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Posts mit dem Label Hefepilze werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
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Samstag, 20. November 2010

Rainbow Green Livefood Cuisine




Hallo Liebes,

Tag 598: Ich komme grad gar nicht mehr aus dem Bett. Ich habe ein totales Schlafdefizit und ein totales Freizeitdefizit und ich weiß auch nicht, wo ich noch einen unterbezahlten Job in meinem Lebens unterbringen soll, denn auf die Dauer hat es keinen Sinn seine Körperreserven so zu überziehen. Es wird ja alles immer zurück gefordert – aber vielleicht finde ich morgen die Zeit auszuschlafen. Und dann ärgere ich mich wieder darüber, dass mir so viel am Tag fehlt...

Wie gesagt, gelang es mir gestern nicht um 5 Uhr früh aufzustehen um dann um 8 beim Arzt zu sein. Ich hab den Wecker immer wieder weiter gestellt und irgendwann war es dann 7.30 Uhr, ich bin aufgestanden, habe mir die Zähne geputzt und mich angezogen um dann um 8 Uhr beim Arzt zu sein.

Zunächst mal wurde mir Blut abgenommen und ich muss sagen, die Arzthelferin war absolut großartig beim Stechen! Ich habe den Pieks nicht mal gespürt. Bei der Plasmaspende ist das häufig ganz anders – da habe ich zuweilen das Gefühl, dass die die Vene nicht finden oder sonstige Probleme haben. Nett, wie ich bin, habe ich das der Arzthelferin auch mitgeteilt, denn ich finde wenn jemand etwas toll macht, sollte das auch erwähnt werden.

Nach der Blutabname wurde ich zum Arzt reingeschickt und diesmal war es ein anderer Arzt. Ein jüngerer und gleichzeitig ein Latino ;-), der auch noch einen netten Eindruck machte. Auch er stellte mir die Fragen, die der letzte Arzt gestellt hatte und ich muss sagen, die Ärzte sind meistens ganz schön entsetzt und plötzlich sehr besorgt, wenn ich die Krankheiten in meiner Familie aufzähle. Für mich persönlich sehe ich das so, dass es zwar eine genetische Disposition für gewisse Krankheiten geben kann, aber wahrscheinlich noch mehr von den Lebensumständen verursacht wird. Eine Freundin hat mir mal erzählt, dass sie gelesen habe, nur 20% sei genetisch bedingt. – Meistens erbt man aber von seinen Eltern nicht nur die Gene sondern auch die Lebensumstände. Viele Leute (ich nicht) essen gerne das, was sie auch in der Kindheit gegessen haben, übernehmen den Drogenkonsum der Eltern und dann vielleicht sogar noch den Beruf. Bei mir ist das meiste anders, außer, dass ich dem Alkohol ähnlich gerne zuspreche, wie das meine Eltern tun. Liegt vielleicht daran, dass sie es beide gern tun und nicht nur ein Elternteil. Außerdem ist Alkoholsucht eine typische Schauspielerkrankheit und mit regelmäßigem Trinken habe ich auch erst auf der Schauspielschule angefangen. Vorher gab’s die Gelegenheit nicht so, da ich immer noch fahren musste.

Wie dem auch sei, der Arzt hat noch mal den Blutdruck gemessen, der wieder so niedrig war, wie er immer bei mir ist – bei der letzten Untersuchung hatte wohl der Liter Grüntee, der Kakao und der Mocca irgendwann seine Wirkung getan. Darüber hinaus hat er ein Ultraschall mit mir gemacht um sich die inneren Organe anzusehen und hat mich auch auf den Bildschirm schauen lassen. Er hat mir fast alle inneren Organe gezeigt und ich fand es total spannend. Hätte ich z.B. Nierensteine gehabt, wie sie meine Mutter in meinem Alter schon hatte, hätte er das gesehen. Galle und Bauchspeicheldrüse hat er mir gezeigt – auch alles in Ordnung und sogar wie mein Darm der peristalischen Arbeit nachgeht habe ich beobachten können. Und dann haben wir uns noch die Milz angesehen, von der ich gar nicht wusste, was ihre Aufgabe ist. Er hat mir gesagt, sie baue die verbrauchten, roten Blutkörperchen nach 120 Tagen wieder ab. Auch sehr spannend. So eine Art recycling. Danach hat er noch mal die Lunge abgehört und mir bestätigt: „Die Lunge ist frei“ – Auch meiner Leber hat die Schauspielerei keinen Abbruch getan.;-)

Danach ging es in das nächste Behandlungszimmer, wieder zur Arzthelferin, die ein EKG gemacht hat und einen Lungenfunktionstest. Und all das wird jetzt ins Labor geschickt und die Werte kann ich mir dann nächste Woche abholen. Nach einem B12 Test habe ich auch noch mal gefragt, aber dazu muss ich noch mal mit dem ersten Arzt sprechen, da der das irgendwie absegnen muss. Ich habe mit mehreren Leuten in der letzten Zeit gesprochen die schon mal B12-Mangel hatten und die auch alle ganz klare Symptome dafür an sich festgestellt haben. Sowas habe ich nicht. Der Arzt hat mir gesagt, B12 Mangel hätten häufig Obdachlose, die sich wirklich hundsmiserabel ernähren. Aber auch meine Mutter und meine Oma hatten B12 Mangel, meine Mutter hat übrigens alle Krankheiten ihrer Mutter geerbt, und vielleicht gibt es ja ein Assimilationsproblem. Glaube ich zwar eigentlich auch nicht, aber einen Test gemacht zu haben kann ja nicht schaden. Nachher kommt noch raus, dass mit mir alles in bester Ordnung ist und das der HB-Wert nun mal niedrig ist. Eisenmangel habe ich nämlich nicht, die Symptome kenne ich….

