Newsletter

Posts mit dem Label David Hume werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label David Hume werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 18. Mai 2011

Empirismus??? Bitte...




Hallo Liebes,

Tag 774: Oh, was für ein Tag, was für eine Abiklausur, was für ein Spannungsabfall.

Ich muss leider zunächst wirklich über diese Klausur schreiben, weil es Philosophie war und weil Philosophie wichtig ist für das Gesetz der Anziehung. Es kam natürlich keiner der Philosophen dran, die ich gerne gehabt hätte, wie Platon, Descartes oder meinetwegen sogar John Locke. Zur Auswahl standen David Hume und Immanuel Kant und weil mich der kathegorische Imperativ nicht wirklich interessiert und der Text zu Kant ziemlich schwer war, habe ich mich für meinen verhasstesten Philosophen überhaupt entschieden: David Hume.

Was ich an Hume nicht leiden kann ist, dass er zwar ein philosophisches Theoriengebäude errichtet hat, man von ihm aber schlussendlich gar nichts lernen kann. Hume ist Erkenntnistheoretiker und Empirist, das heißt, dass er davon ausgeht, dass man Wissen nur auf Erfahrung gründen kann. Also, ich mache die Erfahrung, dass ich auf ne heiße Herdplatte fasse und mich verbrenne, daraufhin habe ich gelernt, dass ich vielleicht besser nicht auf ne heiße Herdplatte fassen sollte. Soweit klar. Hume folgert dann aber weiter, dass nur weil ich mich ein Mal, oder auch vielleicht 100 Mal an einer heißen Herdplatte verbrannt habe ich nicht wirklich sicher wissen kann, dass es das nächste Mal auch passiert. Das also, nur weil ich die Erfahrung gemacht habe, dass sich etwas meistens so verhält, es nicht immer so ist. Und das hat mit dem Gesetz der Anziehung zu tun und damit, dass wir alle als Empiristen erzogen wurden und somit als gebrannte Kinder das Feuer scheuen. Wir sind konditioniert. Trauen uns nicht mehr Sachen in Angriff zu nehmen, bei denen wir ein Mal gescheitert sind.

Also kam 1951 ein Herr namens Reichenberg auf die Idee die Theorie Humes um den Faktor der Wahrscheinlich zu ergänzen. Das war der Text den wir in der Klausur vorgelegt bekommen haben. Ihm ist nämlich aufgefallen, dass wenn man uns z.B. sagt, dass es morgen mit 80% iger Wahrscheinlichkeit regnet, wir uns so verhalten, als ob das wahr sei, obwohl wir es nicht sicher wissen können. Jedenfalls war er der Meinung, dass je höher die Wahrscheinlichkeit, desto wahrer die Aussage und die Wahrscheinlichkeit ließe sich durch Trial und Error bestimmen. Der Empirismus war also wieder aufgebaut. Findet zumindest Reichenberg, auch wenn man noch immer nicht definitive Aussagen über die Zukunft machen könne.

