Sonntag, 22. Dezember 2013

Dicke Veganer, Rohköstler und Vollwertköstler...



Ich fühle mich gerade auf reichlich hohem Niveau verwirrt und weiß nicht, woher ich Antworten kriegen kann. Das Thema, oder besser die Themen, sind Sucht, Diät und Psychosomatik in Form des Gesetztes der Anziehung.

Ich bin verwirrt darüber, dass ich so viele Veganer kenne, oder Rohköstler kenne oder Vollwertköstler kenne, hauptsächlich über Facbook, die Gewicht verlieren wollen. (Sogar 80/10/10er auf die das zutrifft kenne ich!) Keiner ist adipös, leidet unter Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Bluthochdruck oder so, aber viele fühlen sich 5-10 kg zu schwer. Wie kann einfach nur vegan essen dünn machen? Klar, Studien zeigen immer wieder, dass Vegetarier dünner sind als Omnivore und Veganer dünner als Vegetarier, aber ich kenne sooooo viele Veganer, die mit ihrem Gewicht unzufrieden sind. Ich kenne allerdings auch sehr wenige fette Veganer, viel mehr fette Omnivore, das stimmt schon.,,

In gewisser Hinsicht macht es daher auch Sinn, dass bei Barnards Studien alle Leute beim Umstieg auf vegane, vollwertig Ernährung abnehmen, was mehrere Gründe hat. Zunächst mal, nehmen diese Menschen vielleicht zum ersten Mal ihn ihrem Leben Nahrung mit Nährstoffen auf! Der Körper ist leichter zufrieden zu stellen, weil er daran gewöhnt ist wenig Nährstoffe zu kriegen und man ist schneller satt. Was passiert mit diesen Menschen jedoch nach mehreren Jahren? Nehmen die wieder zu?

Das selbe gilt für Attila Hildmanns Arbeit. Der Challenger nimmt erstmals in seinem Leben vollwertiges Essen zu sich und nimmt dabei ab. Faktisch enthält Attilas Essen aber viel zu viel Fett. Auch für die DGE!

Victoria Boutenko hat mit Rohkost erst sehr viel abgenommen und dann nach Jahren wieder zugelegt, obwohl ihre Ernährung immer salz- und fettärmer wurde. Da wird dann immer behauptet, dass der Körper im Laufe der Jahre weniger  Kalorien benötige, aber einen wissenschaftlichen Grund sehe ich nicht da hinter.

Und damit komme ich zum Thema Sucht. Ist die Sucht vielleicht doch nicht ausgeschaltet, bzw. der Mechanismus bei schlechten Gefühle zu essen? Ich glaube es war Alan Goldhammer der sagte, dass viele Rohköstler ihre Essstörung mit Rohkost verstecken könnten.

Weil ich gerade auch beim Gesetz der Anziehung bin, wenn auch aus anderen Gründen, habe ich auch ein paar Abraham-Videos zum Thema Sucht und vor allem Esssucht geschaut. Abraham haben auch ein paar sehr interessante Ansätze zu dem Thema, durch die ich auch erstmal durchsteigen musste. Zum einen, dass es völlig egal ist, was man isst, so lange man es in guter Stimmung isst, gleichzeitig aber auch, dass der menschliche Körper durchaus bei Nahrung besser gedeiht die natürlich und lebendig ist, was einen aber nicht davon abhalten soll auch mal was Ungesundes zu essen. Der Glaube, dass etwas ungesund sei würde es vor allem erst ungesund machen. Faktisch habe die Wissenschaft auch noch an keinem Lebensmittel nicht auch irgendwas Negatives gefunden, also dürften wir eigentlich nichts essen! Und was wirklich psychosomatisch krank mache sei nicht, dass wir einen negativen Gedanken damit verdrängen, dass wir was essen, was uns Glücksbotenstoffe ausschüttet, sondern dass wir uns Schuldgefühle machen und damit wieder aus unserer guten Stimmung raus katapultiert werden. Wir sollten uns lieber beglückwünschen dafür, dass wir es geschafft hätten uns von einem negativen Gedanken ab zu lenken, statt einen neuen negativen Gedanken zu kreieren.

