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Montag, 7. November 2011

Hirsotto...

Hallo Liebes,

Tag 947: Ich hab den Tag mit Lernen verbracht, mit Kochen und mit meinem Joggingfreund. Viel zu lange waren wir Sushi essen und draußen im Park Kaffee trinken. Die Verabredung sollte eigentlich nur 1,5 Stunden dauern und dann wurden es doch 3.

So oder so werde ich es nicht schaffen alle Vokabeln in meinen Kopf zu kriegen und ich frage mich ob ich mich wirklich wahnsinnig machen soll deswegen oder nicht. 4 Wochen sind einfach zu kurz für 1000 Vokabeln. Allerdings muss man bei dem Test ja auch nur 50% richtig haben um zu bestehen und das, heißt es, sei machbar. Ich, für meinen Teil, habe Angst durchzufallen. Es sagen mir alle, dass ich das schon schaffen würde, aber die wissen ja auch nicht wie viel Stoff es tatsächlich ist. Natürlich ist mir auch klar, dass ich, wenn ich Angst vor Versagen habe, ich Versagen nur anziehen werde und es daher schon besser ist zu glauben, dass ich das schon schaffen werde. Schlussendlich weiß ich aber, dass ich alles getan habe was ich konnte, mein Bestes gegeben habe und wenn es dann doch nicht reicht, wird der Test halt wiederholt. Ich verstehe das immer noch nicht so ganz, warum man an der Uni alles immer wieder nachschreiben kann, etliche Male und nie exmatrikuliert wird. Und gerade weil ich es nicht verstehe hängt da so ein Damoklesschwert, was gar nicht wirklich existiert, über mir, dass mir Angst macht durch die Klausur zu fallen nur weil ich mir keine 1000 Vokabeln merken kann.

Wie dem auch sei, ich hab wirklich viel Zeit mit lernen verbracht und diese 3 Stunden mit ihm gestern, die Zeit auf der Arbeit und die Zeit, wenn ich esse, ist die einzige Zeit, die ich nicht mit lernend verbringe.

Ich habe gestern Wikipedia nach Diabetes durchstöbert, weil ich dachte, da gäbe es bestimmt eine perfekte Zusammenfassung darüber. Recht hatte ich. Der Diabetes-Wikipediaartikel ist ziemlich gut. Unter anderem habe ich da folgendes Zitat gefunden:

„In Deutschland werden bereits 20% der Ausgaben der Gesetzlichen Krankenkassen für die Behandlung von Diabetes und seiner Begleit- und Folgeerkrankungen aufgewendet. Im Jahr 2010 waren das 40 Milliarden €“

Stellt euch mal vor, was wir in diesem Land alles mit 40 Milliarden € machen könnten! Wir könnten das Geld sogar ohne Verlustängste Griechenland geben!;-) Oder wir könnten Bedingungsloses Grundeinkommen einführen! Ich kann nur wiederholen, dass ich, wenn ich eine Krankenkasse wäre, ich nicht Rezepte verteilen würde, welche die Kinder meiner Mitglieder eine chronische Krankheit entwickeln lässt. Das ist die eine Hälfte der 40 Mio. und die andere Hälfte rührt schätzungsweise hauptsächlich vom Fett her und dann natürlich vom Industriezucker.

Und was Wikipedia auch wusste war, dass auch Gluten, im frühen Säuglingsalter gegeben, später zu Typ I Diabetes führen kann. Darüber hin gibt es nur noch ein paar Viren als Auslöser für Typ I Diabetes. Also, zuerst die Kuhmilch, dann das Gluten…*kopfschüttel*

Rohkost-Buch

Und dennoch habe ich mich daran gestern beteiligt, weil die Gesellschaft einfach so voll davon ist. Ich meine, gibt es eine Vollwertbäckerei und wenn ja, backt diese zufällig auch glutenfrei?

Zunächst waren wir Sushi essen, was meine Idee war, weil ich vor ein paar Tagen schon eine Lust darauf entwickelt habe. Liegt wahrscheinlich an der dunklen Jahreszeit. In dem Zusammenhang sollte ich vielleicht auch erwähnen, dass Pilze ebenfalls Vitamin D enthalten. Das ist mir beim Risotto wieder aufgefallen. Und dann könnte auch noch Avocado evtl. als Vitamin D Quelle fungieren obwohl der Chronometer dafür keine Angaben macht, die AOK in ihrem Kochbuch aber schon und auch auf dieser Seite wird angegeben, dass 100 g Avocado den Vitamin D Tagesbedarf decke. Ich weiß es ehrlich nicht. Seit dem ich fettarm esse, esse ich wenig Avocado. Auch das ein Mysterium in der Ernährungswelt…

Nicht von mir entdeckt im Garten Eden, sondern von meinem Joggingfreund war der Brokkoli der mit irgendeinem Fleisch zusammen serviert wurde. Das Fleisch hat mich schon ganz schön abgetörnt, aber er meinte, ich könnte mir doch auch einfach den Brokkoli rauspicken, was ich dann gemacht habe. Endlich, ein Traum wird war, ich habe ein Date und kann Brokkoli essen!!!

Und dann weiter zu Starbucks. Nach allem, was ich gerade über Milch erfahre war es gar kein Thema direkt an Soja-Latte-Macchiato koffeinfrei zu denken und ich schmecke immer noch keinen Unterschied. Mir ist zwar durchaus klar, dass auch koffeinfreier Kaffee Toxine enthält und übersäuert und das Tee besser wäre. Tee macht aber nicht so viel Spaß.

Wir hatten uns überlegt in einen nahegelegenen Park zu gehen weil so ein tolles Wetter war und die Sonne so schön geschienen hat und so gab es Kaffee und Kuchen to go. Und es war sehr schön.

Danach war ich wieder lernen und Hirsotto kochen. Es gab allerdings gestern auch einen Kommentar, dass das was ich mache wohl nicht für jeden funktioniert, vor allem wahrscheinlich das Getreide. Es gibt Menschen, die nicht besonders gut mit Getreide zurecht kommen. Doug Graham hat auch ein Buch darüber geschrieben namens „Grain damage“ was bei Amazon leider nicht zu bekommen ist und sich mit allen Nachteilen von Getreide beschäftigt. Auch den Nachteilen von naturbelassenem Getreide wie Hirse oder Quinao. Die Kommentatorin schriebe, dass sie meine Ernährung kopiert hätte und damit 6 kg zugenommen hätte und ihre Dellen seien schlimmer geworden. Außerdem hätte sie viel Schleim abgesondert. So was habe ich auch schon gehört, es passiert bei mir aber nicht.

Caitanya, so oft wir uns auch Online in den Haare lagen, hat es darauf geschoben, dass ich eine Blutgruppe hätte, die mit Getreide gut zurecht kommt. Ich glaube es war Blutgruppe B. Ob dem so ist weiß ich nicht. Noch nicht. Das ändert aber nichts daran, dass auch jemand, der mit Getreide nicht gut zurecht kommt trotzdem Silizium für sein Bindegewebe braucht. Wenn Getreide nicht funktioniert, dann vielleicht Kartoffeln oder man überlegt dann doch zu supplementieren und kauft Selicea oder irgendein Ackerschachtelhalmpräparat. Es ist ja nicht so, als ob es sie nicht geben würde, ich persönlich entscheide mich allerdings dagegen. Ich vertrage Getreide aber auch super. Ich finds toll, dass ich davon satt werde und welche Nährstoffe es mir liefert und dass ich nicht Unmengen Fett verzehren muss. Wenn man Probleme mit Getreide hat ist es aber evtl. empfehlenswerter je nach gesundheitlicher Verfassung auf Hülsenfrüchte auszuweichen, statt auf fetthaltiges Fleisch. Ist aber auch jedem selbst überlassen. Hülsenfrüchte enthalten auch viele Kohlenhydrate, aber die verträgt ja auch wiederum nicht jeder. Wir sind halt alle schon zu einem gewissen Maß degeneriert…

Also:

Hirsotto

1 Zwiebel
2 Möhren, in Scheiben
200 g Hirse
½ l Wasser
1 TL Salz
100 g Champignons
125 g Räuchertofu, gewürfelt
Salz, Pfeffer, Curry nach Geschmack
100 ml Sojadrink oder Mandelmilch
½ Bunt Petersilie
2 Frühlingszwiebeln, in Ringe
1 EL Sonnenblumenöl

Die Zwiebel in ein wenig Wasser glasig dünsten, die Karotten zufügen und weitere 3-5 Minuten braten. Die Hirse in einem Sieb mit heißem Wasser abspülen, damit sie nicht bitter schmeckt, anschließend mit Wasser und Salz aufkochen. Auf kleiner Flamme ca. 15 Min. ausquellen lassen, dabei häufiger umrühren. Inzwischen die geputzten Champignons zu der Zwiebel-Karotten-Masse geben und kurz anbraten. Das Gemüse mit Soja-Drink, den Gewürzen und der Petersilie zur Hirse geben. Dann Frühlingszwiebel und Öl zugeben, gut umrühren, abschmecken und servieren.



Was gab’s sonst zu essen:

8:45 Uhr: Porridge aus Buchweizen, Banane, Zimt, Kakao, Salz, Mandel-Kokos-Joghurt, Gelatinepuler und Wasser

10 Uhr: 11 g Paranüsse
1 Kaki

12 Uhr: 1 Banane mit Mandelpüree

13 Uhr: Sushi, Brokkoli
1 Karamell Brownie
Soja-Latte Macchiato koffeinfrei

19 Uhr: 200 ml Sojamilch
Abschmecken beim Hirsotto
250 g Erdbeeren

Ich war pickpacke voll von dem Date-Essen so dass ich nur noch die Erdbeeren vertilgen konnte. Ich möchte auch nicht wissen, wie viel Fett in dem Brownie war oder aber vielleicht hatte ich keinen Hunger, weil der Entgiftungmodus eingeleitet wurde.

