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Mittwoch, 15. Mai 2013

Brustamputationen...

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Gestern, Thema des Tages, Angelina Jolies Brustamputation. Ich hab es zuerst gelesen, als eine ehemalige Austauschschülerin von mir aus Amerika, es bei Facebook gepostet hat. Zuerst dachte ich es sei ein Witz! - Ich habe es kommentiert mit der Aussage, dass ich diese Entscheidung dumm finde und dass Lebenswandel auf Krebs wesentlich gravieredere Einflüsse hat als Gene.

Aber im Laufe des Tages häuften sich die Meldung und es war bestätigt. Nicht, dass mich Angelina Jolies Brüste jemals interessiert hätten (obwohl, auch ich ständig auf ihre falschen Brüste in "Tomb-Raider" starren musste) aber ich persönlich kann absolut nicht nachvollziehen warum man ein gesundes Organ entfernen sollte, nur weil es krank werden könnte! Ich habe den Status meiner ehemaligen amerikanischen Austauschschülerin kommentiert und den ganzen Tag über wurde ich von den Amerikanern dafür kritisiert wie ich Angelinas Entscheidung als dumm bezeichnen könnte, wenn sie damit die Chnace hätte frei von Krebs zu bleiben und länger für ihre Familie da zu sein!

Die Reaktionen in Deutschland hingegen waren ganz anderes. Da wurde ihr Verhalten ebenfalls mit Unverständnis aufgenommen. Die Brust abnehmen lassen wenn sich ein Tumor dort findet, klar, kann man machen. Aber präventiv? Wenn das Organ noch gesund ist? Nur weil es krank werden könnte?

Dr. Robert Young hat auf Facebook gepostet, dass Gene sich nicht einfach so irgendwie verhalten sondern entsprechend ihrer Umgebung reagieren. (Dem ich absolut zustimme) Die Ursache von Brustkrebs sei nicht etwa irgendein Gen sondern vielmehr darin zu suchen, dass die Brust größtenteils aus Fettgewebe besteht welches nunmal gut darin ist Gifte in seinen Zellen zu speichen. Das ist so, das lehrt auch die Uni. Das Brustgewebe ist also den Giftstoffen im Fett ausgesetzt, welche die Gene aktivieren. Er fügte hinzu, dass 80% der Japanerinnen das BRCA1 Gen, welches auch Angelina trägt, auch hätten aber in Japan grundsätzlich kaum Brustkrebsfälle verzeichnet würden.

Dr. med Rüdiger Dahlke erinnnerte auf Facebook erneut daran, dass Brustkrebs ebenfalls mit Milchprodukten in Verbindung gebracht wird. Nicht ganz so stark wie Prostatakrebs, aber auch, was erklärt warum bei den Japanerinnen so geringe Brustkrebsraten zu verzeichnen sind. Die verzehren traditionell kaum Milch. Und er kritiesierte, dass Angelina auch noch vor habe, sich die Eierstöcke entfernen zu lassen, was zur Folge hätte, dass sie für den Rest ihres Lebens Hormonpräparate nehmen müsste um die ausbleibende Hormonproduktion zu ersetzten. - Alles was eine Wirkung hat, hat auch eine Nebenwirkung!

Mir persönlich macht nur Sorgen, dass so was jetzt zum Trend wird, wo Angelina damit an die Öffentlichkeit geht und die ganze Nation sie als tapfere Heldin zu feiern scheint, statt als eine Frau, die sich aus Angst vor einer Krankheit, einer risikoreichen OP unterzieht. Und mir macht Sorgen, dass die Risiken, die der Lebenswandel birgt, mal wieder unter den Teppich gekehrt werden.

Unterdessen habe ich, weil ich zufällig alle Zutaten dafür im Haus hatte einen Schokoladenpudding mit Cashewsahne gemacht, der absolut göttlich war.


Faszinierenderweise hielt sich mein Fettverzehr gestern dennoch in Grenzen. 22,7%. Es scheint keinen Unterschied zu machen ob ich einen selbstgemachten Riegel verzehre oder einen Schokopudding auf Avocadobasis mit Cashewsahne. Was einen Unterschied macht ist jedoch ob man sowas öfter als 1 Mal pro Tag isst. Eine Portion schein mir lecker, gesund und nährstoffreich zu sein. Bei zweien wird der Fettgehalt zu hoch und das Omega 3:6 Verhältnis verschiebt sich ungünstig. Optimal war das auch nicht, denn es war am Ende des Tages 1:10. Es wäre cleverer, so dachte ich mir, Cashewsahne nicht aus Cashews herzustellen sondern aus geschälten Hanfsamen oder zumindest halb und halb, dann ist man wesentlich besser dran als so.

Aber dieser Pudding hat mich so optimal gesättigt, dass ich nachmittags keine Zwischenmahlzeit brauchte und auch beim Mittagessen keinen allzu großen Hunger hatte.

Mein Gewicht ist von gestern auf heute um 500 g zurück gegangen und liegt heute bei 300 g mehr als vor dem Potluck!;-) Und damit bei 60 kg.

