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Montag, 21. März 2011

11. Kölner Rohkostpotluck




Hallo Liebes,

Tag 716: Ist das ein Traum, wenn so herrliches Wetter ist? Ich glaube ich habe leichten Sonnenbrand. Nicht nur habe ich mich in der Stadt auf einen Kinderspielplatz gesetzt und dort mindestens 45 Minuten mit geschlossenen Augen gesessen, nein, auch ein Teil des Potlucks hat draußen statt gefunden, was ich gestern früh noch nicht mal ansatzweise gedacht hatte.

Besonders bemerkenswert ist allerdings, wie ich zu den Zugtickets komme um kommendes Wochenende zur Rohvolution zu kommen…

Mein Joggingfreund ist ja, für meinen Geschmack, momentan viel zu selten auf Facebook was, denke ich, hauptsächlich damit zu tun hat, dass er Schlussproben hat und am Mittwoch dann Premiere. Ich kann es mir aber nicht verkneifen auf seinem Profil zu schauen ob er überhaupt online war und irgendwas gemacht hat und so stieß ich darauf, dass er eine Statusmeldung seiner Managerin kommentiert hat, auf die ich dann neugieriger Weise auch geklickt habe. Und diese Statusmeldung besagt dann, dass sie zwei Zugtickets von Lidl übrig habe, die 73 € kosten würden, die sie selber nicht mehr nutzen könne und verkaufen wollen würde. Die seien aber nur noch bis zum 31. März gültig. Für mich perfekt! Mein Plan war eigentlich ein möglichst günstiges Zugticket für den Hinweg zu kaufen, was aber auch ca. 70 € hätten sein können und auf dem Rückweg mit irgendwem mit zu fahren. Ich habe sie also angeschrieben und hab hin und her überlegt, ob ich ihr ein Ticket abkaufen könnte, was ihr aber nicht so lieb war. Nach dem Potluck gestern hat sich dann aber rausgestellt, dass eine Mitfahrgelegenheit Spekulationssache wäre, je nachdem, wie viel Platz im Auto ist. Also habe ich der Managerin meines Joggingfreundes gesagt, dass ich ihr Ticket nähme, woraufhin sie mir dann geschrieben hat, sie würde es mir zuschicken. Bezahlen könne ich dann irgendwann. Auch gerne in Raten.:-)))

Nachträglich muss ich sagen, dass ich so einen günstigen Deal bei der Bahn nie bekommen hätte und als ich dann nach Zügen geschaut habe, habe ich auch noch rausgefunden, dass ein ICE von Köln nach Berlin nur 4,5 Stunden braucht. Jegliche Mitfahrgelegenheit wäre langsamer….Und da ich Freitag Abend zunächst noch Schule habe, kann ich erst am Samstag fahren, allerdings dachte ich, dass ich wohl die ganze Nacht werde durchfahren müssen, keinen Schlaf kriege und auf der Rohvolution dann völlig übermüdet bin. Bin ich auf diese Weise nicht. Ich fahr morgens gegen sieben los und bin dann gegen Mittag da. Alles in Butter und besser als ich es mir auch nur ansatzweise hätte träumen lassen. Ich mache definitiv weiter mit dem Gesetz der Anziehungs-Kram. Das funktioniert nämlich ziemlich genial. Besser als ich es mir in meinem kleinen, beschränkten Verstand ausmalen kann.

Weil so herrliches Wetter war bin ich, nachdem ich alles was ich für’s Potluck vorbereiten musste fertig hatte, in die Stadt gefahren um Geld zur Bank zu bringen. Nebenbei habe ich mir überlegt, dass ich Lust hätte in irgendein Café zu gehen, einen grünen Tee zu trinken und die Sonne zu genießen. Das wäre auch etwas, ähnlich wie das Sushi essen gehen, was ich mir alleine normalerweise verkniffen hätte. Muss ja nicht sein, dass man Geld ausgibt wenn man nicht in Gesellschaft ist, war sonst immer meine Devise. Ich habe also ein Café gesucht, aber alles war voll und das Café mit der größten Sonnenterasse in Köln, das ich kenne, hat Sonntags zu. Daher ging‘s zum Kinderspielplatz, was aber völlig ausgereicht hat. Ich hab dagesessen und regelrecht meditiert und die Zeit verging wie im Fluge.


