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Samstag, 30. Oktober 2010

Zähne und Rohkost...




Hallo Liebes,

Tag 577: Ich also gestern früh beim Zahnarzt und wieder fragt meine Zahnärztin mich, vielleicht das vierte Mal in den letzten 2 Jahren: „Sie essen nicht viel Süßes, oder?“

Meine Güte, ich bin das so leid, dass sie alle halbe Jahr Karies findet und denkt dann auch noch, dass ich nicht viel Süßes esse! Wie ergeht es dann wohl jemandem, der raffinierten Zucker isst? Es scheint zumindest definitiv so zu sein, dass Trockenfrüchte wesentlich weniger zu Karies führen als raffinierter Zucker, aber das ist mir immer noch zu wenig. Kann sich noch jemand an die Zeit erinnern, als es hieß bei Rohkost bräuchte man sich gar nicht die Zähne putzen? Das ist mal definit nicht wahr. Ob, wenn man reichlich Grünzeug zu Obst isst, man keine Karies bekommt kann ich nicht beurteilen, aber es ist ja schlicht und ergreifend so: Wenn Zucker an den Zähnen klebt fangen die Bakterien an ihn zu verstoffwechseln und produzieren Säure, welche den Zahnschmelz angreift. Auch Fruchtsäure greift den Zahnschmelz an und die ist hauptsächlich in Früchten die unreif geerntet wurden, also von schlechter Qualität sind. Fruchtsäure und Zucker sollte man nach dem Essen aus dem Mund spülen. Zucker ruhig mit der Zahnbürste, Fruchtsäure ohne Zahnbürste, da die Säure schon den Zahnschmelz angeriffen habe kann und man ihn dann mit der Bürste noch mehr zerstört. Grünzeug mit Obst zu essen kann ja wohl nur dann effektiv sein, wenn es entweder den Zucker von den Zähnen beseitigt oder wenn es basisch wirkt und die Säure neutralisiert, das heißt, man sollte dann nach Obst etwas Grünzeug essen. Das könnte funktionieren. Die Parallelaufnahme von Obst und Grünzeug in z.B.. einem Greensmoothie kann da, denke ich, nichts ausrichten. Macht logisch einfach keinen Sinn. Die Fruchtsäure mag dadurch neutralisiert sein, aber der Zucker sicher nicht, also nach einem Greensmoothie auch den Mund ausspülen.

Ich habe auch noch ein Zahnarztvideo von Kevin Gianni geschaut der genau die selbe Erfahrung gemacht hat. Nachdem er eine Zeit lang viele Smoothies konsumiert hatte, bekam er empfindliche Zähne, war beim Zahnarzt und der hat ihn gefragt, was er denn essen würde. Daruafhin habe Kevin geantwortet: „Bis nachmittags nur Smoothies“ – Darauf der Zahnarzt: „Warum machen Sie so was?“ Kevin: „Es schmeckt gut“ – Darauf der Zahnarzt. „Die Fruchtsäure greift den Zahnschmelz an.“

Tja, deshalb mag ich Bananen so viel lieber als z.B. Äpfel – sie enthalten keine Säure. Sie enthalten dafür Zucker und den muss man wieder rausspülen.

Ich habe gestern, anders als vorgestern, konventionelle Beeren gefrühstückt und hatte das Gefühl, dass die meine Zähne viel mehr reizen als die Biobeeren vom Tag davor. Ich werde das zwar noch mal testen, aber das scheint wirklich häufig der Unterschied zwischen herkömmlichem und Bioobst zu sein. Qualität. Die Biobeeren kosteten auch 3 €. Ich versteh glatt wenn Leute einfach aufgeben und einfach nur noch irgendwas essen, weil sie so verwirrt sind….



Das mit den Hefepilzen ist mir auch noch nicht ganz klar, denn bei einer meiner Recherchen hieß es, dass Carob sie nicht füttere. Ich hatte gestern Abend aber Blähungen, was natürlich auch wieder damit zusammen hängen kann, dass Hefepilze absterben, aber ich weiß es halt nicht. Das ist immer das selbe, dass die Heilung eben genauso aussehen kann wie die Krankheit. Ich spiel jetzt mit dem Gedanken ein Kokosölfasten zu machen, weil ich dann definitv weiß, dass ich keine Hefepilze füttere und parallel dazu das Gegenmittel einnehme. Und dann könnte es auch immer noch sein, dass die Beschwerden nur dann auftauschen wenn gleichzeitig Fett verzehrt wird, wie Graham es andeutet.

Unterdessen möchte ich euch aber auch noch kurz erzählen, welches Buch ich zu dem Thema gelesen habe, da es von einer Schulmedizinerin geschrieben wurde, die schlussendlich nicht viel anderes sagt als Natalia Rose. Es heißt: Candida: natürliche Hilfe bei Darmpilzen und darin wird viel Salat empfohlen, Trennkost, Spirulina, auf basische Lebensmittel zu achten etc. Natalia Rose geht natürlich viel mehr in die Rohkost- und Biorichtung aber sonst ist es das gleiche. Dr. med Eva-Maria Kraske, die Authorin, ist auf Säure-Basen-Verhältnis und Pilzinfektionen spezialisiert, weshalb auch sie für wenige Fleisch und tierische Produkte votiert. Sie sagt 80% sollten basische Nahrungsmittel sein und nur 20% säurehaltige, wie tierische Produkte oder eben auch Getreide, außer Hirse. Nun, ich finde da sind wir nah an der Rohkostphilosophie dran…

Außerdem empfiehlt sie Lapachotee, den ich gestern im Reformhaus erworben habe. Lapachotee soll bakterien- und virentötende Wirkstoffe enthalten, sowie viele Mineralien und er kann Hefen verdrängen und den Darm entgiften. Somit habe ich mir gedacht, dass er wohl nicht schaden könne. Ich wusste auch, dass er recht gut schmeckt, süßlich wie Früchtetee und so teste ich das nun auch mal aus.

Was gab’s sonst zu essen?:

2 Grüntee
1 TL MSM
Beerenpudding mit Spirulina und Gerstengraspulver
13:00 Uhr: Salat aus Rucola, Romana, Hirse, gekeimter Quinoa, Blumenkohl, Möhren, Frühlingszwiebel und Dressing aus Avocado, Salz, Cayenne, Stevia und Zitronensaft














6 St. Carobkokolade
18:00 Uhr: Salat aus Romana, Paprika, Hirse, gekeimter Quinoa Gurke, Möhre, Blumenkohl, Frühlingszwiebeln und dem selben Dressing














6 St. Carobkokolade
22 Uhr. Ca. 30 g Leinsamencracker
2 TL Mandelbutter mit Stevia
Zitronenpudding aus 1 Avocado, Saft ½ Zitrone, Stevia, Zimt

Ich hatte entsetztlichen Süßhunger dem ich überhaupt gar nicht widerstehen konnte und so kam es zu dem Griff nach Avocado. Ich habe also gestern zwei ganze Avocados gegessen sowie ziemlich viel Kokosöl. Irgendwo müssen die Kalorien aber her kommen.

Ich bin mir auch noch unschlüssig über die Xylitkontroverse, denn teilweise wird davon ausgegangen, dass Xylit Hefepilze füttert, wie in dem Buch, was ich oben erwähnt habe, per E-Mail wurde ich aber gestern von Dr. Edward Group darüber informiert, dass Xylit Hefepilze sogar zertsört. Er schieb über die 10 Gesundheitsvorzüge von Xylit, worunter er auch die pilztötenden Eigenschaften listet. Ich weiß nicht ob ich mich trauen soll einfach die Reaktion zu testen, die mein Körper bei Xylit hat. Wahrscheinlich werde ich aber nicht drum rum kommen.

Jetzt hole ich aber doch mal meinen Entsafter raus und mache eines der Saftrezepte von Natalia Rose, der Beginn meines „Durchkochens“ ihres Buchs und vielleicht süße ich das sogar mit Xylit.