Menu des Tages am 13. Mai

Haferflocken, Braunhirse, Hanfprotein, Banane, Beerenmischung, Zimt und Sojajoghurt

Schokopudding mit Cashewsahne (nächste Woche im Newsletter)

2 Kaffee, einer mit Sojamilch, einer mit Zucker

Salat in Mensa mit Sojajoghurt-Acai-Dressing

Salat aus Kartoffeln, Sprossen, Zucchini, Zwiebel, Paprika, Sellerie, Avocado und Sojajoghurt-Acai Dressing


Ich hänge wieder am Kaffee, weil ich nervös bin wegen der Bingo-Testate und weil ich übermüdet bin, wegen der Bingo-Testate. Ich kam immer noch nicht dran...

So langsam will ich dran kommen, damit ich diesen Druck nicht mehr habe und mich nicht mehr mit Kaffee beruhigen muss. Ich kriege zudem Schweißausbrüche von Kaffee. Aber ich lass es nicht bleiben... Es wird Zeit, dass nächste Woche Ferien sind.

Da war noch was Wichtiges was ich gestern in Biochemie gelernt habe...Ach ja:
Desoxiribose und Ribose, die Teil der DNA oder RNA sind werden aus Glucose gebildet! Spannend oder?

Alles Liebe, Silke Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Weg ausdrücken möchtest, kannst du das hier gerne tun


Dienstag, 14. Mai 2013

Das Potluck und das Herzzentrum...

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Ich hab euch nie vom Untersuchungskurs erzählt, den ich auch in diese Semster habe. Hauptsächlich, weil er meistens langweilig ist und ich nie Lust drauf habe. Ein paar Studenten untersuchen sich gegenseitig, keiner hat irgendwelche Beschwerden und dann gehen wir auf eine Station im Herzzentrum und dürfen dort bei Patienten das selbe machen.

Aber gestern war's anders. Wir hatten einen anderen Dozenten, weil unser herkömmlicher Dozent krank war. Und dieser Typ war absolut super! Nicht nur hat er mein Referat, was ich gestern halten musste, wo ich Schiss vor hatte und für dessen Vorbereitung ich eigentlich gar keine Zeit hatte, mindestens 3 Mal mit "Super" gelobt, er hat uns auch mitgenommen auf eine Station des Herzzentrums und uns an Patienten richtige Sachen gezeigt und erklärt, uns quasi an die Hand genommen und unterrichtet, wie ich es bisher nicht kannte! Zudem war das eine Half-Intensiv-Station und die Patienten dort  waren schon ziemlich krank.

Einer hatte eine Endokarditis, eine Entzündung also auf der Innenseite des Herzens und zwar weil er sich Jahrelang Drogen gespritzt hat mit verunreinigten Nadeln. Anständige Venen waren bei ihm kaum noch vorhanden. Einer hatte einen Stent in der Armbeuge, welcher quasi aus dem Körper wieder raus wuchs und 3 "alien-ähnlich" riesige Hubbel in seiner Ellenbeuge hatte, die pulsierten.

Der dritte hatte eine Stenose, also eine Verängung, in der Aortenklappe, welche die Herzklappe ist, durch die das Blut vom Herzen in den Körper fließt. Dort eine Verengung zu haben ist naturgemäß ziemlich beschissen, denn der Körper bekommt zu wenig Blut. So eine Stenose entsteht quasi genau so wie Arteriosklerose, durch Ablagerungen nur hat das Cholesterin damit nicht viel zu tun. Man weiß noch nicht genau wieso Cholesterinsenker bei sowas nicht helfen, wie mir gestern auf mein Nachfragen aber wieder erklärt wurde, haben die Menschen mit einer Klappenstenose auch immer schlimme Arteriosklerose. Und dann sagte der Dozent: Das haben meisten Personen über 60 und das kriegen wir alle einmal.

Ich wollte aufschreien: "Nein, davor kann man sich schützen, Ablagerungen in den Gefäßen können sich wieder zurückbilden, kennen sie Dr. Caldwell Esselstyn und sein Buch "Prevent an reverse heart disease"? Kennen Sie nicht die Arbeiten von Dr. Dean Ornish? Man muss nur vegan und wenig Fette essen!"

Hab ich natürlich nicht gemacht. Wir waren in einem Krankenzimmer auf einer Halb-Intensivstation. Das war nicht der Ort dafür. Es ist natürlich auch nicht die Lösung einem 87 jährigen Mann Vorwürfe zu machen, dass er sein Leben lang falsch gegessen hat. Aber es stimmt natürlich auch. Wir kriegen das alle mit dem Zusatz, wenn wir unsere Ernährungewohnheiten nicht ändern. Der Dozent war nicht viel älter als ich, wenn überhaupt, aber sein Studium ist locker 15 Jahre her. Dr. Dean Ornish hat erstmal 1990 nachgewiesen, dass arteriosklerotische Ablagerungen sich auch wieder zurückbilden können.

Und dennoch frage ich mich, warum kommt das Wissen nicht in den Fakultäten an? Klar, wird uns erzählt, dass man viel Fleisch und Fett meiden soll, aber nicht, dass Arteriosklerose reversibel ist. Aber wie ich im ersten Semster schon über Leberzirrose gelernt habe: Erst seit etwa 10 Jahren ist schulmedizinisch akzeptiert, dass sie reversibel ist. Die Lehrmeinung ist aber auch, dass die meisten Patienten die Umstellungen in der Ernährungs- und Lebensweise als zu readikal empfinden, um sie über diesen Weg rückgängig zu machen. Stattdessen wird sie behandelt, bildet sich aber dabei natürlich nicht zurück.

Nichts desto trotz muss ich auch sagen, dass dieser Patient ein höheres Alter hatte als der gute Franz Konz und auch meine Leiche im Präparierkurs letztes Semster ein höheres Alter erreicht hatte. Womöglich mussten/müssen die beiden aber auch mehr leiden unter ihren Zivilisationskrankheiten. Rein zufällig waren alle 3 Patienten von gestern an eine Dialysemaschine angeschlossen, was passiert, wenn die Nieren versagen. Erinnert ihr euch noch? Tierisches Eiweiß schädigt die Nieren, wenn sie schon angegriffen sind. Das ist alles kein Zufall. Das hängt zusammen.

Ich weiß nicht was die sichere Menge an Fleich ist, die ein Mensch konsumieren darf. Dr. Joel Fuhrman spricht von 150-300 g die Woche. Ich weiß nur so viel: Es zu reduzieren kann keineswegs schaden.

Sonntag war Potluck und ich habe gefressen. Habe mir alles erlaubt. Es waren locker 3500 kcal an dem Tag und mein Körper war seelig. Auch wenn das Potluck irgendwie dumm gelaufen ist, weil 2 Leute Smoothies gemacht hatten, einer Saft, einer hatte Avocados und Orangen pur mitgebracht und ich stand da mit meinem Apfel-Steuselkuchen.





Nur Frucotse und Fett! Kein Salat! Total suboptimal. Das habe ich so noch nie erlebt....meistens ist ein Potluck ausgewogener....

Menu des Tages am 13. Mai - ich war von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends unterwegs und hatte schon wieder meinen Schoko-anti-Oxi-Riegel vergessen (morgen im Newsletter)

Haferflocken, Braunhirse, Hanfprotein, Banane, Sojajoghurt, Stevia
2 Grüntee

Kaffee mit Sojamilch und Stevia
4 Tortillachips

400 g Sojajoghurt mit Stevia und 2 Bananen


2 Spacebar, vegane "Minisalami"
1 Riegel aus Bioladen



Gemüsepfanne aus Spitzkohl, Zucchini, Paprika, Sellerie, Ingwer, Sojasauce, Kokosöl, Salz, Cayenne, Tofu und Gerste

Gestern waren es wieder 1948 kcal und die totale Eiweißdröhnung durch die Spacebars. 105 g Eiweiß und dennoch 25,8% Fett. Im völlig normalen DGE-Bereich. Es war natürlich wenig Rohkost aber ich hatte noch so viel Gemüse und keinen Salat mehr und daher habe ich mich für die Gemüsepfanne entschieden.

Mein Gewicht ging von Sonntag auf Montag um 1,2 kg rauf!;-) - Von gestern auf heute 400 g runter. Eine Potluckteilnehmerin wollte mir weis machen, dass sie nach solchen Potlucks immer 2 kg Fett zunähme, aber ich weiß nicht was es wirklich ist. Zusätzliche Fülle in den Verdauungsorganen oder Wasser, aber so schnell kann der Körper Nahrungsfett nicht zu Körperfett machen. Das ist biochemisch unmöglich. Binne ein paar Tagen kann er das aber ganz sicher. Ich mache jetzt bei diesen 1950 kcal weiter und schaue was passiert. Wenigstens war ich am Sonntag joggen.

Alles Liebe,

Silke

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Sonntag, 12. Mai 2013

Kokosöl in der Biochemie...

--> Die Zeit verfliegt, ich bin durchweg mit Sachen beschäftigt, die ich machen oder lernen muss.

Mir die Zeit zum Joggen zwischendurch zu nehmen, scheint mir aber durchaus sehr gut zu tun. Ich hab das Gefühl, das Stresslevel ist tatsächlich nicht ganz so hoch, wie ohne Joggen, auch wenn der Zeitaufwand hinzu kommt. Planung ist alles!

Sobald ich den Dienstplan für den Bioladen habe wird ganz genau eingetragen wann joggen gegangen wird, wann Krafttrining gemacht wird und dann wird sich daran gehalten. Gott sei Dank habe ich wirklich kein Problem mit Disziplin und setzte auch immer um, was ich mir vornehme und so habe ich die ersten 5 Wochen des Semsters mit regelmäßigem Joggen durchgezogen.

Ob sich mein Gehirn bzw. die Funktion und Größe meines Hypocampus dadurch verbessert hat, kann ich schon wieder nicht einschätzen. Seit ich Barnards Buch Power Foods for the Brain: An Effective 3-Step Plan to Protect Your Mind and Strengthen Your Memory gelesen habe ich Sport getrieben und auch regelmäßig einen Vitamin-B Komplex genommen, weil er sagt Folsäure und auch B12 sei sehr wichtig für's Hirn. Folsäure könne die Denkfeähigkeit aber auch nur dann erhöhen,wenn der Homocysteinwert im Blut erhöht ist. Da ich wieder mal keine Veränderung feststelle in meiner Denkfähigkeit, gehe ich nicht davon aus, dass mein Homocysteinwert erhöht war. Und auch nicht, dass mein B12 zu niedrig war. Mein Gehirn arbeitet so auch schon so gut wie es kann für sein Alter, auch, wenn ich im Vergleich zu 20 jährigen langsamer lerne, was wohl physiologisch damit begründet ist, dass mein Gehirn schon so wahnsinnig viele Synapsen in so vielen Bereichen hat und ich den Eindruck habe, dass es, um neue Synapsen für Medizinwissen zu bilden, sehr weite Stecken innerhalb meines Hirns überbrücken muss. Bei 20 jährigen ist noch nichts drin im Hirn. Als ich in deren Alter war habe ich mich mit Kunst beschäftigt und nicht etwa mit Naturwissenschaft. Für mein Alter schlage ich mich extrem gut!

Wir haben uns in Biochemie letzte Woche nur mit Fetten beschäftigt. Mit Cholesterin, mit Ketose, mit Fettsynthese im Körper und mit Fettabbau und ich bin sehr froh, dass ich hier im Blog überhaupt nix geschrieben habe, was biochemisch nicht haltbar ist. Ketose ist und bleibt Notstoffwechsel, Cholesterin ist schädlich (in normalen Mengen jedoch aus essentiell), zu viele gesättigte Fette sind schädlich etc. Man weißt uns auch an der Uni immer und immer wieder darauf hin. Und das völlig zu Recht! Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind der Killer Nummer 1 in der westlichen Welt. Und der Grund, warum Cholesterinsenker das meistverkaufte Medikament überhaupt sind ist, weil das Herzinfarktrisiko tatsächlich durch eine unterbundene Cholesterinbiosynthese gemindert wird. - Dass man zur Cholesterinsenkung überhaupt keine Medikamente braucht wird für mein Empfinden aber doch zu wenig erwähnt.

Im Biochemie-Praktikum haben wir Fette in ihre einzenen Fettsäuren zerlegt. Jeder sollte ein Fett aus dem Haushalt mitbringen und das wurde dann untersucht. Ich hab mich für Kokosöl entschieden, weil mir klar war, dass die meisten Butter oder Olivenöl mitbringen würden. Auch mein Versuchspartner war hellauf begeistert. Mal nicht so was langweiliges sagte er. Nachdem wir die Fettsäuren getrennt hatten sollten wir bestimmen welche welche ist und welche Ernährungsempfehlungen man aufgrund der Werte geben könne, nachdem wir uns im Seminar zuvor damit beschäftligt hatten, welche Fettsäuren essentiell sind und mit der Nahrung aufgenommen werden müssen und welche der Körper selber herstellt und wie und warum. Und natürlich auch, welche den Cholesterinspiegel erhöhen! Meine Interpretation, dass Kokosöl für die Ernährung aufgrund der gesättigten Fette ähnlich schlecht sei wie Butter und wenig essentielle Fette enthielt, wurde von den Praktikumsassistenten in keinster Weise kritisiert.

Aber mein Praktikumspartner frage dann natürlich auch: "Wenn das so ungünstig ist, warum hast du es dann überhaupt in deiner Küche?" (Er hat zwischenzeitlich mitbekommen, dass ich mich sehr mit dem Thema Ernährung beschäftige)

Die einfache Erklärung dafür ist, dass Kokosöl sehr Hitzestabil ist und deshalb beim Braten oder Frittieren keine Transfette bildet. Transfette sind nämlich noch viel schlechter als gesättigte Fette, weil der Körper sie überhaupt gar nicht verwenden kann. Er kann sie nicht abbauen, nicht verwerte, möglicherweise auch nicht ausscheiden und sie lagern sich dann irgendwo ab und verursachen weiß Gott was. Frittieren tue ich eh nicht, aber ich mache gelegentlich eine Gemüsepfanne wo ich gerne einen halben TL Kokosöl rein gebe. Wegen des Aromas und auch als Geschmacksträger. Ich kann aber beim besten Willen nicht unterstützen, dass man Kokosöl- oder Mus Esslöffelweise in seinen Smoothie gibt oder, wie Christian Opitz es empfiehlt, mit viel Obst in einen Lubrikator haut! Auch die Laurinsäure im Kokosöl rechtfertigt das nicht. Und Abnehmen, tut man davon selbstredend auch nicht, auch wenn man das immer wieder hört. Bei Low Carb kann man natürlich etwas mehr davon verzehren, aber Low Carb empfehle ich ja eh nicht, weil Glucose der Treibstoff aller Körperzellen ist!

Wofür ich Kokosöl hauptsächlich benutze und wozu es echt toll ist, ist zur Hautpflege. Ich hatte vor kurzem im Bioladen einige Proben von Naturkosmetik mitgenommen und etwas rumprobiert, aber schlussendlich lande ich immer wieder beim Kokosöl.

Klar, Ausnahmen kann man immer mal wieder machen, Mal zu besonderen Gelegenheiten einen Strawberry Cheesecake servieren oder so etwas in der Art. Das ist genau wie mit den vielen Nüssen in der Kucherohkost: Es ist besser solche Sachen statt Süßigkeiten zu verzehren, aber man sollte sich nicht jeden Tag davon ernähren.

Menu des Tages am 10. Mai

Haferflocken, Braunhirse, Hanfprotein, Banane, Sojajoghurt, Apfel, Zimt, Stevia
10 g Pacari raw70%
3 Grüntee

Schoko-anti-Oxi-Riegel aus Beerenmischung, Mandeln, Sesam, Hanfprotein, Kakao, Datteln (nächste Woche im Newsletter)

1 Kaffee mit Stevia

Mensasalat
Kaffee mit Sojamilch und Stevia (juhu, die Mensa hat Sojamilch!)

Schoko-anti-Oxi-Riegel
Sojajoghurt mit Vanille und Stevia

Salat aus Ruccola, Sellerie, Zwiebel, Paprika, gekeimten Linsen, Tofu, Apfel und Sojajoghurt-Acai-Dressing



Menu des Tages am 11. Mai


Haferflocken, Braunhirse, Hanfprotein, Beeren, Banane, Sojajoghurt, Zimt und Stevia

Garden Gusto Riegel aus dem Bioladen (hatte meine selbstgemachten Riegel vergessen)

Sojajoghurt mit 2 Bananen und Stevia

1 Birne
glutenfreies Brot mit Bärlauch-Tofu-Quark und Paprika belegt

Salat aus Ruccola, Paprika, Sellerie, Zwiebel, Möhren, Linsenkeime, Walnussöl, Balsamico, Salz, Pfeffer und Stevia

An beiden Tagen waren es ca. 1950 kcal. Gewicht hält sich, gestern war schwer, vorgestern nicht.

Und heute werde ich sie unterbrechen, die Diät, denn heute ist Rohkost-Potluck! - Das Wetter spielt mir leider einen Streich und es sieht nicht wie Park-Wetter aus, was mir wenigstens einen Anlass gibt, die Wohnung zu putzen. Aber eigentlich muss ich lernen, lernen und nochmals lernen.

Was mache ich dagegen? Joggen gehen. Naja, Potluck geht um 3 los, jetzt ist es fünf nach 7.

Ich mach Kuchen! Also Kuchenrohkost, einfach aus dem Grund, weil ich sowas für mich alleine nie mache, weil mein Gefrierfach voll ist, ich nichts davon lagern kann, und man nun mal nicht allzu viel davon essen sollte. Aber eigentlich liebe ich Kuchenrohkost, wegen dem Vitamin E, wegen der anderen Vitamine und Mineralstoffe. Es ist schon eine tolle Erfindung und viel besser als irgendein Kuchen aus der Bäckerei. Die Dosis macht halt das Gift und nur weil es roh ist, heißt es nicht, dass man sich nur davon ernähren kann, auch wenn irgendwelche Laien sowas immer wieder behaupten.

Alles Liebe,

Silke

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Freitag, 10. Mai 2013

Heut' nur kurz...

--> Ich muss mich heute leider gaaaaanz kurz fassen, da ich früh in die Uni muss und bis ganz spät abends gestern in der Oper war.

Dummerweise ging die Vorstellung exakt zu meiner üblichen Essenszeit 18 Uhr los. Sowas stört mich momentan auch sehr: Das ne Vorlesung ist, wenn ich Hunger bekomme oder eine Vorstellung. Ich hab es so gelöst, dass ich etwas vorgegessen habe und in der Oper dann eine Laugenbrezel gekauft habe, deren Kaloriengehalt ich einschätzen konnte und von der ich wusste, dass sie in der Oper verkauft wird.

Ansonsten habe ich erstmals an einem solchen Abend nur Wasser getrunken. Keinen Alkohol. Nicht, weil ich Alkohol für ungesund halte, sondern weil Alkohol viele Kalorien hat. Ich wurde belohnt. Die Waage zeigte heute früh 59,7 kg an. 300 g Verlust seit letzten Sonntag. Auch gestern waren es wieder ca. 1950 kcal

Menu des Tages am 9. Mai

Haferflocken, Braunhirse, Apfel, Sojajoghurt, Banane, Zimt, Stevia und Hanfprotein
10 g Pacari raw 70%
3 Grüntee

Weizenvollkornbaguette mit Linsen-Curry-Aufstrich von Dennree und Paprika belegte

Salat aus Blattsalat, Möhren, Linsen, Apfel, Zwiebel, Sellerie, Paprika, Minze und Sojajoghurt-Acai-Dressing


21 g Carobfudge

Kaffee mit Sojamilch und Stevia

Püree aus Banane, Sojajoghurt, Hanfprotein, Mandelpüree, Acai und Stevia

Laugenbrezel

Gestern war's ziemlich leicht. Liegt vielleicht daran, dass mein Zyklus gerade da ist wo er ist, vielleicht liegt es aber auch am Hanfprotein was mich gut sättigt. Ich weiß es nicht genau. Wird beobachtet!

Alles Liebe,

Silke

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Donnerstag, 9. Mai 2013

Überfülle...

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Wieder ein Feiertag! Wie herrlich! Und wenn die nächste Woche Uni vorbei ist, ist erstmal ne Woche Pfingstferien, was auch sehr geil ist! Also, ich bin auch gestern wieder dem Kaffee erlegen, beim Bingo-Testat nicht dran gekommen, aber vor Nervosität fast bekloppt geworden, weil es viel zu viel war, was vorbereitet hätte werden müssen, aber der Kelch ging an mir vorrüber.

