Freitag, 18. April 2014

Fett und Brustkrebs...



In meiner Familie gibt es keinen Brustkrebs. Dennoch ist Brustkrebs der häufigste Krebs bei Frauen in der westlichen Welt. Ich hab mich bisher auch nicht viel damit beschäftigt, abgesehen von dem Medienrummel um Angelina Jolie und die BRAC Gene. Und natürlich damit, dass manche Studien einen Zusammenhang zwischen Brustkrebs und Milchprodukten entdecken, andere aber wiederum nicht.

Das PCRM hat jetzt auf eine neue Studie hingewiesen, die im Journal of the National Cancer Institute veröffentlicht wurde und einen Zusammenhang zwischen Fettverzehr und Brustkrebs untersucht hat und zwar innerhalb der EPIC Studie (European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition ), die 10 europäische Länder und insgesamt 337327 Frauen umfasst. Hier sollte raus gefunden werden, wie die Ernährung in Europa mit den Krebserkrankungen zusammen hängt. Allgemein wurde dabei raus gefunden, dass verarbeitetes Fleisch zu Krebs führt und Obst und Gemüse kaum vor Krebs schützt, was natürlich damit zusammen hängt, dass “5 am Tag” nicht ausreicht und man damit schon lange nicht wett machen kann, wenn man darüber hinaus nur Mist isst.

Man hat hier geschaut wie sich Fettverzehr auf unterschiedliche Arten von Brustkrebs auswirkt, denn die unterschiedlichen Arten scheinen bisher unterschiedlicheste Resultate in Studien hervor gebracht zu haben, was erklären könnte, warum die Datenlage zu Milchprodukten so unklar ist. So gibt es Östrogen-Rezeptor positive (ER+) Karzinome und Progesteron positive (PR+) Karzinome sowie HER2 negative Karzinome.  11,5 Jahre wurden die Teilnehmer beobachtet und laut der Veröffentlichung des PCRM hatten die Frauen mit dem höchsten Fettverzehr ein um 20% erhöhtes Risiko an ER+ und PR+ Brustkrebs zu erkranken und diejenigen, die das meiste gesättigte Fett außen sogar ein um 28% erhöhtes Risiko an den selben Krebsarten zu erkranken. Auf die HER2-Krebsart hatte der Fettverzehr hingegen keinerlei Auswirkung. Dummerweise wird nirgends angegeben wie viel Fett tatsächlich verzehrt wurde...

Welcher Mechanismus hier hinter der Krebsentstehung steckt, wird nicht erwähnt, ist aber wahrscheinlich auch zu viel verlangt. - Solche Studien sind immer schrecklich, weil es so schwer ist andere Faktoren auszuschließen und das ist ganz besonders bei Krebs so.  Andererseits sind sie aber auch wieder anschaulich, weil es hier um richtige Menschen im richtigen Leben geht und nicht um Situationen im Labor oder um Ratten. Es könnte der höhere BMI bei höherem Fettverzehr eine Rolle spielen, es könnte die höhere Östrogenproduktion des Fettgewebes ein, welche ein Wachstumsfaktor für Krebszellen ist, es könnte sein, dass verarbeitetes Fleisch mit seinen hetereozyklischen Aminen eine Rolle spielt und als Lieferant für das gesättigte Fett gedient hat oder auch die Milchprodukte, die reich an gesättigtem Fett sein können.

Wie dem auch sei, ich zitiere nochmal das Biochemie-Buch:

“Laut Empfehlungen der WHO sollte in einer ausgewogenen Ernährung der Anteil der Kohlenhydrate 60%, der der Fette 25% und der der Proteine 15% betragen. Leider sieht die Realität anders aus: In unserer heutigen Esskultur mit ihrem hohen Fleischkonsum wird dieses Verhältnis allzu oft nicht eingehalten und ist stattdessen erheblich zugunsten der Fette verschoben”

Nicht nur das, es enthält auch keine Ballaststoffe, kaum Vitamine und ebenfalls keine sekundären Pflanzenstoffe. Und mit Ausnahme von B12 nichts, was nicht auch in Pflanzen vorkämen.

Menü des Tages am  17. April 2014

Haferflocken mit Banane, Sunwarrior Vanille, Zimt, Cashews, Leinsamen, 1 Paranuss, Blaubeeren


1 Grüntee

Dinkel-Grünkern-Brot mit Senf, Paprika und Räuchertofu

Mensasalat mit 1 TL Kürbiskernöl, Balsamicoessig, Salz, Pfeffer und Kartoffeln



Restliche Dinkelmaccaroni mit Gemüse, Kartoffeln und asiatisch angehauchter Kohlsalat mit Bärlauch


1 Banane

Ich hab mich in Gelassenheit geübt, was gut funktioniert hat, ich weiß ja auch wie das geht und momentan geht es bei mir sehr gut so, dass ich mir denke, worüber ich mich gerade aufrege ist eigentlich gar nicht so wichtig oder vor allem: Gar nicht so schlimm. - Ich darf es nur nicht wieder vergessen, was mir allzu leicht fällt.

“Das ist nicht so schlimm” habe ich aus diesem Video, ein Interview welches Anthony Robbins mit Alice Sommer-Herz über positives Denken führt.



Die Frau hat aufgrund ihre Begabung Klavier zu spielen den Holocaust überlebt, sich und ihren Sohn durch die Torturen des KZ Theresienstadt gebracht und ist Anfang des Jahres 110jährig gestorben, etwa eine Woche bevor ein Dokumentarfilm über ihr Leben den Oscar als beste Doku gewonnen hat. In Anbetracht dessen schämt man sich darüber, was einem alles so die Nerven raubt. Klausuren, Beziehungen, Streitigkeiten mit Arbeitskollegen und ähnliches. Das ist alles nicht so schlimm. Schlimm ist in einem KZ zu hocken und nicht zu wissen ob man heute vielleicht stirbt. Bingo-Testate in Histologie sind nichts dagegen! Das war das furchtbarste, was mir bisher passiert ist!

Also sehr inspirierendes Video, auf jeden Fall ansehen, denn wer sich nicht in Gelassenheit übt hat eh verloren. Stress schüttet das Hormon Cortisol aus und das unterdrückt das Immunsystem und dann wird der Körper anfällig für alle Krankheiten!

Alles Liebe,

Silke

Schnäppchen des Monats April 2014:

Ombar probiotic Coconut, 38 g - 2,49 € statt 2,89

Lovechock Goji/Orange, 40 g - 2,59 € satt 2,99 €


Beond, bio-raw Schoko-Nuss-Riegel, 40 g - 1,49 € statt 1,89 €





Kommentare:

  1. http://www.animal-health-online.de/gross/2008/06/18/grillfleisch-kein-erhohtes-krebsrisiko-durch-heterozyklische-aromatische-amine/10162/

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  2. http://peer.ccsd.cnrs.fr/docs/00/57/74/71/PDF/PEER_stage2_10.1080%252F02652030701474235.pdf

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