negativen Gedanken in die Sucht und da frage ich mich wieder: Haben Abraham nicht Recht und man kann alle Probleme lösen indem man versucht einen sich besser anfühlenden Gedanken zu finden? Können Depressive auch bewusst nach sich besser anfühlenden Gedanken greifen?

Ich glaube, ja, aber das ist schwerer, als nach einer Sucht zu greifen und es ist auch schwerer den negativen Gedanken konkret zu greifen! Man muss schon sehr reflektiert sein um das konsequent hin zu kriegen. Allerdings muss man dann auch nicht sofort und perfekt und man hat auch ein ganzes Leben dafür Zeit sich weiter zu entwickeln. "You can never get it right and you can never get it done" - Also braucht entweder jeder eine Psychotherapie um reflektiert genug zu werden oder jeder sollte sich mal das Gesetz der Anziehung The Law of Attraction genauer anschauen. Es kann wahrlich Wunder bewirken, ich hab es erlebt.

Menu des Tages am 21. Dezember

Amaranth-Creme (frei nach Vegan for Youth was ich wohl auch noch an dieser Stelle besprechen muss, aber Attila zu besprechen ist immer so müßig...) mit Sunwarrior Vanille und Mango - ich wollte vor allem Amaranth verbrauchten und hasse es das zu kochen, weil es immer über kocht...


Brennnesseltee

Dinkel-Vollkorntoast mit Cashew-Ziegenkäse und Tomate

Tomaten aus der Dose mit Zwiebel, Gerstengraupen, Salz, Garam Masala, Pfeffer und 1 TL Tahin


8 g Milchschokoladennikolaus

Clif Bar White Chocolate Macadamia Riegel



400 g Brokkoli
250 g Sojajoghurt mit Stevia
1 Mandarin

2 Lebkuchen
1 TL Zartbitter Creme
5 TL Cashew Creme

Also Dosentomaten mit Gerstengraupen und Tahini schmeckte wie Spaghetti mit Tomatensauce - so wie es als Kind immer schmeckte. Meine Mutter hat immer Weißmehlspaghetti mit Tütentomatensauce gemacht! - Da muss man sich echt an den Kopf fassen! Wie kann man seinen Kindern so einen Schrott zu essen geben! Das oder Ravioli aus der Dose. Ich wundere mich, dass wir beide noch leben, obwohl meine Schwester auch kurz davor war zu sterben, möchte ich mal sagen...

Naja, Gerstengraupen mit Dosentomaten und vor allem das Tahini hat mich daran erinnert....

Der Clif Bar war interessant, da er vegan und "white Chocolate" war. Wie habe die das gemacht? Naja, ein Clif Bar ist zwar vegan und mit Vitaminen angereichert, aber schon ziemliche Industrienahrung, wie ich finde. Da sind so Soja Crispies und Soja Kakaobutter Chips und so ein Zeug drin. Als Süßungsmittel Reissirup.

Tja und dann war da noch die Streichcreme, die mein Chef neu auf den Markt gebracht hat und die gerade im Angebot ist. Es gibt Cashew, Zartbitter, Mandel und Macadamia, aber Macadamia enthält Milchpulver, Mandel hatte ich nicht zur Verkostung da baer Cashew hat es mit angetan: 60% Cashews, Rest Rohrzucker und Sonnenblumenöl. Nicht gesund, keine Frage, aber oh mein Gott: Köstlich!!!


Genau die Mischung die voll die Dröhnung Glücksbotenstoffe ausschüttet: Häfte Zucker, Hälfte Fett...Meine Güte, es ist Weihnachten...Nächstes Jahr wird alles wieder gut...

Morgen fahre ich über die Feiertage zu meinem Vater und bin am 26. abends wieder da...

Alles Liebe,

Silke



Freitag, 13. Dezember 2013

Der Unterschied zwischen Hunger und Appetit...



Hach, ich bin so hingerissen von meiner Entdeckung meines eigenen Sättigungsmechanismus und der Erkenntnis über weniger konzentrierte Nahrung, dass ich mich schlagartig völlig befreit fühle. Ich fühle mich nicht mehr bedroht davon gegen meinen Willen Gewicht zuzunehmen, ich habe nicht mehr das Gefühl, dass ich Hunger leiden muss um ein Kalorienlimmit einzuhalten und vor allem habe ich nicht mehr das Gefühl von Essen ausgetrickst zu werden. Es gibt Essen, was es mir unmöglich macht damit auf zu hören zu essen und wie ich das erlebe gibt es unglaublich viele Leute, denen es ebenso geht.

Außerdem ist mir der Unterschied zwischen Hunger und Appetit klar geworden: Appetit ist der Hunger des Belohnungssystems auf Botenstoffe. Hunger ist Hunger des Magens. Da ist ein Riesenunterschied. Appetit sollte man eigentlich nicht nachgeben und wenn doch, dann sehr, sehr bewusst. Man sollte vor allem wissen, was er ist und man sollte ihn an einer sehr, sehr kurzen Leine halten.

