Newsletter

Posts mit dem Label Fleisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Fleisch werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 9. April 2014

Dialyse



Zwei Tage Uni und ich habe tatsächlich schon was gelernt, was ich nicht missen möchte. Nämlich in Physiologie. Da ging es um Membranen und um Filterfunktionen im Körper und der Dozent erörterte wie schwer es den Wissenschaftlern fiel raus zu finden, wie die menschlicher Niere es schafft den Harn derart zu konzentrieren, dass er schlussendlich als Urin abgeht, aber alle Substanzen, die der Körper noch wieder verwerten könnte, wie Glucose oder Aminosäuren oder diverse Spurenelemente, zurück bleiben.

Man hat sehr viel im Labor experimentiert und versucht eine ähnliche Filter- und Konzentrationsfähigkeit künstlicher her zu stellen. Das Resultat war dann irgendwann die Dialyse.

Und dann sagte der Dozent: “Menschen, die an die Dialyse kommen fühlen sich danach zwar besser, aber sie fühlen sich immer noch nicht richtig gut. Das hängt einfach damit zusammen, dass in der Dialyse auch sehr viele Moleküle raus gefiltert werden, die der Mensch eigentlich noch gebrauchen könnte”

Ich weiß gar nicht, warum ich mich so darüber wundere, aber aus irgendeinem wahnsinnigen Grund habe ich bisher tatsächlich angenommen, dass eine Dialyse genau so gut funktionieren könnte, wie eine Niere!!! Das kann natürlich gar nicht sein. Kein einziges im Labor hergestelltes Organ funktioniert genau so gut wie ein echtes! Es geht absolut gar nichts über die echten eigenen Organe, deshalb sollte man gut auf sie aufpassen.:-)

Ja, und damit bin ich bei den kostbaren Nieren, die durch zwei Sachen besonders geschädigt werden. Zum einen durch sowohl Typ-I- als auch Typ-II-Diabetes, aber Typ II ist natürlich an gegessen und viel häufiger. Diabetes ist die häufigste Stoffwechselkrankheit weltweit und frisst 20% aller Krankenkassenausgaben in Deutschland. Typ-II- Diabetes ist aber auch durch richtige Ernährung und Sport binne 3 Wochen zu heilen. Wer seine Ernährung nicht umstellt und keinen Sport treibt kriegt früher oder später Neuropathie, Nephropathie und Retinopathie, heißt, seine Nerven versagen, die Nieren versagen und die Netzhaut im Auge versagt. Das führt dann zu Erblindung, Dialyse und Amputation von Gliedmaßen. Ok, das ist jetzt “Worst Case Scenario” aber es passiert tatsächlich vielen Leuten, denn jedes Diabetesmedikament ist natürlich nicht so gut, wie die körpereigene Regelung des Blutzuckerspiegels. Ach, und für die, die es interessiert wie es zu diesen Spätfolgen von Diabetes kommt: Der viele Blutzucker geht Verbindungen mit den körpereigenen Proteinen ein und schädigt sie. Ach, und wie konnte ich das vergessen: Der Blutzucker reagiert auch mit den Innenwänden der Blutgefäße, dem Endothel, und da bilden sich dann Plaques die natürlich auch noch zu Herzinfarkt und Schlaganfall führen.

Also, mal weg vom Worst Case und hin zu einem ganz normalen Diabetiker, der noch keine Dialyse braucht, aber dessen Nieren durchaus schon Kontakt zu zu hohem Blutzucker hatten. Diese werden nicht nur durch mehr Zucker weiter geschädigt, sondern auch durch tierisches Eiweiß, was die “Nurses Health Study” (spätestens) ans Tageslicht gebracht hat. Und deshalb bin ich der Auffassung, dass alle Diabetiker überhaupt gar kein tierisches Eiweiß verzehren sollten. Das sind 10% der Bevölkerung, die mit Ausnahme von Butter und Sahne überhaupt keine tierischen Produkte essen sollten und auch Butter und Sahne sollte sie meiden, wegen des Herzinfarkt- und Schlaganfall-Risikos, aber sie sollten selbstredend auch auf Zucker und Weißmehl verzichten und statt dessen Stevia und Vollkornmehl verzehren.

Ach, und vielleicht auch nochmal ergänzend:

Auch das weltweit beliebteste Diabetesmedikament, Metformin, zählt in  seiner Liste von Nebenwirkungen “Nierenschädigung” mit auf. Also, es geht nichts über die Natur selbst, die die Homöostase weitaus besser geregelt kriegt als jeder Halbgott in Weiß. Dank der wunderbaren Selbstheildúngskräfte des Körpers ist es aber fast nie zu spät und man kann total viele Sachen auch wieder Rückgäng machen. Aber nicht mit Medikamenten. Nur mit Verhaltensänderung.

Menu des Tages am 8. April

Frischkornbrei aus Sprießkornhafer, Banane, Sunwarrior Vanille, Spekulatiousgewürz (Zimt war aus), Traubenkernmehl, Heidelbeeren


1 Bancha Tee

2 Bananen

2 Roggenvollkornbrot mit Senf, Paprika
2 Miniromana mit Avocadodressing
1,5 Scheiben Roggenvollkornbrot pur

2 Bananen
St. Mohnkuchen (Verkostung)
Scheibe Vollkornbrot

französischer Kübiseintopf



Ich hab mich noch nicht an die Bäckerei gewöhnt. Es ärgert mich immens, dass mich die Leckereien dort immer Verführen. Und was viel schlimmer ist: Ich krieg danach immer so ein Magendrücken, so einen Anflug von Sodbrennen, was mir mindestens sagen sollte, dass das Zeug ganz und gar nicht gut ist. Das kriege ich übrigens immer von Weißmehlbackware. Von Vollkorn, oder selbst gebackenem Zeug, kriege ich das nicht.  Und es gefällt mir halt auch nicht. Vielleicht stellt es sich von selber ab und ich kann das Gebäck irgendwann einfach nicht mehr sehen. Darüber hinaus arbeite ich aber sehr gerne in der Bäckerei!

Der Tag war nervig und ich glaube das lag am Schokoladen-(Drogen)-Mangel. Die ersten beiden Stunden in der Uni wäre ich fast eingeschlafen, weil der Dozent so dröge war. Und in der Pause zwischen Uni und Bioladen bin ich tatsächlich über einem Lehrbuch im Aufenthaltsraum der Biochemie eingeschlafen, weil ich mir geschworen habe dieses Semester nicht dem Kaffee zu verfallen. Und das Joggen habe ich gestern noch vor die Uni und in die Dunkelheit gelegt, was natürlich für meine Vitamin D-Produktion nicht gerade optimal ist, genau so wenig wie morgens Uni und nachmittags Bioladen...Uns fehlt immer noch Personal...

Alles Liebe,

Silke

Schnäppchen des Monats April 2014:

Lovechock Ananas/Inkaberry - 2,59 € statt 2,99 €

Ombar probiotic Coconut, 38 g - 2,49 € statt 2,89

Lovechock Goji/Orange, 40 g - 2,59 € satt 2,99 €
Beond, bio-raw Schoko-Nuss-Riegel, 40 g - 1,49 € statt 1,89 €




Montag, 7. April 2014

Kalzium und Vitamin D



Semesteranfang. Ich werde mich wieder daran gewöhnen müssen morgens ein klitzekleines Zeitfenster zum Schreiben zu haben und fange heute mal an zu üben.

Wenn man Lehrbücher aufmerksam liest, kann man wirklich ne Menge interessanter Dinge erfahren. Und besonders, wenn man mehrere gleichzeitig liest. Daher geht es heute mal wieder um Vitamin D und auch um das Kalzium, denn darüber habe ich, dieses mal im Pysiologiebuch, was tolles gelesen. Vitamin D wird also aus einem Produkt der Cholesterinbiosynthese hergestellt (nicht aus dem Cholesterin selber) wandert dann zur Haut, sein Ringsystem wird dort vom UVB-Licht gespalten, dann geht es zur Leber, wird hydroxyliert und dann zur Niere, wo es erneut hydroxyliert wird und fertig ist das aktive Vitamin D3 aka Calcitriol. Es ist wichtig dafür, dass Kalzium aus dem Darm in den Blutstrom aufgenommen wird.

Nun schreibt das Physiologiebuch, dass Calcitriol die Kalziumaufnahme bis auf 90% steigern kann und ergänzt “bei ausgeglichener Kalziumbilanz wird das mit der Nahrung aufgenommene Kalzium dagegen zum großen Teil mir dem Stuhl ausgeschieden. Das ist interessant in Anbetracht dessen, dass Barnard in The Cancer Survivor's Guide: Foods That Help You Fight Back schreibt, dass der Mensch 500-600 mg Kalzium mit der Nahrung aufnehmen müsse und die Beweislage, dass ein höherer Konsum mehr Nutzen bringen würde, sei überaus spärlich. (Zur Erinnerung, die DGE empfiehlt eine Tagesdosis von 1000 mg, die WHO nur 450 mg und Harvard erklärt auf seiner Homepage, dass ein Konsum von mehr als 1500 mg das Prostatakrebsrisiko steigere)

Calcitriol ist also dafür zuständig, dass der Blutkalziumspiegel erhöht wird indem mehr Kalzium aufgenommen wird. Das Parathormon, das in den Epithelkörperchen der Schilddrüse produziert wird, erhöht ebenfalls den Blutkalziumspiegel und zwar indem es dafür sorgt, dass Kalzium aus den Knochen gelöst wird. Praktischerweise sorgt das Parathormon gleichzeitig dafür (um die Knochen zu retten) dass auch mehr aktives Vitamin D produziert wird. Vitamin D wird Abhängig davon produziert, wie viel von ihm gebraucht wird. Ist viel Kalzium im Blutstrom wird wenig produziert und das ist mit einer der Gründe warum Barnard von Milchprodukten warnt, die den Körper mit Kalzium überschwemmen. Es wird weniger Vitamin D produziert, dessen Aufgabe es zwar auch ist, Kalzium in den Blutstrom zu schaffen aber auch auf das Nervensystem hat es Auswirkungen und möglicherweise kommt daher auch seine Wirkung auf die Haut und die Emotionslage.

Nun schreibt parallel dazu das Biochemie Buch: “Paradoxerweise führen auch zu hohe Konzentrationen von Calcitriol zu einer massiven Entkalkung des Knochens”

Also, was sagt uns das? - Man sollte mal ganz klar keine hohen Dosen künstlichen Vitamin Ds einnehmen. Das Beste, was man für Knochen und Vitamin D Spiegel tun kann ist möglichst wenig Cholesterin zu essen, möglichst häufig in die Sonne gehen und Kalzium aus pflanzlicher Nahrung zu konsumieren und zwar nur etwa die Hälfte der DGE-Empfehlung. Den Rest regelt der Körper ganz alleine.

Menu des Tages am 6. April 2014

Frischkornbrei aus Sprießkornhafer, Banane, Sunwarrior Vanille, Traubenkernmehl, Hanf, Kürbiskerne, getrocknete und dann eingeweichte Erdbeeren


1 Bancha Tee

16 g Ombar Kokosmilch

Smoothie aus Banane, Spekulatiusgewürz und Sunwarrior Vanille (nach dem Joggen)


Roggenbrot mit SmörreBröd von Zwergenwiese (lecker!)



3 Riegel Bitterschokolade
getrocknete Erdbeeren


Rest All You Can Eat Gemüsepizza
1 Banane
Gemüsepfanne aus Gemüseresten


½ Black Cherry Riegel Viviani



1 Crannberry Brötchen
1 White Nougat Chrisp Riegel

Gemüsepfanne von Mittag

Ich war den Nachmittag über Zuhause, hatte neue Weight Watchers Punkte und habe wie jeden Sonntag mal wieder zugeschlagen. Dabei ist Bitterschokolade echt nicht schlimm, aber diese Ombar Kokosmilch und vor allem der Vivani White Nougat Crisp sind schwer suchtgefährdend. Man kann davon nicht wieder aufhören, es sei denn, er ist leer. Superlecker und kaufe ich nie wieder!;-))) Ich kaufe nur noch Bitterschokolade...

So und nun bin ich gespannt. Ich kenne niemanden, der dieses Jahr das selbe an der Uni belegt wie ich. Manche Kommilitonen haben mich überholt, andere habe ich überholt. Ich bin unsicher, aber auch gespannt, aber es wird schon alles so kommen wie es richtig ist und vor allem werde ich jede Menge lernen!!!

Alles Liebe,

Silke

Schnäppchen des Monats April 2014:

Lovechock Ananas/Inkaberry - 2,59 € statt 2,99 €

Ombar probiotic Coconut, 38 g - 2,49 € statt 2,89

Lovechock Goji/Orange, 40 g - 2,59 € satt 2,99 €


Beond, bio-raw Schoko-Nuss-Riegel, 40 g - 1,49 € statt 1,89 €




Mittwoch, 19. Februar 2014

Burger - Tag 45



Gestern hitzige Diskussion bei Facebook. Guy-Claude Burger hast angeblich seine Instinktotherapie dahingehen widerrufen, dass er nun nicht mehr für den Verzehr von Fleisch eintritt, sondern nur für den Verzehr von Insekten. Es soll gesagt haben, dass er über Jahre seine Anhänger in die Irre geführt habe, was den Fleischverzehr betreffe. Jetzt habe er erkannt, dass Fleisch vom menschlichen Organismus nicht ordentlich aufgenommen und verwertet würde.

Mal völlig abgesehen davon, dass man über Fleisch ne Menge Schlechtes sagen kann, gehört sicherlich nicht dazu, dass der Körper es nicht aufspalten und verwerten kann. Das ist himmelschreiender Blödsinn. Es ist sicherlich noch nicht alles darüber erforscht wie tierisches Eiweiß sich negativ auf das Tumorwachstum auswirken kann und warum es bei pflanzlichem Eiweiß nicht zu einer Schädigung der Nieren kommt, aber aufnehmen tut der Körper es garantiert und verwerten auch (es sei denn, man hat z.B. zu wenig Magensäure zur Denaturierung oder die Bauchspeicheldrüse produziert zu wenig Protease zur Aufspaltung des Eiweiß oder der sekundär aktive Na+-Symport zur Aufnahme der Aminosäuren funktioniert nicht, oder man isst parallel dazu zu wenig Natrium und produziert werde genug Magensäure noch hat man einen funktionierenden Na+-Symport zur Resorption)

Und da wurde mir klar, dass ich definitiv keine Diskussionen mehr mit Rohköstlern führen kann. Ich hatte mal eine, da erzählte mir ein Rohköstler, dass der Körper Nahrung ja gar nicht verbrennen könne, dass er Kalorien noch nie gesehen habe und dass im Körper kein Ofen und kein Feuer sei. Ich hab gesagt: "Hallo? Wir haben Mitochondrien, die Kraftwerke der Zelle zur Verbrennung von Energie." und er: "Ach was, und da ist Feuer drin???" - Auf so einem Niveau kann ich nicht mehr diskutieren oder argumentieren und mir tun die Ärzte leid, die sich mit solchen Argumenten in ihren Praxen auseinander setzten müssen.

Das Laiensystem. Das gibt es nicht nur in der Rohkost, sondern überhaupt. In Medizinischer Soziologie werden Medizinstudenten über das Laiensystem unterrichtet. Patienten konsultieren immer zuerst das Laiensystem, sprich Freunde und Bekannte, bevor sie einen Arzt aufsuchen. Sie konsultieren heutzutage dann auch das Internet und da stößt man dann auf so was.

Ich habe mich nie wirklich mit Burger auseinander gesetzt, bis ich ihn gegoogelt habe. Der Mann ist Cellist und Physiker, er saß 4 Jahre im Knast, wegen sexueller Belästigung seines Sohnes und seine Frau starb 1995 an Krebs, obwohl sie sich nach seinen Ernährungsgrundsätzen gerichtet hatte. Nichts von Burgers Lehren ist irgendwie wissenschaftlich erwiesen, aber er bläst in das selbe Horn wie wie ganze Paleo-Szene. Davon ist natürlich auch nichts wissenschaftlich bewiesen, außer natürlich, dass es dem Menschen anfängt besser  gehen, wenn er Zucker und Weißmehl von seinem Speiseplan streicht und anfängt mehr Gemüse zu essen. Das heißt aber gar nichts. Das wissen bereits Kindergartenkinder.

Fleisch enthält zum Beispiel viel zu viel Fett, es enthält zu wenig Ballaststoffe, es bildet, wenn man es stark erhitzt, wie gesagt AGEs und es enthält nur wenig Vitamine und keine sekundären Pflanzenstoffe. Zu viel davon zu essen schädigt nachweislich die Nieren, aber das weiß sogar die Azubine im Bioladen. Wie sollte es denn zu den Nieren kommen, wenn es nicht aufgenommen wird? Durch Zauberei? Es geht über den Darm ins Blut und dann zur Niere.

Dann doch lieber argumentieren wie Barnard, der eine neue Studie ausgekramt hat, welche an 4384 taiwanischen Buddhisten die Diabeteserkrankungen von Fleischessern vs. Vegetarieren untersucht hat. Die Idee dahinter war, dass man bei Asiaten nicht von einem BMI auf das Diabetes-KHK-Risiko schließen kann, da auch Asiaten mit normalem BMI daran erkranken. Da sieht man mal wieder den Unterschied zwischen den menschlichen Rassen.

Jedenfalls hat sich gezeigt, dass selbst kleine Mengen an Fleisch in einem Volk, was sich Jahrtausende fast nur von Reis und Gemüse ernährt hat, das Diabetesrisiko steigern. Man wusste bereits, heißt es eingangs in der Studie, dass bei der westlichen Bevölkerung mit vegetarischre Ernährung der Glucosestoffwechsel verbessert und das Diabetesrisiko gesenkt werden kann, aber ob das bei chinesischer vegetarischer Ernährung funktioniere, sei bisher unbekannt gewesen.

"Results
Vegetarians had higher intakes of carbohydrates, fiber, calcium, magnesium, total and non-heme iron, folate, vitamin A, and lower intakes of saturated fat, cholesterol, and vitamin B12. Besides avoiding meat and fish, vegetarians had higher intakes of soy products, vegetables, whole grains, but similar intakes of dairy and fruits, compared with omnivores. The crude prevalence of diabetes in vegetarians versus omnivores is 0.6% versus 2.3% in pre-menopausal women, 2.8% versus 10% in menopausal women, and 4.3% versus 8.1% in men. Polytomous logistic regression adjusting for age, body mass index, family history of diabetes, education, leisure time physical activity, smoking and alcohol, showed that this vegetarian diet was negatively associated with diabetes and IFG in men (OR for diabetes: 0.49, 95% CI: 0.28–0.89; OR for IFG: 0.66, 95% CI: 0.46–0.95); in pre-menopausal women (OR for diabetes: 0.26, 95% CI: 0.06–1.21; OR for IFG: 0.60, 95% CI: 0.35–1.04); and in menopausal women (OR for diabetes: 0.25, 95% CI: 0.15–0.42; OR for IFG: 0.73, 95% CI: 0.56–0.95).
Conclusion
We found a strong protective association between Taiwanese vegetarian diet and diabetes/IFG, after controlling for various potential confounders and risk factors.”

