Dienstag, 6. Oktober 2009

Marathon-Nachwehen....



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Hallo Liebes,

Tag 200: Da hat mir heute die IHK ein Schreiben zukommen lassen, dass meine Existenzgründung nicht tragfähig ist sondern maximal als Nebenerwerb – und meines Erachtens hat die gute Frau Bay, die dieses Schreiben verfasst hat, das gesamte Konzept nicht komplett gelesen. Sie bemängelt, dass ich nicht unter den ersten Seiten bei der Google-Suche auftauche. So weit bin ich noch nicht! Wahrscheinlich ist Frau Bay einfach eine frustrierte Frau und reagiert deshalb so. Vielleicht passt ihr das Rohkostkonzept auch einfach nicht. Herr Wassermeyer, mit dem ich den Termin hatte, hat völlig anders reagiert. Was mache ich jetzt? Noch mal ein Schreiben aufsetzen und mich mit dieser frustrierten Frau auseinander setzen oder einen Steuerberater aufsuchen? Aktuell tendiere ich zum Steuerberater, da ich die Sorte Frau kenne. Allein aus Stolz wird sie ihre Meinung nicht ändern. Da bin ich halt mal an die Falsche geraten. Wahrscheinlich hatte ich einfach zu viel Angst davor, dass die IHK es nicht bestätigt, dass sie es jetzt nicht bestätigt hat…Gesetz der Anziehung.

C’est la vie. Man kann nur wieder daraus lernen. Meine Intuition sagt mir jetzt Steuerberater. Ich kenne zwar einen in Glandorf, wo ich aufgewachsen bin, der Steuerberater meines Vaters, aber das ist so weit weg und ich glaube ich brauche auch ein Zwiegespräch – das Ganze noch ein wenig zu erläutern.

Kommen wir also zu den Marathon-Nachwehen. Ich wollte alle Kohlenhydrate essen, die ich irgendwo gesehen habe. Gestern Abend hat sich dann auch geklärt wieso. Ich hab in meinem Marathonbuch gelesen, dass der Körper am besten in den ersten 2-4 Stunden nach dem Lauf, die Kohlenhydrate ersetzt und dann weitere in den nächsten 24 Stunden. Es war mir absolut unmöglich nein zu sagen. Es war wie ein Sog, dem ich nicht widerstehen konnte. Alles Kohlenhydrate bezieht sich dann natürlich auf Gebackenes. Die Bäckereien rochen so gut.

Ich bin schwach geworden und hab eine Brezel gekauft, außerdem brauchte ich Kaffee. Da ist was komisches an der Selbstheilung des Körpers, was ich bis dato noch nicht begriffen habe. Wenn man besonders krank ist, oder wenn ich besonders krank bin, wie bei meiner Zahnwurzelentzündung vor 3 Jahren, ist es einem fast unmöglich roh zu essen, bzw. die Gelüste sind so unglaublich stark. Ob der Körper auch das instinktiv steuert? Am besten ist es, wenn man krank ist, zu Fasten, aber das hat bei mir noch nie geklappt, weil ich Hunger hatte und zwar nicht auf Obst sondern auf alles andere. Das war gestern auch so. Ich hab natürlich trotzdem noch viel mehr Obst und Gemüse gegessen als jeder andere.



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Gestern Abends gings dann wieder los. Entgiftung. Mein Körper muss die klitzekleinsten Muskelfaserrisse reparieren, welche den Muskelkater verursachen, altes, kaputtes Gewebe abtransportieren und neues aufbauen. Und hier hab ich jetzt im großen Komplex wieder das erlebt, was ich in meiner fettfreien Zeit als Entgiftungserscheinungen geschildert habe. Ich hab es mir exakt gemerkt. Mir war kalt, es ist das Gefühl, man würde krank werden. Ist müde. Der ganze Körper kribbelt in den Gliedmaßen und man hat viel Durst. Ich hab 5 Liter Wasser trinken müssen und eigentlich war das noch zu wenig. Ich bin aber früh ins Bett gegangen und schlafend kann man nicht trinken. Ich hatte auch sehr dünnen Stuhl und einen rauen Hals. Und es fühlt sich nicht an wie eine Erkältung. Ich bin besonders scharf auf konzentrierte Nahrung, habe ja auch 3500 kcal verbrannt. Eigentlich wollte ich Käse, hab dann aber mit Mandeln Vorlieb genommen. 4 handvoll. Sehr seltsam, wirklich sehr, sehr seltsam. Gestern Abend war ich um 9 Uhr im Bett und habe durchgeschlafen bis halb 11 heute Morgen. Ich hab endlich mal wieder einen Tag frei bzw. nur Schule heute Abend. Und schaffe es, wie durch ein Wunder, zur Zeit sogar den Lernplan einzuhalten.