Die dritte Aufgabe war dann auch zu diskutieren wie plausibel die Theorien sind und wie gut man mit ihnen wahre Aussagen über die Zukunft machen könne. Ich habe gefolgert, dass man es mit beiden Theorien nicht könne, denn es gäbe ja immer noch die im Empirismus gar nicht berücksichtigte Geistigkeit. Es ist nämlich empirisch unmöglich, dass eine Milchzuckerpille eine Krankheit heilen kann und dennoch ist es passiert. Das ist der Placeboeffekt und ich bin wirklich heilfroh, dass er wissenschaftlich bewiesen ist, denn sonst würde keiner irgendwas von dem ganzen Gesetz der Anziehung-Kram glauben. Der Placeboeffekt ist meines Erachtens der beste Beweis dafür, dass die Dinge eben nicht ausschließlich empirisch sind und vielleicht sogar gar nicht. Denn wie gesagt, die Existenz der Außenwelt lässt sich nicht unbedingt beweisen. Die könnte auch eine optische Täuschung sein und vielleicht hängt das was passiert mehr mit unserer Geistigkeit als mit linearer Ursache und Wirkung zusammen. Das lehren auch Abraham, aber wie erkläre ich das in der Philosophieklausur? Ich habe dann aber das Beispiel gebracht, dass mit der Wahrscheinlichkeitstheorie wahrere Aussagen über die Zukunft gemacht werden können, denn wenn einem Kranken eine 80% ige Heilungschance attestiert wird, glaubt er auch mehr daran und die Wahrscheinlichkeit, dass er dann heilt ist dann auch größer, die Aussage über die Zukunft wird dann wiederum wahrer. Schlussendlich aber, kann man nie definitive Aussagen über die Zukunft machen. Weder die Empiristen noch die Rationalisten. Zu dumm aber auch. Das heißt dann aber auch wiederum, dass in der Zukunft grundsätzlich alles, ALLES möglich ist. Wir müssen uns nur überlegen, wie wir es bewerkstelligen können. Es geht nicht nur empirisch und auch nicht nur durch denken. Wir sollten uns aber nicht von einmal gemachten Erfahrungen davon abhalten lassen unsere Wünsche für die Zukunft zu verfolgen. Vielleicht sind die Umstände jetzt völlig anders, vielleicht ist aber auch unser Denken jetzt völlig anders.

Nach der Klausur sind wir übereingekommen, dass jetzt der Zeitpunkt ist Bier zu trinken. Die letzte Klausur war geschafft, man hatte den Rest des Tages frei und Abi macht man nur einmal im Leben. Wir waren 4 Mädels, darunter eine, die sich jetzt kurzfristig entschieden hat, sich ebenfalls für Medizin zu bewerben, obwohl das schon immer ihr Traum war, ihr Abischnitt aber nicht ganz so gut ist wie meiner. Sie wollte es aber trotzdem probieren und da waren wir dann auch schon angekommen bei meinen Lieblingsthemen: Gesetz der Anziehung, positives Denken, Medizin. Sie ist gelernte Arzthelferin und hat zumindest von der Schulmedizin mehr Ahnung als ich und dennoch kommt sie auch immer wieder auf die Psychosomatik zu sprechen und auch auf den Placeboeffekt. Darauf, dass eben unglaublich viel in der Medizin Kopfsache ist. Das Entsetzliche daran ist, dass es keinen Studiengang gibt, der Medizin und Psychologie verbindet und es gibt auch keinen Studiengang, der Medizin mit Naturheilverfahren verbindet und dennoch sagt auch sie aus ihrer Praxis, dass Antibiotika und Cortison viel zu häufig und häufig auch falsch verschrieben würde. Eine andere Mitschülerin, die mit dabei war fing in dem Zusammenhang an von ihrem Gendefekt zu sprechen, welcher erblich bedingt ist und sich daran zeigt, dass ihre Haut unglaublich dünn und leicht verletzlich ist und zudem schwer heilt. Es sieht so ähnlich aus wie Neurodermitis, juckt auch und die Schulmedizin hat überhaupt keine Ahnung von dieser Krankheit. Ich hab den Namen leider vergessen, da er Latein und ca. 200 Buchstaben lang ist. Und in diesem Zusammenhang erzählte sie dann wiederum, dass es aber sicherlich einen guten Grund gäbe, dass sie diese Krankheit habe und das diese sie auch sehr positive geprägt hätte. Und so kamen wir von Medizin zu Esoterik zu Männer zu Schule zu Rohkost, weil ich die Gelegenheit ergriffen hatte von den sekundären Pflanzenstoffen zu erzählen und unterdessen wurden wir immer betrunkener aber es war ein unglaublich toller Nachmittag.

Rein „zufällig“ hat diese Mitschülerin die Arzthelferin ist und Medizin studieren will auch eine 3-Zimmer-Eigentumswohnung und macht sich Sorgen, dass sie aufgrund dessen vielleicht kein Bafög bekommen würde. Sie hätte auch jederzeit einen Übernachtungsplatz frei, worauf ich dann meinte, ob ich vielleicht auch fest einziehen könne, schließlich muss ich aus meiner Wohnung raus. Sie hat das zunächst nicht ernsthaft in Erwägung gezogen, weil sie auch ein Rückzugsbedüfnis habe (wer nicht?) Wir kamen aber zumindest so weit, dass sie zum Abschied meinte, ich könne ja mal vorbei kommen und mir die Wohnung anschauen. Wer weiß, wer weiß…Ich bin auf jeden Fall schon mal in Grey’s Anatomy Fantasien abgetaucht und hab mir vorgestellt, wie man Medizin zusammen betreibt, zusammen wohnt und Beziehugsprobleme hat, denn sie ist auch Single. Und wunderschön dazu!


Und als ich dann zuhause war und mit dem Tag nichts mehr anfangen konnte, da ich zu viel Bier getrunken hatte, habe ich nur noch im Internet gesurft. Das geile an Alkohol scheint wirklich zu sein, dass das Zulassen damit viel leichter fällt. Natürlich lässt man dabei auch häufig Bockmist zu, das hängt aber eigentlich nur damit zusammen, dass man zuvor Blödsinn in seine Vortex gepackt hat. Sprich, es kann sich dann auch noch viel leichter das manifestieren, wovor man Angst hat oder so. Das hängt, glaube ich, aber mit der eigenen spirituellen Arbeit zusammen. Was ich trotz dieses geilen Tages dadurch manifestiert habe war, dass ich zu viel Geld ausgegeben habe und jetzt bis heute Abend erst mal pleite bin. Tadaa! Vielleicht habe ich ja aber auch zugelassen, dass ich eine Wohnung finde.

Und dann fand ich beim Internetsurfen „zufällig“ ein Abraham Video über Alkohol, Tabak und Schuld. Abraham werden gefragt wie schädlich Alkohol und Tabak tatsächlich für den Körper seien. Ich weiß ja immer noch nicht, wie das Gesetz der Anziehung und Ernährung wirklich zusammen hängen, denn Abraham bestehen ja nicht auf Rohkost oder gesunde Ernährung und daher ist es irgendwie verwunderlich, dass trotzdem alle Rohköstler dran glauben.

Auf die Frage wie schädlich Alkohol und Tabak für den Körper seien antworten Abraham, dass, auf einer Skala von 1 bis 100, 100 ist sehr schädlich, 1 kaum schädlich, Tabak und Alkohol einen Wert von ungefähr 5 hätten. Schuld oder Vorwürfe hingegen hätten einen Wert von etwa 99 an Schädlichkeit. Das heißt im Endeffekt, dass ungesunde Dinge nur dann schädlich für den Körper sind, wenn ich mir diesbezüglich Vorwürfe mache.

ABER, Abraham reden damit nicht der Sucht das Wort. Was sie auch ganz klar sagen ist, dass der Körper gedeiht, wenn man ihm natürliche Nahrung und Wasser zukommen lasse. Das sei einfach Fakt. Unter natürlicher Nahrung verstehen Abraham auch Fleisch, darüber hinaus Obst, Gemüse, Getreide und nicht etwa Industrienahrung mit irgendwelche Zusätzen. Im Umkehrschluss heißt das,dass die beste Ernährung schädlich ist, wenn sie einem keinen Spaß macht und schlechte Ernährung nur dann schädlich ist, wenn ich mir Vorwürfe dafür mache und natürliche Nahrung außen vor lasse. Irgendwie komme ich mir mit dieser Definition wieder vor als sei ich bei David Rainosheks integraler Ernährung gelandet. Wenn mir meine Ernährung nicht ermöglicht auch die soziale Komponente oder die Geschmackskomponente zu erfülle kann sie psychosomatisch nicht funktionieren. Wir leben nicht nur von dem was wir essen, sondern auch von Geselligkeit, Genuss, Freude etc. Und schlussendlich war das auch schon das, was mir bei Natalia Rose so gefallen hat. Das Undogmatische. Das in der Gesellschaft auch praktikable und die Kompromisse die man durchaus auch machen kann, wenn es einem emotional-geistig was bringt etwas weniger optimale Ernährungsentscheidungen zu treffen.



Allerdings brauchte ich gestern keine Süßigkeiten zum Denken, sondern habe das, was mir mit den Süßigkeiten bei der Englischklausur geholfen hat, auf Rohkost übertragen. Fett und Zucker zum Denken. Es gab in einer Tupperdose Banane mit Mandelpüree und Yakondicksaft, der mir ja eigentlich nicht besonders schmeckt, der in dieser Kombination aber irgendwie wie Karamel war. Das war ebenso effektiv wie Süßigkeiten und eigentlich viel leckerer.

Also, was gab’s zu essen?:

3 Grüntee mit Steviosid

Greenjuice aus Kopfsalat, Möhre, Gurke, Zitrone und Stevia

Banane mit Mandelpüree und Yakondicksaft

1 Schwarztee mit Steviosid

Ca. 10:30 Uhr: Banane mit Mandelpüree und Yakondicksaft

13 Uhr: Viel Kölsch

Ca. 18 Uhr: gemischter Salat mit Shrimps im Lokal

19:30 Uhr: 3 handvoll Macadamias

2 Tee

Ach, das war wirklich ein herrlicher Tag und alles war es alle Mal wert. Heute bin ich ein wenig aus dem Tritt und habe es nicht so leicht verkraftet um 5 Uhr aufzustehen, denn ich muss ja nun auch wieder arbeiten. Zu dumm aber auch. Das Leben sollte immer so sein! Ohne die Nachwirkungen natürlich, aber irgendwie werde ich da hin kommen, dass alles immer Spaß macht. Schule macht wirklich mehr Spaß als arbeiten und ich nehme schwer an, dass es daran liegt, dass ich da das Gefühl habe, dass ich was für mich tue, etwas was mich bereichert wohingegen ich nur arbeiten gehe um Geld zu verdienen.

Warum ist das nur so schwer in den Kopf zu kriegen, dass man auch mit Spaß Geld verdienen kann? Ich weiß schon, ist empirisch bedingt ;-) Blöder Empirismus, blödes Alles, was ich von meinen Eltern gelernt habe, blöde Erfahrungen, die ich früher gemacht habe und die mich nicht über den Horizont schauen lassen. Ich bin immer noch fest entschlossen, das zu ergründen, egal wie schwer es fallen mag.

Aber ich habe gestern auch wieder festgestellt wie unglaublich Medizin mich anfixt. Als ob ein Schalter in mir eingeschaltet wird, der mit unter Strom setzt. Ich höre medizinische Fachsprache und gehe steil und noch steiler gehe ich, wenn ich von Medizinern bestätigt bekomme, was alles nicht funktioniert. Ich habe meiner Mitschülerin erzählt, dass ich gelesen hätte, dass es vor 150 Jahren für die Medizinische Fakultät in Göttingen so gut wie unmöglich war einen Krebspatienten zu finden für den Anschauungsunterricht der Studenten. Das hat alle sprachlos gemacht, denn wir alle 4 hatten Krebsfälle in unserer Familie. Mach mich bekloppt, Schulmedizin….

Alnatura Infos folgen morgen. Sorry!

Alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Wege ausdrücken möchtest, kannst du dies hier gerne tun:


Mittwoch, 16. März 2011

Philosophie???




Hallo Liebes,

Tag 711: Ich hab gestern meine letzte Abi-Vorklausur hinter mich gebracht und zwar in Philosophie und es hat mich schon wieder erstaunt, wie viele Philosophen bereits große Teile des Gesetz der Anziehung in ihre Lehre integriert haben. Nicht, dass sie sagen, dass Gleiches Gleiches anzieht, sondern all das bezüglich der Existenz der Außenwelt und der Wahnehmung und des guter Stimmung seins.

Ich hab die letzten 2 Tage für die Klausur gelernt und musste dazu so einige Philosophen repitieren. Als wir David Hume durchgenommen haben, habe ich ihn völlig verrissen, weil er Mathematik als die einzige Wahrheit anzieht, nach neuerlichem Lesen wird er mir aber viel sympathischer. David Hume hat nicht nur die Existenz der Außenwelt angezweifelt, sondern auch das Prinzip von Ursache und Wirkung. Er hat die Theorie, dass nur, weil heute Wasser in einem Topf bei 100 Grad verdampft, ich nicht darauf schließen kann, dass es gestern auch so war und morgen auch so sein wird. Es kann häufig so sein, vielleicht aber nicht immer. Und vielleicht ist der Grund, dass das Wasser verdampft ja nicht einmal, dass ich die Herdplatte auf 100 Grad erhitzt habe.

So eine Theorie macht natürlich jede Wissenschaft zu Humbug, unterstützt aber das Gesetz der Anziehung in Bezug darauf, dass nicht unbedingt eine Handlung in der Außenwelt schuld daran ist, dass sich etwas anderes in der Außenwelt ereignet. Vielleicht verdampft das Wasser ja nur, weil ich es erwarte!!!??? Wahrscheinlich werden wir es nie wirklich wissen…

Zu meinem Glück, oder was man so Glück nennt, denn auch das ist ja nicht existent, da es keine Zufälle gibt, kam ausgerechnet der Text in der Klausur, den ich vorgestern im Ich bin reich-Blog veröffentlicht habe. Der von Epikur, in welchem er das „Lustprinzip“ erklärt. Er sagt, dass das einzig Gute, was er in der Welt erkennen könne, die Vermehrung von Lust und die Vermeidung von Schmerz ist. Wobei er hinzu fügt, dass er mit Lust nicht nur Maßlosigkeit oder sexuelle Ausschweifung meine, sondern auch die Genügsamkeit als Tugend ansähe, da der Verzicht auf Lust, die nachfolgende Lust umso größer mache. Schon mal jemand gefastet und danach jeden Bissen als noch viel leckerer empfunden als zuvor?;-)  Außerdem sagt er, würden wir uns auch gegen so einige Lüste entscheiden, wenn auf sie Schmerz folgen würde, wie z.B. beim Drogengenuss. Zuerst gibt es Lust, danach Leid, also vermeiden wir die erste Lust. Häufig jedenfalls, nicht immer. Ich glaube, die meisten Menschen üben sich eher in Maßlosigkeit als in Genügsamkeit.

Und während ich so da saß und über der Klausur brütete und mich damit auseinander setzen musste, dass Epikur bereits vor 2200 Jahren gelebt hat und es Christliche Religion bereits seit 2000 Jahren gibt, und darüber hinaus noch mehr Philosophie und Religion die weitaus älter ist, habe ich mir überlegt, denn ich frage mich schon länger, was Abraham wohl überhaupt dazu wird bewegt haben, sich durch Esther Hicks zu channeln, dass Abraham wahrscheinlich einfach völlig abgefuckt waren, dass die Menschheit in all den Jahren einfach nicht dahinter gekommen ist, wie die Welt tickt!

Wir forschen, analysieren und philosophieren und das immer am Thema vorbei. Viele Leute erkennen so einiges in Bezug auf Ursache und Wirkung, aber nicht alles.

Was mich darauf bringt, dass ich gestern schon wieder eine Zigarette manifestiert habe und zwar nach dem gleichen Prinzip wie beim letzten Mal. Eine Zigarette scheint klein und unwichtig genug zu sein, dass das wirklich sofort funktioniert!

Manifestieren geht also so bei mir: Ich trat gestern auf die Straße, freute mich am Sonnenschein und mir stieg von irgendwoher Zigarettenrauch in die Nase. Ich dachte „Hmm, das riecht lecker“. Habe den Wunsch gedacht und gespürt. Und ihn dann links liegen lassen, denn rational wollte ich ja keine Rauchen, ist ja ungesund und Blödsinn. Also habe ich mich weiter an der Sonne gefreut und um den Wunsch zu beseitigen gedacht: „Ich segne alle Zigaretten der Welt mit liebe und lasse sie gehen“. Der Wunsch war weg und kurz Zeit später liegt mitten vor meinen Füßen eine Zigarette!

Es scheint irgendwie so zu sein, dass der Wunsch immer dann in Erfüllung geht, wenn er mir nicht mehr viel bedeutet, ich aber guter Stimmung bin und mit was anderem Beschäftigt bin. So kommen auch immer Rollen zu mir, wenn ich gerade mit was anderem beschäftigt bin und mein Joggingfreund kommt zu mir, wenn ich mit was anderem beschäftigt bin und auch und auch verlorene Dinge kommen dann wieder, wenn man sich nicht mehr mit ihnen beschäftigt. Ich frage mich jetzt, ob ich einfach anders ticke als andere Menschen, dass sich Wünsche bei Gleichgültigkeit ihnen gegenüber erfüllen, oder ob ich, wenn ich weiterhin den Wunsch nähre und ihn mit positiver Energie auflade, ich mich auch gleichzeitig mehr auf den Mangel konzentriere. Alles andere im Gesetz der Anziehung stimmt so weit.
Das was ich erlebe erinnert mich mehr an Bärbel Mohrs Theorie, dass man einen Wunsch ausspricht und ihn dann nach Möglichkeit vergessen soll.

Bei John Gray habe ich gestern gelesen, dass positives Denken bei vielen Leuten nicht hilft, weil sie durch positives Denken ihre negativen Gefühle nicht wahr nehmen, aber doch die negativen Gefühle ein Indikator seien, für was man will und was man nicht will. John Gray sagt, man müsse die negativen Gefühle spüren und dann freisetzten indem man sie verwandelt. Und was anderes sagen Abraham ja schlussendlich auch nicht, ich gestehe aber, dass John Gray mich zunächst verwirrt hat. Überhaupt finde ich das Buch ein wenig unkonkret und weniger inspirierend als das Gesetz der Anziehung. Deshalb hat es mich wahrscheinlich auch, als ich es schon mal vor Jahren gelesen habe, nicht besonders beeindruckt.

Und so komme ich schlussendlich dazu zu denken, dass man den Wunsch spüren und visualisieren muss, vielleicht nur in den 30 Minuten, oder wie lang auch immer, Visualisierung und dass es danach am effektivsten ist nicht mehr an ihn zu denken, sondern im Moment zu sein und guter Stimmung zu sein. Nicht mit den Gedanken in der Zukunft oder der Vergangenheit. Ich weiß aber nicht, ob ich das willentlich immer herstellen kann, das scheint die entscheidende Voraussetzung zu sein. Aber in diesen Momenten manifestiert sich dann immer das Erwünschte, nicht wenn ich voller Vorfreude bin, wie Abraham es empfehlen.


Aber die Welt bewegt sich und es wurden gestern tatsächlich Atomkraftwerke abgeschaltet, auch etwas, was ich visualisiert hatte, was ich aber nicht mal ansatzweise für möglich gehalten habe und worüber ich mir dann auch keine Sorgen mehr gemacht habe. Ich habe mich also auch hier nicht in Vorfreude auf das Abschalten geübt, sondern auch in „ist doch egal“ Haltung. Wohingegen ein Verfolgen des Live-Tickers in Bezug auf Japan scheinbar eher kontraproduktiv ist, denn dort wird es schlimmer.

Dafür fließt das Geld weiter und wie ich das mache, weiß ich nicht so genau. Ich schätze einfach meine Vertrauen wird größer, dass es tatsächlich fließt, denn ich habe am Wochenende alles ausgegeben und heute kommt neues, weil ich neue Flyer abholen gehe und dabei Geld bekomme. Ich habe jetzt schon so oft beobachtet, dass Geld immer rein kommt, wenn ich es brauche und mache mir viel, viel weniger Sorgen darum. Fast gar keine mehr und daher scheint es zu kommen. Also auch hier eher die gleichgültige Haltung als totale Vorfreude und natürlich auch die Beschäftigung mit was anderem.

Auch ein weiterer Castinganruf ist erfolgt. Jemand möchte mich vorschlagen für einen Werbespot, was ich natürlich gestattet habe.

Das heißt also schlussendlich, ich muss mich beschäftigt halten mit etwas, dass mir Spaß macht und dabei im Moment sein. Die Wünsche aber zuvor losgeschickt haben.

Ich werde das heute mal probieren und mich nicht auf die Abwesenheit meines Joggingfreundes konzentrieren. Außerdem plane ich morgen Abend alleine Sushi essen zu gehen. Quasi mich damit abfinden, dass ich nicht darauf warten will bis er sich meldet, sondern meine Bedürfnisse alleine erfüllen. Vielleicht habe ich auch ein Bedürfnis nach Lachs, keine Ahnung, ich weiß nur, dass ich Lust auf Sushi habe, so sehr, dass ich gestern an das Cucumbermeal Sushiaroma dran gebracht habe, indem ich noch Nori, Wasabi und Sojasauce zugegeben habe. Hat meine Sushilust nicht gestillt, daher werde ich die Morgen mal auf herkömmliche Weise stillen. Vielleicht habe ich diese Lust aber auch nur, weil ich mich am Sonntag auf den Mangel an Sushi ausgerichtet habe.

Und dann habe ich natürlich noch nach Amerika geschrieben, bezüglich des Rawtella. Es sei vor 2 Wochen verschickt worden, daher wünsche ich inständig, dass es diese Woche noch ankommt. Was lange währt wird hoffentlich endlich gut.

Was gab’s zu essen?:

4 Ingwertee mit Steviosid

9:15 Uhr: 2 handvoll Mandeln

10:30 Uhr: 4 Chocolate Cashew Cookies

14 Uhr: 2 handvoll Mandeln
2 handvoll Gojis

16:30 Uhr ½ Cucumbermeal mit Sushiaroma + 1 Miniromana und Rest Salat vom Vortag














20:30 Uhr: Rest vom Cucumbermeal
1 handvoll Gojis

Ich habe noch nicht erzählt, dass ich scheinbar abgenommen habe, oder? Mein Gürtel lässt sich enger schnallen, was vielleicht damit zusammen hängt, dass ich nach Gefühl esse, vielleicht auch damit, dass ich weniger auf Essen fixiert bin. Man weiß es nicht. Ach ja, vielleicht liegt es auch an der mini-kleinen Traumkörpervisualisierung, die ich vor Wochen mal gemacht habe. Es läuft darauf hinaus, dass sich Wünsche immer dann erfüllen, wenn man gerade nicht an sie denkt, jedenfalls bei mir.

Schauen wir mal, wie lange ich es aushalte den Tag über nicht an die Dinge zu denken, die ich mir wünsche, sondern ausschließlich die Visualisierung dafür zu nutzen.

Ich muss Text lernen, für „Alexander Hold“ nächste Woche, damit wird die Zeit in der Videothek verbracht.

Also, alles Liebe,

Silke

Wenn du deine Wertschätzung für dieses Blog auf materiellem Wege ausdrücken möchtest, kannst du dies hier gerne tun: