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Sonntag, 12. Dezember 2010

Weihnachtsplätzchen und Lasagne...



Der große vorweihnachtliche RoheLust-Spendenmarathon:

In den letzten 1,5 Jahren habe ich über 600 Blogposts geschrieben, jeder einzelne brauchte etwa 1,5 Stunden zur Fertigstellung, das sind über 900 Stunden. Selbst wenn ich einen mickrigen Stundenlohn wie ich ihn in der Videothek bekomme, 5,50 € zugrunde legen würde, käme ich auf einen Verdienst von knapp 5000 €. Tatsächlich verdient habe ich aber durch Werbebanner und die Kooperation mit Amazon 250 €. Das Blog hat momentan ca. 200 regelmäßige Leser und ein Wachstum von 17% was mir ermöglich vorauszurechnen, dass ich in ca. 1,5 Jahren ausschließlich vom Bloggen werde leben könne, momentan aber noch nicht.
Ich habe eine Mieterhöhung zu bewältigen, eine Nebenkostennachzahlung, die Reparatur für mein Laptop und zwei ausstehende Krankenkassenbeiträge.
Würde jeder Leser nur 1 € geben wäre meine Miete fast bezahlt. Bei 5 € könnte ich alle offenen Rechnungen begleichen. 1 € oder 5 € tun sicherlich niemandem weh, mit 10 € pro Leser könnte ich locker den Januar noch überstehen. Der Grund für den momentanen Geldmangel ist das Wegbrechen meines Flyerverteiljobs, der für 2 Monate pausiert, weil es zu kalt ist in der Orangerie Theater zu spielen. Der andere Verlust ist die Plasmaspende.
Ich verdiene weniger als 900 € pro Monat, was mich offiziell "arm macht und da der Advent die Zeit der Spenden für die Armen ist, gibt s jetzt diesen Spendenaufruf. Ich werde nicht aufhören zu Bloggen wenn keine Spenden rein kommen, würde mich jedoch über jeden Beitrag freuen von Leuten die sich hier inspiriert fühlen oder identifizieren können oder solche, die sich in irgendeiner Weise durch das Blog oder rohelust.com bereichert fühlen. Jeder Betrag hilft.! Außerdem:
Je mehr man gibt, desto mehr bekommt man auch zurück. Und man verschafft sich gutes Karma.

Spenden bitte an folgendes Konto:

Silke Rosenbusch
Kreissparkasse Köln
BLZ: 37050299
Kt.-Nr. 352732

Oder hier über Paypal:

Hallo Liebes,

Tag 619: 20% meines Experiments sind nun fast rum und ich stelle fest, dass der Körpergeruch weniger wird, ebenso wie sonstige Gerüche, die ich produziere.;-) Das lässt mich zu dem Schluss kommen, dass die Gerüche tatsächlich mit dem Absterben von Pilzen zu tun haben/hatten. Vor einer Woche noch, roch ich einen Tag nachdem ich geduscht hatte bereits wieder extrem unangenehm. Das hatte ich zuvor nur, wenn ich Angstschweiß produziert hatte an Tagen, an denen ich nervös war, wie Vorsprechen, Premieren, Dates etc. Der Stuhlgeruch wird auch weniger, somit kann es nicht ausschließlich an den Nüssen und der Eiweißverdauung liegen. Das ist aber bei weitem noch keine abschließende Wertung, nur ein erster Zwischenstand.

Ausversehen habe ich gestern raus gefunden wie man rohe Zimtsterne macht und das auch noch komplett zuckerfrei. Atkins-Zimtsterne sozusagen. Faszinierend, was alles geht!!! – und zwar mit dem Rezept, mit welchem ich am Tag zuvor schon experimentiert habe:

1 Tasse Mandeln, gemahlen
1 EL Mandelpüree
1 Msp. Steviosid
4-5 EL Wasser
1 TL Vanillepulver

Das alles in einer Küchenmaschine zu Teig verarbeiten und Plätzchen formen.

Ich habe erstmals richtige Plätzchenformen verwendet um Kekse zu machen. Normalerweise mache ich einfach Kugeln, drücke sie platt und trockne sie, aber für die Weihnachtszeit und besonders um Normalköstler zu beeindrucken, sollte man das Essen so aussehen lassen, wie sie es auch kennen.

