Donnerstag, 11. März 2010

Nochmal die Kurve gekriegt...



Hallo Liebes,

Tag 354: Fast ist es vorbei. Ich kriege wirklich von Tag zu Tag mehr die Krise, je mehr ich halt abbaue. Gestern war meine Verdauung völlig ruiniert, warum auch immer. Ich nehme an, wegen der guten Ernährung in der ersten Tageshälfte.

Nachdem ich gestern den Blogeintrag zu ende geschrieben hatte, habe ich mich tatsächlich erstmal wieder in Bett gelegt und habe gedöst, teilweise auch geschlafen, nur leider haben mich die Aktivitäten meiner Mitbewohnerin immer wieder aufwachen lassen.
Das ist genau das was ich meine. Der Körper holt sich das alles zurück. Nicht auf einmal, denn ich war gestern früh ausgeschlafen, sondern nach und nach, so dass man im Allgemeinen auch seinem Alltag auch immer noch nachgehen kann. Wenn man sich aber in Entgiftungsphasen überfordert, kann es schwierig werden.

Auch die Erfahrung habe ich gestern wieder gemacht. Ich stand nämlich um 17 Uhr auf der Probe und hatte mein übliches Entgiftungskopfdrücken. Ich war den ganzen Tag bisher roh geblieben und hatte, wie gesagt auch geschlafen. Also setzte die Entgiftung ein, natürlich zu einem Moment, wo ich sie gar nicht gebrauchen konnte. Und wie letztes Jahr im August nach dem Brückenlauf, gingen die Entgiftungsbeschwerden weg, als ich wieder Mist gegessen hatte. Richtigen Mist, nämlich Schokolade - beim Brückenlauf waren esse Kaffee und Kekse.

Das haut mich immer wieder um und ich mache mir Gedanken wie es anderen Leuten geht, die von diesen Mechanismen nichts wissen, die würden dann doch glauben, dass es ihnen von Obst schlecht geht und von Schokolade gut. Nun, man glaubt ja auch, dass es einem von Drogen gut geht und ohne Drogen schlecht. Ich staune schon wieder darüber wie verrückt die Welt ist.

Es geht auf die Premier zu; heute ist Generalprobe und ich hatte schon wieder den Luxus ausschlafen zu dürfen. Ich weiß, aufgrund der gestrigen Erfahrung, nicht genau wie ich das nächste Woche gestalten soll. Ob ich von jetzt auf gleich auf 80/10/10 übergehen soll, oder ob es mehr Sinn macht langsam wieder zur fettarmen Rohkost über zu gehen. Ich denke ich werde mal schauen wie ich mich fühle und wie viel Zeit ich für mich haben werde. Es ist aber jetzt schon klar, das ich Montag Abend bei meinem Joggingfreund zum Essen und DVD gucken eingeladen bin. Ich habe ihm zwar mitgeteilt, dass ich am liebsten Salat hätte, aber ich fürchte er wird es sich nicht nehmen lassen zu kochen. Er hat irgendwelche Pasta angekündigt, was aufgrund meiner Dosenraviolizeit genau das ist, worauf ich wirklich gar keine Lust habe.

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Ich bin übrigens nicht weiter krank geworden, was sicherlich damit zu tun hat, dass ich mich geschont habe. Die Kollegin tauchte allerdings gestern mit einer Gürtelrose im Gesicht auf und erklärte: „Das bekomme ich immer wenn ich Stress oder Liebeskummer habe, und momentan habe ich beides.“ Die Arme. Aber sie hat wirklich unglaublichen Stress, ich denke sogar mehr als ich und sie wurde vor 1 ½ Wochen von ihrem Freund verlassen. Zudem ist das ihre erste Produktion mit dem Regisseur und sie hat am meisten unter unseren Diskussionen leiden müssen.
Ich denke, im Gegensatz dazu, habe ich es noch gut getroffen. Mein Niesen hat wieder aufgehört und es kam dieser dicke Schleim aus meiner Nase. Ich denke damit war das vorbei. Obwohl sich gestern rausgestellt hat, dass es in dem Theater nachts noch kälter ist als tagsüber, wenn die Sonne scheint. Es ist ein ehemaliges Gewächshaus, das viel seiner Wärme tatsächlich aus Sonnenlicht bezieht und ich stehe in der Kälte da rum mit meinem Spaghettiträgerkleid…“Wer Kunst machen will muss….“

Was gab’s also zu essen?:

100 g Trauben
1 Banane
8 Datteln
Greensmoothie aus 2 Bananen, 1 Apfel, 1 Mandarine, 1 Miniromana und 4 Datteln
4 Paranüsse
8 Datteln
1 Papaya
8 Datteln
½ kleine Avocado mit Himalayasalz (war kurz vorm schlecht werden)
75 g Kokosnuss
¾ Dose Ravioli
5 Schokoriegel
¾ Wurst (mit Dreck und Lippenstift dran….)

Ich hab noch gar nicht erklärt wie der Lippenstift an die Wurst kommt:

Wir veranstalten ein Wettgrillen auf der Bühne und die jeweiligen Würste müssen gekennzeichnet werden, also wird mit Lippenstift der Name eines Hollywoodstars darauf geschrieben. Danach wird zum anfeuern noch Bier drüber geschüttet, das ganze angekokelt, um getreten und dann wird mit den Würsten nach jemandem geworfen und ganz zum Schluss werden sie ebene gegessen. Wir 3 Räuberinnen stehen an der Rampe und stellen und dem Alltag, welcher durch die Würste symbolisiert wird….

C’est la vie!

Alles Liebe,

Silke

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