Für das Potluck selbst, habe ich mir richtig Arbeit gemacht, aber die hat sich gelohnt. Meine Fresse, Matthew Kenny ist wirklich ein Küchengenie!!! Und eigentlich ist eine Rohkostanstrengung gar nicht so wild, wie eine Normalkostanstrengung.

Ich hatte Samstag Abend für ca. 30 € eingekauft, was ich normalerweise schon als Anstrengung wahrnehme. Allerdings war ich nur in einem Geschäft und das ist somit weniger anstrengend. Für das Gericht an sich musste etwas vorgeplant werden, die Nüsse wurden 1-2 Stunden eingeweicht und kamen eigentlich nur alle Zutaten des Brotteigs in die Küchenmaschine. Der Teig wurde zu Kugeln gerollt, die zu Fladenbrot platt gedrückt wurden. Und dann wird er 12 Stunden ca. getrocknet, was ja eigentlich keine Arbeit ist.

Auf das Brot kam Avocadocreme, die eigentlich auch nicht anstrengend ist. Avocado, Salz, Pfeffer und etwas Zitronensaft mit der Gabel zerquetschen. Die Kunst dafür ist nur, reife Avocados zu haben…

Darauf kam dann ein Gurkensalat, der auch nur aus mit der Küchenmaschine geschnittenen Gurkenhalbmonden bestand, dazu ein paar Gewürze.

Und darauf dann Chutney, was schon etwas anstrengender war. Ich musste Mangos schälen und würfeln, einen Teil davon dann mit Agavendicksaft pürieren, wieder unter den Rest rühren und das Ganze würzen. Ach so, gewürfelte Papaya musste auch mit rein. Und dann sollte das Ganze auch noch 3 Stunden ins Dörrgerät.

Das Ergebnis war aber ein absoluter Traum!!! Es ist ziemlich leicht wohlschmeckende Rohkost zuzubereiten, wie ich finde, es ist aber viel schwerer so exakt Geschmacksnuancen zu kombinieren, wie Matthew Kenny es in diesem Rezept tut. Das Brot bekam unglaublich viele Komplimente und auch ich fand es superlecker. Ich hab 3 von den Dingern gegessen. Einen schon nachmittags, weil ich Hunger hatte ;-)))



Wir waren insgesamt zu fünft und haben, wie gesagt, zuerst den Tisch und alles weitere nach draußen geräumt um die Sonne genießen zu können. Es wurde aber gegen 7 Uhr recht frisch und wir sind nach drinnen umgezogen. Da war aber das meiste schon gegessen und wir haben und fast nur noch unterhalten und zwar nicht nur über Essen sondern hauptsächlich über alles, was mit dem Bewusstsein zu tun hat und was das Bewusstsein mit der Welt zu tun hat. Gestern Früh hatte ich noch ein paar Tränen vergossen, weil Knut, der Eisbär, verstorben ist und gestern nachmittag hat mein Vater mir erzählt, dass bei meinem Schwager Hodenkrebs diagnostiziert wurde.







Ich frage mich ob Knut die Schwingungen seines Pflegers übernommen hat, der ja auch in zu jungen Jahren starb! Ich glaube meine Katze übernimmt ganz klar meine Schwingungen, sonst wäre sie mir nicht so ähnlich. Kirstin hat das selbe über ihren Hund bestätigt und so sehen dann Tier und Herrchen auch irgendwann gleich aus!

Was meinen Schwager betrifft, erzählte mir mein Vater, sei Hodenkrebs angeblich nicht erblich sei, aber sein Bruder hatte ihn auch schon. Ist das Zufall? Blödsinn, natürlich ist nichts Zufall. Aber hängt das jetzt damit zusammen, dass mein Schwager zu wenig Rohkost isst oder damit, dass er sich aus irgendeinem Grund gedanklich darauf ausgerichtet hat? Krebs in Geschlechtsorganen ist immer Groll gegen die eine Männlichkeit/ Weiblichkeit…Vielleicht ist es nicht genetisch bedingt aber Familienstruktur bedingt…Ich nehme aber schwer an Rohkost zu predigen hat keinen Zweck. Wie immer...

