Freitag, 5. März 2010

Ausnahmen....

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Hallo Liebes,

Tag 348: Ich habe dummerweise kaum was zu berichten, was irgendwie mit Rohkost zusammen hängt. Wie es sich so ergeben hat, durch Proben und das Leben, war gestern wohl der unroheste Tag, den ich seit langem hatte. Seit 2 Jahren oder so, schätze ich. Die Proben schlauchen, aber das wisst ihr schon, und Dosenravioli machen das Ganze auch nicht besser. Statt aber das auszugleichen mit möglichst fettfreier Rohkost, habe ich mich von meinem Joggingfreund, der ja nun aus Stuttgart wieder da ist, dazu überreden lassen wieder Sushi essen zu gehen. Diesmal aber in einem Restaurant wo es Buffet gab und das nicht so gut war wie das letzte. Es gab also nicht die Möglichkeit nur rohe Gerichte auszuprobieren sondern wieder diesen faulen Kompromiss. Ich gehe schon davon aus, dass Sushi weitaus gesünder ist als viele andere Gerichte, die man in der „normalen“ Welt so findet – und dann spielt natürlich auch noch der Gedanke eine Rolle: Wenn ich schon Dosenravioli essen muss, warum sollte ich mir dann Sushi verweigern. Das ist völlig verrückt und natürlich genau die Art wie man sich selbst immer wieder hinters Licht führen kann. Wenn ich gekochte Kohlenhydrate esse habe ich auch immer das Gefühl ich könnte ewig weiter essen. Ich weiß nicht, ob das fehlende Sättigungsgefühl daher kommt, dass die Kohlenhydrate fehlten oder daher, dass es einfach kein ideales Sättigungsmittel für den Menschen ist. Graham würde letzteres behaupten und wahrscheinlich hat er Recht, wenn man mal beachtet wie gut ich mich bei 80/10/10 fühle. Das Leben schlägt mir aber gerade irgendwie ein Schnippchen. Dann bekam ich auch noch eine noch eine Flasche Champagner geschenkt, und wo man eh gerade so schön dabei war, hab ich die auch noch mit meiner neuen Mitbewohnerin geleert. Es fasziniert mich mal wieder, wie es einem während der Genüsse so gut gehen kann und danach so schlecht. Bei 80/10/10 ist alles toll. Genuss und Nachwirkung. Aber wie sag ich immer so schon: „In des Übels Übertreibung, liegt des Übels Heilung.“ Ich fühle mich heute, zum ersten Mal nach so was, aufgedunsen. Wahrscheinlich hab ich es gemacht um mir Sicherheit zu verschaffen, um mir was zu gönnen in all dem Stress und der neuen Umgebung und auch einfach weil es auf das Wochenende zugeht und die Nerven von Tag zu Tag blanker liegen. Weil ich so viel zu tun habe, komme ich nicht dazu mein herkömmliches Entspannungsprogramm zu bewältigen, ich merke auch wieder wie meine Sehkraft nachlässt und sehne mich einfach nach Ruhe. Eine Woche noch….

Ich kann aber nicht sagen, dass es nicht auch Spaß machen würde. Das Theater meine ich und es kann höchstens 2 Monate dauern, nach der Premiere meine ich, wenn ich wieder zur Ruhe gekommen bin, dass ich denke ich will eine neue Produktion haben…So ist das immer…

Weiter als bis zum 12. denken, kann ich aber momentan nicht. Ich verschiebe alles dahinter und ich werde auch dann noch genug Aufgaben haben, so dass kein Loch auf mich wartet, aber jetzt ist es absehbar. Wir haben gestern den Probenplan für die nächste Woche gemacht. Die Tage sind gezählt. 8 Durchläufe stehen noch an bis zur Premiere. Gesünder wird es nächste Woche wohl auch nicht…



Was gab’s zu essen?:

Schwarztee
3 Bananen
1 Bier
2 Schokoriegel
¼ Dose Ravioli
1 Pilz, roh (Pilze spielen auch mit….)
Mandarinen-Ruccola-Smoothie
4 getrocknete Feigen
1 Banane
4 getrocknete Feigen
diverses Sushi
½ Flasche Champagner

Und das ist immer noch besser als alles was mein Ex-Mitbewohner isst.;-) – aber für mich gibt es da natürlich keine Entschuldigung. Neuer Tag, neues Glück! Ich passe heute besser auf mich auf. Abgesehen von der Probe natürlich; da habe ich keinerlei Einflussmöglichkeiten. Wer Kunst machen will muss leiden…

Alles Liebe,

Silke

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