Freitag, 1. November 2013

Diabetes heilbar...Na klar doch!



Gestern früh um 9 Uhr stand ich wie jeden Morgen bei der Diabetesschulung auf der Matte, aber irgendwas war anders. Irgendwie tauchte keiner der Patienten auf, keiner von den Schulungsmitarbeitern. Niemand. Also bin ich zum Schulungsbüro marschiert und habe dort erfahren, dass die Schulung erst um 10 Uhr anfinge, weil Herr Dr. sich spontan entschieden hatte morgens um 9 Uhr Visite zu machen. Ich hatte also eine Stunde Zeit zum tot schlagen, hatte aber nichts zu lesen dabei, was ich angemerkt habe. Daraufhin war der Leiter der Diabetesschulung so nett mir folgendes Buch zum lesen zur Verfügung zu stellen: Diätetik und Ernährungsberatung: Das Praxisbuch Da steht alles drin, was man über Ernährung wissen kann und was als gesellschaftlich/medizinisch anerkannt gilt.

Natürlich kann ich nicht ein ganzes Buch in der einen Stunde lesen und zuerst habe ich mich sowieso mit der wunderbaren Zeitschrift Diabetes Journal beschäftigt, in dem ebenfalls viele hochinteressante Dinge standen, auf die ich später eingehe.

Was ich in dem Buch oben zu lesen geschafft habe war schlussendlich nur die Abhandlung über die drei Markonährstoffe: Fett, Kohlenhydrate, Eiweiß. Da es nicht mein Buch ist kann ich nicht zitieren, aber zum Thema Fett stand da folgendes: Die Vorgaben der DGE für den Fettverzehr seien, angepasst an die gängigen Ernährungsgewohnheiten der Bevölkerung,  25-30% der Nahrungskalorien, weniger sei jedoch noch besser. Dies sei nur zu realisieren , wenn man Fett und tierische Produkte reduziere. Gesättigte Fett sollten ein Maximum von 10 g betragen.

Und ich denke: Oh mein Gott! - Die DGE ist gar nicht der Meinung, dass man 25-30% Fett verzehren sollte. Die trauen sich nur nicht der Bevölkerung zu sagen, dass sie so wenig Fett wie möglich verzehren sollen, möglichst unter 20%, weil die gängigen Ernährungsgewohnheiten so anders sind. - Das ist das selbe Prinzip wie bei der Diabetesschulung. Die sagen 30-35% Fett wohl wissend, dass die Schulungsteilnehmer locker 40-50% Fett verzehren. Da wäre das schon ein Vorteil.

Ich glaube nur leider, das funktioniert nicht. Die fallen nämlich alle auf die versteckten Fette rein.  Päckchen Butter 10 g, Scheibe Käse 8 g, Scheibe Wurst 8 g und das alles auf ein Weißbrötchen und man hat 26 g gesättigte Fette in einer Mahlzeit aufgenommen und ist dabei nicht mal satt.  - Ich glaube wirklich es ist leichter gewisse Nahrungsmittel einfach komplett zu verbieten, alle tierischen Produkte und alles ab einer gewissen Fettmenge, um überhaupt was zu bewerkstelligen. Und dann eben den Leuten zeigen, was sie statt dessen essen können und was lecker ist.

Sogar der gesundheitsbewußte Verbraucher isst zu viel Fett. Ich sehe ja immer wieder, was ich im Bioladen über die Kasse ziehe. Eine Frau hat gestern 10 Sahnekefir gekauft. 150g Packung. In 100 g sind auch schon 8 g Fett drin. - Es sind sich übrigens alle einig: Das Problem bei Übergewicht und bei Diabetes ist das Fett. Das sagt nicht nur Barnard, das sagt auch die DGE und damit die Diabetikerschulung.

Und es ist auch gar kein so großes Phänomen, wie ich dachte, dass Diabetiker ihre Medikamente absetzen können. In der Zeitschrift Diabetes aktuell in der Ausgabe November 2013 war ein Artikel über einem Typ-II-Diabetiker, der ein Buch geschrieben hat, wie er komplett auf seine Medikamente verzichten konnte. Fit wie ein Diabetiker: Messen! Essen! Laufen! So besiegen Sie Ihren Lifestyle - Diabetes heißt es und der Autor Hans Lauber.

