Samstag, 7. Mai 2011

Sushi-Cracker....




Hallo Liebes,

Tag 763: Ich habe ausgeschlafen. Juhu!!! Die Woche ist vorbei. Ich mache 3 Kreuze! Ich bin um 9 Uhr ins Bett gegangen und um 9 Uhr wieder aufgestanden und so langsam sehe ich auch wieder so aus, wie ich mir gefalle. Schönheitsschlaf ist wichtig.

Über Nacht hatte ich auch ein Rezept im Trockner, welches ich Sushicracker getauft habe. Es ist von David Rainoshek, der dieses Rezept kürzlich in der Raw Food World vorgestellt hat. Leider finde ich, stimmen die Mengenangaben nicht ganz. Ich zeige euch aber erst mal das Video.



Angela und David springen fast im Dreieick, weil das Rezept so toll ist und vielleicht hat das meine Erwartungshaltung ein wenig zu hoch geschraubt. Ich habe die Hälfte von dem angegebenen Rezept gemacht: 1 Tasse Möhren, 1 Tasse Nüsse, ½ Tasse Zitronensaft, 1 TL Salz , 1 TL Turmeric, 3 Knoblauchzehen.. Für meine Geschmacksknospen hätte aber die Hälfte des Zitronensafts gereicht und das Salz hätte noch mehr sein können. Ich finde aber die Idee eine Nusspaté auf Nori zu streichen und das dann zu trocknen ziemlich brilliant. Das ist dann so ähnlich wie die Asiasnacks aus der Tüte. Dummerweise hatte ich nur noch ein Blatt Nori da, welches über Nacht getrocknet ist und wie gesagt, ich finde die Mengenangaben müssen ein wenig abgewandelt werden. Ich werde heute also noch mal Nori kaufen und das Rezept nochmal machen. Ich überlege nämlich ob ich diese Cracker für das Grand Prix-gucken am nächsten Wochenende mitbringen soll. Die und dazu Sonnenknuspies nur in Nama Shoyu mariniert. Auch die habe ich gestern wieder gemacht und direkt alle aufgefuttert. Übrigens glaube ich nicht, dass dass Fettsäurenverhältniss auch bei gekeimten Sonnenblumenkernen ungünstig ist, denn der Fettgehalt reduziert sich beim Keimen dramatisch und der Proteinanteil nimmt zu.

Viel schlimmer war dann doch, dass ich gestern nach getaner Arbeit mir die Freiheit genommen habe die vollbrachte Woche zu feiern und mich mit einem Kölsch und einer Decke zu einer Wiese begeben habe auf der ich dann schlussendlich doch ein Nickerchen in der Sonne gemacht habe, was soooo angenehm war. Wachgeworden bin ich dann, weil die Sonne weg ging und es mir zu kalt wurde. Auf dieser Wiese roch es dann auch sehr lecker und ich habe mich gefragt was das ist. Ich bin nicht wirklich ein Wildkräuterexperte und kenne nur die Pflanzen, mit denen ich schon Kontakt hatte, weil sie mir jemand gezeigt hat. Ich finde es auch sehr schwer Pflanzen mit einem Wildkräuterbuch zu bestimmen. Das geht am besten mit einer Führung.

Also, ich wusste nicht, was es war, nur dass es lecker roch, also habe ich es probiert…


….ok, die Inspiration war schneller als ich. Mir schoss gestern schon, als ich die Pflanze gesehen habe das Wort Gundermann durch den Kopf,. Ich habe irgendwann mal Fotos davon gesehen. Ich gab’s mal gerade in Google eingegeben und es war Gundermann. Schmeckte irgendwie wie ne Mischung aus Fenchel und Salbei. Also, wieder was gelernt und jetzt weiß ich auch, wo er hier wächst. Es gab auf dieser Wiese unendlich viel davon!

Auch an den Kater habe ich gedacht, denn da Freitag war, dachte ich, probiere ich es mal wieder mit Fisch für ihn. Auf savannahcats.de stand, man solle ein Mal die Woche fetten Fisch füttern. Ich wollte aber nicht zu viel Geld ausgeben, also habe ich an der Fischtheke den günstigsten Fisch gekauft, den ich kriegen konnte, von dem ich noch nie gehört hatte und dessen Namen ich dummerweise auch vergessen habe. Irgendwas mit T. Ein Filet hat mich 2,50 € gekostet und dann….der Kater hat es nicht gefressen. Er hat dran geschnuppert und es dann links liegen lassen. Wahrscheinlich sind Tiefseefische auch nicht die optimale Nahrung für Katzen, ebenso wenig wie Rinder. Der Kater frisst am liebsten Hühner und ich kann es ihm nicht verdenken. Mit etwas Glück könnte er die sogar in der freien Natur erlegen. Viel größer als Tauben sind die ja nicht und besonders gut fliegen können sie auch nicht. Also kaufe ich ihm heute wieder Hühnerbrust.

Ach so, und weil ich keinen 2,50 € teuren Fisch wegwerfen wollte, habe ich Sojasauce drüber geschüttet, einige Zeit marinieren lassen und ihn dann selber gegessen. Allerdings ist er mir auf den Magen geschlagen, was Forelle und Lachs noch nie getan haben. Womöglich ist Tiefseefisch auch nicht die optimale Nahrung für Menschen, zumal auch ich, beim dran riechen, genau so wenig wie der Kater Lust auf den Fisch hatte.


Eine Freundin von mir, die recht gut mit Franz Konz bekannt ist, war so großzügig mir eine Ausgabe des Buchs Der große Gesundheits-Konz: Wildkräuter - UrMedizin gegen Krebs, Asthma, Rheuma, Fettsucht, Allergie, Multiple Sklerose, Herz- und anderen chronische ... der sanften Klassischen Naturheilkunde zu schicken, welches gestern ankam. Es gab früher mal Auszüge des Buchs online, und da habe ich, zu Beginn meiner Rohkostzeit 2003 ein wenig darin gelesen. Gekauft habe ich es nie, weil es knapp 50 € kostet und als ich das hier das letzte Mal erwähnt habe, hat mir sofort jemand ein PDF davon zukommen lassen, was aber auch zu groß war für mein E-Mail Postfach. Und nun, wo ich das Buch zuhause liegen habe, schreckt mich seine Monströsität regelrecht, da rein zu schauen. Es ist so groß wie ein Band vom Brockhaus. Wie ein Lexikon. Wie mein Oxford Duden Englisch! Es ist riesig!

Ja, ich bin wahrscheinlich einer der wenigen deutschen Rohköstler, die dieses Buch nicht gelesen haben., dafür bin ich aber auch einer der wenigen, die den Steuer Konz gelesen haben. Das war aber noch vor meiner Rohkostzeit. Irgendwann werde ich es aber wohl aufmachen müssen. Es ist so dick, dass man sich damit an einen Tisch setzen muss, um es zu lesen. Man kann es nicht im Bett lesen, oder in seine Handtasche packen! Ich weiß beim besten Willen nicht, wie ich das bewältigen soll. Naja, es soll mir wohl nicht weglaufen.

Was gab’s zu essen?:

3 Grüntee mit Steviosid

3,5 handvoll Mandeln

0,5 l MSM-Wasser

12 Uhr: 1 Banane

14 Uhr: einige Trauben (unreif, bah!)
1 Banane
Rest Porridge vom Vortag

15 Uhr: Rewesalat mit 1 Avocado und Salz

17 Uhr: 1 Reissdorf Kölsch
Einige Blätter Gundermann

18:30 Uhr: 150 g Fisch in Nama Shoyu
Einige Sonnenknuspies
3 Carobschoten

3 Ingwertee

Und heute habe ich also den Tag für mich, was nicht heißt, dass nichts geplant ist. Zum einen muss ich in den Waschsalon, zum Wäsche waschen, zum anderen geht ab sofort das Marathontraining los, wobei ich für heute nur mit 20 Minuten anfange um überhaupt wieder in die Routine des Laufens zu kommen, das ist nämlich fast schwerer als alles andere. Den Arsch hoch kriegen, wenn man es nicht mehr gewöhnt ist. Genau dafür hilft aber das Anmelden für einen Wettkampf.

Und wenn ich so richtig, richtig Lust bekommen, werde ich evtl. auch noch Philosophie lernen. Irgendwo in der Sonne. Es soll an diesem Wochenende 30 Grad werden! Na, da bin ich mal gespannt.

Alles Liebe,

Silke

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