Samstag, 28. Februar 2015

Erfinder des Glykämischen Index empfiehlt eine vegane Ernährung



Es war einmal im Jahr 1981, als ein kanadischer Wissenschaftler und Arzt an der Universität von Toronto eine Entdeckung macht, die die Diätwelt revolutionieren sollte. Dr. David Jenkins, Professor für Ernährungswissenschaften, entdeckte 1981 den Glykämischen Index, welcher ein normiertes System darstellte, mit welcher Geschwindigkeit der Zucker bestimmter Nahrungsmittel ins Blut geht.

Im Zuge dessen entstanden die unterschiedlichsten Diätprogramme, welche den glykämischen Index nutzten, wie die Glyx-Diät, die Montignac-Diät, die South Beach-Diät oder Sugar Busters. Alle Diäten eigentlich, die zugrunde legen, dass ein hoher Insulinspiegel dafür sorgt, dass die Verbrennung von Körperfett gedrosselt wird und häufig sind das sehr fleischhaltige Diäten, da Fleisch einen niedrigen glykämischen Index hat.

Weil aber gewiefte Biochemiker erkannt hatten, dass auch Aminosäuren und kurzkettige Fette eine Ausschüttung von Insulin bewirken, wurde kurz darauf der Insulinindex erfunden, der die Insulinausschüttung maß, was aber Jenkins' Arbeit nichts schmälern soll. Schlussendlich lässt sich der Glykämische Index aber nur auf Kohlenhydrate anwenden und nicht auf Fett oder Eiweiß. Wenn man alles drei vergleiche will, sollte man den Insulinindex heran ziehen.

Jenkins hat die letzten Jahre damit verbracht Forschungsarbeiten voran zu treiben, wie man mit Ernährung die Hauptzivilisationkrankheiten wie Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes aufhalten und rückgängig machen kann. Anfang des Jahres war er der erste Kanadier, dem der Bloomberg Manulife Prize for the Promotion of Active Health, ein mit 50 000 $ dotierter Preis, welche die die Arbeit eines Wissenschaftlers im Bereich der Prävention in den letzten 5 Jahren würdig. Im Rahmen der Preisverleiung teilte er den Anwesenden dann mit, dass er einer veganen Ernährungsweise folge, aus gesundheitlichen Gründen, weil Veganer weniger Übergewicht, niedrigere Cholesterinspiegel und Blutdruck, weniger Typ-2- Diabetes und weniger koronare Herzerkrankungen haben. Außerdem führte er ethische Gründe wie Umweltverschmutzung, Massentierhaltung, die Verschmutzung des Wassers durch die Tierhaltung und das Aussterben von Tierarten an. Eine dertaillierte Auflistung mit allen Fakten, findet sich in diesem Artikel. Der geneigte Vegane kennt sie aber eh.

Jenkins selbst sagte, es sei einfacher einer gesunden Ernährung zu folgen, wenn man mehrere Gründe dafür hätte. Und weiterhin „Unsere Kindern und zukünftige Generationen werden entsetzt sein, dass wir diesen Themen kollektiv  keine Aufmerksamkeit geschenkt habe.“

Jenkins ist jetzt 72 Jahre als, ich weiß nicht wann und warum er vegan wurde, aber das eine führt halt immer irgendwann zum anderen. So hoffe ich. Obwohl ich meine, dass Gesundheitsveganer schneller die Tier- und Umweltschutzaspekte integrieren als Tierschutzveganer die Gesundheitsaspekte. Daher soll es bei Jenkins wohl auch mit der Gesundheit angefangen haben...

Menü des Tages am 27. Februar 2015

7 Uhr: Brokkoli und Tomate


Haferflocken mit Banane, ayurvedischer Gewürzmischung, Wasser, Granatapfelkernen


12:30 Uhr: 1 Zucchini, gedünstet mit Salz und Pfeffer


Rest Ratatouille mit zusätzlich Kichererbsen und Reis


1 Banane
2 Orangen

18 Uhr: Gemüse-Sushi


1 Banane
1 Apfel

21 Uhr: Brokkoli
1 Banane

Ich hatte den ganzen Tag Durchfall und den ganzen Vormittag Schweißausbrüche. Sonst ging's mir gut. Habe die Klausur überstanden, nachträglich keine Minderwertigkeitskomplexe und fühle mich recht gut. Jetzt heißt es hoffen und beten, dass es gereicht hat und mein Gefühl mich nicht täuscht.

Hier noch mein Video von gestern:



Alles Liebe,

Silke

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