Zudem war ich von 8 Uhr morgens bis 9 Uhr abends unterwegs und das einzige Essen, was ich mir mitgenommen habe war Salatdressing, eine Banane und 1/2 Vollkorn-Weizenbrötchen. Sowas geht. Mit solchen Mengen komme ich zurecht. Größere Mengen nehmen die anderen auch nicht mit.

Zusätzlich sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass ich meine Tage bekommen habe, keinerlei Beschwerden hatte und mich Pickel derzeit auch nicht plagen. Ich schein genug Salat und Nüsse zu essen. Besonders auch in der Mensa Salat zu essen hilft immens.

Der Mensasalat kostet mich allerdings 3,60 € und ein Tellergericht nur...1,80 € oder so?

Aber egal, gerade jetzt ist es egal, denn meine Finanzen waren noch nie so in Ordnung wie gerade jetzt. Sie sind so in Ordnung, dass ich mich eigentlich noch nicht mal traue das Thema anzusprechen, weil ich Angst habe, dass beim Ansprechen der Zauber, der mir gerade Geld verschafft verpufft.

Ich denke manchmal, ich sollte das aus meinem alten Ich bin reich-Blog vermerken, aber auch das mache ich nicht, weil ich Angst habe, dann hört es auf. Das Blog hatte ich vor 2,5 Jahren eingestellt, weil ich festgestellt habe, dass es Wünschen nicht gut tut, wenn man sie in Worte fasst und ins Internet stellt. Die Wunschkraft muss irgendwie etherisch bleiben und nicht verbalisiert werden und deshalb hört man Wunscherfüllungsgeschichten immer nur im nachhinein. Auch ich könnte so einige erzählen, die völlig absurd sind, aber Worte verkleinern auch sie.

Wie dem auch sei, ich habe soooo viel Reichtum gewünscht und für meine bescheidenen Verhältnisse ist das jetzt gerade Reichtum. Ich bin aber auch nicht sonderlich anspruchsvoll, außer beim Essen!:-) Ich will jetzt nur noch im Bioladen kaufen und alle anderen Läden möglichst meiden, zumal ich dort natürlich auch Rabatt bekomme und sogar die Katze habe ich diese Woche nur Bio ernährt auch wenn das 3 Mal so teuer ist wie mit normalem Katzenfutter. Ich habe aber auch die Biofuttermarke Yarrah ein bisschen recherchiert und festgestellt, dass die Rinder z.B. grasgefüttert sind und dass die Tiere ein längere Lebensspanne haben und solche Sachen. Besser einem Raubtier sowas zu geben als Massentierhaltungsfutter. Fleischessenden Menschen natürlich ebenfalls!

Genau, und deshalb gönne ich mir auch den Mensasalat. Weil er mir gut tut, weil die Schlange am Salatbuffet die kürzeste ist, weil ich dann nur Dressing einpacken muss und dennoch keine Pickel oder Regelbeschwerden kriege. Das ist toll!

Ach ja, und das reich sein funktioniert tatsächlich besser, wenn man nur Dinge macht, die einem Spaß machen. Seit ich den Job im Bioladen mache, habe ich immer Spaß beim Geldverdienen. Weil ich ausreichend Geld habe, kommen mehr Schauspieljobs zu mir als vorher und natürlich auch, weil ich mit Studieren beschäftigt bin. Und nichts,was ich tue, fühlt sich wie Arbeit an, Bioladenarbeit ist purer Spaß!, und dennoch fließt mehr Geld denn je. Oder auch gerade deshalb!

Menu des Tages am 8. Mai

Haferflocken, Braunhirse, Hanfprotein, Sojajoghurt, Aroniabeeren, Banane, Stevia und Zimt

1 Kaffee mit Zucker
1 Banane
1/2 Vollkornweizen-Mini-Baguette
1 Kaffee mit Zucker (ich muss Stevia mit zur Uni nehmen!)

Mensasalat mit 2 St. Brot und Sojajoghurt-Acai-Dressing

1 Veggie Salami
3 St. Schokolade
4 St. Waffeln

Sojajoghurt Limone
1 Banane

Also morgens Uni, nachmittags Bioladen und ich konnte mal wieder am Verkostungsstand nicht widerstehen. Liegt wahrscheinlich an meiner Regel.

Was Kalorien betrifft bin ich daher unsicher: Irgendwo zwischen 2000 und 2200, was nicht gut ist, wovon ich aber auch nicht zunehmen werde. C'est la vie.

Seit ich zu 1900 kcal gewechselt bin ist keine weitere Gewichtsabnahme erfolgt, aber ich glaube das kommt noch wieder. Schwer ist es allein schon diese 1800 kcal-Routine zu durchbrechen, weil ich zum einen feste Zahlenwerte im Kopf habe für die einzenen Mahlzeiten und zum anderen weil irgendwo eine Stimme hinten in meinem Kopf sagt: "Du hast so toll abgenommen, du darfst jetzt meeeehhhhhr essen" und dann finde ich doch kein 'Ende.

Nein, der Plan ist mich auf diese Weise auf 58 kg zuzubewegen und wenn mal sowas wie gestern passiert, am nächsten Tag halt sofort weiter machen. Gibt ja noch genug Tage im Leben, an denen man wieder Kalrien einsparen kann!

Genießt den Feiertag! - Ich gehe joggen und heute Abend in die Oper! Ach ja, und ich mache Eiweißriegel für meine zukünftigen Zwischenmahlzeiten!

Alles Liebe,

Silke

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Mittwoch, 8. Mai 2013

Kaffee und die Bibel...

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Ich hänge schon wieder am Kaffee-Tropf, was damit zusammen hängt, dass der Druck an der Uni gerade wieder wächst. Die Testate haben wieder angefangen und in Histologie gibt es die sogenannten "Bingo-Testate". Da wird ausgelost, wer geprüft wird und wenn du dran kommst wird deine Nummer an die Tafel geschrieben. Das hat einen unglaublichen Nervenkrieg zur Folge, weil man immer unter Druck steht top vorbereitet zu sein, nicht nur an einem Termin und weil man immer zittert ob die eigene Nummer gelost wird. Das ist überhaupt gar nicht meins und wie ich finde, eine ziemliche Folter was dazu führt, dass ich sogar Biochemie vernachlässige!

Und weil ich immer genug gelernt haben muss und fit sein muss und vielleicht auch, weil mich negative Gefühle plagen, verführt mich dann der Kaffee, welcher mich dann wiederum schlechter schlafen läßt, was weniger Synapsen ausbilden läßt und dazu führt, dass ich schlechter lerne. Bumm - Teufelskreis. Dabei geht es derzeit noch, aber ich sage: Wehret den Anfängen! Medizin studieren ist überaus ungesund.

Ach und a propos ungesund: Ich war gestern wieder in der Mensa. Das funktioniert super mit den Salatbuffet dort und meinem mitgebrachten Soja-Acai-Dressing. Pi mal Daumen mache ich die Kalorien fest und komme so gut zurecht.

Da war ich gestern also in der Mensa - der Medizinermensa - und es setzte sich ein Typ neben mich. Aus den Augenwinkeln nahm ich wahr, dass er sich bekreuzigte, also offensichtlich vor dem Essen betete. Da hat mich dann interessiert was auf seinem Teller ist und ich habe mich zur Seite gedreht und das Schnitzel und die Spätzlen auf seinem Teller gesehen und gedacht: "Für dieses Essen brauchst du Gott nicht danken! Eher im Gegenteil. Ich weiß nicht mal, ob es Gott recht wäre, dass du sowas isst "du sollst nicht töten etc.""

Ich halte nichts davon Ernährungsgewohnheiten mit Gott oder der Bibel zu rechtfertigen, was in der Rohkostszene auch total oft passiert. Das Friedenevangelium der Essener und was im Genesis darüber steht, was der Mensch essen soll. Das ist alles Blödsinn, aber jemanden, der ein gläubiger Christ ist, kann man mit sowas vielleicht überzeugen und das wird auch versucht. Mich interessieren medizinische Fakten.

Aber in der Medizinermensa einen Katholiken zu treffen, der Gott für seine Mahlzeit aus Schnitzel und Spätzle dankt, die ihm seine Arterien verstopfen wird und Darmkrebs auslöst...das war schon skuriel und ich wollte davon erzählen. Im übrigen steht in der Bibel in den 10 Geboten nix darüber was man nicht töten darf und irgendwer hatte sicherlich das Schnitzel getötet.

Nachdem er seinen ersten Bissen genommen hatte sah er übrigens eine Ameise auf dem Tisch rumkrabbeln und hat drauf gehauen. So skuriel ist unsere Welt!

Menu des Tages am 7. Mai
Rawmeo Cashew
Braunhirse, Haferflocken, Hanfprotein, Banane, Sojajoghurt, Aroniabeeren, Zimt und Stevia

1 Banane
10 g Pacari raw 70%
1 Flapjack - Rohkost-Haferkeks

Salat in der Mensa mit Sojajoghurt-Acai Dressing und 2 St. Brot

1 Banane
1 Erdbeer Frühstücksriegel
2 Kaffee davon einer mit Zucker :-(

Salat aus Blattsalat, Topinambur, Kartoffel, Paprika, Zwiebel, Avocado und Sojajoghurt-Acai-Dressing

Waren ca. 1950 kcal. Es war auch gestern wieder hart. Richtig satt war ich nur nach dem Mittagessen. Zudem war ich auch gestern früh wieder joggen. Meine Erdbeer Frühstücksriegel sind aus und ich muss neue Riegel machen, denn das gefällt mir sehr gut etwas kleines, kompakte, rohes, sättigendes für Unterwegs einpacken zu können. Diesmal werde ich was neues ausprobieren und Hanfprotein untermixen damit das ganze noch besser sättigt.

Darüber hinaus freue ich mich noch tierisch, dass morgen Feiertag ist. Gott sei Dank gibt es im Mai-Juni viele davon und in 10 Tagen sind dann auch Pfingstferien. 1 Woche keine Uni!!!

Alles Liebe,

Silke

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Dienstag, 7. Mai 2013

Eiweiß und Topinambur...

--> Jup, 1900 kcal einzuhalten ist genau so hart wie 1800 einzuhalten, aber ich nehme an, ich mache das auch einfach schon zu lange. Das unterkalorisch sein ohne meinen Grundumsatz dabei runter zu schrauben. Dafür hat der Körper keinen Anlass bei dieser Kalorienzahl.