Das Hisotto ist ein super Essen weil es nicht nur Silizium enthält, was das Bindegewebe strafft, sondern auch noch Methionin durch Hirse und Tofu. Da ich in Bio gerade Proteinbiosynthes lernen muss, ist mir mal wieder klar geworden, was an dem doofen, schwer ranzukommenden Methionin so wichtig ist: Er Körper hat irgendwann sein Eiweiß, an irgendeiner Stelle, aufgebraucht und es muss neues gebildet werden. Dann wird die DNA abgelesen um zu schauen, wie das Eiweiß gebaut sein muss, welches neu hergestellt werden muss und dann wird die DNA kopiert in einem ziemlich komplizierten Prozess. Bei der Kopie der DNA dient die Aminosäure Methionin als Startsignal. Wenn aber kein Methionin da ist, oder sagen wir, nicht genug, wird gar nicht erst kopiert. Es gibt keine andere Aminosäure, die die Aufgabe des Methionin übernehmen kann. Und wenn einem Methionin fehlt, nun, wird kein neuer Körper gebildet.

Vielleicht sehen deshalb viele „Gesundköstler“ irgendwie degeneriert und schwächlich aus. Denn auch Vegetarier und Veganer, die sich nicht explizit mir ihrer Ernährung auseinander setzten, können sehr leicht zu wenig Methionin verzehren. Rohköstler erst recht, es sei denn man isst viele Paranüsse. Täglich ca. 30-40 g. Ich kenne niemanden, der das macht.

Also, kein Methionin kein Köper.

Das Hirsotto enthält also Silizium, Methionin, Vitamin A, Vitamin E und das alles macht schön!:-) Guten Appetit! Ich bin schon wieder spät dran…

Alles Liebe,

Silke

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Sonntag, 6. November 2011

Was ist eigentlich mit Typ I Diabetes?

Hallo Liebes,

Tag 946: Ich habe vor ein paar Tagen eine E-Mail von einer besorgten Mutter erhalten, deren Sohn vor kurzem mit Typ I Diabetes diagnostiziert wurde, die mich nur fragte, was man da machen könne. Sie würde die Gabe von Insulin vermeiden wollten, bemerkte aber auch, dass ich in einem vorherigen Post, als ich über Sergei Boutenko schrieb, ungenau wurde.

Die Sache ist die: Sergei Boutenko wurde mit ca. 10 Jahren als Typ I Diabetiker diagnostiziert. Victoria fing an zu recherchieren, weil auch sie ihrem Sohn auf keinen Fall Insulin verabreichen wollte. Ihre Mutter oder ihre Tante, ein Familienmitglied jedenfalls, hatte nämlich auch Diabetes und bekam Insulin und ist an den Folgeerkrankungen gestorben. Bei ihren Recherchen ist aber nur rausgekommen, dass Typ I Diabetes unheilbar ist.

Typ I ist eigentlich eine Autoimmunkrankheit. Die B-Zellen werden vom Körpereigenen Immunsystem zerstört, können dann kein Insulin mehr produzieren und der Zucker kann nicht mehr in die Zellen transportiert werde. Von Typ I Diabetes werden meist Jugendliche betroffen. Bei Typ II Diabetes hingegen wird noch Insulin produziert aber die Zellen, die den Zucker aufnehmen sollen, kriegen das nicht hin. Laut Barnard und Ornish, weil sie mit Fett überladen sind. Ich habe also nochmal bei Cousens und Barnard nachgelesen, was es mit Typ I Diabetes auf sich hat und keiner von beiden wirderspricht dem Schulmedizinischen Ansatz, dass Typ I Diabetes unheilbar ist.

Was ist also mit dem Fall Boutenko? Nachdem Victoria bei ihren Recherchen keine Lösung gefunden hat, sprach sie auf der Straße eine Frau an, die ihrer Meinung nach ein Abbild von Gesundheit war und fragte sie, was sie machen würde. Ihre Antwort war: „Rohkost“.

Daraufhin hat Victoria die ganze Familie auf Rohkost umgestellt, Sergeis Diabetes verschand, Valyas Asthma verschwand, Igors Herzrhythmusstörungen verschwanden und Victoria hat endlich abgenommem. Laut Cousens, Barnard und der Schulmedizin, ist das aber unmöglich. Es mag nun dahingestellt sein, dass auch Barnard und Cousens Schulmedizin studiert haben, aber wenn sie dahinter gekommen sind, dass sie Typ II Diabetes heilen können, wird ihnen sicher auch aufgefallen sein, wenn sie auch Typ I hätten heilen können.

Also, was ist nun mit Sergei Boutenko? – Victoria schrieb in einen späteren Artikel, dass Sergei zwar mit Typ I Diabetes diagnostiziert wurde, sie aber beim besten Willen nicht sagen könnte, ob nicht vielleicht dem Arzt ein Fehler unterlaufen sei. Vielleicht hat der einfach, aufgrund von Sergeis Alter angenommen, dass es Typ I sein muss, denn Typ II bekommen meist ältere, übergewichtige Menschen. Vielleicht hat dieser Arzt nicht exakt genug gearbeitet? Vielleicht aber kann 100% Rohkost tatsächlich B-Zellen regenerieren und vielleicht kann auch einfach nur der Glaube daran (Glaube versetzt Berge, Placeboeffekt) Typ I Diabetes heilen? Vielleicht war Sergeis Körper aber auch einfach noch jung genug sich entsprechend zu regenerieren.

Jetzt ist natürlich die Frage warum der Körper nun auf die Idee kommt, seine eigenen B-Zellen zu zerstören. Das erklären Cousens und Barnard so und es deckt sich wiederum mit dem was ich an der Uni gelernt habe – erstaunlicherweise -: Milch von Kühen im Säuglingsalter. Wenn ich das alles richtig verstanden habe, ich habe es im Bett gelesen, spät sbends und ziemlich müde, verwechselt der Körper, wenn er versucht sich Antikörper gegen irgendwas zu bilden was in Kuhmilch ist, diese Antikörper mit denen die die B-Zellen zerstören. Also, der Säugling wird zum ersten Mal in seinem Leben mit Kuhmilch konfrontiert, der Körper muss sehen wie er sich dem anpasst, denn natürlich ist es ja nicht, bei einer anderen Spezies Milch zu trinken und ein funktionierendes Immunsystem hat der kleine Körper auch noch nicht und dann bildet er aufgrund der Kuhmilch Antikörper, die dann später die B-Zellen mit Milch verwechseln und diese angreifen, sie zerstören und der Körper kann kein Insulin mehr ausschütten. Das kann passieren, wenn das Kind Kuhmilch zu trinken bekommt, wenn es eine Fertigmilch auf Kuhmilchbasis bekommt und auch, sehr wahrscheinlich jedenfalls, soooo viele Studien gibt es da noch nicht drüber, wenn die Mutter die Kuhmilch trinkt. Also Finger weg!!!

Was man bei Typ I Diabetes, wenn die Zellen dann zerstört sind noch machen kann, ist laut Barnard sich so zu ernähren, dass man möglichst schonen mit deiner Niere und seinen Arterien umgeht, damit es nicht zu Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen kommt. Und das macht man ab besten indem man tierische Produkte meidet, die die Niere verhärten und die Arterien verstopfen. Und ich bin mal wieder entsetzt, dass die Schulmedizin das nicht so lehrt!!!!!

Rohkost-Buch

Ich war vor ein paar Tagen bei meiner Krankenkasse, der AOK, weil ich, seit ich Student bin, keine Post von denen bekommen habe und ich mich, weil ich über 27 bin, selber versichern muss. Bei der AOK lag ein Kochbuch zum Mitnehmen aus und weil ich ein Rezeptefan bin habe ich es eingesteckt.

Außerdem wollte ich wissen, was die „Gesundheitskasse“ für eine Ernärung empfiehlt. Zunächst waren wir uns ziemlich einig: Viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, vollwertige Kohlenhydrate und viel Abwechslung bei Speiseplan. Ich könnte sogar fast noch mit deren Empfehlungen was Fleisch und Fisch betrifft leben, obwohl ich selber das nie in den Mengen essen würde, aber für Leute die nicht vom Fleisch lassen können (Opiatausschüttung und so) mag es empfehlenswert sein. Die AOK sagt 300-600 g Fleisch/Fisch pro Woche als Maximum. Ich schließe mich eher Dr. Fuhrman an, der 250 g als Maximum vorgibt, wenn man nicht vegan oder vegetarisch werden möchte. Was aber gar nicht geht, vor allem nicht angesichts der obigen Aussage über Diabetes I und Kuhmilch sind die Empfehlungen der AOK zu Milchprodukten.


Die AOK behauptet, dass Milchprodukte unsere wichtigste Kalziumquelle sind und das 30% des Milchkalziums vom Körper aufgenommen werden und nur 20% der pflanzlichen Kalziums. Was hier in keinster Weise erwähnt wird ist das, was in fast jedem, wenn nicht sogar jedem Buch steht, das ich im Schrank habe, nämlich dass Milchprodukte den Körper übersäuern, dieser um wieder in den basischen Bereich zu kommen das Kalzium was in den Knochen gelagert ist zur Verfügung stellt und man somit einen größeren Verlust in den Knochen hat, als man an Gewinn durch den Verzehr von Milchprodukten hat. Da esse ich doch lieber den 20% Brokkoli als die 30% Milchprodukte.

