Newsletter

Mittwoch, 9. Februar 2011




Hallo Liebes,

Tag 678: Also, der Fokus verschiebt sich schon wieder: 3 Tage lang habe ich ein tolles, heutiges Casting visualisiert, jetzt bin ich wieder beim Punkt Geld angekommen. Ein Mal rum um mein privates Interessenspektrum so zu sagen. Wahrscheinlich geht es jetzt wieder von vorne los, was reichlich wahrscheinlich ist, da ich direkt heute Morgen damit konfrontiert wurde, dass sich meine Erzfeindin gestern in der Vorstellung meines Joggingfreundes befunden hat, was ungefähr das Erste war, was ich aus Versehen heute früh bei Facebook gesehen habe. Aaaaa!!!!! Jetzt fragt ihr euch, warum ich so was überhaupt habe? Eine Erzfeindin. Das war so:

Meine Erzfeindin war vor 6-7 Jahren fest an der Kölner Oper engagiert, ebenso wie mein Joggingfreund. Er hat damals relativ viel Zeit mit mir verbracht, was ihr nicht in den Kram passte und hat darauf hin nicht nur dafür gesorgt, dass er sich von mir distanziert hat, sondern auch dafür, dass ich zumindest unter dem letzten Intendanten, keine Jobs mehr an den städtischen Bühnen bekomme. Und das alles mit Lügen, soweit ich das jedenfalls nachvollziehen kann. Irgendwann später dann, hat sie sich aber so sehr an meinen Joggingfreund geklammert - es ging so weit, dass er mit ihr zusammen gezogen ist und nach bereits 3 Tagen des zusammen Wohnens, ging sie ihm so auf den Keks, dass er ausgezogen ist und 6 Wochen Unterschlupf bei seiner Managerin gesucht hat. Furchtbare Theaterintrige. So und demzufolge habe ich eine Nemesis, was ausgerechnet jetzt wieder ans Tageslicht kommt, wo ich doch schon gerade so schwer mit mir kämpfe Til Schweiger lieben zu lernen. Da ist vielleicht noch jemand, den ich versuchen sollte lieben zu lernen. Oder vielleicht auch einfach nur mit Liebe zu segnen und gehen zu lassen. Oh Mann, als hätte ich momentan nicht genug geistige Arbeit!!!!! "Ich segen sie mit Liebe und lasse sie gehen"

Es läuft aber auch damit wieder darauf hinaus, dass ich mir meine gute Stimmung bewahre. Es ist für das Anziehen von was Gutem essenziell, dass man guter Stimmung bleibt, selbst wenn man das nicht durch Visualisieren dessen erreicht, was man will. Auf diese Weise in gute Stimmung zu kommen, fällt mir allerdings ziemlich leicht, was damit zusammen hängt, dass ich eine ziemlich gute Vorstellungskraft habe. Allerdings musste ich gestern mit Entsetzen feststellen, dass sich der Gedanke 500 € auf dem Konto zu haben für mich besser anfühlt, als 30 000 €. Vielleicht kann ich mir 500 einfach leichter vorstellen, vielleicht würde mich
30 000 einfach überfordern. Keine Ahnung, vielleicht muss ich einen Rückschritt machen, oder so. Laut Excuse Me, Your Life is Waiting: The Power of Positive Feelings ist es einfach essenziell guter Stimmung zu bleiben, den sonst entwickelt sich ein Teufelskreis von schlechten Vorfällen, was ich auch ganz klar gestern im Alltag bemerkt habe. Glücklicherweise in der guten, nicht der schlechten Variante.

Normalerweise komme ich immer gestresst in die Videothek und mache mir Sorgen, dass ich es nicht pünktlich schaffe. Momentan ist es umgekehrt. Ich habe noch unglaublich viel Zeit über, die ich dann vertrödele, denn würde ich früher als ich ankommen muss in der Videothek sein, würde mein Chef einfach direkt früher abhauen und darauf habe ich keine Lust.(Das ist allerdings auch eine Projektion, die mich auch ein bisschen stresst). Jedenfalls hat das gestern und vorgestern dazu geführt, dass ich vor Arbeitsbeginn noch wunderschöne Sonnenspaziergänge machen konnte und mich gefragt habe, wo die ganze Zeit her kommt. Daher - auf Teufel komm raus - gut gelaunt bleiben. Lynn Grabhorn gibt auch Anleitung, was ich aber eigentlich nicht brauche.

Und somit hat sich meine Aufmerksamkeit von dem heutigen Casting mal schnell wieder auf Geld und meine Nemesis/Jogginfreund verlagert, denn obwohl ich weiß, dass er sie nicht mehr ausstehen kann, dass erzählt er mir zumindest, weiß ich nicht welche Intrigen diese Frau in der Lage ist an den Tag zu legen. Ich fürchte eine ganze Menge und wenn ich diese fürchte, ja, passieren sie auch. Also: „Ich segne sie mir Liebe und lasse sie gehen, Ich segne sie mir Liebe und lasse sie gehen“.

Werde mich versuchen im Laufe des Tages dran zu erinnern. Außerdem weiß ich, dass ich bessere positive Energie beschwören kann als sie….



Naja, da ist dann heute das Casting. Ich habe gestern nach der Videothek noch mal, aus Lust, nicht aus Pflicht geprobt. Und es hat Spaß gemacht!!!!! Und ich war voll zufrieden mit mir. Und jetzt erzähle ich euch die Geschichte von meinem besten Casting jemals überhaupt, mit welchem ich die tollste Rolle jemals überhaupt bekommen habe, denn auch diese Geschichte hängt mit dem Gesetz der Anziehung zusammen. Und seltsamer Weise war auch das vor 7 Jahren. (Ich weiß nicht, heißt es nicht, dass sich alle 7 Jahre komplett alle Zellen des Körpers erneuern? Wieso bin ich gerade in so vielen Lebensbereichen wieder genau da wo ich vor 7 Jahren war? Zufall??? - Naaaaa......)

Also, die Geschichte geht eigentlich im Dezember 2003 los. Ich war ziemlich pleite, hatte ziemlich viele Schulden, es kamen keine Buchungen für’s Jugendtourneetheater rein, obwohl die uns Darstellern versprochen waren und ich musste wieder Arbeiten gehen. Nachtdienst im Hotel. Damit konnte ich aber nicht alle Außenstände bezahlen und musste mir überlegen wie ich zu Geld komme. Und was war für mich das naheliegenste? Richtig, mich bei „Wer wird Millionär?“ anzumelden!:-)))) Was ich zudem als ungemein praktisch empfand, da ich in dem Hotel gejobbt habe in welchem Günther Jauch immer unter gebracht war, wenn er für „Wer wird Millionär“ in Köln war.

Ich habe unterdessen auch noch Theaterbewerbungen geschrieben, aber da verdient man ja eh meistens nichts, daher war ab dem Moment meine Aufmerksamkeit bei „Wer wird Millionär?“ – Und dann bekam ich einen Regieassistentenjob, mal so zusätzlich, und dann bekam ich eine Rolle in einem anderen Theaterstück. Beides hat kein Geld eingebracht, aber ich war ja eh auf „Wer wird Millionär?“ konzentriert. Damit wollte ich Geld verdienen. Aber ich war bester Stimmung, weil ich eine Lösung für meine Probleme gefunden hatte und daher habe ich auch wieder positive Dinge angezogen.

Zwei Tage vor der Aufzeichung der Sendung rief mich dann die Statistenführerin der Städtischem Bühnen an und sagte, sie würde mich gerne für ein Vorsprechen bei der Oper einladen und zwar genau an dem Tag, an dem die Aufzeichnung sei. Sie gab mir auch eine Urzeit und ich wusste einfach nicht, ob ich das schaffen würde oder nicht und fragte noch, ob ich evtl. einen anderen Termin bekommen könnte. Darauf sie: Das ist ein weltberühmter Regisseur, welcher extra für dieses Casting nach Köln kommt, da kann ich nicht einfach die Urzeit verschieben!!!! Ich: „Ok, ich krieg das irgendwie hin.“ Es ging um eine Sprechrolle in der Oper und sie fand, ich würde da ganz gut drauf passen. Und ich denke mir: „Tztztz, weltbekannte Opernregisseur!!! Was nützt mir denn so was? Theater oder Film, das brauche ich!“ ( little did I know...)

Am Tag der Aufzeichnung, hab ich es dann irgendwie mit Betteln und Flehen geschafft mich zur erwünschten Urzeit von „Wer wird Millionär?“ los zu eisen und zu dem Casting zu gehen. Ich wollte nicht bei dem Casting sein und ich hatte auch keine Lust auf die Rolle. Wozu auch, ich hatte ja schon eine Rolle und die Regieassistenz außerdem! Ich war im Endeffekt da, weil ich zugesagt hatte. Für jede Rolle waren 3 Schauspieler geladen, es musste nur Text vorgesprochen werden, der auch in der Oper vor kam und die Texte wurden einem auf Zetteln ausgehändigt. Es musste nur gecheckt werden, ob man laut genug sprechen kann. Ich konnte und hab die Rolle bekommen. Wollte dann aber sofort wieder zu „Wer wird Millionär?“ – War auch rechtzeitig wieder da und wie sich heraus stellte, kam ich eh nicht mehr dran, sondern die Runde wurde an einem weiteren Aufzeichnungstag fortgesetzt.