Zimtsterne sind meine Lieblingsweihnachtskekse und ich war ziemlich überrascht, als ich die fertig getrockneten Kekse heute früh aus dem Trockner genommen und probiert habe, denn ich hatte den Zimtsternegeschmack gar nicht erwartet. Auch die Konsistenz war exakt genauso, da Zimtsterne ja nicht knusprig sind. Was natürlich fehlt ist die Puderzuckerglasur.

A propos Puderzucker: ich habe noch nie Zimtsterne selber gebacken, daher weiß ich nicht, welche Zutaten sie normalerweise enthalten, habe aber sofort nach einem Rezept gegoogelt welches ihr hier findet: Zimtsterneteig besteht auch nur aus Puderzucker und Mandeln!!!

Also, für die unter euch, die keine Mandelmus haben und auch kein Stevia verwenden müssen, kann man das Rezept natürlich entsprechend abwandeln: Einige TL Honig oder Agavendicksaft verwenden, oder statt des Mandelpürees, obwohl sich der Erwerb wirklich lohnt, einen TL Geschmacksneutrales Öl beigeben. Experimentiert einfach ein bisschen denn: Viel falsch machen kann man dabei nicht. Die Hauptsache ist, dass sich der Teig in der Küchemaschine zu einer Kugel formt, denn dann habt ihr eine ausrollfähige Konsistenz.

Und wie rollt man nun Rohkost-Kuchenteig aus? Auch für mich war das gestern neu, aber es funktioniert genauso, wie mit normalem Plätzchenteig. Die Arbeitsfläche, auf der der Teig ausgerollt wird, wird mit Mandelmehl bestreut, der Teig zu einer dicken Kugel geformt, auf die Arbeitsfläche gelegt und platt gedrückt. Dann auch die Oberseite und am besten auch die Kuchenrolle mit Mandelmehl bestreuen. Und dann ausrollen, wie auch herkömmlichen Teig. Gelegentlich, wenn man den Eindruck hat er klebt, Mandelmehl nachstreuen. Die Kekse dann zwischen 18 und 24 Stunden trocknen, je nachdem wie dick man sie ausgestochen hat.


Die Kunst gesteht jetzt darin, dass ich sie nicht alle direkt aufesse, sondern vielleicht auch mal welche für Weihnachten zurück behalte, denn wahrscheinlich werde ich alle meine Leckereien zur Weihnachtsfeier bei meiner Schwester selber mitbringen müssen, und im Voraus zubereiten, was evtl. noch in Stress ausarten könnte, wenn ich an Weihnachten nicht nur Nüsse essen möchte. Hmm….also, meine Mandelsucht ist immer noch in vollem Gang!



Die Weihnachtsplätzchen waren aber nicht das einzige Küchenunterfangen, welches ich gestern in Angriff genommen habe denn, wir erinnern uns, da war ja noch die halbfertige Lasagne, die ich gestern unbedingt zubereiten musste.

Lasagne besteht, auch in Rohkost, aus ca. 4 Lagen, die man übereinander schichtet und daher besteht sie aus ca. 4 Rezepte, was aufwendig ist, aber mit Planung recht gut zu organisieren. Mit fehlte die Planung, daher hatte ich zwar die Sesamsamen ca. 4 Stunden eingeweicht, die Mandeln, die aber 12 Stunden einweichen sollten, haben auch etwa nur 4 Stunden in Wasser baden dürfen. Aus Mandeln und Sesam macht man den Käse für die Lasagne, aber das sollte man weder mit dem Pürierestab machen, noch mit der Küchenmaschine, wie ich gestern rausgefunden habe: Die kriegen beide nämlich die eingeweichten Sesamsamen nicht klein. Das ganze muss in einen 1000 Watt Standmixer. Hier aber erstmal das Rezept aus Rainbow Green Live-Food Cuisine:

Zucchini-Pasta

3 mittelgroße Zucchini
¼ TL Salz

Die Zucchini mit einem Gemüseschneider längs in dünne, flache Scheiben schneiden. Mit Salz bestreuen und beiseite stellen.

Käse

2 Tassen Mandeln, 12 h eingeweicht
1 Tasse Sesam, 4 h eingeweicht
2 EL Zitronensaft
1 TL Salz
¼ Tasse Wasser

Alles in einen Hochgeschwindigkeit-.Standmixer und zu einer gleichmäßigen Creme pürieren.

Tomatensauce

4 große Tomaten
2 rote Paprika, entkernt
1 ½ Tassen sonnengetrocknete Tomaten, eingeweicht
1 Tasse Einweichwasser der Tomaten
½ Tasse Olivenöl
1 EL Basilikum
¾ TL Oregano
¾ TL Thymian
½ TL frisch gemahlenen schwarzen Pfeffer

Alle Zutaten in eine hohe Schüssel geben und mit dem Stabmixer pürieren.

Zucchini-Käse-Füllung

3 mittelgroße Zucchini, mit der Küchenmaschine raspeln
¼ TL Salz
½ der Käsemischung

Alles in einer Schüssel gleichmäßig unterheben.

Spinat-Füllung

3 Tassen Spinat, fein gehackt (ich habe der Einfachheit halber ½ Packung gefrorenen Blattspinat genommen
½ der Käsemischung

Alles in eine Schüssel geben und gut unterheben.

So, und dann eine Auflaufform mit den einzelnen Schichten belegen, wie man es auch mit herkömmlicher Lasagne macht: erst Zucchinipasta, dann Tomatensauce, dann Zucchini-Käse, dann Spinat und dann wieder Zucchinipasta etc. – bis alles aufgebraucht ist. Dann in den Trockner und auf 40° anwärmen für ca. ½ Stunde (optional)


Ich war reichlich skeptisch bei dem Rezept, weil es keinen Knoblauch enthält, weil der Käse bei mir nicht cremig wurde und weil jede einzelne Schicht für sich nicht besonders lecker war...

Aber zusammen machte es dann plötzlich alles Sinn. Die Tree of Life-Leute, die die Rezepte kreiert haben, haben's wirklich drauf….Holla die Waldfee!!!

Was gab’s sonst zu essen?:

1 Grüntee mit Steviosid
9:30 Uhr: 4 handvoll Mandeln eingeweicht und getrocknet
10 Uhr: 6 Kekse
2 Grüntee mit Steviosid

Ingwertee mit Steviosid
¾ Kokosnus, alt
15:20 Uhr: 3 Kekse
15:45 Uhr: 1 handvoll Mandeln
16:30 Uhr: Cucumbermeal mit Knoblauch ;-)















2 Ingwertee mit Steviosid
18:30 Uhr: Lasagne
















2 Ingwertee mit Steviosid
21:30 Uhr: 6 handvoll Sonnenblumenkerne, eingeweicht und getrocknet
2 handvoll Mandeln
1 Keks
2 Ingwertee mit Steviosid

Ihr seht, die Mandelsucht ist immer noch in vollem Gang. Ich finde es sehr faszinierend was Christian Opitz schreibt über die Ausleitung von fettlöslichen Giftstoffen. Davon habe ich bisher auch noch nichts gehört. Er zählt dazu halt das Quecksilber, was wir fast alle in uns haben durch Amalgam-Füllungen, aber ich glaube auch die Entgiftung von Cortison zählt dazu. Das ist krass, oder? Die Vorstellung, dass man dieses Zeug mit Fasten nicht aus dem Körper bekommen könnte, weil man beim Fasten kein Fett zu sich nimmt? Gibt es deshalb diese Rosskur mit Ghee oder Kokosöl? Faszinierendes Thema jedenfalls…

Und dann habe ich gestern natürlich auch noch mein Fahrrad repariert und auch das war seltsam, denn der Reifen hatte 2 Löcher! Wie geht das denn? Wie können in ein Rad gleichzeitig zwei Löcher kommen? Beide waren nicht sonderlich groß, daher wundert es mich wieder umso mehr, dass der Reifen binne einer viertel Stunde vor der Stadtbibliothek platt wurde…Ja, seltsame Dinge geschehen....

Heute ist mein letzte freier Tag….heul!:-( Was waren das für tolle Zeiten, als man (ich) den ganzen Tag tun konnte, was ich liebte und wozu ich bestimmt bin – möchte ich behaupten! Es gilt dort wieder hin zu kommen!!!

Alles Liebe,

Silke

PS: Spendenstand wieder gestiegen um ganze 30 € auf 525 €. Mal wieder eine großzügige Spende von einer Einzelperson, die das möglich gemacht hat! Vielen lieben Dank! Und einen schönen 3. Advent!

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