Und natürlich wird auch schwangeren Frauen empfohlen Milch zu trinken um genug Kalzium aufzunehmen und dann passiert was ich oben geschildert habe - Diabetes I bei den Kindern.

Nun, ich bin keine Krankenkasse, aber wenn ich eine wäre, würde ich den Mitgliedern nicht empfehlen sich so zu ernähren, dass ihre Kinder chronische Krankheiten bekommen für die ich, als Krankenkasse, dann aufkommen muss….Dumme, dummer Gesundheitskasse….

Es sind aber auch einige, recht viele sogar, vegane Rezepte drin. Aber diese Milch und Quarkrezepte hätten sie sich echt sparen können. Vor allem auch angesichts der vielen veganen Industrienahrungs-Ersatzprodukte, die zumindest mal keinen Diabetes hervorrufen. So schwer kann es doch nicht sein Kuhmilch durch Sojamilch zu ersetzen, oder?

Was gab’s zu essen?:

10 g Rawtella

100 g gekochte Linsen















Porridge aus Buchweizen, Braunhirse, Banane, Kokosmehl, Rosinen, Kakao, Zimt, Wasser und etwas Gelatinepulver


11:30 Uhr: 1 kg Brokkoli mit Knoblauch, Salz und Pfeffer

16 Uhr: 1 Banane mit Mandelpüree
1 Kaki

17 Uhr: 1 TL Rawtella

17:30 Uhr: Rest Salat vom Vortag Rest Risotto

20:50 Uhr: 50 g Popcorn mit Hefeflocken und Salz

Das waren, sage und schreibe 2825 kcal und das obwohl ich lange nicht mehr so dünn war wie jetzt. Verbrennt Denken wirklich so viele Kalorien? Ich kann das gar nicht glauben!

Rewe hat frischen Brokkoli im Angebot 500 g für 0,49 € also bin ich vorgestern mit 5 Köpfen Brokkoli nach Hause spaziert. Und ehrlich, leider, konnte mich der gar nicht überzeugen. Der aus dem Gefrierfach schmeckt viel besser und viel frischer. Soll wohl was dran sein, dass der frisch eingefroren wird.

Und dann habe ich den Beginn der Kaki-Saison genutzt und bestimmt 8 Kakis eingekauft und die, die ich gegessen habe, hatte allein schon 400 Kalorien. Mit Obst kommt man wirklich sehr schnell sehr hoch, aber ich habe ja auch schon bei 3500 Kalorien mit obstlastiger Rohkost abgenommen, wenn auch nicht genug Nährstoffe verzehrt. Gestern habe ich das: 107 g Eiweiß, 66 g Fett und eine Nährstoffratio von 65/14/21. Voll im grünen Bereich. Wenn ich duch mehr Denken, mehr Kalorien verbrenne und mehr essen muss, kann ich auch wiederum viel mehr Fett essen, oder? Hoffentlich...

Vor ein paar Tagen wurde ich in einem Kommentar gefragt, wie ich die ach-so-schönen-Arsch-und-Oberschenkel-machende Hirse verzehre. Wir Ihr vielleicht an gestern seht, habe ich keine verzehrt und hauptsächlich habe ich sie in großen Mengen konsumiert als sie neu war in meinem Ernährungsplan. Jetzt sind die Defizite wohl ziemlich aufgefüllt, was ich auch wiederum an Arsch und Oberschenkel erkennen kann, ich habe aber dennoch ein Rezept rausgesucht, was ich heute zubereiten werde, was köstlich ist und womit Ihr euch euren Arsch und eure Oberschenkel schön essen könnt! Ich freu mich! Ich werde es morgen posten…

Alles Liebe,

Silke

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Samstag, 5. November 2011

Diabetes in Deutschland...

Hallo Liebes,

Tag 945: Ich musste an jedem einzelnen Tag der vergangenen Woche um 5 Uhr aus dem Bett, am Mittwoch um 6 Uhr und habe, glaube ich, zum ersten Mal in meinem Leben in so einer Situation komplett auf Stimulanzien verzichtet. Wenn man mal von ca. 10 g Kakao in meinem Porridge absieht. Kakao kann mich zwar auch ganz schön stimulieren, aber in so geringer Menge wohl kaum, jedenfalls habe ich nicht annähernd das erlebt, was ich die Woche davor erlebt habe mit mehreren Tassen Grüntee pro Tag. Und ist Grüntee aber auch wiederum nicht das stärkste Aufpuschmittel.

Ich muss mir immer vor Augen führen, dass die meisten Leute täglich mehrere Tassen Kaffee trinken und der enthält zum einen eine viel stärker nachlassende Substanz als grüner Tee. Damit meine ich, dass Kaffee zunächst zwar ordentlich aufputscht, die Wirkung dann aber auch, nach ein paar Stunden in einer viel steileren Kurve wieder abfällt als bei Grüntee. Außerdem enthält grüner Tee auch noch Antioxidantien und soll vor Karies schützen. Grüner Tee ist also weitaus besser als Kaffee, aber das was mir letzte Woche damit passiert ist, möchte ich auch nicht wiederholen.

Der tägliche Konsum von mehreren Tassen Grüntee, obwohl das immer nur in der ersten Tageshälfte war, hat dazu geführt, dass ich jeden Abend der vorletzten Woche später müde geworden bin und dann auch nicht einschlafen konnte. Was dazu geführt hat, dass ich von Tag zu Tag ein Schlafdefizit aufgebaut habe und am Freitag damit geendet hat, dass ich verschlafen habe. Das kam diese Woche nicht vor. Ich war gegen 21:30-22 Uhr müde, bin dann ins Bett gegangen, konnte auch einschlafen und ebenfalls am nächsten Morgen rechtzeitig aufstehen. Mich hat im Laufe des Tages dennoch manchmal die Müdigkeit ereilt, meistens dann, wenn ich in abgedunkelten Vorlesungsräumen saß, aber das war auch mit dem Grüntee so. Und daher kann ich sagen, habe ich es jetzt endlich begriffen, dass Aufputschmittel keine Alternative sind zu ausreichend Schlaf. Egal wie stressig das Leben ist. Man liest das immer wieder in Gesundheitsbüchern, dass die Wirkung von Kaffee und Co. und sogar Maca dann irgendwann nachlässt, was nur dazu führt, dass man dann wiederum mehr will von der Substanz und dass es sich rächt. Aber am eigenen Leib habe ich das tatsächlich vorletzte Woche gemerkt. Und auf Verschlafen und nicht einschlafen können, habe ich wirklich keine Lust.

Es hat also 20 Jahre gedauert das zu realisieren. Ich wundere mich wirklich in was für einer verkorksten Welt wir so leben, was für seltsame Dinge als normal angesehen werden und vor allem darüber, dass die meisten Menschen an Krankheiten sterben, die ausschließlich durch das falsche Essen verursacht werden. Weitaus mehr als durch Alkohol und Zigaretten und dass trotzdem Alkohol und Zigaretten so verachtet werden und nicht etwas Fett und Zucker.

Rohkost-Buch

Wir haben in der Vorlesung über Diabetes Statistiken gezeigt bekommen wie gravierend die Zahl der Erkrankungen steigt. Die Anzahl der Typ II Erkrankungen ist in den letzten 50 Jahren um das 20fache gestiegen, dabei wurde bereits 1989 die St. Vincent Deklaration erstellt, ein Plan zur Verminderung von Diabetes Typ II und seinen Folgeerkrankungen, wie Amputation, Erblindung, höheres Sterblichkeit und diabetesbedingte Herzkrankheiten. Alle Ziele dieser Deklaration sind nicht erreicht worden.

Und dann gehe ich in den Supermarkt, durch die Süßigkeitenregale und wundere mich, dass das Zeug überhaupt alles legal ist, in Anbetracht dessen, dass man davon Herzerkrankungen, Krebs und Diabetes bekommt. Auch Diabetes steht in der Liste der Top 10 Killer, nicht nur Herzkrankheiten und Krebs, allerdings sterben viele Diabetiker natürlich an Herzerkrankungen, weil ihre Arterien verhärten.

Und dann hatten wir Statistiken über die Folgen für die Volkswirtschaft, die Krankentage die Diabetiker nutzen und die Preise für ärztliche Betreuung und Medikamente die mit steigender Zahl der Erkrankten natürlich auch immer mehr steigt und das obwohl es gar nicht sein muss. Das Problem wäre, denke ich, ziemlich einfach zu lösen. Man müsste nur jegliche Süßigkeit verbieten. Jegliche verpackte Süßigkeit. Meinetwegen kann man braunen Zucker noch verkaufen und jeder der was Süßes haben möchte, sollte sich sein Zeug selber backen oder zubereiten. Sagt ja keiner, dass ein bisschen Zucker schlecht ist, aber diese gravierenden Mengen, die wir heutzutage essen und dazu diese riesigen Fettmengen!!! Abschließend wurde ein Foto von zwei übergewichtigen Kindern bei McDonalds gezeigt und ich fühlte mich schwer an „Supersize me“ und „Forks over knives“ erinnert und es ist nicht etwas so, dass das Esoterikfilme sind, sondern der Schulmedizin ist das auch sehr wohl bekannt.

Es klingt irgendwie herzlos, wenn man sich die Volkswirtschaft anguckt in anbetracht des Leidens eines einzenen Menschen, aber der Diabetiker an sich leidet auch sehr, obwohl er Medikamente nehmen kann. Eine folgeerkrankung von Diabetes ist nämlich auch Depression und wenn man da erstnal drin hängt, ist der Rest des Lebens auch kein Spaß mehr.

