Samstag, 19. Juni 2010

Fußballpleite und Mathe??? - Was denn sonst noch...? ;-)))))


Hallo Liebes,

Tag 453: Was war denn das für ein Fußballspiel, Leute???? Erst passiert gar nichts, außer dass der Schiedsrichter Karten zieht und dann, nach Kloses Rauswurf, das Tor für Serbien…Und dann verliert der Poldi auch noch seine Fähigkeit zu schießen!!!! Argggh!!!! – Ich hätte es nicht gucken sollen, wirklich nicht, aber da ich immer Lösungen für meine Probleme suche, und häufig finde, habe ich auch hier eine gefunden.

Ich hatte um 15 Uhr Gesangsunterricht und musste mich um 13:45 Uhr spätestens auf den Weg machen um mit dem Fahrrad rechtzeitig in Leverkusen zu sein. Aber dann, um 12:30 fiel mir ein, dass, wenn ich sofort losfahren würde, ich um ca. 13:30 Uhr in Leverkusen sein müsste und dort könnte ich dann ja Public Viewing machen. Gesagt, getan, habe ein paar Weintrauben und Datteln eingepackt, Zeit zum einkaufen hatte ich nicht mehr, und mich aufs Fahrrad geschwungen. Um 13:31 Uhr war ich dann an der ersten Public Viewing-Kaschemme, die ich in Leverkusen-Schlebusch gefunden habe. Ich war fast alleine. Egal, ich konnte das Spiel sehen. Ich habe mir alkoholfreies Bier bestellt und war bester Dinge, bis das Debakel los ging…

Rückblickend muss ich sagen, dass es vielleicht ganz gut war, auch ein Spiel verloren zu habe (vielleicht!!!), da es den Größenwahn unterbindet. Christine Volm, Autorin von Rohköstliches: Gesund durchs Leben mit Rohkost und Wildpflanzen hat gestern früh in ihrem Blog einen Ernährungsvorschlag für Jogis Jungs gemacht. Die frühstücken nämlich Nudeln und Fisch…Ob’s daran gelegen hat? Oder lag dem Schiri irgendwas quer im Magen… Man weiß es nicht, man weiß es nicht… 20 Minuten vor Spielende musste ich eh gehen, da ich ja, wie gesagt, um 15 Uhr einen Termin hatte.

Der Gesangsunterricht lief dann aber wiederum großartig und meine Lehrerin hat das auf das alkoholfreie Bier geschoben. Tatsächlich hat sie gedacht, es wäre gar nicht alkoholfrei gewesen, da ich so locker war.:-))) Das ist tatsächlich seltsam bei mir – ich glaube psychosomatisch. Ich glaube der Biergeschmack löst bei mir allein schon aus, dass ich gelassen werde, weil mein Unterbewusstsein den Geschmack mit Lockerheit und Leichtigkeit assoziiert. Jetzt ist alkoholfreies Bier natürlich nicht roh, aber es wird auch immer auf Laufveranstaltungen nach dem Rennen angeboten. Ich glaube nicht, dass es so ein furchtbares Getränk ist. Limo oder Cola ist weitaus schlechter. Außerdem soll es viele B-Vitamine enthalten und ich fand es gestern einfach nur lecker nach 1 Stunde Radfahren. Dadurch dass ich damit aber offensichtlich auch noch fantastisch Singen kann, sollte ich mal ein Experiment starten:

Ich habe kommenden Samstag ein Vorsingen und Vorsingen bereiten mir persönlich viel größere Probleme als Vorsprechen, weil ich mich nicht in eine Rolle flüchten kann sondern quasi nackt als Silke Rosenbusch vor den Augen einer kritischen Jury stehe und gut sein muss. Ich neige dazu zu zittern, wenn ich mich in so einer Situation befinde und dann ist natürlich alles hinüber. Meine Gesangslehrerin sagte gegen Zittern würde helfen, wenn man diese überschüssige Energie, die das Zittern hervorruft, rechtzeitig abbaut. Z.B. durch Joggen gehen, vor dem Vorsingen…Aha!!! Das Vorsingen ist in Bonn und ich plane momentan mit dem Fahrrad dort hin zu fahren, da joggen vorher nicht geht.... Das hab ich schon mal zu einem Vorsprechen gemacht und auch da war ich gar nicht nervös. Seit gestern habe ich zusätzlich den Plan alkoholfreies Bier als Wegzehrung mit zu nehmen. Tatsächlich ist mir das Vorsingen aber ziemlich egal, weil ich eh keine Zeit habe eine riesige Produktion zu machen. Ich müsste das Abi wahrscheinlich auf Eis legen und es gibt eh nur noch Ensemble-Partien. Ich gehe bloß hin um mich weiter auszuprobieren: „Der fliegende Holländer – Das Musical“ Ob das was werden kann???

Und nach dem Gesangsunterricht dann auch noch Mathe! Ich habe vor ein paar Tagen, oder Wochen, schon mal darüber geschrieben, dass ich ein sehr ambivalentes Verhältnis zu meiner Mathe-Lehrerin habe und das ich ihr letztens mal fast an die Gurgel gegangen wäre, weil sie mich wahnsinnig macht.. Gestern war sie nicht da. Wir wurden von der Lehrerin des Parallelkurses betreut, die noch rumflachste, dass unsere Lehrerin den Sieg der Serben nicht verkraftet hätte. Ich fühl' mich einfach nur verarscht…Die Klausur lief aber super, ich schätze das Lernen hat sich gelohnt. Ich war mir nicht sicher ob sie wirklich so leicht ist, wie ich sie empfunden habe oder ob ich es mir zu leicht gemacht habe... Ohne zu viel versprechen zu wollen, ich schätze es wird ne 1. aber immer wenn man so was denkt tritt es nicht ein, nicht wahr? In Deutsch dachte ich auch es würde eine 1 werden und es war dann doch nur ne Zwei…Jaja…




Ich habe also unterwegs an Weintrauben und Datteln gesnackt und habe es dann zwischen Gesangsunterricht und Schule auch noch geschafft einkaufen zu gehen. Ohne Bananen kann ich doch nicht denken und leben. Ich hatte ein bisschen ein schlechtes Gewissen, weil ich für Fußball das Grünzeug vernachlässigt habe und habe dann auch noch eine Packung Rucola gekauft um sie Abends in meinen Salat zu geben, den ich vom Vortag noch übrig hatte. Und für diesen Salat habe ich dann endlich das gemacht, was ich schon seit Tagen plane und nicht dazu gekommen bin, weil ich so beschäftigt war, obwohl es so simpel ist.

Weil wir heute eh so schön beim Thema Sport und Ernährung sind, bietet sich das an, denn es ist ein Rezept aus Brandon Braziers Buch Thrive Diet. Brandon ist Triathlet und kam über seine Experimente mit veganem Essen irgendwann zur Rohkost, weil er festgestellt hat, dass seine Regeneration sich durch Rohkost verbessert und er dadurch öfter trainieren kann, was ihm wiederum einen Vorteil gegenüber seiner Konkurrenz verschafft. Anders als Dr. Graham, vertritt Brandon einen konservativeren Standpunkt, der mehr dem der Schulmedizin gleicht. Er bezieht Urgetreide wie Amaranth und Quinoa auch im gekochten Zustand mit in seine Ernährung ein und verwendet außerdem Hanfproteinpulver in rohem Zustand. Ehrlich gesagt, ich glaube, da ist was dran. Ich glaube man braucht eine gewisse Menge Protein, die über der von Dr. Graham liegt. Ich kann da nur aus meiner Erfahrung mit Sport sprechen und ich war mit den klassischen Proteinlieferanten immer kraftvoller. Ich bin dem aber noch nicht intensiv nachgegangen und mit 80/10/10 hab ich es ja eh noch nicht im Sport versucht. Momentan ist es mir aber auch egal. Hautsache ich hab Freude an der Bewegung.

So, zu Brandons Rezept: Es ist eine Art Parmesan-Imitat welches er einfach nur als „Topping“ bezeichnet. Man kann es über alles streuen, über Salat, Pizza, Nudeln, was man mag. Man nehme einfach nur gemahlenen Sesam und Edelhefe zu gleichen Teilen und vermische sie. Fertig ist der Parmesan!!! Man kann dann auch noch, wie ich es gestern getan habe, Knoblauchpulver unter rühren, oder auch Salz, je nach Geschmack. Es war sehr lecker:-)))

Was gab’s sonst zu essen?:

4 Tassen Grünen Tee mit Xylitol
2 Bananen
12 Datteln
8 weitere Datteln
2 alkoholfreie 0,5er Bier














250 g Trauben














weitere 250 g Trauben
8 Datteln















5 Bananen
2 handvoll Mandeln
Salat aus dem Rest Salat vom Vortag, ½ Avocado, 1 Packung Rucola, Paprika, 1 Frühlingszwiebel, Olivenöl, Apfelessig, Himalayasalz und Dill














6 weitere Datteln

Einerseits war das wirklich praktisch mit der Rohkost unterwegs und ich habe auch nichts vermisst. Tatsächlich fand ich den ganzen Tag sogar relativ ausgewogen. Und ziemlich zufrieden war ich auch, vom Fußballspiel mal abgesehen...

Für den Grüntee habe ich keine Entschuldigung, außer, dass ich wirklich viel zu tun habe. Muss heute Flyer verteilen und wieder lernen, diesmal für Geschichte. Außerdem ein Referat vorbereiten und morgen geht’s dann meinen Papa besuchen, der übermorgen Geburtstag hat und jemanden braucht, der Salate für seine Gäste macht, während ansonsten wahrscheinlich gegrillt wird, wie ich die Männer kenne, wenn das Wetter mitspielt. Tja, Männer und Grillen…ich glaub, das kriegt man aus denen nicht mehr raus. Wer sagt, wir sind an gekochtes Essen nicht angepasst????  An Grillen sind die Männer es garantiert ;-)

Alles Liebe,

Silke


Kommentare:

  1. Hi Silke, ich habe letztens eine Übung gefunden, die bei mir die Nervosität vor Präsentationen im Job etc. super abbaut. Wenn ich mich nicht irre, heißt die "Affenschaukel". Kann aber auch daneben liegen. Jedenfalls klopft man dabei seinen kompletten Körper ab und lockert wohl so die Spannung, die in den Muskeln sitzt. Wenn ich mich selbst so richtig schön vorher "verprügelt" habe, gehe ich immer seelenruhig und tiefenentspannt in den Meetingraum und alle fragen sich, was ich eigentlich für ein Problem mit Nervosität habe, wenn ich doch da vorne so schön entspannt erzähle ....

    Ich hab das von einer CD über Kommunikation, die kann ich zum nächsten Potluck gerne mal mitbringen, wenn du willst! Enthält auch noch ein paar andere Übungen. Hauptsache, es hilft! ;-)

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  2. Hi Lissa,

    danke für den Tip!!:-)))

    Hm, bevor ich mich einfach so selbst "verprügel" brauche ich glaube ich noch ein paar Anleitungen wie ich das exakt machen soll...;-)))
    Probiere es erstmal auf Fahrrad-Tour, die CD interessiert mich aber trotzdem ;-)

    Hauptsache es hilft!;-) Das Vorsingen ist eh einen Tag vor dem Potluck...

    LG Silke

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  3. weisst du dass alkoholfreies bier nier ganz alkoholfrei ist??!^^

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  4. Nein, aber danke für die Info, Janine ;-)

    In diesen Mengen kann ich Alkohol aber sehr gut tollerieren ;-))

    LG Silke

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  5. Alles klar, ich drück dir auf jeden Fall die Daumen. Ich leg mir die CD schon mal raus! :-)

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  6. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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