Hier ging es tatsächlich nur um Vegetarismus, nicht um Veganismus. Der Milchprodukteverzehr war in beiden Gruppen gleich.

Tja und sowas ist eine halbwegs plausible Behauptung und nicht “Eiweiß aus Fleisch wird vom Körper nicht richtig aufgenommen” ohne da auch nur irgendeinen Mechanismus zu erwähnen auf dem es so sein könnte, oder eine Studie vorzulegen wo das an mehreren Menschen getestet und auch im Labor untersucht wurde. Mir tun alle Menschen von ganzem Herzen leid, die auf so einen Rohkost-Bullshit reinfallen.

Ich muss solche Diskussionen lassen, sie gehen mir an Nerven und Nieren.

Menu des Tages am 18. Februar

Grüntee
Haferflocken mit Banane, Mandarine, Paranuss, Mandeln, Leinsamen, Sunwarrior Vanille, Zimt


1 Banane
8 g Ombar dark

2 Kaffee mit Stevia
2 Bananen

Brokkoli mit Soba Nudeln mit Wakame, Knoblauch, Salz, Pfeffer, 1 TL Rapsöl

1 Banane

200 g Sojajoghurt mit Banane
Ananas-Avocado-Suppe mit Sprossen (heute im Newsletter)


1 Glas Rotwein

Ich hab derzeit keine Lust mehr alles in den Cronometer einzugeben, finde aber auch, dass ich einen ziemlich guten Überblick habe über das, was ich essen muss um alle Nährstoffe aufzunehmen, daher soll es mal gut sein.

Der erste Tag ohne Lernen war toll. Ich stand 6 Stunden im Bioladen und bekam den Spezialauftrag von meiner Chefin mir Gedanken darüber zu machen, welche Produkte auf den kommenden “Vegan-Aufbau” sollen. Eine spezielle Ecke, auf der nur vegane Produkte angepriesen werden, der gleich neben den “Attila Hildmann-Aufbau” soll. Das ist so lustig. Der Atti preist die Bioläden an und die Bioläden preisen dafür wieder den Atti an. So ist allen geholfen und sogar ich habe das Gefühl im Bioladen meinen Teil dazu beizutragen, dass die Menschen gesunden.
Ich hab den dicken, fetten Katalog mit nach Hause bekommen in dem alle Produkte drin stehen, die der Bioladen beziehen kann und darf welche aussuchen die auf den vegan und den Atti-Aufbau kommen. Toll!

Und nachdem ich jetzt fast Ahnung von den Biochemie-Basics habe, hab ich mir nochmal Dr. Robert Lustigs “Sugar – The bitter Truth” angesehen. Ab Minute 43 geht es los mit der Biochemie. Ich verstehe mehr, aber er erwähnt immer noch Enzyme, von denen ich noch nie gehört habe. Es wird wohl immer so weiter gehen, dass man nie genug und schon lange nicht alles weiß...

Alles Liebe,

Silke

Schnäppchen des Monats Februar 2014:
Organic
 Food Bar Belgium Chocolate Chips - 1,69 € statt 1,99 €
Arganöl nativ, 250 ml - 20,90 € statt 23,90 €
Lovechock Maulbeere/Vanille, 40 g - 2,69 € statt 2,99 €
Rowmeo Mix, 63 g - 2,45 € statt 2,99 €
Rawmeo Schoko, 70 g - 2,45 € statt 2,99 €




Mittwoch, 4. Dezember 2013

Der Zusammenhang zwischen Fleisch und Darmkrebs...



Barnards Organisation, das Physicians Committee for Responsible Medicine schickt mir alle Nase lang neue Studien und Erkenntnisse per E-Mail zu, die immer wieder auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft sind. Das liebe ich so an der Lektüre der Bücher von Ärzten und Biochemikern: Jeder Satz wird mit Quellen belegt! - Ich wusste nicht, dass das in wissenschaftlicher Literatur eigentlich Gang und Gäbe ist. Woher auch? In Rohkostliteratur findet sich sowas nie! - Gerade erst kürzlich bekam ich ein neues Rohkostbuch zu gesandt und wurde gebeten es zu lesen, und es gegebenenfalls zu promoten. Einiges was darin stand fand ich richtig und gut, aber andere Sachen waren meines Wissens in der Form wissenschaftlich einfach nicht bestätigt. Ich fragte mich, wo der Autor dieses Wissen wohl her hatte, aber es gab keinerlei Quellenangaben. Leider musste ich mich in einem solchen Fall aber auch dagegen entscheiden mich positiv für dieses Buch auszusprechen.

An Studien ist auch nicht alle Gold was glänzt, auch nicht wenn sie in der Lancet oder dem New England Journal of Medicine veröffentlicht werden, aber wenn man die Quelle zu einer Studie hat, weiß man welche Köpfe und Organisationen da hinter stecken und kann sich sein eigenes Bild machen. Wenn man dann zum Beispiel eine Studie findet, welche die Firma Coca Cola in Auftrag gegeben hat, welche zu dem Schluss kommt, dass das Produkt weder süchtig noch krank macht, dann weiß man Bescheid. Außerdem kann man dann die Rahmenbedingungen, unter denen geforscht wurde, besser einschätzen. So waren zum Beispiel alle Studien, welche "bewiesen" haben, dass eine "fettarme" Ernährung nicht gesünder sei als eine mit "normalem" Fettanteil so aufgebaut, dass die tatsächliche Menge des verzehrten Fetts in der "fettarmen" Versuchsgruppe immer noch 29% ihrer Kalorien aufnahm. Als wirklich fettarm kann man eine Ernährung mit unter 15%-20% einschätzen. Zur Rückbildung von Arteriosklerose sollten es nur 10% Fett sein.

So, und deshalb liebe ich Literatur von Ärzten und finde Rohkostliteratur dämlich.

Tatsächlich könnte ich mit den paar Büchern, die ich habe, jeden Tag eine Studie aus dem Hut zaubern warum fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung das Beste ist, was man machen kann und Posts wie den heutigen produzieren.

Heute soll es aber mal um Darmkrebs gehen. Darmkrebs ist der zweit häufigste Krebs bei beiden Geschlechtern. Übertroffen wird er bei Männern von Prostatakrebs und bei Frauen von Brustkrebs. Dieser Link zu PubMed ist keine Studie sondern ein Überblick über die Zusammenhänge zwischen Fleisch und Darmkrebs (ergänzend hinzufügen könnte man auch noch Zusammenhänge zwischen Darmkrebs und den zu geringen Verzehr von pflanzlicher Nahrung mit ihren Ballaststoffen und sekundären Pflanzenstoffen)

Hier heißt es auch (echte Wissenschaftlicher formulieren immer sehr vorsichtig, Rohköstler nicht), dass viele, wenn auch nicht alle, epidemiologischen und experimentellen Studien darauf hin deuten, dass ein hoher Verzehr von Fleisch, besonders rotes und verarbeitetes Fleisch, das Darmkrebsrisiko erhöht. Potentielle Gründe dafür seien zum einen die Bestandteile des Fleisches, nämlich Eiweiß und Häm, aber auch Produkt, die erst beim Erhitzen des Fleisches entstehen nämlich N-Nitroso Teilchen und heterocyklische Amine, welche karzinogen wirken. Sie sind in der Lage das genetische Material in der Schleimhaut des Dickdarms zu verändern und das Stoffwechselgeschehen ungünstig zu beeinflussen. Gesteigerte Fermentation von unverdautem Eiweiß durch die Bakterien des Darms sowie die Ausscheidungsprodukte der Bakterien beeinträchtigen die Homöostase des Darmgewebes sowie seine Erneuerungsfähigkeit. Diese Theorie wird auch dadurch gestützt, dass der häufigste Ort der Dickdarmkrebsmanifestation der absteigende Dickdarm und das Rektum sind, wo die Fermentation von Eiweiß hauptsächlich stattfindet. Nichts desto trotz, so auch dieser Bericht, gäbe es immer noch große Kontroversen bezüglich roten Fleisch und der Darmkrebsentstehung. Tatsächlich müsse noch sehr viele geforscht werden wie und was genau passiert wenn Darmkrebs entsteht. Dass N-Nitrosteilchen und heterozyklische Amine krebserregend sind steht fest, wie sie funktionieren ist noch nicht wirklich klar. Das selbe gilt für zu viel Häm und Eiweiß in der Ernährung, sowie die Nebenpodukte der Verstoffwechselung.

Was aber natürlich völlig klar ist ist, dass Fleisch absolut nichts enthält, was vor Darmkrebs, oder irgendeinem anderen Krebs, schützen kann. Ganz und gar keine sekundären Pflanzenstoffe, die vor so vielen Krebsarten, wahrscheinlich sogar allen, schützen können. Und selbst rohes Fleisch, liebe Paleo-Anhänge, kann übermäßig genossen, krebserregend wirken. Ich weiß nicht, wie ihr das seht, aber ich verzehre meine Kalorien lieber aus Nahrung die mich vor Krankheiten schützt, als aus solcher, bei der alles darauf hin deutet, dass sie krank macht.

Menu des Tages am 3. Dezember 2013

4 rohe Lebkuchenherzen
Haferflocken, Banane, Sunwarrior Vanille, 28 g Linsen, Traubenkernmehl, Leinsamen, 1/2 Apfeln und Wasser


8 g Ombar dark

56 g Maronen
Brauner Reis mit Herbaria "Waldeslust" Gewürz
2 Bananen
1 Kohlrabi
2 Paranüsse

Salat aus Salatmix, Reis, Paprika, Linsenkeime, Bailikumpestodressing


54 g Maronen

Banane-Vanille- Milchreis aus braunem Basmatireis mit Püree aus Banane, Zimt und Sunwarrior-Vanille übergossen - köstlich!


Kichadi - indischer Dal-Eintopf aus Kartoffeln, Reis, rote Linsen, Erbsen, Sellerie, Grünkohl, indische Gewürze, Knoblauch, Zwiebel und Ingwer



Ich kann sehr gut indisch kochen! - Nein, das Rezept war einfach fantastisch und ich hab mir die Mühe gemacht alle Gewürze einzeln rein zu geben statt eine Currymischung zu verwenden.

Wenn ich fettarm esse habe ich fast permanent Hunger. Nach 1,5 Stunden hat die Nahrung den Magen wieder verlassen und das ist einfach nichts für Berufstätige.

Kann man wirklich so viel Essen, dass man zwischen den Mahlzeiten nicht hungrig ist? Ich habe davon gehört, dass das geht, aber mir ist das noch nie gelungen.

Andererseit brauche ich aus 2 Gründen eher Kohlenhydrate als Fett:

1. Ich will dass mein Körper so viel Wärme produziert wie möglich
2.  Ich muss Biochemie lernen und das Gehirn braucht nun mal Glukose.

Mit Fett kann es nichts anfangen, Fett kann nicht in Glukose verwandelt werden und Ketonkörper, die das Gehirn zur Not auch nimmt, produziert der Körper erst bei unter 50 g Kohlenhydraten am Tag.

Ich war bei 0°C joggen, was ich seit Jahren nicht mehr gemacht und habe mir bewusst vorgenommen 2200 kcal zu essen. 250 habe ich laut Cronometer beim Joggen verbrannt und das hat geklappt. 2200 kann ich einhalten. Es fällt leichter mit mehr Fett weniger Kalorien zu essen, als mit weniger. Klingt verrückt, ist aber so und macht biochemisch sogar Sinn. Das ist übrigens auch mit ein Grund, warum man bei Atkins bzw. LowCarb Gewicht verlieren kann. Fett sättigt besser. Darüber hinaus verliert mein all sein Glykogen und damit auch ca. 2 l Wasser, was an das Glykogen gebunden ist.

Darüber hinaus macht man sich mit Atkins und LowCarb nur krebs- und herzkrank.

Bei mir waren es 14,9% Fett 2213 kcal Omega 3:6 war 1:6 Vitamin E wieder zu wenig, Kalzium an der Grenze der WHO-Vorgabe nämlich 491 mg (WHO: 450 mg)

Ach, ja, ich hab 300 g verloren seit gestern. Jetzt könnte es spannend werden. Kann
man mit weniger Fett wirklich mehr Kalorien essen weil die Kohlenhydrate in Wärme verwandelt werden???

Alles Liebe,

Silke

Schnäppchen des Monats Dezember 2013:
Ombar Acai & Blueberry 38 g - 2,49 € statt 2,89 €
Lovechock Pur/Kakaonibs 40 g - 2,59 € statt 2,99 €
Rohe Bio Kakaobohnen 100 g
 - 5,95 € statt 6,95 €



Samstag, 9. November 2013

Lysin und Schädigung der Spermienqualität durch verarbeitetes Fleisch...



Fast immer, wenn ich mal irgendetwas schreibe, was tierische Produkte nicht in Grund und Boden verdammt, kommt irgendwer auf die Idee mich mit irgendwelchen Argumenten dazu überreden zu wollen, tierische Produkte zu essen. Wie ich kürzlich schon sagte: "Jemand der im Sumpf sitzt, will immer andere mit hinein ziehen."

Ein Hauptargument, was für den Verzehr von tierischen Produkten neben B12 häufig erwähnt wird, ist die Aminosäure Lysin. Eine Leserin weist mich seit 3 Jahren darauf hin, dass diese Aminosäure hitzeempfindlich sei und man sie daher roh verzehren müsse, oder so wie sie es macht, durch supplementieren aufzunehmen.

Eine solche Aussage ist genau so ein Blödsinn, wie so häufig Blödsinn in der Rohkostszene erzählt wird.

Manche Vitamine und sekundären Pflanzenstoffe sind Hitzeempfindlich, das stimmt. Vitamin C fängt bei ca. 60°C an kaputt zu gehen, Vitamin E erst bei 130°C. Was nicht heißt, dass alle Vitamin C Moleküle auf der Stelle bei 60°C kaputt sind. Sie gehen nach und nach kaputt, daher enthalten gekochte Kartoffeln, bei 100°C nicht mehr so viel Vitamin C wie rohe, aber sie enthalten noch welches. Das ist kein Grund anzunehmen, dass man alles bei 42°C oder drunter zubereiten müsste. Auch die Sache mit den Enzymen ist ein absoluter Rohkostblödsinn. Es gibt keinen Beleg dafür, dass Enzyme die Magensäure beim Verzehr überleben. Und selbst wenn sie es täten: Was soll ein Mensch mit einem Enzym, welches bei der Pflanze das Wachstum ermöglicht? Für seinen eigenen Stoffwechsel kann er es nicht verwenden. Enzyme sind immer wirkungs- oder substratspezifisch und damit überhaupt nicht flexibel. Sie sind Fachidioten, die nur eine Sache können. Was aber klar ist ist, dass Menschen, die sich gesund und mit viel Rohkost ernähren selber sehr gut und effektive alle erforderlichen Stoffwechselenzyme produzieren, die sie brauchen. Das heißt nicht, dass diese Enzyme mit der Nahrung aufgenommen wurden, sondern dass die Biochemie-Maschine-Mensch, sehr effektiv arbeitet wenn man sich gesund ernährt.

Über Lysin wird immer behauptet, dass es bei trockener Hitze empfindlich reagiere und dass sie in pflanzlicher Nahrung kaum drin sei. Außerdem ist sie wichtig für die Bildung von Kollagen. - Wer daraus aber schließt man müsse Fleisch essen um ausreichend mit Lysin versorgt zu sein, der irrt. Lysin reagiert empfindlich auf trockene Hitze wie Toasten und Rösten. Einen Pizzaofen übersteht diese Aminosäure wohl nur schlecht, aber in einen Kochtopf von 100°C mit kochendem Wasser, kann man Lysin mit aller Ruhe werfen. Das macht ihr nichts aus. Lysin kommt ganz besonders gerne in rohem Rindfleisch, Parmesan, Lachs, Thunfisch und solchen Sachen vor. Aber auch in Hülsenfrüchten wie Linsen, Sojabohnen und Erbsen. In Getreide weniger außer in den Pseudogetreiden wie Amaranth, Quinoa und Buchweizen. Zudem in Reis. Auch Nüsse enthalten Lysin.

Wenn man also geröstete Nüsse verzehrt, wird das Lysin wahrscheinlich zum Teil geschädigt. Wenn man Rindfleisch auf den Grill legt, aber auch. Hülsenfrüchte und Reis, werden aber weder getoastet noch geröstet, sondern schön bei 100°C gekocht und dem Lysin wird nichts angetan.

Der Richtwert für den Verzehr von Lysin, welches eine essentielle Aminosäure ist, die mit der Nahrung aufgenommen werden muss ist 30-64 mg pro Kilogramm Körpergewicht. Ich wiege 60 kg, müsste also mindestens 1800 mg am Tag verzehren. Mein Verzehr gestern lag bei 2100 mg und gestern war ein eiweißarmer Tag. Insgesamt hatte ich nur 53 g Eiweiß verzehrt, was weniger als 1 g pro kg Körpergewicht ist. Durchschnittlich liege ich mit Eiweiß zwischen 60 und 70 g pro Tag. Am Donnerstag, als ich 67,4 g Eiweiß verzehrt hatte, lag mein Lysin bei 2700 mg.

Was ich damit sagen will: Lasst euch keinen Scheiß erzählen und glaubt nicht alles was im Internet von irgendwelchen Laien behauptet wird. Glaubt auch mir nicht, ohne selber nochmal zu recherchieren und euch mehrere Aussagen über ein bestimmtes Thema anzuschauen und diese zu vergleichen. Irgendwann hören die Widersprüche auf, irgendwann kommt man an den Punkt, dass man weiß, was die Wahrheit ist und was nicht. Wenn Widersprüche auftauchen gibt es dafür eine wissenschaftliche Erklärung die keiner der beiden sich widersprechenden Parteien berücksichtigt hat, weil sie meistens ihre Mission untergraben hätte.

Aber weil ich gestern was Positives über Fleisch geschrieben haben und das natürlich auch nicht meine Mission ist, hier mal wieder eine kleine neue Studie, die Barnard raus gehauen hat: Verarbeitetes Fleisch schädigt laut Harvard, wahrscheinlich die Qualität von Spermien und macht daher unfruchtbar. 364 Spermaproben von Männern mit "Fruchtbarkeitsproblemen" wurden genommen und die Spender wurden gebeten aufzuschreiben, was sie so essen. Je höher der Verzehr an verarbeitetem Fleisch, desto größer die Abnormalität der Spermien. Diese Studie sei eine Ergänzung zu einer ähnlichen Studie die ähnliche Zusammenhänge mit Milchprodukten festgestellt hätte. Bezeichnender Weise taucht das Problem hauptsächlich bei Milchprodukten mit vollem Fettgehalt auf.