Und dann wurde uns noch eine Statistik gezeigt, die ganz wunderbar zu meinem Eintrag Nazis in Norwegen passt. Dort hatte ich mich beschwert, dass es keine Statistik für die Herzerkrankungen der Nazis gibt, nachdem sie den Norwegern ihr Vieh genommen hatten und es an die eigenen Truppen verfüttert hatten. Bei den Norwegern sank nach Einfall der Nazis die Anzahl der Herzerkrankungen. Tatsächlich gibt es eine Statistik über Diabetes und "Nazis": Nach den beiden Weltkriegen war das Auftreten von Diabetes in Europa so gering wie im Durchschnitt Ende des 19. Jahrhunderts. Es ist alles das gleiche. Krebs, Herzinfarkt, Diabetes. Alles vermeidbar mit dem richtigen Essen. Nur isst es keine. Man kann es auch nicht in Restaurant bestellen. Oder nur selten. Ich habe Probleme mein Essen zu bekommen. Es sollte überall Obst und Gemüse geben, statt dessen stehen überall Schokoladen- und Limonadeautomaten. Sogar im Krankhaus!!!!

Und das meine ich damit, dass diese Welt doch nicht normal ist. Industrienahrungsautomaten in Krankenhäusern und Kaffee. Das ist krank, liebe Leute!

Was gab’s bei mir zu essen?:















6 Uhr: Porridge aus Buchweizen, Braunhirse, Banane, Paranüsse, Rosinen, Zimt, Kakao und Wasser


10 Uhr: 8 getrocknete Feigen

13 Uhr: 750 g Brokkoli mit Knoblauch, Salz und Pfeffer
1 Banane mit Mandelpüree

17 Uhr: 100 g Risotto mit Austernpilzen














Salat aus Chinakohl, Ruccola, Paprika, Zwiebel und Gurke mit Cashew Vinaigrette

1 Banane mit Mandelpüree

19:15 Uhr: 10 g Paranüsse

Das waren 2260 kcal, 80 g Eiweiß, 52 g Fett, 80% Rohkost und 66/12/21. Natalie sagte mir gestern ich hätte abgenommen, obwohl ich das nicht bemerkt habe. Würde an den Stress liegen. Sie hätte auch abgenommen, also hat sie vielleicht auch projiziert.;-))) Für's erste sollen mir die mehr als 2000 kcal mal egal sein.

Wir haben auch was über Diabetesmedikamente gelernt und natürlich war keines ohne Nebenwirkungen. ALLE Medikamente haben Nebenwirkungen. Bei den gebräuchlichsten Diabetesmedikamenten gibt es hauptsächlich Magen-Darm-Störungen, was man zunächst mal als nicht allzu gravierend einstufen möchte. Zum Beispiel wird der B12 Stoffwechsel gestört, man bekommt Blähungen oder Verstopfung, alle Probleme, die mit einem zu hohen Zuckerkonsum (auch bei 80/10/10) auftreten können, passieren. Man kennt ja den Spruch: „Der Tod sitzt im Darm“, daher sollte man den eigentlich hüten wie einen Schatz.

Praktischer Weise hatten wir auch Hepatits-Unterricht und da ging es um die Leber. Sagt ja der Name schon. Und die Leber ist nunmehr als Filterungsorgan bekannt. Sie muss nicht nur Alkohol filtern sondern vor allem auch Medikamente. Meine Tutorin erzählte wie extrem Paracetamol auf die Leber wirken würde und mal sollte niemals, jemals zu viel Paracetamol einnehmen, was viele Menschen aber machen. Sie halten sich nicht an die Einnahmeempfehlungen. Ich hab das noch nie genommen, also habe ich nachgefragt, wogegen es denn überhaupt wirkt. Die Reaktion meiner Tutorin darauf war:

„Gut so!“

Die meisten Diabetiker nehmen bis zu 10 Medikamente, weil sie auch erhöhten Blutdruck haben und Arterienprobleme. Blutdruck wird ja unter anderem auch wieder von Kaffee gesteigert. Meine Mutter trank Kaffee und nahm blutdrucksenkende Mittel, hatte ein B12 Problem, ein Nierenproblem und nahm Antidepressiver. Will aber nicht auf ihr Fleisch verzichten und keine Rohkost essen. Es gibt Menschen, die es nicht besser wissen und solche wie meine Mutter, die zudem Krankenschwester ist, die es einfach nicht hören wollen. Mein Vater sagt, die sei beratunsresistent und damit hat er Recht.

Menschen mit einem niedrigen Bildungsniveau und einem schmalen Portemonnaie sind am häufigsten von Zivilisationskrankheiten betroffen. Gesundes Essen ist teuerer. Außerdem haben „dumme“ Menschen im allgemeinen weniger Ahnung von Gesundheit und gesundheitserhaltenden Maßnahmen.

Ich bin gerade ganz schön betroffen, während ich das schreibe und habe fast Tränen in den Augen. Das System ist ganz schön abgefuckt. Man ist zwar verpflichtet in diesem Land krankenversichert zu sein, aber dann ist man den Göttern in Weiß ausgeliefert, die alle noch nie von Dr. Barnard und Dr. Ornish gehört haben oder von „Krebszellen mögen keine Himbeeren“.

Ich find’s traurig….Echt…

Alles Liebe,

Silke 

PS: Nachtrag zu gestern: Ich sehe ausgeschlafen auch viel besser aus ;-)

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Freitag, 4. November 2011

Schönheitsprobleme = Ernährungsprobleme

Hallo Liebes,

Tag 944: Es ist, wie ich feststelle fast unmöglich, den ganzen Tag unterwegs zu sein und gleichzeitig seine Ernährung von vorne bis hinten zu überprüfen. So soll das aber natürlich auch nicht sein. Dazu haben wir natürlich eigentlich einen uns innewohnenden Mechanismus, der uns sagt, wann wir zu essen haben, was wir zu essen haben und in welcher Menge.

Den meisten Menschen, so würde ich man annehmen, ergeht es aber so, dass ihr Ernährungsinstinkt pervertiert ist und sie instinktiv gar nicht mehr entscheiden können, was wirklich das richtige für sie wäre. Unser Körper wiederum ist unglaublich widerstands- und anpassungsfähig und erfüllt demütig seine Aufgabe.

Ich muss nochmal auf meine Oberschenkel zu sprechen kommen. Da ich sie mir nicht explizit jeden Tag anschaue bin ich immer mal wieder, wenn sie mir ins Auge fallen, verzückt, wie Straff sie mittlerweile geworden sind. Das waren sie nicht mal als Teenager! Damals habe ich 80 kg gewogen. Ich hab Dehnunsgstreifen bekommen und obwohl ich recht schöne Beine habe, habe ich doch noch nie einen Rock angehabt, der nicht die Oberschenkel abdeckt. Hot Pants oder Mini war noch nie drin, egal wie dünn ich war.

Ich glaube jetzt, zum ersten Mal in meinem Leben, bekommt mein Körper auch wirklich das, was er braucht. Er hat 36 Jahre auf Sparflamme gelebt und für mich ist fast ein Wunder, dass er es überhaupt so gut tut. Ich bin ja schon nicht gestillt worden, also war da schon alles suboptimal. Salat gab es, als ich klein war, auch nicht. Ein bisschen Gemüse aber keine Hülsenfrüchte oder sowas wie Hirse. Reis oder auch Kartoffeln schon. Als Teenager gab es dann permanent Dosenravioli, weil meine Schwerster permanent im Krankenhaus war und meine Mutter ihre Prioritäten anders gesetzt hat. Man könnte natürlich auch mal darüber nachdenken ob meine Schwester genau deshalb krank war, weil meine Mutter ihre Prioritäten nicht auf die Nahrungszubereitung gesetzt hat.

Als Teenager schon war ich dann übergewichtig, als Teenager schon wurde ich Vegetarier und als Teenager schon fiel mit Fit fürs Leben in die Hände und da ging es dann los, dass ich mein Gemüse eingefordert habe. Ich kann euch nicht sagen, wie dankbar ich meinen jüngeren Ich dafür bin, das getan zu haben. Ich kann mich aber auch an einen Familienurlaub erinnern als ich vielleicht 8 war und nach dem Essen meine Eltern gefragt habe ob ich die Salatblätter, die als Dekoration auf den Tellern mit Fleisch und Fisch lagen, essen dürfte. Mein Gott, muss ich einen Grünzeugmangel gehabt haben!

Also wurde ich Vegetarier und habe mehr Gemüse gegessen, was mich dann immer gesund erhalten hat. Ich hatte selten Erkältungen und als meine Mutter das Acerola Vitamin C entdeckt hatte nie wieder Erkältungen, aber ich wurde nicht dünner. Viele Süßigkeiten sind auch vegetarisch.

Ich habe an dieser Stelle schon mal erwähnt, dass ich nie durch eine bestimmte Ernährung abgenommen habe, sondern immer nur durch Liebeskummer, welcher zu Appetitlosigkeit führt aufgrund der hormonellen Lage. So bin ich dann von 80 kg auf 60 kg runter, innerhalb mehrerer Jahre und ohne Diät, aber 2 sehr schlimm gebrochene Herzen. Und vor 8 Jahren stolperte ich dann über Rohkost, habe mich dabei immer höher gehangelt, was den Prozentsatz an Rohkost betraf und auch mein Allgemeinbefinden wurde besser. Ich wurde gar nicht mehr krank, bekam keinen Sonnenbrand mehr, war erstmals in meinem Leben frei von Pickeln und hatte so gut wie keine Regelbeschwerden mehr. Und, und das ist fast das wichtigste, ich hatte keine depressiven Phasen mehr und habe Wertschätzung für mich entwickelt. Hatte den Elan mein Leben in die Hand zu nehmen, was zwar nicht immer funktioniert hat, aber ich habe auch nicht aufgegeben.

