Freitag, 5. Februar 2010

Schokoladenworkshop bei Andreas Vollmert

Gewinnen statt Träumen!

Halo Liebes,

Tag 320: Himmel!!!! Ich habe von Schokolade geträumt, also hat es mich offensichtlich tief beeindruckt und obwohl ich Schokolade ja sehr liebe, finde ich, dass sie wirklich nichts für jeden Tag ist. Das war gestern meine erste rohe Schokolade seit Weihnachten und sie war köstlich, ich hab noch welche im Kühlschrank, da schon allein wegen des Fettgehalts es nicht förderlich sein kann Unmengen davon zu essen, aber an besonderen Tagen kann man ja auch mal Ausnahmen machen. Aber ich fange besser mal von vorne an:

Ich kam pünktlich um 18 Uhr im Biogourmet Club in Köln an und bin schon in der Hofeinfahrt auf Andreas gestoßen, der gerade dabei war, dass aus Auto auszuladen. Das war das erste mal, dass wir uns begegnet sind, obwohl wir ca. 1 Jahr von der Existenz des jeweils anderen wissen und in der selben Stadt wohnen. Nichts desto trotz hat mir die Begegnung erstmal so den Atem verschlagen, dass den Satz „Mir geht es fantastisch“ nicht an einem Stück raus gebracht habe ;-)))) War ein bisschen peinlich, aber im Allgemeinen schäme ich mich ja auch nicht mehr für Fehler die mir unterlaufen…;-)

Der Abend fing an mit einem Vortrag von Andreas über die Geschichte und die Inhaltsstoffe von Kakao, wobei er besonders das Magnesium, das Serotonin und das Phenyethylamin herausgestellt hat. Kakao sei so Magnesiumhaltig, dass eine kleine Portion, also ca. 1 TL schon den Tagesbedarf decke. Alle 3 Stoffe seien wichtig für das emotionale Gleichgewicht einer Person und werden auch bei Depressionen verabreicht. Wobei das Phenylethylamin im Unterschied zum Magnesium bei Temperaturen über 45° zerstört wird. Und das macht die Besonderheit von rohem Kakao aus. Ich persönlich finde den Koffein und Theobromingehalt von Kakao bedenklich und reagiere darauf. In den USA gibt es auch bereits etliche Rohköstler, die sehr negative Erfahrungen mit viel Kakao in der Ernährung gemacht haben, deshalb halte ich, im Gegensatz zu Andreas, es nicht für sinnvoll ihn regelmäßig zu verzehren. Er ist ja außerdem ein Stimulanz, dass heißt, der Körper weiß bei regelmäßigem Verzehr gar nicht mehr wo er eigentlich steht. Natürlich ist Graham auch dagegen.

Nach dem Vortrag wurden Rezepte verteilt und wir haben und in Gemeinschaftsarbeit daran gemacht sie zu reproduzieren. Auf dem Plan stand:

Kokos-Kaki-Pudding
Schokoladenmilch
Power-Fudge-Brownies
Schoko Eis
Schokoladen-Avocado-Pudding
Rohe Schokoladenherzen
und eigentlich auch noch Kumquats-Schiffe aber die haben wir nicht mehr geschafft

Zwei der Rezepte findet ihr auch auf Andreas Homepage.

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Tatsächlich konnte ich mir auch noch einige Tricks und Kniffe abgucken und habe auch erfahren, dass es grundsätzlich nicht möglich ist, Schokolade mit Honig zu süßen, weil dieser schlicht und ergreifend nicht fest wird. Andreas verwendet in dem Fall Ahornsirup, der zwar nicht roh ist, aber natürlich ein weitaus besseres Süßungsmittel als raffinierter Zucker. Im Idealfall verwendet man in solchen Fällen rohen Agavendicksaft, den es im Internet bei Rohköstversendern gibt, er ist aber recht teuer. Wie natürlich alles Zutaten, die man für rohe Schokolade braucht.

Natürlich muss auch alles im Internet bestellt werden, also Kakao, Kakaobutter und dann denke ich kann man den rohen Agavendicksaft auch direkt mitbestellen. Das macht den Kohl auch nicht fett. Es geht aber auch das Gerücht, dass es ab März rohe Kakaobutter im Biohandel zu erwerben gibt. Ihr Lieben, ich habe daran gedacht Fotos zu machen:



 

 

 

 


 

 

 

 

 

 


 

 

 

 


 

 

(Kommentare dazu schaffe ich heute leider nicht mehr, verzeiht mir)

Was gab’s zu essen?:

Ruccola-Madarinen-Smoothie
250 g Cherrytomaten
2 Bananen
1 handvoll Trauben
10 Datteln
Salat aus 1 Riesenkopf Romanasalat, 2 kleine Frühlingszwiebeln, Trauben, Sonnenblumenkeime und einem Dressing aus ¼ Avocado, 2 kleinen Orangen und 2 Datteln
6 Datteln
2 Bananen
1 Cashew, 1 Paranuss und ein paar Gojibeeren
1 kleines Glas Mandel/Paranussmilch
1 Kakaobohne !!!
1 Minibrownie
eine kleine Portion Schoko-Minz-Eis
Schokopudding
Kokos-Kaki-Pudding
1 Parline
1/2 Glas frisch gepressten Orangensaft

6 weitere Pralinen habe ich noch mit nach Hause genommen, da keiner von uns mehr in der Lage war noch irgendwas zu essen. Es war zwar nicht viel, aber durch die Kakaobutter häufig sehr mächtig. Und sehr lecker.

2 Pralinen habe ich auch heute direkt wieder zum Frühstück gegessen, da mich der Kakao natürlich so angeregt hat, dass ich erst nach Mitternacht ins Bett gekommen bin und natürlich trotzdem früh aus dem Bett musste.

Résumé: ein sehr gelungener Abend, wenn man gerne mit seinem Essen spielt und experimentiert. Und natürlich für alle Schokoladenfans. Andreas ist der einzige, der Bundesweit an einem festen Standort regelmäßig rohe Schokoworkshops anbietet und ich war wirklich froh, die gestrige Erfahrung gemacht zu haben. Und obwohl ich schon viel über Schokolade wusste, lerne auch ich nie aus.

Alles Liebe,

Silke

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