Naja, was sagen ich und Barnard hier: Verarbeitetes Fleisch. Ich bezweifle, dass Wild auch solche Auswirkungen hat. Aber selbst Wild, weil tierisches Eiweiß, schädigt immer noch weiter bereits geschädigte Nieren von Diabetikern, daher gibt es da kein Vertun. Diabetiker MÜSSEN fettarm, vollwertig und vegan leben.
Krass, oder?;-)

Menu des Tages am 8. November 2013

Haferflocken mit 2 Bananen, Beeren, Leinsamen, Hanfprotein, Zimt und Wasser


2 Brennnesseltee

letztes Stück Carrot Cake

Salat aus Kartoffeln, Zucchini, Gurke, Paprika, Sauerkraut, Avocado, Senf, Tahinidressing



1 Banane
Greensmoothie aus Banane, Kaki, Feldsalat und Zimt



Thai Möhrensuppe mit Koriander


200 ml Alkoholfreier Wein

2035 kcal, alles drin, Omega 3:6 war 1:3, Fett war 19,8%, Eiweiß s.o. aber dennoch alle essentiellen Aminosäuren ausreichend vorhanden. 8,9 g gesättigte Fette.

Damit kann ich echt zufrieden sein. Womit ich nicht zufrieden bin ist, dass ich beim Joggen gestern gekniffen habe. Es hat geregnet und es wäre mein erster Lauf seit 2 Wochen gewesen. Ich hatte keinen Bock! - Heute soll das Wetter besser werden, also gehe ich heute und dann hoffentlich endlich mal wieder regelmäßig und am besten auch den ganze Winter hindurch! Muss man sich halt auch erst nur wieder dran gewöhnen.

Alles Liebe,

Silke



Sonntag, 11. September 2011

Macadamias - Sinn oder Unsinn?!

Hallo Liebes,

Tag 890: Macadamias….Macadamias habe laut Chronometer so gut wie keinen Nährwert. Also, keinen, den ich benötigen würde. Kein Methionien, kaum Omega-Fettsäuren, kaum Eiweiß – dafür ganz viel Fett und sogar hauptsächlich gesättigtes Fett. Warum kann ich so eine Lust auf sie entwickeln? Habe ich evtl. Mangel an gesättigtem Fett?

Ich hatte auf Facebook kürzlich eine kurze Diskussion mit Angelika von allesroh.at, die kommentiert hat, dass man mit zu wenig Fett leicht in Teufels Küche kommen kann, worauf ich kommentiert habe, dass das bei zu viel auch der Fall sein kann. Daraufhin meinte sie 10% sei auf jeden Fall zu wenig – da stimme ich zu – und schlug vor 10% gesättigte Fett, 10% einfach ungesättigte Fette und 10% mehrfach ungesättigte Fette. Macht 30% insgesamt, das gilt immer noch als low fat. Wenn es auch nicht so wenig ist wie Cousens empfiehlt, so ist es im gesundheitlich grünen Bereich, erst recht, wenn es sich dabei um rohe Fette handelt.

Ich neige dazu gesättigte Fett zu vermeiden, weil gesättigte meist die bösen Fett sind, aber natürlich macht auch hier die Dosis das Gift. Befreite Ernährung: Wie der Körper uns zeigt, welche Nahrung er wirklich für Gesundheit und Wohlbefinden braucht von Christian Opitz habe ich gelesen, in welchem er ein Plädoyer für gesättigte Fette hält und Kokosöl und Eier empfiehlt. Aber leider kommt das Buch eher unwissenschaftlich daher, es werden keine Studien angeführt, keine Fußnoten und es wird auch nicht auf Mischungen aus Fett und Zucker eingegangen sowie auf Parasiten und Co. und das stört mich daran. Also, wer weiß, vielleicht habe ich einen Mangel an gesättigten Fetten und brauche deshalb Macadamias.

Ich kann aber von Glück sagen, dass ich dann nicht dazu neige eine ganze Tüte leer zu essen, sondern mich durchaus beherrschen kann und nur einige esse. Aber Macadamias sind auch ganz schön schwer und enthalten, glaube ich, auch am meisten Fett von allen Nüssen. Daher liefern 20 g schon 15 g Fett. Tja, das muss dann ausgeglichen werden mit Brokkoli und Kartoffeln.

Ich habe mein letztes Geld gestern für Brokkoli ausgegeben. Das habe ich noch nie gemacht. Meistens für Bananen. Die Sache ist nur die: Grünzeug macht satt!!! Getreide geht auch, Kartoffeln auch, aber nicht so gut. Wenn ich Abends um 18 Uhr 750 g Brokkoli esse bin ich völlig zufrieden und gesättigt den Rest des Abends. Wenn es was anderes gab nicht und daher ist Brokkoli existentiell nötig bei mir. Wahrscheinlich habe ich auch einen Kalziummangel.

Erinnert ihr euch noch an die Empfehlung 500g – 1 kg Grünzeug am Tag zu essen? Stimmt! Kommt auch laut Chronometer hin. Habe ich aber fast nie hingekriegt. Während ich strenges 80/10/10 nach Graham gemacht habe, habe ich das gemacht. Morgens einen Salat, oder einen halben in einen Greensmoothie und abends einen ganzen Kopf Salat in den Salat. Das habe ich aber nur 2 Monate durchgehalten, wahrscheinlich weil irgendwas fehlte (Fett???)…und danach nicht mehr. Nun ja…

Rohkost-Buch

Brokkoli macht es einem wirklich leicht viel Grünzeug zu essen. Greensmoothies sind ja auch toll, aber manchmal braucht der Körper das Obst, was in dem Smoothie auch drin ist, halt nicht. Das ist so ähnlich wie bei der Instinktotheorie: Beim Mischen nimmt man dann das mit auf, was man gar nicht unbedingt braucht, es sei denn, so meine Theorie, die Mischung schmeckt absolut göttlich. Mir ging es mit Greensmoothies aber meist so, dass ich das Trinken als Pflicht verstanden habe und nicht als Genuss. Brokkoli ist bei mir momentan ein Hochgenuss. Am liebsten würde ich mit meinem Joggingfreund essen gehen und auch dann nur einen Riesenteller Brokkoli mit Knoblauch, Pfeffer und Salz bestellen. Lange nichts so Leckeres mehr gegessen ( ok, außer Macadamias ;-)))

Aber ja, das Geld geht wieder zu Ende, ich muss wieder improvisieren und darf wahrscheinlich nicht meckern, wenn ich nicht alle Nährstoffe bekommen, sondern kann froh sein, wenn ich satt werde…

Was gab’s zu essen?:

8 eingeweichte Datteln
Püree aus Bananen, Hafer, Kokosmehl und Zimt

13:30 Uhr: 1 Bananen

15:30 Uhr: 1 Bananen mit 15 g Mandelpüree
Salat aus Romana, Paprika, Zwiebel, Gurke, Salz, Öl und Stevia
19 g Macadamianüsse

17 Uhr: 500 g Kartoffeln
36 g Spanische Mandelsauce mit Wasser vermischt umd sie dünner zu machen

18:40 Uhr: 390 g Brokkoli mit Knoblauch, Salz und Pfeffer
14 eingeweichte Datteln

20:10 Uhr: 16 g Rohmilchkäse
100 g Trauben
1 Birne

21 Uhr: 388 g Kartoffeln mit Salz

Nun, wie mir selber versprochen, habe ich einen Salat gegessen. Gut so. Kaum nachvollziehbare Nährstoffe laut Chronometer, aber egal. Oder auch nicht egal, denn der Chronometer kommt mir schon wieder komisch vor: Er gesteht gekochten Kartoffeln nämlich mehr Mineralstoffe und Vitamine zu als rohen!!! – Das kann nicht sein, es sei denn die rohe Kartoffel verliert beim Kochen Wasser, so dass sich das Gewichtsverhältnis ändert… Kennt zufällig jemand noch ein anderes gutes Programm zur Berechnung von ALLEM, was es kostenlos online gibt? Ich muss mal alternative Meinungen einholen..

Ach so, wer sich vom gestrigen Post angegriffen fühlte, der sollte bei sich selbst schauen und nicht mich angreifen, wegen der schlechten Gefühle, die es bei ihm auslöst. Meinetwegen kann jeder so viel Fleisch essen wie er möchte, aber er sollte das auch selber verantworten, vor seinem Gewissen und seiner Gesundheit. Ich glaube eh an das Gesetz der Anziehung, und dass das auch für Tiere gilt.

Was ich eigentlich sagen wollte ist, jemand der Verantwortung übernimmt für seinen Fleischkonsum und seine Konsequenzen hat nicht das Bedürfnis mich anzugreifen. Oder Tierrechtsorganisationen oder sonstige Veganer anzugreifen. Mein Vater, z.B. für den ist es das Norrnalste der Welt Fleisch zu essen, da gibt es überhaupt keine Diskussion. Er würde sich aber auch nie die Mühe machen, einen Vegetarier belehren zu wollen….Wer mich angreift hat eigentlich gar kein Problem mit mir, sondern mit sich selbst… Aber genau das ist der Grund, warum ich solche Diskussionen am liebsten vermeide. Ich will niemanden zum Vegetarier oder Veganer bekehren. Ich habe einfach nur darüber geschrieben, dass es mich berührt hat, diese Tabelle zu sehen und darüber, dass ich finde, dass wir in einem ziemlichen Dilemma stecken mit unsere Verantwortung, unserer Fairness, unserer Gesundheit und unserer Evolution. Mehr nicht. Ich bin auch nach gestern immer noch kein Tierschützer, ich glaube immer noch nicht, dass ich auf Sushi verzichten werde und ich will immer noch niemandem zum Veganer machen.

Ich glaube aber fest daran, dass die Medizin die Welt dazu zwingen wird weniger Fleisch und weniger industrielle Produkte zu verzehren. Siehe Bill Clinton und seine Zuwendung zur so gut wie veganen Ernährung nach seinem Herzinfarkt…

Es waren 2780 kcal, 52 g Fett, 81 g Eiweiß und alles außer Methionin war in rauhen Mengen vorhanden. Methionin nur 59% - Verdammt! 73/10/17 war das Makronährstoffverhältnis. Gut soweit….

Alles Liebe,

Silke
Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Wege ausdrücken möchtest, kannst du dies hier gerne tun:


Mittwoch, 20. Juli 2011

Mono?



Hallo Liebes,

Tag 837: Ich habe mir gestern ein paar mehr Gedanken zur Monoernährung gemacht und ganz leichte, zaghafte Versuche gemacht es auszuprobieren, wohlwissen, dass ich es zu 100% wahrscheinlich eh nie machen werden. Ich glaube aber auch nicht, dass so was unbedingt sein muss, essen ist ja kein Wettbewerb, sondern nur ein Teil des Lebens, ich frage mich aber schon wie sicher der Instinkt sein kann und bin beeindruckt davon wie sicher sich mein Mono-Esser-Freund in seiner Ernährung ist. Außerdem ist er ein Abbild von Gesundheit und Friedfertigkeit, der es in keinster Weise nötig hat irgendwen anzugreifen, weil er in sich ruht. Auch er kam durch einen Krankheit, ich habe leider vergessen welche, zur Rohkost, die die Schulmedizin nicht heilen konnte.

Somit ging der Tag damit los, dass ich mich wieder mal in die Gemüseabteilung bei Rewe begeben habe um mich zu fragen, worauf ich den Hunger hätte. So rein instinktiv. Komischerweise war das dann später doch nicht das, was ich gegessen habe.

Angesprochen haben mich Gurke und Süßkartoffel. Außerdem brauchte ich Bananen. Ich habe auch noch vieles, was ich zuhause hatte, mit zur Arbeit genommen, einfach um die Palette aus der ich würde wählen können, zu erweitern. Aber auch davon habe ich nicht viel gegessen, außer den Carobschoten, die aus irgendeinem Grund meine bevorzugte Nahrung auf der Arbeit sind, abgesehen von meinem morgendlichen Bananenpüree. Das hatte ich gestern nicht, was zur Folge hatte, dass ich öfter Hunger hatte und dass ich ganz leichte Blähungen hatte.

Dr. Ritamari Loscalzo schrieb vor 2 Tagen in ihrem Blog über die unterschiedlichen Meinungen zu Obst. Die einen vergöttern es, die anderen verteufeln es. Viele haben Probleme bei zu viel Obst und um für sich selber rauszufinden wie viel man verträgt, könne man damit experimentieren dem Obst Zimt hinzu zu geben. Zimt ist immer in meinem Morgenbrei. Und reichlich davon! Mindestens ein Esslöffel! Zimt ist aber auch gut gegen Hefen und Parasiten im Darm, die sich von Kohlenhydraten ernähren. Hingen diese leichten Blähungen evtl. damit zusammen? Ein weiterer Test, der sich hier quasi aufdrängt. Aber Zimt zu Bananen zu geben ist dann wiederum nicht Mono.

Und das verstehe ich dann eh nicht: Was mache ich mit Zimt, Chili, Ingwer, Knoblauch und Zwiebel? In Minimengen pur Essen? Ich stehe nämlich auf alles ungemein, aber vielleicht ist auch das wieder eine Frage von Instinkt der vielleicht damit zusammen hängt, dass die Darmfrage noch nicht so 100% geklärt ist.

Egal. Da ich weiß, dass ich eh nie von jetzt auf gleich Mono machen könnte, habe ich mir gedacht, dass es vorerst sicherlich ausreicht einfach mal weniger Zutaten zusammen zu mixen, wenn ich schon mixe und das habe ich bei meinem abendlichen Salat dann gemacht wobei man durch Mixen natürlich super die Reste verbrauchen kann. Naja, ich habe das noch nicht so ganz erörtert und natürlich ist monoessen auch überhaupt nicht gesellschaftsfähig. Aber man kann ja mal experimentieren.

Rohkost-Buch

Nun hat das aber auch wieder dazu geführt, dass ich auf der Arbeit saß und zwischendurch Algen geknabbert habe, als seien sie Chips, denn so fühlte es sich für mich an. Diese Orkos-Algen sind weitaus salziger als alles, was ich je zuvor im Bio- oder Asialaden erworben habe und ich finde sie einfach großartig. Ich bin verliebt! Ich bin ja in keinster Weise überzeugt davon, dass eine salzfreie Ernährung das Non plus Ultra ist, zum einen wissenschaftlich, zum anderen aus persönlichen Gründen, weil ich erblich bedingt einen niedrigen Blutdruck habe und Salz den Blutdruck anheben kann. Und daher esse ich Salz, aber hochwertiges Salz, Himalayasalz oder Tibetsalz oder eben Algen, wobei Mineralstoffe aus Algen evtl. noch hochwertiger sind, weil sie da organisch und nicht anorganisch sind.

Und dann noch was zur Katze: Ich kam von der Arbeit nach Hause und er Kater hat genervt!  Er hat rumgemaunzt und mich angefleht mit ihm zu seinem Futter zu kommen um ihn zu streicheln während er frisst. Das hat meine Mutter ihm leider angewöhnt. Und das macht er nur bei Dosenfutter, nicht etwa bei Frischfleisch. Frischfleisch schleppt er in irgendeine Ecke und isst es dort, wie jedes normale Raubtier. Er hat mich so genervt, dass ich Frischfleisch geholt habe und jetzt ist er wieder ruhig.

Es ist schockierend zu sehen, wie sich der Charakter dieses Tieres verändert. Von völlig unausgeglichen zu ruhig und lieb. Pottenger lässt grüßen. Der hat 1931 schon rausgefunden, dass Katzen durchdrehen, wenn sie gekochtes Essen bekommen, und wir Menschen wahrscheinlich auch. Jetzt gibt’s nur noch Frischfleisch! Leider vorerst nur von Lidl.

Was gab’s zu essen?:

Grüntee mit Yacondicksaft (1 TL mehrfach aufgegossen)
1 Banane
0,5 l MSM-Wasser

9:45 Uhr: 7 Carobschoten

11:30 Uhr: 1 Khaki
1 Banane

12:45 Uhr: 20 Mandeln
Nori

14 Uhr: 6 Carobschoten

15:30 Uhr: 20 Mandeln

17:45 Uhr: Salat aus 150 g Hirse, Chinakohl, Linsenkeime, Knoblauch, Paprikagewürz, gemahlene Meeresspaghetti, Stevia, Salz, Olivenöl















8 Datteln, eingeweicht

21 Uhr: Nori

Um ehrlich zu sein, hätte ich weitaus mehr Mandeln essen können, als nur 40, aber dazu steckt mir die Angst vor Fett noch zu sehr im Nacken und außerdem glaube ich, dass man weitaus weniger Nüsse isst, wenn man sie selber knacken muss, als wenn sie aus der Tüte sind, daher kann es nicht allzu falsch da auf die Menge zu achten.

Und was mich dann noch überkam war die Lust auf Safus!

Jetzt haben sie mich. Es ist wie mit Sushi und Durian. Zuerst denkt man sich: Und? Was ist da jetzt so besonders dran? Warum machen die alle so ein Gewese deswegen? Und wenn man es dann ein paar Mal probiert hat, der Körper es kennt, bekommt man Lust drauf. Und so saß ich im Callcenter und dachte: „Ach, jetzt ein paar Safus!“ Nun, ich arbeite dran...

Was mir aber jetzt schon wieder aufgefallen ist war dieser meditative, friedfertige Zustamd in den man gerät, wenn man nur das eine Nahrungsmittel isst, worauf man gerade Lust hat. Der ist kaum zu beschreiben und ich kenne ihn von meinen 80/10/10 experimenten. Bei großen Mengen von einer Sorte Obst hatte ich das auch. Und jetzt bei Carobschoten. Probiert es mal aus!

Alles Liebe,

Silke
Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Wege ausdrücken möchtest, kannst du dies hier gerne tun:




Freitag, 15. April 2011

Sekundäre Pflanzenstoffe und Krebs...




Hallo Liebes,

Tag 741: Ich muss sagen, ohne Hausaufgaben bin ich meinem bevorzugten Seinzustand viel, viel näher. Ich stand gestern in der Videothek und wusste, auf Teufel komm raus, nicht was ich tun sollte. Häufig mache ich dort Hausaufgaben und habe immer Angst, dass die Zeit nicht reicht, sie fertig zu bekommen oder ich werde von Kunden unterbrochen. Gestern nicht. Ich hatte meine Englisch-Mappe dabei, habe Stoff wiederholt und die Zettel danach entsorgt oder, in Fällen wenn die Rückseite noch unbedruckt war, sie beiseite gelegt um sie als Schmierpapier zu verwenden. Es ist eine tierische Befreiung die vielen Unterlagen jetzt nach und nach loswerden zu können.

