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Samstag, 23. Juli 2011

Gerüche, Sättigung und Anziehung...



Hallo Liebes,

Tag 840: Da hab ich gestern früh noch geschrieben, dass ich auf diesem Monotrip erstmal so weiter mache, wie vorgestern und bekam direkt nachdem ich gepostet hatte Hunger, welcher hauptsächlich daher rührte, dass in meinem Dörrgerät das Real Toast vor sich hin trocknete und so richtig schön nach Knoblauch und Paprika roch.

Das begreife ich übrigens bei dem Instinkto-Ding nicht: Wieso riecht gekochtes Essen so gut?

Meistens riecht es dann gut, wenn man eh hungrig ist. Wenn man genug Kalorien zu sich genommen hat, nimmt man diese Gerüche nicht mehr wahr. Wenn man aber eine eigeschränkte Nahrungspalette hat entweder durch 80/10/10, Fettverzicht, Kohlenhydratverzicht oder einfach nur durch Armut, riecht alles besser und man fühlt sich viel mehr dahin gezogen. Bei 80/10/10 wollte ich am liebsten in jedes Restaurant und jede Bäckerei stürmen!!!

Aber darauf wollte ich nicht hinaus. Es duftete in meinem Dörrgerät und ich bekam dabei nicht gerade Lust auf Bananen, sondern auf was Herzhaftes, habe in den Kühlschrank geschaut und da gab es dann noch einen Rest Salat von vorgestern, den ich dann gefrühstückt habe. Damit war das Mono-Ding erledigt.

Auf der Arbeit habe ich allerdings weiter gemacht, es funktionierte aber irgendwie nicht so optimal, weil ich nicht wirklich Sachen dabei hatte, auf die ich Lust hatte. Außer Mandeln, die ich aber auch nicht immer essen mag, weder rational noch instinktiv. Ich habe also noch keine Ahnung, wie das in der Realität funktionieren kann, aber irgendwie gefällt mir dieses puristische, das keine Zutaten-kaufen-müssen, das keine-Teller-und-Besteck verwenden müssen. Das hat einen gewissen Charme, wie ich finde.

Nun ja, Safus hätte ich gerne gegessen, aber ich habe ja keine. Vielleicht sogar Avocado, aber die hatte ich auch nicht. Ich hatte eben nur, was ich noch hatte und war wieder fasziniert von Sättigungskraft von Chlorella. 10 Tabletten sättigen mich etwa ebenso gut wie 2 handvoll Nüsse!!! Das ist enorm. Und allein daran lässt sich schon erkennen, wie Nährstoffhaltig Chlorella ist und dabei so kalorienarm!

Rohkost-Buch

Als ich nach Hause kam und das Dörrgerät immer noch lief, in welchem das Toastbrot trocknete, war ich aber nicht mehr zu halten. Ich habe die Fladen diesmal in viereckige Stücke geschnitten, so dass man auch ein Sandwich draus machen kann und habe die abgeschnittenen Reste dann gegessen und es war diesmal richtig schön durchgetrocknet und superlecker.



Der Rest war dann wieder Mono und ich staune wie wenig ich ein Bedürfnis nach Sprossen und Grünzeug habe, was ich in Salat dauernd esse, was ich auch für sehr gesund halte und auch lecker finde, aber irgendwie war es nie das Passende, was aber auch vielleicht mit Chlorella und Hirse zusammen hängt und damit, dass die schon die Nährstoffe enthalten, die Salat und Sprossen auch habe. Und auch damit, dass der Instinkt natürlich auch total gestört sein kann und zudem irritiert durch irgendwelche Darmparasiten und Co. Woran man jetzt erkennen kann, dass man wirklich seinem Instinkt folgt, weiß ich genau so wenig wie warum gekochtes Essen so gut riechen kann.

Gestern Abend hatte ich dann Besuch von meiner Mitschülerin, oder besser jetzt Ex-Mitschülerin, die ebenfalls Medizin studieren will und ich habe es geschafft mich zumindest bei einem Rohkostgetränk durchzusetzten, und wollte Rotwein und mal kein Bier, denn Rotwein halte ich immer noch für den besten und gesündesten Alkohol überhaupt und wenn er nicht so teuer wäre in Kneipen, würde ich auch dort gar kein Kölsch mehr trinken.

Nun, ich hatte mich also bei der Wahl des Alkohols durchgesetzt, aber sie kam dann mit: „Ich will aber auch Chips dazu habe, das muss man sich auch mal gönnen“. Normalerweise, für solche Fälle habe ich Rohkostcracker oder Mandeln oder wenigsten so was wie Pistazien und nicht in Transfettsäure getränkte Kartoffeln. Vielleicht liegt es sogar daran, dass die Chips in meinem Leben auftauchten, weil ich durch die Algen das erste Mal seit Jahren wieder an Chips gedacht habe. Steve Pavlina geht ja eh davon aus, dass es eh nur subjektive Realität gibt und sich daher das Gesetz der Anziehung erklärt. Das ist übrigens ein sehr spannender Artikel, den ich gestern gelesen habe. Das ist die selbe Theorie, die Robert Scheinfeld hat: Nur man selber existiert und alles andere ist quasi „Holodeck“.
Und ich fühle mich wieder an Descartes erinnert ;-)

