Montag, 7. Juni 2010

Der Testesser....


Hallo Liebes,

Tag 442: Nachdem ich gestern früh dann doch ein tolles Foto von meinem Kuchen machen konnte, habe ich das Foto dann doch bei Facebook eingestellt.

Eigentlich war der Plan ja folgender: Einen wunderschönen leckeren Kuchen machen, das Foto einstellen und alle Rohkostskeptiker bei Facebook Lügen strafen. Die Hoffnung darauf wurde leider vereitelt, weil der Kuchen auseinander gegangen ist. Aber dieses eine Foto sah schon lecker aus. Tatsächlich hat es auch entsprechende Reaktionen hervorgerufen ;-))))
Ich habe mal direkt eine Einladung an alle Kölner ausgesprochen auf ein Stück Kuchen vorbei zu kommen. Denn soll ich wirklich eine ganze Torte alleine essen? Und dann noch eine weitere im Laufe der Woche? Ein Mitschüler von mir hat reagiert und gesagt er würde gerne vorbei kommen so war das Experiment gestartet...

Er hatte sich für 14 Uhr angekündigt. Vorher musste ich dann noch schnell Visualisieren, das Dankbarkeitsbuch schreiben und Joggen gehen. Alles andere habe ich ausfallen lassen. Ich hatte aber auch keine Lust.

Das Joggen war total witzig weil ein langsamer Dauerlauf auf dem Trainingsplan stand. Das ist das Tempo in dem man lange Läufe beim Marathontraining trainiert. Es ist so langsam, dass man sich selbst beim Joggen verarscht vorkommt weil man soooo viel schneller könnte. Es ist dazu da zu trainieren möglichst lange auf den Beinen zu bleiben und vor allem die Fettverbrennung anzukurbeln. Meistens ist es nämlich so, dass der Körper erst nach 1,5 Stunden in einem Marathon auf Fettverbrennung umschaltet. Es war so süß, es hat total Spaß gemacht, ich habe meinen MP3-Player mitgenommen, tolle Musik gehört und das Wetter war natürlich auch wieder toll. Und die ganze Zeit musste ich mich bremsen, weil ich zu schnell war. Vorgegeben war ein Puls von 125…. hihi….144 erscheint mir schon langsam. Der Lauf war für mich hauptsächlich dazu da, die Sonne zu genießen. Als ich wieder da war bin ich noch schnell unter die Dusche gesprungen, habe aufgeräumt und fast pünktlich stand mein Besuch vor der Tür.

Er hat direkt das Stück Kuchen bekommen, was auch auf dem Foto war und ich habe meinen „80/10/10“ till 18“-Plan aufgegeben, um mitzuessen.


 Mein Mitschüler ist ein ganz normaler Mensch, der sich noch nie mit Rohkost oder Gesundheit beschäftigt hat. Er ist schlank und jung und gesund. Ebenso wie meinen Joggingfreund, hielt ich ihn für ein gutes Testobjekt. Es hat ihm sehr gut geschmeckt und er hat sich auch erkundig was drin war. Leider hat er bisher keine Kritik auf meinem Faceboothread gepostet. Wir saßen also draußen, aßen Kuchen, sprachen über die Schule und wie anstrengend das sein kann sein ABI neben einem Vollzeitjob zu machen, als ich ihn dann gefragt habe: „Was machst du beruflich?“. Und er: „Ich bin Koch!“….Ach neee!!!! OK, daher rührt das Interesse an meinem Essen. Er kommentiert immer meine Essenfotos bei Facebook und durchaus positiv. Komisch, dass Köche Rohkost gegenüber aufgeschlossener sind als …sagen wir…Opernsänger!

Er hat noch ein zweites Stück nach genommen und ich auch. Mein Gott, dieser Kuchen ist aber auch köstlich. Ich wünschte wirklich ich könnte euch alle über das Internet probieren lasen, aber so weit ist die Technik leider noch nicht ;-((( Morgen werde ich einen neuen machen und übermorgen gibt es dann das Rezept. Versprochen. Dann wisst ihr endlich wovon ich rede….ahm, schreibe!!!



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Und als ob das nicht genug gewesen wäre, musste ich dann auch noch eine Tomatencremesuppe ausprobieren, die auch voller Fett steckte. Sie war schon fast keine Suppe mehr, sondern ein Dip. Darin war 1 Avocado, Tomaten, Olivenöl, Knoblauch, Bailikum, Salz. Pfeffer, Honig und Apfelessig. Auch die total lecker, wie alles in dem Fett und Salz oder Fett und Zucker ist.


Allerdings habe ich sie mit Wasser ein wenig gestreckt. Einen Dip zu löffeln ging auch mir zu weit. Wahrscheinlich weil meine Avocado einfach auch sehr groß war. Ich nehme an, eine halbe hätte völlig ausgereicht.

Ich hatte dann Abends ein so schlechtes Gewissen, weil ich außer dem Greensmoothie noch gar kein Grünzeug gegessen hatte. Ich habe auch fest gestellt, dass das Fett im Kuchen nicht unbedingt mehr gesättigt hat, als wenn ich den ganzen Tag fettfrei esse. Um 18 Uhr war mein Hunger genauso groß wie immer. Jedenfalls habe ich dann einen ganzen Kopfsalat pur gegessen. Ohne Dressing, ohne irgendwas. Einfach so vorm Rechner geknabbert. Ging auch. Mein Gewissen war danach reiner und doch lockte mich der Kuchen kurz vorm Schlafen gehen noch mal. Ein Salatkopf mach schließlich auch nicht satt.

Was gab’s zu essen?:

Feldsalatsmoothie
Superpower Schokopudding
2 Stück Strawberry Cheesecake
2 Bananen
Tomatencremesuppe
1 Kopf Salat
½ St. Strawberry Cheesecake

Sieht nicht viel aus, huh, steckt aber voller Kalorien.

Den Superpower Schokopudding habe ich gegessen weil ich momentan trainiere wieder früher auf zu stehen. Ich habe über die letzten paar Tage den Wecker jeden Tag ne viertel Stunde früher gestellt. Insgesamt habe ich dadurch aber zu wenig Schlaf bekommen, weil es viel leichter ist morgens auszuschlafen als abends früher ins Bett zu gehen. Heute früh bin ich bei 7 Uhr angekommen und dabei möchte ich jetzt auch bleiben. Das scheint mir eine vernünftige Uhrzeit zu sein, die es sich lohnt regelmäßig einzuhalten und die ich sogar einhalten könnte wenn ich am Abend vorher Schule oder eine Vorstellung hätte. Mal sehen wie ein gleich bleibender Rhythmus so für mich funktioniert.

Bevor ich es vergesse: Christine Volm, Autorin von Rohköstliches: Gesund durchs Leben mit Rohkost und Wildpflanzen veranstaltet am. 19. Juni eine Wildkräuterwanderung in Sindelfinden. Wer in der Nähe ist und Lust hat kann hier weitere Informationen einholen.

Einen guten Start in die neue Woche und alles Liebe,

Silke



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