Und nachdem ich damit fertig war, habe ich mir wieder die Unterlagen für die Ernährungsberater-Ausbildung vorgenommen und diesmal ging es um sekundäre Pflanzenstoffe. Auch in diesen Unterlagen heißt es, dass momentan vielleicht 100 von geschätzten 10 000! bekannt sind. Und von allen sekundären Pflanzenstoffen sagt selbst die Deutsche Gesellschaft für Ernährung, dass sie vor Krebs schützen. Das ist kein Rohkost-Guru-Kram, es ist wissenschaftlich bewiesen. Und jetzt stellt euch mal vor, was dann die restlichen 9900 sekundären Pflanzenstoffe alles noch können!!!

Sekundäre Pflanzenstoffe sind, wie der Name schon sagt, ausschließlich in Pflanzen enthalten. Jemand der nur tierische Produkte zu sich nimmt, hat keine Chance sie aufzunehmen. Sie sind auch in Vitamintabletten nicht vorhanden. Außerdem wird davon ausgegangen, dass sie sich wechselseitig bedingen, der Körper sie also evt. in gewissen, genau so in den Pflanzen vorkommen Zusammensetzungen, benötigt. Ob sie hitzelabil sind oder nicht, konnte ich bisher noch nicht ausmachen, aber die Fakten sind soweit offensichtlich. Viel Obst und Gemüse, besonders in roher Form schützt vor Krebs!

Ich will damit nicht behaupten, dass Rohkost automatisch Krebs heilt, aber wenn sie vor Krebs schützen, schließe ich daraus, dass sie auch bereits vorhandene Krebszellen zerstört, denn Krebs, bis er sich in Form eines Geschwüres zeigt, braucht ca. 10 Jahre. Diese Info habe ich hauptsächlich aus dem Buch Krebszellen mögen keine Himbeeren: Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen. Das ist aber auch bei den unterschiedlichen Krebsarten verschieden. Manche Zellen wachsen schneller, andere langsamer.

In den heutigen Industrienationen wird entweder Fabriknahrung, Milchprodukte, Fleisch oder Weißbrot verzehrt und darin sind, schlicht und ergreifen, überhaupt keine sekundären Pflanzenstoffe enthalten. Was diese aber noch können ist, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen. Was bedeutet: Herzinfarkt. Und damit wären wir bei den Top 2 Killern in den westlichen Industrienationen: Krebs und Herzinfarkt.

Ich habe mal irgendwo gelesen, dass es vor 150 Jahren an den medizinischen Fakultäten ein riesiges Problem war, den Medizinstudenten einen Krebspatienten vorzuführen, denn selbstverständlich, gab es die Krankheit auch damals schon, aber seit der Industriellen Revolution Anfang des 19 Jahrhunderts sind die Krankheitsfälle sprunghaft angestiegen. Und seit Napoleon die Erfindung der Dosennahrung in Auftrag gab um seine Truppen besser versorgen zu können, was exakt zur selben Zeit war. Ich glaube in dem Beispiel hieße es, dass Studenten der Universität in Göttingen extra nach München reisen mussten, um einen Krebspatienten zu Gesicht zu kriegen.

Heute hat ihn jeder und ich persönlich kann mich auch schon fast nicht mehr darüber aufregen, weil ich von so vielen Fällen gehört habe in welchen Rohkost, mal vorsichtig ausgedrückt, zu Krebsheilung beigetragen hat.

Meine Schwester hatte Krebs, meine Mutter hatte Krebs, meine Tante ist an Krebs gestorben, meine Oma ist an Krebs gestorben und jetzt hat es meinen Schwager erwischt. Und meine Schwester fragt meinen Vater am Telefon: „Warum hat es ausgerechnet schon wieder uns getroffen?“

Sie ist zumindest Vegetarierin, die gelegentlich Fisch isst, aber er ist ein großer Fleischliebhaber! Ich glaube auch nicht, dass es in ihrem Haushalt viele Vollkornprodukte gibt, dafür aber Joghurt, Eier, Brötchen, Marmelade und eingefrorenes Gemüse als Beilage. Mein Vater witzelt immer darüber, dass meine Schwester eine schlechte Ehefrau ist, weil sie sich weigert ihm Fleisch zuzubereiten. Das macht er selber. Meine Schwester hat mir aber auch mal erzählt, dass es ihr zu viel zu tragen ist, so viel Obst und Gemüse zu kaufen. Manche Leute sterben lieber, als viel Obst und Gemüse zu tragen. Dafür trinken sie Rotwein. Rotwein enthält nämlich die bekanntesten sekundären Pflanzenstoffe. Man hat es oft gehört:: Rotwein schützt vor Krebs, Rotwein schützt vor Herzinfarkt…Traubensaft aber auch!:-)

Und weil mich das alles, seit so vielen Jahren schon, abfuckt, will ich Medizin studieren, damit mir endlich mal jemand glaubt! Wenigstens mein Vater isst jeden Mittag seinen Salat und fühlt sich besser damit. Guck an! Ich hatte ihm zu Weihnachten die „Natürlich leben“ mitgebracht, weil da ein Bericht über Neurodermitis drin stand. Zunächst hat er sich zwar geweigert rein zu schauen und sich danach drüber lustig gemacht, aber in den 3 Monaten, die die Zeitschrift bei uns auf dem Wohnzimmertisch lag, hat er ne Menge darin gelesen. Er weiß jetzt sogar besser als ich über 2012 Bescheid. Mit ein bisschen Glück wird er noch uralt. Krebs ist in unserer Familie eigentlich nur mütterlicherseits vorhanden. Ob es damit zusammen hängt, dass die Kochgewohnheiten von Mutter zu Tochter übergeben werden?


Meine Mutter ist hingegen der irrigen Annahme, dass jemand, der kein Fleisch mag, oder sich davor ekelt, evtl. Krebs haben könnte. Das habe sie irgendwo gelesen. Sie hat in Bezug auf meinen Ex-Mitbewohner, der sich vor Muskelfleisch ekelt, mal gesagt: „Nicht , dass er Krebs hat!“ Da sie selber Fleisch so liebt, war sie der irrigen Annahme, dass sie keinen Krebs habe. War dann aber doch so. Das Selbe in Bezug auf meinen Schwager. Fleisch zu mögen, besagt noch lange nicht, dass man frei von Krebs ist. Ich weiß nicht, wer diese Theorie aufgestellt hat, aber sie macht vor dem Hintergrund Sinn, dass der Körper sich intuitiv vom Fleisch abwendet um dem Krebs beizukommen.

Also warten wir ab. Wie sagte Otto Warburg, Nobelpreisträger, bereits 1930: „Niemand kann heute mehr behaupten, dass wir die Ursache für Krebs nicht kennen.“ Er bezog das aber auf den mangelnden Sauerstoff im Körper eines Krebspatienten. Krebszellen entwickeln sich in anaerobem, saurem Millieu. Und was macht den Körper sauer? Fleisch und Milchprodukte im Übermaß genossen. Und was führt dem Körper viel Sauerstoff zu? Obst und Gemüse!!! Diese Zusammenhänge nicht zu erkennen, oder erkennen zu wollen, grenzt in meinen Augen an schiere Dummheit.

Mag sein, dass von Rohkost ein Krebsgeschwür nicht automatisch weg geht, vielleicht ist der Krebs zu weit fortgeschritten und vielleicht sind die Selbstheilungskräfte des Körpers auch einfach nicht mehr effektiv genug. Ich will nicht behaupten, dass Rohkost automatisch Krebs heilt. Aber auch eine Chemotherapie oder Bestrahlung ist nicht automatisch eine Garantie für Heilung. Ein guter Arzt würde, meines Erachtens, das eine mit dem anderen verbinden und abwägen, was für den Menschen am besten ist. Denn, und das ist auch bekannt, sowohl Chemotherapie als auch Bestrahlung wirken krebserregend! Das ist doch der totale Wahnsinn!!!

Und wenn ich mir dann noch anschaue, dass so viele Antibiotika geschluckt werden, dass die Resistenz dagegen immer größer wird und gleichzeitig Antibiotika die Darmflora zerstören und dass dadurch die Vitamine, Mineralstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe nicht mehr anständig vom Körper aufgenommen werden, dann kann ich mir nur noch an den Kopf packen! Was ist das für ein Wahnsinn, dessen fette Beute wir alle werden!!! Im wahrsten Sinne des Wortes.

Was gab’s zu essen?:

( Mist, ich hab meinen Zettel verloren, auf den ich es aufgeschrieben habe, daher versuche ich es Mal aus dem Kopf)

5 Grüntee mit Steviosid

2 Banane mit Mandelpüree

13:30 Uhr: Rewesalat mit einer Avocado und Salz














1,5 handvoll Mandeln

16:30 Uhr: 1 handvoll Mandeln

18 Uhr: 1 Miniromana

19:30 Uhr: 150 g frische Kokosnuss
1 Kölsch

Ich esse echt wenig, wenn ich mich nicht ausschließlich auf's Essen konzentriere. Oder es hängt mit dem 7 Jahres Zyklus zusammen. Vor sieben Jahren litt ich unter Appetitlosigkeit wegen totaler Verliebtheit in meinen Joggingfreund. Hm,...;-)))

Und natürlich habe ich gestern auch Laminat bekommen und jetzt endlich, endlich ist hier wieder alles halbwegs in Ordnung. Ich fühl mich viel wohler und habe umgeräumt. Es ist Pinienlaminat, was aussieht wie Paket! Nicht schlecht. Der Hausmeister hat den ganzen Tag dran gearbeitet und ich brauche nie wieder mit weißen Katzenhaaren, die in einem dunkelblauen Teppich festhängen und sich nicht raussaugen lassen, zu kämpfen. Ich hab Fotos gemacht:-)




Und heute ist zum letzten Mal Schule, es gibt Leistungsnachweise und danach wird wieder einen trinken gegangen. Vorher will ich kurz zu Ikea, mir neue Pappkartons zur Aufbewahrung meiner Sachen kaufen, denn die hat die Flut hier zerstört und ich muss mir einen neuen Telefonanschluss besorgen, denn den hat meine Mitbewohnerin bereits zum 1. Mai abgemeldet. Ansonsten ist frei!!! Yeah!

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Wege ausdrücken möchtest, kannst du dies hier gerne tun:


Sonntag, 13. Februar 2011

Workshop in Vaihingen




Hallo Liebes,

Tag 681: Ich schätze es ja sehr, wenn ich alleine sein und meinen Gedanken nachhängen kann, aber ich schätze es ebenfalls sehr, wenn ich in netter Gesellschaft bin und ich schätze es auch sehr Facebookfreunde persönlich kennen zu lernen. :-) In Gesellschaft ist es aber auch weitaus schwerer darauf zu achten, was man gerade denkt und fühlt, weshalb Gesellschaft zum einen eine gute Ablenkung sein kann von unerwünschten Gefühlen.

Die hatte ich gestern nicht, mal abgesehen von der Müdigkeit, die mich mehr oder weniger den ganzen Tag gequält hat, aber da muss man durch. Da half auch keine Schokolade. Aber die ganze Reise hat einwandfrei geklappt und ich bin auch wieder nur netten Menschen begegnet. Ich muss es leider sagen: das gut Fühlen verändert wirklich die Außenwelt. Es kann doch wohl kaum sein, dass zufällig seit 2 Wochen alle Menschen die ich treffe, besser gelaunt sind!? Ernsthaft. Nein, es liegt an mir. Und wenn man durch anders Denken und Fühlen, das Verhalten andere Menschen verändern kann, dann doch sicher auch das von Dingen, oder? Oder hat sich die Deutsche Bahn in den letzten 2 Wochen zum Guten verändert??? – Hahaha, wohl kaum…Ich werde mal ausloten wie weit das mit der Kraft der Gedanken und Gefühle geht.

Allerdings habe ich dann auch den ganzen Tag darauf rumgeritten, dass Kalorien wohl auch kaum existiere, wenn schon der Rest der Außenwelt nicht existiert. Kalorien sind Wärmeeinheiten und somit nachgewiesener Weise eh nur Energie. Wie auch alles worauf die Materie beruht. Während meine Gastgeberin sich selbst also dauernd an die Kalorien im Essen erinnert hat, habe ich versucht sie daran zu erinnern, dass diese nicht existieren.

Ich habe ja auch bis heute nicht rausgefunden, was einen wirklich abnehmen lässt. Ich habe diverser Diäten ausprobiert und mittlerweile auch diverse Rohkostrichtungen aber abgenommen habe ich immer nur wenn ich unglücklich verliebt war. Und worauf lässt das schließen? Mitunter auch darauf, dass ich während des unglücklich verliebt seins jedenfalls nicht an Diäten oder abnehmen gedacht habe. Ich habe meine ganze negative Denkweise auf diese Verliebtseinsefühle gerichtet.

Momentan denke ich, dass Essen ein Symptom ist. Eigentliche Grundlage des zu viel Essens sind schlechte Gefühle, die schon seit der Kindheit auftauchen, sich im Unterbewusstsein aufhalten und dann irgendwann hoch kommen. Man hat aber keine andere Umgangsweise mit diesen Gefühlen gelernt als entweder Essen, Rauchen, Alkohol und was auch immer für eine Sucht. Das tatsächliche Problem ist aber das zu Grunde liegende Gefühl, dem zu viel Aufmerksamkeit geschenkt wird.

Nun, ich wage nicht zu behaupten, dass ich das alles bereits komplett durchschaut habe, frage mich aber, ob es nicht wahrscheinlich schwerer ist das Symptom zu kämpfen, als das wirkliche Problem. Es war für mich jetzt nicht sonderlich schwer noch so viel wie möglich negative Gedanken und Gefühle zu vermeiden und positive Gedanken und Gefühle herzustellen. Ich hab immer gedacht, ich sei hochgradig Nikotinsüchtig, aber die eigentliche Sucht besteht darin nicht zu wissen, wie ich mit negativen Gefühlen umgehen soll, die hoch kommen. Wenn ich diese Gefühle nicht habe, habe ich auch kein Verlangen nach Zigaretten. Gar nicht!



Naja und weil ja, wenn schon die Außenwelt nicht existiert, Kalorien erst recht nicht existieren, haben wir Schokolade gemacht. Twix und Schokotrüffel. Aber nicht nur das. Tatsächlich weiß ich nicht wer hier wem einen Workshop erteilt hat, denn Sandra, meine Gastgeberin, hat selber so tolle Sachen drauf. Wir haben uns an einer Rohkost-Bifi probiert!

Ich war nie ein großer Fan von Wurst, mein Handicap waren immer mehr die Süßigkeiten, aber Sandra experimentiert mit der Herstellung von roh-veganen Würstchen. Und so hab ich ihr gezeigt, wie man Schokolade macht, sie mir, wie man Wurst macht. Und das geht so:

Möhren und Rote Beete schreddern.
Sonnenblumenkerne mit Wasser im Stndmixer pürieren
Unter das geschredderte Gemüse rühren
Dann Flohsamenschalen (geheime Zutate) in die Masse einrühren
Und das Ganze mit Fleischgewürz, Salz und Pfeffer würzen

roh-veganes Fleisch
 Leider gibt es bisher noch keine Mengenangaben. Jedenfalls formt man aus dem Teig Würstchen und lässt sie über Nacht trocknen. Wenn Sandra das komplette, abgerundete Rezept entwickelt hat, lasse ich es euch wissen:-) Hier zunächst ihr Entwurf auf ihrem Rezepteblog

Und nach dem Workshop-Rezept-Marathon sind wir in eine Therme, wo Sandra ein Mal pro Woche ist. Ich war noch nie in einer Therme, was natürlich die Frage provoziert hat:

„Habt ihr in Köln keiner Therme, oder wieso?“

Klar, haben wir eine Therme, aber die kostet 25 € oder so Eintritt! So viel war mir mein körperliches Wohlgefühl wieder nie wert und da sind wir wieder beim Thema. Wer war zuerst da, die Henne oder das Ei, bzw. das schlechte Gefühl oder das Problem??? Wenn man sich regelmäßig was Gutes tut, hat man positivere Gedanken/Gefühle und zieht auch wieder was Positiveres an. In die Therme zu gehen und die ganze Zeit zu denken. „Oh, Gott, das kostet 25 €“ geht natürlich nicht. So hatten wir kurz das Geldthema angeschnitten, ich hab mir gesagt, dass ich ja auf dem Weg bin über viel Geld zu verfügen und dann kann ich auch mal in Köln in die Therme gehen. Um mich noch besser zu fühlen.

Allerdings waren wir nur im Wasser und in der Sauna und haben sonst keine Wellnessdinge gemacht.

Was gab’s zu essen?:

3 Pralinen
1 Grüntee mit Stevia
4 Pralinen
2 Grüntee mit Steviosid
2 Bananen

8:45 Uhr: 2 Möhren
2,5 handvoll Mandeln
2 Pralinen

11 Uhr: 100 g Kokosnuss
4 Datteln
1 Miniromana

16 Uhr: 50 ml Sekt
Rettichspaghetti mit Pesto














Salat mit Avocado-Dill Dressung und Cashewdressing














Griespuddingimitat von Sandra














1 Schokotrüffel

21:30 Uhr: 2 Twix
Rest Salat
1 Trüffel

Und heute geht’s dann gleich weiter. Um 11 Uhr wollen wir in Tübingen sein, wo uns Sonja erwartet zu einem weiteren Workshop und weil ich gerade irgendwie meinen Tee verloren habe, brüte ich hier über einer Kaffeetasse die auch Kaffee enthält um halbwegs wach zu sein. Ich weiß, es hilft nicht dauerhaft aber mehr fällt mir gerade nicht ein. Ob ich mir nicht echt Urlaub visualisieren soll????

A propos Visualisieren, das habe ich gestern früh nicht gemacht. Zum einen, weil die Zeit zu knapp war, zum anderen weil ich dabei eingeschlafen wäre. Und so schleichen sich dann normalerweise schlechte Gewohnheiten ein. Ich hab es dann Abends in der Sauna nachgeholt, was sehr angenehm war.

Was das Visualisieren im täglichen Leben halt ausrichtet ist, dass man die Bilder, die man sich dort geschaffen hat, jederzeit abrufen kann und damit seine Stimmung anhebt. Und diese Bilder sind wesentlich effektiver als irgendwelche, von fremden Menschen vorgeschriebenen Affirmationen. Ich find‘s toll. Und der Grund, warum von Natur aus erfolgreiche Menschen erfolgreich sind, ist natürlich, dass sie die positiven Bilder über ihre Zukunft immer vor ihrem geistigen Auge haben…Ich üb‘ das.

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Wege ausdrücken möchtest, kannst du dies hier gerne tun: