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Mittwoch, 11. Dezember 2013

Suchtmechanismus durchbrechen...



Die letzten zwei Tage kann ich mit Fug und Recht einfach nur als Offenbarung beschreiben. Und ich raffe überhaupt nicht, warum mir das nicht schon früher klar geworden ist. Es lag eigentlich auf der Hand...Aber das ist ja immer so..

Folgendes: Ich habe mich gefragt, warum ich von meinen 200-300 kcal enthaltenden Gemüsepfannen immer satt werde, von eine Schüssel Vollkornhaferflocken und Bananen mit über 700 kcal aber nicht. Laut allem was Barnard, Lisle, Esselstyn, Fuhrman, Ornish, McDougall, Goldmann etc. etc. sagen, müsste man einfach so vom Verzehr vollwertiger Nahrung abnehmen und satt werden. Warum funktioniert das bei mir nicht?

Zudem habe ich mir gedacht, dass ich einfach das machen könnte, wovon so mancher Neu-Rohköstler schon zu viel Gewicht verloren hat: Einfach nur Gemüse und Salat essen, davon satt werden und so zu wenig Kalorien zu sich nehmen.

Ich hab dann so eine Mischung aus allem gemacht und zunächst einfach mal mein Frühstück, was normalerweise Haferflocken oder sonstigem Getreide besteht durch eine Gemüsepfanne ersetzt. Und siehe da: Ich war satt. Ich war über Stunden satt. Ich war auch nach Sport noch satt. Nicht nach 1,5 Stunden direkt wieder durch Heißhunger motiviert mir neue Nahrung zu beschaffen. Kein Appetit zwischendurch, der mich dazu drängt mir was zu Essen zu besorgen.

Das setzte sich dann durch den Tag hindurch fort und ich dachte: Haha, das ist die Lösung: LowFat und LowCarb gleichzeitig. Einfach nur das essen worin sich alle Ernährungsformen einig sind: Gemüse! - Aber so was es dann doch nicht. Ich habe genau so viele Kohlenhydrate gegessen, wie sonst auch, aber ich habe sie immer als Dessert gegessen, nicht als ganze Mahlzeit. Somit nahm der Magen eine geringere Kaloriendichte wahr und sorgte nicht für die Aktivierung des Belohnungssystems.

Und dann kam mein "Heureka" - was ich gemacht habe, war die Mahlzeit einfach geringer zu konzentrieren. Haferflocken mit Banane ist hochkalorische Nahrung, die das Belohnungssystem aktiviert, Glücksbotenstoffe ausschüttet, nach denen mein Körper gerade verlangt weil ich kein Nikotin zu mir nehme. Wenn ich aber morgens gar nicht erst damit anfange, bleibe ich auch den ganzen Tag über fanstastisch gesättigt. Es war fast schon störend zu den Mahlzeiten Essen einzunehmen.

Und genau das ist auch in der Studie passiert die Barnard immer anbringt wenn er argumentiert warum man ordentlich frühstücken soll. Man hatte übergewichtigen Teenager Jungs entweder Instanthaferflocken oder Vollkornhaferflocken mit gleichem Kaloriengehalt zu essen geben. Die Gruppe, die die Vollkornhaferflocken gegessen hatte, hat im Laufe des Tages 35% weniger gesnackt als die andere Gruppe.

Das mag alles durchaus funktionieren, wenn man normalerweise Zucker und Weißmehl isst, aber bei mir funktioniert das nicht. Bei mir ist es eine Frage der Konzentration der Nahrungsmittel und Haferflocken, Obst, Vollkornkekse, Nüsse, Vollkornbrot ist nun mal die konzentrierteste Nahrung die ich so esse und daher schüttet mein Belohnungssystem dann Glücksbotenstoffe aus und durch diese Lust, die mir zuvor das Nikotin verschafft hat, esse ich zu viel davon. Immerhin will ich unbewusst das Botenstofflevel halten.

Es mag bedauerlich sein, dass unser Hirn uns nicht dann belohnt, wenn wir Grünzeug essen, sondern dann, wenn wir hochkalorische Nahrung essen, aber es ist nun mal so. Einen Großteil unserer Evolution hatten wir das Problem nicht genug Kalorien zu bekommen und Mutter Natur hat entschieden, dass es wichtiger ist uns dafür zu belohnen, nicht wenn wir Grünzeug essen, was in unserer Evolution reichlich vorhanden war. Das, meine Lieben, ist die wahre Lustfalle.

Das Ganze hatte zur Folge, dass ich gestern nur 1633 kcal gegessen habe und die ganze Zeit voll gesättigt war,. Toll, oder? 1 kg Gewichtsverlust von gestern auf heute.So ist das easy. So bin ich ganz schnell wieder bei unter 60 kg, so kann ich jegliche Weihnachtsverführungen, die unter Garantie kommen werden, superleicht wieder loswerden und so ist der ultimative Weg abzunehmen. 1700 kcal aus wenig konzentrierter Nahrung und dazu Sport.

Aber wenn ich mich gaaaanz recht erinnere hat Douglas Lisle in How to lose weight without losing your mind auch folgendes gesagt: Man solle sich als Essensregel immer vornehmen: Erst Salat, dann gekochtes Gemüse, dann konzentrierte Kohlenhydrate in einer Mahlzeit. Das habe ich selbstredend nicht beherzigt und das wird auch weder von Alan Goldhamer noch von John McDougall,. für die Douglas Lisle arbeitet, so umgesetzt. Für das Frühstück empfehlen die nämlich alle Vollkornhaferflocken!

Obst und Nüsse also als hochkonzentrierte Nahrung. So macht die Rohkost es einem zwar leicht sich anderer Süchte zu entledigen, aber in der Lustfalle hängt man auch dann noch. Und genau das passiert mir auch immer auf Rohkostmessen, wo es nur hochkonzentrierte Nahrung gibt. Ich finde kein Ende, weil ich Glücksbotenstoffe bekommen!

 Ich halte es für mich immer noch erstrebenswert mich möglichst davon fern zu halten und meine Freuden aus dem Leben zu ziehen und nicht aus Essen. Vor allem weil man auf die Dauer halt immer mehr davon braucht und das kann man auch an Rohköstlern beobachten. Die tun sich schwer sich bei Nüssen zu bremsen und reißen sich erst am Riemen, wenn sie Verdauungsprobleme bekommen.

Und das selbe gilt natürlich für 80/10/10er die alle so glücklich und zufrieden sind, seit sie mit dieser Ernährung angefangen haben. Sie sind alle voll auf Glücksbotenstoffe und raffen es nicht. Es wird aber dann logisch, wenn sie auf die Idee kommen 3000 kcal am Tag zu esssen und die alle aus Obst wovon man natürlich dann zunimmt. Fruktose wird in Fett verwandelt und Glukose, bei den Kalorienmengen, natürlich auch. Und dann braucht man immer mehr davon, kriegt aber Probleme damit so viele Ballaststoffe zu verdauen, das führt dann zu Blähungen und einem ständigen Aufgedunsensein der Darmgegend, es führt zu Fruktosemalabsolbtion únd damit zu Candida und es zerstört den Zahnschmelz, der nie wieder nach wächst, weil die Zellen, die ihn produzieren beim Durchbrechen des Zahns bereits unter gegangen sind. Und das die Obstrohköstler voll auf Glücksbotenstoffe  sind, kann man eigentlich auch sehr gut sehen, wenn man sich Videobeiträge von Freelee und Durianrider anguckt die mittlerweile sogar empfehlen Kokoszucker pur zu sich zu nehmen, wenn man kein Obst von hoher Qualität findet. - Leuten, die sich Herzkrankheiten, Krebs und Diabetes anfressen, stehen die zwei in fast nichts nach. Die Krankheiten, die sie verursachen, sind nicht gaaaanz so schlimm, nehme ich an...Suchtprinzip ist das gleiche...

