Sonntag, 7. September 2014

Lebensumstände und Community Cooking...




Ich hab dem Workshop am 27. September gecancelt, weil mein Bianco-Mixer defekt ist. Er dampft und stinkt sobald ich ihn 30 Sekunden laufen lasse, daher musste ich ihn einschicken. Ich war mir ziemlich sicher, dass es ewig  dauert, bis er repariert ist und wollte das Risiko nicht eingehen, dass sich noch mehr Leute zum Workshop anmelde, die ich dann vertrösten muss. Am Dienstag habe ich meinen defekten Mixer bei der Post aufgegeben und gestern war er bereits wieder da. Allerdings leider nicht bei mir, sondern bei meinen Nachbar, weil ich den ganzen Tag nicht zuhause war, daher weiß ich noch nicht wirklich, ob das Problem zu meiner Zufriedenheit gelöst ist. Aber wenn es das ist, muss ich der Firma Bianco wirklich ein riesiges Lob aussprechen, für die prompte Bearbeitung. Der Workshop bleibt hingegen gestrichen.

Warum eigentlich ist es im Leben wirklich immer so, dass alles anderes kommt als man denkt?! Sogar noch, wenn man um das Gesetz der Anziehung weiß!

Ich war also den ganzen Tag unterwegs und zwar erst von 6 bis 12 im Bioladen und von 12:15 Uhr bis 18 Uhr beim ASB wo ich, wie auch schon letztes Jahr, als Simulationspatient für das Training für Katastrophenhelfer des ASB zur Verfügung stand. Das habe ich auch schon am Freitag gemacht und war Freitag, im Anschluss an das Training, noch mit Kollegen was trinken. Das war dann so nett, dass ich mich erst um 22 Uhr los reißen konnte, was eh schon spät war, weil ich um 8 Uhr im Bioladen sein musste. Um kurz nach 6 klingelte mein Handy, der Bioladen war dran und fragte wo ich bliebe...Ich hatte meine Arbeitszeiten falsch im Kopf. Ich musste um 6 arbeite, bin sogleich los gestürzt ohne Frühstück, aber mit Zähneputzen und war um 6:30 Uhr vor Ort. Da gab es dann Kaffee mit Sojamilch, aber kein Frühstück. Ich hätte gefrühstückt, hätte ich Zeit gehabt, aber der Laden war brechend voll, ich hatte die Bäckerei und die Käsetheke gleichzeitig, was faktisch für mich und die Kunden unzumutbar ist, aber das wird „da oben“ ja nicht realisiert. Ne halbe Stunde vor Schluss habe ich so nebenbei veganen gedeckten Apfelkuchen vom Vortag gefrühstückt...

Nachmittags beim ASB gab's Catering aus belegten Brötchen, von denen ich am Freitag 2 gegessen habe, aber gestern nicht. Ich hatte aus dem Bioladen Snackbrot mitgenommen, was mich den ersten Hunger hat vergessen lassen.sowie einen Rest vom Sobanudelsalat vom Vortag. Der hat aber zu lange warm gestanden und schmeckte leicht säuerlich, also habe ich verzichtet.

Naja, so erklärt sich also mein kurioses Menü des Tages von gestern.

Vor 2 Jahren oder noch länger wurde ich per E-Mail angeschrieben, ob eines meiner Rezepte in einem E-Kochbuch veröffentlicht werden dürfte. Ich habe zugestimmt, natürlich nur mit Verweis auf das Blog etc. Letzte Woche bekam ich die Meldung, dass das Buch endlich fertig sei. Man kann es auf der Seite Community Cooking kostenlos runter laden. Man kann es aber auch kaufen und der Erlös wird dann komplett gespendet. Alle Rezepte sind vegan und wurden von anderen Bloggern zur Verfügung gestellt. Schaut euch mal an, ob es echt gefällt.:-) Ich habe die Rezepte noch nicht durchstöbert, kann daher nichts darüber sagen, ob sie auch gesund sind, oder einfach nur vegan ;-) - Aber selbst dafür gibt es ja immer wieder Gelegenheiten...

Menü des Tages am 6. September

Kaffee mit Stevia und Sojamilch

Gedeckter Apfelkuchen – vollkorn

ca. 8 Stück Snackbrot Sesam

Sobanudel-Salat


2 Gummischnuller...
Alkoholfreies Bier

Salat aus Romana, Quinoa, Zwiebel, Paprika, Möhre, Gurke, Salz, Sojasauce, Chiliflocken, Reissüße, Rotweinessig, Rapsöl


1 Banane

Darüber hinaus bin ich völlig unmotiviert und lätschig...

Ich war letztes Wochendende bei meiner Schwester zu Besuch, habe 3 Tage mal absolut gar nichts gemacht und vor lauter Stressabfall sofort einen Lippenherpes bekommen. Das passiert mir eigentlich jedes Mal, wenn ich wirklich extremen Stress hatte und zwar nachher und ist tatsächlich ein Indikator dafür, dass ich es zu weit getrieben habe! - Wenn man da völlig drin steckt und permanent in Bewegung ist, merkt man gar nicht wie man immer schneller und schneller rotiert und irgendwann macht einem der Körper, weil der Geist es nicht merkt, einen Strich durch die Rechnung.

Die Uni gibt einem, bevor so was passiert, ein paar Monate Semesterferien, aber im richtigen Leben gibt es so was natürlich nicht. Das richtige Leben fordert einem aber vielleicht auch nicht so viel ab. Das hängt ganz davon ab mit welchem Beruf man seine Zeit verbringt und ob der einem Spaß macht. Ich glaube aber es wäre gesünder, wenn ein Semester 4,5 Monate ginge und man 1 Monat Ferien hätte, als diese 3 Monate, in denen man ALLES in sich rein pauken muss um es dann bei einer Klausur wieder auszuspucken...

Unterdessen warte ich darauf, dass das Schreiben kommt in welchem mir mitgeteilt wird in welchen Fächern ich mündlich geprüft werde und das müsste morgen eintreffen. Ich habe Fächer, die ich mir wünsche und andere vor denen ich mich fürchte und tue mich gleichzeitig schwer wahllos alles zu lernen ohne bereits erfahren zu haben, welche Fächer denn tatsächlich dran kommen.

Und ich brauch ne Pause. Ich muss mal 2 Wochen lang wirklich überhaupt gar nichts tun. Einfach gar keine Verpflichtungen haben...Ich glaube aber nicht, dass das dieses Jahr, oder in absehbarer Zeit mal passiert...

Alles Liebe,

Silke


Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen