Sonntag, 6. November 2011

Was ist eigentlich mit Typ I Diabetes?

Hallo Liebes,

Tag 946: Ich habe vor ein paar Tagen eine E-Mail von einer besorgten Mutter erhalten, deren Sohn vor kurzem mit Typ I Diabetes diagnostiziert wurde, die mich nur fragte, was man da machen könne. Sie würde die Gabe von Insulin vermeiden wollten, bemerkte aber auch, dass ich in einem vorherigen Post, als ich über Sergei Boutenko schrieb, ungenau wurde.

Die Sache ist die: Sergei Boutenko wurde mit ca. 10 Jahren als Typ I Diabetiker diagnostiziert. Victoria fing an zu recherchieren, weil auch sie ihrem Sohn auf keinen Fall Insulin verabreichen wollte. Ihre Mutter oder ihre Tante, ein Familienmitglied jedenfalls, hatte nämlich auch Diabetes und bekam Insulin und ist an den Folgeerkrankungen gestorben. Bei ihren Recherchen ist aber nur rausgekommen, dass Typ I Diabetes unheilbar ist.

Typ I ist eigentlich eine Autoimmunkrankheit. Die B-Zellen werden vom Körpereigenen Immunsystem zerstört, können dann kein Insulin mehr produzieren und der Zucker kann nicht mehr in die Zellen transportiert werde. Von Typ I Diabetes werden meist Jugendliche betroffen. Bei Typ II Diabetes hingegen wird noch Insulin produziert aber die Zellen, die den Zucker aufnehmen sollen, kriegen das nicht hin. Laut Barnard und Ornish, weil sie mit Fett überladen sind. Ich habe also nochmal bei Cousens und Barnard nachgelesen, was es mit Typ I Diabetes auf sich hat und keiner von beiden wirderspricht dem Schulmedizinischen Ansatz, dass Typ I Diabetes unheilbar ist.

Was ist also mit dem Fall Boutenko? Nachdem Victoria bei ihren Recherchen keine Lösung gefunden hat, sprach sie auf der Straße eine Frau an, die ihrer Meinung nach ein Abbild von Gesundheit war und fragte sie, was sie machen würde. Ihre Antwort war: „Rohkost“.

Daraufhin hat Victoria die ganze Familie auf Rohkost umgestellt, Sergeis Diabetes verschand, Valyas Asthma verschwand, Igors Herzrhythmusstörungen verschwanden und Victoria hat endlich abgenommem. Laut Cousens, Barnard und der Schulmedizin, ist das aber unmöglich. Es mag nun dahingestellt sein, dass auch Barnard und Cousens Schulmedizin studiert haben, aber wenn sie dahinter gekommen sind, dass sie Typ II Diabetes heilen können, wird ihnen sicher auch aufgefallen sein, wenn sie auch Typ I hätten heilen können.

Also, was ist nun mit Sergei Boutenko? – Victoria schrieb in einen späteren Artikel, dass Sergei zwar mit Typ I Diabetes diagnostiziert wurde, sie aber beim besten Willen nicht sagen könnte, ob nicht vielleicht dem Arzt ein Fehler unterlaufen sei. Vielleicht hat der einfach, aufgrund von Sergeis Alter angenommen, dass es Typ I sein muss, denn Typ II bekommen meist ältere, übergewichtige Menschen. Vielleicht hat dieser Arzt nicht exakt genug gearbeitet? Vielleicht aber kann 100% Rohkost tatsächlich B-Zellen regenerieren und vielleicht kann auch einfach nur der Glaube daran (Glaube versetzt Berge, Placeboeffekt) Typ I Diabetes heilen? Vielleicht war Sergeis Körper aber auch einfach noch jung genug sich entsprechend zu regenerieren.

Jetzt ist natürlich die Frage warum der Körper nun auf die Idee kommt, seine eigenen B-Zellen zu zerstören. Das erklären Cousens und Barnard so und es deckt sich wiederum mit dem was ich an der Uni gelernt habe – erstaunlicherweise -: Milch von Kühen im Säuglingsalter. Wenn ich das alles richtig verstanden habe, ich habe es im Bett gelesen, spät sbends und ziemlich müde, verwechselt der Körper, wenn er versucht sich Antikörper gegen irgendwas zu bilden was in Kuhmilch ist, diese Antikörper mit denen die die B-Zellen zerstören. Also, der Säugling wird zum ersten Mal in seinem Leben mit Kuhmilch konfrontiert, der Körper muss sehen wie er sich dem anpasst, denn natürlich ist es ja nicht, bei einer anderen Spezies Milch zu trinken und ein funktionierendes Immunsystem hat der kleine Körper auch noch nicht und dann bildet er aufgrund der Kuhmilch Antikörper, die dann später die B-Zellen mit Milch verwechseln und diese angreifen, sie zerstören und der Körper kann kein Insulin mehr ausschütten. Das kann passieren, wenn das Kind Kuhmilch zu trinken bekommt, wenn es eine Fertigmilch auf Kuhmilchbasis bekommt und auch, sehr wahrscheinlich jedenfalls, soooo viele Studien gibt es da noch nicht drüber, wenn die Mutter die Kuhmilch trinkt. Also Finger weg!!!

Was man bei Typ I Diabetes, wenn die Zellen dann zerstört sind noch machen kann, ist laut Barnard sich so zu ernähren, dass man möglichst schonen mit deiner Niere und seinen Arterien umgeht, damit es nicht zu Folgeerkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall und Nierenversagen kommt. Und das macht man ab besten indem man tierische Produkte meidet, die die Niere verhärten und die Arterien verstopfen. Und ich bin mal wieder entsetzt, dass die Schulmedizin das nicht so lehrt!!!!!

Rohkost-Buch

Ich war vor ein paar Tagen bei meiner Krankenkasse, der AOK, weil ich, seit ich Student bin, keine Post von denen bekommen habe und ich mich, weil ich über 27 bin, selber versichern muss. Bei der AOK lag ein Kochbuch zum Mitnehmen aus und weil ich ein Rezeptefan bin habe ich es eingesteckt.

Außerdem wollte ich wissen, was die „Gesundheitskasse“ für eine Ernärung empfiehlt. Zunächst waren wir uns ziemlich einig: Viel Obst und Gemüse, Hülsenfrüchte, vollwertige Kohlenhydrate und viel Abwechslung bei Speiseplan. Ich könnte sogar fast noch mit deren Empfehlungen was Fleisch und Fisch betrifft leben, obwohl ich selber das nie in den Mengen essen würde, aber für Leute die nicht vom Fleisch lassen können (Opiatausschüttung und so) mag es empfehlenswert sein. Die AOK sagt 300-600 g Fleisch/Fisch pro Woche als Maximum. Ich schließe mich eher Dr. Fuhrman an, der 250 g als Maximum vorgibt, wenn man nicht vegan oder vegetarisch werden möchte. Was aber gar nicht geht, vor allem nicht angesichts der obigen Aussage über Diabetes I und Kuhmilch sind die Empfehlungen der AOK zu Milchprodukten.


Die AOK behauptet, dass Milchprodukte unsere wichtigste Kalziumquelle sind und das 30% des Milchkalziums vom Körper aufgenommen werden und nur 20% der pflanzlichen Kalziums. Was hier in keinster Weise erwähnt wird ist das, was in fast jedem, wenn nicht sogar jedem Buch steht, das ich im Schrank habe, nämlich dass Milchprodukte den Körper übersäuern, dieser um wieder in den basischen Bereich zu kommen das Kalzium was in den Knochen gelagert ist zur Verfügung stellt und man somit einen größeren Verlust in den Knochen hat, als man an Gewinn durch den Verzehr von Milchprodukten hat. Da esse ich doch lieber den 20% Brokkoli als die 30% Milchprodukte.

Und natürlich wird auch schwangeren Frauen empfohlen Milch zu trinken um genug Kalzium aufzunehmen und dann passiert was ich oben geschildert habe - Diabetes I bei den Kindern.

Nun, ich bin keine Krankenkasse, aber wenn ich eine wäre, würde ich den Mitgliedern nicht empfehlen sich so zu ernähren, dass ihre Kinder chronische Krankheiten bekommen für die ich, als Krankenkasse, dann aufkommen muss….Dumme, dummer Gesundheitskasse….

Es sind aber auch einige, recht viele sogar, vegane Rezepte drin. Aber diese Milch und Quarkrezepte hätten sie sich echt sparen können. Vor allem auch angesichts der vielen veganen Industrienahrungs-Ersatzprodukte, die zumindest mal keinen Diabetes hervorrufen. So schwer kann es doch nicht sein Kuhmilch durch Sojamilch zu ersetzen, oder?

Was gab’s zu essen?:

10 g Rawtella

100 g gekochte Linsen















Porridge aus Buchweizen, Braunhirse, Banane, Kokosmehl, Rosinen, Kakao, Zimt, Wasser und etwas Gelatinepulver


11:30 Uhr: 1 kg Brokkoli mit Knoblauch, Salz und Pfeffer

16 Uhr: 1 Banane mit Mandelpüree
1 Kaki

17 Uhr: 1 TL Rawtella

17:30 Uhr: Rest Salat vom Vortag Rest Risotto

20:50 Uhr: 50 g Popcorn mit Hefeflocken und Salz

Das waren, sage und schreibe 2825 kcal und das obwohl ich lange nicht mehr so dünn war wie jetzt. Verbrennt Denken wirklich so viele Kalorien? Ich kann das gar nicht glauben!

Rewe hat frischen Brokkoli im Angebot 500 g für 0,49 € also bin ich vorgestern mit 5 Köpfen Brokkoli nach Hause spaziert. Und ehrlich, leider, konnte mich der gar nicht überzeugen. Der aus dem Gefrierfach schmeckt viel besser und viel frischer. Soll wohl was dran sein, dass der frisch eingefroren wird.

Und dann habe ich den Beginn der Kaki-Saison genutzt und bestimmt 8 Kakis eingekauft und die, die ich gegessen habe, hatte allein schon 400 Kalorien. Mit Obst kommt man wirklich sehr schnell sehr hoch, aber ich habe ja auch schon bei 3500 Kalorien mit obstlastiger Rohkost abgenommen, wenn auch nicht genug Nährstoffe verzehrt. Gestern habe ich das: 107 g Eiweiß, 66 g Fett und eine Nährstoffratio von 65/14/21. Voll im grünen Bereich. Wenn ich duch mehr Denken, mehr Kalorien verbrenne und mehr essen muss, kann ich auch wiederum viel mehr Fett essen, oder? Hoffentlich...

Vor ein paar Tagen wurde ich in einem Kommentar gefragt, wie ich die ach-so-schönen-Arsch-und-Oberschenkel-machende Hirse verzehre. Wir Ihr vielleicht an gestern seht, habe ich keine verzehrt und hauptsächlich habe ich sie in großen Mengen konsumiert als sie neu war in meinem Ernährungsplan. Jetzt sind die Defizite wohl ziemlich aufgefüllt, was ich auch wiederum an Arsch und Oberschenkel erkennen kann, ich habe aber dennoch ein Rezept rausgesucht, was ich heute zubereiten werde, was köstlich ist und womit Ihr euch euren Arsch und eure Oberschenkel schön essen könnt! Ich freu mich! Ich werde es morgen posten…

Alles Liebe,

Silke

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Kommentare:

  1. Hallo Silke,

    ich möchte auch vom Kaffee loskommen. Reduzieren konnte ich ihn ja bereits, aber diese zwei, drei Tassen am Morgen muss ich einfach trinken, um wach zu werden. Auch wenn ich lange geschlafen habe, brauche ich die. Ich bin schon auf milden Kaffee umgestiegen (Hälfte der Packung ist entkoffeiniert), will aber jetzt mal eine Versuch machen, gar keinen zu trinken.
    Ich gehe davon aus, dass erstmal grüner oder schwarzer Tee die bessere Alternative ist, oder was meinst du?
    Ist denn grüner besser als schwarzer?
    Danke im Voraus.
    Sybille

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  2. Hallo Sybille,

    grüner Tee ist in jedem Fall besser als schwarzer Tee, weil er auch Antioxidantien enthält und sonstige positive Eigenschaften hat. Er wird sogar in "Krebszellen mögen keine Himbeeren" als Antikarzinogen beschrieben. Außerdem soll er Karies entgegenwirken.

    Wenn du am Kaffee hängst, weil du was zum wachmachen brauchst, funktioniert grüner Tee genau so gut. Wenn dir die Weckfunktion egal ist und du dich einfach nur rekalibrieren möchtest, also dem Körper die Möglichkeit geben selber zu entscheiden wann du Ruhe brauchst und wann nicht, kannst du auch entkoffeinierten Kaffee nehmen. Dann hast du noch den Geschmack, aber nicht die Aufputschende Wirkung.
    Mir, für meinen Teil, ist klar geworden, dass ich dauerhaft mit der aufputschenden Wirkung schlechter dran bin als ohne und daher auch der Grüntee dauerhaft keine Lösung sein kann.

    Wenn man sich Kaffee abgewöhnt kommt es im übrigen meist zu Entszugserscheinungen wie Kopfschmerzen, weshalb ich empfehlen würde, langsam umzustellen, wie du es jetzt auch schon machst. Hier und da eine Tasse grünen Tee, hier und da koffeeinfreien Kaffee. Und nie so müde sein, dass du dringend Kaffee brauchst/willst!

    Viel Erfolg!

    LG Silke

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  3. Hallo Silke,

    es freut mich für dich, dass du so gut mit deiner Ernährung zurecht kommst, doch sie passt nicht für jeden. Ich habe jetzt ca. 3 Monate deinen Speiseplan nachgemacht und dabei 6 Kilo zugenommen und meine Dellen sind ganz schlimm geworden. ich habe diesen Test gemacht, weil ich mit hohem Rohkostanteil nicht gut zurechtkam, und mich beim Essen von tierischem emotional nicht wohlfühle.

    Deine Begeisterung über deine Ernährung hat mich motiviert es auch zu probieren. Leider bin ich gescheitert. Es geht mir nicht sehr gut damit, auch bekam ich Gelenkschmerzen. Bin jetzt seit ein paar Tagen wieder zu etwas tierischen und es scheint besser zu werden. Ich weiß noch nicht wie ich weitermache, mal sehen.

    In Hinblick auf Milchprodukte und Fett kann ich jedoch deine Erfahrungen teilen. Der Rest passt für mich jedoch auch nicht. Gerade von Hirse werde ich total müde und habe am nächsten Tag verklebte augen. Ich schreibe dir, weil ich hoffe du siehst deine Ernährung jetzt nicht passend für alle an, nur weil der Cronometer es so anzeigt und natürlich deine Beine. Bei mir ist es schlechter geworden. Dennoch danke für deine Infos.

    Martina

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  4. Hallo Martina,

    ich hab schon sehr oft gehört, dass Menschen unterschiedliche Stoffwechseltypen sein könne. Caitanya hat das immer mit Blutgruppen erklärt und dass ich wohl die hätte, ich glaube B war es, die mit Getreide super zurecht kommt.
    Was die Dellen angeht, aber ich in den letzten 6-8 Jahren definitiv zu wenig Silizium verzehrt, wenn auch meine Oberschenkel zu Anfang der Rohkost durch Entschlackung erstmal besser wurden.

    Ob nun nach Ayurveda geht, oder nach Blutgruppen oder nach Stoffwechseltypen weiß ich auch nicht. Leider bin ich momentan der einzige regelmäßige Blogger und habe niemanden mit dem ich mich vergleichen kann.

    Danke dir also, für deine Schilderung. Lass mich doch mal wissen, wenn du raus hast, was bei dir funktioniert, dann können wir vergleichen ob es Blutgruppen, Ayurverda oder was auch immer ist.

    Wie gesagt, gehe ich auch davon aus, dass meine direkten Vorfahren in den letzten 500 Jahren wenig Fleisch gegessen haben, weil sie recht arme Bauern waren. Vielleicht war das bei dir anders!

    LG Silke

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  5. Ach so, habe was vergessen:

    Ich tippe ja darauf, dass das Getreide bei dir nicht funktioniert...

    Wenn du nicht unbedingt auf was tierisches ausweichen willst, wie sieht es dann dann aus mit Hülsenfrüchten oder auch Kartoffeln? Oder Kürbis und Möhren gekocht. Und nicht zu vergessen Brokkoli?:-)

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