Montag, 10. Dezember 2012

Aprikosenplätzchen...

--> Gestern war der erste Tag seit Ewigkeiten, den ich ausschließlich zuhause verbracht habe. Ohne irgendwelche Verpflichtungen, außer natürlich lernen.

Und das war auch gut so, denn wäre ich draußen gewesen, wäre ich gereizt gewesen (immerhin war ich auch seit Monaten nicht mehr joggen). Ich hab das gespürt, es war unterschwellig irgendwie da, es hat mir Gelüste gemacht, von denen ich nicht wusste wie ich sie befriedigen sollte...

Ich weiß nicht ob es stimmt, aber ich habe irgendwo mal gehört, ich glaube teilweise an der Uni, teilweise bei Dr. Barnard, dass Rezeptoren für Substanzen sich im Körper vermehren, wenn die jeweilige Substanz sich vermehrt. Wenn die Substanz dann aber weggelassen wird, fühlen sich die Rezeptoren vernachläßigt und fordern weiter. Wenn man ihren Forderungen nicht nachgibt, vermindert sich ihre Anzahl nach und nach. Das ist das Suchprinzip.

Ich durfte mich gestern gegen die Rezeptoren die Kaffee und Alkohol haben wollten zur wehr setztn. Das habe ich erfolgreich gemacht und bin schlussendlich um 19 Uhr ins Bett gegangen und habe endlich mal richtig ausgeschlafen. Hoffe es haben sich ein paar Rezeptoren über Nacht verflüchtigt! Heute bin ich gelassener.

Außerdem habe ich meine Aprikosenkekse gestern mit Schokolade überzogen und bin total stolz auf das wunderschöne Ergebnis.




Und sie sind soooooo lecker! Die Schokolade gibt genau noch den richtigen Touch zu dem Rezept, was ich vorher als mittelmäßig eingestuft habe. Jetzt ist es köstlich! Ich werde es am Mittwoch im Newsletter veröffentlichen.


Ein Wehrmutstropfen bleibt: Nüsse und Trockenfrüchte machen einfach Blähungen allein deshalb, weil sie Ballaststoffe enthalten. Das hat man bei herkömmlichen Plätzchen nicht, weil da keine Ballaststoffe drin sind. Nur Weißmehr, Zucker und gesättigtes Fett. Das geht dann sofort ins Blut und wirkt sich schädlich aus.

Die Ballaststoffe landen im Darm und werden dort von Bakterien zersetzt. Ich weiß nicht, ob es da einen Mittelweg gibt, ob es von der Menge abhängig ist, von der Beschaffenheit des Darm des Betreffenden? Oder ob das einfach völlig egal und gesund ist. Was mir nicht gefällt ist dass es in der Gesellschaft störend ist und dass ich dann aussehe als sei ich schwanger!

Aber irgendwie ziehe ich sie dennoch den Weißmehl-Zucker-Fett-Produkten vor. Noch besser ist es wahrscheinlich aber, sowas gar nicht zu essen....

Menu des Tages am 9. Dezember

Frischkornbrei aus Nackthafer, Quinoa, Buchweizen, Banane, Zimt und Paranuss
5 getrocknete, eingeweichte Aprikosen
4 Grüntee mit Stevia

4 Aprikosenplätzchen
2 Zucchinbrote mit veganer Mayo und Gurke
2 Schokoherzen aus dem Reste der Plätzchenglasur

Quinoapilaf aus Quinoa, Tomate, Öl Avocado, Salz Zimt, Muskat


1 Aprikosenplätzchen

5 Möhren
Rest des Mittagessens
handvoll Cashews
1 Roibostee mit Stevia

200 g Sojajoghurt mit Vanille und Stevia
2 getrocknete Aprikosen
1 Roibostee mit Stevia

Das war nicht nach irgendwelche Regeln aber mit einem ziemlich niedrigen Glyx. Ich hab gegessen wenn ich hungrig war wobei auch möglich ist, dass meine unzufriedenen Drogenrezeptoren da ihre Finger im Spiel hatten.;-)

Ich konzentriere mich jetzt auf das besinnlich werden und nichts anderes mehr!

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