Was gab’s zu essen?:

Grüntee pur (1 TL mehrfach aufgegossen)
1 Banane

7:20 Uhr: Rest Salat vom Vortag

10 Uhr: 7 Carobschoten

10:40 Uhr: 30 Mandeln

12:30 Uhr: 2 Bananen

13 Uhr: 12 Chlorella Tabs

14:30 Uhr: ca. 200 g Tomaten

16:15 Uhr: Toastbrotränder
Ca. 100 g Hirse
2 Selleriestangen
10 Datteln

18 Uhr: 1 Apfel

Ab 20 Uhr: ½ Flasche Rotwein
Chips

Auch das war jetzt nicht so viel, wie ich gestern dachte. Ich habe auch immer noch den Eindruck, dass ich abnehme, was vielleicht mit dem wenigen Fett und vielleicht ebenfalls mit dem geringen Salzanteil zusammen hängt. Wenn ich mal wieder bei der Plasmaspende bin, werde ich mich erneut auf die Waage stellen.

Ach, und übrigens, meine Freundin, die gestern zu Besuch war erzählte, dass sie irgendwas gehört habe im Zusammenhang von Eisenaufnahme und Grüntee, woraufhin ich ihr erzählt hatte, dass ich nur wüsste, dass Kaffee die Eisenaufnahme um 60% behindern würde und schwarzer Tee um 40%. Theoretisch ist es also auch möglich, dass Grüntee einen ähnlichen Einfluss hat, wobei der Schulmediziner bei der Plasmaspende ja auch die Kaffee/Schwarztee-Theorie dementiert. Ich komme also nicht drum rum den nächsten Hämoglobintest abzuwarten. Dass ich genug Eisen gegessen habe, weiß ich, ob ich es aufgenommen habe nicht. Falls nicht könnte es also daran liegen, dass ich ausschließlich Eisen aus Pflanzen konsumiert habe oder dass ich ebenfalls grünen Tee konsumiert habe!


Das ist halt die Kacke an der Medizin. Viel zu vieles ist multikausal. Kein Wunder, dass sich die Schulmedizin darauf verständigt hat nur die Symptome zu beseitigen und nicht die Ursache!

Alles Liebe,

Silke
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Freitag, 22. Juli 2011

Fast salzfrei...



Hallo Liebes,

Tag 839: Ich war schon lange nicht mehr so energiegeladen als ich mich auf den Weg zur Arbeit gemacht habe, wie gestern. Ich habe mich aufs Fahrrad geschwungen, war bester Stimmung und fühlte mich körperlich voll da und kann nicht wirklich festmachen woran das gelegen hat, aber es fühlte sich gut an. Es kann sowohl psychisch als auch physisch gewesen sein, denn momentan arbeite ich auch wieder an meiner Stimmung und die hat ja nichts mit den Umständen zu tun, sondern mit der eigenen Reaktion auf die Umstände.

Das Geld wird wieder knapp, aber es ist mir egal. Ich habe vor ein paar Tagen mit einer Freundin telefoniert, die Mono isst und zudem zwei Kinder hat und auch immer mal wieder von Geldmangel bedroht wird, die die Überlegung aufgestellt hat, dass das Universum vielleicht auch durch Geldmangel oder dadurch, dass es einen zwingt das zu essen, was man noch im Haus hat, zeigt, was man jetzt gerade braucht. Das macht vor dem Hintergrund “alles was ich brauche kommt zu mir“ Sinn, aber ein Gefühl von Überfülle ist es nicht. Ich wurde auch gestern von Abraham daran erinnert, dass gute Stimmung und das Gefühl von Überfülle das gleiche sind und an guter Stimmung zu arbeiten ist leichter, als in dem Gefühl zu leben, dass einem alle Güter zur Verfügung stehen, wenn diese es nicht tun. Also mache ich das.

Ich habe wieder alles was ich noch an Essen hatte in meine Tasche gepackt und bin dann dennoch zu Rewe gefahren. Da die Algen aus waren dachte ich, könnte es nicht schaden irgendwas zu kaufen, was salzig schmeckt und so habe ich mich für Tomaten und Sellerie entschieden, was ich schon in meiner 80/10/10 Zeit gemacht habe, wenn ich Lust auf was Herzhaftes hatte und das hat auch so weit geholfen. Hätte ich aber eigentlich nicht gedacht. Und so war der gestrige tatsächlich ein kompletter mono-Tag und ich kann mich noch nicht mal beschweren, dass irgendwas nicht geschmeckt hat.

Es gibt 3 Geschmacksrichtungen auf die ich Appetit bekommen kann: süß, herzhaft und fettig. Wenn ich Bananen, Sellerie und Mandeln in der Tasche habe, habe ich nicht das Gefühl, dass ich irgendwas vermissen könnte und genau so war es dann auch. Wobei natürlich eine Nahrungspalette, wie es sie bei Orkos gibt, weitaus idealer ist. Ich meine, wenn man Früchte essen kann, die schmecken wie Kuchen und Algen die schmecken wie Chips, wie kann man dann Probleme haben sich so zu ernähren? Ich finde es auch in keinster Weise verwerflich dort zu bestellen und auch viel Geld auszugeben, denn es ist doch toll, wenn man sich so viel wert ist, dass man sich die beste Nahrung überhaupt auswählt. Wenn ich nicht (noch) Geldmangel hätte würde ich sogar das Futter für die Katze dort bestellen!

Ach, übrigens Katze: Ich war gezwungen gestern wieder eine Dose und kein Frischfleisch zu kaufen und musste feststellen, dass nicht mal das Mono ist. Es enthält diverse Reste und tierische Nebenerzeugnisse und zu meinem Entsetzen auch Getreide! Ich werde zusehen, dass in Zukunft mehr Geld zu mir kommt, denn so ist es ja wohl auch kein Wunder, wenn der Kater grantig ist und nur bei Frischfleisch richtig ausgeglichen. Ich bin auch grantig wenn mir Nährstoffe fehlen.

Rohkost-Buch

Ich hatte auch das Chlorella mitgenommen zur Arbeit und habe auch davon 5 Tablette gegessen, dann sagte mir mein Instinkt es sei genug. Und wahrscheinlich hatte das zur Folge, dass ich nicht in der Lage war so viel Hirse zu essen, wie ich es normalerweise mache. Keine 150 g!

Ich habe 150 g gekocht und offiziell soll es ja gar nicht gehen, bei gekochtem Essen auf seinen Instinkt zu hören, aber ich dachte, ich teste auch das mal. Der erste Bissen fühle sich komisch an so ganz ohne Fett und Salz aber ich hatte trotzdem Lust weiter zu essen und habe dann schließlich ca. 100 g gegessen, was in Kombination mit dem Chlorella ca. die selbe Menge an Eisen liefert. Hätte ich mehr Hirse gegessen, wenn ich das Chlorella nicht gegessen hätte?

Ich habe auch seit langem mal wieder eine Avocado angerührt, die ich mir ja, mehr oder weniger, verkneife, seit ich mir meine Fettmengen genauer angesehen habe und war zunächst nicht so richtig in der Lage sie pur zu essen. Dann habe ich pulverisierte Meerespaghetti drüber gestreut und dann war es besser, wobei ich dann festgestellt habe, dass ich eigentlich doch nur die Meeresspaghetti essen wollte und gar nicht die Avocado. Womöglich brauchte ich einfach nur Salz und mein Körper erinnert sich, dass er Salz häufig in Form von Avocado mit Salz bekommen hat. Und so kam es, dass ich die Avocado beiseite gelegt habe und meinen angefeuchteten Finger in pulverisierte Meeresspaghetti gedippt habe.

Nichts desto trotz habe ich mich dann aber auch noch in die Küche gestellt und neues Real Toast gemacht, wofür ich mein letztes Himalayasalz verwendet habe und was ziemlich gut riecht im Trockner. Ich empfinde überhaupt gerade Gerüche von gekochtem Essen als lecker und frage mich woher das kommt. Weil ich weniger esse als sonst? Die waren auch bei 80/10/10 besonders intensiv. Und obwohl er sehr lecker roch habe ich den Kuchen, den unser Praktikant anlässlich seines letzten Arbeitstags mitgebracht hat, an mir vorüberziehen lassen.

Was gab’s zu essen?

Grüntee (1 TL mehrfach aufgegossen)
2 Bananen

0,5 l MSM-Wasser

10:30 Uhr: 5 Carobschoten

12:15 Uhr: 20 Mandeln
Sellerie
½ Avocado mit pulverisierten Meeresspaghetti
5 Chlorellatabletten

14 Uhr: 20 Mandeln

17 Uhr: 2 handvoll Linsenkeime
100 g Hirse
½ Avocado
4 Möhren
15 Datteln, die Hälfte davon eingeweicht

Ab 20:30 Uhr: 3 Kölsch

23 Uhr: ca. 50 g Hirse

Ich habe seit langem nicht mehr so wenig Salz verzehrt und dennoch nichts vermisst, was mich selber gewundert hat. Das Abendessen war ein wenig trickreich, weil ich mich schwer tat raus rauszufinden, was meinen Hunger stillen würde. Linsenkeime waren es jedenfalls nicht, die habe ich sehr schnell wieder beiseite gelegt bzw. in den Kühlschrank gestellt.

Und nach dem Joggen habe ich mir ein Glas mit Himalayasalz-Wasser gemacht, nur um festzustellen, dass ich auch davon nur 2-3 Schluck trinken konnte. Was hat das also auf sich mit dem Salz, was ich zwar nicht notwendigerweise für ungesund halte, was ich aber für gemischtes Essen weitaus dringender brauche als für einzelnes?

Ich mache das selbe heute nochmal, irgendwie macht es Spaß und vor allem macht es Spaß an den optimalen Sättigungspunkt zu kommen. Abends bei den Datteln habe ich gedacht, ich würde wohl nie aufhören können, weil 15 schon einige sind, aber auch da war irgendwann Schluss. Und ich hatte nicht mal das Gefühl, als könnten sie meinen Zähnen irgendwas anhaben, dennoch habe ich mir danach kurz mit Wasser die Zähne geputzt, also, nach den nicht eingeweichten Datteln, um sicher zu gehen, dass die Reste nicht irgendwo kleben bleiben.

Ich war vollauf zufrieden mit dem Tag und auch der Abend mit meinem ehemaligen Mitschüler aus meinem ersten Abianlauf war sehr nett und auch das Kölsch war mono. Hahaha…Zudem hat er mir erzählt, dass er nur ein 3,0er Abi hat. Man sollte seine Kinder wirklich nie zum Abitur zwingen. Besser ist, sie machen einen Realschulabschluss und holen das Abi nach, wenn sie es auch wirklich wollen. Dann wird es weitaus besser und viel mehr Studiengänge stehen ihnen offen!

Alles Liebe,

Silke
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Mittwoch, 20. Juli 2011

Mono?



Hallo Liebes,

Tag 837: Ich habe mir gestern ein paar mehr Gedanken zur Monoernährung gemacht und ganz leichte, zaghafte Versuche gemacht es auszuprobieren, wohlwissen, dass ich es zu 100% wahrscheinlich eh nie machen werden. Ich glaube aber auch nicht, dass so was unbedingt sein muss, essen ist ja kein Wettbewerb, sondern nur ein Teil des Lebens, ich frage mich aber schon wie sicher der Instinkt sein kann und bin beeindruckt davon wie sicher sich mein Mono-Esser-Freund in seiner Ernährung ist. Außerdem ist er ein Abbild von Gesundheit und Friedfertigkeit, der es in keinster Weise nötig hat irgendwen anzugreifen, weil er in sich ruht. Auch er kam durch einen Krankheit, ich habe leider vergessen welche, zur Rohkost, die die Schulmedizin nicht heilen konnte.

Somit ging der Tag damit los, dass ich mich wieder mal in die Gemüseabteilung bei Rewe begeben habe um mich zu fragen, worauf ich den Hunger hätte. So rein instinktiv. Komischerweise war das dann später doch nicht das, was ich gegessen habe.

Angesprochen haben mich Gurke und Süßkartoffel. Außerdem brauchte ich Bananen. Ich habe auch noch vieles, was ich zuhause hatte, mit zur Arbeit genommen, einfach um die Palette aus der ich würde wählen können, zu erweitern. Aber auch davon habe ich nicht viel gegessen, außer den Carobschoten, die aus irgendeinem Grund meine bevorzugte Nahrung auf der Arbeit sind, abgesehen von meinem morgendlichen Bananenpüree. Das hatte ich gestern nicht, was zur Folge hatte, dass ich öfter Hunger hatte und dass ich ganz leichte Blähungen hatte.

Dr. Ritamari Loscalzo schrieb vor 2 Tagen in ihrem Blog über die unterschiedlichen Meinungen zu Obst. Die einen vergöttern es, die anderen verteufeln es. Viele haben Probleme bei zu viel Obst und um für sich selber rauszufinden wie viel man verträgt, könne man damit experimentieren dem Obst Zimt hinzu zu geben. Zimt ist immer in meinem Morgenbrei. Und reichlich davon! Mindestens ein Esslöffel! Zimt ist aber auch gut gegen Hefen und Parasiten im Darm, die sich von Kohlenhydraten ernähren. Hingen diese leichten Blähungen evtl. damit zusammen? Ein weiterer Test, der sich hier quasi aufdrängt. Aber Zimt zu Bananen zu geben ist dann wiederum nicht Mono.

Und das verstehe ich dann eh nicht: Was mache ich mit Zimt, Chili, Ingwer, Knoblauch und Zwiebel? In Minimengen pur Essen? Ich stehe nämlich auf alles ungemein, aber vielleicht ist auch das wieder eine Frage von Instinkt der vielleicht damit zusammen hängt, dass die Darmfrage noch nicht so 100% geklärt ist.

Egal. Da ich weiß, dass ich eh nie von jetzt auf gleich Mono machen könnte, habe ich mir gedacht, dass es vorerst sicherlich ausreicht einfach mal weniger Zutaten zusammen zu mixen, wenn ich schon mixe und das habe ich bei meinem abendlichen Salat dann gemacht wobei man durch Mixen natürlich super die Reste verbrauchen kann. Naja, ich habe das noch nicht so ganz erörtert und natürlich ist monoessen auch überhaupt nicht gesellschaftsfähig. Aber man kann ja mal experimentieren.

Rohkost-Buch

Nun hat das aber auch wieder dazu geführt, dass ich auf der Arbeit saß und zwischendurch Algen geknabbert habe, als seien sie Chips, denn so fühlte es sich für mich an. Diese Orkos-Algen sind weitaus salziger als alles, was ich je zuvor im Bio- oder Asialaden erworben habe und ich finde sie einfach großartig. Ich bin verliebt! Ich bin ja in keinster Weise überzeugt davon, dass eine salzfreie Ernährung das Non plus Ultra ist, zum einen wissenschaftlich, zum anderen aus persönlichen Gründen, weil ich erblich bedingt einen niedrigen Blutdruck habe und Salz den Blutdruck anheben kann. Und daher esse ich Salz, aber hochwertiges Salz, Himalayasalz oder Tibetsalz oder eben Algen, wobei Mineralstoffe aus Algen evtl. noch hochwertiger sind, weil sie da organisch und nicht anorganisch sind.