Alles Liebe,

Silke

Montag, 20. September 2010

Lösungen im Theorienjungle und weiße Schokolade...



Hallo Liebes,

Tag 547: Ich glaube ich habe gestern die Erklärung im Theorienjungle und die goldene Mitte zwischen der Graham-Theorie mit viel Früchten und der Cousens-Theorie mit wenig Früchten und viel Grün gefunden und so langsam wird mir das ganze Mysterium klarer. Wo habe ich es gefunden? Wieder mal bei Natalia Rose! Liegt es daran, dass sie eine Frau ist und dadurch weniger dogmatisch oder daran, dass sie das selbe Sternzeichen ist wie ich, nämlich Waage!?

Ein Artikel von ihr wurde vor etwa einem Jahr im Get Fresh-Magazin, was regelmäßig in Großbritanien erscheint, veröffentlicht. Er handelt von Entgiftung, denn das ist ja ihr Spezialgebiet, und darin äußert sie folgende Aussage:

„In my opinion, only a clean body thrives on fruit. Most people are either too yeasted – a problem that fruit only exacerbates – or they are to impacted – in which case the fruit will be like holy water in the devil and make them bloat an gas-up, adding fermentationto the putrefactive mix.”

Also, ihrer Auffassung nach gedeiht nur ein reiner Körper bei Obst. Die meisten Menschen seien entweder zu sehr von Hefe befallen (Candida) – ein Problem was Obst nur verschlimmere – oder sie seinen zu belastet (von Giftstoffen) – in welchem Fall Obst wie Weihwasser auf den Teufel wirke und zu Blähungen führe, die wiederum zu mehr Gärung des Fäulnis-Mixes führten.

Wenn man streng der 80/10/10 Kost folgt, hat man zu Anfang auch das Problem, aber es kommt dann zu Entgiftungserscheinungen und der Körper beginnt sich der agbelagerten Substanzen zu entledigen. Und man muss, meiner Erfahrung nach, wirklich streng bei 80/10/10 bleiben, damit der Körper sich auch der Hefe entledigt. Laut Graham ist nämlich nicht Obst schuld an Candida sondern das Fett. Das bedeutet aber auch nicht mehr als ¼ Avocado oder 25 g Nüsse pro Tag.

Cousens fährt die andere Schiene, nämlich den Verzichten auf Obst, nur die Sorten mit niedrigem glykämischem Index sind gestattet, also eigentlich nur Beeren. Dafür darf man reichlich Fett zu sich nehmen. Auch so stirbt der Candida-Pilz ab.

Natalia Rose scheint mir der perfekte Mittelweg zu sein. Sie selbst macht das Ganze jetzt seit 10 Jahren, nimmt keine Superfoods, schwört aber auf Greenjuice, isst den ganzen Tag über eigentlich nur Saft und Obst und abends dann eine Mahlzeit entweder auf Avocadobasis oder mit Ziegenkäse. Nüsse isst sie nur wenig und auch Öle nur in geringen Mengen. Ganz selten mal Fisch.

Macht in Bezug auf jede Theorie absolut Sinn. Für Graham, für Cousens und sogar für die Schulmedizin. Ich bin wirklich fasziniert von ihr. Sie hat ein drittes Buch geschrieben, welches sich nicht in meinem Besitz befindet mit dem Titel Detox for Women: An All New Approach for a Sleek Body and Radiant Health in 4 Weeks - was ein 4 wöchiges Entgiftungsprogramm genau für den oben geschilderten Zustand ist. Man kann damit einen Candida-Fall beseitigen oder auch grundsätzlich entgiften. Sie soll reichlich Rezepte für den Fruchtzuckerentzug beigefügt haben und auch Tips wie man mit emotionalem Essen und Entgiftung über die anderen Ausscheidungsorgane am besten umgeht. Ich bin so unglaublich interessiert wie schon lange nicht mehr an einem Buch. Ich werde es mir so bald wie möglich zulegen. Ich glaube ich schenke es mir zum Geburtstag!




Den Rest des Tages habe ich mit basteln der Haselnusscremetorte mit weißer Schokoladenglasur verbracht. Für den Rezeptwettbewerb! Und ich würde so wahnsinnig gerne die Fotos veröffentlichen die ich gemacht habe, scheue aber davor zurück, dass im Wettbewerbstext drin stand, dass die Rezepte noch nicht zuvor veröffentlicht worden sein dürfen. Also warte ich auf das Ergebnis des Rezeptwettbewerbs.

Ehrlich gesagt, tun mir Kirstin und Co. irgendwie leid, da es schon ne Menge Arbeit ist jedes einzelne Gericht nachzumachen. Gerade die süßen Sachen erfordern ja häufig recht viel Arbeit. 2 Schichten Kuchenteig, eine Cremeschicht und dann noch die Glasur. Zu allem Überfluss habe ich den Kuchen auch noch mit extra Schokolade garniert!!! Aber er war köstlich. 1 Stück habe ich davon gegessen und war pappsatt. Jetzt habe ich Torte im Kühlschrank und die Hälfte eingefroren. Und ich habe nach diesem einen Stück Blähungen bekommen. Entweder geht die Kombination Trockenfrüchte/Nüsse doch nicht so gut oder es war einfach viel zu viel zusammen kombiniert.

Ich habe aber auch sofort Blähungen bekommen nachdem ich während des Abschmeckens auch einen der Buchweizen-Möhren-Kekse gekostet habe. Stärke! Auch die waren übrigens am nächsten Tag nicht mehr gut und ich habe sie weggeworfen. Auf Facebook wurde mir gesagt, dass habe wohl was mit Hefe zu tun. Immer wieder diese Hefe!!!

Ich habe ein Buch über Candida in dem ein Test ist, den man machen kann um zu bestimmen ob man Candida hat. Daraus geht hervor, dass ich keinen habe, zumindest nicht in dem Maße, dass er schädlich ist, denn jeder Mensch hat ja Candida Pilze. Ich bin jedenfalls sehr gespannt auf dieses Buch!

Was gab’s zu essen?:

1 Honigmelone
1 Brennnesseltee
1 Eisen/B12 Tablette
3 Bananen
1 Möhren-Buchweizen-Keks
11.00 Uhr: 2 Rohkostpralinen
13.45 Uhr: Salat aus 2 Miniromana, Amaranth, Frühlingszwiebeln und Dressing aus Kokosöl, Stevia, Cayenne, Apfelessig, Salz


















14:00 Uhr: Pudding aus Kokosfleisch, etwas Kokoswasser und 2 EL Honig














1 weiße Rohkostschkoladenpraline














16:45 Uhr: Brennnesseltee
17:00 Uhr: 1 Stück Haselnusscremetorte
18:00 Uhr: 10 Leinsamencracker
19:00 Uhr: Wakamesalat mit Gurke und Frühlingszwiebeln + Dressing aus Olivenöl, Cayenne, Apfelessig, Stevia, Salz und Sojasauce

Ich habe auch weiße Schokopralinen gemacht und damit den Schokoriegel von Consious, den ich in Amsterdam gekauft habe, imitiert, was mir sehr gut gelungen ist. Der Grund für weiße Schkolade ist für mich, dass die ja kein Theobromin enthält und ich nach dem Verzehr nicht völlig aufgeputscht bin und somit noch werde schlafen können. Ich hoffe auch weiße Schokolade wirkt, trotz Lucumapulver, neutral auf den Körper und kann nach einer stärkehaltigen Mahlzeit gegessen werden. Aber ich habe ja auch noch den Thai Kokosnusspudding gestern für mich entdeckt und auch Avocadopudding ist eine Alternative für so was. Es müssen nicht immer Getreidekekse sein. Die werden ja eh nichts!

Alles Liebe,

Silke