Und jetzt hat meine Schwester einen Mann den sie liebt, ein Haus, einen tollen Job und Geld, aber mit dem Kinderwunsch klappt‘s nicht. Sie hatte ja auch schon Krebs mit Chemo und allem drum und dran. Soll ich ihr mal einen Link zu Ralf Brosius schicken, der seinen Krebs durch Rohkost geheilt hat? Ich bin so oft neidisch auf all das gewesen, was sie hat, aber wahrscheinlich ist es alles nichts wert.

Während ich beim Ich bin reich-Blog das 1000 €-Spiel spiele, stelle ich fest, dass man sich die coolsten Dinge im Leben eh nicht kaufen kann. Sonnenschein, zum Beispiel! Aber Gesundheit, die kann man kaufen. Man kann sie bei Orkos bestellen und bei Lifefood und bei Keimling!!!! Habe ich schon erwähnt, dass ich diesen Winter keine einzige Erkältung hatte?

Egal, Kirstin hat uns alle Reste der Rezepte mitgebracht, die sie gerade zubereitet, weil sie ein Kochbuch schreibt, also ein Zubereitungsbuch, und verhungern muss ich auch noch, weil noch viele Reste da sind. Und Gesundheit kann man natürlich auch kaufen, indem man ein Zubereitungsbuch erwirbt…Was soll ich sagen…Wir müssen häufig erst richtig verzweifelt sein, bevor wir lernen. Seit 15 Jahren kenne ich das positive Denken, war aber noch nie verzweifelt genug es mir wirklich anzueignen, es wirklich zu verstehen. Dazu musste ich erst bei allen unterbezahlten Jobs, bei denen ich mich beworben habe, abgelehnt werden…

Was gab’s zu essen?:

2 Ingwertee mit Steviosid
Einige Trauben
Eine Miniportion Paratha

9 Uhr: 5 TL Rawtella
Ingwertee

10:30 Uhr: handvoll Cashews

14.30 Uhr: 2 Bananen, handvoll Walnüsse

15:20 1 Paratha mit Guacamole, Gurke und Chutney (Rezept folgt im Laufe des Tages...oder der Woche...)

Diverses beim Potluck

Und dann noch eine seltsame Begebenheit: Ich stand vorgestern unter der Dusch und mir fiel schlagartig ein: Wenn ich doch studieren gehen will, könnte ich doch Bafög bekommen!!! Ich hatte den Gedanken irgendwie verworfen, weil ich für’s Abitur kein Bafög beantragen konnte, da ich über 30 bin. Nach ein wenig Recherche und 2 Telefonaten habe ich jetzt rausgefunden, dass ich tatsächlich bafögberechtigt bin. Das heißt also: Ich kann mich nach dem Abi nicht auf die faule Haut legen, sondern muss nach dem Abi sofort anfangen zu studieren, also dann zum Wintersemester hin. Nun, das Wintersemester beginnt erst im Oktober und ABI ist im Mai, von daher sollte da noch genug Spielraum zum Ausruhen dazwischen sein. Aber wenn ich mal anfange zu phantasieren: Bafög plus 400 € Job plus Blog/Shopeinnahmen und Co. davon kann man ziemlich gut leben. Und in eine ziemlich geile Wohnung ziehen!!! Allerdings ginge das Bafög dann erst ab Oktober los und meine Mitbewohnerin will im Juli ausziehen. Da müssen wir also noch abwarten, was das Universum diesbezüglich plant. Aber ich habe wieder Motivation weiter an meiner Wohnungsvisualisierung zu arbeiten…:-)))

Alles Liebe,

Silke

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Sonntag, 20. März 2011

Schwarze Sesam Paratha mit würziger Gurke und Mango-Papaya Chutney...




Hallo Liebes,

Tag 715: Ich scheue keine Kosten und Mühen für das heutige Potluck.

Matthew Kenny hat ein Buch geschrieben mit dem Titel Entertaining in the Raw auf welches mich Mel kürzlich ansprach. Sie sagte, sie sei auf der Suche nach einem Rezeptbuch, in welchem nicht nur der übliche Basic-Kram drin sei, sondern richtig, richtig komplizierte Sachen. Dieses Buch enthält richtig komplizierte Sachen, womit ich meine, das jedes Rezept aus 4 Rezepten besteht, außerdem enthält es so einige Zutaten, die nicht in jedem Supermarkt verfügbar sind, die nicht mal in der Rohkostküche Standart sind und in ¾ der Rezepte ist das Fleisch von jungen Kokosnüssen enthalten, die mein Asialade auch gerade nicht hat. Aufgrund dessen steht das Buch hauptsächlich in meinem Schrank und fängt Staub.