Rohkost-Buch

Und trotzdem glaube ich, dass ich mein ganzes Leben mangelernährt war, egal ob als Kind mit Fleisch, als Teenager mit Ravioli und Gemüse, als Twen mit einer ziemlich gemüselastigen, vegetarischen Industrienahrung oder auch als Rohköstler. Natürlich gab es auch früher nicht die Möglichkeit sein Essen in einen Computer einzugeben und zu schauen was man so zu sich nimmt. Wir hatten eine Nährwerttabelle, die fast nur Kalorien bestimmt, sowie die Makronährstoffe. Und niemals jemals in meinem ganzen Leben wäre ich auf die Idee gekommen, dass es erforderlich sein könnte, 750 g Brokkoli pro Tag zu essen. Oder als Äquivalent vielleicht 200 g Wildkräuter.

Ich weiß nicht, wie es sich verhält, wenn man sein Eiweiß aus Fleisch holt, ob man dann eine bessere Eiweißratio hat, wahrscheinlich schon, aber Fleisch hat natürlich andere Nachteile. Und Vollwertgetreide wie Hirse ist auch ein wichtiger Faktor. Hirse, Buchweizen, Reis. Das alles steckt voll von Nährstoffen! Jetzt weiß ich, dass ich alle Nährstoffe kriege, oder vielleicht fast alle, wenn man D und B12 außen vor lässt, obwohl D natürlich auch in Pilzen drin ist und es gibt natürlich auch noch ein paar Sachen, die der Chronometer nicht errechnet. Silizium ist das eine, aber das was Dr. Switzer empfiehlt, was in Gelatine drin sein soll, ist das andere. Ich hatte in keinster Weise erwartet, dass sich so ein bisschen Hirse so radikal auf mein Bindegewebe auswirken würde. Vor allem habe ich gedacht, dass Cellulite von der Verschlackung der Gewebes herrührt, ich also noch „reiner“ essen müsste um sie zu beseitigen. Pustekuchen. Entschlackung ist das eine, aber wenn dem Körper die Nährstoffe fehlen um das Bindegewebe anständig aufzubauen, geht auch nichts.

Also bin ich derzeit verzückt, von meinem Arsch und meinen Oberschenkeln und vor allem weiß ich voran es liegt. Es passierte einfach so und war völlig ungeplant. Ich hatte nicht darauf abgezielt mir der Hirse mein Bindegewebe zu stärken, ich wollte mein Hämoglobin damit hochholen. Es kann also noch nicht mal eine Placebowirkung sein!

Nun, worauf ich eigentlich hinaus wollte ist, dass ich nunmehr ohne Brokkoli nicht mehr satt werde und wenn ich mal weniger Brokkoli esse auch der Chronometer ein Defizit anzeigt. Dass das Defizit da ist, merke ich aber bereits Nachmittags ohne Chronometer, wenn ich mehr Hunger habe als mit Brokkoli. Der Körper ist jetzt drauf geeicht und fordert es ein, was er 36 Jahre lang nicht gemacht hat. Und all die Zeit stand ich da mit schwabbeligen Oberschenkeln. Und da kann ich mich noch freuen, dass ich von mieser Ernährung nur scheiß Haut kriege, andere Leute kriegen tödliche Krankheiten! Fazit ist aber:

Schönheitsprobleme = Ernährungsprobleme

Die kann man nicht wegcremen oder so. Die kann man nur wegessen. Aber wer sagt einem schon, wie das geht!?

Was gab’s zu essen?:

20 g Rawtella

10 Uhr: Porridge aus Buchweizen, Paranüssen, Braunhirse, Kakao, Bananen, Rosinen und Zimt

11:30 Uhr: 200 g Risotto
1 Banane
2 getrocknete Feigen















14 Uhr: Salat mit Cashewvinaigrette

2 Baguettscheiben Brot
Zucchini-Möhren-Suppe
1 Banane

20 Uhr: 750 g Brokkoli mit Knoblauch, Salz und Pfeffer
1 Banane mit Mandelpüree

Ich war wieder in der Mensa essen und es war diesmal kein veganer Tag. Also habe ich mich für Salat entschieden. Dressing hatte ich dabei und alles funktionierte einwandfrei, außer dass ich relativ spät kam und nicht mehr allzuviel da war.

Wir hatten wieder Diabetesvorlesung und habe folgendes mitgeschrieben:

„Die Insulinresistenz ist noch nicht verstanden, wird aber untersucht“

Das heißt, dass die Schulmedizin in Köln auf jeden Fall noch nicht von Dr. Barnard gehört hat, der die Insulinresistenz beseitigt, indem er das Fett aus der Ernährung streicht. und außerdem setzt Zimt die Insulinresistenz der Zellen herab! Ich muss das die Tage mal anbringen.

Außerdem wurde konkret gesagt, dass zuerst die Zellen insulinresistent werden und dann erst die Zellen der Bauchspeicheldrüse überproduzieren und dadurch auslaugen. Das heißt, Diabetes kriegt man tatsächlich nicht von zu viel Zucker, sondern von zu viel Fett in der Nahrung, wobei ich da 30% als normales und verträgliches Maximum einstufen würde. Die meisten Diabetiker essen natürlich zu viel Fett und Zucker.

Und dann fiel noch folgender Satz, den ich auch nicht umhin kam niederzuschreiben, weil er von einem Schulmediziner lustig ist:

„Es gibt auch esoterische Sonderfälle!“

Wir hatten auch Hepatitis und ich weiß immer noch nicht ob ich mich impfen lassen soll/muss oder nicht. Nicht, dass ich Angst hätte mich anzustecken, dass ist mir egal. Der Haken bei Hepatitis ist, dass sie eine Inkubationszeit von 8-10 Wochen hat und in der ganzen Zeit merkt man nicht, dass man sich angesteckt hat und kann dennoch andere Leute anstecken, was in einem medizinischen Beruf nicht wünschenswert ist. Aber ich lerne in den nächsten Tagen auch noch mehr über die Krankheit, dann kann ich wohl besser abwiegen. Ich fürchte aber, das System zwingt mich eh!

Es gab 2003 Kalorien, ohne die Suppe, die ich in der Mensa gegessen habe, 66/12/22. 49 g Fett und 68 g Eiweiß. Wohlgemerkt ohne die Suppe. Das ist schon in Ordnung. Ich glaube nicht, dass ich mich als gesunder Mensch auf unter 10% Fett zwingen muss, vor allem wenn es gutes Fett ist, ich glaube aber auch, dass man 30% nicht überschreiten sollte.

Nennt mich angepasst und konservativ, aber ich stimme den Vorgaben der Deutschen Gesellschaft für Ernährung zu. Für gesunde Menschen, wohlgemerkt, und ich meine, dass man viel mehr Obst und Gemüse und Rohkost verzehren sollte, als die Empfehlen und viel, viel weniger tierische Produkte. An ihren vorgegebenen Werten ist aber nicht allzu viel auszusetzen.

Alles Liebe,

Silke

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Donnerstag, 3. November 2011

Hunger, 80/10/10 und Affen....

Hallo Liebes,

Tag 943: So, ich muss mich sputen, habe nur eine ¾ Stunde Zeit zum Bloggen, da ich in den frühen Morgenstunden nun auch noch Wäsche waschen musste und einen armseeligen Versuch gestartet habe mein Fahrradlicht zu reparieren, was mir nicht gelungen ist. Und was gestern essenstechnisch in mich gefahren ist, weiß ich auch nicht.

Gut, ich war von 20 vor 8 Uhr morgens bis 20 Uhr abends unterwegs und das war auch auch recht anstrengen, aber ob es rechtfertigt, dass ich wirklich den ganzen Tag über Hunger hatte? Ich hatte Vorlesungen und zwischendurch immer mal Pause und in jeder der Pausen habe ich unglaublich viel gegessen und bin dann doch immer noch nicht satt geworden. Die eine Erklärung dafür könnte der Stress sein und vielleicht sogar, dass Denken viele Kalorien verbrennt. Die andere könnte sein, das mir einfach das Eiweiß gefehlt hat weil ich normalerweise zu Mittag Brokkoli verzehre. Eiweiß macht satt, kein Brokkoli da, beständiger Hunger.

Und ich hatte so gut vorgeplant. Eine große Vorratsportion von der Cashewvinaigrette hatte ich zubereitet von der ich ein wenig abgeschöpft habe um sie mit in die Mensa zu nehmen. Außerdem hatte ich das Risotto, hatte ein Paar Bananen und Paranüsse dabei und sogar Romanasalat zum pur knabbern. Und fast alles, außer die Vinaigrette, hatte ich um 10 Uhr morgens bereits aufgegessen. Ich kenne mich so gar nicht...

In der Mensa hatte ich Glück, oder auch Pech, denn es war mal wieder veganer Tag, bisher jedes Mal, wenn ich dort war und es gab Nudeln mit Ruccolacarbonara, Salat und Obst. Ich hab zugeschlagen, obwohl ich eigentlich vorhatte Salat zu bestellen und das hat dann natürlich mein 80% roh Ratio gravierend verschoben. Sollte ich dafür dann den Brokkoli, den ich für abends geplant hatte ausfallen lassen? Woher dann aber die Nährstoffe nehmen?

