Samstag, 3. April 2010

Krebszellen mögen keine Himbeeren...




Hallo Liebes,

Tag 378: Ich bin wieder unterwegs und habe mal wieder festgestellt, dass dieser Reisestress nicht gut zu meiner erwünschten Entspannung passt. Die Nerven lagen wieder mal blank weil ich keinen Zug gefunden hatte, der durch fährt und ich hätte umsteigen müssen und weil von der neuen Wohnung aus, der Weg nach Hause, plötzlich ein ganz anderer war. Ich war so genervt, dass ich auf dem Weg zum Bahnhof an einem Kiosk vorbei bin, von dem ich weiß, dass er einzelne Zigaretten verkauft und dort habe ich mich mit 3 Stück eingedeckt. Ich habe, weil ich es eilig hatte, nicht visualisiert, geschwungen oder Yoga gemacht, habe aber genug Grünzeug konsumiert und trotzdem….Vielleicht ist es doch nicht das Grünzeug, vielleicht ist es einfach die fehlende Entspannung. Auf die erste Zigarette hatte ich dann auch noch Lust, aber die anderen zwei waren eigentlich sinnlos….Man lernt nie aus. Jetzt bin ich bei meinem Vater, versuche auf Entspannung zu achten und natürlich habe ich eigentlich die nächsten paar Tage nicht wirklich Stress. Ich muss noch einkaufen gehen, aber das ist ja recht schnell erledigt. Ich weiß nicht genau, was ich zubereiten soll, aber das wird sich schon ergeben. Salat halt....;-)

Dass ich nicht mit einem Zug durchfahren konnte, sondern umsteigen musste hatte aber auch sein gutes. Ich habe schon viele tolle Bücher in Bahnhofsbuchhandlungen entdeckt und das war gestern auch wieder so. In Hamm am Bahnhof stieß mir ein Buch mit dem Titel  Krebszellen mögen keine Himbeeren: Nahrungsmittel gegen Krebs. Das Immunsystem stärken und gezielt vorbeugen. Das ist ein Buch von zwei Schulmedizinern die in der Krebsforschung tätig sind. Sie haben sich mit Wirkstoffen, die Krebszellen zerstören beschäftigt und diese in diversen Lebensmitteln nachgewiesen. Ich habe das Buch extra gekauft, weil es kein typisches Rohkostbuch ist, es nicht in der Rohkostszene rumgereicht wird, denn logischerweise stehen da nur Sachen drin, die den Rohköstler nach dem Maul reden und ich wollte doch auch mal was anderes hören. Die beiden Autoren sind Kanadier, das Buch ist im Original auf Französisch erschienen, es machte nicht die Runde in der Rohkostszene.

Nun wäre ich aber sicher nicht darauf gekommen es zu kaufen, hätte Victoria Boutenko am Dienstag nicht gesagt, dass ihr mindestens 1000 Fälle bekannt sind, die Krebs mit Hilfe von Rohkost bzw. Greensmoothies zurückgebildet hätten. Dieses Buch ist so interessant, weil es die Entstehung von Krebs schildert, welcher Jahre oder Jahrzehnte braucht um sich überhaupt zu einem bösartigen Tumor zu entwickeln und dann schildert es die schuldmedizinischen Behandlungsmethoden und speziell die Chemotherapie die gewisse Wirkstoffe enthält die eben durchaus auch in Nahrungsmitteln sind. Auch haben die beiden Wissenschaftler raus gefunden, dass rohes Gemüse noch effektiver gegen Krebszellen hilft als gekochtes. Das entspricht Victoria Boutenkos Aussage, dass sie davon ausgeht dass es, wie bei Skobut, in einigen Jahrzehnten heißen wird: Das Heilmittel für Krebs ist Obst und Gemüse.




Nun ist Krebs eigentlich nicht wirklich mein Thema, obwohl er in meiner Familie scheinbar auch jede Generation erwischt. Mein Oma und meine Tante sind an Krebs gestorben, meine Mutter und meine Schwester hatten Krebs. Und eigentlich ist es dann doch irgendwie mein Thema, weil die natürlich von Rohkost nichts wissen wollen und das macht mich entsprechend wahnsinnig.... ich hab es aber aufgegeben irgendwas ändern zu wollen.

Krebs wird immer als die Geißel der Menschheit angesehen, eine Krankheit, die einen einfach so überfällt, ohne das man irgendwas dafür kann. 30% ist das Rauchen schuld und zu 30% die Ernährungsgewohnheiten. Man kann also 2/3 der Ursachen für Krebs beseitigen und selbst beeinflussen. Genetik und Umwelteinflüsse wie Luftverschmutzung, Pestizide und Strahlung machen die restlichen Prozente aus. Und selbst diese Krebsarten kann man dann logischer Weise wieder mit Obst und Gemüse bekämpfen….

Ich hab noch nicht viel gelesen, bisher nur darüber wie Krebs entsteht und was die Ursachen sind und wie er behandelt wird. Ich habe auch noch nicht alles bis ins kleinste Detail verstanden, aber ich bin sehr froh darüber, das Buch erstanden zu haben.

Was gab’s zu essen?:

Feldsalatsmoothie
Erdbeer-Banane-Feldsalatsmoothie
Handvoll Reiscracker
Ca. 3 El Kokosfleisch
Feldsalatsmoothie
Wieder ca. 3 El Kokosfleisch
Ca. 100 g Trauben
4 Datteln
3 Möhren
6 Datteln
4 EL Eierliköreis
4 Datteln
Salat aus 2 Miniromana, 1 Stange Sellerie, 1 Frühlingszwiebel mit einem Dressing aus ½ Avocado, Tomaten, Salz, Pfeffer, Rosinen und Knoblauchpulver
1 handvoll Reiscracker
1 Banane
Gurken-Dattel-Kanapée
1 Apfel

Mit meiner Grünzeugaufnahme bin ich zufrieden und die Reiscracker haben mal wieder dafür gesorgt, dass ich keine extremen Entgiftungserscheinungen hatte. Ich hatte viel Durst, wie die letzten Tage auch schon und ich war, wie gesagt, gereizt bzw. genervt, was aber damit zusammen hängt. Das haben die Zigaretten beseitigt. Wahrscheinlich werde ich die nächsten paar Tage mich dauernd schnäuzen. Und dann ist nächste Woche wieder Vorstellung!!!!

Ich habe mir gestern im Zug überlegt, ich sollte nach den 3 Aufführungen eine 7-tägige fettlose Entgiftungkur einlegen. So ähnlich wie Fasten, aber eben ohne Fasten. Fasten möchte ich nicht mehr, weil sich mein Grundumsatz zu sehr runter schraubt und ich danach tierisch zunehme. Das ist es nicht wert. Es kann sein, dass ich mir das doch noch irgendwie anders überlege oder den Plan abwandle, aber nach diesen 3 Vorstellungen muss ich definitv entgiften und von dem Zeug wieder loskommen. Dann habe ich keine Ausrede mehr mir auch nur eine einzige Zigarette zu erlauben.

Frohe Ostern wünsche ich und alles Liebe,

Silke

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