Freitag, 18. September 2009

How to make friends and influence people...





Hallo Liebes,

Tag 182: Base hat mich geweckt um mir eine mobile Internetflatrate zu verkaufen. *Grummel* Das musste jetzt wirklich nicht sein. Ich wollte heute auf meinen Körper hören wann ich aufzustehen habe, nicht auf das Telefon. Aber a propos Telefon: Habe meins gestern zurück geschickt bekommen, welches auf dem Weg zum Vorsprechen Anfang Juli ertunken ist. Jetzt kann ich endlich wieder Fotos machen. Ursprünglich sollte das mal eine richtig schön mit Fotos bestückte Rezeptseite werden und jetzt hatte ich über 2 Monate keinen Fotoapparat. Nun, es war kein Beinbruch. Ich habe sogar ein noch besseres Gerät bekommen als meins war. Mit mehr Funktionen und ich glaube auch besserer Kamera. Dann hat es sich sogar gelohnt.

Die Dreharbeiten gestern waren ziemlich intensiv aber dafür dann auch recht schnell wieder vorbei, so dass ich auch noch was von dem Tag hatte. Ich musste nicht nur als Krankenschwester durchs Bild laufen, sondern auch das Körperdouble für die Mörderin geben, die man in der gestern gedrehten Szene aber noch nicht erkennen durfte.

Da war nun ein wirklich brillianter Regisseur am Werk. Er hat auch bei „Die Häupter meiner Lieben“ Regie geführt, dafür hat er sich aber auch so aufgeführt. An seinem Auftreten erkannte ich schon, dass er ziemlich gut sein müsse, sonst wäre das nicht durchgegangen. Er war ein charmanter Choleriker. Der Einzige, der am Set rauchen durfte und der das Team mit „Das ist hier echt Filmhochschule“ beschimpft hat – kurz danach war aber alles wieder vergessen. Er erinnerte mich sehr an Günter Krämer, meinen absoluten Lieblingsregisseur.

Kommen wir zum Catering, was ziemlich gut war. Gut heißt in dem Fall, es hat unglaublich gut gerochen. Ich hatte mir Obst mitgenommen, aber da ich so müde war und in der Kälte warten musste hab ich mir vor Beginn der Dreharbeiten auch noch einen Kaffee genommen. Teebeutel waren zwar da, aber kein heißes Wasser und ich wollte auch keine Umstände machen als kleinstes Licht in einer Produktion. Aufgrund diverser Umstände zog sich alles etwas länger hin und mir wurde gesagt, ich könne da ich noch warten musste, auch an dem Mittagessen teilnehmen. Ich hab mich dann an 5 verschiedenen Salaten bedient, die erstaunlicherweise auch alle aus Obst und Gemüse bestanden. Keine Nudel drin, kein Fleisch oder Brot. Das war schon beeindruckend. Woraus genau das Dressing bestand kann ich natürlich nicht sagen, aber so was ist als Caterig wirklich nicht schlecht. Da ich nicht wirklich Komparserie mache, weiß ich auch nicht was Standart ist aber die Kollegen sagten normalerweise gäbe es immer irgendein Nudelgericht. Gott wie furchtbar! Für den Nachtdreh nächste Woche nehme ich genug Obst mit obwohl mir noch schleierhaft ist wie ich wach bleiben soll. Maca, mein Freund, muss da her…



Dann hab ich gestern eine E-Mail von Andrew Perlot bekommen in der sagt er habe ein Video gepostet aufgrund einer Diskussion die in der Rohkostszene in den USA manchmal ausartet bezüglich welcher Form von Rohkost nun die richtige ist. Hier sind Andrews Worter:

„I've also put up an unrelated video I filmed back in the spring on how to communicate with raw foodists who hold different views on nutrition. I go into communication with loved ones and how to influence them without pissing them off.
This was made in response to a rather harsh series of exchanges between 80/10/10ers and high fat raw foodists going on at the time. I just got around to putting it up, but better late than never.”

Mir ist das Thema persönlich sehr wichtig, da es in meinem eigenen Bekanntenkreis mittelerweile auch schon eine Rolle spielt und das gefällt mir nicht. Jeder ist der Meinung die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und ich finde es nach wie vor wichtiger sich darauf zu konzentrieren was wir gemeinsam haben und nicht auf das was uns spaltet. Gemeinsam ist uns eine Menge rohes Obst und Gemüse. Fertig. Jeder arbeitet an sich in der Form wie es ihm gerade möglich ist und befindet sich nun mal an dem Punkt wo er sich in seiner Entwicklung gerade befindet. Andrew beruft sich in dem Video auf das berühmte Buch “How to make friends and influence people“ und indem man ein Streitgespräch gewinnt macht man sich leider wenig Freunde und noch weniger beeinflusst man damit Menschen. Er hat das Video allerdings allgemein gehalten und spricht eher Themen an wie man Einfluss auf sich ungesund ernährende Freunde und Angehörige nehmen kann.

Genug der Worte, hier ist Andrew:





Was gab’s also zu essen?:

2 Portionen Banane püriert mit Maca
grüner Tee
15 Datteln
Kaffee mit Honig
1 Wassermelone
1 Feige
1 Banane
Salat Catering
Milchkaffee
1 Stück Yogurette
handvoll Trauben
10 eingeweichte Mandeln
Bananeneis
5 Datteln
handvoll Trauben
Salat mit Fertigdressing
1 Banane
2 Datteln

Und jetzt muss ich noch mal was zum Thema Entgiftung los werden. Es gibt nämlich Resultate:

Ich habe seit 14 Jahren einen Eiterherd in einer Pore in der Achselhöle. Wahrscheinlich einfach eine Entzündung in der Haarwurzel oder so, die erstmals aufgefallen ist als ich 20 war, kurz nachdem bei meiner Schwester Krebs diagnostiziert wurde. (Keine Sorge, sie hat die Chemo und alles überstanden und ist geheilt und jetzt auch Vegetarier)
Ich dachte es könne ein Lymphknoten sein und war damals deswegen beim Arzt.

In letzten 14 Jahren bildete sich dort immer Eiter, den ich beim Duschen ausdrücken konnte. (Ekelig ich weiß, aber es ist so). Gestern konnte ich den Eiterknubbel nicht mehr fühlen. Er ist weg. Irgendwie inwendig ausgeschieden oder sonst was. Das ist jetzt keine große Krankheit und dennoch etwas was auch mit 80% Rohkost nicht weg ging. Zumindest nicht wenn man währenddessen raucht. Das spielt das sicher auch mit rein.

Das Joggen lief auch großartig gestern, war aber nur kurz. Heute werde ich wieder etwas länger laufen und dann Sonntag mal 1, 5 Stunden.

Und morgen geht es mit dem Fahrrad in die Mitte vom Nirgendwo zum Rohkostbrunch. Hab gestern mit der Gastgeberin telefoniert, gesagt sie brauche mich nicht ab zu holen, ich käme mit dem Fahrrad. Sie klang aber unglaublich nett am Telefon, hatte eine sehr symathische Stimme. Ich freue mich auf morgen.

Alles Liebe,

Silke


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