Nun wissen wir alle, dass nicht immer alles perfekt laufen kann im richtigen Lebens und leider waren die Nudeln auch nicht allzu großartig. Aber hätte Salat mich nun satt gemacht? Ich weiß, dass mich Hülsenfrüchte sicherlich satt gemacht hätten, aber die sind dann auch wiederum nicht roh. Mehr Nüsse hätten mich satt gemacht, aber dann wäre auch wieder viel mehr Fett dabei gewesen und mehr als 30% möchte ich dann, so oder so, lieber nicht essen. Ich weiß wirklich immer noch nicht wie das funktionieren soll mit dem optimalen Essen, wobei wahrscheinlich auch kaum jemand behaupten würde, dass, wie ich esse, ungesund ist.

Rohkost-Buch

Natalie war mir mir in der Mensa und auch sie hatte das vegane Gericht genommen, was sie für einfach nur „vegetarisch“ hielt. Als ich sie darauf hinwies, dass es vegan sei sagte sie: „Ach, ich dachte vegan wäre mit mehr Rohkost und irgendwie vielleicht auch Vollkornnudeln“

Nein, es war mehr oder weniger vegane Industrienahrung, wenn auch nicht so schlimm wie Soja-Bolognese, sondern die Carbonarasauce war auf Mehlbasis.

Mehl auf Pasta dafür aber mir Gemüse durchsetzt und daher besser als vegane Bolognese und daher auch von mir bestellt. Dazu zwei Beilagensalate, einer war mir zu klein, und eine Banane. Hat mich ganze 2,60 € gekostet, was natürlich schon großartig ist. Ich fand‘s auch geschmacklich in Ordnung, Natalie nicht. Bisher war das beste aber immer noch das Chilli Senza Carne was es am ersten Tag gab, sowohl geschmacklich als auch gesundheitlicht.

Neben Chemie hatten wir gestern Neuroanatomie und Diabetes mellitus auf dem Programm stehen und leider ging es nur um Typ I Diabetes. Richtig interessant finde ich aber nur Typ II weil der zu verändern ist. Mit Essen!

Es war ein Patient zu Gast, der uns seine Geschichte erzählt hat, wie er mit 10 Jahren plötzlich anfing bis zu 10 l Wasser am Tag zu trinken. Sein Blutzucker war damals 800. Normal ist 80-100, aber 135 hat man offiziell Diabetes.

Ich habe ja immer festgestellt, dass ich, wenn ich 80/10/10 esse, unglaublichen Durst bekomme. Das hängt damit zusammen, wie beim Diabetiker auch, dass Zuckermolekühle Wasser an sich binden. Wenn der Zucker im Blutkreislauf ist und nicht in der Zelle, passiert das und der Zucker wird ausgeschieden. Das passiert bei mir wenn ich 80/10/10 lebe – weil ich den Zucker aus dem vielen Obst ab nachmittags leid bin und eigentlich was Herzhaftes will. Und dann lehren Graham und Anhänger, dass man weiter Obst essen solle, man brauche die Kalorien und auch die Nährstoffe. Und es sei gesund und normal 12 Mal am Tag pinkeln zu gehen, alles andere sei Dehydration.

Das kann und will ich von vorne bis hinten nicht glauben. Mein Körper sagt nein, mein Geschmack sagt nein, meine Zähne sagen nein und die Medizin auch. Wahrscheinlich ist es sogar gefährlich, so viel Obst zu essen und dann so viel Wasser auszuscheiden, denn im Wasser sind ja auch die Mineralstoffe gelöst, die man dann auch mit ausscheidet.

Was gab’s zu essen?:















5:30 Uhr: Porridge aus Buchweizen, Braunhirse, getrocknete Pflaumen, Kakao, Zimt und Bananen



10:00 Uhr: 3 Bananen
1 Früchtetee














100 g Risotto mit Austernpilzen

1 Miniromana
3 Paranüsse















13 Uhr: Pasta mit Ruccolacarbonara, Salat und Banane


14 Uhr: 4 Feigen, getrocknet

16:30 Uhr: 3 Feigen, getrocknet

17 Uhr: veganer Rewe-Salat mit Cashew-Vinaigrette

20 Uhr: 300 g Brokkoli
110 g Risotto
2 Miniromana mit Cashew-Vinaigrette
1 Banane mit Mandelpüree

Und ohne den Pasta aus der Mensa waren es schon 2289 Kalorien. Ich bin völlig wahnsinnig! – Ob es anders gewesen wäre, wenn ich zuhause ständig ein Auge auf mich gehabt hätte? Ich glaube nicht. Vielleicht probiere ich aber auch einfach mal Brokkoli mit in die Uni zu nehmen. Das wäre auch eine Variante. Aber eigentlich habe ich gestern schon wieder festgestellt, dass es mich nervt immer so viel Essen mitzunehmen. Vielleicht nervt mich aber auch nur, dass meine Tasche zu klein ist und ich brauche eine größere. Mich nervt, dass Bananen so leicht zerdrücken, dass Tupperdosen, selbst wenn man sie leer hat, immer noch sperrig sind und dass ich vorher nicht weiß, worauf ich Appetit haben werde. Es gibt auch einen Rewe in der Nähe der Uni. Da könnte man zu Not auch hin und der Rewe-Salat war gestern super und danach eben nicht sperrig, weil Vegwerfkram, aber das ist ja nun auch nicht unbedingt unterstützenswürdig. Ich brauch ne größere Tasche….

Ach so, und dann habe ich durch Zufall noch gelesen, dass Menschenaffen 48 Chromosomen haben. Mensch aber nur 46. Was sagt uns das? Wir sind keine Affen. Wir teilen zwar 98% unserer DNA mit ihnen, aber wir sind keine Affen. Die Urköstler sollen mir einen Menschen mit 48 Chromosomen zeigen, dann glaube ich auch gerne, dass wir Urkost, Urgymnastik, Urmedizin und Schnickschnack leben sollten….

Alles Liebe,

Silke

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Mittwoch, 2. November 2011

Wach sein...

Hallo Liebes,

Tag 942: Ah, ich hab euch gar nicht von Montag erzählt und was passiert ist, als ich von heute auf morgen Grüntee weggelassen habe. Ich hatte erwartet, dass ich mich die ganze Zeit vor der Uni niedergeschlagen fühlen und keinen Elan haben würde. Dem war aber nicht so. Ich war wach, kam auch aus dem Bett, aber der ganze Tag war irgendwie träge. Physik und Chemie konnten meine Aufmerksamkeit nicht so richtig fesseln und ich habe mich in der Vorlesung ein paar Mal beim gedanklichen Abdriften erwischt, was nicht nur am Grüntee liegt, sondern auch an der Trockenheit der Themen. In den abgedunkelten Hörsälen habe ich dann den Grüntee schon ein wenig vermisst als ich leidenschaftlich gähnen musste, aber schlussendlich habe ich es gut durch den Tag geschafft.

Ich habe an der Abendschule raugefunden, dass ich besser denken und mich besser konzentrieren kann, wenn ich ausgeruht bin, was nicht geht, wenn man koffein- oder teeinhaltige Nahrungsmittel oder Getränke zu sich nimmt. Da das jeder macht, weiß kaum jemand, was der Unterschied ist zwischen richtig ausgeruht sein und chronischem Schlafdefizit. Ich glaube, ich habe mit 16 Jahren, oder so, angefangen Kaffee regelmäßig und täglich zu trinken und damit erst mit ca. 30 Jahren aufgehört. Wahnsinn, oder? Mit 16 war ich nicht mal ansatzweise so weit über mich in der Form reflektieren zu können, ob ich gerade gut funktioniere, weil ich Stimulanzien zu mir genommen hatte oder weil ich ausgeruht war.

Auf der Schauspielschule habe ich nebenbei mein Geld im Hotel mit Nachtdienst verdient und da auch Unmengen Kaffee in mich rein geschüttet. Ich musste ja wach bleiben. Und so gab es Kaffee eigentlich immer. Aber den Unterschied zwischen Denken auf Kaffee/Tee und Denken ausgeruht, ist gravierend. Besonders die Konzentration ist ausgeruht besser und auch die Merkfähigkeit. Es gibt nur eins was besser ist als ausgeruht denken und das ist auch das, was uns alle irritiert und auf die Stimulanz reinfallen lässt: Am besten funktioniert ausgeruht Denken mit einem Schuss Stimulanz! Das geht aber dummerweise nicht dauerhaft. Man kann das an einzelnen Tagen machen, bei Klausuren, Wettkämpfen oder wichtigen Terminen, aber eben nicht dauerhaft. Wenn man es dauerhaft macht ist man einfach nur wach, aber nicht geistesgegenwärtig.

Ich werde definitiv in meinem Semester nicht so was wie eine Klassenbeste sein, was am Abendgymnasium schon so war. Meine Kommilitonen sind jetzt aber alles Einser-Abiturienten, abgesehen von den 20% die über ihre Wartesemester an die Uni gekommen sind. Und noch länger habe ich nicht mehr im Unterricht gesessen und nichts kapiert, wie es in der letzten Chemiestunde war. Ich muss dazu sagen, ich hatte zuletzt vor 20 Jahren Chemie in der Schule, als meine Kommilitonen nur in utero existierten oder nicht mal gezeugt waren. Schon erschreckend…Aber es wird hier Sachen geben, die mir Schwierigkeiten bereiten werden. Eine Kommilitonin erzählte, sie habe am Abend der allerersten Party schon mehrere Studenten höherer Semester getroffen, die 6 Mal bereits durch die Chemieprüfung gerasselt seien. Das macht mir, gelinde gesagt, Angst. Nur, dass man dann nicht draußen ist, sondern man die Prüfung immer wieder wiederholen kann. Es geht nur Zeit ins Land. Und wahrscheinlich wird einem irgendwann auch das Bafög gestrichen.