So, jetzt frage ich euch, warum ich die Rolle bekommen habe? Weil ich bester Stimmung und total hoch am vibrieren war, weil es mir gleichgültig war und ich somit frei von jeglicher Nervosität.

So kam es dazu, dass ich in diesem Stück nicht nur fürstlich bezahlt wurde, da es sich um städtische Bühnen handeltet, nein, ich habe auch ca. 4 Wochen nach dem Casting, in genau diesem Stück meinen Joggingfreund kennen gelernt, Februar 2004 und mich auf den ersten Blick in ihn verliebt.

Tja, und was ist dann passiert? Er sich nicht in mich! Meine Schwingung ging runter. Wobei, wahrscheinlich hat er sich einfach deshalb nicht in mich verliebt, weil ich schon mein Leben lang daran zweifele, dass das überhaupt jemand kann, und das ist jetzt so ein unterbewusster, freudscher Kram. Ich habe gezweifelt, er sich nicht verlieb, er hat sich aber auch nicht daran gestört, dass ich in ihn verliebt war und hat sich mit mir angefreundet. Und kurze Zeit später tauchte meine Nemesis in seinem Leben auf, hat sich zwischen uns gedrängt und alles war vorbei....Gaaaaaanz lange!

Der weltbekannte Regisseur hat mich noch in 2 weiteren seiner Stücke eingesetzt, die Rollen wurden aber immer kleiner und nachdem meine Nemesis all ihr Gift versprüht hatte, war ich weg vom Fenster. Somit frage ich mich jetzt: Hing dieser Niedergang evtl. irgendwie damit zusammen, dass ich Zweifel hatte an der Zuneigung meines Joggingfreundes? Zweifel an meiner eigenen Liebesfähigkeit?

Sieht ziemlich so aus.

Aber: Wie kann ich heute, für heute künstlich so einen Stimmung wie bei dem Casting im Januar 2004 herstellen? Denn da liegt der Trick! Ich habe diese Geschichte zwar schon häufig erzählt, dass ich immer dann die tollsten Rollen bekam, wenn ich gar nicht scharf darauf war. Ursache dafür ist aber natürlich das Gesetz der Anziehung. Wenn man eine Rolle nicht unbedingt will, kann man sich auch nicht darauf konzentrieren, dass man sie evtl nicht kriegt und dadurch schlechte Stimmung erzeugen.

Und jetzt blicke ich zurück und da sind immer, immer die gleichen Sorgen und Probleme in meinem Leben: Geld, Liebe, Rollen!!! – vielleicht sollte ich nebenbei noch erwähnen, wie ich aus diesem Totalabsturz wieder halbwegs hoch gekommen bin: Ich hab mich ab 2006 wieder explizit mit Rohkost befasst, nachdem mein Joggingfreund mich damals völlig davon abgelenkt hat und das ist auch der Grund warum er mich jetzt nie wieder mehr davon losreißen kann!!! Punkt! Außerdem haben Männer mehr Respekt vor Frauen, die ihre Interessen nicht aufgeben. Wußte ich damals auch nicht.

Und dann habe ich noch ein wenig darüber nachgedacht, was das heute sonst noch so ist wo ich Vorsprechen gehe. Eine kleine Produktion deren Ansprechpartner auf mich einen sympathischen Eindruck macht. Aber es kann ja auch sein, dass die Chemie zwischen uns nicht stimmt! Und es kann auch sein, dass somit ich IHN vielleicht gar nicht will!

Schauspieler gehen immer auf Castings und machen sich Sorgen, dass man sie nicht mögen könnte. Sie machen sich nie Sorgen darüber, dass sie selbst vielleicht das Stück oder den Regisseur nicht mögen!;-) Es ist ja nun auch umgekehrt. Auch der Regisseur und die Produktion werden gecastet.

Und dann verlasse ich mich auch darauf, dass alles so kommt, wie es am besten ist. Es kann auch Nachteile haben für eine Produktion nach Wuppertal fahren zu müssen, denn so ganz nah ist das ja auch nicht. Und außerdem habe ich diesen Vorsprechtermin manifestiert, als ich das Gesetz der Anziehung noch völlig vergessen hatte. Vielleicht ist der aus einer ganz anderen Stimmung heraus entstanden und räsoniert jetzt gar nicht mehr mit mir.

Jedenfalls bin ich gut vorbereitet, versuche Spaß zu haben und neue, nette Leute kennen zu lernen. Punkt. Ich kann leider keine “Wer wird Millionär?“- Stimmung auf Knopfdruck erzeugen…Das ist zu überirdisch!;-)

Ach so, vielleicht sollte ich euch noch erzählen, was bei „Wer wird Millionär?“ dann passiert ist: Zum einen war Günther Jauch ziemlich irritiert mich im Studio und nicht an der Hotelrezeption zu sehen, zum anderen habe ich es nicht auf den Stuhl geschafft. Ne Woche nach Ausstrahung war ich aber noch auf einem Casting und wurde unter anderem genommen, weil der Regisseur mich zuvor im Fernsehen gesehen hatte. Das Stück ist dann schlussendlich aber nichts geworden, was gut war, weil ich eh 1000 Sachen zu tun hatte. Im Dezember 2003 nichts und im Februar dann zu viele Jobs….So kann es gehen.

Was gab’s zu essen?:

1 Grüntee mit Steviosid
2 Riegel Orangenschokolade
1 Grüntee mit Steviosid
7:45 Uhr: 2 handvoll Mandeln

11:20 Uhr: 2 Bananen














11:45 Uhr: 150 g Kokosnuss
1 Grüntee mit Steviosid

12:45 Uhr: 2,5 handvoll Mandeln
Ingwertee mit Steviosid

13:15 Uhr: 5 Datteln

14 Uhr: 3 Riegel Orangenschokolade

14:30 Uhr: 2 Miniromana
¾ Cucumbermeal zu Ehren von Matt Monarch, der gestern Geburtstag hatte :-)))














16:30 Uhr: Rest vom Cucumber Meal
4 Datteln

19 Uhr: Salat aus 2 Miniromana, Tomaten, 1 Frühlingszwiebel, 1 Avocado, Rewesalat, Rucola, Zitronensaft¸Steviosid, Olivenöl, Kräutersesam














1 Kräutertee mit Steviosid
2 TL Xylit
1 Kräutertee mit Steviosid

Ich war gestern wieder unglaublich müde und weiß nicht womit das zusammen hängt. Ich hab schon gedacht, ob das evtl. auch damit zu tun haben könnte, dass ich so viel Fruchtzucker konsumiert habe. Entgiftung kann es wohl kaum sein, oder? Bei der Umstellung auf 80/10/10 war ich auch immer so müde und auch da kann es am Zucker liegen. Ich meine, auch Diabetiker haben Müdigkeitsprobeme. Aber die Datteln, die ich geschenkt bekommen habe, sind von Orkos und einfach köstlich. Möglicherweise ist mein Körper so viel Zucker nicht mehr gewöhnt.

Und dann ist mir noch ein gravierend wichtiger Grund eingefallen, warum man nicht zu viel essen soll egal – EGAL – wie lecker es ist: Wenn man zu viel ist, fühlt man sich unwohl und wenn man sich unwohl fühlt, zieht man schlechte Dinge an! Ha! Ich hab also alles zur Seite gestellt, was zu viel war, egal wie klein der Rest. Mache ich nur ganz, ganz selten und es fühlt sich wirklich besser an. Es gibt wohl kaum etwas Schlimmeres als von Kindern zu verlangen, dass sie ihren Teller leer essen!!!

Und müde fühle ich mich natürlich auch nicht wohl, aber: Wenn es nicht der Zucker ist, so kann es auch die affirmierte Ruhe sein, die mich müde macht. Ich neige ja auch dazu in meiner Meditation total müde zu werden. Vielleicht ist die Entspannung so groß, dass ich so viel Müdigkeit spüre. Das wäre auch eine Variante.

Mir wurde gestern gesagt, man könne nicht demanifestieren, daher bleibt mir wohl nur das Manifestieren und ich konzentriere mich auf was ich will, statt auf was ich nicht will. Freie Zeiteinteilung!!!! Freiheit von der Videothek!!! Die Rolle ist mir fast egal. Gut, bin grad eh zu müde mich auf irgendwas zu konzentrieren. Grüntee hin oder her.

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Wege ausdrücken möchtest, kannst du dies hier gerne tun:


Keine Kommentare:

Kommentar posten