Und nochmal zurück zu den LowCarbern: Wenn Insulin wirklich auf Teufel komm raus, nur weil es da ist, das Fett in den Fettzellen hält, hätte ich bei 300 g  Kohlenhydraten am Tag überhaupt gar nicht abnehmen können! Es ist alles eine Frage der Kalorien. Ich fass es nicht...Wenn genug Kalorien aufgenommen werden ist Insulin gut dabei, das Fett in den Zellen zu halten. Wenn nicht, dann nicht...

Dabei ist mir aber auch gestern wieder aufgefallen, dass Eiweiß echt sättigtend wird, weil meine neue Lieferung Hanfprotein eingetroffen ist. Ich hab es sofort mit Acai in einen Sojajoghurt gegeben und war dann erstmals satt, nachdem ich den ganzen Tag über gesnackt hatte, was überhaupt nicht gut war.



Dabei muss ich aber auch nochmal erwähnen, dass zu viel Eiweiß auch nicht gut ist. Die meisten Veganer nehmen nicht zu viel auf, eher zu weniger, aber dennoch laufen mir immer mal wieder welche über den Weg, die weitaus mehr als die empfohlene Menge von 1-1,2 g pro kg Körpergewicht verzehren. Was an Eiweiß, auch veganem Eiweiß, nicht gut ist ist, dass bei der Eliminierung einer Stickstoffgruppe an den Aminosäuren im Körper Harnsäure entsteht und Harnsäurekristalle lagern sich in Gelenken ab und führen so zu Gicht. Dabei ist es völlig egal ob die Aminosäure aus Fleisch oder einem Salatblatt kommt, denn sie sind völlig identisch in ihrer molekularen Strucktur. 1-1,2 g Eiweiß pro Tag ist auch die Menge, die ich intuitiv verzehre, daher halte ich diese Empehlung für sehr gut. Zu wenig ist nicht gut, zu viel ist auch nicht gut. Wie das fast immer so ist.

Wobei, wenn man von Eiweiß redet muss man auch erwähnen, dass es wirklich wichtig ist alle essentiellen Aminosäuren aufzunehmen, denn wenn wenn nur eine fehlt, fehlt auch ein Glied in der Kette, die mal ein Protein werden soll. Ganz so einfach ist es zwar nicht, dem Körper Aminosäuren vorzuenthalten, da er fast unglaubliche Dinge zu bewerkstelligen weiß. Er kann es sogar unter Umständen fertigbringen essentielle Aminosäuren selber ´herzustellen. Das ist aber nicht wünschenswert und hat sich evolutionstechnisch nicht als nützlich erwiesen. Nützlicher, und vor allem weniger energieaufwändige ist es. die essentiellen Aminosäuren mit der Nahrung aufzunehmen. Sollten welche übrig sein verwendet der Körper sie als Energie und schleust sie entweder in die Gluconeogenes oder den Fettstoffwechsel ein. Glücklicherweise gibt es aber mehr glucogene als ketogene Aminosäuren. Der Körper stellt also bevorzugt Glucose oder besser Glucogen her. Auch das ein Indiz, das LowCarb totales Notfallprogramm für den Körper ist.

Menu des Tages am 6. Mai 2013


3 Grüntee
Haferflocken, Braunhirse, Banane, Sojajoghurt, Aroniabeeren, Zimt, Stevia
10 g Pacari raw 70%
10 g Vanille-Kokos-Mandeln

1 "Besserer Burger" aus Möhretrester, getrockenten Tomaten, Leinsamen und Gewürzen, gedörrt


1 Banane mit Mandelpüree

1 Möhre
3 gekochte Kartoffeln
Salat aus Topinambur, gekocht, mit Petersilie, Paprika, Linsenkeime, Zwiebel, Avocado, Salz und Pfeffer

10 g Pacari raw 70%

1 Grüntee
10 g Vanille-Kokos-Mandeln
Sojajoghurt mit Acai, Hanfprotein und Stevia

1 Erdbeer-Frühstücksriegel

Ah, jetzt fällts mir wieder ein: Ich hab gestern zum ersten Mal Topinambur gegessen. Ich hab ihn früher immer schon mal in Rezepten gesehen, aber da ich nie wusste wo es ihn gibt und was es ist, die Rezepte überblättert. Tatsächlich gibt es Topinambur aber aktuell recht regelmäßig im Bioladen und gestern ergab sich die Gelegenheit. Die Kunden hatte mir alle schon gesagt, dass er sehr lecker sei...Dennoch war das kein Ansporn ihn zu kaufen...;-)...aber es stimmt, Topinambur ist tatsächlich sehr lecker, ich könnte nicht erklären wie er schmeckt, der Amerikaner sagt dazu "Jerusalem Artichoke" und das trifft es vielleicht eher Topinambur mit Artischocken zu vergleichen als mit Kartoffeln. Aussehen tut er hingen wie Ingwer! - Also ausprobieren, das Zeug ist lecker und eine Endeckung wert!

Waren 1950 kcal 65 g Eiweiß, 65 g Fett und 297 g Khd. Omega 3:6 war ca. 1:3. Alles andere außer Selen war gut. Hab vergessen ne Paranuss zu essen...Dafür an den Tagen vorher mehr als genug!

Alles Liebe,

Silke

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