Menu des Tages vom 9. und 10. Dezember

Montag

Gemüsepfanne aus Grünkohl, Pastinake, Zucchini, Waldeslustgewürz


200 g Weintrauben

Salat aus Spinat und Kichererbsen mit Mandeldressing
1 Kaki
1/2 Banane

Zucchini-Champignon-Salat mit Mandeldressing (heute im Newsletter)


172 g Pellkartoffeln
Trauben
1 Banane
2 Erdnussbutterkekse

750 g Brokkoli mit Knoblauch, Salz und Pfeffer
1 Banane

Dienstag

Gemüsepfanne aus Mangold, Kichererbsen, Champignons und Waldeslust-Gewürz


171 g Trauben
=395 kcal

1 Picknicker von Viana (Tofuwürstchen)
3 Würfel Edamer Rohmilchkäse
=172 kcal

400 g Brokkoli
250 g Sojajoghurt mit Stevia
2 Mandarinen
=341 kcal

Salat aus gemischtem Blattsalat, gekeimte Linsen, Zwiebel, Apfel, Paprika. Sellerie, Mandeldressing und Dill


1 Banane
1 Mandarine
=359 kcal

Gemüsepfanne aus Mangold, Zwiebel, Paprika, Kichererbsen, Sellerie, Salz, Pfeffer und Curry.


Dazu ein Dinkel-Vollkorntoast
=366 kcal

So, und jetzt könnt ihr mich fragen, ob es den Spaß macht so zu essen. Nein, Spaß macht es nicht, aber jede Mahlzeit war absolut schmackhaft. - War mir auch nicht klar, dass es da einen Unterschied gibt. Auf meine morgendlichen Haferflocken habe ich mich am Abend vorher schon gefreut, genau so wie auf den Kaffee im Krankenhaus (ich habe ja keinen Zuhause) weil ich weiß, dass mich das glücklich macht. Essen kann durchaus auch sehr gut schmecken, aber keine  Spaß machen zu essen!! Was dann aber Spaß macht ist zu wissen, dass man damit satt bleibt und auch noch mit Leichtigkeit Gewicht verlieren kann.:-) Und ich denke auch, dass mein Belohnungssystem, wenn es wieder Normal ist, anders wertet. Jetzt gerade vermisst es seine Botenstoffe...

Allerdings muss ich auch zugeben, dass ich gestern früh im Bioladen - ohne meine Droge - leicht genervt war, genau ´so wie ich es bin, wenn ich mir Kaffee, Schokolade oder Nikotin abgewöhne. Wenn auch nicht ganz so stark. Essenssucht ist tatsächlich  nicht so extrem wie "richtige" Drogensucht, wenn auch der Mechanismus prinzipiell gleich ist. Daher besteht für alle Dicken und Zivilisationskranken durchaus noch Hoffnung. Wie viele Menschen haben es geschafft sich das Rauchen oder Trinken ab zu gewöhnen! Sich ungesundes Essen ab zu gewöhnen ist physiologisch und psychologisch viel leichter. Allerdings sollte der Suchtmechanismus dahinter vielleicht endlich anerkannt und therapiert werden.

Und, Douglas Lisle hat Recht, Überessen hat nichts mit psychischen Defekten zu tun, davon kann sich jeder frei sprechen. Wer aus Frust isst, sollte einfach mal eine Gemüsepfanne aus Frust essen und wird seinem Belohnungssytem dann ganz schnell beibringen, dass das keine Lösung für das Problem ist was zur Folge hat, dass der Verstand dann nach einer anderen Lösung sucht. Supereasy - Superleitsystem!

Alles Liebe,

Silke

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Montag, 9. Dezember 2013

Kann man zu viele Kohlenhydrate essen?



Ich bin vorgestern in den Kommentaren gefragt worden, ob es eigentlich auch ein Maximum für den Verzehr an Kohlenhydraten geben würde, wie es das bei Fetten und Eiweiß gäbe und da ich darauf noch nicht eingegangen bin, finde ich, sollte das Thema einen eigenen Beitrag bekommen.

Bei Fetten ist es so, dass man zum einen differenzieren muss welche Fette verzehrt werden und dann noch wie viel von welchen Fetten zu viel ist. Gesättigte Fette braucht man überhaupt nicht aufzunehmen, die kann der Körper selber herstellen. Auch viele ungesättigte Fettsäuren kann der Körper selber herstellen. Linol- und Linolensäure sind essentielle Fette also Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren. Die MUSS man essen. Es gibt technisch betrachtet durchaus eine "Fettmangelsituation" für den Körper, wenn nicht genug Energie, also Kalorien, zugeführt wird. Fettmangel wirkt sich negativ auf den Stoffwechsel aus, fördert Depressionen und schadet dem Immunsystem. Sowas gibt es in der westlichen Welt jedoch kaum, wir verzehren meisten zu viel Fett. Das führt zu Arteriosklerose, Schlaganfall, Herzinfarkt, Demenz, Diabetes, metabolischem Syndrom und zu viel Körperfett steigert durch seine Östrogenproduktion das Krebswachstum. Die Empfehlungen für den Fettverzehr reichen von 10-35% der täglichen Kalorienpensums.

Auch von Eiweiß kann man zu viel oder zu wenig aufnehmen. Alle meine Biochemiebücher sprechen von einem Tagesbedarf von 30 g Eiweiß für eine 70 kg schwere Person. Das ist in etwa die Hälfte von dem was in der Sportlerernährung immer empfohlen wird. Da heißt es, man solle ca. 1 g Eiweiß pro kg Körpergewicht verzehren. Bei 100%iger Rohkost hatte ich teilweise nur 25 g Eiweiß pro Tag verzehrt, was zu wenig war. Und ich hatte auch weit über 35% Fett verzehrt, weshalb ich bis heute eine 100%ige Rohkost nicht empfehle (abgesehen von Vitamin- und Mineralstoffdefiziten, die ebenfalls hinzu kommen). Jetzt verzehre ich ca. 60 g Eiweiß pro Tag und fühle mich wohl damit. Der Körper braucht Eiweiß, oder besser gesagt Aminosäuren, zur Energiegewinnung, zur Produktion von Fettdepots, wenn zu viel Energie verzehrt wird, er kann in Notfällen aus Aminosäuren Glukose herstellen, er baut körpereigenes Eiweiß daraus auf sowie Enzyme, Hormone, Transmitter etc. 8 Aminosäuren sind essentiell, müssen mit der Nahrung aufgenommen werden, die restlichen 12 stellt der Körper selber her.

Wenn Aminosäuren verstoffwechselt werden, wir das Ammoniak von ihnen abgespalten und das Kohlenstoffskelett in die diversen Stoffwechselwege eingeschleust. Ammoniak ist leider hochgiftig und muss schleunigst abgebaut werden. Da kann der Körper jedoch nur, wenn er nicht mit zu viel Eiweiß überfordert wird, sprich, sich die zugeführte Eiweißmenge in gesunden Maßen hält, daher kann man durchaus zu viel Eiweiß verzehren. Als zu viel gilt 2 g Pro kg Körpergewicht. Macht 140 g für unsere 70 kg schwere Person aus den Biochemie-Büchern. Ich persönlich möchte meinen, diese Maximalempfehlung ist schon viel zu hoch.

Kommen wir also zu Kohlenhydraten. Da gibt es Glukose, Fruktose, Galaktose, Laktose, Mannose, Maltose und ich weiß nicht welche sonst noch. Stärke setzt sich ausschließlich aus Glukose zusammen, Obst, Zucker und Honig aus Glukose und Fruktose, Laktose kommt in der Milch vor (und zwar fast in genau so großen Mengen wie Fruktose und Glukose in Cola). Ein normaler, nicht-mutierter Mensch hat nach seinem zweiten Lebensjahr kein Enzym mehr zur Aufspaltung von Laktose und ist laktoseintollerant. Jeder Erwachsene, der Milch verstoffwechseln kann, ist innerhalb der Evolution seiner Vorfahren dazu mutiert, somit genetisch verändert. Ein Großteil der Fruktose wird von der Leber zu Fett verstoffwechselt. Ein kleinerer Teil wird zu anderen Zuckern verarbeitet wie z.B. Glukose. Sie wird aber auch gebraucht zur Regeneration von Glykogen in Leber, Niere und Muskel und dient den Spermien des Mannes als Treibstoff sich voran zu bewegen. Sobald sie als Fett im Blutkreislauf ist, wird sie aber auch als Fett gespeichert.

