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Sonntag, 21. November 2010

Ein Tag bei Norbert Wilms!




Hallo Liebes,

Tag 599: Ich habe einen wunderbaren Tag bei Norbert Wilms verbracht und ich habe endlich mal ausgeschlafen. Bis 11:30 war ich im Bett und das tat sooo gut. Und dennoch fühle ich mich noch nicht wieder wirklich richtig energetisiert. Ich bräuchte mehrere Tage am stück ausschließlich für mich selbst um wieder dahin zu kommen, dass ich ein ausgewogenes Energielevel habe. Grüner Tee und Kakao täuscht da sehr gut drüber hinweg aber ist keine Dauerlösung. Auf dem Weg zu Norbert habe ich mir dann auch wieder den Kölner Stadtanzeiger zum Jobssuchen besorgt und im Zug durchgeblättert. Es gibt einige Stellenangebote, die jetzt nur für die Weihnachtszeit sind, was vielleicht keine schlechte Idee ist. Geschäfte brauchen Aushilfen zum Verpacken etc. Das ist zumindest zeitlich befristet und für eine gewisse Zeit hält man alles durch, aber grausen tut mir davor dennoch, weil ich weiß wie schrecklich man sich fühlt wenn man körperlich überlastet ist. Man fühlt sich aber ebenso schrecklich wenn man Geld schuldet, also will ich das nach Möglichkeit ebenfalls umgehen. Ich ruf morgen mal an. Heute springt ein wenig Zeit für mich raus und heute ist der letzte Tag, an dem ich Zucker essen darf. Ich fühle mich genauso, wie wenn ich vor einem Fasten stünde – nicht genau wissend was mich erwartet und ein leichtes Unsicherheitsgefühl. Ich habe gestern mal alles was Kohlenhydrate enthält aus den Schräken hervor gekramt und habe versucht es noch zu verbrauchen. Dabei habe ich noch einige getrocknete Aprikosen gefunden, die ich eingeweicht und auf den Weg zu Norbert mitgenommen habe sowie einen halben Beutel Hirse, den ich wohl versuchen werde heute zu essen. Viel mehr fand ich nicht, außer noch Honig und Agavendicksaft, aber das hält sich auch über die drei Monate. Die Hirse natürlich auch, aber ich weiß nicht ob ich den Wunsch verspüren werde Hirse nach den drei Monaten in den Speiseplan zu intergieren. Tatsächlich empfinde ich es als anstrengen gekochtes Essen in den Speiseplan zu intergieren. Zumindest wenn ich für mich alleine Essen zubereite. Was anderes ist das, wenn ich unter Leuten und in Gesellschaft bin, da ist es anstrengender Rohkost zu integrieren. Da kann man mal sehen, wie weit ich mich von normalem Essen entfernt habe, ohne das wirklich zu spüren.

Die nächsten 100 Tage werden nicht nur zuckerfrei sondern auch wieder vegan. Es sei denn ich werde zum Sushi eingeladen, wovon ich habe nicht ausgehe ;-) Und es sei denn meine Blutwerte stellen sich als irgendwie völlig unnormal und abstrus heraus. Ich glaube aber, die für Veganer entscheidenden Werte messen sie eh nicht. B12 und D, sind da relevant. Eigentlich ist mein Plan wirklich das Rainbow Green Livefood Cuisine Konzept durchzuziehen und zu schauen was mit mir passiert. Daher will ich die Hirse erstmal verbrauchen obwohl auch Cousens nicht so sehr dagegen ist wie gegen die anderen Getreide. Hirse ist wirklich eine Ausnahmeerscheinung als einziges basenbildendes Getreide.

Ich war also auf dem Weg zu Norbert und hatte keine Ahnung was mich erwarten würde. Norbert und ich kennen uns seit einem Potluck bei mir im Sommer persönlich und als ich ankam stellte er mich als Ehrengast vor – schließlich war ich die einzige, die den Workshop gewonnen hatte. Wir waren insgesamt 7 Teilnehmer, von denen die meisten ein wenig Hilfe zur Integration in den Alltag suchten. Dazu war Norbert der perfekte Instrukteur, denn sein Motto ist ja „Einfach natürlich fit“ Die meisten Menschen, die anfangen sich mit Rohkost zu beschäftigen, haben keine Ahnung, wie sie Gerichte zubereiten können. In der Praxis ist es, wie ich bei vielen Rohkostlern und auch bei mir selbst beobachtet habe so, dass man als Hauptmahlzeit einen großen Salat isst. Einen wirklich großen und nicht nur die Portionen, die immer im Restaurant serviert werden. Die Abwechslung machen hier die Zutaten und das Dressing. Und man wird auch satt davon, wenn man irgendwas Gehaltvolles wie Avocado, Samen oder auch Obst und Trockenfrüchte untermischt. Satt werde ich auch nicht, wenn ich nur Möhren und Sellerie knabbere, es sei denn ich mache einen gehaltvollen Dip dazu.

Zunächst hat Norbert jedem ein Glas „Rohkostsekt“ Chi eingeschenkt und dann gab es eine kleine Vorstellungsrunde. Jeder, außer ich, sollte erzählen, was er sich von der Veranstaltung erwartet. Eine Frau war unter den Teilnehmern, die bei der Vorstellungsrunde in Tränen ausbrach weil die Rohkost sie, aufgrund Myriaden von Krankheiten in ihrer Familie anzieht. Sie lebt in ständiger Angst, dass ihren Lieben etwas Schlimmes zustoßen könnte, ihr Mann hatte vor kurzem einen Infarkt und die Rohkost soll als eine Form der Prävention Einzug in ihr Leben halten. Sie hat aber keine Ideen wie sie ihrer Familie schmackhafte Rohkost zubereiten kann, weil alle immer denken: „Das schmeckt doch nicht“. Vorurteile sind bei Rohkost unglaublich tief verankert, deshalb verwende ich das Wort noch nicht mal im Alltag. Obst und Gemüse klingt da völlig anders. Das hat mich aber wieder daran erinnert, wie viele Menschen tatsächlich unter Krankheiten leiden und nicht wissen, wie sie Eigeninitiative an den Tag legen können. Sie befinden sich in den Händen von allmächtigen Schulmedizinern, die keine Veränderung bewirken, da die Veränderung nur von dem Menschen selbst bewirkt werden können. Ich bin da immer sehr hart in meinem Urteil a la: „Jammer nicht, ändere deine Lebensweise“ – Aber was, wenn der jenige gar nicht weiß was er tun könnte? Das ist für mich alles so selbstverständlich…

Norberts Sprossensammlung
Nach der Vorstellungsrunde hat Norbert dann erstmal seine Basis vorgestellt. Dinkelgras und Sprossen. Er ist der Auffassung, dass beides als Grundlage schon so ein großer Schritt in Richtung einer gesunder Ernährung ist, dass man, wenn man beides intergriert, auch Raum hat, für Dinge, die vielleicht nicht unbedingt der Gesundheit zuträglich sind, aber einfach Spaß machen zu essen. Ihr kennt sie alle. Und tatsächlich kann ich ihm da nur beipflichten. Wenn jeder 50% roh ist statt eine handvoll Leute die 100% roh sind, dann ist der Welt weitaus mehr geholfen.

Norberts Dinkelgrassammlung
Er hat uns dann also gezeigt, wie einfach die Pflege und Aufzucht von Sprossen ist und wir haben die Zeit gestoppt wie lange er braucht um eine Tagesration Dinkelgras zu Pflanzen. Ganze 2,5 Minuten. Ganz schön schnell!!! Mit Gräseraufzucht habe auch ich keine Erfahrung, weil ich keinen Entsafter für sie habe aber auch Norbert, der einen Entsafter hat, kauf sie meistens einfach nur. Das schöne an Dinkelgras ist, dass es einen richtig angenehmen Geschmack hat und sich dann im Mund fast zu einer Art Kaugummi verwandelt, weil die Zellulose ja nicht aufgespalten wird. Ich glaube ich werde auch mal ein bisschen anfangen mit Dinkelgras zu experimentieren. Passt nämlich in das Tree of Life Konzept. Außerdem schmeckt es mir und ich kaue gerne Kaugummi.



Wir haben dann zunächst Dinkelgrassaft gemacht, welchen ich echt lecker fand und uns dann gemeinsam an die Zubereitung unseres 5 Gänge Menus gemacht. Norbert hatte zwar einen groben Fahrplan, aber ein Großteil der Kreation hat er seinen Teilnehmern überlassen. Folgendes stand auf dem Programm:

Rote Beete Smoothie
Kürbissuppe
Papaya mit Sprossen
Fenchel-Möhren mit Mandel-Ingwer-Sauce
Cashew-Ananas-Törtchen

Wir haben und an 3 verschiedenen Orten in Norberts Küche verteilt und er hat Grob die Zutaten vorgegeben, ohne Mengenangaben und wollte jedes Gericht auch auf wenige Zutaten beschränken. Zum einen macht es das leichter ein Gericht zuzubereiten, zum anderen erleichtert es die Verdauung (nicht aber, wenn man das Gericht dann innerhalb eines 5 Gänge Menu isst;-) Lebensmittelkombinationstechnisch war das eine Katastrophe, was ich auch ganz klar in meinem Darm gemerkt habe;-)

Ich war beteiliget am Rote Beete Smoothie, an der Kürbissuppe und habe die Mandelsauce gemacht. Ich bin nicht so sehr dafür Wurzelgemüse in den Vitamix zu hauen, weil es einfach nicht cremig wird, besonders nicht, wenn man nicht auch noch eine cremige Zutat dabei tut. Nachträglich ist mir eingefallen, dass wir Avocado in die Kürbissuppe hätten geben können, mein Vorschlag war aber Kokosmus von Dr. Goerg. Ich finde Kokos und Kürbis geht super zusammen. Außerdem wollte ich Curry rein tun, was dann auch noch wärmend in der Winterzeit wirkt. Das abschließende Abschmecken hat aber eine andere Teilnehmerin des Workshops gemacht und ich fand das Ergebnis ziemlich gut. Gesalzen haben wir bei der Suppe mit einem Miso und nicht mit Salz.

Bei Salz waren Norbert und ich uns dann auch nicht so ganz einig ;-)))

Ich habe die Ingwer-Mandelsauce gemacht und wurde dazu mit dem Mandelmus von Urs Hochstrasse (gibt's bei Keimling) ausgestattet. Das ist ein geiles Zeug, kann ich euch sagen. Ich habe es ja nicht, weil ein Eimer mehr als 30 Euro kostet. Es ist aber auch ein Eimer und hält ewig. Ich frage mich, warum er es nicht auch in kleineren Größen verkauft. Ich gebe also Mandelmus mit Wasser, Ingwer, Zitronensaft und Salz in den Vitamix und heraus kommt Mayonnaise wie sie Thomy macht – abgesehen von dem Hauch Ingwer. Ich fand es der Wahnsinn und war völlig begeistert. Norbert aber meinte ich solle eine Ingwer-Mandel Sauce machen und keine Mayonnaise. Außerdem fand er es zu salzig. ;-) Norbert verwendet nur ganz wenig Salz in seiner Ernährung. Er hat dann mehr Wasser nachgeschüttet und auch noch mehr Mandelmus rein getan, da das ganze ja für 8 Personen reichen sollte und das Ergebnis war dann auch sehr geil, weil es irgendwie wie Käsesauce schmeckte. Es war toll für unsere Karottenspaghetti, die wir in Fenchel gefüllt hatten.

Und dann wurde gemeinsam gegessen. Norbert hat jedem gezeigt, wie man seinen Teller schön dekorieren kann und als jeder seinen Gang dekoriert hatte, haben wir zu essen angefangen. Alles war super-einfach und super-lecker und das mit ganz wenig Zutaten. Wahnsinn!

Was gab’s also zu essen?:

Grüntee + Steviosid
Pürierte Erdbeeren mit Steviosid
Eingeweichte Aprikosen, ca. 200 g
3 Möhren (unterwegs)
einige Medjool Datteln, Leinsamenracker, Dinkelbrot als Knabbereien von Norbert hingestellt
Dinkelgrassaft
Ca. 100 ml RoteBeete Smoothie
Kürbissuppe














Papaya mit Linsen, Mungobohnen und Kichererbsensprossen














Fenchel gefüllt mit Möhrenspaghetti und Mandel-Ingewer-Sauce














Cashew-Ananas-Törtchen mit Granatapfelkernen














Meine Erfahrung mit den Aprikosen war durchaus positiv, denn ich bekam keine Blähungen. Da ist echt ein Unterschied wann man Kohlenhydrate konsumiert. Wahrschlich geht echt immer entweder Fett oder Kohlenhydrate. Nichts desto trotz füttert Zucker immer Candida, vorausgesetz er ist im System vorhanden.

Nun gut, mehr darüber werde ich wohl in 100 Tagen sagen können und selbst wenn sich rausstellen sollte, das ich mich bei Cousens schlechter fühle als bei Graham, bleibt immer noch die Sache mit den Zähnen und dem Obst, was mir 80/10/10 erschwert.

Der Tag ging länger als geplant war. Erst um 20:30 Uhr war unser Abendessen beendet. Und dann wollte ich auch noch ein Interview mit Norbert machen, was dann auch länger ging also ich ursprünglich wollte. 10 Minuten ist einfach nicht lange genug, deshalb wird sowohl das Interview mit Stefan, als auch das mit Norbert in 2 Teilen veröffentlicht werden. Und da setzte ich mich dann heute dran, aber erst nachdem ich die Philosophie-Hausaufgabe fertig habe. Die kommt im Anschluss ans Bloggen. Irgendwas ist wirklich immer.

Wer ebenfalls an einem Workshop mit Norbert teilnehmen möchte, oder ihn für Castering buchen möchte kann sich an vitalissimo.eu wenden. Eine telefonnummer gibt dazu ebenfalls im Interviewvideo, aber man macht ja heutzutage eh alles übers Internet.

Alles Liebe,

Silke

Samstag, 20. November 2010

Rainbow Green Livefood Cuisine




Hallo Liebes,

Tag 598: Ich komme grad gar nicht mehr aus dem Bett. Ich habe ein totales Schlafdefizit und ein totales Freizeitdefizit und ich weiß auch nicht, wo ich noch einen unterbezahlten Job in meinem Lebens unterbringen soll, denn auf die Dauer hat es keinen Sinn seine Körperreserven so zu überziehen. Es wird ja alles immer zurück gefordert – aber vielleicht finde ich morgen die Zeit auszuschlafen. Und dann ärgere ich mich wieder darüber, dass mir so viel am Tag fehlt...

Wie gesagt, gelang es mir gestern nicht um 5 Uhr früh aufzustehen um dann um 8 beim Arzt zu sein. Ich hab den Wecker immer wieder weiter gestellt und irgendwann war es dann 7.30 Uhr, ich bin aufgestanden, habe mir die Zähne geputzt und mich angezogen um dann um 8 Uhr beim Arzt zu sein.

Zunächst mal wurde mir Blut abgenommen und ich muss sagen, die Arzthelferin war absolut großartig beim Stechen! Ich habe den Pieks nicht mal gespürt. Bei der Plasmaspende ist das häufig ganz anders – da habe ich zuweilen das Gefühl, dass die die Vene nicht finden oder sonstige Probleme haben. Nett, wie ich bin, habe ich das der Arzthelferin auch mitgeteilt, denn ich finde wenn jemand etwas toll macht, sollte das auch erwähnt werden.

Nach der Blutabname wurde ich zum Arzt reingeschickt und diesmal war es ein anderer Arzt. Ein jüngerer und gleichzeitig ein Latino ;-), der auch noch einen netten Eindruck machte. Auch er stellte mir die Fragen, die der letzte Arzt gestellt hatte und ich muss sagen, die Ärzte sind meistens ganz schön entsetzt und plötzlich sehr besorgt, wenn ich die Krankheiten in meiner Familie aufzähle. Für mich persönlich sehe ich das so, dass es zwar eine genetische Disposition für gewisse Krankheiten geben kann, aber wahrscheinlich noch mehr von den Lebensumständen verursacht wird. Eine Freundin hat mir mal erzählt, dass sie gelesen habe, nur 20% sei genetisch bedingt. – Meistens erbt man aber von seinen Eltern nicht nur die Gene sondern auch die Lebensumstände. Viele Leute (ich nicht) essen gerne das, was sie auch in der Kindheit gegessen haben, übernehmen den Drogenkonsum der Eltern und dann vielleicht sogar noch den Beruf. Bei mir ist das meiste anders, außer, dass ich dem Alkohol ähnlich gerne zuspreche, wie das meine Eltern tun. Liegt vielleicht daran, dass sie es beide gern tun und nicht nur ein Elternteil. Außerdem ist Alkoholsucht eine typische Schauspielerkrankheit und mit regelmäßigem Trinken habe ich auch erst auf der Schauspielschule angefangen. Vorher gab’s die Gelegenheit nicht so, da ich immer noch fahren musste.

Wie dem auch sei, der Arzt hat noch mal den Blutdruck gemessen, der wieder so niedrig war, wie er immer bei mir ist – bei der letzten Untersuchung hatte wohl der Liter Grüntee, der Kakao und der Mocca irgendwann seine Wirkung getan. Darüber hinaus hat er ein Ultraschall mit mir gemacht um sich die inneren Organe anzusehen und hat mich auch auf den Bildschirm schauen lassen. Er hat mir fast alle inneren Organe gezeigt und ich fand es total spannend. Hätte ich z.B. Nierensteine gehabt, wie sie meine Mutter in meinem Alter schon hatte, hätte er das gesehen. Galle und Bauchspeicheldrüse hat er mir gezeigt – auch alles in Ordnung und sogar wie mein Darm der peristalischen Arbeit nachgeht habe ich beobachten können. Und dann haben wir uns noch die Milz angesehen, von der ich gar nicht wusste, was ihre Aufgabe ist. Er hat mir gesagt, sie baue die verbrauchten, roten Blutkörperchen nach 120 Tagen wieder ab. Auch sehr spannend. So eine Art recycling. Danach hat er noch mal die Lunge abgehört und mir bestätigt: „Die Lunge ist frei“ – Auch meiner Leber hat die Schauspielerei keinen Abbruch getan.;-)

Danach ging es in das nächste Behandlungszimmer, wieder zur Arzthelferin, die ein EKG gemacht hat und einen Lungenfunktionstest. Und all das wird jetzt ins Labor geschickt und die Werte kann ich mir dann nächste Woche abholen. Nach einem B12 Test habe ich auch noch mal gefragt, aber dazu muss ich noch mal mit dem ersten Arzt sprechen, da der das irgendwie absegnen muss. Ich habe mit mehreren Leuten in der letzten Zeit gesprochen die schon mal B12-Mangel hatten und die auch alle ganz klare Symptome dafür an sich festgestellt haben. Sowas habe ich nicht. Der Arzt hat mir gesagt, B12 Mangel hätten häufig Obdachlose, die sich wirklich hundsmiserabel ernähren. Aber auch meine Mutter und meine Oma hatten B12 Mangel, meine Mutter hat übrigens alle Krankheiten ihrer Mutter geerbt, und vielleicht gibt es ja ein Assimilationsproblem. Glaube ich zwar eigentlich auch nicht, aber einen Test gemacht zu haben kann ja nicht schaden. Nachher kommt noch raus, dass mit mir alles in bester Ordnung ist und das der HB-Wert nun mal niedrig ist. Eisenmangel habe ich nämlich nicht, die Symptome kenne ich….

Der Arzt hat mich dann noch gefragt ob ich noch irgendwelche Fragen hätte. Darauf ich:

„Glauben Sie an Pilze?“

Er meinte, ja die gäbe es schon, aber nur bei Menschen mit einem schlechten Immunsystem und solchen, die lange hätten Antibiotika nehmen müssen. die seien häufig voll von Pilzen. Also, existieren tun sie auch in der Schulmedizin. Wie dem auch sei, mein Plan steht ja eh fest. Cousens Programm wird durchgezogen insofern ich mich dabei wohl fühle. Und für alle Zweifler kann ich dann ja immer noch mal die Schulmedizin über mich drüber schauen lassen. Jetzt wo ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder einen Hausarzt habe.



Meinen Zahnarzttermin, den ich gestern auch noch hatte, habe ich aber abgesagt, weil ja Stefan und Megumi noch da waren, ich die Zeit mit ihnen auch nutzen wollte und weil meine Karies sehr klein ist an der Stelle.

Jetzt aber zu Gabriel Cousens und seiner Rainbow Green Live-Food Cuisine. Gabriel Cousens ist wahrscheinlich die Top-Autorität in der gesamten Rohkostwelt. Er hat Schulmedizin studiert, ist bewandert in Ayurveda, hat 4 weitere Bücher über Ernährung geschrieben, sein aktuelles handelt von der Heilung von Diabetes Typ I und II, er ist außerdem sehr esoterisch und spirituell angehaucht und er ist Leiter des Tree of Life in Arizona.

Wie das Programm in etwa aussieht, habe ich ja gestern bereits geschildert, ich persönlich mache mir aber wirklich Sorgen, wie ich auf Zucker-, Alkohol- und Zigarettenverzicht für 3 Monate bzw.100 Tage reagiere. Ich habe Schiss vor heftigen Entzugserscheinungen, mit denen ich immer wieder sehr schwer zurecht komme. Besonders das mit den Zigaretten ist sehr schwer. Immer wieder! Nikotinkaugummis helfen aber immer wieder darüber hinweg. Hier kann ich nichts ersetzten oder austauschen. Abstinenz ist gefragt, mal vom Stevia abgesehen, was den Zucker ersetzt.

Gabriel Cousens schreibt folgendes:

Während der Umstellung auf Phase I, mit welcher die meisten Menschen eigentlich sofort beginnen müssen weil die meisten Menschen voll sind mit Fermenten, gibt es häufig ein gesteigertes Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln und Entgiftungserscheinungen. Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass dies ein Teil des Prozesses ist. Obwohl die meisten Menschen kaum Probleme haben Phase I zu folgen – komfortabel und glücklich und sich sehr gesund fühlend – gibt es bei anderen durchaus emotionale Verknüpfungen mit Nahrung sowie physische Vergiftung, was sie sehr unter enormem Heißhunger und physischem Unwohlsein leiden lässt. Ein weiterer Grund für Heißhungerattacken ist, dass Hefepilze Zucker lieben und den Menschen unbewusst dahin treiben Zucker konsumieren zu wollen, damit sie überleben können. Wenn sie zu Phase I übergehen, bedeutet das den Tod für die Hefepilze und das mögen sie natürlich nicht. Ein Teil der Angelegenheit ist somit, sich in Disziplin zu üben, die es braucht das Programm einzuhalten.

Also werde ich das tun. Darüber zu schreiben erleichtert die Sache, aber im Alltag sind diese Situationen nicht immer leicht zu handhaben. Die Gereiztheit ist ein solcher Faktor. Der vermiest einem den Alltag und auch das Zusammenleben mit anderen wird einer harten Belastungsprobe unterzogen. Natürlich gehe ich aber auch davon aus, dass das vorbeigehen wird.

Stefan will auch ein Experiment machen und zwar nur Wildkräuter zu essen, sich auch völlig dem Zucker zu entziehen und schauen ob er dann noch Energie hat. Er glaubt nämlich nicht daran, dass der Körper seine Energie aus Nahrung gewinnt und das die Kalorientheorie ein ausgemachter Blödsinn ist. Mehr dazu gibt es im Interview, was ich mit ihm geführt habe, welches ich aber erst Morgen werde schneiden und veröffentlichen können.

So, was gab’s zu essen?:

Einige Kakaobohnen
10:10 Uhr einen Kopf Chiccoree
ca. 3 Grüntee mit Steviosid
ca.160 g frische Kokosnuss
2 Teller gemischten Salat aus Avocado, Romana, Rucola, Avoado, Zitronensaft, Stevia, Salz, Paprika, Fenchel
3 getrocknete Feigen
4 handvoll Gojis mit Kakaobohnen
21.30 Uhr: Blumenkohlfastfood














Kokos-Cupuacu-Pudding mit Steviosid














3 handvoll eingeweichte Mandeln

Das Blumenkohlfastfood hatte ich extra den ganzen Tag mit mir rumgeschleppt, weil ich es in der Schule essen wollte. Noch vor der 5 stündigen Klausur. Dummerweise hatte ich aber keinen Löffel dabei und musste mich mit Gojis und Kakao begnügen, was vielleicht sogar die bessere Wahl war. Superfoods vor geistiger Arbeit.

Der Kokos-Cucuacu-Pudding war der absolute Hammer. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen, wenn ich daran denke. Cupuacu ist wirklich super-lecker.

Weil der Tag so chaotisch war, hatte ich keine geregelten Mahlzeiten, aber ich hatte auch nicht das Gefühl, dass das von Nachteil war. Und weil Cousens so viele Nüsse integriert hatte ich auch keine Hemmungen Nüsse zu konsumieren. Eins lässt sich definitiv sagen: Von Nüssen bekomme ich keine Blähungen. Sie verdauen, finde ich, sehr angenehm. Gojis nicht, und das obwohl da nur ganz wenig Zucker drin ist. Ich glaube nicht, dass meine Blähungen also was mit Ballaststoffen zu tun haben, sondern wirklich mit Zucker, aber das werden wir dann sehen.

Nach 3 Monaten ist das mit dem Zuckerverzicht ja auch vorbei, aber streng finde ich es schon. Die meisten Anti-Candida-Diäten sind nur 4-8 Wochen und lange nicht so streng. Allerdings werden viele Leute ihre Candida dadurch auch nicht los.Cousens empfiehlt keine Medikamente, und auch keine probiotische Nahrung, sondern einfach nur die Abstinenz von Zucker, dann erst folgen probiotische Nahrungsmittel in Phase I,5 und einige wenige Lebensmittel mit niedrigem glykämischem Index.eigentlich auch noch für ca. 6 Monate. Das überlege ich mir aber später wie es danach weiter gehen soll. Erstmal schauen, was sich in den nächsten 102 Tagen tut.

Heute auf zu Norbert Wilms – um 12 Uhr muss ich aus dem Haus und auch hier wird wieder die Kamera mitgenommen. Ich habe von vielen Leuten gehört, dass sie unglaublich gerne Videos gucken und mir geht es ja auch so. Normales Fernsehen schaue ich schon gar nicht mehr. Immer nur YouTube. Norberts Workshop hat zum Thema: F(rohes) Fest, also Rohkost und die Feiertage. Da habe ich mir was ausgesucht: Zuckerfrei über die Feiertage und Sylvester. Meine Familie wird mich steinigen, weil ich an den Feiertagen nicht mitsaufe. Ich werde aber alternative Süßigkeiten herstellen aus Nüssen und Stevia. Im Endeffekt kommt es ja eh auf die Gewürze an, die man ans Essen gibt.

So, habt einen so schönen Tag wie ich habe werde. Rohkostgesellschaft ist immer sehr angenehm.:-)

Alles Liebe,

Silke

Rainbow Green Livefood Cuisine




Hallo Liebes,

Tag 598: Ich komme grad gar nicht mehr aus dem Bett. Ich habe ein totales Schlafdefizit und ein totales Freizeitdefizit und ich weiß auch nicht, wo ich noch einen unterbezahlten Job in meinem Lebens unterbringen soll, denn auf die Dauer hat es keinen Sinn seine Körperreserven so zu überziehen. Es wird ja alles immer zurück gefordert – aber vielleicht finde ich morgen die Zeit auszuschlafen. Und dann ärgere ich mich wieder darüber, dass mir so viel am Tag fehlt...

Wie gesagt, gelang es mir gestern nicht um 5 Uhr früh aufzustehen um dann um 8 beim Arzt zu sein. Ich hab den Wecker immer wieder weiter gestellt und irgendwann war es dann 7.30 Uhr, ich bin aufgestanden, habe mir die Zähne geputzt und mich angezogen um dann um 8 Uhr beim Arzt zu sein.

Zunächst mal wurde mir Blut abgenommen und ich muss sagen, die Arzthelferin war absolut großartig beim Stechen! Ich habe den Pieks nicht mal gespürt. Bei der Plasmaspende ist das häufig ganz anders – da habe ich zuweilen das Gefühl, dass die die Vene nicht finden oder sonstige Probleme haben. Nett, wie ich bin, habe ich das der Arzthelferin auch mitgeteilt, denn ich finde wenn jemand etwas toll macht, sollte das auch erwähnt werden.

Nach der Blutabname wurde ich zum Arzt reingeschickt und diesmal war es ein anderer Arzt. Ein jüngerer und gleichzeitig ein Latino ;-), der auch noch einen netten Eindruck machte. Auch er stellte mir die Fragen, die der letzte Arzt gestellt hatte und ich muss sagen, die Ärzte sind meistens ganz schön entsetzt und plötzlich sehr besorgt, wenn ich die Krankheiten in meiner Familie aufzähle. Für mich persönlich sehe ich das so, dass es zwar eine genetische Disposition für gewisse Krankheiten geben kann, aber wahrscheinlich noch mehr von den Lebensumständen verursacht wird. Eine Freundin hat mir mal erzählt, dass sie gelesen habe, nur 20% sei genetisch bedingt. – Meistens erbt man aber von seinen Eltern nicht nur die Gene sondern auch die Lebensumstände. Viele Leute (ich nicht) essen gerne das, was sie auch in der Kindheit gegessen haben, übernehmen den Drogenkonsum der Eltern und dann vielleicht sogar noch den Beruf. Bei mir ist das meiste anders, außer, dass ich dem Alkohol ähnlich gerne zuspreche, wie das meine Eltern tun. Liegt vielleicht daran, dass sie es beide gern tun und nicht nur ein Elternteil. Außerdem ist Alkoholsucht eine typische Schauspielerkrankheit und mit regelmäßigem Trinken habe ich auch erst auf der Schauspielschule angefangen. Vorher gab’s die Gelegenheit nicht so, da ich immer noch fahren musste.

Wie dem auch sei, der Arzt hat noch mal den Blutdruck gemessen, der wieder so niedrig war, wie er immer bei mir ist – bei der letzten Untersuchung hatte wohl der Liter Grüntee, der Kakao und der Mocca irgendwann seine Wirkung getan. Darüber hinaus hat er ein Ultraschall mit mir gemacht um sich die inneren Organe anzusehen und hat mich auch auf den Bildschirm schauen lassen. Er hat mir fast alle inneren Organe gezeigt und ich fand es total spannend. Hätte ich z.B. Nierensteine gehabt, wie sie meine Mutter in meinem Alter schon hatte, hätte er das gesehen. Galle und Bauchspeicheldrüse hat er mir gezeigt – auch alles in Ordnung und sogar wie mein Darm der peristalischen Arbeit nachgeht habe ich beobachten können. Und dann haben wir uns noch die Milz angesehen, von der ich gar nicht wusste, was ihre Aufgabe ist. Er hat mir gesagt, sie baue die verbrauchten, roten Blutkörperchen nach 120 Tagen wieder ab. Auch sehr spannend. So eine Art recycling. Danach hat er noch mal die Lunge abgehört und mir bestätigt: „Die Lunge ist frei“ – Auch meiner Leber hat die Schauspielerei keinen Abbruch getan.;-)

Danach ging es in das nächste Behandlungszimmer, wieder zur Arzthelferin, die ein EKG gemacht hat und einen Lungenfunktionstest. Und all das wird jetzt ins Labor geschickt und die Werte kann ich mir dann nächste Woche abholen. Nach einem B12 Test habe ich auch noch mal gefragt, aber dazu muss ich noch mal mit dem ersten Arzt sprechen, da der das irgendwie absegnen muss. Ich habe mit mehreren Leuten in der letzten Zeit gesprochen die schon mal B12-Mangel hatten und die auch alle ganz klare Symptome dafür an sich festgestellt haben. Sowas habe ich nicht. Der Arzt hat mir gesagt, B12 Mangel hätten häufig Obdachlose, die sich wirklich hundsmiserabel ernähren. Aber auch meine Mutter und meine Oma hatten B12 Mangel, meine Mutter hat übrigens alle Krankheiten ihrer Mutter geerbt, und vielleicht gibt es ja ein Assimilationsproblem. Glaube ich zwar eigentlich auch nicht, aber einen Test gemacht zu haben kann ja nicht schaden. Nachher kommt noch raus, dass mit mir alles in bester Ordnung ist und das der HB-Wert nun mal niedrig ist. Eisenmangel habe ich nämlich nicht, die Symptome kenne ich….

Der Arzt hat mich dann noch gefragt ob ich noch irgendwelche Fragen hätte. Darauf ich:

„Glauben Sie an Pilze?“

Er meinte, ja die gäbe es schon, aber nur bei Menschen mit einem schlechten Immunsystem und solchen, die lange hätten Antibiotika nehmen müssen. die seien häufig voll von Pilzen. Also, existieren tun sie auch in der Schulmedizin. Wie dem auch sei, mein Plan steht ja eh fest. Cousens Programm wird durchgezogen insofern ich mich dabei wohl fühle. Und für alle Zweifler kann ich dann ja immer noch mal die Schulmedizin über mich drüber schauen lassen. Jetzt wo ich zum ersten Mal seit Ewigkeiten wieder einen Hausarzt habe.



Meinen Zahnarzttermin, den ich gestern auch noch hatte, habe ich aber abgesagt, weil ja Stefan und Megumi noch da waren, ich die Zeit mit ihnen auch nutzen wollte und weil meine Karies sehr klein ist an der Stelle.

Jetzt aber zu Gabriel Cousens und seiner Rainbow Green Live-Food Cuisine. Gabriel Cousens ist wahrscheinlich die Top-Autorität in der gesamten Rohkostwelt. Er hat Schulmedizin studiert, ist bewandert in Ayurveda, hat 4 weitere Bücher über Ernährung geschrieben, sein aktuelles handelt von der Heilung von Diabetes Typ I und II, er ist außerdem sehr esoterisch und spirituell angehaucht und er ist Leiter des Tree of Life in Arizona.

Wie das Programm in etwa aussieht, habe ich ja gestern bereits geschildert, ich persönlich mache mir aber wirklich Sorgen, wie ich auf Zucker-, Alkohol- und Zigarettenverzicht für 3 Monate bzw.100 Tage reagiere. Ich habe Schiss vor heftigen Entzugserscheinungen, mit denen ich immer wieder sehr schwer zurecht komme. Besonders das mit den Zigaretten ist sehr schwer. Immer wieder! Nikotinkaugummis helfen aber immer wieder darüber hinweg. Hier kann ich nichts ersetzten oder austauschen. Abstinenz ist gefragt, mal vom Stevia abgesehen, was den Zucker ersetzt.

Gabriel Cousens schreibt folgendes:

Während der Umstellung auf Phase I, mit welcher die meisten Menschen eigentlich sofort beginnen müssen weil die meisten Menschen voll sind mit Fermenten, gibt es häufig ein gesteigertes Verlangen nach bestimmten Nahrungsmitteln und Entgiftungserscheinungen. Es ist sehr wichtig zu verstehen, dass dies ein Teil des Prozesses ist. Obwohl die meisten Menschen kaum Probleme haben Phase I zu folgen – komfortabel und glücklich und sich sehr gesund fühlend – gibt es bei anderen durchaus emotionale Verknüpfungen mit Nahrung sowie physische Vergiftung, was sie sehr unter enormem Heißhunger und physischem Unwohlsein leiden lässt. Ein weiterer Grund für Heißhungerattacken ist, dass Hefepilze Zucker lieben und den Menschen unbewusst dahin treiben Zucker konsumieren zu wollen, damit sie überleben können. Wenn sie zu Phase I übergehen, bedeutet das den Tod für die Hefepilze und das mögen sie natürlich nicht. Ein Teil der Angelegenheit ist somit, sich in Disziplin zu üben, die es braucht das Programm einzuhalten.

Also werde ich das tun. Darüber zu schreiben erleichtert die Sache, aber im Alltag sind diese Situationen nicht immer leicht zu handhaben. Die Gereiztheit ist ein solcher Faktor. Der vermiest einem den Alltag und auch das Zusammenleben mit anderen wird einer harten Belastungsprobe unterzogen. Natürlich gehe ich aber auch davon aus, dass das vorbeigehen wird.

Stefan will auch ein Experiment machen und zwar nur Wildkräuter zu essen, sich auch völlig dem Zucker zu entziehen und schauen ob er dann noch Energie hat. Er glaubt nämlich nicht daran, dass der Körper seine Energie aus Nahrung gewinnt und das die Kalorientheorie ein ausgemachter Blödsinn ist. Mehr dazu gibt es im Interview, was ich mit ihm geführt habe, welches ich aber erst Morgen werde schneiden und veröffentlichen können.

So, was gab’s zu essen?:

Einige Kakaobohnen
10:10 Uhr einen Kopf Chiccoree
ca. 3 Grüntee mit Steviosid
ca.160 g frische Kokosnuss
2 Teller gemischten Salat aus Avocado, Romana, Rucola, Avoado, Zitronensaft, Stevia, Salz, Paprika, Fenchel
3 getrocknete Feigen
4 handvoll Gojis mit Kakaobohnen
21.30 Uhr: Blumenkohlfastfood














Kokos-Cupuacu-Pudding mit Steviosid














3 handvoll eingeweichte Mandeln

Das Blumenkohlfastfood hatte ich extra den ganzen Tag mit mir rumgeschleppt, weil ich es in der Schule essen wollte. Noch vor der 5 stündigen Klausur. Dummerweise hatte ich aber keinen Löffel dabei und musste mich mit Gojis und Kakao begnügen, was vielleicht sogar die bessere Wahl war. Superfoods vor geistiger Arbeit.

Der Kokos-Cucuacu-Pudding war der absolute Hammer. Mir läuft jetzt noch das Wasser im Munde zusammen, wenn ich daran denke. Cupuacu ist wirklich super-lecker.

Weil der Tag so chaotisch war, hatte ich keine geregelten Mahlzeiten, aber ich hatte auch nicht das Gefühl, dass das von Nachteil war. Und weil Cousens so viele Nüsse integriert hatte ich auch keine Hemmungen Nüsse zu konsumieren. Eins lässt sich definitiv sagen: Von Nüssen bekomme ich keine Blähungen. Sie verdauen, finde ich, sehr angenehm. Gojis nicht, und das obwohl da nur ganz wenig Zucker drin ist. Ich glaube nicht, dass meine Blähungen also was mit Ballaststoffen zu tun haben, sondern wirklich mit Zucker, aber das werden wir dann sehen.

Nach 3 Monaten ist das mit dem Zuckerverzicht ja auch vorbei, aber streng finde ich es schon. Die meisten Anti-Candida-Diäten sind nur 4-8 Wochen und lange nicht so streng. Allerdings werden viele Leute ihre Candida dadurch auch nicht los.Cousens empfiehlt keine Medikamente, und auch keine probiotische Nahrung, sondern einfach nur die Abstinenz von Zucker, dann erst folgen probiotische Nahrungsmittel in Phase I,5 und einige wenige Lebensmittel mit niedrigem glykämischem Index.eigentlich auch noch für ca. 6 Monate. Das überlege ich mir aber später wie es danach weiter gehen soll. Erstmal schauen, was sich in den nächsten 102 Tagen tut.

Heute auf zu Norbert Wilms – um 12 Uhr muss ich aus dem Haus und auch hier wird wieder die Kamera mitgenommen. Ich habe von vielen Leuten gehört, dass sie unglaublich gerne Videos gucken und mir geht es ja auch so. Normales Fernsehen schaue ich schon gar nicht mehr. Immer nur YouTube. Norberts Workshop hat zum Thema: F(rohes) Fest, also Rohkost und die Feiertage. Da habe ich mir was ausgesucht: Zuckerfrei über die Feiertage und Sylvester. Meine Familie wird mich steinigen, weil ich an den Feiertagen nicht mitsaufe. Ich werde aber alternative Süßigkeiten herstellen aus Nüssen und Stevia. Im Endeffekt kommt es ja eh auf die Gewürze an, die man ans Essen gibt.

So, habt einen so schönen Tag wie ich habe werde. Rohkostgesellschaft ist immer sehr angenehm.:-)

Alles Liebe,

Silke

Montag, 16. August 2010

4. Kölner Rohkost-Potluck...




Hallo Liebes,

Tag 511: Wow, war das wieder ein Tag und was für ein Wahnsinnspotluck!!! Das überrascht mich wirklich immer wieder was für erstaunliche Menschen da auftauchen und wie großartig die Atmosphäre ist.

Zunächst möchte ich aber loswerden, dass ich, weil ich wieder eine Kakaoüberdosis hatte, lange wach lag und viel lesen konnte und einfach erwähnen muss, dass Robert Betz am allermeisten über Liebe überhaupt weiß. Sein Buch Wahre Liebe lässt frei!: Wie Frau und Mann zu sich selbst und zueinander finden ist eine absolute Offenbarung. Es könnte sein, dass es mir fürs erst alle Fragen zum Thema Liebe und Sinn des Lebens beantwortet hat. Der helle Wahnsinn!!!

Aber fange ich doch einfach Vorne an. Es hat geregnet. Ja, den ganzen Tag über und hörte erst auf, als das Potluck auch zu Ende war. Ironie des Schicksals. Wir hatten die Potlucks bisher immer im Hof veranstaltet was großartig funktioniert hat und allen gefallen hat aber das war gestern nicht drin. Also musste ich kurzfristig unser leer stehendes Zimmer einrichten – und das ohne meine Mitbewohnerin fragen zu können, da sie nicht da war, aber ich gehe davon aus, dass sie das hier eh liest ;-)))

Das Zimmer steht leer, weil da mal Schimmel drin war, soweit ich wie, das war vor meiner Zeit hier, und es muss noch trocknen. Wir dürfen es aber auch nicht benutzen, da es uns leer stehend eine Mietminderung verschafft. Ich ging aber davon aus, dass am Sonntag Abend auch kein Vermieter vorbei schaut um irgendwas zu überprüfen. Als ich gegen 12 Uhr Mittags die Tür des Zimmers geöffnet habe, musste ich aber leider feststellen, dass es dort nicht angenehm roch, aber 4 Stunden Durchzug haben ganz gut geholfen. Zumindest ist es niemandem negativ aufgefallen.

Es regnete weiter und ich habe die Sitzgelegenheiten von draußen reingeräumt und Tische aufgebaut und dann gewartet. Es regnete immer noch weiter und ich habe die ganze Zeit damit gerechnet, dass jetzt nach und nach Absagen eintrudeln würden, aber das war nicht der Fall. Ich fand das, was ich zusammen geräumt hatte aber auch nicht besonders gemütlich und habe mir tierische Sorgen gemacht, dass die Leute, die alle nicht absagen, sich auch nicht wohl fühlen würden. Eine Absage wurde mir ausgerichtet und zwar ist Andreas Vollmert leider etwas wichtiges dazuwischen gekommen. Er konnte dieses mal nicht. Ein Zweiter rief an und sagte auf sehr liebe Weise telefonisch ab.

Die ersten Gäste trudelten pünktlich um 16 Uhr ein. Wir haben noch schnell gemeinsam den Küchentisch zu den Buffettischen geräumt und angefangen das Buffet zu bestücken. Und dann wurde es immer schöner und schöner:-) Ich hatte angedacht das Buffet um 17 zu eröffnen und in der Zwischenzeit konnten sich alte und neue Gesichter wieder sehen und kennen lernen.

Norbert Wilms war wieder da und hatte aus seinem Workshop Dinner für Gewinner die Reste eines köstlichen Dinkel-Olive-Essener Brots mitgebracht. Mel, die Gute, hat Durian gespendet, über den ich mich sehr gefreut hatten, denn seit dem Camp habe ich da einen Narren dran gefressen. Kirstin von PureRaw.de hatte mir extra noch Kakobohnen mitgebracht, da ich im Internet gestern wieder auf den wunderbaren Spruch gestoßen bin:

FORGET LOVE! – I’D RATHER FALL IN CHOCOLATE!:-)))
(was ich dann gestern auch gemacht habe)

Um 2 Minuten vor 17 Uhr war dann auch Gabriele Weiss da, die Apfelstrudel vorbereitet hatte. Es war ein Rezept was, bezüglich der Zutatenauswahl, recht einfach gehalten war, denn wir wissen ja alle, je einfache die Lebensmittelkombination, desto leichter machen wir es dem Körper. Und Gabriele macht das wirklich köstlich! Jetzt weiß ich auch warum ihre Seite roh-kostbar.de heißt. Das war ein wirklich kostbarer Genuss. Sie hat auch ein leckeres Gastgeberpräsent für mich mitgebracht. Einen kleinen Auszug aus ihrem Onlineangebot, obwohl ich das gestern Nacht, zu später Stunde auch nicht mehr in ihrem Shop gefunden habe. Aprikosen-Samen-Cracker. Was aber sehr spannend in Gabrieles Shop ist ist, dass sie Frucht und Gemüseleder verkauft. Hauchdünn getrocknete pürierte Früchte oder Gemüse und daraus kann man dann leckere Wraps machen. So bestand auch ihr Apfelstrudel aus einer Ummantelung von getrockneten Äpfeln mit einer Füllung aus Äpfeln, Rosinen und Zimt. Köstlich!

Und dann gab es auch noch einen Überraschungsgast. Manfred Goerg von Dr. Goerg Kokosprodukte. Andreas Vollmert hatte offensichtlich, ohne mein Wissen wohlgemerkt, die ganze Rohkostwelt eingeladen. Ein Wunder, dass David Wolfe nicht auch aufgekreuzt ist, denn den kennt er natürlich auch ;-)))))

Und er hatte Manfred Goerg auch erzählt, dass ich einen Blog schreibe und so gerne eine Probe der Produkte hätte und dann auch darüber schreiben würde. Andreas ist hellauf begeistert von den Dr. Goerg Produkten und hat dann wiederum Markus Rothkranz davon erzählt, der nun wiederum die Dr. Goerg Produkte auf dem amerikanischen Markt einführen wird. Und ich habe sie noch nie ausprobiert, wegen dem Problem, worüber ich nicht mehr berichten wollte, aber ich sage nur: ein Glas kostet 15 €. Ja klar, ich weiß! Qualität hat ihren Preis, aber ich kann es mir ja auch nicht aus den Rippen schneiden!

Aber Manfred Goerg, der Gute, sehr großzügige Mensch hat für jeden Potluck Teilnehme jeweils ein Glas Kokosöl, Kokosbutter und Kokosmehl mitgebracht und jeder durfte sich bedienen. Wahnsinn. Wahnsinn!!! In meiner Welt ist so was Wahnsinn, wenn ich mal kurz 40 € geschenkt bekomme. Tatsächlich habe ich als Gastgeberin die doppelte Menge bekommen!
Wahnsinn!!! Und er hat auch viel über die Herstellung erzählt und wozu man es verwenden kann. Nicht nur zum Essen sondern auch zur Haut und Haarpflege, für Babys wunden Po, oder als Zeckenschutz für Hunde, deren Fell man vor einem Waldspaziergang einfach damit einreibt. Das Lustige ist, dass Manfred Goerg noch nicht mal „Rohköstler“ ist. Er produziert für die Rohkostbranche, weil er die Menschen so nett findet. Das ist doch mal schön zu hören.

Gewinnen statt Träumen!

Mit ein wenig Verspätung trudelte dann noch eine Facebookfreundin von mir aus Amsterdam ein. Sylvia. Wahnsinn! Sie hatte sich extra für das Potluck auf den Weg gemacht aus einem sonnigen Holland ins regnerische Deutschland. Ich hatte Schuldgefühle ;-) Sie ist begeisterte Anhängerin von Superfoods, war mal bei David Wolfe auf einem Event und hatte Superfood Kugeln und Superfood Kakao dabei, welcher sehr lecker war.

Und wo wir gerade beim Thema Kakao sind: Mein absolutes Highlight war die Schokoladentorte eines Gastes, der nicht mal Rohköstler ist. Er ist ein Freund von Kirstin von pureraw.de und hat die Zutaten und das Rezept von ihr bekommen. Am Tag zuvor hatte er bei Facebook ein Foto des Kuchens veröffentlicht und dazu geschrieben, dass das sein erstes Rohkostgericht sei, aber auch der teuerste Kuchen, den er jemals gemacht hat. Er war jeden Cent wert. Schmeckte besser als die Sachertorte, die ich mal in Wien gegessen habe. Wahnsinn!!!(ich verwende das Wort heute oft, wie?)

Ich hab so viel Zuspruch dafür bekommen, dass ich die Potlucks veranstalte, alle waren wieder sehr zufrieden, Leute, die versuchen mehr Rohkost in ihr Leben zu integrieren sagen mit diese Treffen würden es für sie wirklich leichter machen und mittlerweile ist es ja wirklich so, dass wir und regelmäßig aus dem ganzen Rhein-Ruhr-Gebiet zusammenfinden.
Und es sieht auch so aus, als hätte ich eine Mitfahrgelegenheit zur Rohvolution nach Speyer und da könnte ich auf einige Leute treffen, die ich bisher auch nur von Facebook kenne, also auch das könnte sehr aufregend werden – und vielleicht geht’s nächstes Wochenende sogar zu einem Treffen nach Amsterdam.

Die Rohkostcounity in Amsterdam ist nämlich recht groß und es werden auch regelmäßig Schokoparties veranstaltet. Es gibt halt Schokolade und Schoko- und Superfooddrinks statt Alkohl und dann wird die Nacht durchzecht. Nährer Informationen dazu gibt es bei www.chocolateclub.nl

So, hier aber mal einige Eindrücke:

Der Salat, den ich gemacht hatte...

Die Schokotorte links unten...

..weiteres Buffet

...noch mehr Buffet (leider verwackelt)...

Norbert Wilms


Der Run auf's Buffet...

Mein "herzhafter" Teller...
Mein "süßer" Teller mit zwei Sorten Torte, Apfelstrudel und Schokopudding...yummy
Mel links...Kirstin rechts...(bei miesem Licht fällt Fotografieren nicht leicht!)
Manfred Goerg und Norbert Wilms im "Expertengespräch"
...und dann auch mit Gabriele...
Gabrieles Präsent...
Manfreds Präsent an alle....
Und auch das ein Gastgeschenk "Seetang" oder auch meine neue Lieblingsalge Wakame

Was gab’s zu essen?:


3 Bananen
2 Mandel-Dattel-Kugeln
1 Melone


















1 Banane
3 Bananen mit zwei Miniromana pur
10 Paranüsse
6 Mandel-Dattel-Kugeln
4 Paranüsse
2 Teller Potluckessen s.o.
Rest Potlucksalat
Rest Potluckdurian

Ich habe das Fett gestern Fett sein lassen. Ich glaube ich hatte nachmittags schon Hunger drauf, weil ich unsicher war und nervös, ob das alles klappen würde aber mir war eh klar, dass es zu viel Fett werden würde. Das ist nun mal so. Schokopudding, Schokokuchen und Schokokugeln. Ich war mindestens bis 3 Uhr wach, was ein blöder Tag für so was war, da ich ja heute ein Vorstellungsgespräch habe. Oder so was ähnliches. Ich bin gespannt!!!!

Aber ich hatte die Energie danach noch aufzuräumen, was nicht viel war, aber natürlich gemacht werden muss, habe dann noch alle Leute, die sich noch nicht kannten auf dem Potluck, bei Facebook miteinander befreunde und die Fotos hochgeladen.

Und dann war ich irgendwann glücklich im Bett. Es war wirklich ein emotional sehr bereichernder Abend. Ich staune immer wieder wie toll viele der Rohkostliebhabe sind. Sogar ein Hund war da und es gab keinen Ärger mit meiner Katze. Auch ein Baby war dabei und es war das liebst Baby was ich wohl jemals getroffen habe. Hat so gut wie nie geweint und das obwohl es gestern das erst Mal ohne Mama und nur mit Papa unterwegs war. Mama hatte ihren ersten Nachmittag frei, seit der Geburt. Sehr inspirierend! Ich bin wirklich glücklich diese Potlucks ausrichten zu dürfen. Erstaunlicher Weise ist keine der beiden anderen Veranstalterinnen gekommen, obwohl ich zumindest eine Zusage hatte. Die eine hat mir abgesagt, die andere ist einfach nicht erschienen. Vielleicht haben sie hier gelesen, dass die jeweils andere kommt…Naja, jeder nach seine Facon sage ich immer….Sie habe was verpasst!

Alles Liebe,

Silke

Eismaschinen-Verlosung

Donnerstag, 22. Juli 2010

Wunden...




Hallo Liebes,

Tag 486: Ich bin krank…Oder vielmehr- ich bin verletzt. Das war zwar gestern schon so, aber die Auswirkungen spüre ich jetzt erst. Also folgendes.

Vorgestern Abend – oder besser spät Abends gegen 23 Uhr geriet mein Kater in einen Streit mit einem Nachbarskater, der zum einen größer ist als er und offensichtlich auch mutiger, denn als ich hörte, dass ein Katzenkampf im Gange war, bin ich direkt aus meinem Zimmer raus und stellte fest, dass der Nachbarskater sich offensichtlich in unsere Wohnung gewagt hatte, denn der stand mit aufgestelltem Schwanz meinem Kater gegenüber in unserer Küche. Und dann kommt das was immer passiert wenn ich 2 Kampfkatzen begegne: Die fremde Katze trollt sich, weil sie Angst vor mir hat und mein Kater bleibt mit einem hochgeputschten Hormonhaushalt zurück, den er irgendwo ablassen muss. Und meistens nimmt er dazu mich.... Nein, immer nimmt er dazu mich. Vielleicht ist er auch sauer auf mich, weil ich ihm seinen Kampf nicht habe zu Ende führen lassen – ich will ihn aber auch nur beschützen wenn ich dazwischen gehe, weil er auch schon einige Male mit Wunden nach Hause gekommen ist.

Jedenfalls fängt mein Kater an auf meine linke Wade einzuprügeln und mich anzufauchen etc. – ich hab ihn daraufhin angeschrien – er hat wieder gefaucht und auch geknurrt und irgendwann war der Hormonstau abgebaut. Die Nacken und Schwanzhaare lagen wieder glatt an und ich war am bluten. Das tat zwar vorgestern abend schon sehr weh aber im Laufe des gestrigen Tages haben sich zwei Wunden entzündet, was auch logisch ist. Natürlich hat mein Kater nichts dabei gefunden trotzdem bei mir im Bett zu übernachten.- Die Folge davon ist, dass ich jetzt trotz kälterem Wetter nicht Joggen gehen kann und noch mehr Schlaf bauche...

Entzündungen kennt man. Das Gewebe wird fest, rot und heiß. Alle Zellen arbeiten auf Hochtouren um die Wunde zu flicken und Fremdstoffe abzubauen.



Das hat allerdings für mein Wohlbefinden die selben Konsequenzen wie Entgiftung oder die Regel. Ich werde gereizt und durstig. Und wenn dann noch Computerprobleme hinzu kommen, wie gestern, liegen bei mir echt die Nerven blank. Der Tag war zwar nicht so unnütz wie der vorherige aber konstruktiv war er auch nicht. Ich habe Service Pack 3 installiert nur um wieder festzustellen, dass meine Netzwerkkarte darunter nicht funktioniert und es wieder destalliert. Während die Netzwerkkarte hingegen nicht funktionierte war es mir möglich den Virensuchlauf durchzuführen und das gute Antivir hat ganze 41 Viren, hauptsächlich Trojaner von meinem Rechner entfernt!!! Holy Shit! – Du hattest offensichtlich Recht, Bernd, vielen Dank! ;-)))

Und dann habe ich das Grillspieße-Rezept abgetippt, konnte es aber bisher nicht posten, weil ich keine Internetverbindung hatte. Kommt heut! Versproche!!!!

Eismaschinen-Verlosung

Was aber auch nicht unnütz war, war dass ich mich gestern mit meiner ehemaligen Arbeitskollegin getroffen habe und, dass ich auf dem Weg dorthin Norberts restliche Flyer in den nächsten Bioladen gebracht habe. Was nützt es wenn die bei mir vergammeln, wenn sie dort anderen Leuten nützen können. Eine Frau die dort das schwarze Brett las, hat sich auch sogleich angefangen damit zu beschäftigen. Es waren in erster Linie Flyer für Norberts Vitalwochen, die ich auch euch nicht vorenthalten will. Es handelt sich dabei sozusagen um eine Wochenkur mit veganer Rohkost an irgendeinem netten naturnahen Fleckchen. Die nächsten sind vom 21.-28. August auf dem Gut Gremmelin. Nährer Infos findet ihr hier oder über Norberts Seite Vitalissimo.eu.

Es ist schon wirklich irre was sich getan hat, seit ich blogge, Zu Anfang kannte ich keinen einzigen anderen Rohköstler im Rheinland und jetzt trifft sich die halbe Rohkostszene bei mir zuhause. Norbert hat mich mit den Potlucks sogar in seinem Newsletter erwähnt.
Einen Link dazu gibt es hier: http://www.vitalissimo-mg.de/pdf/nl_vier.pdf

Und was gab’s zu essen während ich gereizt war?

4 Bananen
2 Grüntee mit Xylit
Norberts Salat














Bananeneis














2 handvoll Cashews
1 Grüntee mit Xylit
Möhrensalat














handvoll Mandeln, eingeweicht und getrocknet
handvoll Cashews
Bananeneis s.o.
1 Rioja 0,2 l
Tortillachips mit Guacamole und Käsedip
2 Miniromana

Ja, ich habe eine Ausnahme gemacht gestern Abend. Aber auch das war die Erfahrung wieder wert, weil ich einen Abend mit einem Nichtrohköstler verbracht habe und meine ihn ganz gut gemeistert zu haben. Ich habe Rotwein getrunken und kein Bier und auch nur ein Glas davon, weil er einfach viel zu teuer war. 4,50 € das Glas. Wenn man bedenkt, dass mein Essensbudget 10 € pro Tag vorsieht ist das eine Katastrophe, aber ich konnte durch die Potluckreste ein wenig sparen. 0,1 l Rotwein pro Tag soll krebshemmend wirken. 0,2 l für Männer. – Tatsächlich hat aber diese Ausnahme auch nur stattgefunden, weil meine Freundin Lust auf Nachos hatte, sie aber außerdem nicht alleine essen wollte. Wenn ich nicht geschenktes Essen als so kostbar empfinden würde, weil ich immer so arm bin, wäre auch die Versuchung nicht so groß – ich hätte einen Beilagensalat bestellt und den gegessen während sie ihre Nachos genossen hätte.

Jetzt finde ich Nachos nicht soooo schlimm, weil sie nicht aus Getreide sondern aus Mais bestehen und zudem kein tierisches Produkt sind. Noch besser wäre es aber gewesen wenn wir als Dip Salsa statt Käsedip bestellt hätten.

Ich frage mich auch mal wieder warum immer dann, wenn mein Körper Heilarbeit verrichten muss, ich ein Bedürfnis nach schwererem bzw. ungesünderem Essen entwickele. Viele Nüsse etc.. Ich habe dann nicht das Bedürfnis zu fasten, was ja eigentlich das Beste sein soll.
Ist vielleicht neurotisch, vielleicht ne Prägung die ich habe, die besagt, dass wenn man krank ist man durch Essen zu Kräften kommen kann. Ich weiß es nicht, aber ich beobachte es immer wieder. Nur bei schlimmen Regelbeschwerden setzt mein Appetit tatsächlich aus….

Abschließend noch ein Video was einer meiner Facebookfreunde gepostet hat. Es ist ein Interview mit Mimi Kirk, die die Auszeichnung „Sexiest Vegetarien over 50“ bekommen hat. Ich habe schon mal ein Interview mit ihr gepostet. Tatsächlich ist diese Frau aber nicht 50 sondern 71 und nicht nur seit 40 Jahren Vegetarierin sondern auch bereits mehrere Jahre „high raw“. Genau so will ich mit 70 auch aussehen!!!!


Alles Liebe,

Silke

Freizeitreise mit Gutscheinbuch.de

Mittwoch, 21. Juli 2010

Ein unnützer Tag...




Hallo Liebes,

Tag 485: Kennt ihr das? Man hat so Tage, an denen man so richtig viel erledigt kriegen möchte, hat ganz viele Anliegen und dann wird das ganze Konzept zunichte gemacht, weil der Computer nicht so will wie man selbst. Ich verfüge zwar über zwei Computer, mit allen wichtigen Daten auf einer externen Wechselfestplatte aber beide PCs arbeiten nicht mehr einwandfrei, so arbeite ich meistens auf dem schnelleren – der aber gestern dringend einen Virensuchlauf brauchte, weil er sich ständig aufhängt. Das Dumme ist nur, dass er sich auch während des Suchlaufs aufhängt und dann stehe ich da…Das Ganze braucht einfach so wahnsinnig viel Zeit und so musste ich mich frage, was es denn zu erledigen gäbe, was keinen Computer erforderte. Nicht viel in meiner Welt.

So kam es, dass ich meine Wand weiter gestrichen habe und mich zwischendurch zum Lesen nach draußen gesetzt habe. Als ich am Samstag in der Bibliothek war, habe ich ein Buch von John Demartini ausgeliehen, dessen Arbeit ich nur von The Secret kenne. Es heißt Wie Visionen wahr werden: Die revolutionäre Demartini-Methode und betrachtet, im Gegensatz zu dem normalen positiv-Denken-Ansatz, den wir von The Sercet, Gesetz der Anzeihung, Bestellung beim Universum etc. kennen das Thema etwas anders. John Demartini geht davon aus, dass wir nicht permanentes Glück finden können, indem wir Glück anstreben und Leid vermeiden, sondern vielmehr dann, wenn wir einen Ausgleich zwischen den beiden Polen finden, die jede Sache in unserer Welt mit sich bringt. Eine Mischung aus Freude und Leid ist Zufriedenheit, eine Mischung aus Liebe und Hass ergibt eine funktionierende Beziehung. Immer dann wenn unser Ego riesig ist und wir uns ganz toll fühlen bereitet uns das Universum einen Absturz z..B. indem uns plötzlich, wie aus heiterem Himmel, jemand kritisiert. Irgendwie kommt mir alles was er schreibt bekannt vor – genauso stellt sich auch mein Leben immer wieder da. Und das Einzige was hilft um dieses Muster zu durchbrechen ist, sich in Gelassenheit zu üben, sich selbst nicht wichtiger nehmen als andere, davon auszugehen, dass alles einer göttlichen Ordnung folgt und, natürlich ist auch unerlässlich, über sich und die Mitmenschen zu reflektieren. Was John Demartini in einem ganzen Buch schreibt kann ich natürlich nicht in ein paar Sätzen wiedergeben, die Lektüre lohnt sich aber.

Und so war dann gestern wieder absoluter Hochsommer und ich hockte hauptsächlich mit Computerproblemen im meinem Keller. Wenigstens habe ich es dann irgendwann geschafft das Ceasar Salad Rezept zu posten morgens war ich wieder früh aus den Federn um joggen zu gehen, aber mir geht es nicht allzu gut an solchen Tagen, weil ich zu wenig Schlaf bekommen habe. Trotz grünem Tee, geht’s mir dann weniger gut, als wenn ich ausgeschlafen bin. Mit ausreichend Schlaf, bin ich gelassener, ausgeglichener, versuche nicht mich durch Süßkram aufzuputschen und bin vor allem viel produktiver. Der gestrige Tag war so gut wie sinnlos und so was ärgert mich. -Wird schon seinen Sinn gehabt haben.- Ich hätte nicht so viel gelesen, hätte der Computer einwandfrei gearbeitet. Ich weiß nicht genau wie ich mit dem Schlaf umgehen soll. Eigentlich ist es am besten mir frühes zu Bett gehen an zu gewöhnen, aber das ist gar nicht so leicht. Ich überleg mir was.

Eismaschinen-Verlosung

Was mein gestriges Essen betraf, so möchte man, wenn ich das liste, fast nicht mehr glauben, dass es Rohkost war, aber das war es. Es war immer noch ein Restessen vom Potluck, fast ausschließlich, aber es fühlte sich für mich so an wie Fast Food – was es aber in gewisser Hinsicht auch war, denn köstlicher und einfacher zugleich kann Rohkost nicht sein. Von der Pizza vielleicht mal abgesehen, die war aber noch im Kühlschrank. Sie scheint sich auch gut zu halten.

Allerdings habe ich, abgesehen von einer handvoll Malve kein Grünzeug gegessen, was zur Folge hatte, dass ich heute früh von 4 Bananen nicht satt geworden bin. Ich wollte irgendwas sättigenderes, wusste aber nicht was und dachte an Nüsse. Das ist nämlich genau das was uns immer passiert. Wenn man was Sättigendes möchte sollte man eben nicht zu Nüssen greifen sondern zu Grünzeug. Das macht wirklich richtig satt. Ich vergesse das auch immer wieder – und Nüsse hatte ich gestern, weiß Gott, wieder genug.

Da war aber noch Norberts Salat im Kühlschrank, der eigentlich nur aus Kohl, Weintrauben und einer scharfen roten Schote bestand. Quasi fast 80/10/10. Es ist ein wenig erstaunlich, dass ausgerechnet eine Rohkost-Koryphäe wie Norbert Wilms einen so simplen Salat zubereitet, aber er hat natürlich Recht. Wenig Zutaten sind leichter verdaulich und gesünder. Es war auch kein Salz oder Fett etc. drin – nur diese 3 Zutaten. Es ist auch viel zurück geblieben, weil man auf einem Potluck einfach nicht dazu neigt, die einfachen Salate zu essen, sondern nach Kuchen und den Spezialitäten greift. Ich habe also 4 Bananen und eine Riesenschüssel Salat verdrückt weil ich keinen Miniromana mehr hatte. Nochmal lieben Dank an Norbert dafür.

Was gab’s sonst zu essen?

Brombeeren – bei/nach dem Joggen
Kirschen
12 Datteln
2 Grüntee mit Xylit
Greensmoothie aus Banane und Malve














3 Datteln
3 handvoll Cashews
Brokkoli mit Dip ( was für ein Dip es war, weiß ich leider nicht ;-)














7 Datteln
Bananeneis














4 St. Andreas' Pizza
...ich fürchte, sie wird weniger...















2 handvoll Cashews
Brokkoli mit Ranchdip

Ich habe immer noch Lust diese Mono-Nacheinander-Essweise ein wenig näher zu erforschen und habe den Greensmoothie aus nur 2 Zutaten gemacht. Grüne Blätter zählen aber eh nicht so richtig, weil man die mit allem und immer essen kann. Das ist ja auch das tolle an ihnen. Ich habe beim Brombeeren pflücken auch erstmals ein Brombeerblatt zu den Früchten gegessen und Brombeerblätter scheinen nicht meins zu sein. Mein Blatt war trocken und zäh und ich habe auch nur ein runter bekommen. Vielleicht muss man sie essen, wenn sie noch frisch sind, vielleicht liegt es aber auch am Wetter.

Und zu allem Überfluss habe ich gestern Abend dann noch „A Single Man“ mit Colin Firth geguckt – ein wirklich wunderschöner, tragischer Film – der mir leider die Stimmung verdorben hat. Nun ja, ein Tag der keine große Rolle in meinem Leben gespielt hat, aber solche Tage muss es auch geben.

Das einzig Sinnvolle war meine Anmeldung bei Schauspielervideos.de. – Aber wie ich diese Portale kenne ist die Resonanz darauf auch nicht besonders groß ;-))))

Alles Liebe,

Silke