Gestern auf der Probe wurde ich gefragt, wie ich das alles nur schaffe und ich hab gesagt: „Ich esse viel Obst und Gemüse“ Darauf meinte Tom, der Regisseur: „das hab ich auch mal gemacht, total viele Äpfel gegessen aber das hat meinen Zahnschmelz angegriffen“. Ich weiß sogar was er meint. Äpfel sind bei mir auch ganz schlimm und das mit dem Zahnschmelz ist auch eine Sache, die mich stutzig macht. Essen wir alles zu wenig Grünzeug? Wahrscheinlich. Ich hab gedacht, ich sollte versuchen in jeder Mahlzeit Grünzeug zu essen. Das ist einen Versuch wert. Interessant – das wäre dann auch jeden Fall genug.

Ich bin so total froh, das ich heute frei hab, dass ich mich endlich mal wieder auf mich konzentrieren kann. Das hilft auch für das Essen. Ich werde gleich noch mal einen Green-Smoothie machen und dann bin ich mal gespannt, wann denn der Strom wieder geht. Soweit ich informiert bin ist morgen die Jahresendabrechnung fällig und wie ich André einschätze wartet er, bis die GEW das eine mit dem anderen verrechnet hat. Dann mal schauen.



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Was gab’s zu essen?:

2 Müsliriegel von der Marathonverpflegung
grüner Tee
Greensmoothie aus Romanasalat, Bananen und Orange
1 Brezel
2 Kaffee mit Milch und Zucker
1 Türkische Pizza mit Salat
1 schwarzer Tee
1 Möhre
3 Bananen
Trauben
4 handvoll Mandeln
10 Oliven

Voll krass aber irgendwie hat es funktioniert. Wahrscheinlich ist deshalb der Mensch irgendwann auf die Idee gekommen Getreide zu essen. Es ist fürs erste sehr effektiv. Sogar Weißmehr besteht aus Kohlenhydraten und baut so die Kohlenhydratreserven in den Muskeln wieder auf.

Ich bin immer noch total stolz auf mich, wie ich das bewältigt habe. Diese Vorsorge mit Kohlenhydraten war so effektiv, das hätte ich nie gedacht. Und obwohl ich es immer noch in den Beinen spüre, krieg ich schon wieder Lust so eine Erfahrung – einen Marathon zu laufen – noch mal zu machen. Das ist irre und so existenziell irgendwie. Und es ist sehr interessant zu beobachten, was der Körper alles so macht.

Ich überlege immer noch, ob ich mich mit Frau Bay von der IHK anlegen soll oder lieber nicht. Zum Einen finde ich, dass es unverschämt ist Anliegen abzulehnen ohne sie richtig geprüft zu habe, das würde ich gerne ihrem Chef petzen, und zum anderen habe ich Probleme mit der Art Frau – die Inhaberin einer Führungsposition, die ihren privaten Frust im Job raus lässt. Das Phänomen gibt’s natürlich auch bei Männern, nur kriegen es da meist andere Männer zu spüren und nicht ich. Wenn ich jetzt meine Aufmerksamkeit auf Frau Bay richte, vermehrt sich das ja, laut Gesetz der Anziehung. Nein, ich gehe zu einem Steuerberater. Entscheidung ist gefallen. Ich bin gnädig und verschone Frau Bay. Die armen Frauen, die in Zuklunft ihren Businessplan dahin bringen.

Ihr Lieben, haltet euch fern von der IHK Köln!

Alles Liebe,

Silke



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