Samstag, 12. September 2009


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Hallo Liebes,

Tag 176: Ohhhhhhh, ich habe ausgeschlafen. Ganze 10 Stunden und jetzt fühle ich mich mal fit. Das musste aber auch sein, vor allem nach dem anstrengenden Tag gestern. Tatsächlich war er im Endeffekt gar nicht so anstrengend, ich hatte nur 2 Termine hintereinander und den Stress mach ich mir selber, weil ich ein Pünktlichkeitsfetischist bin. Das Schlimmste was passieren kann wenn alles schief geht ist, dass ich zu spät komme. Und das ist immerhin kein Beinbruch.

Ich habe gestern noch weiter an der Idee mit der Zahnreinigung rum gedoktert. In Amerika benutzt die komplette Rohkostszene ein Produkt namens „Toothsoap“, was darauf zurück geht, dass tatsächlich Studien bewiesen haben, dass das beste Mittel um Zähne sauber zu halten, stinknormale Seife ist. Das war mir auch bewusst, nur hatte ich nie den Mut, das mal auszuprobieren. Gestern habe ich es getan und ganz vorsichtig mit der feuchten Zahnbürste über ein Stück Bioseife gerieben und sie dann ganz vorsichtig in den Mund geführt und geputzt und es hat funktioniert. Der Geschmack war nicht so grauselig wie man es sich vorstellt, die Geschmacksnerven kriegen kaum was davon mit. Man hat nur einen leicht seifigen Nachgeschmack, der aber nicht so schlimm ist. Man muss aber darauf achten wie viel man benutzt. Die Zähne fühlen sich absolut sauber an.

Ich hab dann ein bisschen weiter im Internet recherchiert: Das schlimme in normaler Zahnpasta ist das Glyzerin und natürlich die Fluoriddiskussion. Ein tolle Artikel auf Englisch zu dem Thema ist hier. Vielleicht übersetze ich ihn auch die Tage mal. Er gibt nämlich auch ganz wunderbar die Quellen an und verweist als bestes Zahnputzmittel auf herkömmliche Seife am Stück.

Ich hab dann noch weiter gesucht und bin auch auf Rezepte gestoßen. Eins verwendete aber Glyzerin, ein weiteres Backpulver, was man nicht allzu oft verwenden soll, das es den Zahnschmelz angreifen kann und dann schließlich auch noch eines auf Seifenbasis welches als weitere Zutaten Kokosöl, Olivenöl und ätherische Öle hat. Also auch mindestens 80% roh. Das scheint das ideale Mittel zu sein. Fürs erste habe ich aber meine ganz normale Seife und nehme die Mischung, die ich vorgestern gemacht habe für zwischendurch mal.



Sonst geht’s mir super. Ich muss mich allerdings immer noch morgens schnäuzen wie bekloppt. Offensichtlich habe ich mit dem Master Cleanse und der fett- und salzfreien Ernährung diese Reinigungsprozesse überhaupt erst losgetreten, was ja gut ist. Auch mit mehr Fett geht zumindest das Schnäuzen weiter. Alles andere ist bisher unterblieben. Ich bin mal gespannt was morgen passiert. Wie robust ich bei einem 15 km Lauf bin. Das bedeutet 1,5 Stunden Laufen am Stück was ich vor 2 Monaten oder so noch ohne irgendwelche Entgiftung gemacht habe. Es ist wirklich seltsam, dass das jetzt über mich kommt, aber ich denke immer noch, dass das mit dem nicht rauchen zusammenhängt. Diese Kopfschmerzen die ich beim Joggen bekomme habe ich nämlich auch schon beim zuviel rauchen bekommen.

Matt Monarch hat sich unterdessen mit natürlicher Geburt auseinander gesetzt und ein 6- teiliges Interview mit Elena Tonetti Vladimirova geführt, was unglaublich faszinierend ist. Auch wieder so eine Sache, die in der Gesellschaft völlig falsch dargestellt wird. Elena sagt, dass wir überall in den Medien sehen wie Frauen unter furchtbaren Schmerzen Kinder zur Welt bringen, wie sie schwören nie wieder Sex zu haben, spricht postnatale Depressionen an und vieles mehr... Das ist alles nicht natürlich und normal. Krankenhäuser sind nicht normal, es ist nicht normal, dass der Mensch seit Jahrtausenden das einzige Lebewesen ist, dass Probleme hat seine Jungen zu gebären. Fastzinierende Sachen. Hier ist Teil 1 bis 6















Was gab’s zu essen?:

Zerquetschte Banane mit Ananas und Maca
Grüner Tee
1 frische Feige
1 Banane
4 frische Feigen
1 frische Dattel
10 eingeweichte Mandeln
Greensmoothie aus Banane, Orange und Spinat
3 Bananen
3 Möhren
10 eingeweichte Mandeln
2 Möhren in Paranuss Parmesan gedippt
5 Oliven

Ich hatte wesentlich weniger Durst gestern, was auch ein Zeichen für die Verlangsamung von Entgiftung ist. Der Körper benötigt nicht so viel Wasser um die auszuscheidenden Stoffe nach draußen zu befördern, dafür bekam ich aber wieder leichte Blähungen, weil ich nicht auf Lebensmittelkombination geachtet habe. Das ist alles gar nicht so leicht. Zu Anfang ist das Hauptproblem beim roh essen die Überwindung der Gelüste und im Laufe der Zeit wird der Körper zu einer immer feiner abgestimmten Maschine. Viele meiner Essensentscheidungen treffe ich noch emotional, nicht nach Hunger sondern Gelüsten. Und der Körper gibt mir so Konter. Mit der fettarmen Ernährung fühle ich mich leichter, es sei denn es treten Entgiftungen auf. Sehr schwere Entscheidung. Ich liebe ja auch meine Gourmet-Rezepte und bin nicht gewillt sie komplett aufzugeben. Vielleicht auch NOCH nicht, dass kann ich nicht sagen. Das was ich gestern und vorgestern gemacht habe ist fürs Erste fettarm genug. Aber ich habe auch wieder feststellen müssen wie leicht Nüsse an den Zähnen und in den Zahnzwischenräumen hängen bleiben. Ich kann mal probieren andere Fette zu mir zu nehmen. Avocado oder Leinsamen…

Alles Liebe,

Silke

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