Ich hab ein neues Experiment gestartet. 3 Wochen 30% Fett bei 1700 kcal und zu schauen, ob ich da genau so bei abnehme, wie wenn ich 1700 kcal LowFat essen. Hat die Schulmedizin vieleicht doch Recht und entscheidend ist wirklich (fast) nur die Kalorienmenge? Ich schreibe "fast" weil es auch wichtig sei, dass man regelmäßig esse und nicht etwas alles nur abends oder nachts. Außerdem bin ich auf meinen Cholesterinspiegel danach gespannt.
Aber eigentlich bin ich gerade mal wieder verwirrt darüber, ob mehr Rohkost mit mehr Fett besser ist oder fettarm mit mehr Gekochtem. Oder eine Mischung aus beidem. Oder einfach die Mitte!
In dem Artikel von Dr. McDougall, den ich gestern schon verlinkt habe, ist eine Quelle zu einer Studie von 1990 die besagt haben soll, dass auch ungesättigte Fettsäuren zu Ablagerungen in den Arterien beitragen. Ich bin mir nicht sicher, ob eine 23 Jahre alte Studie diesbezüglich noch relevant ist.
Das andere, wovon ich euch auch noch nichts erzählt habe ist das, was Dr. Esselstyns Sohn Rip so macht. Auch er kommt in dem Film Gabel statt Skalpell - Gesünder leben ohne Fleisch
2009 erschien Rips Buch The Engine 2 Diet: The Texas Firefighter's 28-Day Save-Your-Life Plan that Lowers Cholesterol and Burns Away the Pounds
Passend dazu gibt es natürlich auch eine Website Engine 2 Diet und da habe ich gestern mal rumgestöbert um zu schauen was für eine Art von Ernährung es tatsächlich ist. Es ist schon das was Essesstyn senior auch macht, aber eben die Variante für nicht herzkranke. In den Rezepten finden sich auch Walnüsse und Leinsamen, also Omega 3 haltige, fettige Nahrungsmittel. Und unter anderem dieses rohköstliche Kuchenrezept mit Walnüssen, Datteln und Mandeln.
Da ist also McDougall mit seiner 7% Fett Ernährung, der mir aber seltsam vorkommt, weil er rumerzählt, dass Ötzi quasi vegan gelebt habe, dass jeder Krebs heilbar sei, aber Steve Jobs einfach Pech gehabt habe. Außerdem ist McDougal schwer gegen Soja.
Esselstyn senior empfiehlt für Herzkranke 8-12% Fett
Bei Barnard, mit seinen relativ lockeren Regeln landet man so bei 20% Fett und ich habe bei ihm auch noch niergends Blödsinn gefunden, wie bei McDougall. Die Sache ist halt die: Wenn jemand ein Mal Blödsinn erzählt hat, glaube ich auch den Rest nicht mehr.
Die DGE empfiehlt 20-35% Fett davon 10% gesättigte Fette.
Ich hab aber gestern auch ein Rezept von Ani Phyo aus ihrem Buch Ani's Raw Food Asia: Easy East-West Fusion Recipes
Dafür ist meine Haut bei mehr Fett besser. Definitiv.
Also gestern habe ich 30% Fett gegessen bei 1800 kcal. Mein Gewicht ist bei 62,2 kg. Wenn ich täglich 500 kcal von meinem Leistungsumsatz reduziere, welcher ca. 2100-2400 sein sollte, je nachdem wie aktiv ich bin, müsste ich bei 1700-1800 kcal täglich pro Woche ein halbes Kilo abnehmen und in den 3 Wochen auf ein Gewicht von 60,7 kg kommen, richtig? Oh oh, wenn das klappt hat die Schumedizin Recht und es zählen doch nur Kalorien. Der Körper kann fast alles zu fast allem verarbeiten!;-) Und jedes Diätprogramm, was was anderes behauptet, so all-you-can-eat-Programme, sind schlussendlich doch nur auf eine Kalorienreduktion zurück zu führen, wie es bei LowCarb ja auch ist.
Nach den 3 Wochen werden dann LDL und HDL gemessen.
Menu des Tages am 14. April
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Haferflocken mit Gojibeeren, Acaipulver, Sojajoghurt, Stevia und Banane
20 g Walnüsse
35 g Rohkost Erdbeer-Frühstücksriegel
1 Möhre
Regenbogensalat mit Tahini-Seidentofu-Dressing
1 Banane
Bananen-Avocado-Vanillepudding
Salat aus Paprika, Romana, Mungobohnensprossen, Gurke, Möhre, Basilikum, Frühlingszwiebel und Sojajoghurtdressing
1 Flasche Kölsch
Ich hab mein wissenschafltiches Projekt gestern endlich beendet, gleich einer Komilitonin geschickt, die schon seit Wochen sagte, dass sie es lesen wolle und werde es die Tage dem Prof. geben. Wenn es abgesegnet ist werde ich es veröffentlichen und verlinken. Aber um das zu feiern habe ich mir ein Kölsch gekauft, was die Kalorien gestern ein wenig gesprengt hat, was ich aber damit hoffe auszugleichen, dass ich heute länger geschlafen habe und weniger frühstücken muss weil der Morgen kürzer ist.
Ach ja, ich habe mein Sportprogramm diese Woche eingehalten, worauf ich sehr stolz bin. Trotz Uni! Muss jetzt nur noch irgendwie so weiter machen.
Alles Liebe,
Silke
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Hallo Silke,
AntwortenLöschenich kenne zwar MacDougall nicht und kann auch keine Quellen nennen. Aber Soja kann nicht gut sein, so stark wie das verarbeitet werden muss, um es für uns Menschen "verträglich" zu machen.
Und wenn ich es richtig bemerkt habe, joggst du "nur". Für einen dauerhaft höheren Grundumsatz, solltest du aber zwingend Krafttraining integrieren.
Sportliche Grüße
Thomas
Hallo Thomas,
AntwortenLöschenohne Qullen diskutiere ich nix mehr!
Das Verarbeitungsargumten geht am Thema vorbei und tatsächlich ist Tofu superleicht zu machen, Sojamilch auch, Sojajoghurt auch und es ist völlig unwissenschaftlich so zu argumentieren, Sojabohnen kann man auch kochen und so essen.
Du hast es falsch verstanden. Ich mache auf Krafttraining.
LG Silke