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Dienstag, 9. November 2010

Kokosnussjoghurt...




Hallo Liebes,

Tag 587: Schon wieder ein Dienstag, schon wieder um 6 Uhr früh raus, schon wieder bis 10 Uhr Abends unterwegs. Ich mag Dienstage nicht. Dienstag ist mir der unliebsamste Tag der Woche, aber ich nehme an, ich komme nicht drum rum.

Also, mein HB (Hämoglobinwert) war zu schlecht um gestern Plasma zu spenden. Ich wurde sogar gefragt, warum ich denn überhaupt gekommen sei, wenn ich doch meine Tage hätte. Tage hin oder her, ich hatte auch schon mal während meiner Tage einen guten HB Wert, aber ich glaube nur ein Mal, deshalb lasse ich die Ausrede „Tage“ mal gelten und konzentriere mich darauf Rote Beete in meinen morgendlichen Greenjuice zu geben. Ist eh in den meisten Rezepten von Natalia Rose drin und das ist besser als der aus dem Tetrapack. Ich bin eh ein wenig unsicher in Bezug auf den, da ich dass Gefühl habe, dass ich auf den konzentrierten Zucker darin sehr reagiere und zwar in der Form, dass ich immer mehr will. Sauerkrautsaft ist sicherlich besser um seine Darmflora aufzubauen als Rote Beete Saft, wenn auch milchsauer vergoren. Zum weiteren Aufbau der Darmflora habe ich dann gestern im Bioladen auch probiotisches Pulver gekauft. Ich will Kokosnussjoghurt machen.

Allerdings hatte ich gestern keine jungen Kokosnüsse zur Hand und auch nicht die Zeit welche zu kaufen, weshalb ich einfach mal Kokosflocken genommen und sie in Wasser eingeweicht habe und dann versucht habe so fein zu pürieren wie’s geht. Ging nicht gut, da ich ja momentan keinen Blender habe, aber ich habe es trotzdem mal ausprobiert. Ich hab mir gedacht zu Not schmeckt es halt wie der kommerzielle Kokosjoghurt in dem auch Stückchen von Kokosnuss sind.

Ich habe dann das probiotische Pulver in das Püree gegeben, umgerührt und über Nacht bei Zimmertemperatur stehen gelassen und die Mischung ist tatsächlich vergoren. Aber überhaupt gar nicht cremig, wie Joghurt eigentlich sein soll. Das Coole daran ist, man braucht nicht mal einen Joghurtbereiter!!! Das Schlechte daran ist: Kokosnussjoghurt hat noch mehr Fett als normaler. – Dafür aber Fett dass nicht ansetzt, wovon Frauen, laut Natalia Rose, aber auch nicht zu viel von essen sollten.

Man kann jetzt mit diesem fertigen Joghurt auch wieder neuen Joghurt kultivieren und das selbe geht auch mit Kokoswasser und Kefirstarterkultur. Um euch das ein wenig schaubarer zu machen, hier die beiden Videos der Renegade Health Show wie Kokosjoghurt und Kokoskefir gemacht wird:








Ansonsten stelle ich fest, dass ich ziemlich viel Durst hatte in den Tagen nach dem Fasten. Ich nehme an, dass das mit dem erhöhten Salzkonsum zusammen hängt, und dass der Körper das Wasser wieder einlagert, was er im Fasten ausgeschieden hat. Ich war im Plasmazentrum auf der Waage und habe ein Kilo weniger als vor 1,5 Woche. Insgesamt habe ich 3 Kilo verloren, seit ich das Programm von Natalia Rose mache und nicht mehr so viel Obst konsumiere. Daraus ziehe ich mal wieder den Schluss, dass man nicht von Kohlenhydraten oder Fett zunimmt sondern von Kalorien, die man nicht verbrennt, egal ob sie aus Kohlenhydraten oder Fetten bestehen. Auch Bananen werden vom Körper in Fett verwandelt.



Ich habe im Laufe des Tages ein wenig kleine Blähungen gehabt, die ich aber nicht mit Mahlzeiten in Verbindung bringen konnte. Ich nehme an, dass das ganz normal damit zusammen hängt, dass der Darm wieder arbeiten muss und vielleicht sogar damit, dass 4 Tag nicht ausreichen um jegliche Parasiten zu beseitigen. Ich nehme weiterhin viele Gewürze zu mir, konsumiere wenig Zucker und versuchte probiotische Nahrungsmittel zu integrieren. Der Rote Beete Saft scheint dafür aber weniger ideal zu sein, als der Sauerkrautsaft, daher sollte ich den wie rausschmeißen. Ich habe jetzt aber noch zwei Packungen, die zumindest meinem Hämoglobinwert auf die Sprünge helfen sollten. Aber selbst gemachter Sauerkrautsaft aus Rotkohl sollte dafür eben so gut sein, da er die selbe Farbe hat. Gott, ich muss Sauerkraut machen. Und das dann unter jeden Salat rühren.

Im Zusammenhang mit dem ganzen „Fermentation im Darm“-Problem gab es gestern auch eine interessante Folge der Raw Food World TV Show, in der es darum geht, dass man seine Superfoods oder nährstoffreichen, leicht zu assimilierenden Nahrungsmittel auf leeren Magen zu sich nehmen sollte. Also Greenjuice morgens, weil da unglaublich viele Nährstoffe drin sind und wenn man sie zu einer Mahlzeit zu sich nimmt, oder danach, würde der Assimilationsprozess behindert. Natürlich würden auch bei Mahlzeiten Nährstoffe aufgenommen, aber eben nicht so gut. Das macht aus meiner mometnanen Perspektive durchaus Sinn. Ich gehe also davon aus, dass wenn ich morgens Greensjuice mit Rote Beete Saft verzehre, das darin enthaltene Eisen optimal aufgenommen werden kann und ich damit meinen HB-Wert wieder ins Lot kriege. Das ist auch der Grund warum Natalia Rose auf den Greenjuice besteht. Sie sagt, alles andere müsse nicht sooo streng eingehalten werden wie der morgendliche Greenjuice. Da ich jetzt alle ihre Rezepte ausprobiert habe, werde ich jetzt wieder ein paar Dinge die bei mir im Hof wachsen da rein geben um noch mehr Nährstoffe zu bekommen. Das dann auf leeren Magen und alles müsste in Butter sein.

Hier aber auch noch das Video von Matt und Angela, ich hoffe ich überfordere euch heute nicht mit den vielen Videos.

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Was gab’s zu essen?:

1 Grüntee
Rest vom vortags “Great Eliminator”
7:30 Uhr: “The great Oxygenator” aus Möhren, rote Beete, Ingwer und Cayenne + Gerstengraspulver
1 l Lapachotee
9:30 Uhr: Püree aus aufgetauten Beeren mit Spirulina, 1 Banane und Steviosid














12 Uhr: Guacamolesalat, was einfach nur ein Salat mit viel Avocado ist, der sehr gut sättigt: Rest vom Vortagssalat mit 1,5 Avocado, Konblauch, 2 Miniromana, Apfelessig, Steviosid, Salz und Cayenne (köstlich)














2 Tassen Rooisbostee mit Steviosid
ab 14:20 über den Tag verteilt Rote Beete Saft
16.45 Uhr. einige Zuckererbsenschoten














17:30 Uhr: 3 Möhren
20:30 Uhr: Salat aus Feldsalat, Möhre, Sprossen, Knoblauch, Blumenkohl, Ingwerpulver, Cayenne, Tomate, Gurke, ½ Avocado, Zitronensaft, Salz, Stevia














1,5 gebackene Süßkartoffeln mit Kokosöl bestrichen und Kümmel + Salz














2 Vanillekipferl – roh
2 Ingwertee mit Steviosid

Es hat, glaube ich, einen Monat gedauert bis ich es gestern endlich geschafft hatte mal etwas zu backen, dass Natalia Rose vorschlägt. Süßkartoffeln, die ich vor 1 Monat bereits eingekauft hatte. Ich habe noch nie Gemüse gebacken und gekochte Süßkartoffeln auch noch nie gegessen. Ich hab Kümmel drüber gestreut, weil auch Kümmel eines dieser Gewürze ist, die dem Darm helfen.

Jetzt weiß ich auch, warum die Süßkartoffeln heißen. Sie sind wirklich sehr süß. Regelrecht desserttauglich. Das war jetzt eine Variante eines recht gesunden gekochten Essens. Sicherlich sind Nährstoffe verloren gegangen, aber Nährstoffe aus Kartoffeln sind auch recht schwer für den Körper aufzuschließen, durch die harte Struktur der Cellulose, wie das bei Möhren ja auch so ist. Ich hab keine Ahnung, wann man mehr Nährstoffen bekomm: wenn man die wenigen, die nach dem Kochen noch vorhanden sind aufschließen kann, oder wenn man von den vielen rohen, die vorhanden sind nur einige wenige aufschließen kann. Vielleicht ist es bei Dingen wie Süßkartoffeln, Kürbis, Möhren und Co. schlicht und ergreifend egal ob man sie roh oder gekocht isst. An die Enzymtheorie glaube ich nicht mehr, da die meisten Wissenschaftler davon ausgehen, dass die Enzyme in der Nahrung zum einen von der Magensäure zerstört werden, zum anderen, dass die Enzyme in der Nahrung nicht das selbe sind wie Verdauungsenzyme. Die Enzymtheorie ist auf jeden Fall nicht das beste Argument für Rohkost.

Aber auch bei den Süßkartoffeln stelle ich wieder fest, dass es mir zu anstrengend ist. Man muss sie 45 Minuten bei 175° in den Ofen tun. Das ist nicht gerade Fast Food. Wenn ich Hunger habe, will ich mein Essen sofort und nicht erst in 45 Minuten. Ansonsten war es lecker und sicher etwas, was man von Zeit zu Zeit essen oder auch Gästen vorsetzen kann. Kümmel ist aber, glaube ich, Geschmacksache. Ich wette ich hab schon immer Parasiten gehabt, denn ich war schon immer scharf auf Süßes und habe auch schon immer Kümmel gemacht – wie auch die anderen scharfen Sachen.

So, ein anstrengender Tag liegt vor mir, aber auch der wird vorbei gehen!

Alles Liebe,

Silke

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