Der Arzt hat mich dann noch gefragt ob ich noch irgendwelche Fragen hätte. Darauf ich:

„Glauben Sie an Pilze?“

Er meinte, ja die gäbe es schon, aber nur bei Menschen mit einem schlechten Immunsystem und solchen, die lange hätten Antibiotika nehmen müssen. die seien häufig voll von Pilzen. Also, existieren tun sie auch in der Schulmedizin. Wie dem auch sei, mein Plan steht ja eh fest. Cousens Programm wird durchgezogen insofern ich mich dabei wohl fühle. Und für alle Zweifler kann ich dann ja immer noch mal die Schulmedizin über mich drüber schauen lassen. Jetzt wo ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder einen Hausarzt habe.



Meinen Zahnarzttermin, den ich gestern auch noch hatte, habe ich aber abgesagt, weil ja Stefan und Megumi noch da waren, ich die Zeit mit ihnen auch nutzen wollte und weil meine Karies sehr klein ist an der Stelle.

Jetzt aber zu Gabriel Cousens und seiner Rainbow Green Live-Food Cuisine. Gabriel Cousens ist wahrscheinlich die Top-Autorität in der gesamten Rohkostwelt. Er hat Schulmedizin studiert, ist bewandert in Ayurveda, hat 4 weitere Bücher über Ernährung geschrieben, sein aktuelles handelt von der Heilung von Diabetes Typ I und II, er ist außerdem sehr esoterisch und spirituell angehaucht und er ist Leiter des Tree of Life in Arizona.

Wie das Programm in etwa aussieht, habe ich ja gestern bereits geschildert, ich persönlich mache mir aber wirklich Sorgen, wie ich auf Zucker-, Alkohol- und Zigarettenverzicht für 3 Monate bzw.100 Tage reagiere. Ich habe Schiss vor heftigen Entzugserscheinungen, mit denen ich immer wieder sehr schwer zurecht komme. Besonders das mit den Zigaretten ist sehr schwer. Immer wieder! Nikotinkaugummis helfen aber immer wieder darüber hinweg. Hier kann ich nichts ersetzten oder austauschen. Abstinenz ist gefragt, mal vom Stevia abgesehen, was den Zucker ersetzt.

Gabriel Cousens schreibt folgendes:

Während der Umstellung auf Phase I, mit welcher die meisten Menschen eigentlich sofort beginnen müssen weil die meisten Menschen voll sind mit Fermenten, gibt es häufig ein gesteigertes Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln und Entgiftungserscheinungen. Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass dies ein Teil des Prozesses ist. Obwohl die meisten Menschen kaum Probleme haben Phase I zu folgen – komfortabel und glücklich und sich sehr gesund fühlend – gibt es bei anderen durchaus emotionale Verknüpfungen mit Nahrung sowie physische Vergiftung, was sie sehr unter enormem Heißhunger und physischem Unwohlsein leiden lässt. Ein weiterer Grund für Heißhungerattacken ist, dass Hefepilze Zucker lieben und den Menschen unbewusst dahin treiben Zucker konsumieren zu wollen, damit sie überleben können. Wenn sie zu Phase I übergehen, bedeutet das den Tod für die Hefepilze und das mögen sie natürlich nicht. Ein Teil der Angelegenheit ist somit, sich in Disziplin zu üben, die es braucht das Programm einzuhalten.

Also werde ich das tun. Darüber zu schreiben erleichtert die Sache, aber im Alltag sind diese Situationen nicht immer leicht zu handhaben. Die Gereiztheit ist ein solcher Faktor. Der vermiest einem den Alltag und auch das Zusammenleben mit anderen wird einer harten Belastungsprobe unterzogen. Natürlich gehe ich aber auch davon aus, dass das vorbeigehen wird.

Stefan will auch ein Experiment machen und zwar nur Wildkräuter zu essen, sich auch völlig dem Zucker zu entziehen und schauen ob er dann noch Energie hat. Er glaubt nämlich nicht daran, dass der Körper seine Energie aus Nahrung gewinnt und das die Kalorientheorie ein ausgemachter Blödsinn ist. Mehr dazu gibt es im Interview, was ich mit ihm geführt habe, welches ich aber erst Morgen werde schneiden und veröffentlichen können.

So, was gab’s zu essen?:

Einige Kakaobohnen
10:10 Uhr einen Kopf Chiccoree
ca. 3 Grüntee mit Steviosid
ca.160 g frische Kokosnuss
2 Teller gemischten Salat aus Avocado, Romana, Rucola, Avoado, Zitronensaft, Stevia, Salz, Paprika, Fenchel
3 getrocknete Feigen
4 handvoll Gojis mit Kakaobohnen
21.30 Uhr: Blumenkohlfastfood














Kokos-Cupuacu-Pudding mit Steviosid














3 handvoll eingeweichte Mandeln

Das Blumenkohlfastfood hatte ich extra den ganzen Tag mit mir rumgeschleppt, weil ich es in der Schule essen wollte. Noch vor der 5 stündigen Klausur. Dummerweise hatte ich aber keinen Löffel dabei und musste mich mit Gojis und Kakao begnügen, was vielleicht sogar die bessere Wahl war. Superfoods vor geistiger Arbeit.

Der Kokos-Cucuacu-Pudding war der absolute Hammer. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen, wenn ich daran denke. Cupuacu ist wirklich super-lecker.

Weil der Tag so chaotisch war, hatte ich keine geregelten Mahlzeiten, aber ich hatte auch nicht das Gefühl, dass das von Nachteil war. Und weil Cousens so viele Nüsse integriert hatte ich auch keine Hemmungen Nüsse zu konsumieren. Eins lässt sich definitiv sagen: Von Nüssen bekomme ich keine Blähungen. Sie verdauen, finde ich, sehr angenehm. Gojis nicht, und das obwohl da nur ganz wenig Zucker drin ist. Ich glaube nicht, dass meine Blähungen also was mit Ballaststoffen zu tun haben, sondern wirklich mit Zucker, aber das werden wir dann sehen.

