Dienstag, 6. Juli 2010

Lebensmittlekombination die Zweite .....




Hallo Liebes,

Tag 470: Oh weh, ich habe wieder Theaterblut geleckt! Ich vergesse in spielfreien Zeiten immer wieder wie viel Spaß es mir macht zu spielen. Und dass ich, wenn ich Spaß an einer Sache habe dann wiederum auch nicht darauf achte ob ich Geld bekomme oder nicht. Sogar das Vorsprechen hat Spaß gemacht und ich hatte auch direkt das Gefühl, dass der Regisseur und ich die selbe Vorstellung von Kunst haben und das ist erstmal das Allerwichtigste. Und dann war es auch mal wieder sooo cool Theaterbegriffe zu verwenden und dabei verstanden zu werden. Das ist auch recht selten geworden in letzter Zeit. Und das "konstruktiv über Kunst sprechen" sowieso. Das Theater wo ich vorsprechen war kriegt keinerlei Fördergelder von der Stadt, was natürlich den Nachteil hat, dass es kaum Geld gibt aber den Vorteil, dass es nicht von der Schließung bedroht ist, wie so viele andere Theater. Mir hat’s Spaß gemacht, Bescheid bekomme ich heute. Wie die Entscheidung ausfällt ist es gut, sage ich mir, wenn es klappt habe ich Spaß, wenn nicht ruhe ich aus. Punkt.

Ich habe gestern mal darauf geachtet was passiert wenn ich es vermeide Zucker und Fett zu kombinieren und ich muss gestehen, ich hatte weniger Blähungen. Es scheint also was dran zu sein. Das bedeutet natürlich in der Konsequenz, dass man von Rohkostkuchen wohl möglichst wenig essen sollte. Während ich 80/10/10 gemacht habe, gab es Tage, an denen ich vielleicht 4 Mandel-Dattel Kugeln gegessen habe und es gab keine Verdauungsstörungen. Das ist die Menge, in der Rohkostkuchen bei mir geht ohne Blähungen zu verursachen. Am Vortag war es gravierend und als ich gerade Mal in den Speiseplan vom Vortag geschaut habe war auch direkt klar warum. Nüsse und Obst recht schnell aufeinander. Gestern habe ich nach dem Essen von Mandeln 2 Stunden Pause gelassen. Ich war von den Mandeln satt genug, war dann beim Vorsprechen und danach im Bioladen und dort gab es toll reife Bananen die ich gekauft und 2 Stück davon sofort gegessen habe. 2 Stunden scheinen gereicht zu haben zu Nussverdauung. Ich beobachte das weiter.

Und als ich gegoogelt habe wie lange Nüsse zum Verdauen brauchen bin ich wieder auf die Henning Müller-Burzler-Diät gestoßen. Ich habe Henning Müller-Burzlers Buch Auf den Spuren der Methusalem-Ernährung. Gesund und allergiefrei nie gelesen, aber ich denke, dass sollte ich mal. Die Kurzbeschreibung bei Amazon sagt folgendes:

„In diesem spannend und mitreißend geschriebenen Grundlagenwerk über Ernährung, Allergien und Darmpilze beschreibt Henning Müller-Burzler, wie er nach jahrelanger Forschung auf ein uraltes, jedoch völlig in Vergessenheit geratenes Wissen über die Heilkräfte unserer Nahrung gestoßen ist. Nachdem er sich damit von Allergien und starken Verdauungsbeschwerden geheilt hat, schrieb er dieses umfassende Gesundheitsbuch, das in der jetzigen Fassung eine erweiterte Neuauflage von „Gesund und Allergiefrei“ darstellt. Es ist ein Ratgeber für die ganze Familie, für Vegetarier und Rohköstler und jeden, der gesund werden und bleiben möchten, und enthält vor allem zwei Themenschwerpunkte: Zum einen wird ausführlich auf die große Bedeutung von Salz und die Versorgung des Körpers mit allen notwendigen Nährstoffen sowie die Heilwirkungen der Trennkost, der Yin-Yang-Energien, des Ayurveda und von richtig angewandter Rohkost eingegangen. Zum anderen erfährt man alles über die Entstehung von Allergien und die damit in Verbindung stehenden Erkrankungen, Darmpilze und andere chronische Magen-Darm-Beschwerden, Hyperaktivität und chronische Müdigkeit, aber auch Arteriosklerose, Rheuma und Krebs und wie all diese Beschwerden allein mit der Nahrung dauerhaft geheilt werden können. Die Heilung geschieht mit den einfachsten Heilmitteln, die es gibt: einigen besonderen Lebensmitteln, deren Heil- und Aufbaukräfte durch eine bestimmte Methode aktiviert werden. Mit ihnen kann der Verdauungstrakt regeneriert, der Körper von allen abgelagerten Stoffwechselendprodukten und Umweltgiften entgiftet und das Immunsystem umfassend gestärkt werden. Wer dieses Buch gelesen hat, verfügt über einen der wichtigsten Schlüssel für ein gesundes Leben. Wirkliche Gesundheit von Körper, Seele und Geist und ein entschlackter Organismus sind aber auch entscheidende Voraussetzungen für einen langsameren Alterungsprozess – ein Geheimnis, das vermutlich schon der alte Methusalem gekannt hat.“

Jedenfalls bin ich auf einen Artikel gestoßen, der zum einen, wie es auch in der Kurzbeschreibung heißt, die Wichtigkeit von Salz in der Ernährung betont. 3-5 g, ca. 1 TL sei notwendig um gesund zu bleiben, zu viel ist natürlich immer noch ungesund, zu wenig aber auch. Dabei geht es selbstverständlich nicht um herkömmliches Kochsalz sondern um Meer- oder Steinsalz. Natriumchlorid ist eh ungesund. Salz sei, so Müller-Burzler erforderlich um  ausreichend Magensäure zu bilden die erforderlich ist um eiweiß zu verdauen. Wenn man Rohkost ohne Salz oder 80/10/10 oder Obstrohkost macht wird nicht viel Magensäure gebraucht und der Körper stellt ihre Produktion ein. Das sei unproblematisch wenn man dabeibleibt aber geschieht dann mal eine "Ausnahme" hat man erhbliche Verdauungsstörungen. Deshalb heißt es in Rohkostkreisen immer- "Mein Körper ist so gereinigtm, er erkennt, dass das Gift ist" - er hat einfach nicht genug Magensäure. Das kann natürlich jeder halten wie er möchte...

Das andere, was mir auffiel ist die Kombination von Salz mit Nüssen/Ölsamen oder rohem Getreide. Dies soll, so Müller-Murzler, zu Verdauungsbeschwerden führen genauso wie die Kombination von Vollkorngetreide mit Zucker – ich schätze, dass schließt auch Honig mit ein, da er von dem falschen Signal spricht, was den Verdauungsorganen geschickt wird. Polysaccharide, also komplexe Kohlenhydrate schmecken ja nicht süß, sondern müssen erst von der Amylase, dem Enzym im Speichel, zerlegt werden. Das ist bei Einfachzucker anders, da er aus einzelnen Molekülen besteht. Wenn man also Vollkorngetreide mit Marmelade isst, würde signalisiert: „Ah, Einfachzucker – schon zerlegt“ und die komplexen Kohlenhydrate gärten dann im Verdauungstrakt. Ob dem jetzt so ist oder nicht kann ich nicht entscheiden, aber wer heilt hat Recht. Es ist gut so was im Auge zu behalten.



Das bedeutet nunmehr im Idealfall, dass man Nüsse und Ölsamen also werde mit Salz noch mit Zucker inkl. Honig, Agavendicksaft und Datteln kombinieren sollte.

Wobei ich da auch schon einen Unterschied zwischen Datteln und Honig festgestellt habe.
Von Honig und Mandeln kriege ich auf jeden Fall Blähungen, von Datteln und Mandeln nicht notwendigerweise. Dem muss ich noch weiter nachgehen.

Jennifer Cornbleet hat in ihrem Buch Raw Food Made Easy: For 1 or 2 People ein ganz tolles Rezept für Kekse die nicht getrocknet sondern im Gefrierfach aufbewahrt werde müssen. Darin sind Mandeln, Honig, Salz und Vanille und es ist absolut köstlich. Und ich kriege immer Blähungen danach. Das sagt mir schon mal alles über die Kombination von Mandeln und Honig. Vielleicht hängt es aber auch von der Konzentration ab oder ob noch weitere Zutaten verwendet werden.

Was ich allerdings gestern gemacht habe war Salz mit Leinsamen zu kombinieren eben in den Leinsamencrackern. Ich glaube nicht, dass das Folgen hatte, aber ich habe sie auch Abends gegessen und vielleicht geschlafen, während ich was hätte beobachten können. Laut Müller-Burzler geht es bei Unverträglichkeit aber auch um nicht organisch gebundenes Salz und wohlmöglich auch nicht organisch gebundenen Zucker, also solcher, der sich nich mehr in Obst und Gemüse befindet. Das würde im Fall von Salz heißen Sellerie und im Falle des Zuckers z.b. Datteln. Sollte sich rausstellen, dass Leinsamen mit Salz nicht funktioniert muss man darüber nachdenken es durch Sellerie zu ersetzen, aber so weit sind wir noch nicht….

Was gab’s zu essen?:

1 Banane
10 Aprikosen
11 Datteln
Bananensmoothie














2 handvoll Mandeln
2 Bananen
10 Datteln
1 Miniromana pur
Cremige Gurkensuppe














Ca. 9 Leinsamencracker
1 TL Xylitol
(nach 2 Stunden ca.) 8 Datteln
(nach weiteren 2 Stunden wieder) 8 Leinsamencracker

Ich habe die Datteln Abends extra nicht direkt nach der Hauptmahlzeit gegessen, wie es sich für ein Dessert anbietet, statt dessen habe ich für den Süßhunger wieder einen TL Xylitol verspeist. Schien auch keinen Unterschied zu machen.

Wie gesagt, das war nur ein Tag an dem ich einfach mal den Versuch unternommen habe zu schauen wie der Körper reagiert. Kein Blähbauch, keine Verdauungsstörungen….Muss irgendwas dran sein.

Müller-Burzler hat sich allerdings auch viel mit der Beseitigung von Allergien und Darmpilzen auseinander gesetzt…Ich glaube, ich sollte das Buch wirklich mal lesen…Ach, und immer noch zu erwähnen bleibt, dass ich keinerlei Zahnempfindlichkeiten habe. Es hing definitiv mit dem zu vielen Obst bei 80/10/10 zusammen. Aber das ist nur meine Erfahrung...

Alles Liebe,

Silke

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