Und dann lese ich gerade das Buch des Psychotherapeuten und Philosophen Dr. phil. Mathias Jung Seele, Sucht, Sehnsucht: Wege zur Klarheit in welchem alle möglichen Süchte sowohl vom Therapeuten als auch von den Betroffenen selber geschildert werden: Arbeitssucht, Beziehungssucht, Sexsucht, Helfersucht, Leidenssucht, Kaufsucht, Fernseh- und Spielsucht, Süßigkeitensucht, Esssucht, Bulimie und Magersucht, Nikotinsucht, Alokoholsucht, Tablettensucht und Co-Abhängigkeit. - Ich war wie vom Donner gerührt wie beschissen es in so vielen Menschen innerlich aussieht und bin jetzt noch überzeugter davon, dass jeder Herz-Kreislaufpatient und Diabetiker definitiv auch noch eine Psychotherapie braucht, während eine Ernährungsumstellung als Heilmittel angewendet wird. Komisch, dass Sportsucht nicht besprochen wird...Naja, schlussendlich kann alles süchtig machen und schlussendlich werden bei allen Süchten die selben Glücksbotenstoffe ausgeschüttet und die Grundlage bei allen Süchten ist immer die Flucht vor einem negativen Gedanken in die Sucht und da frage ich mich wieder: Haben Abraham nicht Recht und man kann alle Probleme lösen indem man versucht einen sich besser anfühlenden Gedanken zu finden? Können Depressive auch bewusst nach sich besser anfühlenden Gedanken greifen?

Ich glaube, ja, aber das ist schwerer, als nach einer Sucht zu greifen und es ist auch schwerer den negativen Gedanken konkret zu greifen! Man muss schon sehr reflektiert sein um das konsequent hin zu kriegen. Allerdings muss man dann auch nicht sofort und perfekt und man hat auch ein ganzes Leben dafür Zeit sich weiter zu entwickeln. "You can never get it right and you can never get it done" - Also braucht entweder jeder eine Psychotherapie um reflektiert genug zu werden oder jeder sollte sich mal das Gesetz der Anziehung The Law of Attraction genauer anschauen. Es kann wahrlich Wunder bewirken, ich hab es erlebt.

Menu des Tages am 21. Dezember

Amaranth-Creme (frei nach Vegan for Youth was ich wohl auch noch an dieser Stelle besprechen muss, aber Attila zu besprechen ist immer so müßig...) mit Sunwarrior Vanille und Mango - ich wollte vor allem Amaranth verbrauchten und hasse es das zu kochen, weil es immer über kocht...


Brennnesseltee

Dinkel-Vollkorntoast mit Cashew-Ziegenkäse und Tomate

Tomaten aus der Dose mit Zwiebel, Gerstengraupen, Salz, Garam Masala, Pfeffer und 1 TL Tahin


8 g Milchschokoladennikolaus

Clif Bar White Chocolate Macadamia Riegel



400 g Brokkoli
250 g Sojajoghurt mit Stevia
1 Mandarin

2 Lebkuchen
1 TL Zartbitter Creme
5 TL Cashew Creme

Also Dosentomaten mit Gerstengraupen und Tahini schmeckte wie Spaghetti mit Tomatensauce - so wie es als Kind immer schmeckte. Meine Mutter hat immer Weißmehlspaghetti mit Tütentomatensauce gemacht! - Da muss man sich echt an den Kopf fassen! Wie kann man seinen Kindern so einen Schrott zu essen geben! Das oder Ravioli aus der Dose. Ich wundere mich, dass wir beide noch leben, obwohl meine Schwester auch kurz davor war zu sterben, möchte ich mal sagen...

Naja, Gerstengraupen mit Dosentomaten und vor allem das Tahini hat mich daran erinnert....

Der Clif Bar war interessant, da er vegan und "white Chocolate" war. Wie habe die das gemacht? Naja, ein Clif Bar ist zwar vegan und mit Vitaminen angereichert, aber schon ziemliche Industrienahrung, wie ich finde. Da sind so Soja Crispies und Soja Kakaobutter Chips und so ein Zeug drin. Als Süßungsmittel Reissirup.

Tja und dann war da noch die Streichcreme, die mein Chef neu auf den Markt gebracht hat und die gerade im Angebot ist. Es gibt Cashew, Zartbitter, Mandel und Macadamia, aber Macadamia enthält Milchpulver, Mandel hatte ich nicht zur Verkostung da baer Cashew hat es mit angetan: 60% Cashews, Rest Rohrzucker und Sonnenblumenöl. Nicht gesund, keine Frage, aber oh mein Gott: Köstlich!!!


Genau die Mischung die voll die Dröhnung Glücksbotenstoffe ausschüttet: Häfte Zucker, Hälfte Fett...Meine Güte, es ist Weihnachten...Nächstes Jahr wird alles wieder gut...

Morgen fahre ich über die Feiertage zu meinem Vater und bin am 26. abends wieder da...

Alles Liebe,

Silke



Kommentare:

  1. Das mit dem Übergewicht hat auch immer (!) was mit der Energiebilanz zu tun... Egal was man in sich rein futtert.
    Aber das is ja eh klar.

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