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Dienstag, 18. März 2014

Vitamin D



Ich will eigentlich gar nicht darüber schreiben und zwar aus zwei Gründen. a) Ich gehe nicht davon aus, dass ich ein Problem damit habe. b) Mir wird bei dem Thema immer schwindelich, weil es so unglaublich kompliziert ist. Somit gibt es dann eigentlich auch noch einen Grund c) Ich erachte mich selbst nicht als kompetent.

Dennoch wurde ich in den letzten 2 Tagen mit noch inkompetenteren Meinungen dazu konfrontiert und daher sehe ich mich gezwungen zumindest über das zu schreiben was ich weiß.

Also, Vitamin D: Vitamin D ist vor allem wichtig für den Knochenaufbau. Das weiß man seit Jahrzehnten, Kinder bekamen aus dem Grund früher Lebertran zu essen, damit sie keine O- oder X-Beine (Rachitis) bekommen. Seit den 90er Jahren ist auch bekannt, dass Vitamin D-Mangel zu Herz-Kreislauferkrankungen, Allergien, Asthma und Autoimmunerkrankungen sowie diversen Krebsleiden führen kann. Ohne Frage ist es ein wirklich wichtiges Vitamin. (Schaut euch den Wikipedia Artikel dazu an und vor allem das Gemälde Albrecht Dürer: Beim Jesuskind in “Maria mit der Birnenschnitte” wird ein Vitamin-D-Mangel diagnostiziert. - Irre!)

Vitamin D ist aber meistens gar kein Vitamin obwohl man es als Vitamin durch Fisch aufnehmen kann. Meistens ist es ein Hormon, weil der Körper es selber synthetisiert und zwar aus einem Zwischenprodukt der Cholesterinbiosynthese, dem 7-Dehydrocholesterol. So mancher Laie erzählt immer wieder gerne, dass Vitamin D aus Cholesterin hergestellt wird, das stimmt aber nicht. Die Steroidhormone Testosteron, Östradiol, Progesteron, Cortisol und Aldosteron werden aus Cholesterin hergestellt, Vitamin D aber nicht. Die Cholesterinbiosynthes, bei der dann ja auch das 7-Dehydrocholesterol entsteht wird reguliert durch ihr eigenes Produkt, das Cholesterin. Wenn Cholesterin ausreichend vorhanden ist, wird keines hergestellt und damit auch kein 7-Dehydrachosterol, was als Vorläufermolekül für das Vitamin D dient. Wer also Tierprodukte verzehrt, welche viel Cholesterin enthalten, schmeißt seine Cholesterinbiosynthes nicht an und hat demnach auch weniger 7-Dehydrocholesterol.

Das war jetzt schon kompliziert genug und meine eigenen Neurone beschweren sich, weil ich so angestrengt denken muss, aber es wird noch schlimmer!!! - Dieses 7-Dehydrocholesterol wandert nun zur Haut und wird dort mit Hilfe von UVB-Licht aktiviert. Dann wandert es weiter zur Leber, wird dort hydroxyliert, geht noch weiter zur Niere, wird dort wieder hydroxyliert und fertig ist das Vitamin D. Auf diesem Syntheseweg gibt es also mindestens 4 Schritt in denen was schief laufen kann, was zu einem Vitamin-D-Mangel führen kann. Die Cholesterinbiosynthese kann gehemmt sein, man kann zu wenig Sonnenlicht bekommen, man kann einen Leber- oder auch einen Nierenschaden haben und somit nicht ausreichend Vitamin D selber produzieren.

Vitamin D ist wichtig für die Aufnahme von Kalzium aus dem Darm ins Blut. Da ich genug Kalzium im Blut habe gehe ich nicht davon aus, dass ich zu wenig Vitamin D produziere. Bei meinem Bluttest letztes Jahr im Januar (also im Winter, wo man in unseren Breiten zu wenig Vitamin D produziert hatte ich einen Kalziumwert von 2,3 mmol/l. Normal sind 2,1-2,6. Vitamin D selber habe ich nie messen lassen, genau so wenig wie B12. Wenn irgendwas an meinem Blutbild in Schieflage gewesen wäre, hätte man weiter messen können. War es aber nicht.

Nun wird Vitamin-D-Mangel vor allem auch mit Prostatakrebs in Verbindung gebracht und dazu schreibt Barnard wieder Interessantes in The Cancer Survivor's Guide: Foods That Help You Fight Back was sich mit der Harvard-Seite, die ich die Tage schon verlinkt habe deckt, wo es heißt, zu viel Kalzium begünstige Prostatakrebs. Wenn man nämlich viel Kalzium in Form von Milchprodukten isst gelangt auch viel davon ins Blut, was dem Körper wiederum suggeriert er brauche jetzt nicht mehr so viel Vitamin D produzieren, da ja nicht mehr viel Kalzium vom Darm ins Blut aufgenommen werden muss (ist ja viel da) und somit reduziert er seine Vitamin-D-Produktion. Leider wird ein Großteil des Kalziums aus Milch aber direkt wieder ausgeschieden und nicht für den Knochenaufbau verwendet und somit spielt die Kuhmilch dem Menschen einen ganz schönen Streich. Wie gesagt, man muss kein Einstein sein um zu erkennen, dass es nicht gesund sein kann als Erwachsener Milch einer anderen Spezies zu konsumieren.

Und weil das alles so kompliziert ist und so viel schief gehen kann ist die offizielle Meinung der DGE, dass man in unseren Breiten Vitamin D supplementieren soll. In einem Interview mit dem Spiegel legt Jörg Reichrath, Professor für Dermatologie an der Universität des Saarlandes und Mitglied der Arbeitsgruppe Vitamin D der Deutschen Gesellschaft für Ernährung seine Meinung zu Vitamin D da. Er supplementiert selber. (Was kein Wunder ist in Anbetracht dessen, dass man laut DGE ein bisschen Fleisch und bisschen Milch konsumieren darf. So hat man dann auch bisschen schlechtere Vitamin D-Werte und kann sie weg supplementieren) Er erklärt aber auch, dass es Studien an U-Boot Mannschaften gibt, die belegen, dass Vitamin D mehrere Wochen bis Monate gespeichert werden kann. Und es hängt selbstredend davon ab welchen Hautton man hat und wie oft man in die Sonne geht, ob man genug Vitamin D produziert. Ich bin rothaarig und damit sehr hellhäutig und fahre viel Fahrrad und gehe joggen. Außerdem verwende ich keine Sonnencreme. Da könnte ein Zusammenhang bestehen.

Natürlich ist auch Fleisch essen, geschweige denn Milchprodukte konsumieren keine Lösung. Im Gegenteil (s.o.) Vitamin D ist in Fisch und in Pilzen enthalten und zwar in seiner aktiven Form, ohne dass es Sonnenlicht braucht. In Avocados auch. Und das ist auch der Grund warum Eskimos, ohne viel Sonnenlicht zu bekommen, keinen Vitamin-D-Mangel haben. Es ist der Fisch. Vielleicht spielt auch mein gelegentllicher Sushikonsum eine Rolle.

Komischerweise habe ich in keinem der Artikel groß was über Winterdepression und Vitamin D entdeckt. Ist das auch nur ein Ammenmärchen? Ich bin immer davon aus gegangen, dass ich, sobald ich mal ne Winterdepression habe, was ich nie habe, meinen Vitamin D-Spiegel testen lassen sollte.  Ich weiß von Rohköstlern oder Veganern, dass sie als Indikator für ihren Vitamin-D-Mangel gesehen haben, dass sie Lust auf Lachs bekamen. Ich weiß auch, dass sie behaupten, dass Vitamin-D-Mangel durch den Besuch im Solarium verschwindet aber, der Herr von der DGE sagt, das dort nur UVA-Licht, was bräunt, ausgestrahlt  wird, aber nicht das UVB-Licht, was Vitamin D aktiviert.

Ich finde ja, es geht nix über die Natur. Eigentlich lebt die Menschheit doch schon ganz schön lange in Mitteleuropa und irgendwie müssen wir doch auch hier den Winter überlebt haben. Es wird immer gesagt, dass der Vitamin-D-Mangel mit der Industrialisierung los ging, weil man anfing in Fabriken zu arbeiten, statt auf dem Feld. In dem Zusammenhang wundert mich aber warum Albrecht Düreres Jesuskind von 1512 einen Vitamin -D.Mangel aufweist.

Ach ja, vieleicht noch abschließend. Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin und wird damit vom Körper im Fettgewebe gespeichert. So manch ein sich für sehr clever haltender Laie kommt nämlich auf die Idee Vitamin D als Nahrungsergänzungsmittel zu nehmen und denkt, weil ein bisschen von etwas ja gut ist, muss viel noch besser sein. (Siehe Wasser im gestrigen Post) Zu viel Vitamin D führt z.B. zu Kalziumeinlagerungen in der Niere und zur Hemmung des Parathormons.

Ich hab aber gestern auch noch ein Buch bestellt, was mir aufgefallen ist, als ich Krebszellen mögen keine Himbeeren verlinkt habe. In Analogie dazu gibt es nämlich auch noch Krebszellen mögen keine Sonne. Vitamin D - der Schutzschild gegen Krebs, Diabetes und Herzerkrankungen: Ärztlicher Rat für Betroffene.  . Mal sehen was der Herr Prof. Dr. Spitz Interessantes zu berichten hat

Menu des Tages 17. März

Frischkornbrei aus Buchweizen, Banane, Sunwarrior Vanille, Blaubeerriegel, Paranuss, wilde Mango


2 Kaffee + Stevia
8 g Ombar

1 Laugenbrezel
2 Bananen

Gemüsepfanne aus Mangold, Sellerie, Tomate,  Möhre, Tofu, Salz, Pfeffer



Salat aus Chinakohl, gedünstetem Brokkoli, Paprika, Tomate, Möhre, Petersilie, Knoblauch, Basilikumpesto, Salz, Pfeffer


2 Bananen mit roher Cashewcreme

Und hier noch ein schicker, plastikfreier Einkauf:


Ich hatte ne ganz blöde Schicht im Bioladen. Von 10-18 Uhr, was mit meinen Hungerphasen nicht übereinstimmte und vor allem war ich an der Wurst und Käse-Theke. Eine Kundin hat sich beklagt, dass ich ihr nicht erklären konnte, warum unser Kochschinken eine andere Farbe hat als solcher bei Aldi. Sie fand, wir sollten an unserem Service arbeiten. Ich hab mich bestimmt nicht um die Wurst/Käse-Theke gerissen, aber bei Personalmangel passiert sowas nun mal. Da ich meiner Chefin versprochen habe niemandem zu erzählen, dass man von Fleisch Darmkrebs bekommt, habe ich das selbstredend auch nicht erzählt. Tja, man kann Service werten wie man möchte. Wenn ich es als Arzt dem Patienten erzähle bin ich gut in meinem Job, wenn ich es der Kundin im Bioladen erzähle, bin ich schlecht.
Dabei kauft die doch im Bioladen, um sich gesund zu ernähren! - Die Welt ist ein Irrenhaus, Leute...

Alles Liebe,

Silke



Donnerstag, 14. Oktober 2010

Wie man am besten mit den kühleren Temperaturen umgeht...




Hallo Liebes,

Tag 661: So langsam komme ich in den Ferien an, weil ich so langsam nicht mehr ausschließlich gehetzt bin. Ist es nicht komisch, dass man erst wenn man nicht mehr unter Anspannung steht merkt, dass man unter Anspannung stand? Ich nehme an, das ist in allen Lebensbereichen so, dass man sich beider Pole bewusst werden muss um die Unterschiede schätzen zu können.

Ich stand gestern wieder in der Videothek und es war wieder ruhig, was mir die Möglichkeit gegeben hat weiter zu lesen und mit meinem Vater zu telefonieren. Dem habe ich erzählt, dass ich gelesen habe, dass Kokosöl kühlend bei Neurodermitis wirken soll, worauf er mir erzählt hat, dass zumindest eins klar sei: Aloe Vera helfe nicht gegen Neurodermitis, zumindest nicht von außen aufgetragen. Was er noch nicht klar herausgefunden hätte wäre, ob sie wirken würde, wenn man sie mit der Nahrung aufnimmt. Daraufhin habe ich ihm wieder erzählt, dass ich es an seiner Stelle wirklich mal mit dem Weglassen tierischer Produkte probieren würde, denn dass die im Zusammenhang mit Neurodermitis stehen sollen, habe ich nun wirklich schon tausend Mal gelesen. Daraufhin meinte er, er hätte sie ja schon reduziert, woraufhin ich wieder versucht habe einzuwirken mit: „Die Deutsche Gesellschaft für Ernährungs sagt auch, man solle nur 3 Mal die Woche Fleisch essen“ – Daraufhin hat er sich clever rausgeredet: wenn er kleine Mengen essen würde, könne er ja auch 5 Mal die Woche Fleisch essen.

Um es mal ganz klar auf den Punkt zu bringen: Dr. Joel Fuhrman sagt: Maximal 300 g Fleisch die Woche. Auf wie viel Tage verteilt ist egal!!!

Momentan höre ich von vielen Rohkostanfängern, dass sie Schwierigkeiten haben an der Rohkost zu bleiben, wo jetzt die Temperaturen zu fallen beginnen. Ich persönlich kann mich nicht erinnern, dass ich jemals große Probleme gehabt hätte im Winter Rohkost zu essen, ich kenne das zwar auch, dass man das Bedürfnis nach was Warmem hat, ich habe dann aber meistens zu Tee gegriffen. Mir ist irgendwann man beim Wasserfasten aufgefallen, dass es reicht heißes Wasser zu trinken um den Körper zu wärmen.

Mit einer Rohkostanfängerin habe ich gesprochen, die momentan versucht für sich den besten Weg zu finden rohe Suppen auf 40°C zu erhitzen um sich alle Vitamine zu bewahren, von anderen Leuten höre ich, dass sie einfach aufgeben.

Meine Meinung dazu ist folgende: Ich finde, es lohnt sich nicht sich solch einen Stress zu machen und sich so unter Druck zu setzen, denn das ist für die Gesundheit auch nicht zuträglich. Sehr häufig ist Essen nicht nur Gewohnheit, sondern auch emotional verwurzelt und wenn nun mal der Drang nach was warmem da ist, dann kann man dem schon mal nachgeben zumindest so lange man keine Tütensuppe dafür nimmt. (siehe gestern)

Es gibt ja nun die unterschiedlichsten Temperaturen zum Kochen und wie Dr. Fuhrmann sagte, ist es was völlig anderes eine Suppe oder einen Eintopf bei 100 Grad zu kochen, als eine Pizza bei 220°. Wenn man also hingeht und sich bei 100° eine Gemüsesuppe selber kocht, so richtig mit selbstgeschnibbeltem Gemüse, dann ist das nicht das Ende der Welt und auch nicht der Rohkost. Man muss aufhören, diese superperfekten Erwartungen an sich zu haben. Hätte ich die gehabt, wäre ich jetzt nicht bei der Ernährung, bei der ich bin. Man muss lieb und nett zu sich sein und sich Gutes tun. Wirklich Gutes, nicht scheinbar Gutes – wie Drogen. Außerdem sagen viele Rohkostspezialisten heutzutage, dass es überhaupt nicht sinnvoll ist von jetzt auf gleich auf 10% Rohkost umstellen zu wollen, weil dabei die Entgiftung zu groß ist, die Giftstoffe demzufolge nicht alle ausgeschieden werden können und dann weiter im Körper zirkulieren, was zu Unwohlsein fühlt. Was ich damit sagen will ist: Wenn jemand diesen Sommer mit Rohkost angefangen hat und sich jetzt nach Suppe oder Eintopf sehnt, dann soll er das um Gottes Willen essen und nicht denken: „Ach, das klappt nicht mit der Rohkost, jetzt ist es auch egal, was ich an gekochtem Essen esse“ Es gibt große Unterschiede in der Qualität von Nahrung und gekochtes Gemüse, vor allem Suppe und Eintopf, wo die Vitamine nicht mit dem Kochwasser weggeschüttet werden, ist weitaus gesünder als gegrilltes, rotes Fleisch. Grämt euch nicht, so lange ihr auch noch was Rohes den Tag über esst, ist das schon in Ordnung. Und vielleicht sogar besser.

Tara Hellsehen

Und dann komme ich aus der Videothek nach Hause und finde ein kleines Päckchen mit mir unbekannte, Absender im Briefkasten vor. Gespannt öffne ich es und finde eine kleines Päcken Rohkostschokolade zusammen mit einer Karte vor. Wie sich herausstellte war das Päckchen von einer Leserin, die sich auf diesem Weg für das Blog bedanken wollte. Oh, ich hab mich total gefreut, viele Dank! :-))) Ich weiß zwar, dass total viele tolle Leute dieses Blog lesen, aber melden, bzw. kommentieren tun dann doch immer nur die, die mir nicht wohl gesonnen sind, was manchmal wirklich entmutigend ist. Ich versuche das nicht persönlich zu nehmen, aber ich bin auch ein menschliches Wesen, auch ich habe Gefühle, weshalb ich mich darauf beschränke die Kommentare von gewissen Leuten weder zu lesen noch zu veröffentlichen. Sowas, wie dieses Päckchen, ist Balsam für die Seele. A propos Päckchen: haltet mich nicht für gierig, aber ich habe meinen Gewinn vom Rezeptwettbewerb bisher auch noch nicht bekommen…



Und a propos Rezeptwettbewerb: Ich hab gestern Twix gemacht, ja, um zu checken, wie lange die haltbar sind, aber wenn ich so weiter mache, komme ich gar nicht an deren Haltbarkeitslimit. Ich wollte nur ¼ eines Riegels probieren, dann ½ und dann war plötzlich ein ganzer Riegel weg. Wie gut, dass ich zuvor ausgerechnet hatte wie viele Nährstoffe und Kalorien 1 Twix enthält. War gar keine so große Vollkatastrophe. Da ist genau so viel Fett drin, wie in einer viertel Avocado.

Was gab’s zu essen?
1 Eisen/B12 Tablette
½ TL MSM
Guten Morgen Tee
300 g Trauben
3 Bananen püriert mit 2 Ringe Ananastücken
12:30 Uhr: Salat aus 300 g Blattsalat, 60 g Avocado, 1 Frühlingszwiebel, 200 g Gurke, 100 g Paprika, 100 g Sonnenblumenkeime, Salz, Zitronensaft, Kreuzkümmel














1 Twix, roh
15:30 Uhr: 4 Bananen
16-19 Uhr: 250 g Cherrytomaten, 500 g Gurke
20:30 Uhr: Salat aus 300 g Blattsalat, 120 g Gurke, 60 g Avocado, 100 g Möhren, 1 Frühlingszwiebel, 1 Blatt Nori, 100 g Paprika, 50 g Sonnenblumenkeime mit Apfelessig, Salz und Chili














3 EL Honig

Zunächst mal ist es unmöglich den Nährwertgehalt von Sonnenblumenkeimen in Erfahrung zu bringen. Weder im deutschen noch im englischen Internet habe ich irgendwas dazu gefunden, von meinen Nährwerttabellen mal ganz zu schweigen. Die einzige Angaben war: 100 g enthalten 20 g Eiweiß, 20 g Kohlehydrate kein Fett und 1 Kalorie!!! Dass ich nicht lache!! Ich hab trotzdem mal mit diesen Zahlen gerechnet und heraus kamen:

2100 kcal, 14,1% Eiweiß, 75% Kohlenhydrate und 18,8% Fett – ich muss mich irgendwo verrechnet haben, denn ich bin bei über 100%...egal…es war genug Eiweiß und wenig genug Fett. Das reicht mir. Ich vermisse die Nüsse gar nicht. Ich denke wirklich, das hängt mit dem Eiweiß zusammen. Wenn man genug davon isst, will der Körper nicht das wenige Eiweiß das er zuvor immer aus Nüssen bezogen hat - und konsumiert so nicht automatisch Fett mit.

Darüber hinaus habe ich ein neues Lieblingsdressing. Es ist recht schwer ¼ Avocado auf einem ganzen Salat zu verteilen und so habe ich sie mit Gurke, Salz, Zitrone und Kräutern püriert und schon ließ sie sich super verteilen. Das kann man aber mit jedem anderen Gemüse genauso machen, es muss nicht Gurke sein. Und es muss auch nicht Avocado sein: Man kann auch Oliven oder Samen und Nüsse dafür nehmen und so ein ölfreies Dressing machen. Ich find’s super, werde mal rumexperimentieren.

Alles Liebe,

Silke

Travel And Spa - Luxusreisen