Glukose hingegen ist die Energie der ersten Wahl für den Körper. Alle Zellen sind in der Lage Glukose zur Energiegewinnung zu verwenden. Glukose wird immer als erstes verbrannt. Erst wenn die Glucose aufgebraucht ist, verwendet der Körper Fett zur Energiegewinnung. Im Gegensatz zu den Aminosäuren wird Glukose aber völlig nebenproduktsfrei verbrannt. Es wird kein Molekül freigesetzt, welches dem Körper schaden kann. Es sei denn man röstet ein stärkehaltiges Produkt, dann entsteht Akrylamid. Beim selben Prozess entstehen natürlich auch die Transfettsäuren im Falle der straken Erhitzung von Fett.

Wenn man zu viel Glukose isst, kann auch die in Fett verwandelt und eingelagert werden. Wie viel zu viel ist, hängt von jedem Einzelnen ab. Davon wie effektiv sein Körper arbeitet, was er den Tag über so treibt, also Grundumsatz und Arbeitsumsatz und auch davon, was überhaupt sonst noch gegessen wird. Abgesehen davon gibt es aber keine gesundheitlich bedenkliche Menge an Glukose und zwar eigentlich auch nicht für Diabetiker, da deren Problem ja die Insulinresistenz ist und nicht die Glukose. Wenn es jedoch erstmal so weit gekommen ist, macht Glukose jedoch allerdings sein paar Probleme - die man aber beseitigen kann. Und natürlich sollte man Glucose auch nicht unbedingt ohne Ballaststoffe zu sich nehmen,´dann geht sie zu schnell ins Blut.

Lange Rede kurzer Sinn: Es gibt keine gesundheitlich bedenkliche Menge bzgl. Glukoseverzehr!

Menu des Tages am 8. Januar 2013

2 Bananen
2 Erdnussbutter-Kekse
Grünkohl und Kürbis gedämpft mit Wanderlust-Gewürz


1/2 Banane

2 Bananen
2 Erdnussbutter-Kekse
Rest vom Schokoladennikolaus ca. 20 g

Dinkel-Vollkorn-Toastbrot mit Cashew-Käse


3 Möhren
200 g Trauben

Möhre, Grünkohl, Erbsen, Zwiebel, Waldeslust-Gewürz


1 Banane

Waren 1851 kcal. Ich denke allerdings, dass ich süchtig nach Kohlenhydraten bin, denn ich kann nicht aufhören davon zu essen, wenn ich erstmal anfange. Das gilt für Haferflocken, Obst, Kekse, Schokolade, Brot...Für alles. Und ich denke, dass hängt damit zusammen, dass ich vor ein paar Wochen die Nikotinkaugummis abgesetzt habe.

Das ist was, worüber ich hier nicht geschrieben habe, weil es mit Essen ja nicht wirklich was zu tun hat, aber in sehr schwachen Momenten, wenn ich totalen Stress an der Uni hatte, habe ich eine geraucht. Nach Nikotin werde ich aber auch unglaublich schnell süchtig und komme nur mit Nikotinkaugummis wieder davon los. Nikotin unterdrückt zum einen den Appetit und zum anderen schüttet es auch Glücksbotenstoffe aus. Nach Absetzen der Nikotinkaugummis fiel es mir superschwer das Kalorienlimit weiter einzuhalten - aber diese Erfahrung habe ich ja auch schon tausendfach gemacht. Alle Leute, sie mit dem Rauchen aufhören, nehmen gewaltig zu aus genau diesen Gründen. Mehr Hunger, weniger Glücksbotenstoffe und geringerer Grundumsatz. Nikotin sorgt sogar dafür, dass der Körper mehr Kalorien verbrennt.

Ein einziges Mal ist es mir gelungen ohne Nikotinkaugummis das Rauchen einzustellen. Als ich vor - 3 oder 4 Jahren - am ersten Januar 80/10/10 umsetzte und mich mit Obst zugestopft habe. Und Obst ist eine so starke "Zaubernahrung", dass es auch viel Serotonin und Dopamin ausschüttet. Wie ich zuvor direkt morgens eine rauchen musste, brauchte ich dann morgens sofort einen riesigen Obstsmoothie. Obst kann das, ich weiß das, ich hab es erlebt. Mit Obst kann man durchaus andere Süchte ersetzen. Das ist aber nicht der Weisheit letzter Schluss, denn zu viel essen kann man auch dann noch. Und auch dann noch, ist das Belohnungssystem nicht normal. Man löst Probleme nicht durch lösen der Probleme, sondern durch Neurotransmitterausschüttung!

Darauf gekommen bin ich jetzt aber auch nur, weil ich von einer Gemüsepfanne mit 250 kcal durchaus satt werde, von 1000 kcal aus Obst und Haferflocken aber nicht. Obwohl mein Magen voll ist, will ich immer noch mehr. Somit gibt es jetzt Gemüsepfannen zu Frühstück und ich schaue mal, was das Ergebnis davon ist. Es fühlt sich aber jetzt schon besser an.

Darüber hinaus habe ich die letzten Tage über Käse gemacht. Erst das Rejuvelac, dann die Cashews eingeweicht und 3 Tage fermentiert und jetzt habe ich veganen Ziegenkäse in 3 Varinaten: Pur, mit Zitrone und mit Kräutern. Warum veganen, selbstgemachten Käse? - Er enthält keine Laktose, keine Kasomorphine, kein Kasein und dafür essentielle Omega 6 Fettsäuren. Aber, auch hier, die Dosis macht das Gift.




Alles Liebe,

Silke

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Sonntag, 8. Dezember 2013

Don't eat anything with a face



Vor ein paar Tagen informierte das PCRM darüber, dass Barnard in eine Debatte zum Thema "Don't eat anything with a face?" auftreten würde und seit vorgestern ist diese Diskussion online.

Es gibt 2 Parteien, eine die für das Statement argumentiert und eine die dagegen argumentiert. Auf der pro-Seite argumentiert Dr. Neal Barnard zusammen mit dem Tierschützer Gene Baur, der, so weit ich weiß eine Institution namens Farm Sanctuary führt und Masttiere vor dem Tod rettet. Auf der Gegenseite treten auf der Ernährungswissenschaftler und Blogger Chris Masterjohn und der "Öko-Farmer" Joel Salatin. Die Diskussion fand auf der Grundlage statt, das beide Parteien gegen Massentierhaltung sind, das Thema war einfach nur soll man Tiere essen, ja oder nein.

Das Publikum sollte vorher abstimmen ob es dafür oder dagegen ist und nach der Diskussion dann nochmal. Das Team welches die meisten Prozentpunkte an Fürsprechen dazu gewinnt hat gewonnen.

Dabei fiel mir besonders auf, wie man sich sympathisch macht und wie nicht und mir fiel auch auf, wie man Argumente gut verkauft und wie nicht. Dabei beeindruckt Barnard ganz besonders dadurch, dass es frei spricht und so erklärt, dass selbst ein kleines Kind seine Argumente verstehen könnte. Der Ex-Veganer Chris Masterjohn kommt mit seinen Gesundheitsargumenten für den Fleischverzehr nicht wirklich zum Zuge, bringt auch fast nur an, dass Veganer oder Vegetarier neurologische Probleme durch B12 Mangel haben könnte, unterstellt an einer Stelle sogar dass Vegetarismus eine neurologische Störung sein könnte. Das stellt er den Argumenten von Barnard der Fleisch als (Mit-)Verursacher für Krebs, Herkkrankheiten, Schlaganfall, Diabetes, Arteriosklerose etc., ect. darstellt, den Volkskrankheiten die jeder Mensch in der westlichen Welt in der eigenen Familie zu sehen kriegt, entgegen. Und er stellt die Behauptung auf, dass es keinen Beweis gäbe, dass das Weglassen von tierischen Produkten in der Studie von Dr. Dean Ornish 1990 die Ursache für den Rückgang von Arterioskleroe gewesen sei, sondern nur bewiesen wurde, dass durch eine Ernährung mit viel Obst und Gemüse, Rauchstop und Entspannungstraining Arteriosklerose zurückgegangen wäre. Außerdem erwähnt er beiläufig, dass die China Study in vielerlei Hinsicht eine Fehlinterpretation von T.Colin Campbell gewesen sei.

Chris Masterjohn macht seine Sache allerdings noch relativ gut. Ganz schlecht argumentiert Joel Salatin, der fast alles abliest, dadurch unsympathisch rüber kommt, keine Betonungen setzt, beim Erzählen für den Zuhörer Langeweile aufkommen lässt und sich in so manchen Kommentaren, die er in die Diskussion einwirft, einfach wie ein Rüpel aufführt. Er bringt so Argumente an wie "Eine Möhre lebt doch auch und Bakterien auch" und die sind in eine solchen Diskussion natürlich nicht ernst zu nehmen. Vielleicht aber alles woran man sich hoch ziehen kann. Jemand der seinen eigenen ethischen Vegetarismus schon mal gegen einen passionierten Fleischesser verteidigen musst, kennt derartige Argumente aus eigener Erfahrung.

Die Diskussion geht 1:44 Min, lohnt sich aber und ich muss sie mir auch noch einige weitere Mal angucken, weil man von Barnards Präsentationsstil und seiner Rhetorik wirklich ne Menge lernen kann. Ich persönlich bin aus medizinische Sicht ja auch nicht davon überzeugt, dass man vegan und fettarm leben MUSS um gesund zu bleiben, auch wenn es zur Verbesserung vieler Zivilisationskrankheiten optimal zu sein scheint. Man sollte halt vor allem Pflanzen essen, aber ein bisschen was Tierisches bringt einen nicht um. Es sei denn man ist Herzkrank oder Diabetiker. Und natürlich sollte man lieber ökologisch produziertes Fleisch von natürlich gehaltenem Vieh verzehren, möglichst in Demeterqualität, statt solches aus Massentierhaltung. Zu Verbessern gibt es in jeder Hinsicht noch ne gaaaanze Menge.

Don't eat anything with a Face



Nun zu mir: Ich steckter gestern den ganzen Tag im Bioladen in der Lustfalle und es war schrecklich! Heute geht's mir auch schrecklich, ich musste meinen "Rausch" ausschlafen. Den Zuckerrausch.

Es ist Weihnachtszeit... es geht wieder los... Überall ist Schokolade, man kriegt überall Schokolade geschenkt, im Bioladen wird überall Schokolade und Weihnachtsgebäck verkostet und ich stehe mittendrin, habe keine Zeit eine Pause zu machen, weil Ware eingeräumt werden muss, habe Hunger und werde alle Nase lang verführt. Und das Prinzip funktioniert  genau so, Douglas Lisle hat es mehrfach beschrieben, Barnard auch: Man hat einen Hauch von Hunger, rührt ein bisschen was Süßes an und kann plötzlich nicht mehr davon ablassen. Man beobachtet seine Hand immer wieder, wie sie danach greift und plötzlich ist die ganze Packung leer. Deshalb kauf ich keine Süßigkeiten, höchstens Rohkostsüßigkeiten, bei denen der Effekt nicht ganz so stark ist. Im Bioladen gab es über die Schicht verteilt 3 Lebkuchen, 2 Spekulatius, 2 Dominosteine und ein Stück Schokoladennikolaus. Nichts davon vegan, nichts vollwertig, alles mit raffiniertem "Roh-Rohrzucker". Manchmal wünschte ich mir, ich wäre dogmatischer, strenger mit mir selbst, veganer oder einfach orthoretischer. Aber bin ich nicht. Alles worauf ich wirklich aufpassen muss ist, dass das nicht jeden Tag passiert, denn dann wird es immer schlimmer...Mittlerweile bin ich aber wirklich überzeugt davon, dass die Weihnachtszeit so schön ist, weil wir alle im Fett-und-Zucker-Rausch sind.

Es war aber mal wieder interessant es zu beobachten was mit mir passiert. Wie meine Stimmung von Süßkram gut wird, etwas später dann, wie mir das Zeug auf den Magen schlägt, und noch später dann, wie der Zuckerpegel abfällt, ich müde werde und der Wunsch in mir aufkommt, neue Schokolade zu essen. Heute Morgen hatte ich sofort nach dem Aufstehen Lust was Süßes zu Essen, war kaum wach und hab mich an Bananen vergriffen. Ich frage mich auch, ob ich mal eine zeit lang komplett die Finger von allem Süßen lassen sollte, damit meine Belohnungssystem auch davon runter kommt, und ob der große Hunger, den ich immer morgens habe, vielleicht auch kein physiologischer Hunger ist, sondern die Gier nach Serotonin und Dopamin. Ich hab heute mal den Versuch gestartet was Herzhaftes zu frühstücken und fühlte mich tatsächlich besser gesättigt als von Haferflocken. Mit der Zuckerschaukel hat das jedenfalls nichts zu tun, da Haferflocken meinen Blutzucker nicht sonderlich stark erhöhen, das hab ich im Krankenhaus ja gemessen, daher muss es das Belohnungssystem sein.

Menu des Tages am 7. Dezember 2013

Haferflocken mit Banane, Traubenkernmehl, Leinsamen, Sunwarrior Vanille, Birne


10 g Schokonikolaus

Käsereste Verkostung
2 Dominosteine
2 Spekulatius
3 Lebkuchen
2 Bananen
50 g Roh-Linge von Govinda

Kartoffeln mit Erbsen, Zwiebel, Birne und Cashewvinaigrette

4 Möhren
1/2 Banane
1 Dinkel-Vollkorntoast

547 g Brokkoli



Gemischter Salat mit einer Folienkartoffe
1 Glas Rotwein
10 g Schokoladennikolaus

Oh Mann, das sieht gar nicht so viel aus, aber die Kalorien (660) waren ne Menge. So ein bisschen Süßigkeiten packt so viel drauf, das ist unfassbar. Leider muss ich auch gestehen, dass ich vom Käse, den ich zum Verkosten für die Kunden schneiden musste, aus lauter Hunger gekostet habe. Wobei Lebkuchen hat tatsächlich nur 25% Fett, da hätte ich mit mehr gerechnet...

Und gestern Abend war dann Weihnachtsfeier vom Bioladen aus. Wir waren essen auf einem Schiff am Rhein namens "Alte Liebe" und tatsächlich hatten sich die Kollegen vorab gefragt, ob es dort überhaupt etwas für mich Adäquates zu essen geben würde. Ich hab mir die Speisekarte online angesehen und fand es gäbe einiges was ich essen könnte. Ich habe einen gemischten Salat bestellt, der ohne tierische Produkte auskam und eine Folienkartoffel, die normalerweise mit Kräuterquark angeboten wird, wo ich einfach angemerkt habe, dass ich den Quark nicht möchte. Hat sich keiner drüber gewundert, wahrscheinlich weil es so viel Lactoseintollerante gibt. Das Schlimmste war tatsächlich, dass um 21 Uhr abends gegessen wurde, was für mich viel zu spät ist und dass ich vollgestopft ins Bett gegangen bin...Jetzt muss ich das alles wieder ausgleichen und abtrainieren. Weihnachtssüßigkeiten + eine zusätzliche Mahlzeit machen sich an Kalorien durchaus bemerkbar...

Alles Liebe,

Silke

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Donnerstag, 5. Dezember 2013

Sättigungmechanismus und LowCarb Fraud...



Mein Sättigungsmechanismus spielt mir Streiche und ich bin irritiert.,,

Ich versuche ja immer noch wirklich da hinter zu kommen, was es mit den Dehnungs- und Nährstoffrezeptoren des Magens auf sich hat und was passiert, wenn man keine "Zaubernahrung" zu sich nimmt. Will mein Körper dann das selbe Gewicht einrichten, wie mein Verstand?

Natürlich, wenn man sich mit dem Gesetz der Anziehung beschäftigt, muss man auch mal darüber nachdenken, was für einen Körper man denn überhaupt haben möchte bzw. man kann den natürlich auch manifestieren. Also habe ich in den letzten Tagen mal bewusst im Internet geschaut welcher Bikini-Body mir als Manifestierunggrundlage dienen könnte und musste ein wenig erschreckt feststellen, dass die meisten Bikini-Model-Körper nicht nach meinem Geschmack waren. Die meisten hatten zu wenig Muskeln. Bin ich zuuuu kritisch?

Fündig wurde ich dann bei einem Facebook Post von Karl Ess, dem veganen Bodybuilder. So einen Körper möchte ich haben:



Das ist der von Maria King, die ich bis dato auch nicht kannte. Sie bloggt, arbeitet als Fitnessmodel und beschäftigt sich auch mit dem Wünschen (hält es auch für einen wichtigen Faktor beim Erreichen des eigenen Traumkörpers) und mit Clean Eating - isst aber nicht vegan oder vegetarisch. Vor allem aber ist sie Mutter von 3 kleinen Kindern.

Aber mal zurück zu meinem Sättigungmechanismus ohne "Zaubernahrung". Der sagte mir gestern, dass ich bis 13 Uhr nachmittags 1950 kcal essen sollte. - Danach war's gut. Ich war satt bis zum Abendessen.

Allerdings wollte ich das nicht! Ich hatte Angst, dass ich überhaupt nicht aufhören würde zu essen. Ich habe ne Einteilung mit meinem Verstand gemacht wie viele Kalorien in welcher Mahlzeit drin sein sollen, aber mein Körper wollte es anders. Ich hab dem Prozess auch nicht vertraut aber schlussendlich sollte es so sein, dass ich nachmittags über Stunden gesättigt war.

Leider muss ich auch zugeben, dass das biochemissch durchaus Sinn macht. Der Magen hat Rezeptoren für den Makronährstoffgehalt des Nahrung (Kohlenhydrate, Fette, Eiweiß) und weiß was der Körper braucht um optimal versorgt zu sein. Diese Rezeptoren funktionieren aber nur bei normaler Nahrung, nicht bei hochkonzentrierter "Zaubernahrung" mit viel Fett, wenig Ballaststoffen und viel Zucker. Der Magen sagt dann auch irgendwann: So, jetzt ist gut, es sind genug Nährstoffe da damit der Organismus für diesen Tag versorgt ist. Und weil das alles ballaststoffhaltige, vollwertige Nahrungsmittel waren, werden die Nährstoffe dann langsam und gleichmäßig an das Blut abgegeben.

Mit dem Magen ist das Verdauen aber noch nicht getan. Tatsächlich passiert im Magen fast gar nichts, außer dass der Speisebrei ordentlich durchsäuert wird, damit alle Bakterien und Viren darin absterben. Außerdem wird das Eiweiß dort denaturiert, aber das war's. Die Aufnahme der Nährstoffe passiert dann hauptsächlich im Zwölffingerdarm und dann im Dünndarm und der ist gaaaaaaaanz lang. Ich hatte im Präparierkurs persönlich das Vergnügen einen menschlichen Dünndarm zu entnehmen und zu reinigen. Der macht so ca. 3,5 Meter aus. Die Verdauung einer Mahlzeit dauert zwischen 1 und 5 Tagen, je nach individueller Konstitution und Art der Mahlzeit. Naja, und so kann ich meinem Sättigungsmechanismus wahrscheinlich nicht mal Vorwürfe machen, dass er sich so verhält, wie er sich verhält. Hätte ich leere Kalorien aus Zucker aufgenommen oder aus Weißmehl, wäre Hunger aufgekommen. So aber nicht. Naja und vielleicht rühren unsere 3 - 5 Mahlzeiten am Tag auch einfach nur daher, dass wir immer nur Fett mit Weißmehl und Zucker essen und sonst nichts.

So gab es dann gestern Abend noch eine Schüssel Salat mit etwas 300 kcal und ich bin bei 2264 gelandet. Es war mal wieder zu wenig Vitamin E vorhanden und das ist so eine Art Gordischer Knoten für mich. Vitamin E ist vor allem in Mandeln und Sonnenblumenkernen, halt in Nüssen und Samen enthalten. Aber genau die Nüsse und Samen, die viele Omega 6-Fette enthalten. Man kann also entweder zu wenig Vitamin E oder zu viel Omega 6 verzehren. Ein dazuwischen gibt es nicht.

Nun sagt mein Biochemie-Buch zwar, dass es keine Vitamin E-Mangelkrankheit gibt, aber gestern trudelte wieder eine neue Erkenntnis von Dr. Barnard ein. Es gibt einen neuen Weltmeister im Erinnern. Der 23-jährige Schwede Jonas Von Essen hat am 2. Dezember die Weltmeisterschaft gewonnen und er lebt vegan. Jetzt schreibt Barnard, der ja auch das Buch Power Foods for the Brain: An Effective 3-Step Plan to Protect Your Mind and Strengthen Your Memory geschrieben hat, dass sich gesunde Ernährung positiv auf das Gehirn auswirkt. Studien hätten gezeigt, dass Lebensmittel, die viel Vitamin E enthalten wie Mandeln, Broccoli und Walnüsse, das Risiko an Demenz zu erkranken um 70% reduzieren würden. Also Demenz als Vitamin E Mangelkrankheit? In seinem Buch geht es vorwiegend darum, dass gesättigte Fette das Demezrisiko gravierend steigen sowie auch Häm-Eisen.

Naja, also ich weiß nicht wie da die Lösung aussieht. Wahrscheinlich heißt die Lösung, wie immer, Brokkoli. Brokkoli das echte, wahre Superfood. Brokkolisprossen zerstören ja sogar Krebs-Stammzellen, was eine Chemotherapie nicht bewirken kann, so dass die Universitätsklinik Heidelberg jetzt mit Brokkolisprossen-Kapseln arbeitet...

Menu des Tages am 4. Dezember

Buchweizen-Keimlinge mit Banane, Sunwarrior Vanille, Traubenkernmehl, Apfel, Zimt, Wasser
Pudding aus Banane, Zimt, Sunwarrior Vanille, Zitronencremepudding und Wasser



1 Kaki
Kichadi vom Vortag

4 Erdnussbutter-Kekse



Salat aus Chinakohl, Petersilie, Paprika, Radieschen, Zwiebel, Erbsen, Dressing aus Pesto, Hefeflocken, Wasabi, Waldeslust, Essig, Knoblauch, Birne



Also, das sieht nicht viel aus, aber ich hab den ganzen Morgen über was von dem Kichadi gefuttert. Immer wieder kleine Mengen, weil ich mich daran nicht sattessen wollte, aber irgendwann war ich dann doch voll, hab noch etwas Plätzchenteig genascht und war dann satt bis abends. Hab Sport gemacht, ordentlich gelernt und nur 13,1% Fett verzehrt.

Beim Lernen bin ich dann auf eine vor Monaten geschriebene Lernkarte gestoßen:

"Was stimmuliert neben Glucsoe noch die Insulinfreisetztung?"

Antwort: Aminoäuren, kurzkettige Fette, Ketonkörper, GIP und GLP-1

Ich war durch die Diabetesstation so auf Insulin und Glucose gepolt, dass ich das fast schon verdrängt habe. Und all das ist natürlich auch der Grund, warum Diabetikern keine spezielle glukosearme Ernährung mehr empfohlen wird, sondern eine "normale, gesunde Ernährung und mit wenig Fett und vollwertigen Kohlenhydraten". Fett und Eiweiß schütten auch Insulin aus, wie man seit der Entdeckung des Insulinindex weiß. Sogar Ketonkörper, die bei ketogener Ernährung und dem Fasten ausgeschüttet werden, stimmulieren die Insulinausschüttung. Daher kann LowCarb nur über den Mechanismus der Kalorienreduktion und des Wasserverlustes funktionieren, denn Insulin stimuliert ja wiederum LPL und das wiederum schafft das Fett aus dem Blut in die Zellen. Ja, LowCarb ist Blödsinn. Auch T. Colin Campbell, seines Zeichen Biochemiker, hat dazu gerade ein neues E-Book auf den Markt gebracht, was man für nen Appel und ein Ei bei Amazon kriegt. The Low-Carb Fraud - Die gedruckte Version kommt 2014

Mal sehen was dieser Tag für mich bereit hält...

Alles Liebe,

Silke

Schnäppchen des Monats Dezember 2013:
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Mittwoch, 4. Dezember 2013

Der Zusammenhang zwischen Fleisch und Darmkrebs...



Barnards Organisation, das Physicians Committee for Responsible Medicine schickt mir alle Nase lang neue Studien und Erkenntnisse per E-Mail zu, die immer wieder auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sind. Das liebe ich so an der Lektüre der Bücher von Ärzten und Biochemikern: Jeder Satz wird mit Quellen belegt! - Ich wusste nicht, dass das in wissenschaftlicher Literatur eigentlich Gang und Gäbe ist. Woher auch? In Rohkostliteratur findet sich sowas nie! - Gerade erst kürzlich bekam ich ein neues Rohkostbuch zu gesandt und wurde gebeten es zu lesen, und es gegebenenfalls zu promoten. Einiges was darin stand fand ich richtig und gut, aber andere Sachen waren meines Wissens in der Form wissenschaftlich einfach nicht bestätigt. Ich fragte mich, wo der Autor dieses Wissen wohl her hatte, aber es gab keinerlei Quellenangaben. Leider musste ich mich in einem solchen Fall aber auch dagegen entscheiden mich positiv für dieses Buch auszusprechen.

An Studien ist auch nicht alle Gold was glänzt, auch nicht wenn sie in der Lancet oder dem New England Journal of Medicine veröffentlicht werden, aber wenn man die Quelle zu einer Studie hat, weiß man welche Köpfe und Organisationen da hinter stecken und kann sich sein eigenes Bild machen. Wenn man dann zum Beispiel eine Studie findet, welche die Firma Coca Cola in Auftrag gegeben hat, welche zu dem Schluss kommt, dass das Produkt weder süchtig noch krank macht, dann weiß man Bescheid. Außerdem kann man dann die Rahmenbedingungen, unter denen geforscht wurde, besser einschätzen. So waren zum Beispiel alle Studien, welche "bewiesen" haben, dass eine "fettarme" Ernährung nicht gesünder sei als eine mit "normalem" Fettanteil so aufgebaut, dass die tatsächliche Menge des verzehrten Fetts in der "fettarmen" Versuchsgruppe immer noch 29% ihrer Kalorien aufnahm. Als wirklich fettarm kann man eine Ernährung mit unter 15%-20% einschätzen. Zur Rückbildung von Arteriosklerose sollten es nur 10% Fett sein.

So, und deshalb liebe ich Literatur von Ärzten und finde Rohkostliteratur dämlich.

Tatsächlich könnte ich mit den paar Büchern, die ich habe, jeden Tag eine Studie aus dem Hut zaubern warum fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung das Beste ist, was man machen kann und Posts wie den heutigen produzieren.

Heute soll es aber mal um Darmkrebs gehen. Darmkrebs ist der zweit häufigste Krebs bei beiden Geschlechtern. Übertroffen wird er bei Männern von Prostatakrebs und bei Frauen von Brustkrebs. Dieser Link zu PubMed ist keine Studie sondern ein Überblick über die Zusammenhänge zwischen Fleisch und Darmkrebs (ergänzend hinzufügen könnte man auch noch Zusammenhänge zwischen Darmkrebs und den zu geringen Verzehr von pflanzlicher Nahrung mit ihren Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen)

Hier heißt es auch (echte Wissenschaftlicher formulieren immer sehr vorsichtig, Rohköstler nicht), dass viele, wenn auch nicht alle, epidemiologischen und experimentellen Studien darauf hin deuten, dass ein hoher Verzehr von Fleisch, besonders rotes und verarbeitetes Fleisch, das Darmkrebsrisiko erhöht. Potentielle Gründe dafür seien zum einen die Bestandteile des Fleisches, nämlich Eiweiß und Häm, aber auch Produkt, die erst beim Erhitzen des Fleisches entstehen nämlich N-Nitroso Teilchen und heterocyklische Amine, welche karzinogen wirken. Sie sind in der Lage das genetische Material in der Schleimhaut des Dickdarms zu verändern und das Stoffwechselgeschehen ungünstig zu beeinflussen. Gesteigerte Fermentation von unverdautem Eiweiß durch die Bakterien des Darms sowie die Ausscheidungsprodukte der Bakterien beeinträchtigen die Homöostase des Darmgewebes sowie seine Erneuerungsfähigkeit. Diese Theorie wird auch dadurch gestützt, dass der häufigste Ort der Dickdarmkrebsmanifestation der absteigende Dickdarm und das Rektum sind, wo die Fermentation von Eiweiß hauptsächlich stattfindet. Nichts desto trotz, so auch dieser Bericht, gäbe es immer noch große Kontroversen bezüglich roten Fleisch und der Darmkrebsentstehung. Tatsächlich müsse noch sehr viele geforscht werden wie und was genau passiert wenn Darmkrebs entsteht. Dass N-Nitrosteilchen und heterozyklische Amine krebserregend sind steht fest, wie sie funktionieren ist noch nicht wirklich klar. Das selbe gilt für zu viel Häm und Eiweiß in der Ernährung, sowie die Nebenpodukte der Verstoffwechselung.

Was aber natürlich völlig klar ist ist, dass Fleisch absolut nichts enthält, was vor Darmkrebs, oder irgendeinem anderen Krebs, schützen kann. Ganz und gar keine sekundären Pflanzenstoffe, die vor so vielen Krebsarten, wahrscheinlich sogar allen, schützen können. Und selbst rohes Fleisch, liebe Paleo-Anhänge, kann übermäßig genossen, krebserregend wirken. Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich verzehre meine Kalorien lieber aus Nahrung die mich vor Krankheiten schützt, als aus solcher, bei der alles darauf hin deutet, dass sie krank macht.

Menu des Tages am 3. Dezember 2013

4 rohe Lebkuchenherzen
Haferflocken, Banane, Sunwarrior Vanille, 28 g Linsen, Traubenkernmehl, Leinsamen, 1/2 Apfeln und Wasser


8 g Ombar dark

56 g Maronen
Brauner Reis mit Herbaria "Waldeslust" Gewürz
2 Bananen
1 Kohlrabi
2 Paranüsse

Salat aus Salatmix, Reis, Paprika, Linsenkeime, Bailikumpestodressing


54 g Maronen

Banane-Vanille- Milchreis aus braunem Basmatireis mit Püree aus Banane, Zimt und Sunwarrior-Vanille übergossen - köstlich!


Kichadi - indischer Dal-Eintopf aus Kartoffeln, Reis, rote Linsen, Erbsen, Sellerie, Grünkohl, indische Gewürze, Knoblauch, Zwiebel und Ingwer



Ich kann sehr gut indisch kochen! - Nein, das Rezept war einfach fantastisch und ich hab mir die Mühe gemacht alle Gewürze einzeln rein zu geben statt eine Currymischung zu verwenden.

Wenn ich fettarm esse habe ich fast permanent Hunger. Nach 1,5 Stunden hat die Nahrung den Magen wieder verlassen und das ist einfach nichts für Berufstätige.

Kann man wirklich so viel Essen, dass man zwischen den Mahlzeiten nicht hungrig ist? Ich habe davon gehört, dass das geht, aber mir ist das noch nie gelungen.

Andererseit brauche ich aus 2 Gründen eher Kohlenhydrate als Fett:

1. Ich will dass mein Körper so viel Wärme produziert wie möglich
2.  Ich muss Biochemie lernen und das Gehirn braucht nun mal Glukose.

Mit Fett kann es nichts anfangen, Fett kann nicht in Glukose verwandelt werden und Ketonkörper, die das Gehirn zur Not auch nimmt, produziert der Körper erst bei unter 50 g Kohlenhydraten am Tag.

Ich war bei 0°C joggen, was ich seit Jahren nicht mehr gemacht und habe mir bewusst vorgenommen 2200 kcal zu essen. 250 habe ich laut Cronometer beim Joggen verbrannt und das hat geklappt. 2200 kann ich einhalten. Es fällt leichter mit mehr Fett weniger Kalorien zu essen, als mit weniger. Klingt verrückt, ist aber so und macht biochemisch sogar Sinn. Das ist übrigens auch mit ein Grund, warum man bei Atkins bzw. LowCarb Gewicht verlieren kann. Fett sättigt besser. Darüber hinaus verliert mein all sein Glykogen und damit auch ca. 2 l Wasser, was an das Glykogen gebunden ist.

Darüber hinaus macht man sich mit Atkins und LowCarb nur krebs- und herzkrank.

Bei mir waren es 14,9% Fett 2213 kcal Omega 3:6 war 1:6 Vitamin E wieder zu wenig, Kalzium an der Grenze der WHO-Vorgabe nämlich 491 mg (WHO: 450 mg)

Ach, ja, ich hab 300 g verloren seit gestern. Jetzt könnte es spannend werden. Kann
man mit weniger Fett wirklich mehr Kalorien essen weil die Kohlenhydrate in Wärme verwandelt werden???

Alles Liebe,

Silke

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Dienstag, 3. Dezember 2013

Krankheiten, das Belohnungssystem und das Gesetz der Anziehung...



Es ist immer wieder lustig, wenn ich mich mit dem Gesetz der Anziehung beschäftige, denn da werde ich immer wieder darauf aufmerksam gemacht, dass der Verstand, das Denken, die Gefühle über den Körper bestimmen und nicht umgekehrt. Wobei schlussendlich natürlich auch der umgekehrte Fall eintreten kann, nämlich dass ein nichtfunktionierender Körper einem die Stimmung versaut... Faktisch ist es aber schon so, dass man mit seinen Gedanken und Gefühlen die Dinge in die Existenz ruft und damit schlussendlich natürlich auch Krankheiten oder im Falle des Placeboeffekts eben auch Gesundheit. Schon immer gab es unerklärliche medizinische Wunder, die die Schulmedizin verblüfft haben. Was passiert denn dann also beim Essen???

Bekommen Menschen Diabetes und Herzkreislauferkrankungen, weil sie eigentlich genau wissen (=glauben), dass Zucker ungesund ist? Das Fleisch ungesund ist? Bekommen sie Krankheiten, weil sie sie auf einer unbewussten Ebene haben wollen?

Obwohl ich vom Gesetz der Anziehung absolut überzeugt bin, glaube ich das eben nicht, sondern ich glaube, des Pudels Kern liegt im Belohnungssystem. Manche Menschen ziehen Zivilisationskrankheiten an, weil sie die Gefühle, mit denen sie die Krankheiten verursachen durch hoch konzentrierte Nahrungsmittel scheinbar weg machen. Tatsächlich sind sie aber immer noch in aktiv und in der Lage eine Situation von Krankheit in der materiellen Welt zu erschaffen. Louise L. Hay würde sagen, dem Zuckerkranken fehlt die Süße im Leben, so dass er sie durch Zucker zu ersetzen versucht. Das Herz und das Blut steht für ungehindertes Fließen, für ein reibungslos verlaufendes Leben, für Leichtigkeit, was durch sich verschließende Adern natürlich behindert ist.

Und damit schließt sich der Kreis. Künstliche gute Gefühle haben keinen Wert. Für nichts einen Wert. Das Belohnungssystem zu manipulieren ist dauerhaft absolut sinnlos. Wenn man es mal macht kann es Spaß machen, aber man muss höllisch aufpassen, dass man es nicht täglich tut, denn dann funktioniert das Leitsystem nicht mehr. Das Leitsystem für Selbst- und Arterhaltung, aber auch das Leitsystem für Glück und Unglück.

Um im Einklang mit seinem höheren Selbst oder auch Gott, egal wie man es nennt, zu sein, muss man sich gut fühlen. Oder nein, das habe ich falsch ausgedrückt: Wenn man sich gut fühlt, gute Gefühle hat, ist man im Einklang mit seinem höheren Selbst und alle Wünsche können sich manifestieren. Wenn man schlechte Gefühle hat, ist man nicht im Einklang und hat Widerstände gegen sein eigenes Gutes und die Erfüllung seiner Wünsche. Gedanken, die schlechte Gefühle erzeugen sind außerdem immer Lügen. Sie sind nie wahr und sie fühlen sich so schlecht an, weil das höhere Selbst oder Gott, diese Gedanken selbstredend nicht so empfinden. Schlechte Gefühle sind fast immer Minderwertigkeitsgefühle und natürlich findet das höhere Selbst oder Gott einen immer toll und liebt einen immer bedingungslos, daher sind es Lügen.

Wenn man nun aber aufgrund dieser schlechten Gefühle Nahrungsmittel oder Drogen konsumiert, die diese Gefühle weg machen, ist das System aus dem Gleichgewicht, man fühlt sich gut hat aber immer noch miese Schwingung. Gleichzeitig braucht man immer mehr von der Substanz damit die gleiche Wirkung aufrecht erhalten werden kann.

Diese Erklärung macht für mich völlig Sinn, widerspricht nicht der Schulmedizin, nicht dem Gesetzt der Anziehung, noch nicht mal dem Christentum! Ha! Immer wenn man keine Widersprüche mehr entdecken kann, ist man ziemlich nah an der Wahrheit dran. Obwohl...was ist schon Wahrheit, wenn man eh seine eigene Realität erschafft, nicht wahr?!;-)

Ich hab mein Belohnungssystem am Sonntag auch manipuliert, als ich mit meinem Joggingfreund verabredet war. Starbucks Karamell-Brownie, von dem ich berichten darf, dass er mir, im Gegensatz zu McDonald's Schokoladenkuchen, am nächsten Tag keine Depressionen verursacht. Auch schon was wert... Ich möchte zu gerne Wissen, was McDonalds in seine Speisen tut, damit man davon schneller süchtig wird als von Nikotin! - So mein Empfinden jedenfalls...

Die Verabredung hatte zur Konsequenz, dass mein Joggingfreund mir sagte, dass das Gewicht was ich jetzt gerade habe mir stünde. Mit 2,5 Kilo weniger, wie vor ein paar Wochen, fand er mich zu dünn. Auch eine andere Freundin hatte mir gesagt ich sei zu dünn und jetzt weiß ich wahrlich nicht, was ich davon halten soll, denn ich messe "dünn" an Hollywoodschauspielerinnen und nicht an Otto Normalverbraucher. Habe ich vielleicht eine Körperschemastörung. Ist das, was ich als dünn empfinde zu dünn??? Mein Joggingfreund kennt mich mit Gewicht von 58 bis 72 kg, das mit was steht, hat er noch nie gesagt...

Mir ist natürlich klar, dass man sich bezüglich Gewicht nie, aber auch niemals nach den Wünschen anderer richten soll, egal ob sie sagen zu viel, zu wenig, oder perfekt passend. Nur das eigene Urteil darüber zählt. Ich tue mich aber auch gerade sehr schwer damit mich an 2000 kcal zu halten und empfand seinen Zuspruch auch irgendwie als druckablassend. Wobei schlussendlich - was reg ich mich auf...das ist eh alles Jammern auf hohem Niveau. Nach Weihnachten hab ich vielleicht wirklich was zu jammern...!!!

Menu des Tages am 2. Dezember

Brauner Basmatireis mit Sunwarrior Vanille und Wasser


2 Bananen

1 Kaki
1 Kohlrabi
1 Banane
100 g Maronen



Salat aus Fertigsalat, Paprika, Linsenkeime, Champignons, Mariniertem Tofu und fettarmen Cäsardressing


1 Banane
2 Dinkel-Melasse-Plätzchen

1 Kohlrabi
2 Datteln
2 rohe, fettarme Spekulatius (Rezept noch nicht ausgereift)

Gemüsepfanne aus Kohlrabiblätter, Pilze, grüne Paprika, Ingwer, Zwiebel, Reis, Waldeslust-Gewürz, Linsenkeime, Saane Meerrettich


160 ml Bio Aronia + Granatapfel - Saft

Den ganzen Tag über habe ich Yogi-Tee getrunken, als sei ich süchtig. In Denns Biomarkt gibt es gerade die Aktion, dass man eine Packung YogiTee und einen Riegel Lovechock im Pack für nur 3,99 € bekommt obwohl beides getrennt schon jeweils 3 € kostet, also habe ich zugeschlagen und konnte nicht mehr aufhören YogiTee mit Stevia zu trinken, als wäre ich am verdursten.

Auch Maronen habe ich aus dem Bioladen mitgenommen, weil die einen gravierenden Vorteil haben: Sie enthalten kaum Fett! Nur 7,5% - sind also quasi Obst. Das ist faszinierend, aber macht Maronen auch zum perfekten fettarmen Weihnachtsessen oder zum Zwischensnack auf dem Weihnachtsmarkt. Ich war ja bisher noch nicht dort, aber bin mindestens mit 3 Leuten bereits für den Weihnachtsmarkt verabredet und werden sofort nach Maronen ausschau halten und nicht etwa nach gebrannten Mandeln.

Und Aronia-Granatapfel-Saft habe ich geschenkt bekommen. Literflasche kostet 8 € und jetzt habe ich die offene Flache im Kühlschrank und jetzt muss sie weg. Kalorien gestern 2122. Ich wollte eigentlich welche einsparen, konnte mich aber nicht zügeln...Dafür wird meine Disziplin was Sport betrifft wieder besser: War Sonntag Joggen - und heilfroh, dass ich es gemacht habe, denn danach habe ich mich super gefühlt - gestern Kraftsport und heute dann wieder Joggen. Und vielleicht mein Kalorienmaximum auf 2200 kcal setzten, damit ich nicht jeden Tag mit mir hadern muss???

Alles Liebe,

Silke

Schnäppchen des Monats Dezember 2013:
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Rohe Bio Kakaobohnen 100 g - 5,95 € statt 6,95 €

 

Sonntag, 1. Dezember 2013

Darf ich vorstellen: Instant Taboulé...



Nun, es ist gestern nicht viel passiert in meinem Leben, dementsprechend gibt's auch nicht viel zu erzählen. Ich hab noch nicht mal was Interessantes gelesen...Das liegt allerdings auch gerade daran, dass ich momentan wieder am Gesetz der Anziehung dran bin, weil mir noch ein Faktor in meinem Leben fehlt um alles zu haben, was ich mir wünsche und daher versinke ich gerade eher in diesbezüglichen Recherchen als in Ernährungsdingen. Gestern nachmittag hatte ich Spätschicht im Bioladen.

Da hab ich was neues ausprobiert und zwar Instant-Taboulé.


Das hat den Vorteil, dass man es/sie/ihn - ich hab keinen Ahnung welchen Artikel man für Taboulè verwendet - einfach nur mit Wasser aufgießen muss. So wie Couscous und nicht extra kochen muss. Es geht schnell. Der/die/das Taboulé habe ich dann mit einem Fertigsalat und Erbsen aus der Dose kombiniert und hatte mir ein selbstgemachtes Dressing, was so abgrundtief köstlich war, zur Arbeit mitgenommen. Der Fertigsalat war leider nicht vegan sondern enthielt 2 Stück Minimozzarella. Ich weiß wirklich nicht, was ich anderes machen soll, wenn ich mich für Fertigsalat entschieden habe, aber dann im Supermarkt der vegane Salat ausverkauft ist. Sowas ist dann die Alternative.

Ob ich dieses Dressing nochmal zusammen kriege, weiß ich nicht. Es war ein Zufallstreffer und hatte als Grundlage ein Basilikumpesto, welches ich noch als Rest vom Workshop im Kühlschrank hatte. 1 TL Pesto, Wasser, Knoblauch, Essig und dann - und ich glaube das war der springende Punkt - Herbaria "Waldeslust" . Auf dieses Gewürz bin ich versehentlich in meinem Gewürzregal aufmerksam geworden und habe es nur verwendet, weil es mit Steinsalz versetzt ist und ich somit, wenn ich es verwende, nicht mein Salz aus dem Keller holen muss. Außerdem ist es dadurch, dass es mit Gewürzen versetzt ist, nicht so salzhaltig wie pures Salz. Aber das war das absolute Knallerdressing. Mal sehen ob ich es nochmal so hin bekomme...

Darüber hinaus habe ich Zitronencremepudding gemacht, der nächste Woche in den Newsletter kommt und erst heute gegessen wird.



Menu des Tages am 30. November 2013

Haferflocken mit Banane, Leinsamen, Walnüssen, Traubenkernmehl, Sunwarrior Vanille, 25 g Linsen, Apfel und Wasser


2 Dattel-Vanille-Plätzchen
4 Brennnesseltee

Shake aus Banane, Sunwarrior Vanille und Zimt


1 Paranuss

Gemüsepfanne aus Resten von Kohlrabiblättern, Möhre, Kartoffel, Topinambur, Tomate, Tomatenmark, Tahin, Herbaria "Waldeslust"


2 Bananen

Salatschale italienisch, Erbsen und Taboulé

Ich hab 400 g abgenommen seit gestern und 2000 kcal einzuhalten war leicht, nachdem ich 1 Woche lang geschlemmt habe. Schwer wird es immer erst nach ein paar Tagen und ich hoffe immer noch, dass ich irgendwann frei davon bin aus einem "Belohnungsintinkt" heraus zu essen. Bei meiner Schwester habe ich häufig aus Langeweile gegessen. Während sie mit dem Kind beschäftigt war, kam ich auf die Idee zu essen. Gestern mit einer Spätschicht im Bioladen war das natürlich nicht so.

Und gleichzeitig versuche ich die Prinzipien au How to lose weight without losing your mind anzuwenden und vermeide Brot und Pasta, nach Möglichkeit auch Trockenfrüchte einfach um von weniger Kalorien satter zu werden. Mal sehen wie weit man damit kommen kann....

Darüber hinaus: War alles drin außer ausreichend Vitamin E - wie immer beim Fettsparen - das scheint den Herren Doktoren Barnard, Fuhrman, Esselstyn und Co. noch nicht aufgefallen zu sein. Allerdings sagt mein Biochemie-Buch aus es gäbe keine Vitamin E-Mangelkrankheit...

Omega 3 war 2,2 g Omega 6 11,9 g also knapp 1:6. Etwas zu schlecht. Gesättigtes Fett nur 5,1 g. Insgesamt 16,3% Fett, 78 g Eiweiß. 2048 kcal.

Habt einen schönen ersten Advent!



Alles Liebe,

Silke

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Pacari 70% raw Chocolate 50 g -
2,99 € statt 3,99 €