Montag, 26. Oktober 2009

Wasserfastentag 4



Hallo Liebes,

Tag 220: Ich lebe immer noch. Tag 4 des Wasserfastens, obwohl ich hoffe, dass es heute vorbei ist. Ich hoffe, dass heute schon Geld kommt da sich ein edler Spender bei mir gemeldet hat, der gelesen hat, dass ich gerade keinen Strom habe. Laut seiner Aussage soll es wohl Dienstag oder Mittwoch auf meinem Konto sein, ich hoffe aber auf heute.

Das Fasten fällt mir immer ab dem 3.Tag schwerer. Die ersten 2 Tage sind meist ohne Probleme. Vielleicht hängt das auch damit zusammen, dass ab dem 3 Tag die Entgiftung so richtig einsetzt. Gestern hatte ich wirklich alle Symptome – die belegte Zunge, Kribbeln in den Gliedern, Müdigkeit, gelber Urin, viel Durst (habe ca. 8 Liter Wasser getrunken) und auch eine Art ziehen, an den Stellen im Kiefer, wo meine Weißheitszähne waren.

Das Glaubersalz hat auch gewirkt gestern, ich habe auch noch Stuhl ausgeschieden.

Erstaunlicher Weise ist meine Haut ziemlich, oder sogar sehr rein, was ich sonst beim Fasten nicht habe. Normalerweise scheide ich auch viel über die Haut aus. Vielleicht bin ich durch das nahe dran an 80/10/10 leben doch um einiges mehr entgiftet als zuvor. Außerdem ist das schon mein drittes Fasten dieses Jahr.

Ich fühle mich aber auch körperlich schwach und habe Mühe mich zu konzentrieren. Die Gedanken neigen dazu abzuschweifen, was fürs Text lernen nicht gerade gut ist. Ich muss mich mehr anstrengen den Fokus zu bewahren. Von meiner Regel habe ich gar nichts mehr gespürt, weder irgendwelche Spannungen im Unterleib, noch, dass ich das Tampon hätte wechseln müssen. Ich weiß nicht, was das zu bedeuten hat.

Ich habe 11 Stunden geschlafen letzte Nacht was aber durch 2-maliges Wasser lassen unterbrochen wurde. Kein Wunder wenn man 8 Liter trinkt. Ich bin aber auch direkt wieder mit Durst aufgewacht. Klar, die Giftstoffe können nur durch Wasser aus dem Körper gespült werden. Ich habe aber auch ein wenig das Gefühl besser sehen zu können, was vielleicht auch nur mit dem langen Schlafen zusammen hängt.



Es war sehr schwer mich von dem Gedanken an Essen abzulenken. Ich hab nämlich noch zwei reife Kiwi hier, die unheimlich gut durften. Aber wenn ich sie gegessen hätte und dann heute doch noch kein Geld kommt, hätte ich wieder richtigen Hunger gehabt. Jetzt lässt sich der mit Wasser unterdrücken. Ich hab mich zusammengerissen und den Tag über Louise L. Hay’s Wahre Kraft kommt von Innen gelesen, ein Buch welches ich auch schon seit 10 Jahren besitze aber jetzt wieder rausgekramt habe. Was mir diesmal besonders auffiel ist, dass sie schreibt, dass die Gegenstände mit denen wir und umgeben, eine natürliche Ausdehnung unseres Körpers sind. Zum Beispiel unser Auto. Sie hatte eine Klientin deren Windschutzscheibe kaputt war während diese Frau „keinen Durchblick hatte“. Ein anderer Klient von ihr hatte einen Platten und im Leben das Gefühl „nicht voran zu kommen“.

Ich habe kein Auto aber ein Fahrrad und mein Fahrrad hat einen Wackelkontakt im Licht. Liegt es daran, dass ich im Leben "im Dunkeln tappe"? – Das währe möglich. Ich habe einen Link geschickt bekommen, der sehr interessant ist, dessen Auffassung ich aber nicht unbedingt teile, aber aus Informationszwecken gerne weitergebe. Er handelt davon warum man 100% roh sein sollte. Ich denke es ist für viele Menschen einfach nicht realisierbar ohne sich ins soziale Aus zu schießen. Zumindest nicht dauerhaft.

Hier ist der Link: http://www.rohkostwiki.de/wiki/Warum_100%25_Rohkost%3F

Wie gesagt, ich hoffe, dass ich heute das Fasten brechen kann und werde mich dann wieder in „Richtung“ Graham und 80/10/10 orientieren. Das hat mir bisher am besten gefallen auf meiner Suche. Ob es dauerhaft machbar ist, sei mal dahin gestellt aber ich bin ja das Versuchskaninichen.

Neben der 8 Liter Wasser gab es gestern auch noch 2 Vitamintabletten.

Alles Liebe,

Silke

PS: bin gerade auf interessantes zum Thema Schweingrippe gestoßen: 8 Kritikpunkte zur Schweingrippe-Impfung


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