Nun, und weil es mir momentan schwerer fällt zu denken, weil der Stoff schwerer ist als auf der Abendschule, muss ich jegliche Gehirnkapazität rauskratzen, die ich kriegen kann, notfalls eben durch den Verzicht auf Stimulanzien. Was in Ordnung ist, ist ca. 1 TL Kakao morgens. Der richtet nicht viel aus, wenn überhaupt was. Einen TL Kakao tue ich meist in meinen Frühstücksbrei. Ich bilde mir zwar ein, dass er mich wach machen könnte, aber im Gegensatz zu Grüntee hat der keine gefühlte Wirkung.

Rohkost-Buch

Und dann habe ich gestern was gelesen und zwar in den Diabetesunterlagen, die ich von der Uni bekommen habe. Jawohl, von einer Schulmedizinischen Einrichtung und ihr werdet gleich noch sehen, warum ich das so erstaunlich finde.

Wir erinnern uns, dass es Typ I und Typ II Diabetes gibt. Typ II ist der der von Zivilisationsnahrung kommt und der den Cousens, Graham, Barnard, Ornish und Co. heilen können. Mit Essen statt mit Medikamenten. Der Typ II Diabetiker produziert noch eigenes Insulin aber nicht genug. Beim Typ I Diabetiker sind die Zellen, die das Insulin produzieren zerstört worden. Aus irgendeinem Grund. Und dazu habe ich dann gestern folgendes gelesen:

„Neben Erbfaktoren spielen wahrscheinlich Virusinfektionen, frühes Abgestilltwerden, Kuhmilchernährung im frühen Säuglingsalter und Kaffeekonsum der Mutter in der Schwangerschaft eine Rolle.“

Kaffee und Kuhmilch. Ach, und natürlich wieder die Viren.

In Bio habe ich gelernt, das ca. 20% aller Krebserkrankungen auf einen Virus zurück gehen. Das hängt damit zusammen, dass Viren das Erbgut einer Zelle verändern, die sich daraufhin nicht mehr so wie sie soll vermehrt und somit kommt es zu einer Entartung und einem Tumor. Viren werden aber wiederum vom Immunsystem zerstört, wenn dieses funktioniert und sie können auch zerstört werden, wenn die Zelle ordentlich funktioniert und selbstständig den Zelltod einleitet. Und wisst ihr, was ich glaube, womit das zusammen hängt: Obst und Gemüse. Vitamine und sekundäre Pflanzenstoffe. Ich glaube sie schützen exakt deshalb vor Krebs! Und mal wieder muss ich wiederholen, dass sekundäre Pflanzenstoffe in tierischer Nahrung nicht drin sind und daher glaube ich nach wie vor dass eine auf Pflanzen basierende Ernährung mit, wenn überhaupt, sehr geringem Anteil an tierischen Produkten, die beste Variante ist.

Nebenbei habe ich mir auch die Mühe gemacht zu kochen und zwar Risotto. Ich hatte ja keinen Schimmer, dass Risottoreis so schnell durch ist. Und ich bin immer mal wieder erstaunt über meine Kochkünste. Vor Rohkost konnte ich nicht mal ansatzweise so gut kochen wie jetzt. Das Rezept habe ich aus der Schrot und Korn abgekupfert, es veganisiert und entfettet und es war köstlich. Ich nehme ein wenig davon heute mit in die Uni, der Rest bleibt im Kühlschrank für die nächsten Tage, denn ich will ja nur 20% gekocht essen. Es ging so:

Risotto mit Austernpilzen

250 g Risotto-Vollkornreis
50 g rote Zwiebeln
125 ml Weißwein
600 ml Wasser
200 g Austernpilze
Salz, Pfeffer
150 g Tierfkühl-Erbsen
50 g Paranussparmesan

1. Etwas Wasser in einem Topf erwärmen und den Reis darin auf kleiner Flamme 2 Minuten dünsten. Zwiebeln würfeln und zu dem Reis geben. Mit Wein ablöschen.
2. Sobald der Wein vom Reis aufgenommen wurde, 200 ml Wasser mit einem halben TL Salz zugeben. Auf kleinster Flamme köcheln lassen. Oft umrühren. Mit dem restlichen Wasser ebenso verfahren.
3. Austernpilze putzen und in einer Pfanne mit etwas Wasser dünsten. Mit Salz und Pfeffer würzen.
4. Erbsen zugeben und kurz erwärmen, bis sie aufgetaut und gar sind.
5. Alles zusammenrühren und Paranussparmesan unter alles heben.

FOTO FOLGT

Was gab’s zu essen?:

8:30 Uhr: Porridge aus Buchweizen, Paranüssen, Zimt, Banane, Braunhirse, Kokosmehl und Kakao

11 Uhr: 100 g Linsen, gekocht

12 Uhr: Banane mit Mandelpüree
2 Feigen

16 Uhr: 750 g Brokkoli mit Knoblauch, Salz und Pfeffer. Gekocht.
1 St. Apfelkuchen
12 g Cashews

17:15 Uhr: 2 Bananen
1 TL Rawtella

18:50 Uhr: 9 g Paranüsse
125 ml Weißwein
100 g Risotto mit Austernpilzen
70g Linsen, gekocht

Das waren mehr als ich wollte Kalorien, nämlich 2183 aber wieder ziemlich exakt 20% gekocht. Brokkoli, Linsen und das Risotto. Ich musste leider nach dem Risotto feststellen, dass ich erst 94% Methionin verzehrt hatte und habe daher noch Linsen nachgelegt, was super funktioniert hat und ich hatte vergessen die 9 g Paranüsse einzugeben, was ich heute früh nachträglich gemacht habe und jetzt stehe ich da…;-)

83 g Eiweiß, 47 g Fett und 66/14/20. Ich bin zufrieden, denke ich…

Auf in die Uni, es wird wieder knapp!!!

Alles Liebe,

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Dienstag, 1. November 2011

Linsen und andere Menschen...

Hallo Liebes,

Tag 941: Ich habe jetzt endlich raus, wie man Linsen zubereitet ohne sich zu vergiften.

Wir erinnern uns, während meiner 100% Rohkost-Zeit, habe ich 2 Mal Linseneintopf gekocht, weil ich völlig arm war und Hunger hatte und nichts mehr zu essen im Hause war und nach beiden Mahlzeiten hatte ich am nächsten Tag einen Kater, wie wenn ich Alkohol getrunken hätte. Niemand konnte mir sagen was das war und womit das zusammen hängt, außer, dass alles nach Vergiftungssymptomen klingt. Jemand anderes schrieb mir, dass er die selben Symptome bekäme und daher um gekochte Hülsenfrüchte einen Bogen machen.

Schlussendlich hängt es mit der Zubereitung zusammen und ja, viele Hülsenfrüchte enthalten Toxine, die der Körper entgiften muss so wie auch den Alkohol, daher sind die Symptome so ähnlich. Und ich hatte gedacht, dass mein Körper kein gekochtes Essen im allgemeinen mehr verträgt! Das stimmt aber nicht. Es sind ganz konkret die Hülsenfrüchte. Das passiert nicht, wenn man Linsen in der Dose oder Linseneintopf in der Dose kauft, sondern nur bei Trockenlinsen.

Richtige Zubereitung geht so, dass man sie zunächst mal ein paar Stunden, oder über Nacht einweichen lässt. Das Einweichwasser muss man dann wegschütten und die Linsen mit neuem, frischen Wasser, und, wer mag Salz, kochen. Ca. ne Stunde. Man hatte mir damals auch gesagt man müsse Hülsenfrüchte 2-3 Stunden kochen, aber dem ist nicht so, wenn man sie vorher einweicht. Man kann natürlich auch gekeimte Linsen kochen oder verarbeiten, aber da sehe ich nicht wirklich Sinn drin. Der Sinn dabei gekochte Hülsenfrüchte oder Getreide zu essen ist in meinen Augen, dass da Kohlenhydrate und Eiweiß in sehr konzentrierter Form vorliegen. Wenn man Getreide oder Hülsenfrüchte keimen lässt, dann dienen diese Kohlehydrate und das Eiweiß der keimenden Pflanze als Nährstoffe wodurch sich zwar die Vitamine und Mineralien potenzieren, Kohlenhydrate und Eiweiße werden aber weniger, weil das Korn zu Gemüse wird. Komplexe Kohlehydrate und Eiweiße sind aber, so meine Meinung, in der meisten Rohkost zu wenig vorhanden.

Was mich dahin bringt, dass mir gestern schon wieder ein 80/10/10er geschrieben hat, dass er nicht verstehen könne, warum ich solche Probleme gehabt hätte bei 80/10/10 auf meine Nährstoffe zu kommen. Das war weil ich sowohl physisch als auch finanziell nicht 3500 Kalorien aus fast nur Obst und 500-1000 g Grünzeug pro Tag essen kann. Außerdem war ich das viele Süße irgendwann leid und wollte was Herzhaftes essen. Und meine Zähne haben darunter gelitten, weil das Obst von schlechter Qualität ist, wenn man herkömmliches kauft. Und mal völlig abgesehen davon, will ich so nicht leben!!! Ich will meine Rohkostsüßigkeiten behalten und ich will in Gesellschaft was essen gehen können. Ich will nicht Riesenberge Essen mit mir rumschleppen müssen, ich möchte nicht immer alles Mono essen. Und ich bin nicht überzeugt davon, dass Obst die ultimative Nahrung für uns in diesen Breiten ist und überhaupt, wenn man sich die Fruktosedebatte anschaut. Und ich habe tierischen Durst bei 80/10/10 bekommen und nenne es ein Diabetessymptom.

