Montag, 30. November 2009

Nicht-vegane Aioli...



Hallo Liebes,

Tag 254: Nun, nach reiflicher Überlegung und, weil alles was man braucht, laut dem Gesetz der Anziehung, ja zu einem kommt, hab ich mich entschlossen, doch wieder darauf zu achten, was mit meinem Fettverzehr los ist. Mit "darauf achten" meine ich, es in erster Linie einfach mal zu beobachten.

Es kommt mir schon wieder vor, wie bei jeder Umgewöhnung, die ich so mache. Vom Kaffee los kommen, weniger Alkohol trinken, aufhören zu Rauchen…

Es fängt immer damit an, dass ich beobachte in was für Situationen ich es mache. Es gibt körperliche Zusammenhänge und geistige. Nachdem ich ja gestern schon festgestellt habe, dass sich, meines Erachtens, besonders langjährige Rohköstler zu 80/10/10 hingezogen fühlen, gehe ich davon aus, dass der Körper eine ganze Weile braucht, bis er sich wirklich daran gewöhnt hat, andernfalls gibt es voraussichtlich Mangelerscheinungen oder zu große Entgiftungen. Deshalb halte ich es für ratsam das ganze langsam an zu gehen und die vorherige Theorie bleibt fürs erste bestehen: Möglichst viel Obst und Gemüse, woraus aber besteht der Rest?

Da ich ja vor ein paar Tagen Eier gekaut hatte, musste ich nun auch irgendwas daraus machen und habe mich für Aioli entschieden. Ist zwar schade, da zu Aioli am allerbesten Weißbrot schmeckt, aber auch Möhren gehen dazu. Ich möchte das Rezept, da es nicht vegan ist, nicht auf meiner rohelust.com veröffentlichen, aber für die, die es interessiert, geb’ ich es mal hier wieder:

Quelle ist die Seite kochmix.de. Das Rezept ist von Susanne Olenitzack

6 Knoblauchzehen, gepresst
½ TL Salz
1 EL Zitronensaft
3 Eigelb
¼ l Olivenöl

Knoblauch, Salz und Zitronensaft in eine Schüssel geben und gut durchmixen. Dann ein Eigelb nach dem anderen einrühren. Dann die Hälfte des Öls tröpfchenweise einrühren, die andere Hälfte dann teelöffelweise.

Es hat mich ewig gedauert, das Öl einzurüchren, und jetzt habe ich 300 ml fettreiche Aioli im Kühlschrank. Unmengen quasi. Da ich mir aber wirklich von ganzem Herzen wünsche, dass Dr. Graham Recht hat mit seiner Theorie, werde ich wohl keine neuen Eier mehr kaufen. Tatsächlich sollte ich mal wirklich wissenschaftlich an das ganz ran gehen und Blutwerte nehmen lassen und nach und nach meinen Körper der Multivitamintabletten entwöhnen.

Ich hab mir folgendes gedacht: Wenn diese Packung leer ist, nehme ich von der neuen nur jeden 2 Tag eine und schaue was dann passiert. Das ist schätzungsweise im Januar, also sollte ich im Januar mal einen Arzt aufsuchen und Blutwerte nehmen lassen. Guter Vorsatz fürs neue Jahr eigentlich.



A propos Vorsätze: Ich halt’s nicht aus, aber ich hab zugenommen, die letzten Tage. Jaja, das viele Fett. Und, was ich glaube woran es auch noch liegt ist, dass ich schon 3 Mal gefastet habe dieses Jahr. Das schraubt ja auch den Stoffwechsel immer wieder runter. Mein Körper denkt sich, jetzt er müsse für Notzeiten Reserven anhäufen, was aber ok ist, die nächste Notzeit – oder Marathon, kommt bestimmt. Ich hab mir gedacht, ich gehe mal mit Visuaisierung und Affirmation dagegen vor.

Zwecks Entspannung hab ich wieder angefangen die „Schwing“-Übungen aus Ohne Brille bis ins hohe Alter zu machen. Die wirken auf das vegetative Nervensystem und entspannt damit auch die Augen. Der Autor, Harry Benjamin, führt an, dass Fehlsichtigkeiten immer auf Verspannungen zurückzuführen sind. Und auf schlechtes Essen auch...

Was gab’s also zu essen?:

1 Khaki
Heiße Zitrone mit Honig
Mango-Petersilie-Smoothie
1 Banane
2 Medjooldatteln
5 Würfel Mandelfeta
1 Banane
1 Khaki
1 Tasse Rejuvelac

1 Banane
1 Tasse Rejuvelac
1 handvoll Mandeln
1 Tasse Rejuvelac
3 Möhren mit spanischer Mandelsauce
Ich kann nicht glauben, dass es nur Kohl ist
3 Bananen

Das Rejuvelac fängt an mir immer mehr zu gefallen. Der Geschmack erinnert mich irgendwie an eine Mischung aus Bier und Zitrone. Nee, besser Weizenbier. Ist dem auch gar nicht so fern. Vergorenes (fermentiertes) Getreide. Haha, vielleicht sollte ich so was nach einer Theatervorstellung trinken.

Joggen war ich auch gestern und zwar 7 km. Funktionierte ganz gut. Ich hab immer dann wenn ich keine Lust mehr hatte Gehpausen gemacht. Mein Training läuft momentan so ab, dass ich ausschließlich auf meinen Körper höre. Beim essen mache ich das auch nur höre ich da zusätzlich auf meinen Geist und fühle mich als hätte ich Engelchen und Teufelchen auf meiner Schulter sitzen. Ich bin sehr gespannt, was mir das 80/10/10 Buch, wenn es Morgen oder Übermorgen kommt, offenbart.

Alles Liebe,

Silke

Ich bin auf Wohnungssuche in oder um Köln zum 1. März 2010.
Gerne 2 Zimmer bis 400 € Warmmiete für mich und meine Katze: Bin aber auch für andere Angebote wie kleinere Wohnungen oder WGs offen. Meldungen bitte per Mail an silke@rohelust.com.
Lieben Dank!

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