Ich will auf mehrere Sachen hinaus und zwar zunächst mal darauf, dass Appetit, also der Hunger des Belohnungssystems, in die Sucht führen kann, in die Abhängigkeit und auch in die Unfähigkeit seine Probleme mit den adäquaten Mitteln zu lösen und sie sich tatsächlich lieber "weg zu essen" - weg zu rauchen, weg zu trinken, weg zu spritzen oder was auch immer. Darauf muss man aufpassen.

Es wird aber auch nicht jeder alkoholabhängig, der mal etwas (oder auch sehr viel) Alkohol trinkt. Hauptsächlich wahrscheinlich deshalb nicht, weil er es nicht jeden Tag tut. Kaffee empfinde ich ebenso. Man darf ihn nicht jeden Tag trinken. Und man muss vielleicht auch noch unterschieden zwischen den Gründen, warum man belohnende Substanzen zu sich nimmt: Aus Freude oder aus Leid?!

Ich denke der Prozess zu Feierlichkeiten Glücksbotenstoffe ausschüttende Substanzen zu sich zu nehmen ist wesentlich gesünder (psychisch) als sie in Trauerfällen zu konsumieren. Sprich: Um die Geburt Christis zu feiern ist es angebrachter als aus Liebeskummer. - Andererseits, hach, ist das eine seltsame Welt! Ich, gestern wieder im Bioladen. Eine Kollegin aus der Bäckerei sagte zu mir, sie fände es nicht gut, dass im Bioladen Wein zur Verkostung rum steht, wegen der Kinder. Ich erzählte ihr was ich gelesen habe, über die Droge Alkohol, die durch die Gesellschaft und die Kirche so abgesegnet ist, dass sogar Jesus Christus Wasser in Wein verwandelt hat, dessen Geburt wir ja jetzt bald feiern (und ich fing an Schokoladenlebkuchen für die Verkostung auszupacken) indem wir gaaaanz viel Schokolade und Süßkram kaufen, von der wir Herzkreislauferkrankungen, Krebs und Diabetes bekommen. Hinzu kommt leider auch noch, dass die Kunden im Bioladen jetzt noch lebende Tiere bestellen können, die dann extra für sie getötet und als Weihnachtsbraten gekauft werden können. Das finde ich fast noch perverser als anonyme Tiere als Braten zu servieren.

Naja, also, das ist schon alles furchtbar, aber gestern hatte ich erstmals den Eindruck: Nö, ich bin frei davon, ich brauche damit nicht hadern, weil es überhaupt gar nicht darum geht, was in der Gesellschaft so passiert, was es für mieses Essen in Restaurants gibt, wie viel Schokolade an Weihnachten gegessen wird etc. Es geht schlussendlich wirklich nur darum was jeder Mensch zuhause - und damit regelmäßig macht - und es geht darum, dass man sich ganz klar bewusst machen muss, was "Appetit" ist und wo der Unterschied zu Hunger liegt. Warum er einen lockt und wie man ihn austrickst. Was ein hoher glykämischer Index anstellt und warum bei hochkonzentrierte Nahrung der Sättigungsmechanismus nicht funktioniert. Es fehlt Aufklärung
über die Mechanismen und die Gefahren und darüber wie man einer Lustfalle wieder entkommen kann. Klar können Menschen an Feiertagen auch mal zusammenkommen und gemeinsam Drogennahrung essen. Sie müssen aber wissen, dass das einfach nicht jeden Tag sein darf,

Damit war ich für mich frei meinetwegen auch an Weihnachten 3 Tage Mist zu essen und dann wieder vernünftig 1700 kcal aus gesundem Essen einzuhalten und an "Feiertagen" auch durchaus mal Fünfe gerade sein zu lassen. Allerdings habe ich auch keine chronischen Zivilisatonskrankheiten. Ich darf das. Man stirbt nicht früher, wenn man sich an Weihnachten oder am Geburtstag, oder auf einer Hochzeit mal gehen lässt. Man stirbt aber durchaus früher, wenn man das jeden Tag macht und auch wenn man nicht merkt, dass da ein Suchtmechanismus zugrunde liegt, den irgendwie niemand erkennt.

Somit habe ich vorgestern mit Leichtigkeit 1700 kcal eingehalten, mich toll gefühlt, war satt und zufrieden. Ich darf auch berichten, dass mir 750 g Brokkoli zu frühstücken durchaus Spaß machen zu essen.

Gestern Abend war ich dann aber mit meinem Joggingfreund auf dem Weihnachtsmarkt verabredet und hab dann wirklich mal Fünfe gerade sein lassen. Hab nicht geplant die Kalorien mit zu zählen oder nachträglich ab zu trainieren, sondern einfach zu sagen: Was soll's. Wenn ich zunehme, nehme ich es halt später wieder ab. Ich weiß ja jetzt wie's geht.

Haha, und auch das war eine sehr interessante Erfahrung. Ich wurde nämlich gar nicht satt. Also, meine Belohnungssystem wurde nicht satt, auch, wenn ich mit Ausnahme von etwas Schokolade sogar fast vegan war. Es gab Knoblauchbrot mit Ajvar und Oliven, Glühwein, ein paar Pralinen, gebrannte Macadamianüsse und Schokolade aus einem geschenkten Bio-Adventskalender. Ich wurde nicht satt. Kalorien spielten keine Rolle, waren tausend oder so, aber der Magen kriegt es nicht mit, weil das Belohnungssystem immer mehr will. Und weil es bei mir stärker ausschlägt als bei Leuten, sie sowas jeden Tag essen. Und irgendwie finde ich das sogar gut: Meine Lust ist damit noch größer.:-) Es ist für mich aber auch gefährlicher...

Na egal, worauf ich hinaus wollte war zum einen, dass überhaupt kein Sättigungsmechanismus vorhanden war, zum anderen, dass tatsächlich ein kleines Teufelchen mit heue morgen ins Ohr flüsterte: Du solltest wieder Schokolade essen!!! - Ich hatte Süßhunger. Dem nach zu geben, hätte den Anfang von Sucht bedeutet und genau deshalb habe ich widerstanden.

Und andererseits: Wie oft gehe ich schon aus? Oder unter Leute? Wenn alle Menschen zuhause vollwertig, fettarm und pflanzlich essen, ist doch auch schon ne Menge getan, oder? Es darf einfach nicht zur Regel werden die Regeln zu durchbrechen...

Menu des Tages am 11. Dezember 2013

Gemüsepfanne aus Grünkohl, Reis, Zwiebel, Blumenkohl, Curry, Salz und Pfeffer


165 g Trauben
1 Paranuss
11 g rohe Zimtschnecke

Greensmoothie-Milchreis aus Grünkohl, Banane, Zimt, Sunwarrior, Traubenkernmehl und Vollkorn-Basmatireis - tolle Idee und sehr lecker


2 Bananen

Salat aus Feldsalat, Linsenkeimen, Gurke, Apfel, Blumenkohl, Sellerie, Mandeldressing und Dill



Greensmoothie Milchreis s.o.

Gemüsepfanne aus Grünkohl, Blumenkohl, Sellerie, Petersilienwurzel, vegane Schillerlocken, Tomate, Curry, Salz, Pfeffer



Menu des Tages vom 12. Dezember

750 g Brokkoli gedünstet mit Salz und Pfeffer und 100 g Vollkorn-Basmatireis


1 Banane
2 Erdnussbutterkekse

Roggenvollkornbrötchen, pur

400 g Brokkoli, 250 g Sojajoghurt mit Stevia und 3 Mandarinen
1/2 Lebkuchen
ca. 20 g Schokolade

300 g Möhren, roh

Weihnachtsmarkt s.o.

Klar, gestern habe ich nicht nach den Regeln gespielt aber mit Vorgestern war ich tiptop zufrieden. 1700 kcal, 68,3 g Eiweiß, 14,7% Fett und damit 29,4 g gesamt, 331 g Kohlenhydrate, Omega 3:6 war 1:3 und 5,8 g gesättigte Fette. Vitamin E allerdings wieder nur 63% - alles andere bestens.

Was ich immer noch mache, abgesehen davon darauf zu achten, wie konzentriert die Nahrung ist, ist Joel Fuhrmanns Rat zu folgen quasi 2 Unzen Avocado und 1 Unze Nüsse zu essen. "Quasi" weil ich nicht genau das esse sondern ca. 20 g Fett aus Nahrungsmitteln die nicht "Obst, Gemüse, Hülsenfrüchte oder Getreide" sind. Also wenn ich Kekse esse, oder Lebkuchen, oder Nüsse oder Salatdressing oder irgendwelche Industrienahrung wie die veganen Schillerlocken, dann zähle ich das Fett mit und esse ca. 20 g. So behalte ich da den Überblick.

Ich hab keine Ahnung, wie der glykämische Index bei all dem eine Rolle spielt, bin aktuell aber der Auffassung, dass es der Magen ist mit seinen Dichterezeptoren, der dafür sorgt, dass es zu einer Botenstoffausschüttung im Belohnungszentrum kommt. Und nicht etwa der Blutzuckeranstieg...Einziger Reue gestern: Durch den vielen Zucker war ich zu lange wach und bin jetzt unausgeruht...

Alles Liebe,

Silke