Rohkost-Buch

Was mich zum nächsten Thema bringt: Ich bin gestern in einem Kommentar als Orthoretiker gestempelt worden obwohl ich am Tag zuvor noch Bier, Kaffee und Pizza konsumiert hatte. In der „gesunden“ Variante das alles, aber sowas machen Orthoretiker nicht. Außerdem dachte ich ehrlich das Orthoretikerthema hätten wir vor 2 Jahren schon hinter uns gelassen.

Für die unter euch, die nicht wissen was das ist: Ein Orthoretiker lebt unter dem Zwang sich so gesund wie möglich ernähren zu wollen. Er geht nicht unter Menschen, vermeidet alle Situationen in denen "ungesundes" Essen gegessen werden könnte, hält ungesundes Essen für Gifte und meistens handelt es sich bei Orthoretikern seltsamerweise um Männer, was sich mit meinen, ach, so schlechten Erfahrungen mit Rohkostmännern deckt. Da ich in Gesellschaft dauernd was anderes esse, also ich für Optimal halten würde, kann ich beim besten Willen kein Orthoretiker sein. Ich probiere Kaffee aus Jux und Tollerei, habe keine Tierschutzeessensregeln und dann bin ich auch noch, auf völlig wiedersprüchliche Weise so, dass es mir passieren kann, dass ich auf die Idee komme eine Zigarette rauchen zu wollen, was ich manchmal auch tue und mich dann wieder in ganz schwere Abgewöhnungsphasen zwingt.

Ich wurde bei 100% Rohkost als Orthoretiker tituliert während ich in Gesellschaft dann so Ausnahmen gemacht habe wie herkömmliche Salatdressing auf meinen Salat geben, wenn ich auswärts essen war. Ich wurde beschimpft, weil ich zu roh bin und auch, weil ich nicht roh genug bin, weil ich nicht vegan bin und auch weil ich mehr Fleisch essen sollte, ich bin beschimpft worden weil ich zu viel mische und auch, weil ich nicht genug verschiedene Sachen esse und schlussendlich läuft es darauf hinaus, dass ich immer das mache was ich will und nicht das was wer anderes will.

Meine mangelde Kritikfähigkeit ist mir gestern auch wieder angelastet worden, aber ich weiß beim besten Willen nicht was an Kritikfähigkeit gut sein soll. Kritikfähig ist jemand, so nehme ich an, der sich von anderen Leuten sagen läßt, was an ihm nicht stimmt und das dann ändert. Das ist in meinen Augen nicht Kritikfähigkeit, das ist Rückgratlosigkeit. Mangelnde Kritikfähigkeit werfen einem auch nur die Leute vor, die einen verändern wollen. Ist logisch oder?

Nachdem man sich die Kritikfähigkeit nicht angezogen hat, wird dann gesagt, man sei undankbar für all die guten Ratschläge. Abgesehen davon, dass ich ja eh immer denke, dass man an anderen nur das auszusetzen hat, was auf einen selber zutrifft, nämlich auch die „Undankbarkeit“ und die „Kritikunfähigkeit“, weiß ich vor allem eins und scheinbar weiß das fast nur ich:

Man kann andere Menschen nicht verändern.

Nie und nimmer. Man kann nur sich selbst verändern. Wie man selbst auf Sachen reagiert. Und die anderen können sich verändern wenn sie selbst das wollen. Ich hasse es, wenn andere mich verändern wollen, weil ich selbst mir toll finde, so wie ich bin. Klar, finde ich nicht alles optimal an mir, aber das ändere ich nach meinen Wünschen und in dem Tempo in dem es mir gefällt. Und noch was weiß ich: Man findet die Menschen, die einen verändern wollen immer zum kotzen. Weil man dicht macht. Jeder macht das. Wenn man seine Meinung jemandem aufzwingen will, erreicht man das Gegenteil. Das ist häufig auch das Problem von Tierschutzvereinen und vielen Tierschutzveganern. Der Dogmatismus und die Vehemenz lässt die Massentierhaltungskonsumenten auf stur schalten. Und noch was habe ich gelernt, weil ich unter Gefallsucht leide:

Wenn ich Menschen so lasse wie sie sind, und wie sie sein wollen, mögen sie mich viel mehr! :-)

Vor Jahren habe ich immer versucht meinen Joggingfreund zu verändern und das ohne zu merken, dass ich ihn so sher mochte, weil er mich so gelassen hat wie ich war! Ich war wirklich doof damals. Und heute haben wird uns seit Ewigkeiten nicht mehr gestritten, weil ich ihn auch so lasse wie er ist und wenn er was macht, was mir nicht passt, dem eben aus dem Weg gehe.

Es ist toll sich mit Menschen abzugeben, die einen so lassen wie man ist und sein will und ihnen das selbe zu geben. Das funktioniert bei Politik, Religion, Essen, sexuelle Orientierung, Intelligenz, Berufswahl…bei allem!!!

Ca. 30 Jahre lang habe ich versucht es den Leuten Recht zu machen mit meinem Sein, ich habe alles getan was von mir verlangt wurde, was die Leute hat respektlos werden lassen und mir nicht etwa Respekt eingebracht hat. Denn man kann es auch niemandem Recht machen und: Wer sich selbst treu sein will, kann nicht allen anderen treu sein. Und deshalb werde ich jeden Tag das essen was ich essen will. Ach ja, es heißt auch, es sei leichter jemandes Religion zu ändern als seine Ernährung. Also, muss ich da noch mehr zu sagen???

Was gab’s zu essen?:

1 TL Rawtella

9:30 Uhr: Porridge aus Buchweizen, Haferflocken, Apfel, Rosinen, Agavendicksaft und Zimt

14 Uhr: 750 g Brokkoli mit Knoblauch, Salz und Pfeffer
1 St. Apfelkuchen
15 g Paranüsse

16 Uhr: 1 Papaya

17:45 Uhr: 1 Banane mit Mandelpüree und Rosinen












21 Uhr: 70 g Linsen, gekocht
1 getrocknete Feige

Ich konnte der Feige gestern Abend nicht widerstehen, die musste einfach noch rein. Es kam Bafög daher konnte ich wieder was zum Essen kaufen und wurde bei DM so von den Trockenfeigen angelächelt.:-) Damit habe ich es dann auf 2062 Kalorien gebracht und ich hoffe sehr dass meine Arbeitskollegin recht hat, die mir kürzlich erzählte: „Du weiß, wie viel Kalorien beim Lernen verbrannt werden, oder?“ – Das weiß ich nicht, aber ich hoffe viele.;-))) Joggen gehen, kann ich jedenfalls nicht, wenn nicht gerade Semesterferníen sind…glaube ich. Ich weiß aber auch, dass das Gehirn ausschließlich auf Glukose läuft, was ein weiterer Indikator dafür ist, dass Kohlenhydrate die Hauptenergiequelle sein sollten und nicht etwa Fett.

Ach ja Fett, das war gestern 54 g. Aber ich war ja auch 80% roh und zwar ziemlich exakt. Und: 400 Kalorien sind nicht viel, die ich mir gekocht erlaubt hatte. 250 aus Brokkoli, 97 aus Haferflocken und 88 aus Linsen. Tatsächlich sind das mehr als 400. Aber da kann man mal sehen wie wenig diese 20% eigentlich sind. Wenn man 3 EL Öl aus schlechtem Öl verzehrt hat man auch direkt die 20% gekocht weg.

Es war zu erwarten, dass ich wahrscheinlich mehr Fett würde verzehren müssen und das Methionin hoch zu holen, was zwar auch mit Linsen ginge, oder auch mit Brokkoli, aber die muss ich dann halt kochen. Aber, und das weiß ich positives zu berichten: Ich habe es auf 72 g Eiweiß gebracht. Wie ich schon sagte, glaube ich, ist das wichtig für mich. Ich fühle mich irgendwie stärker und gewappneter mit diesem Mehr an Eiweiß, den "offiziellen" Werten an Eiweiß und nicht etwa nur der Hälfte, die Cousens empfiehlt, weil die Hälfte des Eiweiß eh zerkocht wird. Das ist total subjektiv, aber diese Hülsenfrüchte schmecken mir auch noch grandios. Vielleicht muss ich noch mal mehr mit Spirulina und Co. machen und versuchen das Rohkosteiweiß auf die ca. 70 g zu bringen, die ich täglich brauche. Gefühlt würde ich den offiziellen Angaben zustimmen. Mindestens 1 g Eiweiß pro kg Körpergewicht.

Jetzt schreibt Graham man solle sein Eiweiß im prozentual einstelligen Bereich halten. Mag hinkommen, denn wenn man 3500-4000 kcal isst und dabei 1 g Eiweiß pro kg Körpergewicht verzehrt, kann es durchaus passieren, dass man bei unter 10% liegt.

Ich war bei 64/13/24 und wie gesagt 72 g Eiweiß und 54 g Fett. Ob ich das Fett bei 80% Rohkost noch verringern kann??? Ob das überhaupt sein muss? Wie gesagt, bin ich ja kein Diabetiker. Ich halte es für wichtiger mein Methionin zu bekommen, als das Fett runter zu schrauben. Das geht zwar auch beides, aber nicht bei 100% Rohkost, außer natürlich wenn man 3500-4000 kcal isst ;-))) Oh Mann, es ist so kompliziert...

Alles andere war natürlich auch vorhanden in rauhen Mengen, außer B12 und D. Habe auch gerade keinen Appetit drauf.

Alles Liebe,

Silke Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Wege ausdrücken möchtest, kannst du dies hier gerne tun: