Dienstag, 10. März 2015

Welche Nahrungsmittel machen am stärksten süchtig?



Die Universität in Michigan hat am 18. Februar eine Studie veröffentlicht in der der Suchtindex verschiedener Nahrungsmittel bestimmt wurde. Dazu hat man die Probanden zunächst die Yale Food Addiction Scale ausfüllen lassen um zu bestimmen wie stark sie esssüchtig sind. Laut eigener Aussage hatten 92% der Probanden mit manchen Nahrungsmitteln Probleme, würden gerne aufhören sie zu essen, aber konnten es nicht.

Danach sollten sie Probanden bei 35 Nahrungsmitteln entscheiden wie stark sie jeweils darauf süchtig reagieren. Das heißt, die Entscheidung viel subjektiv aus und wurde nicht, wie z.B. bei anderen Studien, wo Probanden Nahrungsmittel auf Fotos gezeigt wurde, während man im MRT die Aktivität in bestimmten Hirnarealen gemessen hat.

Es gab 2 Studien, eine mit 120 Teilnehmern, welche sich ausschließlich aus Studenten zusammen setze und eine mit 384 Teilnehmern, die über Amazon rekrutiert wurden. (Amazon treibt also auch schon Menschen handel?;-) Dementsprechend fiel die Yale Food Addiction Scale bei Gruppe zwei heftiger aus.



Unter den 35 Nahrungsmitteln waren 18 verarbeitete Nahrungsmittel und 17 unverarbeitete. Gruppe 1 schätzte das Suchtpotential folgendermaßen ein:



Gruppe 2 so:


Quelle: http://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0117959

Daran kann man erkennen, dass je verarbeiteter und je fetthaltiger ein Produkt ist, desto größer auch sein Suchtpotential. Hinzu kommt, dass manche natürlichen, fetthaltigen Produkte wie Eier, Nüsse, Käse oder Speck. Sich ebenfalls im eher hohen Bereich aufhielten, während unverarbeitete Kohlenhydrate weiter unten angesiedelt waren. Sogar Bananen. Grundsätzlich lässt sich sagen je verarbeiter, fetthaltiger und höher der glykämische Index, desto höher das Suchtpotential.

Eine wunderschöne Grafik über das Ergebnis habe ich hier gefunden:


Mit der Challenge macht man also alles richtig, wenn man sich aus Essucht befreien will.

Menü des Tages am 9. März 2015

1 Zucchini, 3 Tomaten, ½ Paprika


Hafer und Hirseflocken mit Banane, Sunwarrior, Traubenkernmehl, Wasser, Yogi-Tee, Granatapfel


11:10 Uhr: 125 g Mix-Salat, pur
1 Möhre
Süßkartoffeleintopf


kleine Orange
½ Banane

16 Uhr: 1 Banane
Rest Eintopf
1 Möhre
200 g Vollkorn-Basmatireis mit Sojasauce


18 Uhr: 1 Banane

Ich fange an immer simpler zu essen. Hauptsächlich, weil die Lebensumstände gerade so sind. Ich mag keinen Salat zubereiten, weil das mit den fettarmen Dressing irgendwie alles nicht der Traum ist. Und weil ich keine Lust auf das viele Schnibbeln habe. Ich esse rohes Gemüse einfach vor dem warmen Essen während ich darauf warte, dass es gar wird.

Ich glaube ich werde die nächste Challenge wirklich mal ohne Salz durchziehen und gucken, wie sich das auf mein Essverhalten auswirkt. Ich hab auch angefangen, das Gemüse morgens nicht mehr zu salzen. Das hat sich auch zufällig so ergeben, als ich keinen Brokkoli mehr morgens gegessen habe. Und auch das geht einwandfrei. Ist sogar irgendwie aromatische.

Video von gestern noch schnell hier:



Ich fürchte die nächsten paar Tage werdet ihr nichts von mir hören, da ich bei Dreharbeiten bin und immer um 8 Uhr da sein muss. Die Zeit vorher morgens werde ich wahrscheinlich aber für Sport nutzen müssen.

Alles Liebe,

Silke

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