Dienstag, 16. Juni 2015

Diabetische Neuropathie heilen...



Man kann Typ-II-Diabetes mit der richtigen Ernährung nicht nur verhindern und sie heilen, man kann sogar ihre Folgeschäden damit wieder rückgängig machen. Nicht, dass fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung dafür sorgen kann, dass amputierte Extremitäten wieder nachwachsen ;-))) - das wär mal was, aber eine der häufigsten und folgeträchtigsten Auswirkungen von Diabetes ist die diabetische Neurophatie, welche quasi eine Funktionsstörungen der Nerven ist, weil diese, genau wie die Blutgefäße, durch den ständig zu hohen Zucker glykosylieren, also mit dem Zucker auf molekularer Ebene reagieren und dann nicht mehr funktionieren.

In den Gefäßen kommt es dabei zu Endothelschaden, also Schäden in der Gefäßwand,  und infolge dessen zu Plaques, die die Gefäße verstopfen. Bei den Nerven wird die Ummantelung, die Myelinscheide, geschädigt und der Nerv funktioniert nicht mehr richtig. Diabetiker haben dann kein Gefühl mehr, z.B. an den Füßen und merken Wunden nicht, die sich entzünden können und dann die Extremitäten ebenfalls wieder schädigen. Es kann aber irgendwann auch das Gegenteil passieren, dass Aufgrund der Neuropathie, der Diabetiker Schmerzen hat.

Das PCRM, also Barnards Physicians Commitee for Responsible Medicine hat jetzt eine Studie in Nature veröffentlicht wo Diabetiker in 2 Gruppen aufgeteilt wurden und binnen 20 Wochen beobachtet wurde, wie sich die Neuropathie veränderte. Beide Gruppen bekamen B12 Nahrungergänzung, ich nehme an, weil B12 unter anderem erforderlich ist um Myelinscheiden, die Ummantelungen der Nerven, zu bilden. Zudem bekam eine Gruppe eine fettarme, vollwertige, pflanzliche Ernährung.

Nach 20 Wochen hatte die Gruppe, die ihre Ernährung umgestellt hatte um Schnitt 6,4 kg abgenommen. Sowohl mit einem Fragenbogen als auch mit klinischen Nervenleitungstests hat man dann gemessen, ob sich sowohl subjektiv die Wahrnehmung des Patienten verändert hatte, als auch wie sehr sich die Reizleitung verbessert hatte. Die Reizleitung zeigte sich in der Diätgruppe verbessert und die Schmerzwahrnehmung war nicht mehr so intensiv.

Ich bin auf diese Studie durch Barnards Newsletter aufmerksam geworden in welchem er zusätzllich noch was anderes interessantes Berichtet:

"According to a study published in JAMA Internal Medicine, patients who receive just 5.5 extra minutes of nutrition counseling from their primary care physician lose five pounds, reduce saturated fat intake, and improve LDL cholesterol." 

Laut einer Studie die im JAMA Internal Medicine veröffentlicht wurde, konnten Patienten die nur 5,5 zusätzliche Minuten für Ernährungsberatung von ihrem Hausarzt bekommen hatten 2,5 kg mehr abnehmen, ihren Konsum von gesättigten Fetten reduzieren und ihr LDL-Cholesterin reduzieren.

1. Bin ich nicht sicher ob sich das für den Hausarzt finanziell lohnt
2. Bin ich nicht sicher, dass der Hausarzt die Zeit dafür hat
3. Bin ich nicht sicher ob der Patient das überhaupt will.

Aber krasser Scheiß, dass Leute über sowas Studien durchführen!

Menü des Tages am 15. Juni 2015

Brokkoli und 2 Tomaten


Haferflocken, Buchweizenflocken, Banane, Mango, Kakaobohne, Sesam, Chia, Paranuss


Kaffee mit Sojamilch

Mensasalat mit Reis, Kichererbsen und Linsen


 Apfelkuchen
Linsen, Kichererbsen, Zucchini, Mangold und Reis


2 St. Apfelkuchen mit Sojajoghurt


paar Trauben

3 kleine Kartoffeln

Oh Gott, ich habe ein Apfelkuchenrezept von Kathleen DesMaisons genommen und es versucht zu veganisieren und es war eine Totalkatastrophe. Hauptsächlich, weil sie Eier wahrscheinlich nicht nur zum Spaß drin hat, sondern damit das Zeug fest wird. Für mein Verständnis war nämlich viel zu viel Flüssigkeit und zu wenig Mehl drin, also habe ich Mehl nach geschüttet und das funktionierte dann halbwegs. Aber es sollten auch noch Streusel auf den Kuchen drauf und auch das funktionierte gar nicht. Ich werde nie wieder ein Rezept von Kathleen DesMaisons versuchen zu veganisieren. Katastrophe! Da nehme ich lieber vegane Rezepte und DesMaison-iere diese.

Aber mal so als Idee. Sie gibt keinen Zucker in den Kuchen sondern Flüssigkeit die halbwegs süß ist wie Apfelsaft und Sojamilch. Zudem frisches Obst und das hat den Kuchen dann nicht supersüß aber ausreichend süß gemacht. Ich fand es ok. So kann man mal hingehn und die Flüssigkeit in einem Kuchenerezpt einfach durch Apfelsaft ersetzten. Apfelmus einbacken funktioniert auch immer gut und natürlich Banane!

Aber so geht das. Ich denke darauf kann man aufbauen. Ich frage mich ob, wenn man die Challenge um derartige Kuchen oder auch glutenfreies Brot ergänzt, das Prinzip immer noch funktioniert. Ich glaube ich muss das mal ausprobieren.

Kathleens Rezept enthielt zudem 3 EL Öl und 50 g Nüsse, was ich alles rein getan habe, weil ich immer noch Reste davon habe. Seit November schon! Ich krieg das Zeug einfach nicht weg.

Ach ja, statt Sahne gibt sie Joghurt auf den Kuchen. Auch das funktionierte recht gut, wie ich fand.

Uuuuund, ich finde, immer wenn ich irgendwas weglasse, wie gestern wieder Gluten, kriege ich Bock auf irgendwas anderes, wie Kaffee. So hat eine Arbeitskollegin mich auf nen Kaffee eingeladen und ich habe nicht abgelehnt...Fatal...

Alles Liebe,

Silke

Kommentare:

  1. sag mal ißt du das alles an einem Tag?





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  2. Äh, ja, deshalb steht Menü des Tages drüber!;-)

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  3. *lach* @ Kerstin,
    die Silke macht auch ganz viel Sport und kanns deshalb vertragen. Ich muss mich leider auch mit der Hälfte zufrieden geben :-)

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