Und dann noch was zur Katze: Ich kam von der Arbeit nach Hause und er Kater hat genervt!  Er hat rumgemaunzt und mich angefleht mit ihm zu seinem Futter zu kommen um ihn zu streicheln während er frisst. Das hat meine Mutter ihm leider angewöhnt. Und das macht er nur bei Dosenfutter, nicht etwa bei Frischfleisch. Frischfleisch schleppt er in irgendeine Ecke und isst es dort, wie jedes normale Raubtier. Er hat mich so genervt, dass ich Frischfleisch geholt habe und jetzt ist er wieder ruhig.

Es ist schockierend zu sehen, wie sich der Charakter dieses Tieres verändert. Von völlig unausgeglichen zu ruhig und lieb. Pottenger lässt grüßen. Der hat 1931 schon rausgefunden, dass Katzen durchdrehen, wenn sie gekochtes Essen bekommen, und wir Menschen wahrscheinlich auch. Jetzt gibt’s nur noch Frischfleisch! Leider vorerst nur von Lidl.

Was gab’s zu essen?:

Grüntee mit Yacondicksaft (1 TL mehrfach aufgegossen)
1 Banane
0,5 l MSM-Wasser

9:45 Uhr: 7 Carobschoten

11:30 Uhr: 1 Khaki
1 Banane

12:45 Uhr: 20 Mandeln
Nori

14 Uhr: 6 Carobschoten

15:30 Uhr: 20 Mandeln

17:45 Uhr: Salat aus 150 g Hirse, Chinakohl, Linsenkeime, Knoblauch, Paprikagewürz, gemahlene Meeresspaghetti, Stevia, Salz, Olivenöl















8 Datteln, eingeweicht

21 Uhr: Nori

Um ehrlich zu sein, hätte ich weitaus mehr Mandeln essen können, als nur 40, aber dazu steckt mir die Angst vor Fett noch zu sehr im Nacken und außerdem glaube ich, dass man weitaus weniger Nüsse isst, wenn man sie selber knacken muss, als wenn sie aus der Tüte sind, daher kann es nicht allzu falsch da auf die Menge zu achten.

Und was mich dann noch überkam war die Lust auf Safus!

Jetzt haben sie mich. Es ist wie mit Sushi und Durian. Zuerst denkt man sich: Und? Was ist da jetzt so besonders dran? Warum machen die alle so ein Gewese deswegen? Und wenn man es dann ein paar Mal probiert hat, der Körper es kennt, bekommt man Lust drauf. Und so saß ich im Callcenter und dachte: „Ach, jetzt ein paar Safus!“ Nun, ich arbeite dran...

Was mir aber jetzt schon wieder aufgefallen ist war dieser meditative, friedfertige Zustamd in den man gerät, wenn man nur das eine Nahrungsmittel isst, worauf man gerade Lust hat. Der ist kaum zu beschreiben und ich kenne ihn von meinen 80/10/10 experimenten. Bei großen Mengen von einer Sorte Obst hatte ich das auch. Und jetzt bei Carobschoten. Probiert es mal aus!

Alles Liebe,

Silke
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Montag, 18. Juli 2011

14. Kölner Rohkost-Potluck



Hallo Liebes,

Tag 835: Es kam selten vor, dass auch mich ein Potluck so inspiriert hat, wie es das gestrige getan hat, was vor allem wohl auch damit zu tun hatte, dass ich ziemlich lange keinen Kontakt zu anderen Rohköstlern hatte. Wenn man sich immer nur mit Schulfreunden und seinem Joggingfreund trifft, denen das ganze Rohkostthema abgeht, richtet man sich natürlich auch nicht darauf aus und nur das worauf man sich ausrichtet vermehrt sich. Nun bin ich ja vor allem auch niemand, der ohne Kontakt zur Außenwelt leben kann und will. Ich bin zuhause ja schon meist alleine, weil ich keine Familie habe und so brauche ich die Menschen um mich auch. Hinzu kommt, dass ich auch über’s Internet in letzter Zeit hauptsächlich Kontakt zu Nichrohköstlern hatte.

Wir waren eine ziemlich große Gruppe, so groß wie seit dem letzten Sommer nicht mehr und das obwohl, oder gerade weil, ich gehofft hatte, dass nicht allzu viele Leute kommen, weil ich befürchtet hatte, dass es regnen würde und dann könnten wir nicht in den Park gehen, sondern müssten in meiner Wohnung bleiben, wo ich nur 4 Stühle habe und 36 Quadratmeter. Aber das Wetter hat mitgespielt und so ging es in der Park um die Ecke.

Wir waren ca. 20 Erwachsene und 8 Kinder und alles dabei. Langzeitrohköstler und totale Neulinge. Monoesser, 80/10/10er, Wildkräuterfans und Gourmetrohkost und das alles war auch auf unserer Speisepalette. Und wie ich dann immer so bin, esse ich automatisch als allererstes das Teuerste.
Das ist wirklich schlimm bei mir. Auch in der Stadt beim Einkaufsbummelt, habe ich automatisch immer den Blick für das Teuerste und kann es mir dann nicht kaufen und habe dadurch ein schlechtes Gefühl. Da muss ich wohl ebenfalls dran arbeiten. Gestern war es anders, weil, auch für mich umsonst.

Mein Monoesser-Freund hatte Safus und Algen von Orkos dabei und die haben mich am meisten gekickt, weil ich sie so selten habe, eben weil sie so teuer sind. Und sie waren herrlich salzig, so dass ich ziemlich lange einfach nur Meeresspaghetti in Guacamole gedippt und sie gegessen habe, weil die Guacamole für meinen Geschmack nicht salzig genug war.

Zwei Teilnehnerinnen waren bei der Veranstaltung von Markus Rothkranz gewesen und waren dadurch noch völlig beflügelt und hatten auch sein neues Buch dabei, was ich durchgeblättert habe, mit dem ich aber ebenso wenig anfangen konnte wie mit David Wolfes Eating for Beauty oder allen anderen Büchern die Symptome von Krankheiten mit einem bestimmten Nahrungsmittel beseitigen wollen. Bei David Wolfe heißt es, man müsse gegen Cellutlite Grapefruit essen. So was ist meiner Erfahrung nach aber zu eindimensional gedacht, da spielen mehrere Faktoren rein, die ich selber aber auch noch nicht alle entschlüsseln konnte.

Ich habe Lust bekommen zu versuchen wieder mehr Wildkräuter zu essen, was mir aber schwerfällt, weil ich irgendwie die Zeit nicht finde Wandern zu gehen und sie zu sammeln, aber das ist wahrscheinlich auch nur Übungssache und eine Frage der Prioritäten. Wenn man das wirklich will, dann macht man das auch! Ich weiß aber nicht genau, warum ich das unbedingt wollen sollte, weil ich so große Mengen wie man essen müsste um z.B. genug Eisen daraus zu kriegen, eh nicht essen könnte. Aber auch das ist wahrscheinlich falsch gedacht, da einfach nur ein paar mehr Wildkräuter sicherlich gut tun und zudem billig sind!

Rohkost-Buch

Und dann war ich natürlich auch wieder sehr inspiriert durch die Mono-Philosophie, was den Nachteil hat, dass sie teuer ist. Mein Mono-Freund hat aber trotz 100% Rohkost, die so gut wie 100% vegan ist, keinerlei Mangel. Er schränkt sich nicht bei Fett ein, nicht bei Trockenfrüchten sondern hört ausschließlich auf seinen Körper und isst dann eben alles einzeln. Das worauf er Hunger hat und nur dann, wenn er Hunger hat und hört dann auf, wenn der Hunger vorbei ist. Er würde niemals einen Greensmoothie zu sich nehmen! Und hat auch keinerlei Zweifel mehr an seiner Ernährung. Dafür kauft er unglaublich viel bei Orkos, was für mich zumindest jetzt noch ziemlich aussichtslos ist. Zudem würde ich nie von jetzt auf gleich auf Mono umstellen können und wollen. Aber mehr in die Richtung arbeiten kann man ja. Das ist auch eine der wenigen Rohkostrichtungen, die ich noch nicht ausprobiert habe. Aber auch die geht ziemlich ins gesellschaftliche Aus.

Aber was vor dem Potluck war, wollte ich ja auch noch berichten. Vor der Party am Vortag hatte ich nämlich noch Weißbrot und Nudelsalat. Mindestens 2 Stunden habe ich darüber nachgedacht, was ich damit anstellen sollte, denn beides besteht eigentlich ausschließlich aus Gluten!

Das Brot habe ich dann in meinen Kompost gegeben und den Nudelsalat behalten. Ich kann nicht sagen wieso, vielleicht weil ich gerade so arm bin, vielleicht, weil ich ein schlechtes Gewissen habe Essen wegzuwerfen und Brot irgendwie nicht so richtiges Essen ist, sondern eher Pappe! Keine Ahnung, jedenfalls habe ich vor dem Potluck dann auch noch was von dem Nudelsalat gegessen und jetzt denke ich, dass des total bescheuert ist, so einen Mist zu essen, wenn alles, was wir gestern Abend hatten, so viel leckerer war und so viel gesünder. Der Kick, den ich gestern noch hatte, mit dem wenigen Geld ausgeben, ist jetzt völlig verschwunden. Jetzt will ich in der Lage sein, alles bei Orkos einkaufen zu können. Und immer alle Zutaten im Haus haben können um Rohkost-Tiramisu zu machen, wie es das auch gestern wieder gab.

Es ist zwar so, dass eine hässliche Wohnumgebung zu haben ein Zeichen von mangelndem Selbstwert ist, aber auch sich qualitativ Minderwertig zu ernähren und das ist für mich eine Ernährung voll Gluten nun mal. Das mit der Hirse mache ich noch bis Ende des Monats weiter und dann schauen wir mal, wo mein Hämoglobinwert ist. Er war bei 11,9, wenn er gestiegen ist, wovon ich ausgehe, gehe ich auf 100 g Hirse oder Quinoa am Tag runter und ergänze mit Chlorella und eines Tages dann, ist auch mein ewiger Geldmangel vorbei. Es ist absehbar….