Da ich es aber bereits seit 1,5 Jahren habe, aber noch nie ein Rezept raus gemacht habe, dachte ich sei es mal an der Zeit. Daher gibt es heute zum Potluck: Schwarze Sesam Paratha mit würziger Gurke und Mango-Papaya Chutney. Es ist ein indisches Rezept und Paratha ist ein Fladenbrot, welches in diesem Fall aus Cashews, Leinsamen, Walnüssen, Kürbis, Öl und diversen Gewürzen besteht. Das Brot wird angerichtet mit Avocados, gewürzter Gurke und dann kommt das Chutney oben drauf.

Ich mag zwar indische Küche sehr gerne, hab aber eigentlich keine Ahnung davon. So war mir bekannt, dass es Rohkostchutneys gibt, aber nicht was man damit anstellt. Matthew Kenny ist einer der Besitzer Pure Food and Wine Restaurants in New York und er ist auch gelernter Koch, der bereits vor seiner Auseinandersetzung mit Rohkost mehrere Restaurants besessen hat. Ich hab das Buch gestern in der Videothek durchgeblättert um ein Rezept rauszusuchen, welches ich für's Potluck machen wollten und bin am Ende, in der Dessertsektion, sogar auf ein Rezept für Glückskekse gestoßen. Matthew erzählt dazu, dass er aus Jux und Tollerei seinen Angestellten aufgetragen hätte, einen Glückskeks zu kreieren um eine chinesisches Rohkostmenü abzurunden, ohne, dass er auch nur ansatzweise geahnt hätte, dass die das hinkriegen. Ich glaube mittlerweile gibt es echt gar nichts mehr, was man nicht in rohe Form kreieren kann. Tatsächlich hat mich aber alles rohe Sushi bisher nicht so richtig umgehauen und ich weiß nicht genau wieso. Vielleicht muss ich dem irgendwann mal näher nachgehen.

Von dem Paratha-Brot habe ich heute morgen schon gekostet, da es über Nacht getrocknet werden musste und es ist wirklich köstlich. Warum überhaupt noch richtiges Brot gegessen wird, ist mir ein Rätsel. Klar, es ist wesentlich billiger und Bäckereien duften auch gut, aber es gibt so viel Rohkostbrote, die besser schmecken als jedes frisch gebackene Vollkornbrot. Mittlerweile bestehen Rohkostbrote nämlich nicht nur aus angekeimtem Getreide welches püriert wird und dann getrocknet. Das schmeckt fast niemandem. Obwohl ich so was auch gerade plane, weil mir nach den vielen Essensgeschenken momentan mein Küchenregal platzt und ich ein paar Zutaten einfach verbrauchen muss.

Ich bin gerade dabei Roggen anzukeimen für eine Zwiebel-Roggen-Brot, für das ist das Rezept irgendwo gefunden habe. Es ist nämlich immer so: Entweder hat man Zutaten und weiß nicht was für ein Rezept man damit machen soll, oder man würde so gerne ein Rezept machen, und bekommt die Zutaten gerade nirgendwo. Ich nehme an, dass auch das mit der üblichen Ironie des Schicksals zusammen hängt, oder damit, dass ich glaube, dass das so ist. Was lernen wir daraus? Wir wünschen und in Zukunft, für alle Rezepte die Zutaten zu bekommen und für alle Zutaten Rezepte zu finden ;-)))

Diese Essener-Brot Variante ist aber auch noch der Urschleim der Gourmetrohkost. Rezeptbücher wie es sie vor 15 Jahren gab, reißen niemanden mehr vom Hocker. Im Gegenteil. Gourmetrohkost hat sich so unglaublich entwickelt, dass man wirklich auf nichts mehr verzichten muss.


Ich hab gestern in der Videothek John Gray ausgelesen und so richtig viel hat mir die Lektüre, finde ich, nicht gebracht. Es ist zwar vollgepackt mit Selbsthilferatschlägen und den unterschiedlichsten Herangehensweisen, was ich zwar gut finde, da nicht immer eine Methode für alle funktioniert. Es wird aber z.B. nie darauf eingegangen, warum die Methode funktioniert. Das heißt, er sagt, mache das und das und dann bekommst du das und das. Mir persönlich ist das zu wenig gewesen. Außerdem würde ich es nur Leuten empfehlen, die sich schon mal mit den Themen Bewusstseinserweiterung und positives Denken beschäftigt haben, sonst kapiert man gar nichts und ich nehme an, dass es mir deshalb beim ersten Lesen vor ca. 10 Jahren nichts gegeben hat.

Was mich aber beeindruckt hat war, dass er ganz am Ende des Buchs sagt, dass es 6 Wochen dauert, bis sich Verhaltens- und Gedankenmuster geändert haben. Ich habe gestern erst festgestellt, dass ich die letzten 2 Tage frei davon war mir, um meine Stimmung wieder auszubalancieren, Abraham Videos anzuschauen, was ich bisher immer musste. Das Ich bin reich-Blog ist jetzt 6 Wochen alt daher scheint da was dran zu sein. Es sind vielleicht doch nicht die vielbeschworenen 21 Tage oder 3 Wochen, die es braucht eine Gewohnheit zu ändern, sondern doppelt so lange. Wenn ich aber versuche etwas zu verkaufen ist es natürlich leichter zu sagen: Du brauchst es nur 21 Tage zu schaffen und danach fordert es dir keine Mühen mehr ab. Doppelt so lange fällt da schon schwerer. Und wenn ich dann noch, wie Cousens, hingehe und sage um Candida zu heißen braucht es 4 Mal so lange???? Klar ist das nicht populär. Da geht man liebe in die Apotheke, kauft sich Nistacin, so dass man sich möglichst schnell wieder mit Kohlenhydraten den Bauch vollschlagen kann. Ich hab’s ja auch nicht 3 Monate geschafft. Das ist echt hart, auch wenn die ersten paar Tage am schwersten waren, wie das immer so ist. Auch beim Rauchen, und auch beim positiven Denken und Fühlen….

Was gab’s zu essen?:

1 Ingwertee

9:30 Uhr: 1,5 handvoll Mandeln
5 TL Rawtella

12:30 Uhr: 1 Banane
2 handvoll Mandeln

13:20 Uhr: 1 Carobschote

14:45 Uhr: Rewesalat mit 1 Avocado und Salz
5 Datteln

17 Uhr: 3 handvoll Mandeln
1 Carobschote

20:30 Uhr: Cucumbermeal mit Spirulina, schwarzen Oliven und Miniromana














4 Datteln

1 Alkoholfreies Weizenbier

Ich weiß nicht, warum ich gestern Abend Lust auf Bier hatte, aber ich dachte ich gebe ihr mal nach. Ich frage mich, was passiert, wenn ich Wünsche ausdrücke, sie auch empfinde und sie mir dann verbiete. Also rational….Das hab ich noch nicht so ganz begriffen.

Jedenfalls war ich gestern Abend noch im Supermarkt um fürs Potluck heute einzukaufen und ging an Oliven vorbei, die ich auch wollte. Es waren konventionelle, keine rohen aber irgendein Instinkt in mir, sagte ich bräuchte Oliven. Das Cucumbermeal mit Oliven hatte ich schon mal gemacht und wusste, dass das sehr lecker ist. Die Oliven im Übrigen waren überhaupt sehr lecker. So, sie sie sein sollen, wenn man ein richtiges körperliches Bedürfnis danach hat.

Am Rawtella beeindruckt mich besonders, dass man nach 5 TL tatsächlich aufhören kann, davon zu essen. Ich glaube, dass hängt damit zusammen, dass der Coconut Sugar, den Blutzuckerspiegel nicht so hoch ansteigen lässt wie herkömmlicher Zucker und auch damit, dass dem ganzen kein Fett beigemischt ist. Es besteht ja nur aus Kakao, Haselnüssen und Kokoszucker, wohingegen rohe Pralinen auch immer noch Fett enthalten. Ich bin immer völlig erstaunt, wenn ich nach 5 TL denke: „Ach, jetzt ist es genug“ Sehr faszinierend….

So, ich muss noch putzen und ein paar Rezepte machen…

Alles Liebe,

Silke

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