Freitag, 12. Februar 2016

Ballaststoffverzehr in der Jugend senkt das Brustkrebsrisiko



Ich hab im letzten Blogeintrag schon erwähnt, dass ich über eine neue Studie gestolpert bin, welche einen Zusammenhang, welche einen Zusammenhang findet zwischen dem Ballaststoffverzehr in der Kindheit und der Brustkrebsentstehung als Erwachsener.

Ich glaube jede Frau fürchtet sich sehr vor Brustkrebs und in einem Gespräch mit einer befreundeten Molekularbiologin erwähnte diese kürzlich, dass man sich am besten jetzt schon Gedanken machen sollte, was man im Fall einer Brustkrebsdiagnose für eine Therapie wählen würde. Ich persönlich bin bis dato nicht in der Lage darüber eine Entscheidung treffen zu können. Dazu habe ich bisher viel zu wenig Ahnung von Onkologie.

Ich stimme aber, wie viele Mediziner, der These zu, dass es eigentlich biochemisch sehr verwunderlich ist, dass man bisher keinen Zusammenhang zwischen Antibabypille und Brustkrebs finden konnte und es wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit ist, dass man diesen findet und dass ein möglicher Faktor der Zeitraum der Einnahme der Pille ist. Dass Östrogen Brustkrebs fördert ist hingegen bekannt und die Antibabypille liefert dem Körper so viel Östrogen wie eine Schwangerschaft, was den Eisprung unterdrückt und damit auch der Empfängnis. Deshalb bin ich auch ein Fan der natürlichen Familienplanung und auch, weil ich finde, dass man Verantwortung für seine Triebe übernehmen sollte und sich in fruchtbaren Phasen entweder in Enthaltsamkeit übt oder Kondome verwendet.

Diese neue Studie ist erschienen in Journal Pediatrics und hat erstmals untersucht wie sich der Verzehr von Ballaststoffen in der Jugend auf das spätere Brustkrebsrisiko auswirkt. Hier wird dargelegt, dass bisherige Studien über Ballaststoffverzehr und Brustkrebs keinen Zusammenhang gefunden hätten, dass man aber durch die Beobachtung der Folgen von der Atombomben auf Nagasaki und Hiroshima wisse, dass Brustkrebs besonders dann entsteht, wenn es in der Jugend zu einer Exposition mit krebserregenden Substanzen gekommen ist. Bisherige Studien hätten nur den Zusammenhang zwischen Ballaststoffverzehr im Erwachsenenalter und Brustkrebs untersucht.

Daher hat man sich Probandeinnen der Nurses Health Study II bedient und 44263 premenopausale Frauen gebeten einen Fragebogen bezüglich ihres Ernährungsverhaltens als Teenager auszufüllen. Hierbei stellte sich heraus, dass Frauen, die als Teenager mehr Ballaststoffe gegessen hatten ein signifikant geringeres Risiko hatten an Brustkrebs zu erkranken.

Man schiebt das darauf, dass Ballaststoffe in der Lage sind überschüssiges Östrogen im Darm zu binden und nach draußen zu befördern und somit die Wiederaufnahme durch die Darmschleimhaut zu behindern.

Eine weitere These ist, dass der Verzehr von Ballaststoffen die Produktion des krebsfördernden Insulin-like-growth Factors unterdrückt, den ich in letzter Zeit bereits mehrfach erwähnt habe, sowohl bei der Heilung des follikulären Lymphoms durch Wasserfasten und SOS-freie vollwertige, pflanzliche Ernährung sowie in der Studie die einen Zusammenhang zwischen Darmkrebs und männlichem Haarverlust findet, weil beides durch den Insulin-like-growth-Factor gefördert wird.

Im Umkehrschluss sollte das heißen, wenn man seine Kinder, sowohl Mädchen als auch Jungs vor Krebs schützen will, sollte man ihnen in der Jugend soviel vollwertige, pflanzliche Nahrung wie möglich geben und versuchen sie darauf zu prägen, dass sie das gerne essen und ihnen erklären warum es gut ist das zu essen, so dass sie, wenn sie erwachsen sind, die richtigen Entscheidungen treffen können.

Und für alle die, wie ich, als Kind nur Mist zu essen bekommen haben, bleibt nur hoffen, beten und sich jetzt so gesund wie möglich zu ernähren, damit das Schicksal des Brustkrebs sie nicht trifft. Ich kann nur von Glück sagen, dass Brustkrebs in meiner Familie nicht genetisch bedingt gehäuft vorkommt. Andere haben weniger Glück...

Menü des Tages am 11. Februar 

2 Kaffee mit Sojamilch
Brokkoli mit Tomaten


Haferflocken mit Banane, Orange, Paranuss, Chia, Carob und Sunwarrior


Eintopf vom Vortag mit Süßkartoffel, Blumenkohl, Möhre, Linsen, Knoblauch, Sellerie und Gewürzen
Kraft-Ballast Brötchen mit Avocado, Salz und Zwiebelpulver


Rest veganes Eis


 Süßkartoffel, Pilze, Zwiebel und Linsen aus der Dose


Trauben


Ich muss so langsam daran denken meine Vorratskammer leer zu machen und aufzuessen was ich noch aufessen kann bevor ich in 12 Tagen in die USA fliege. Das wird das Essen in nächster Zeit wahrscheinlich ziemlich primitiv gestalten. Vor allem habe ich derzeit noch ziemlich viel eingefrorenes Brot aber auch noch andere Trockenprodukte, die den Schrank füllen. Mal sehen wie das funktioniert und was ich so im Keller lagern kann.

Es heißt man solle möglichst kein Essen in seinen Koffer packen, weil die Sicherheitskontrolle gerne vermutet, dass Bomben oder ähnliches in Essen versteckt werden. Gott, ich hoffe nur ich kenne alle Sicherheitsbestimmungen und habe das mit dem Visum alles richtig gemacht, sonst platzt mit der Urlaub und die Famulatur und das Geld ist verloren! - Ein Elend wenn man keine Ahnung von Auslandsreisen hat, so wie ich, weil man nie Geld hatte Urlaub zu machen. Ohne Internet wäre ich völlig aufgeschmissen bezüglich der Bestimmungen und gerade die USA haben so viel Angst vor Terror. Ich kann nur von Glück sagen, dass ich weder Muslima bin noch einen muslimisch klingenden Namen habe oder aus einem muslimischen Land komme. Für Deutsche sind die Sicherheitsbestimmungen und die Visa-Regelungen noch recht human. Obwohl man nicht mal Feuerzeuge mitnehmen darf!

Ja, es geht ans Packen, ans Organisieren und ans Regeln der Zeit, die ich nicht da bin. Ich schreibe in 6 Tagen die letzte Klausur, am Tag danach muss ich den Kater zu meinem Vater bringen, was das Schlimmste an der ganzen Geschichte ist, da der sein Körbchen hasst! Arbeiten muss ich auch noch und hoffe es läuft alles möglichst stressfrei und dann mal schauen ob mir die digitale Welt weiterhin so offen steht wie jetzt, ich jegliches W-Lan nutzen kann und meine Auslandssimkarte funktioniert. OHNE GEHT NÄMLICH GAR NICHTS! - Aber krass, Los Angeles hatte gestern 33°C - im Februar!!! - Während man in New York noch friert...

Alles Liebe,

Silke


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