Und hier dann mal die Bildergalerie:


Raw vegan chocolate balls

Nori

Brombeeren und Wildkräuter

Hummus

Bananen-Curry-Suppe

Meeresspaghetti mit Guacamole




Was gab’s zu essen?:

Grüntee mit Yacondicksaft (1 TL mehrfach aufgegossen)

Rest vom Hirsesalat

12:50 Uhr: Bananen-Schokopudding

15:10 Uhr: 1 Banane
Nudelsalat

Ab 16 Uhr: Bananen-Curry-Suppe
Meeresspaghetti mit Guacamole
4 Safus
Schokobällchen
Handvoll Wildkräuter
Tiramisu

Und auf dem Rückweg von Potluck habe ich dann festgestellt, dass vor meiner Haustür auch ein Kirschbaum steht. Einige Kirschen waren reif und einige waren zu sauer und einige haben schon wieder meinen Zahnschmelz angegriffen. Weiß jemand, wie man Zahnschmelz wieder aufbauen kann? Eine Zahnärztin war gestern Teilnehmerin beim Potluck und ich habe sie gefragt, was sie davon hält, dass Obstsäure den Zahnschmelz angreift. Sie meinte so große Mengen an Obstsäure könne man gar nicht essen. Oh doch, kann man! Sie macht das mit der Rohkost erst seit Februar und hat sicherlich noch keine Ahnung von 80/10/10 und schlechtem Obst in Deutschland.

Wie geht’s jetzt weiter? Was mache ich heute? Keine Ahnung, immer noch wenig Geld ausgeben nehme ich an, bis sich die Situation entspannt. Ich habe mir einige der Algen bewahrt die wirklich ziemlich salzig sind und werde sie mal mahlen und statt Salz in Salat geben. Mal sehen wie stark die salzkraft ist und ich werde weiter meine Schränke leer essen. Und mir fällt wieder Brian Clement mit seinen Sprossen und Algen als Grundnahrungsmittel ein.

Ich muss wohl noch einiges an Gedankenmustern durchbrechen…

Alles Liebe,

Silke

PS: Ausgaben pro Tag diesen Monat: 4,69 €
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Montag, 9. August 2010

Potluck in Düsseldorf!!!




Hallo Liebes,

Tag 504: Und wieder gab’s ein Potluck und eigentlich brauche ich darüber hier gar nichts zu schreiben, weil mir Mel und Lizzie die Arbeit schon abgenommen habe, denn die waren früher wach als ich…;-)

Das ist echt so eine Sache, wenn wir Bloggerinnen was unternehmen, wird mehrfach das gleiche Ereignis besprochen und ich fürchte, so manch einer unter euch könnte sich langweilen oder sich ebenso wie ich darüber amüsieren, dass wir uns kennen.;-)

Mit dem Bericht über das gestrige Potluck mag ich die letzte sein, ab er übers Rohkostcamp war ich ganz Vorne mit dabei, gestern folgte dann sogar noch der Bericht von Arletty aus Paris, der ich im Camp leider gar nicht begegnet bin, weil sie anreiste als ich schon weg war, dafür ist die dann aber wiederum Mel begegnet, die auch in ihrem Blogpost sehr präsent ist. Eine lustig kleine Rohkostwelt, die wir da aufgebaut haben und nächstes Wochenende geht’s bei mir weiter….Alles haben wir Heike von GermanyGoesRaw zu verdanken!!! – Wir hätten vor einem Jahr noch nicht mal ansatzweise davon geträumt.

Zunächst möchte ich aber erwähnen, dass ich von dem Halbmarathon so gut wie gar keinen Muskelkater hatte. Das war mir neu und ist mit Sicherheit rohkostbedingt. Wenn ich überlege, ich glaube ich kriege tatsächlich nicht oft Muskelkater. Aber nach diesen 21 km hätte es wirklich dazu kommen müssen, zumal ich auch nicht optimal trainiert war. Gut, ich habe auch echt lange geschlafen gestern, sprich, dem Körper genug Regenerationszeit gegeben, aber mit einer so optimalen Regeneration hab ich dann doch nicht gerechnet.

Ich habe wieder auf Punkte geachtet und sie Abends dann doch über den Haufen geworfen, weil es bei einem Potluck unmöglich ist auf so was zu achten. Ich habe aber diesmal doch darauf geachtet möglichst zu trennen und kleine Portionen von etwas zu essen. Und meine Schokoladensucht schlug auch wieder zu. Ganze 2 Leute hatten Schokoladenpudding gemacht und ich konnte wirklich nicht entscheiden welcher leckerer war. Der eine mit Cashews und Feigen und dann Kakaopulver, der andere nur mit Avocado, Kakao, Agavendicksaft und Ahornsirup (nicht roh aber lecker). Dazu hatte Mel eine Kokossahne gemacht und das war wirklich unschlagbar.



Cheezy Kale Chips



Lizzie und Mel...

...und natürlich Norbert...






...mein Teller...mit Schokopuddingresten am Rand...