Nach 3 Monaten ist das mit dem Zuckerverzicht ja auch vorbei, aber streng finde ich es schon. Die meisten Anti-Candida-Diäten sind nur 4-8 Wochen und lange nicht so streng. Allerdings werden viele Leute ihre Candida dadurch auch nicht los.Cousens empfiehlt keine Medikamente, und auch keine probiotische Nahrung, sondern einfach nur die Abstinenz von Zucker, dann erst folgen probiotische Nahrungsmittel in Phase I,5 und einige wenige Lebensmittel mit niedrigem glykämischem Index.eigentlich auch noch für ca. 6 Monate. Das überlege ich mir aber später wie es danach weiter gehen soll. Erstmal schauen, was sich in den nächsten 102 Tagen tut.

Heute auf zu Norbert Wilms – um 12 Uhr muss ich aus dem Haus und auch hier wird wieder die Kamera mitgenommen. Ich habe von vielen Leuten gehört, dass sie unglaublich gerne Videos gucken und mir geht es ja auch so. Normales Fernsehen schaue ich schon gar nicht mehr. Immer nur YouTube. Norberts Workshop hat zum Thema: F(rohes) Fest, also Rohkost und die Feiertage. Da habe ich mir was ausgesucht: Zuckerfrei über die Feiertage und Sylvester. Meine Familie wird mich steinigen, weil ich an den Feiertagen nicht mitsaufe. Ich werde aber alternative Süßigkeiten herstellen aus Nüssen und Stevia. Im Endeffekt kommt es ja eh auf die Gewürze an, die man ans Essen gibt.

So, habt einen so schönen Tag wie ich habe werde. Rohkostgesellschaft ist immer sehr angenehm.:-)

Alles Liebe,

Silke

Rainbow Green Livefood Cuisine




Hallo Liebes,

Tag 598: Ich komme grad gar nicht mehr aus dem Bett. Ich habe ein totales Schlafdefizit und ein totales Freizeitdefizit und ich weiß auch nicht, wo ich noch einen unterbezahlten Job in meinem Lebens unterbringen soll, denn auf die Dauer hat es keinen Sinn seine Körperreserven so zu überziehen. Es wird ja alles immer zurück gefordert – aber vielleicht finde ich morgen die Zeit auszuschlafen. Und dann ärgere ich mich wieder darüber, dass mir so viel am Tag fehlt...

Wie gesagt, gelang es mir gestern nicht um 5 Uhr früh aufzustehen um dann um 8 beim Arzt zu sein. Ich hab den Wecker immer wieder weiter gestellt und irgendwann war es dann 7.30 Uhr, ich bin aufgestanden, habe mir die Zähne geputzt und mich angezogen um dann um 8 Uhr beim Arzt zu sein.

Zunächst mal wurde mir Blut abgenommen und ich muss sagen, die Arzthelferin war absolut großartig beim Stechen! Ich habe den Pieks nicht mal gespürt. Bei der Plasmaspende ist das häufig ganz anders – da habe ich zuweilen das Gefühl, dass die die Vene nicht finden oder sonstige Probleme haben. Nett, wie ich bin, habe ich das der Arzthelferin auch mitgeteilt, denn ich finde wenn jemand etwas toll macht, sollte das auch erwähnt werden.

Nach der Blutabname wurde ich zum Arzt reingeschickt und diesmal war es ein anderer Arzt. Ein jüngerer und gleichzeitig ein Latino ;-), der auch noch einen netten Eindruck machte. Auch er stellte mir die Fragen, die der letzte Arzt gestellt hatte und ich muss sagen, die Ärzte sind meistens ganz schön entsetzt und plötzlich sehr besorgt, wenn ich die Krankheiten in meiner Familie aufzähle. Für mich persönlich sehe ich das so, dass es zwar eine genetische Disposition für gewisse Krankheiten geben kann, aber wahrscheinlich noch mehr von den Lebensumständen verursacht wird. Eine Freundin hat mir mal erzählt, dass sie gelesen habe, nur 20% sei genetisch bedingt. – Meistens erbt man aber von seinen Eltern nicht nur die Gene sondern auch die Lebensumstände. Viele Leute (ich nicht) essen gerne das, was sie auch in der Kindheit gegessen haben, übernehmen den Drogenkonsum der Eltern und dann vielleicht sogar noch den Beruf. Bei mir ist das meiste anders, außer, dass ich dem Alkohol ähnlich gerne zuspreche, wie das meine Eltern tun. Liegt vielleicht daran, dass sie es beide gern tun und nicht nur ein Elternteil. Außerdem ist Alkoholsucht eine typische Schauspielerkrankheit und mit regelmäßigem Trinken habe ich auch erst auf der Schauspielschule angefangen. Vorher gab’s die Gelegenheit nicht so, da ich immer noch fahren musste.

Wie dem auch sei, der Arzt hat noch mal den Blutdruck gemessen, der wieder so niedrig war, wie er immer bei mir ist – bei der letzten Untersuchung hatte wohl der Liter Grüntee, der Kakao und der Mocca irgendwann seine Wirkung getan. Darüber hinaus hat er ein Ultraschall mit mir gemacht um sich die inneren Organe anzusehen und hat mich auch auf den Bildschirm schauen lassen. Er hat mir fast alle inneren Organe gezeigt und ich fand es total spannend. Hätte ich z.B. Nierensteine gehabt, wie sie meine Mutter in meinem Alter schon hatte, hätte er das gesehen. Galle und Bauchspeicheldrüse hat er mir gezeigt – auch alles in Ordnung und sogar wie mein Darm der peristalischen Arbeit nachgeht habe ich beobachten können. Und dann haben wir uns noch die Milz angesehen, von der ich gar nicht wusste, was ihre Aufgabe ist. Er hat mir gesagt, sie baue die verbrauchten, roten Blutkörperchen nach 120 Tagen wieder ab. Auch sehr spannend. So eine Art recycling. Danach hat er noch mal die Lunge abgehört und mir bestätigt: „Die Lunge ist frei“ – Auch meiner Leber hat die Schauspielerei keinen Abbruch getan.;-)

Danach ging es in das nächste Behandlungszimmer, wieder zur Arzthelferin, die ein EKG gemacht hat und einen Lungenfunktionstest. Und all das wird jetzt ins Labor geschickt und die Werte kann ich mir dann nächste Woche abholen. Nach einem B12 Test habe ich auch noch mal gefragt, aber dazu muss ich noch mal mit dem ersten Arzt sprechen, da der das irgendwie absegnen muss. Ich habe mit mehreren Leuten in der letzten Zeit gesprochen die schon mal B12-Mangel hatten und die auch alle ganz klare Symptome dafür an sich festgestellt haben. Sowas habe ich nicht. Der Arzt hat mir gesagt, B12 Mangel hätten häufig Obdachlose, die sich wirklich hundsmiserabel ernähren. Aber auch meine Mutter und meine Oma hatten B12 Mangel, meine Mutter hat übrigens alle Krankheiten ihrer Mutter geerbt, und vielleicht gibt es ja ein Assimilationsproblem. Glaube ich zwar eigentlich auch nicht, aber einen Test gemacht zu haben kann ja nicht schaden. Nachher kommt noch raus, dass mit mir alles in bester Ordnung ist und das der HB-Wert nun mal niedrig ist. Eisenmangel habe ich nämlich nicht, die Symptome kenne ich….

Der Arzt hat mich dann noch gefragt ob ich noch irgendwelche Fragen hätte. Darauf ich:

„Glauben Sie an Pilze?“

Er meinte, ja die gäbe es schon, aber nur bei Menschen mit einem schlechten Immunsystem und solchen, die lange hätten Antibiotika nehmen müssen. die seien häufig voll von Pilzen. Also, existieren tun sie auch in der Schulmedizin. Wie dem auch sei, mein Plan steht ja eh fest. Cousens Programm wird durchgezogen insofern ich mich dabei wohl fühle. Und für alle Zweifler kann ich dann ja immer noch mal die Schulmedizin über mich drüber schauen lassen. Jetzt wo ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder einen Hausarzt habe.



Meinen Zahnarzttermin, den ich gestern auch noch hatte, habe ich aber abgesagt, weil ja Stefan und Megumi noch da waren, ich die Zeit mit ihnen auch nutzen wollte und weil meine Karies sehr klein ist an der Stelle.

Jetzt aber zu Gabriel Cousens und seiner Rainbow Green Live-Food Cuisine. Gabriel Cousens ist wahrscheinlich die Top-Autorität in der gesamten Rohkostwelt. Er hat Schulmedizin studiert, ist bewandert in Ayurveda, hat 4 weitere Bücher über Ernährung geschrieben, sein aktuelles handelt von der Heilung von Diabetes Typ I und II, er ist außerdem sehr esoterisch und spirituell angehaucht und er ist Leiter des Tree of Life in Arizona.

Wie das Programm in etwa aussieht, habe ich ja gestern bereits geschildert, ich persönlich mache mir aber wirklich Sorgen, wie ich auf Zucker-, Alkohol- und Zigarettenverzicht für 3 Monate bzw.100 Tage reagiere. Ich habe Schiss vor heftigen Entzugserscheinungen, mit denen ich immer wieder sehr schwer zurecht komme. Besonders das mit den Zigaretten ist sehr schwer. Immer wieder! Nikotinkaugummis helfen aber immer wieder darüber hinweg. Hier kann ich nichts ersetzten oder austauschen. Abstinenz ist gefragt, mal vom Stevia abgesehen, was den Zucker ersetzt.

Gabriel Cousens schreibt folgendes:

Während der Umstellung auf Phase I, mit welcher die meisten Menschen eigentlich sofort beginnen müssen weil die meisten Menschen voll sind mit Fermenten, gibt es häufig ein gesteigertes Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln und Entgiftungserscheinungen. Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass dies ein Teil des Prozesses ist. Obwohl die meisten Menschen kaum Probleme haben Phase I zu folgen – komfortabel und glücklich und sich sehr gesund fühlend – gibt es bei anderen durchaus emotionale Verknüpfungen mit Nahrung sowie physische Vergiftung, was sie sehr unter enormem Heißhunger und physischem Unwohlsein leiden lässt. Ein weiterer Grund für Heißhungerattacken ist, dass Hefepilze Zucker lieben und den Menschen unbewusst dahin treiben Zucker konsumieren zu wollen, damit sie überleben können. Wenn sie zu Phase I übergehen, bedeutet das den Tod für die Hefepilze und das mögen sie natürlich nicht. Ein Teil der Angelegenheit ist somit, sich in Disziplin zu üben, die es braucht das Programm einzuhalten.

Also werde ich das tun. Darüber zu schreiben erleichtert die Sache, aber im Alltag sind diese Situationen nicht immer leicht zu handhaben. Die Gereiztheit ist ein solcher Faktor. Der vermiest einem den Alltag und auch das Zusammenleben mit anderen wird einer harten Belastungsprobe unterzogen. Natürlich gehe ich aber auch davon aus, dass das vorbeigehen wird.

Stefan will auch ein Experiment machen und zwar nur Wildkräuter zu essen, sich auch völlig dem Zucker zu entziehen und schauen ob er dann noch Energie hat. Er glaubt nämlich nicht daran, dass der Körper seine Energie aus Nahrung gewinnt und das die Kalorientheorie ein ausgemachter Blödsinn ist. Mehr dazu gibt es im Interview, was ich mit ihm geführt habe, welches ich aber erst Morgen werde schneiden und veröffentlichen können.

So, was gab’s zu essen?:

Einige Kakaobohnen
10:10 Uhr einen Kopf Chiccoree
ca. 3 Grüntee mit Steviosid
ca.160 g frische Kokosnuss
2 Teller gemischten Salat aus Avocado, Romana, Rucola, Avoado, Zitronensaft, Stevia, Salz, Paprika, Fenchel
3 getrocknete Feigen
4 handvoll Gojis mit Kakaobohnen
21.30 Uhr: Blumenkohlfastfood














Kokos-Cupuacu-Pudding mit Steviosid














3 handvoll eingeweichte Mandeln

Das Blumenkohlfastfood hatte ich extra den ganzen Tag mit mir rumgeschleppt, weil ich es in der Schule essen wollte. Noch vor der 5 stündigen Klausur. Dummerweise hatte ich aber keinen Löffel dabei und musste mich mit Gojis und Kakao begnügen, was vielleicht sogar die bessere Wahl war. Superfoods vor geistiger Arbeit.

Der Kokos-Cucuacu-Pudding war der absolute Hammer. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen, wenn ich daran denke. Cupuacu ist wirklich super-lecker.

Weil der Tag so chaotisch war, hatte ich keine geregelten Mahlzeiten, aber ich hatte auch nicht das Gefühl, dass das von Nachteil war. Und weil Cousens so viele Nüsse integriert hatte ich auch keine Hemmungen Nüsse zu konsumieren. Eins lässt sich definitiv sagen: Von Nüssen bekomme ich keine Blähungen. Sie verdauen, finde ich, sehr angenehm. Gojis nicht, und das obwohl da nur ganz wenig Zucker drin ist. Ich glaube nicht, dass meine Blähungen also was mit Ballaststoffen zu tun haben, sondern wirklich mit Zucker, aber das werden wir dann sehen.

Nach 3 Monaten ist das mit dem Zuckerverzicht ja auch vorbei, aber streng finde ich es schon. Die meisten Anti-Candida-Diäten sind nur 4-8 Wochen und lange nicht so streng. Allerdings werden viele Leute ihre Candida dadurch auch nicht los.Cousens empfiehlt keine Medikamente, und auch keine probiotische Nahrung, sondern einfach nur die Abstinenz von Zucker, dann erst folgen probiotische Nahrungsmittel in Phase I,5 und einige wenige Lebensmittel mit niedrigem glykämischem Index.eigentlich auch noch für ca. 6 Monate. Das überlege ich mir aber später wie es danach weiter gehen soll. Erstmal schauen, was sich in den nächsten 102 Tagen tut.

Heute auf zu Norbert Wilms – um 12 Uhr muss ich aus dem Haus und auch hier wird wieder die Kamera mitgenommen. Ich habe von vielen Leuten gehört, dass sie unglaublich gerne Videos gucken und mir geht es ja auch so. Normales Fernsehen schaue ich schon gar nicht mehr. Immer nur YouTube. Norberts Workshop hat zum Thema: F(rohes) Fest, also Rohkost und die Feiertage. Da habe ich mir was ausgesucht: Zuckerfrei über die Feiertage und Sylvester. Meine Familie wird mich steinigen, weil ich an den Feiertagen nicht mitsaufe. Ich werde aber alternative Süßigkeiten herstellen aus Nüssen und Stevia. Im Endeffekt kommt es ja eh auf die Gewürze an, die man ans Essen gibt.

So, habt einen so schönen Tag wie ich habe werde. Rohkostgesellschaft ist immer sehr angenehm.:-)

Alles Liebe,

Silke

Samstag, 30. Oktober 2010

Zähne und Rohkost...




Hallo Liebes,

Tag 577: Ich also gestern früh beim Zahnarzt und wieder fragt meine Zahnärztin mich, vielleicht das vierte Mal in den letzten 2 Jahren: „Sie essen nicht viel Süßes, oder?“

Meine Güte, ich bin das so leid, dass sie alle halbe Jahr Karies findet und denkt dann auch noch, dass ich nicht viel Süßes esse! Wie ergeht es dann wohl jemandem, der raffinierten Zucker isst? Es scheint zumindest definitiv so zu sein, dass Trockenfrüchte wesentlich weniger zu Karies führen als raffinierter Zucker, aber das ist mir immer noch zu wenig. Kann sich noch jemand an die Zeit erinnern, als es hieß bei Rohkost bräuchte man sich gar nicht die Zähne putzen? Das ist mal definit nicht wahr. Ob, wenn man reichlich Grünzeug zu Obst isst, man keine Karies bekommt kann ich nicht beurteilen, aber es ist ja schlicht und ergreifend so: Wenn Zucker an den Zähnen klebt fangen die Bakterien an ihn zu verstoffwechseln und produzieren Säure, welche den Zahnschmelz angreift. Auch Fruchtsäure greift den Zahnschmelz an und die ist hauptsächlich in Früchten die unreif geerntet wurden, also von schlechter Qualität sind. Fruchtsäure und Zucker sollte man nach dem Essen aus dem Mund spülen. Zucker ruhig mit der Zahnbürste, Fruchtsäure ohne Zahnbürste, da die Säure schon den Zahnschmelz angeriffen habe kann und man ihn dann mit der Bürste noch mehr zerstört. Grünzeug mit Obst zu essen kann ja wohl nur dann effektiv sein, wenn es entweder den Zucker von den Zähnen beseitigt oder wenn es basisch wirkt und die Säure neutralisiert, das heißt, man sollte dann nach Obst etwas Grünzeug essen. Das könnte funktionieren. Die Parallelaufnahme von Obst und Grünzeug in z.B.. einem Greensmoothie kann da, denke ich, nichts ausrichten. Macht logisch einfach keinen Sinn. Die Fruchtsäure mag dadurch neutralisiert sein, aber der Zucker sicher nicht, also nach einem Greensmoothie auch den Mund ausspülen.

Ich habe auch noch ein Zahnarztvideo von Kevin Gianni geschaut der genau die selbe Erfahrung gemacht hat. Nachdem er eine Zeit lang viele Smoothies konsumiert hatte, bekam er empfindliche Zähne, war beim Zahnarzt und der hat ihn gefragt, was er denn essen würde. Daruafhin habe Kevin geantwortet: „Bis nachmittags nur Smoothies“ – Darauf der Zahnarzt: „Warum machen Sie so was?“ Kevin: „Es schmeckt gut“ – Darauf der Zahnarzt. „Die Fruchtsäure greift den Zahnschmelz an.“

Tja, deshalb mag ich Bananen so viel lieber als z.B. Äpfel – sie enthalten keine Säure. Sie enthalten dafür Zucker und den muss man wieder rausspülen.

Ich habe gestern, anders als vorgestern, konventionelle Beeren gefrühstückt und hatte das Gefühl, dass die meine Zähne viel mehr reizen als die Biobeeren vom Tag davor. Ich werde das zwar noch mal testen, aber das scheint wirklich häufig der Unterschied zwischen herkömmlichem und Bioobst zu sein. Qualität. Die Biobeeren kosteten auch 3 €. Ich versteh glatt wenn Leute einfach aufgeben und einfach nur noch irgendwas essen, weil sie so verwirrt sind….



Das mit den Hefepilzen ist mir auch noch nicht ganz klar, denn bei einer meiner Recherchen hieß es, dass Carob sie nicht füttere. Ich hatte gestern Abend aber Blähungen, was natürlich auch wieder damit zusammen hängen kann, dass Hefepilze absterben, aber ich weiß es halt nicht. Das ist immer das selbe, dass die Heilung eben genauso aussehen kann wie die Krankheit. Ich spiel jetzt mit dem Gedanken ein Kokosölfasten zu machen, weil ich dann definitv weiß, dass ich keine Hefepilze füttere und parallel dazu das Gegenmittel einnehme. Und dann könnte es auch immer noch sein, dass die Beschwerden nur dann auftauschen wenn gleichzeitig Fett verzehrt wird, wie Graham es andeutet.

Unterdessen möchte ich euch aber auch noch kurz erzählen, welches Buch ich zu dem Thema gelesen habe, da es von einer Schulmedizinerin geschrieben wurde, die schlussendlich nicht viel anderes sagt als Natalia Rose. Es heißt: Candida: natürliche Hilfe bei Darmpilzen und darin wird viel Salat empfohlen, Trennkost, Spirulina, auf basische Lebensmittel zu achten etc. Natalia Rose geht natürlich viel mehr in die Rohkost- und Biorichtung aber sonst ist es das gleiche. Dr. med Eva-Maria Kraske, die Authorin, ist auf Säure-Basen-Verhältnis und Pilzinfektionen spezialisiert, weshalb auch sie für wenige Fleisch und tierische Produkte votiert. Sie sagt 80% sollten basische Nahrungsmittel sein und nur 20% säurehaltige, wie tierische Produkte oder eben auch Getreide, außer Hirse. Nun, ich finde da sind wir nah an der Rohkostphilosophie dran…

Außerdem empfiehlt sie Lapachotee, den ich gestern im Reformhaus erworben habe. Lapachotee soll bakterien- und virentötende Wirkstoffe enthalten, sowie viele Mineralien und er kann Hefen verdrängen und den Darm entgiften. Somit habe ich mir gedacht, dass er wohl nicht schaden könne. Ich wusste auch, dass er recht gut schmeckt, süßlich wie Früchtetee und so teste ich das nun auch mal aus.

Was gab’s sonst zu essen?:

2 Grüntee
1 TL MSM
Beerenpudding mit Spirulina und Gerstengraspulver
13:00 Uhr: Salat aus Rucola, Romana, Hirse, gekeimter Quinoa, Blumenkohl, Möhren, Frühlingszwiebel und Dressing aus Avocado, Salz, Cayenne, Stevia und Zitronensaft














6 St. Carobkokolade
18:00 Uhr: Salat aus Romana, Paprika, Hirse, gekeimter Quinoa Gurke, Möhre, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln und dem selben Dressing














6 St. Carobkokolade
22 Uhr. Ca. 30 g Leinsamencracker
2 TL Mandelbutter mit Stevia
Zitronenpudding aus 1 Avocado, Saft ½ Zitrone, Stevia, Zimt

Ich hatte entsetztlichen Süßhunger dem ich überhaupt gar nicht widerstehen konnte und so kam es zu dem Griff nach Avocado. Ich habe also gestern zwei ganze Avocados gegessen sowie ziemlich viel Kokosöl. Irgendwo müssen die Kalorien aber her kommen.

Ich bin mir auch noch unschlüssig über die Xylitkontroverse, denn teilweise wird davon ausgegangen, dass Xylit Hefepilze füttert, wie in dem Buch, was ich oben erwähnt habe, per E-Mail wurde ich aber gestern von Dr. Edward Group darüber informiert, dass Xylit Hefepilze sogar zertsört. Er schieb über die 10 Gesundheitsvorzüge von Xylit, worunter er auch die pilztötenden Eigenschaften listet. Ich weiß nicht ob ich mich trauen soll einfach die Reaktion zu testen, die mein Körper bei Xylit hat. Wahrscheinlich werde ich aber nicht drum rum kommen.

Jetzt hole ich aber doch mal meinen Entsafter raus und mache eines der Saftrezepte von Natalia Rose, der Beginn meines „Durchkochens“ ihres Buchs und vielleicht süße ich das sogar mit Xylit.

Alles Liebe,

Silke

Freitag, 29. Oktober 2010

Kevin Gianni über Hefepilze...!




Hallo Liebes,

Tag 576: Ich gehe also weiter meinen Erfahrungen in Bezug auf Hefepilze nach. Ich habe gestern früh in ein Glas mit Wasser gespuckt und es bildeten sich, wenn auch erst nach etwas Bewegen des Glases, ganz 2 Fäden nach unten. Nicht viel, schätze ich, aber das letzte was ich davor gegessen hatte, war die Carobkokolade, also Kokosöl. Ich glaube trotzdem, das die Gier nach Süßem und vielleicht auch die Schuppen und evtl. auch die Karies was mit Hefepilzen zu tun haben könnten. Heute früh habe ich wieder in ein Wasserglas gespuckt und da passierte gar nichts. Auch nicht nach kurzem Bewegen des Glases und gestern habe ich keinen Zucker gegessen. Auch keinen Fruchtzucker, nur Beeren und Hirse und 2 Stück Kokolade. Recht viel davon aber, dafür hat die mich aber auch den ganzen Tag gesättigt, was toll war, was ich sonst nie habe, da ich zwischendurch immer wieder Lust auf Süßes, also Obst bekomme…..

Ich wusste, dass Kevin Gianni mal Candida hatte und habe mal Candida auf der Seite der Renegade Health Show Candida in das Suchfeld gegeben und mal geschaut was sich ergibt. und bin auf eine frühe Folge der Renegade Heath Show gestoßen, wo Kevin gerade in der Anti-Candida-Diät steckt. Darin erläutert er auch wie es dazu kam, nämlich durch sein experimentieren mit 80/10/10. Aha!!! Fruchtzucker füttert Hefepilze. Wann die in den Körper gelangt sind, kann man nicht wissen, die können auch schon seit der Kindheit vorhanden sein. Ein gesundes Immunsystem hält sie in Schach, was natürlich wieder für Rohkost spricht. Durch zu viel (Frucht)zucker bekommen sie Nahrung, vermehren sich, das Verhältnis zwischen Hefepilzen und guten Darmbakterien verschiebt sich zu Gunsten der Pilze und was dann schließlich die Beschwerden hervorruft, sind die Stoffwechselprodukte der Pilze. Diese Stoffwechselprodukte erschweren das Aufnehmen von Nährstoffen im Darm und so kann es zu einer Unterversorgung kommen, also zu Mangelerscheinungen. Kokosöl kann diese Hifepilze auf die gleiche Art zerstören wie Anti-Pilz-Medikamente das tun, da es die Lipidschicht der Hefen zerstört und das Immunsystem, sprich die weißen Blutkörperchen, den Inhalt der Zellen dann beseitigen können. Ebenso kann man das Kokosöl auf Fußpilz geben oder auf Schuppenflechte oder auch nur auf die Kopfhaut, wenn Schuppen vorliegen. Da habe ich noch keine Zeit für gefunden, werde es aber mal ausprobieren.

Kevin Gianni hat eine etwas andere Meinung zum Thema Candida und zu 80/10/10 als Dr. Graham. Kevin meint, man müsse die Hefepilze komplett beseitigen währen Graham davon ausgeht, dass sie eine Rückversicherung für den Körper seien, wenn das Insulin den übermäßig verzehrten Zucker nicht schnell genug abtransportieren kann. Und damit sind wir beim Thema: übermäßig aufgenommener Zucker. Kevin sagt über 80/10/10, es sei ein tolles Konzept und anhand der China-Study sei belegt, dass die Menschen bei 80% Kohlenhydrate, 10% Fett, 10% Eiweiß am längsten eben würden. Natürlich gäbe es keine Studie die zeige, ob Rohkost-80/10/10 effektiver sei. Kevin sagt dann aber auch, dass man sich wohl langsam an Frucht-80/10/10 rantasten müsse, weil der Körper sonst überfordert sei in der Anpassung an so viel Zucker. Und dann lande ich wieder bei Natalia Rose, die sagt, dass Obst für einen reinen Körper Obst das optimale Nahrungsmittel sei. Kevin ergänzt noch, man solle sich nach Obstkonsum immer den Mund ausspülen, wegen der Säure.



Ich glaube wirklich ich komme immer mehr hinter dieses Mysterium...

Also habe ich mal einen Tag lang keinen Zucker verzehrt außer Kohlenhydrate in Form von Beeren, Hirse und Carob. Alles 3 soll Hefepilze nicht füttern und, wie man an dem Wasserglas sieht, scheint das zu stimmen. So eine Anti-Candida-Diät kann zwischen 2 Wochen und 2 Monaten dauern, was wohl von der Schwere des Pilzbefalls abhängt. Wie gesagt, gehe ich davon aus, dass ich ihn zwar leicht habe, er aber durch mein fantastisches Immunsystem leicht in Schach gehalten werden kann. Vorausgesetzt ich esse nicht ZU viel Zucker, auch in Form von Datteln, denn die kleben auch sehr an den Zähnen und nach allem was ich jetzt gelesen habe wundere ich mich regelrecht, dass das so wenig ist, denn die Bücher differenzieren nicht zwischen Zucker aus Obst und Zucker aus Torte. Meine Erfahrung kennt ihr, nämlich dass Obst keine Blähungen verursacht und Schokolade schon. An dem gleichzeitigen Fettverzehr ist sicher was dran, wobei ich nicht so weit gehen würde wie Graham, dass, wenn der Fettverzehr auch am Tag vorher war, man Probleme bekommt. Anderseits kann das bei Nichtrohköstlern so sein oder eben auch bei Rohköstlern an Tagen nach Potlucks wo man alles durcheinander gegessen hat. Ich hatte jedenfalls mehr Blähungen an den Tagen nach den ersten paar Potlucks. Ich habe aber bei den letzten beiden Malen dazu gelernt.

Was gab’s also zu essen?

2 Grüntee
1 TL MSM
1 TL Gerstengraspulver
10:45 Uhr Pudding aus ansatzweise pürierten, aufgetauten Beeren mit Stevia














1 Grüntee
13:00 Uhr: Salat aus gekochter Hirse, Feldsalat, Möhre, gekeimtem Quinoa, Möhre und Dressing aus Avocado, Knoblauch, Zitronensaft, Stevia, Salz, Cayenne und Dill














9 Stücke CarobKokolade
18:30 Uhr: Salat aus Rucola, Kopfsalat, Paprika, Möhre, Frühlingszwiebel und Dressing aus 1 EL Olivenöl, 1 EL Apfelessig, Salz und Cayenne
150 g Bio-Räucherforelle














2 St. CarobKokolade
1 TL MSM
1 TL Gerstengraspulver

Ich war also den ganzen Tag über toll gesättigt, was mich völlig umgehauen hat und sicherlich an dem Kokosöl liegt und dann war ja auch wieder Fischtag. Wie üblich habe ich mit dem Kater geteilt und auch der merkt ganz klar, vielleicht sogar klarer als ich, den Unterschied zu Bioprodukten. Er ist viel heißer auf Bioprodukte als auf Aldiforelle. War aber auch doppelt so teuer – Ich übe mich also weiterhin in Wertschätzung , denke daran, dass Bio für alle Beteiligten die bessere Variante ist auch wenn dieser blöde Basic mittlerweile viel teurer ist als Rewe. Der Basic, wo ich gestern war, ist sogar noch teurer als die andere Basic Filliale beim Plasmazentrum. Avocados waren hier 50 Cent teurer!!! Ich dachte ich spinne, eine Frischfischtheke hatten sie auch nicht, also bin ich zum nächsten Rewe…Mach ich jetzt immer so. 50 Cent teurere Avocados sind nämlich Abzocke, da kann ich sie besser bei Herrn Riester kaufen obwohl der ein klitzekleiner Einzelhändler ist.

Und dann noch kurz meine Erfahrung mit Hairsoap von der Firma die auch die Toothsoap herstellt. Ich hatte sie ja beim PureRaw-Rezeptwettbewerb gewonnen und war sehr aufgeregt, als ich die Flasche geöffnet habe. Bisher habe ich Shampoo von Alverde verwendet und musste mich zunächst mal in der Handhabe umgewöhnen. Von Alverde muss man nämlich ganz viel verwenden, von der Hairsoap offensichtlich nicht, denn das schäumte und schäumte….Der helle Wahnsinn!!! – Es ist wirklich nur Seife, hat also keinerlei sogenannte haarpflegende Eigenschaften oder rückfettende etc. Ihr wisst, was Shampoo heutzutage alle können muss. Mir ging es aber nur um die Fettentfernung und das hat geklappt. Besser als mit Dr. Häuschka oder auch Wascherde. Also hier schon mal super und im Gegensatz zu Dr. Bronner's Magic Soap fühlen sich die Haare ganz normal an.

Nach dem Waschen habe ich in die Spitzen Kokosöl gegeben, was ich momentan immer mache und außerdem habe ich das Kokosöl überall hingeschmiert wo Pilze oder Bakterien sein könnten: Zwischen die Zehen, in den Nabel, in die Achseln (Achselgeruch entsteht ja auch nur durch die Bakterien, nicht durch den Schweiß) und natürlich ins Gesicht. Jetzt weiß ich warum Dr. Goerg ½ l Gläser produziert: Man kann Kokosöl für alles verwenden.

Und dann überkam mich doch noch Lust auf Süßes und der Gedanke an das Booja-Booja-Eis im Gefrierfach überfiel mich! Hatten da irgendwelche Hefen Hunger? Ich schätze, denn später bekam ich Durst. Ich habe dem Süßdrang nicht nachgegeben und Durst ist immer ein Zeichen von Entgiftung. Ich gehe jetzt mal davon aus, dass da ein paar Hefen den Hungertod gestorben sind  und ich sie ausspühlen musste.

Also, ich muss heute zum Zahnarzt und das nervt mich und ich will die Ursachen dafür beseitigen. Ich habe keinen Bock mehr von zu viel Obst Karies und Pilze zu bekommen und ich glaube Kevin Gianni hat Recht, wenn er von sich sagt, dass er sich besser fühlt, wenn er ein wenig gekochte Kohlenhydrate zu sich nimmt. Es kann wirklich sinnvoller sein die Kohlenhydrate aus gekochtem Stärkegemüse und glutenfreiem Getreide zu sich zu nehmen, zumindest bis man keine Probleme mehr von Obst bekommt. Schließlich muss ich nie zu einem Arzt aber meine Zahnärztin findet immer was. Einen Allgemeinmediziner habe ich das letzte Mal…..oh jetzt muss ich überlegen…..vor über 15 Jahren aufgesucht und das auch nur, weil ich dachte eine entzündete Haarwurzel in den Achseln könnte ein Lymphknoten sein…tztzt…meine Schwester hatte da gerade Krebs gehabt. Das Mal davor war, weil ich ein wenig Halsschmerzen hatte und nicht zur Schule wollte…. Wie viel Krankenkassenbeiträge sind für dieses Nichts ausgegeben worden? 20 mal 12 mal den Monatbeitrag? Ich schätze ich könnte mir davon eine Eigentumswohnung kaufen oder zumindest mal in Urlaub fahren.
So darf man nicht denken, oder? Nutze ich doch lieber den Zahnarzt…

Ich verstehe schon, dass sich niemand gesund ernähren will, wenn man doch schon sein Geld für die Krankenversicherung ausgibt!

Alles Liebe,

Silke