Er hat nach der Diagnose angefangen weniger süß und fett zu essen, ist zu leichter, saisonaler Gemüseküche gewechselt mit viel Fisch und wenig Fleisch. Er fing zudem an zu Joggen und ein Jahr nach der Diagnose (1999) hatte er den Diabetes besiegt. Braucht bis heute keine Tabletten. Die Zeitschrift Diabetes aktuell druckt ein Interview mit ihm ab wo er gefragt wird: "Wenn das so einfach ist, warum macht das nicht jeder so?" - Das frage ich mich auch. Warum machen das die 8 Mio Diabetiker in Deutschland nicht?

Manche denken er sei ein Einzelfall aber sogar die Deutsche Diabetes-Stiftung geht davon aus, dass mindestens 3-4 Mio Diabetiker durch Lebensstilveränderungen weniger oder keine Medikamente bräuchten. Prof. Rüdiger Landgraf von der Deutschen Diabetiker Stiftung bemängelt, dass Prävention keine Lobby habe und die Ärzte nicht vehement genug eine Veränderung des Lebensstils einfordern würden und wenn ein guter Arzt dies doch täte, würde der Patient halt zum nächsten Arzt gehen.

Ich persönlich bin ja der Meinung man müsst den Patienten mehr Angst machen mit den Folgeerkrankungen und den Nebenwirkungen der Medikamente und man müsste ihnen aufzeigen, dass Gesundheit auch Spaß machen kann, ihnen was über die Lustfalle erzählen und ihnen Carobcremepudding zu esse geben.

Auch der Diabetesschulungsleiter bemängelt, dass es in 2  Wochen Schulung einfach nicht viel ausrichten könne. Eigentlich bräuchte jeder Typ-II-Daibetiker einen persönlichen Coach, der ihn über Wochen oder Monate begleitet und ihm zeigt, wie er die Richtlinien in sein Leben integrieren kann. Aber das ist unrealistisch.

Was an Barnards Programm für die Diabeteswissenschaft aber tatsächlich völlig neu ist ist, dass man Insulinresistenz tatsächlich sogar komplett ohne Sport in den Griff kriegen kann, ausschließlich mit Ernährung und das ist revolutionär, weil viele Diabetiker keinen Sport machen können. Entweder sind sie zu fett oder zu krank, oder haben zu wenig Füße und Zehen. Auch dann kann man den Zucker in den Griff kriegen, aber dann reicht nicht mehr wenig Fleisch und viel Fisch, dann muss es pflanzlich, vollwertig und fettarm sein. Wobei man ja tierisches Eiweiß eh meiden sollte als Diabetiker um nicht die Nieren weiter zu schädigen und sogar das ist in der Diabetesschulung ebenfalls erwähnt worden. Auch das gehört bereits zum medizinischen Allgemeinwissen.

Menu des Tages am 31. Oktober

Haferflocken mit Banane, getrocknete Feigen, Hanfprotein, Mohn und Wasser


3 Feigen
2 Brennnesseltee
2 Amaranth-Mais-Waffeln

Greensjuice aus Feldsalat, Endivie, Gurke, Möhre und Zitrone


1 Scheibe Früchtebrot
24 g Carrot Cake
1 Amaranth Maiswaffel

Brokkoli mit veganem Camembertwasser, Salz, Pfeffer, Knoblauch - leider war der Brokkoli nicht mehr ganz frisch, da er aus Resten im Bioladen bestand...


3 Feigen
Amaranth-Maiswaffel

Roggenbrötchen mit Senf und Veganem Camembert
Trek Riegel, Mixed Berry

Für die Herstellung des Camember habe ich den Bianco Blender benutzt und jeder der einen High Speed Blender hat wird sich schon mal darüber geärgert haben, dass er nicht alles Püriergut wieder ganz unten aus dem Mixer rauskratzen kann. Ich auch. Weil wir am Stand auf der VeggieWorld darüber geredet haben und darüber, dass man auch ein bisschen Wasser reinkippen kann, die Ablagerung durch Pürieren damit vermischt und dann vielleicht ein Getränk oder eine Grundlage für eine Sauce hat, habe ich das mal gemacht. Ich hab den Rückstand also mit Wasser püriert und darin dann den Brokkoli gedünstet. Das ging super.
Vor ein paar Tagen habe ich so auch den Rückstand von Dattelsirup mit in ein Tahinidressing eingearbeitet. Man muss sich selbst immer wieder auffordertn an sowas zu denken.

Spätschicht im Bioladen hat was Praktisches verlangt. Brötchen und Riegel - den Riegel hatte ich auf der Veggie World gekauft und der war super. Geschmacklich und was Makronährstoffe betrifft. Ich hab noch nie einen so fettarmen Riegel gegessen. Es sind keine Nüsse drin dafür Haferlocken und Sojacrispies. 204 kcal 11 g Eiweiß, 1,6 g Fett. Keinerlei gesättigte Fette. Perfekt für Diabetiker!:-) Mal sehen ob ich sowas nachmachen kann...

Der Greensjuice hat mir wieder alle Nährstoffe verschafft obwohl ich eigentlich recht suboptimal gegessen habe. Das ist wirklich eine gute Lösung für solche Tage. Daher sagen auch so viel Experten ein Greenjuice pro Tag sei essentiell. Es ist wirklich nichts leichter als einen Saft zu trinken. Das Saubermachen der Maschine nervt etwas...

Alles Liebe,

Silke


Kommentare:

  1. was für einen Entsafter benutzt du denn?

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  2. Einen 20 Jahre alten Zentrifugalentsafter von meiner Mutter.
    Ich warte darauf, dass er den Geist aufgibt, damit ich mir was vernünftiges kaufen kann, aber das scheint irgendwie nicht zu klappen...

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  3. Hallo zusammen, ich habe ja seit fast 20 Jahren den Champion Entsafter, der ist aber für Grünzeug nur bedingt gut, besonders wenn Wildgrün oder Gräser dabei sind (geht gar nicht). Ich mache grüne Säfte einfach im Mixer, mit etwas Wasser und presse diesen dann durch einen Nußsack. Ist eine gute Alternative, auch für jemanden, der noch keinen Entsafter hat.

    Was ich auch seit einigen Monate mache ist Gersten- und Weizengraspulver einfach in Wasser rühren und zwischendurch trinken, gibt sofort Energie ohne zu belasten. Ich habe naturya Graspulver. Ich mische die beiden auch oft. Ich habe mir ein kleines Glas abgefüllt und immer meinem Rucksack dabei. LG Petra

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  4. Hi Silke,
    welchen Entsafter würdest Du denn als Ersatz kaufen?
    Was ist übrigens der Vorteil von Greenjuice gegenüber den Greensmoothies ( außer der konzentrierten Menge an Nährstoffen in weniger Volumen?).
    Ach, und was ich schon lange fragen wollte: Knoblauch liebe ich ja über alles, esse ihn aber nur, wenn ich nix vorhab, aus Angst zu riechen. Allerdings schmecken mir Salatdressing o. Gemüsegerichte ohne nicht wirklich; wie handhabst Du das?
    LG, Regina

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  5. Hallo Regina,

    ich würde den Greenstar oder den Hurom Slow Juicer kaufen.
    Für mich ist bei Greenjuice der Hauptvorteil der, den du genannt hast. Nach Greensmoothies fühle ich mich voll aber nicht zufrieden gesättigt. Greenjuice hat auch weniger Kalorien und weniger Zucker.

    Zu Knoblauch: Ist mir egal wie ich rieche!;-)))

    Da achte ich nur drauf, wenn ich ein Date habe oder schauspielen muss. - Ich hab sogar schon mal Ärger von einer Zahnärztin gekriegt, weil ich Knoblauch gegessen hatte. Alternativ kannst du ja mal Zwiebeln versuchen,,,Vielleicht schmeckt dir das genau so gut!

    LG Silke

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  6. Die Tatsache, dass man eine Insulinresistenz durch Umstellung der Ernährung bessern kann, ist doch allgemein bekannt. Wenn ich Low-Carb esse, fühle ich mich super, nehme ab und kann dabei noch eine ganze Tüte Nüsse abends knabbern. Was das mit tierischen Lebensmitteln zu tun haben soll, weiß ich nicht. ich esse dann immer sehr viel Käse, Fleisch, Eier und nehme trotzdem ab. Was mich dann immer wieder in die Knie zwingt, ist der Heißhunger auf einen großen Teller Nudeln, Reis oder leckeres Brot. Im Übrigen finde ich es unerträglich, wie abfällig Du über Diabetiker schreibst. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, während mein Bruder z. B. als Mann, 2 m groß, einen ganz anderen Stoffwechsel hat und zwei Liter Milch und, zwei Tafeln Schokolade nebenher pro Tag essen m u s s , um nicht zum Gerippe abzumagern, brauche ich ein Stück Kuchen nur anzuschauen, um zuzunehmen. Andererseits friere ich nie, und er hat hohe Heizkosten, weil er friert, sobald es in der Wohnung kälter als 24 Grad ist. Du hast doch geschrieben, wie schwer es für dich ist, vom Alkohol zu lassen. Ich habe seit 12 Jahren keinen mehr getrunken, er fehlt mir auch nicht. Aber bei dem Gedanken, keine Nudeln mehr essen zu dürfen, bekomme ich schlechte Laune. So ist halt jeder Mensch anders, aber Du hast kein Recht, über Menschen mit einer Krankheit mit dieser Verachtung und Selbsgerechtigkeit zu schreiben.

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  7. Ich spreche nicht abfällig über Typ-II-Diabetiker, die wissen es leider noch nicht besser.
    Aber ich spreche durchaus abfällig über Menschen wie dich, die jegliche Biochemie und Medizin ignorieren nur um abzunehmen und so was gefährliche wie LowCarb machen und sich damit Krebs, Herzinfarkt, Gicht, Rheuma, Arthrose, Artritis und auch Diabetes Typ II anfressen. Und das obwohl du es besser wissen solltest, da du ja hier mit liest!

    Sowas finde ich zum Kotzen, nicht, wenn man aus Unwissenheit sein Leben lang falsche Nahrungsmittel gegessen hat, weil die Gesellschaft einen um den Finger gewickelt hat.
    Die sind wenigstens in der Schulung und wollen dazu lernen. Du nicht.

    Dein Bruder MUSS Schokolade und Milch essen? Geht's noch? Wie wäre es mal wenn er ne Riesenportion Haferflocken isst, davon kann er auch sein Gewicht halten. Von Milch kriegt er Prostatakrebs, von Schokolade Diabetes.

    Biochemisch ist jeder Mensch gleich, es sei denn er hat eine Krankheit oder nimmt Medikamente oder lebt am Nordpol oder Äquator.

    Mir fällt es nicht schwer vom Alkohol zu lassen, ich greife zu leicht zu dieser Droge, wenn ich unsicher bin. Das du auf Nudeln gierst ist völlig normal, weil die aus Glucose bestehen und Glucose der optimale Treibstoff für den Körper ist. Nicht LowCarb. Du bringst alles durcheinander und vergleichst Äpfel mit Birnen. Oder Drogen mit Nahrungsmitteln.

    Im übrigen gibt es in diesem Land ein Recht auf freie Meinungsäußerung, daher darf ich schreiben, was ich will.

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  8. Mal wieder ein Super interessanter Artikel. Was bei mir das Problem, hinsichtlich Ernhährung ist, ist dass ich mich oft nincht zügeln kann (konnte). Seit ich die Tabletten jetzt einnehme ist es sozusagen erst möglich geworden für mich. Was für Protein empfiehlst du denn, wenn man tierisches nicht zu sich nimmt (also auch keine Milchprodukte)? xxx

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  9. Gemüse, Vollkorngetreide, Hülsenfrüchte, bisschen Tofu und wer mag noch Hanf- oder sonstiges Proteinpulver wie Sunwarrior. Ist aber nicht wirklich nötig, wenn man sich abwechslungsreich und vollwertig pflanzlich ernährt. Ich komme jeden Tag auf 70 g oder mehr, was bei 58 kg Körpergewicht mehr als genug ist.

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  10. Hallo Silke!
    Kennen Sie eigentlich den Artikel:
    http://www.zeit.de/zeit-wissen/2013/06/ernaehrung-psyche
    Ich finde, der triffst ganz gut.
    Ihr Blog ist übrigens super.
    Beate

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  11. Ich habe mir übrigens "Die Lustfalle" auch gekauft, und war schwerstes beeindruckt. Mir sind, genauso wie Ihnen, auf einmal viele Zusammenhänge klar geworden.
    (Und noch etwas: Low Carb ist wirklich das Allerallerletzte!)

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  12. Hallo Beate,

    sehr guter Artikel! - Danke dafür!:-)

    LG Silke

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  13. Hallo Silke,
    Ich bin nun seit etwa 3 Wochen stille Mitleserin deines Blogs. Er gefällt mir sehr gut und ich finde dass ich sehr viel von deiner Lebenserfahrung lernen kann, auch wenn ich nicht in allen Ansichten mit dir übereinstimme :-) Ich lese mich langsam aber sicher durch alle alten Einträge durch und bin mitlerweile schon im Sommer 2011.

    Ich bin aus ethischen Gründen Veganerin, aber Gesundheit und gesunde Ernährung interessieren mich sehr. Bei solchen Heilsversprechen ala "Diese Ernährung heilt alle Krankheiten" bin ich aber immer sehr skeptisch. Deswegen gefällt mir, dass du das auch durch dein Medizinstudium etwas zu erforschen suchst. Durch deinen Blog bin ich auch auf den Chronometer gekommen, wo ich seit mehr als zwei Wochen nun mein Essen eingebe, auch weil ich doch ein paar Zweifel hatte ob ich alle Nährstoffe kriege. Ausser B12 (was ich supplementiere) und D scheint alles drin zu sein :-) Nun ist mir aber aufgefallen, dass der Chronometer 20g gesättigtes Fett als Minimum angibt, ich aber meistens eher um 10g esse. Bei meinen Nachforschungen, ob gesättigtes Fett denn nötig ist bin ich auf diese Artikel gestossen:

    http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2009/09/22/7-reasons-to-eat-more-saturated-fat.aspx

    http://articles.mercola.com/sites/articles/archive/2002/08/17/saturated-fat1.aspx

    Den zweiten habe ich zugegebenermassen nicht ganz durchgelesen. Der Satz "The unpaired electrons at the double bonds makes these oils highly reactive." hat mich als Chemikerin etwas stutzig macht. In einer Doppelbindung sind noch immer alle Elektronen gepaart. Auch die Referenzen zu den Aussagen hätte ich gern. Ich wollte dich fragen was deine Meinung dazu ist, mit deinem besseren Medizinischen Grundwissen. Als Kind habe ich nämlich Phasenweise sehr viel Butter gegessen, sonst aber gesund, und meine Mutter hat gemeint, dass ich es anscheinen brauche, weil sonst kein normaler Mensch soviel davon (auch pur) essen kann. Könntest du vielleicht, falls du die Zeit findest, den Artikel kommentieren?

    Liebe Grüsse,
    Helen

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  14. Liebe Helen,

    Mercola lese ich überhaupt nicht mehr, weil er kein Mediziner ist und zudem ein absoluter Quacksalber. Man braucht sich nur den Wikipedia-Artikel zu ihm durchlesen.
    Er predigt zudem LowCarb.
    Butter hast du wahrscheinlich wegen deines Belohnungssystems gegessen. Hochkalorische Nahrungsmittel bewirken eine Dopaminausschüttung. Wahrscheinlich hast du sie aber wirklich gebraucht. Vielleicht gab es zuvor Ärger mit deiner Mutter...oder sowas ähnliches,
    Mercola meint, dass wenn sich die Doppelbindung löst noch eine Einfachbindung bleibt und eine zweite Einfachbindung entsteht. Die könne mit Gott-weiß-was passieren und damit sei sie hochreaktiv.
    Fakt ist, gesättigte Fette braucht der Körper nicht von außen aufnehmen, die bildet er selber zu genüge. Linol- und Linolensäure sind hingegen essentiell. Was der Chronometer angibt ist das Maximum!

    LG Silke

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