Erzählt nicht meinen Mitkölnern, dass ich sowas schreibe, aber Düsseldorf kann ja doch auch mal schön sein...;-))))


Es gab auch mal wieder Salate und nicht nur Süßkram. Ich selbst habe Marinierten Brokkoli mit Pilzen gemacht, weil ich momentan nicht nur Punkte, sondern auch Geld spare. Außerdem gabs Cheezy Kale Chips, einen Salat mit Wakame, meiner neuen Lieblingsalge, weil das auch die Alge ist, die in Misosuppe schwimmt. Jetzt bin ich in Gedanken schon dabei eine rohe Misosuppe zu machen. Wir hatten eh ein Riesensortiment, da einer der Teilnehmer rohes Nori von Orkos mitgebracht hatte, richtig schön salzig und ich außerdem in Algen vom Asialaden eingeführt wurde, die ich nie gekauft hätte, da nur – also NUR – asiatische Schriftzeichen auf der Packung sind. Zum Glück war Mel so nett mir die Restpackung zu schenken, so dass ich sie mitnehmen kann in den Asialaden.;-)))

Und auch der liebe Norbert Wilms war wieder dabei, was immer eine Freude ist, denn wo er auftaucht geht die Sonne auf :-) - Das musste auch ein Trio erleben, die sich zwar kurzfristig für das Treffen angemeldet hatten, aber nichts mitessen wollte. Soweit ich erfahren habe sind sie seit Jahren Anhänger der Urkost nach Franz Konz, aber nach etwa einer Stunde Gespräch mit Norbert, weiß ich nicht ob sie das immer noch sind. Wohlmöglich züchten sie jetzt Dinkelgras ;-)))) Wäre schön, wenn die doch einen netten Eindruck von uns zurückbehalten hätten und vielleicht doch in Erwägung ziehen würden, beim nächsten Mal mitzuessen.

Golfen mit Gutscheinbuch.de

Und sonst habe ich die Feigen und Weintrauben im Garten in Augenschein genommen (und eine Bewerbung habe ich auch gschreiben) und es ist nun so, dass einer meiner Facebookfreunde meinen lieben Feigen unterstellt sie seien zu feige zum wachsen. Ich glaube aber, dass die es bis zum Herbst durchaus noch schaffen, so viel Sonne, wie die bekommen haben in diesem Sommer, sie stehen auch noch auf dem sonnigsten Platz im Hof und der Baum ist wirklich richtig voll!!! Also, schickt meinen Feigen ganz viel Liebe, damit sie groß und stark werden. Ich werde heute ein weiteres Foto machen, das letzte ist schon 2 Monate alt.

Und während ich dann so im Hof war habe ich auch einige Pflanzen wieder erkannt, die mir seit der Kräuterwanderung vom letzten Wochenende neu und lieb sind. Denn bei mir im Hof wächst ja wirklich fast alles. Gestern bin ich auf Breitwegerich gestoßen, der so leckere Samen hat und neue Zitronenmelisse gibt’s auch. Ich musste aber auch mit schierem Entsetzen feststellen, dass irgendwer meine Malve vor Aldi gerupft hat. Wie kann man nur!!! Es gibt sooo viel Hartz 4 Empfänger, die sich auf dem Weg zu Aldi davon hätten ernähren können (wenn sie es denn tun würden) – Naja, sie wird nachwachsen, da bin ich ganz sicher, aber ich werde mich jetzt erstmal wieder auf Zitronenmelisse einschießen.

Was gab’s zu essen?:

2 Bananen
4 Nektarinen
1 Weißtee
2 Nektarinen
Banane mit Blaubeersmoothie


















1 Walnuss
2 Miniromana
1 weißer Tee
2 Miniromana
10 Cashews
2 Bananen
Schokopudding, Melone, Salat, Erdnüsse, 1 wilder Pfirsich, 3-4 Feigen, Kokossahne, Algen, einige Cashews beim Potluck s.o.

Ich glaube das war so ungefähr alles, was ich beim Potlcuk gegessen habe und ich war auch weise genug, mich nicht voll zu stopfen, wie beim letzten Potluck bei mir und auch im Camp.

Zurück nach Hause musste ich dann nicht mit der Bahn fahren, sondern mit einem netten jungen Mann, den ich schon beim Potluck bei mir, letzten Monat, kennen gelernt hatte. Er ist der Mono-Esser, der uns alle so inspiriert hat und der hat mir nun gestern wiederum erzählt, dass es halt auch Tage gibt, wo der Körper mehr fett braucht und dann könne es auch mal passieren, dass er 300 g Nüsse oder so essen würde. Das finde ich sehr faszinieren. Beim Mono-essen geht es ja darum, dass der Körper dann genau erkennen kann, wann er von einem bestimmten Nahrungsmittel genug hat. Und wenn er nach 200g Nüssen eben noch nicht genug hat, dann ist es noch nicht genug. Ich fand es wieder sehr faszinierend und hatte so zudem eine Mitfahrgelegenheit und eine nette Zeit auf der Rückfahrt. Im Gegensatz zum letzten Mal war ich nicht um 3 Uhr morgens zuhause sondern um halb 10. Angenehm!

Alles Liebe,

Silke