Freitag, 28. Dezember 2012

Weihnachtsrecap...

--> Ich muss mich entschuldigen, dass ich über Weihnachten einfach so verschwunden bin ohne ein paar Worte, aber schlagartig ging alles drunter und drüber. Samstag früh letzte Schicht im Bioladen und wenn ich um 6 Uhr dort sein muss kann ich morgens eh nicht bloggen. Am Sonntag früh hingegen war ich dazu nicht in der Lage, weil ich am Abend vorher zu viel Rotwein getrunken hatte und mittags mit meinem Joggingfreund auf dem Weihnachtsmarkt verabredet war. Und gleich danach gings dann auch schon in die Heimat um Weihnachten zu feiern. Das Laptop hatte ich da nicht bei.

Der Anlass für den vielen Rotwein am Samstag abend war ein Ehemaligentreffen von der Schauspielschule im “Havanna” in Köln. Leider sind viel zu wenig Ehemalige erschienen, aber das Havanna hatte tatsächlich Essen auf der Karte, was meinem kritischen Blick standhalten konnte und benannte es dann ach noch nach einem Shakespeare Stück “Viel Lärm um Nichts” - Es bestand aus Salat, Pilzen und Bratkartoffeln und war echt lecker. Tags drauf bin ich im Bahnhof in Köln wieder auf annehmbares Essen gestoßen. Im Asia-Gourmet gab es Reis mit Tofu, Gemüse und Kokosmilch.

Und jetzt frage ich mich, ob es mal wieder so ist, wie es immer ist:

Wenn man sich keine großen Gedanken um etwas macht, kommt es automatisch!

Ich meine, an den beiden Tagen hatte ich mich bereits mit dem Gedanken abgefunden, dass Weihnachten mit seinem ganzen ungesunden drum und dran mit fest im Griff hat. Schließlich hatte ich tütenweise Süßigkeiten geschenkt bekommen. Ich war nicht mal sonderlich stark darauf aus was Veganes bestellen zu “müssen”. Und dann kommt es einfach so daher. Völlig unverhofft!

Parallel dazu war auf dem Weihnachtsmarkt ein Stand vom Lebe gesund – Versand die sich sonst auch gerne auf der VeggieWorld rumtreiben, die ich aber auf dem Weihnachtsmarkt noch nie gesehen habe. Mein Joggingfreund war der Meinung, das sei das Richtige für mich und hat mir ein Früchtebrot gekauft, was beworben wurde mit: “Nichts drin: keine Laktose, kein Zucker, keine Butter, kein Ei..” und noch ein paar mehr Dinge, die ich vergessen habe. Tatsächlich drin sind 70% Früchte und 30% Dinkelmehl und es ist die weitaus bessere Wahl im Vergleich zu Stollen!

Weihnachten selbst verlief dann sehr normal, ich habe vegan gekocht und mein Vater hat sich selbst einen Braten dazu serviert. Geschenkt habe ich ihm Die vegane Küche hauptsächlich weil schon viele Sachen aus dem Buch ihm sehr geschmeckt haben und wenn er will, kann er sie jetzt nachkochen.

Seit 15 Jahren befindet sich das Buch in meinem Besitzt und ich hätte schwören können, dass im Vorwort was darüber drin stand, dass vegane Ernährung bei Neurodermitis hilft. Ich hab's jetzt nochmal druchgelesen, und irgendwie habe ich mich getäuscht. Von Herzkreislauferkrankungen, Diabetes, Krebs und Allergien steht was drin, nicht aber von Neurodermitis. Hm, wie ist mir das nur passiert. Allerdings wusste ich all die Jahre auch nicht, dass das Vorwort von Dr. Neal Barnard geschrieben wurde!:-) - All die Jahre ist der Mann komplett an mir vorbei gegangen während Wandmaker präsent war. Ich schäme mich!!!! Muss was dran sein ein Buch in einem möglichst unmöglichen Ton zu schreiben...

Tja, und für mich gab's einen Fotoapparat zu Weihnachten. Den ich mir seit Jahren schon wünschte! Seit 3,5 Jahren blogge ich mit Handykamera. Also, das Behelfen hat ein Ende. Ab sofort gibt es hier nur noch Fotos mit Qualität!

Menu des Tages am 27. Dezember


1 Grüntee mit Honig
2 Acaitrüffel
Frischkornbrei aus Nackthafer, Buchweizen, Banane, Stevia, Paranuss, Zimt und Sojamilch

3 Weihnachtskugeln
1 Riegel Schokolade
Früchtetee mit Honig

Salat aus Rucola, Pilzen, Avocado, Paprika, Vita Verde Oliven, Zwiebel, Apfelessig, Stevia, Pinienkerne


1 Riegel Schokolade
1 TL Erdnussmus

2 Früchtetee mit Honig
2 Scheiben Früchtebrot


Wokgemüse aus Romanesco, Pilzen, Paprika, Möhre, Tofu, Rest Kokosreis, Rest Salat von mittags, Zwiebel, Kokosöl, Sellerie, Cayennepfeffer, Salz, Ingwer und Knoblauch


Sojajoghurt mit Vanillepulver und Stevia

Und jetzt muss erstmal geschaut werden, wie man aus dem Weihnachtstrott wieder raus kommt. Mein Vater und ich sind wirklich nicht dem Konsumraus anheim gefallen, aber auch wir hatten an Weihnachten einfach von allem viel zu viel und Reste sind von allem auch noch da. Einige der geschenkten Süßigkeiten habe ich ihm da gelassen, ein paar wenige habe ich mit nach Köln genommen. Die, die besonders lecker sind.

Hätte ich eigentlich alles wegwerfen sollen? Wohl nicht. Ich schätze man muss die Feste wirklich feiern wie sie fallen mit allem drum und dran.

Auf der anderen Seite bin ich aber auch froh, dass es jetzt wieder vorbei ist.

Alles Liebe,

Silke

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